Zwischenstop in Denver

    Diskutiere Zwischenstop in Denver im Allgemeine USA Reisefragen Forum im Bereich USA Reisen; Hai, ich flieg im Mai über Denver nach Salt Lake City. Hat jemand Erfahrung mit dem Weiterflug ab Denver. Ich komme wohl am Gate A41 in DIA an und...
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gegewk
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #1
Hai,

ich flieg im Mai über Denver nach Salt Lake City. Hat jemand Erfahrung mit dem Weiterflug ab Denver. Ich komme wohl am Gate A41 in DIA an und flieg dann vom Gate B52 weiter nach SLC. Wie funktioniert das mit der Immigration und dem Gepäck. Sind die Wege weit. Und wie sieht dies mit der Zeit aus (planmäßig Ankunft 15:10 planmäßiger Weiterflug 17:10) ???

Danke

Gerhard
 
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halbe23
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #2
meines wissens musst du in denver dein gepaeck uebernehmen und dann die einreiseformalitaeten erledigen bevo du nach salt lake city weiterfliegen kannst.
 
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Gast187
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #3
Das mit dem durch die Immigration und anschließend Gepäck abholen ist wohl in Denver wie überall beim ersten Betreten amerikanischen Bodens und mir insoweit auch bekannt :D - aber mich interessiert speziell der Flughafen Denver - die offizielle Seite gibt da über die zurückzulegenden Wege und das Wiederabgeben des Gepäcks nicht allzuviel her.

Also - wenn jemand über Denver eingereist und von dort aus weitergeflogen ist - mit United - bitte melden.
 
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halbe23
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #4
ich war mal kurz am flughafen Denver und soweit ich mich erinnern kann ist es nicht allzuweit von den Immigration offices zu den Schaltern von United bzw. zum Check-In Bereich. Sollten nur wenige Minuten Fussweg sein.
 
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Gast191
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #5
[smiley=04] USA for live!!! Irak: I'll shit on you!
 
painy
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #6
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gegewk
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #7
hey,

inzwischen weiss ich's:

Ganz einfach - man kommt auf irgendeinem Gate an. Und weil die Ami's ja bekanntlich mit der Immigration keinen Spass kennen, kann man gar nichts falsch machen. Man muss durch die Immigration und kommt an der gar nicht vorbei. Aber das daurert schon ein Weilchen. Weil die Immigration-Beamten fast mit jedem ein kleines Interview machen wegen dem Wohin und dem Warum. Anschließend gehts zum Kofferholen und durch den Zoll. Der wollte nix von mir. Danach gibt man die Koffer sofort wieder ab. Die lieben Leute von der United nehmen sie praktisch gleich wieder aus den Händen. Und dann sucht man sich das richtige Weiterflug-Gate und nimmt den Zug dorthin. Übrigens praktisch. Und um einiges besser als unser Frankfurter Flughafen. Jedenfalls übersichtlicher und nicht mit soviel Fußwegen. Überhaupt ist der Frankfurter Flughafen ein Sauladen. Am 31.5. haben mehrere Bänder nicht funktioniert. Dann wechseln sie dort die Abfluggates lieber wie die Unterhosen.

Im Übrigen:
Der Urlaub dieses Jahr war wieder Klasse. Nur ein bisschen kurz mit 4 Wochen.

Gruß

Gege
 
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Christian
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #8
Hallo gegewk

Willkommen zu Hause. Schön, daß Du nach dem Urlaub wieder vorbeischaust und von Deinen Erfahrungen hier berichtest. Wo wart Ihr denn überall, wenn ich fragen darf? Und wie war das Wetter?

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub ;)
Gruß, Christian
 
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gegewk
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #9
also gut - Urlaubskurzbericht

2.5. Stuttgart - Frankfurt - Denver - Salt Lake City

Kusine besucht > schöne Fahrt mit dem "Lake Tahoe" nach Wendover Nevada > Spielcasino > Geld verloren > Wendover ist übrigens die Stadt in USA, von der damals die erste Atombombe weggeflogen wurde

am nächsten Tag dann Besuch des "Golden Spike". Das ist etwas nördlich von Salt Lake City der Punkt, an dem damals die beiden Eisenbahngesellschaften Central Pacivic und Union Pacific die Ost West verbunden wurden und der letzte Schienennagel aus Gold, der Golden Spike eingeschlagen wurde.

Am Mittwoch dann wieder in den Flieger nach San Francisco, wo uns die Kusine meiner Frau und deren Mann in Empfang und nach San Jose mit-nahmen.

Die überließen uns dann am Freitag ihr SUV (Lexus), das sich wie auch der Lake Tahoe sehr schön fahren ließ. Wir fuhren zur Half Moon Bay und dann ein Stück die Number One entlang in Richtung Santa Cruz bzw. Felton.

Am Freitag dann hatten wir einen Van mit dem wir (meine Frau, ihre Kusine mit Mann und ihrer 14 jährigen Enkelin) erst von Santa Cruz aus die Number One entlang zum Hearst Castle fuhren. Und um es auf den Punkt zu bringen: Es lohnt sich wirklich, es gesehen zu haben. Danach fuhren wir mehr oder weniger pausenlos (kurzer Snak in einem Hamburger-Laden, dessen Namen ich vergessen habe) nach Las Vegas bzw. in Hendersen, wo wir bei den Gegenschwiegereltern der Kusine meiner Frau für drei Nächte logierten (in einer Comunity, in der wir an der Pforte von bewaffneten Leuten der Security nach dem Wohin gefragt wurden und erst nach dem telefonischen OK rein durften). Das Haus, das wir antrafen, war vom Feinsten. Samstag und Sonntag fuhren wir jedenfalls die 15 ml nach Las Vegas, wo wir unserer Spielsucht frönten (mit wechselndem und eher negativem Erfolg) und im übrigen der Imposanz der Hotels/Casinos huldigten, in erster Linie Cesars Palace, Venetian und Mirage (in dieser Reihenfolge). Montag dann zurück nach San Jose. Dienstag dann noch mal nach Santa Cruz.

Mittwoch Abflug nach New Orleans, wo meine zweite Kusine mit Sohn auf uns warteten. Anschließend Fahrt zu dem 130 ml entfernten Sumrall, MS zu deren Wohnort. Am Donnerstag Essen in Columbia, Nachbarstadt von Sumrall an einem "Round Table" einem Lokal, in dem 14- 15 sitzige runde Tische sind, außen ein ca 50 cm tiefer fester Tisch und mittig ein beweglicher Tisch mit ca 2,50 m Durchmesser, auf dem die Speisen bufetartig aufgebaut sind und die dann jeder an sich herandrehen kann. Freitag Samstag Fahrt mit dem uns vom Ehemann der Kusine überlassenen Truck (F150) über Mobile AL nach Pensacola, Fl. Wir hätten auch den Lincoln Towncar mitnehmen können. Aber weil der Truck so schön hoch ist und deshalb eine bessere Übersichtlichkeit besteht, haben wir sehr gerne diesen Wagen mitgenommen. Natürlich auch mit Automatic und 8-Zylinder, übrigens mit dem gleichen Motor wie der Lincoln. Am Samstag dann Rückfahrt über die der Mobile-Bay vorgelagerten Inseln, wobei eine etwa halbstündige Fahrt mit der Fähre notwendig war.

Sonntag dann Kirche (der Mann meiner Kusine ist Baptistenpfarrer). Weil die zwei High- Schulabgänger gefeiert haben, wurde anschließend in der Gemeinde ein Mittagessen veranstaltet, mitgebrachtes Essen der Mitglieder, alles sehr südlich und sehr fein.

Montag dann Verschnauftag. Dienstag abends Seafood wegen Hochzeitstag. Mittwoch dann wieder unterwegs nach Nashville über Toscaloosa. In Nashville dann Bummel durch die Innenstadt. Am Donnerstag dann Bummel durch Oprymill, ein Outlet von besonderer Güte und Größe. Freitag dann Stadtführung einmal durch Nashville selber (mit Ryman-Auditorium, Music Hall of Fame u. a.) und Nachmittags durch das Grand Opry Hotel, das sich vor den großen Hotels in Las Vegas nicht zu verstecken braucht. Samstag dann Rückfahrt durch das südliche Nashville mit seinen phantastischen Häusern und über den Natchez Park Trace nach Tupelo, der Geburtsstadt von Elvis Presley wo wir das wirklich ärmliche Geburtshaus besichtigt haben (das hat sich aber eigentlich nicht gelohnt).

Irgendwie hab ich mir dann unterwegs einen Virus eingefangen, der mich für die nächsten Tage dann aus dem Verkehr gezogen hat. Am Dienstag hab ich dann ärztliche Hilfe in Anspruch genommen, wobei sich der Mann meiner Kusine an einen Arzt erinnern konnte, der aus Stuttgart, meiner Heimatstadt stammt. Den haben wir dann aufgesucht, der mir dann mit einem shot in den Allerwertesten eine Soforthilfe zuteil werden ließ und mir echt vom Tag danach wieder die Fortsetzung meines Urlaubs ermöglichte und als einzige Gegenleistung dann ein Telefonat mit seinem in Ludwigsburg lebenden Vater erbat.

Donnerstag dann New Orleans, das im Jahr zuvor viel zu kurz gekommen war. Um es auch hier kurz zu machen: New Orleans ist mehr als einen Besuch wert und deshalb war auch dieses Mal nicht das letzte Mal. Besonders gefallen hat uns natürlich wieder das French Quater, in dem wir erstmals die Bourbon-Street bei Nacht mitbekommen haben.

Alles in allem war auch dieser Urlaub wieder ein sehr schönes Erlebnis, auch wenn wir dieses Mal etwas abseits von den üblichen Touristenzielen waren und uns sehr viel im privaten Rahmen bewegten.

30.5. dann Rückflug von New Orleans über Washington nach Frankfurt und dann am 31.5. Morgens dann nach Stuttgart -

Gege
 
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Christian
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  • Zwischenstop in Denver Beitrag #10
Hallo gegewk

Danke für den ausführlichen und interessanten Bericht. Mit Bedauern habe ich festgestellt, daß wieder damals einen Fehler gemacht haben, indem wir das Hearst Castle links liegen ließen. Muß eines Tages nachgeholt werden. Weißt Du zufällig noch, wieviel dort der Eintritt kostet?

Mit den vielen Verwandten und Bekannten habt Ihr ja wirklich Glück und noch dazu mit den vielen verschiedenen Autos. Ist bestimmt auch ganz interessant eben das Amerika abseits der ausgetretenen Touristenpfade kennenlernen zu können und über die Verwandschaft an Dingen teilnehmen zu können, die man so nicht in Reiseführern findet.

Nochmals danke für die Tipps [smiley=04]
Gruß nach Schdurgard
Christian
 
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