Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!"

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Maulende Myrthe
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #1
Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!"

So Ihr lieben AF-Mitglieder: hier folgt mein von Einigen schon lang ersehnter Reisebericht über den amerikanischen Südwesten vom 22. bis 30.10.2009. Steigt ein und macht es Euch bequem, Ihr seid herzlich Willkommen, yeeeaaaahhhh!!!!

:ami01: :urlaub: :ami01:
 
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Re: Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!"
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Gast415
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #2
So Ihr lieben AF-Mitglieder: hier folgt mein von Einigen schon lang ersehnter Reisebericht über den amerikanischen Südwesten vom 22. bis 30.10.2009. Steigt ein und macht es Euch bequem, Ihr seid herzlich Willkommen, yeeeaaaahhhh!!!!

:ami01: :urlaub: :ami01:
Ich sitze schon drin, wann geht es denn nun endlich los?
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #3
Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!"

Busrundreise von Los Angeles über Palm Springs, Joshua Tree N. P., Williams, Grand Canyon, Kanab, Bryce Canyon, Zion N. P., St. George, Valley of Fire bis Las Vegas in 9 Tagen.


1. Tag, Do. 22.10.2009

Flug Hamburg – Frankfurt – Chicago – Los Angeles
Nachdem wir am Vorabend bis ca. 23:30 Uhr von Frank und Steffi bei uns mit einer Flasche Bac verabschiedet wurden, meine Wenigkeit die letzten Partyspuren beseitigt und Marc den Matratzencheck eingeschlagen hatte, wurde ich nach einer guten ¼ Std. Schlaf von Motorgeräuschen auf unserem Hof geweckt. Unser „Papataxi“ war um 2:30 Uhr angerauscht. Nachdem ich mit kleinen Augen die Haustür für unseren Chauffeur öffnete und diesen in unsere Wohnzimmer-Wartehalle verwies, machte ich mich daran, die dunkle Macht neben meinem Schlafplatz aufzuwecken. Wie erahnt sträubte sich der kleine Lord und erfreute mich dann doch schon um 2:45 Uhr mit seiner Anwesendheit im Bad. Schnell die letzten Utensilien in die Koffer und um 3:00 Uhr ging’s dann ab Richtung Flughafen Hamburg. Obwohl ich meine Packliste schon seit Wochen geführt habe, viel mir auf der Autofahrt doch brennend heiß ein, dass eines der wichtigsten Reiseutensilien zur Bekämpfung von nervzerrenden Geräuschen in meiner Umgebung vergessen hatte: OROPAX! Okay, be cool, da wird sich wohl noch was auf dem Flughafen oder im Flugzeug finden lassen.

:yes: :bandit: :thumbsup:

Angekommen am Hamburger Flughafen um 4:00 Uhr am Terminal 2, wartete schon eine Schlange von ca. 20 Personen auf den Check In am Lufthansa Schalter. So gegen 4:30 Uhr, trabte auch das Bodenpersonal an und das Koffergescharre ging los. Aber nix da, im Trab alle zurück auf Position und Anweisung der Vorarbeiterin anhören: „Check In über die Terminals vor dem Schalter.“ Okay, ich machte mich auf diesen Automaten zu bezwingen und scheiterte schon mit dem Einlesen meines neuen, biometrischen Ausweises. Nachdem ich mit herabhängenden Augenlidern a lá maulende Myrthe die nette Vorarbeiterin auf mich aufmerksam gemacht hatte, bekamen wir einen „Freifahrtschein“ und durften somit sofort zur persönlichen Betreuung am Schalter vorrücken. Koffer auf das Band, Gewichtsprobleme gab es nicht zu befürchten, denn die Befüllung sollte in den U.S.A. erfolgen, und Schwupp die Wupp, fertig waren wir.

:twothumbsup:

Nachdem wir im benachbarten Terminal unsere letzten Energy-Drinks vor der Flughafenkontrolle in unseren Schlünden vernichteten und auch noch ein paar Glimmstängel in den dunklen, kalten Himmel emporstießen, ging es auf durch den Sicherheitsscheck. Schnell nen Strip hingelegt, das durchsichtige 1l Beutelchen ausgepackt und durch die Kontrolle geglitten. Alles Gut. Dann schnelles Zusammenraffen der ausgepackten Klamotten. Bevor wir uns auf unsere Wartesitze lümmelten wurde fix noch ein wenig Lektüre gekauft und im Lufthansa Regal nach kostenloser MoPo und Bild gewühlt. Unser Abflug nach Frankfurt startete mit 10 minütiger Verzögerung wg. überfüllten Luftraum am Ankunftsflughafen um 6:20 Uhr. Was soll’s, hatte man uns doch vorher schon gewarnt, dass 1 Stunde Umsteigezeit in Frankfurt knapp wird. Wieso denn entspannt in Urlaub fliegen, erstmal Frühsport. Angekommen in Frankfurt, GATE 64, hatte uns der Pilot im Flieger schon freundlicherweise darauf hingewiesen, dass unser Weiterflug nach Chicago ab Gate 17 startet. So sprinteten wir, gedopt durch unsere Energy Drinks, zum United Flug nach Los Angeles mit Stop in Chicago. Kurz eingecheckt bei der netten Star Alliance Lufthansa und eingereiht in die zum größten Teils von Amerikanern zusammengestellte Warteschlange. Und da fiel es mir beim Anblick einiger wartender, quengelnder Kinder wieder ein: OROPAX! Flux ab in den nächsten Shop und ein Paket Lärmstopfen gekauft. 3 Paar für 6 €. Ach, wat soll’s, nicht Aufregen, ist Urlaub und ich brauch meinen Lärmschutz… Auf ging es in unsere Boeing. Beim Anblick der Sitze in der Business Class wurde ich schon neidisch aber die 97 $ für das Upgrade konnte ich meiner Meinung nach sinnvoller in kleidendes Geschmeide umsetzen. So nahmen wir unsere zweier Plätze am Fenster in Beschlag und machten es uns gemütlich (hab ich schlau wie Schlange schon alles bei Buchung reserviert damit garantierter, bester Ausblick auf Grönland). Und spätestens jetzt machten sich die 6 € OROPAX bezahlt. Eine Reihe vor uns nahm zuerst eine Mormonenfamily mit einem Kleinkind platz und daneben zwei junge Mütter mit zwei weiteren Kleinkindern. Das Stimmungsbarometer der direkten Sitznachbarn stieg in den Gesichtern förmlich an. Meins, mit den Oropax in den Händen, auch. Abflug 9:15 Uhr.

:multi::forum_bou:banana:

Verwöhnt von den schon vielgepriesenden „älteren“ Stewardessen, die wirklich sehr zuvorkommend, höflich und auch sehr nett waren, stiegen wir nach 9 Stunden Flug gegen 12 Uhr in Chicago aus. Da wir auch hier nur 1 Stunde Umsteigezeit hatten, folgten wir schnellen Schrittes den zuerst Ausgestiegenen quer durch die Terminals in der Hoffnung, auf dem richtigen Weg zu sein. Und da stand das von uns allen U.S.A. Erstreisenden gefürchtete Schild „IMMIGRATION“. Mit der Aussicht schnell zu unseren Koffern zu kommen, da wir unter den ersten der wartenden Schlange waren, freuten wir uns als wir einem Officer zugewiesen wurden. Dieser junge Mann schaffte aber im Gegensatz zu seinen Kollegen nur 2 Personen in 5 Minuten und nicht 10 wie alle anderen. Also warteten wir geduldig, mehr oder weniger. Und nach einem kurzen Rückblick über meine Schulter wurde mir klar, dass wir großes Glück mit unseren schnellen Schritten gehabt hatten, denn kurz nach uns schien eine Riesen-Boeing mit Asiaten gelandet zu sein. Die Wartehalle war jetzt sehr gut gefüllt. Mit Blick nach vorne hatte sich bislang nicht viel bei unserem Officer getan und so langsam bekam ich Sodbrennen. Doch zu unserem Glück machte gleich nebenan ein weiterer Schalter auf und wir wurden herangewunken. Warum wir Einreisen und wie lange wir denn blieben. Dass waren die einzigen Fragen die uns gestellt wurden. Schnell noch die Fingerabdrücke hinterlassen und im Schweinsgalopp zum Kofferband. Dort turnte schon eine amerikanische Version von „Kommissar Rex“ auf unseren Koffern herum und suchte nach Verbotenem. Unsere Koffer klemmten wir uns fix unteren Arm, ab durch die nächste Passkontrolle und gleich dahinter wieder die Koffer auf ein Fließband befördert. Tickets für den Weiterflug nach L. A. hatten wir schon, so wurden wir von dem sehr hilfsbereiten Flughafenpersonal zum Shuttle weitergelotst. Zwei Stationen gefahren und schon standen wir vor einer langen Warteschlange des Securitychecks. Zum Glück ging das dann auch noch Ratz Fatz und wir fingen dann wieder an zu strippen. Diesmal sogar Schuhe aus, in Deutschland blieb uns das erspart. Das hätten die sich hier nach insgesamt 10 Stunden Aufenthalt in meinen Turnschuhen auch ersparen sollen…. Ab durch das Tor und flux wieder in die Klamotten. Das Gate wurde auch schnell gefunden und dann rein in die Maschine. Puh, fix und alle. Jetzt noch mal ca. 4 Stunden Flug und dann endlich am Urlaubsziel Los Angeles angekommen.

:soon:

Beim Warten auf unsere Koffer bemerke ich neben mir einen jungen Mann mit Tennistasche, der mir langsam auf die Pelle rückt. „Tschuldigung, ich glaube wir machen beide dieselbe Tour. Du hast ja auch das Ticket von Dertour für den Canyon Glamour in der Hand“. Ich bejahte dies und erklärte ihm im selben Atemzug dass meine Lebensabschnittsgefahr gleich ums Eck steht und die Koffer einfängt. Nur zum Selbstschutz (nicht bös sein Alex, bist ja doch ein lieber, Unaufdringlicher ). Somit machten wir uns dann zu dritt zum Shuttlebus vom Radisson Westside auf und wurden zum Hotel chauffiert. Nach einer kurzen, 10 minütigen Fahrt waren wir schon da. Sehr schicko-bello. In der Empfangshalle war auch gleich das Dertour Empfangskomitee mit Marion und Margot zu erkennen. Sollten die Damen unsere Reiseleiter sein? Nein. Die Damen erzählten, dass wir zur grauen Gruppe gehören würden und Andree unser Reiseleiter wäre, wir ihn aber erst morgen früh kennenlernen würden. Sie gaben uns unsere Begrüßungsunterlagen und ab auf unser Zimmer. Das Zimmer ließ keine Wünsche offen, weder einen Kaffee eigenhändig im Badezimmer zuzubereiten oder die „Sprunghaftigkeit“ der Matratze mit einer Fernbedienung einstellen zu können. Da ich natürlich noch den Rest des Tages kaufmännisch nutzen wollte, machten wir uns kurz frisch und begaben uns auf den Weg in das Howard Hughes Center. Meine Vorabrecherchen übers Internet haben mich hier meine ersten, neuen Geschmeide erahnen lassen.

:biggrin::biggrin::biggrin:

Nach einem ¼ stündigen Fußmarsch hatte ich das Paradies von Culver City erreicht: NORDSTROM. Wer hinter diesem Namen ein Elektrizitätswerk vermutet, der irrt. Dies war meine Entlohnung für unseren 15 Stunden Flug. Ein Tempel anschmiegsamer Stoffe und Fußbekleidung sowie schmückender Accessoires in Hülle und Fülle. Mein Hase hielt es dort höchstens eine ½ Stunde aus, dann hatte er ein paar Turnschuhe geshoppt und sein Hungergefühl siegte (seine Turnschuhe hatte ich zu Hause vergessen, er hatte nur seine Trekkingschuhe dabei, ups). Wir verabredeten uns für später im Hotel, konnte ich doch diesen Konsumtempel nicht so schnell wieder verlassen. 2 Stunden später, bepackt mit ein Paar Turnschuhen, einer Sonnenbrille, einem T-Shirt und einer Jacke trudelte ich in die Lobby unseres Hotels und erlöste meinen Göttergatten, der sich bereits ein Corona gegönnt hatte. Zusammen liefen wir noch kurz zum Supermarkt um die Ecke und deckten uns mit Getränken und nahrhaften Süßem ein. Zum Abendessengehen waren wir dann nicht mehr in der Lage. Um 20 Uhr ging das Licht in unserem Zimmer aus. :sleeping:
 
Maulende Myrthe
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #4
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #5
Ja denn mal los !

Ich hoffe die Flugbegleiterinnen haben ihre Zähne diesmal drin gelassen ! ;):biggrin:
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #6
...wusste dass Du der Erste bist... ;)

VIEL SPAß!
Danke, bisher habe ich den Spass schon beim Lesen Deines Berichtes gehbat. Was mich allerdings verstoert, ist die Tatsache, dass sich Dein Goettergatte soweit erniedrigt hat, ein Corona zu trinken. Ich hoffe, dass er danach nicht die Pest oder andere schwere Erkrankungen bekommenhat! :eek:
 
Maulende Myrthe
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #7
Danke, bisher habe ich den Spass schon beim Lesen Deines Berichtes gehbat. Was mich allerdings verstoert, ist die Tatsache, dass sich Dein Goettergatte soweit erniedrigt hat, ein Corona zu trinken. Ich hoffe, dass er danach nicht die Pest oder andere schwere Erkrankungen bekommenhat! :eek:
Hey, nach seinem Shoppingerlebnis mit mir war ihm die Marke egal...und ja, es geht ihm blendend :thumbsup:
 
Maulende Myrthe
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #8
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #9
Ui, von HH nach LA mit zweimal Umsteigen - gab es da irgendwelche besonderen Angebote oder hattet ihr einfach Lust auf viele verschiedene Stationen auf dem Hinweg nach LA (kann man den Enkeln immerhin erzählen, dass man auch mal in Chicago war.....) und diverse Kurz-Sprints in die Flieger???

Ansonsten: Bin gespannt, wieviel Glamour noch kommt.
 
Maulende Myrthe
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #10
Ui, von HH nach LA mit zweimal Umsteigen - gab es da irgendwelche besonderen Angebote oder hattet ihr einfach Lust auf viele verschiedene Stationen auf dem Hinweg nach LA (kann man den Enkeln immerhin erzählen, dass man auch mal in Chicago war.....) und diverse Kurz-Sprints in die Flieger???
Herzlich Willkommen Herr Nachbar! Freu mich, dass Du auch zugestiegen bist!

Hey, das war ne Pauschalreise, da gab es keine Wahl! Und ich war froh mit Flugzeug nach Frankfurt zu kommen, mit Zug ist das eine Katastrophe!!! Aber ehrlich cool sagen zu können, ich war auch schon in Chicago und Washington....die Sprints zwischen den Flügen werden auch ausführlich erklärt...:biggrin:
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #11
SITZE AUCH MIT BEI EUCH UND WILL MIT!!!!:biggrin::biggrin:
SHOPPEN!!! :biggrin::biggrin::biggrin:
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #12
Ich lese auch :biggrin: ... wann gehts denn weiter? Bueschen hurtig bitte :cool:
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #13
Ich lese auch :biggrin: ... wann gehts denn weiter? Bueschen hurtig bitte :cool:

Ich hab fast den Eindruck, als ob die Myrthe zuviel mault anstatt zu schreiben! Da muessen wir scheinbar auch mal an zu maulen fangen, weil es hier nicht weiter geht!
 
Maulende Myrthe
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #14
...zack, da sind die Bilder vom ersten Tag.....


Grönland (ich hab keinen Eisbären gefunden, Ihr?)


Los Angeles
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #15
Ich will ja nicht maulen, Myrthe, aber die Bilder sin nen bischen klein !
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #16
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #17
...bin doch blutiger Anfänger, sag mir wie die größer gehen!:confused:
Sag "Engorgio!" während du eine 8-förmige Bewegung mit deinem Zauberstab machst! Bei Flitwick nicht aufgepasst :D?



Ne, mal im Ernst, kommen die so klein aus deiner Kamera raus, das wäre ja null Auflösung. Wie hast du sie denn raufgeladen?

Grüsse,
Sigi
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #18
Hab schon rumprobiert, geht auch größer. Leider sind jetzt die gewünschten Fotos im Album nicht abrufbar obwohl vorhanden, hab schon nen "Fred" im Hilfeforum aufgemacht....HILFEEEEE!!!!
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #19
2. Tag, Fr. 23.10.2009
Los Angeles – Sightseeing Wings Travel – Sightseeing mit Alexandra

4:18 Uhr. Unsere Nacht war attok vorbei. Warum? Wissen wir nicht. Jetlag. Dieses 4 Uhr Problem machte sich, wie sich später herausstellte, auch unter unseren anderen, mitreisenden Kollegen breit. Teilweise wurde dann auch an die anderen gedacht, was die wohl um diese Uhrzeit machen… Wir sprangen unter die Dusche und beseitigten dann das gestrige verursachte Kofferchaos in unserem Zimmer. Um 6:15 Uhr machten wir uns auf zu unserem Frühstücksbuffet. Schnell die Voucher beim Kellner abgegeben und wir bekamen den besten Tisch am Platz. 2 m neben dem Buffet, jam, jam! Nachdem wir genüsslich unseren frisch gepressten Orangensaft getestet hatten, machten wir uns auf zum Buffet. Die Auswahl war überschaubar aber trotzdem lecker: Toast und Bagels, Cornflakes in verschiedenen Variationen, Rührei, Bacon, Sausages, Marmeladen und ganz viel frisches Obst aufgeschnitten sowie Joghurts. Dazu ein eigens abgestellter Koch der einem nach Wunsch die verschiedensten Eiervariationen zubereitete. Wir schlemmten ausgiebig um für unsere Stadtrundfahrt gewappnet zu sein.

Im Anschluss an das Frühstück hatte Marc sein erstes amerikanisches Erfolgserlebnis. Er machte sich auf den Weg um im Supermarkt noch ein paar Zigaretten zu erstehen. Eine kleine, asiatische Verkäuferin fragte ihn nach seinem Ausweis. Und ganz ehrlich, dass kann einem Mann mit 35 Jahren schon mal in Höhenflüge versetzen. Nach Marcs Glücksgefühl-Bericht zurück von seiner Zigarettentour standen wir um 8 Uhr dann parat und ließen uns unseren Reiseleiter vorstellen. Name Entfernt. Ein Braunschweiger, der schon seit mehreren Jahren in den Staaten lebt und so einiges zu erzählen hat. Auf den ersten Blick etwas hibbelig. Nun gut.

Wir wurden dann um 9 Uhr von Herrn Koppelberg zu unserer persönlichen Sightseeing Tour abgeholt. Die hatten wir bereits übers Internet aufgrund guter Kritiken aus dem Forum gebucht. An Bord eine Mutter mit Ihrer Tochter aus Deutschland. Auf ging´s zum Venice Beach. Dort angekommen schlenderten wir die noch etwas „schlafende“ Promenade entlang. Diesen neugierigen Zaungast fand ich sehr interessant:


UNBELIEVEABLE!!


Mitreisende erzählten, sie hätten am Venice Beach in einem Schaufenster ein aus Nutella gebautes Türmchen entdeckt, an dem gestanden hätte „No Pictures“. Komisch die Amis. Scheint wie Gold gehandelt zu werden, denn im Supermarkt wurde ein Glas für 8 $ verkauft. Nachdem wir die Promenade entlanggeschlendert waren, und auch unsere Füße im Pazifik gebadet hatten, gingen wir durch eine kleine Gasse zurück zu unserem Auto. In einem Limettenbaum in einem Vorgarten entdeckte ich dann dieses possierliche Tierchen:


Squirrel

In Deutschland sind das die wohlbekannten Eichhörnchen. Nur war dieser Kollege etwa dreimal so groß und hatte einen grau-braunen Wintermantel vorgezogen. Weiter gings zum Santa Monica Pier. Der morgendliche Nebel hatte sich nun endlich gelichtet und bot eine schöne Aussicht auf den Pazifik und die in der Ferne auf einer Sandbank sich aalenden Robben. Auch hier gab es eine Menge zu fotografieren u. a. das Restaurant „Bubba Gump“ aus dem Film Forrest Gump, den Jahrmarkt auf dem Pier und das alte Holzkarrussell das in einem extra Gebäude stand. Zur Feier des 100 jährigen Bestehens des Piers, hatte sich sogar der berühmte Cirque du Soleil mit einem gigantischen Zirkuszelt niedergelassen und gab seine Vorstellungen zum Besten.


Karussel St. Monica Pier



St. Monica Pier

Weiter ging es entlang dem Malibu Beach quer durch die Stadt zum Getty Center. Wir parkten am Fuße des Berges und wurden dann von einer kleinen Metrobahn zum Center gefahren. An den Hängen konnte man Spuren von den vor kurzem gewüteten Bränden in den Hollywood Hills sehen. Das Getty Center wurde bereits evakuiert, jedoch konnten die Flammen noch rechtzeitig gestoppt werden. Am Center angekommen, machte sich die kalifornische Sonne langsam bemerkbar. Bei 25°C schlenderten wir durch die Ausstellungen und bestaunten die wundervollen Gärten sowie die Aussicht über Los Angeles. Unvorstellbar dass der Gründer, Getty, diesen herrlichen Ort kostenfrei für jeden Besucher zur Verfügung gestellt hat (lediglich Parken kostet 15 $).


Getty Center - Blick auf Downtown L.A.



Garden Getty Center


Im Hintergrund verbrannte Hügel an der Talstation vom Getty Center

Nach einer kleinen Mittagspause im Center, fuhren wir zur Universität von Los Angeles (UCLA). Dort erfüllte sich dann mein persönlicher Wunsch der Tour und ich erstand einen schönen kuscheligen Kapuzenpulli. Wie sich herausstellte, war dieser Punkt der Tour eine gute Idee, hatten sich doch auch Marc und unsere anderen beiden Mitstreiter mit Souvenirs eingedeckt. Weiter mit dem Auto durch Beverly Hills und Bel Air.

Herr Koppelberg zeigte uns hier und da ein prominentes Häuschen, bzw. die Hausmauern hinter der Mann evtl. eine Unterkunft erahnen konnte (Haus v. George Clooneys Tante, Madonnas neues Haus, ehem. Haus von Michael Jackson, Einfahrt zur Playboy Mansion).


ehem. Postbox von Michael Jackson (aus fahrendem Auto fotografiert, ich find´s gelungen...)



MJ´s ehem. Butze

Wir kreuzten noch ein wenig über den Rodeo Drive vorbei am Beverly Wilshire Hotel in dem der Film „Pretty Woman“ gedreht wurde. Zum Abschluss unserer Tour war das Ziel der berühmte Hollywood Boulevard. Wir parkten hinter dem Roosevelt Hotel und schlenderten zum Chinese Theatre wo schon eine Horde von verkleideten Animateuren wartete um sich ihr Geld mit Posing-Fotos zu verdienen. Zu sehen gab es dort Bart Simpson, Wonder Woman, Captain America, Spiderman, Darth Vader (der wegen seiner Arroganz von allen anderen Posern gehasst wird (hat uns später Alexandra gesagt) und natürlich auch ein Michael Jackson Imitator, allerdings eine sehr schlechte Kopie. Da standen noch wesentlich mehr von diesen 1-Dollar-Foto-Posern, jedoch haben wir uns dann lieber den Hand- und Fußabdrücken der echten Stars gewidmet. Wir liefen ein paar Treppen auf und ab und landeten im Highland Center. Dort wurde ein eine Filmkulisse mit 2 riesigen Elefantenskulpturen nachgebaut von wo aus man das Hollywood Zeichen sehen kann. Zum Schluss inspizierten wir noch ein Paar Sternchen auf dem Walk of Fame und brachten im Anschluss Mutter und Tochter zu ihrem Hotel in Hollywood zurück.....Fortsetzung folgt...
 
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  • Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #20
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Auf der Rückfahrt zu unserem Hotel meldete sich dann Alexandra per Telefon, die ich über das Amerikaforum kennengelernt hatte. Wir verabredeten uns in der Nähe von „Pink Hot Dog“ um mit ihr eine weitere Sightseeing Tour zu unternehmen. Nachdem sie uns vom „Straßenrand“ aufgelesen hatte, ging es zurück zum Highland Center um erstmal lecker zu Futtern, dass hatten wir nämlich den ganzen Tag noch nicht gemacht. Dann wurde noch schnell ein „I love L.A. Shirt“ für mich erstanden, hatte Alexandra doch auch eins an und wusste prompt, in welchem Store es das günstigste gab. Auf im Galopp zum Auto, denn wir wollten noch ein paar Fotos vor dem Hollywood Sign machen und da leider schon die Dämmeruung einsetzte, gab Alexandra ein wenig mehr Gas die Hollywood Hills hinauf. Oben angekommen dann ein kurzes Posing (die Heidi wäre stolz auf uns gewesen) und Husch zurück ins Auto. Ein paar Wagemutige Sign-Jäger hatten sich aufgemacht Fotos direkt unter dem Schild zu machen (verbotenerweise) und wurden per Megaphon von einem Ranger zurechtgewiesen. Wir nahmen die Beine in die Hand und machten uns flux auf in Richtung Mulholland Drive zum Hollywood Reservoir an dem oberhalb eine weitere Villa von Madonna steht.


Madonna´s Butze

Leider ließ sich die Diva nicht blicken und Alexandra zeigte uns noch zwei schöne Aussichtspunkte von L. A. bei Nacht. Am Hollywood Bowl Overlook hörten wir in der Dunkelheit Gitarrenklänge und eine Stimme die dazu sang. Aus der Ferne deuteten wir es als Bezirrzungsversuche eines jungen Herrn mit Gitarre gegenüber seiner Freundin. Doch im Blitzlicht unserer Kamera erkannten wir zwei junge Herren mit zwei Gitarren die sich am Abgrund ein Gesangsbattle lieferten. Nun gut, nach ein paar Fotos sind wir dann schnell weg bevor uns die von den Gesängen betörten Kojoten und Klapperschlangen noch über die Füße liefen….


Hollywood Bowl Overlook


"The Witch house"


"Vom Winde verweht"

Alexandra zeigte uns noch ein paar andere Sehenswürdigkeiten wie z. B. das ehemalige Haus der Culver City Studios sowie die Villa aus dem Film „Vom Winde verweht – Gone with the wind“. All diese Fotos haben wir recht hastig aufnehmen müssen, gab es in dieser großen Stadt doch noch so viel zu sehen und ein Aufenthalt spät Abends im Dunklen draußen fand ich allzu lang auch nicht so ansprechend als Touri….gefundenes Fresschen halt… ;o) Wir sahen noch die Sony Studios und die Produktionsfirma „Mr. Deeds“ von Adam Sandler. Zum Abschluss unserer Tour fuhren wir noch in das kleine Venedig von L. A. und bestaunten zwei Häuser die jedes Jahr zu Halloween und Weihnachten von ihrer Besitzerin geschmückt werden. Diese trafen wir in ihrem Garten an und sie lud uns spontan ein alles aus der Nähe zu besichtigen. Sie erzählte, dass sie eigens für die Deko ein Lager angemietet hätte. Die Amis halt, seht selbst:


Venice Kanäle






Fix und alle von all den schönen An- und Aussichten, kurvte uns Alexandra dann zu unserem Hotel zurück. Wäre es nach ihr und uns gegangen, hätten wir sicherlich noch Stunden zusammen verbringen können, nur machte uns die Müdigkeit einen Strich durch die Rechnung. Jedoch am Hotel angekommen, gab es noch eine kleine Überraschung. Eine Filmcrew hatte sich nach dem Verlassen unseres Hotels am Morgen am Eingang aufgebaut und drehte dort einen Werbespot mit Möchtegern Rockstar, Unterhosen-Asiaten, Partyluder und schwarzem Lamborghini. Nachdem wir Alexandra unseren Dank für ihre tolle Tour aussprachen und sie im Dschungel der Nacht verschwand, schlichen wir zwischen „Action“ und „Cut“ vorbei an der Filmcrew und schaulustigen Hotelgästen auf unser Zimmer und fielen komplett k. o. in unsere Betten.


Filmset am Radisson Westside
 
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