Wie bucht . . .

    Diskutiere Wie bucht . . . im Allgemeine USA Reisefragen Forum im Bereich USA Reisen; . . . so im allgemeinen? Ich habe schon anderswo gehört und gelesen, dass es da 2 "Fraktionen" gibt: Die 1. bucht "klassisch" vorab über...
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Gast410
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  • Wie bucht . . . Beitrag #1
. . . so im allgemeinen?

Ich habe schon anderswo gehört und gelesen, dass es da 2 "Fraktionen" gibt:

Die 1. bucht "klassisch" vorab über Veranstalter im Reisebüro.

Die 2. primär "online" oder direkt vor Ort.

Nach mehrjährigen Erfahrungen gehören meine Frau und ich immer noch zur 1. Fraktion.

Das hat verschiedene Gründe:

a) Wir erhalten alles aus einer Hand
b) Wir bekommen als langjärige Kunden ein paar Prozentchen
c) Großes Versicherungspaket gehört auch obligatorisch (und
    kostenlos) dazu.
d) Alles in allem kommen wir sogar preisgünstiger weg.

Beim "preisgünstiger" mag sich jetzt vielleicht manch einer regen. Aber es ist tatsächlich so. Ich konnte schon häufig feststellen, dass das Reisebüro locker die (angeblich) so günstigen Preise diverser Online-Portale mithalten, vielfach sogar noch toppen konnte. Dazu empfiehlt sich vorab immer auch einer Recherche im Internet, damit mit man zumindest ein Gefühl dafür kommt, was wieviel kosten kann (oder darf). Mit diesem Recherchewissen gehen wir dann zu Reisebüro. Ich kann mich an keinen Fall erinnern, wo das Reisebüro nicht zumindest "mithalten" konnte.

Auch Buchungen vor Ort sind nicht zwingend günstiger. Manch Hotelzimmer kostet sogar mehr, als bei klassischer Buchung. Die Ursache darin liegt wahrscheinlich in dem Umstand, dass die Vernanstalter Kontingente einkaufen, deren Preisvorteil sich teilweise in den Endverbraucherpreisen niederschlägt.

Vorabbuchnungen empfehle ich auch insofern, weil die Planung und die anschließenden Buchnung großen Spaß machen. Darüber hinaus hat manch Spontanität vor Ort dazu geführt, dass man sich bei Route und Zeit ziemlich verzettelt hat. So die Erfahrungen aus dem Bekannten- und Freundeskreis.

Für uns ist die Planung (inkl. der Buchnung) beinahe ebenso schön, wie dann die Reise selbst.
 
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Heinz_W.
Amerika Kenner
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  • Wie bucht . . . Beitrag #2
Hallo Frankieboy,

das ist ein interessantes Thema und wirklich gibt es hier zwei Fraktionen. Vorausschicken muss ich, dass ich selbst Reisen konzipiere und natürlich auch verkaufe und deshalb hier eher der 1. Fraktion voll zustimmen sollte.

In den letzten Jahren haben sich einige Onlinereiseportale etabliert, die wirklich günstige Flugpreise anbieten. Bei diesem Vertriebsweg werden 1-2 "Handelsstufen" ausgeschaltet. Im Grunde arbeiten diese Portale mit den gleichen oder ähnlichen Datenbanken und Buchungsmaschinen wie wir im Reisebüro. Das bedeutet, dass eine Fluganfrage ab einem bestimmten Punkt den gleichen elektronischen Weg geht, den auch ich im Reisebüro benutze. Diese Portale können jedoch günstiger sein in ihrer Kalkulation weil:

1. Keine Beratung erfolgt - der Kunde macht die ganze Arbeit selbst.
2. Kein "Followaup" der Buchung notwendig ist. Die Reservierung wird per Kreditkarte oder Abbuchung bezahlt und das Unternehmen aht hier keine Arbeit mehr.

Diese Abwicklung birgt aber auch Nachteile:

Ich sass vor Jahren einmal am Schalter eines Flughafensbüro, das damals 10.- DM Buchungsgebühr für Linienflüge verlangte. Ein Fluggast äusserte sich, dass er unter solchen Voraussetzungen nicht buchen würde, die 10.- DM würde er bei einer Internetbuchung sparen. Meine ANtwort konnte nur lauten: "Wenn Ihre Arbeitszeit so billig ist, dann haben Sie recht". Offensichtlich handelte es sich um einen Geschäftsmann.

Gehen wir aber einmal davon aus, dass Arbeitszeit kein geldwerter Faktor ist, ein anderes Beispiel:

ich suchte für mich selbst einen Flug von Deutschland nach Edmonton. Die Buchungsmaschinen gaben mir unmögliche Verbindungen und Preise. Ich bin dann auf eine Tarifbestimmung gestossen, die eine Verbindung mit einem bestimmten Flug von Frankfurt nach Toronto und dann weiter günstig anbot. Onlien bekam ich diese Verbindung nicht; dort gab es nur Verbindungen mit Umsteigen in Calagry. Die von mir gefunde Verbindung musste im reserveirungssystem Schritt für Schritt eingebucht werden.

Die nächste Frage ist die Haftung der deutschen Reiseveranstalter: Geht eine Leistung nicht OK, muss ich mich im Ausland rumschlagen bei Direktbuchung. Habe ich im Reisebüro gebucht, habe ich deutsches verbraucherfreundliches Reiserecht.

Teilweise gewähren mir als Mitarbeiter Veranstalter gute Nachlässe für Hotelreservierungen. Hierbei habe ich allerdings festgestellt, dass ich unterwegs durchweg günstigere Angebote finde, Sonderangebote und Häuser, die nicht in den Katalogen sind.

In Grossstädten ist das oft nicht der Fall; da buche ich teilweise über Veranstalter und reise mit einem Voucher. Die Vorausbuchung engt aber immer meinen Zeitplan ein und macht mich zum "Sklaven" meiner Reservierungen; auch das ist ein Grund, warum ich sie vermeide.

Meine Meinung ist, dass man sich in jedem Fall online über Preise und Leistungen informieren sollte. Besonders bei einem "Neuling" trägt eine fachkundige Beratung im reisebüro jedoch nach meiner Meinung noch immer zum guten Gelingen einer Reise bei.

Grüsse

Heinz
 
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Gast410
Gast
  • Wie bucht . . . Beitrag #3
Hallo Heinz!

Was die fachkundige Beratung im Reisebüro anbetrifft, so kann das stimmen. Muß es aber nicht. Das ist ganz stark von der persönlichen Erfahrung (und Engagement) des Reisebüromitarbeiters abhängig.

Glücklicherweise haben wir da so jemanden, dem wir auch in ein anderes Reisebüro gefolgt sind.

Nach ein paar Jahren der eigenen Erfahrung benötigt man die Kompetenz im RB aber auch immer weniger. Für uns ist das auch nicht der ausschlaggebende Punkt, warum wir "klassisch" buchen.

Heutzutage stehen einem soviele Recherchemöglichkeiten zur Verfügung. Wenn wir ins RB gehen, wissen wir schon sehr genau, was wir wollen und was es uns kosten darf.

Einen Deiner Punkte kann ich voll und ganz unterstreichen:
Im RB hat man einen Ansprechpartner, dem man auch face to face gegenübertreten kann. Im Unterschied dazu Callcenter von Online-Portalen, bei denen Du im Zweifelsfall immer wieder ein neues Gegenüber am Telefon hast, dem Du Dein Anliegen immer wieder neu erzählen mußt.

Der (feste) Ansprechpartner ist immer dann wichtig, wenn es Probleme, Problemchen oder einfache Rückfragen gibt. Zudem kann es Dir - je nach Grad Deiner Kundenbeziehung zum RB-Mitarbeiter - auch passieren, dass dieser für Dich mal - außer der Reihe quasi - mal ein paar Goodies rausholt, die sonst nicht inklusiv sind. Die Juristerei - Du hast es angesprochen - kann auch ein Argument pro RB sein.

Was die Preise anbetrifft, hatte ich schon angeschnitten, dass ich durchaus Preise im RB erhalte, die gleichgut oder günstiger sind, als bei Online-Portalen. Warum? Nun, es hängt vielleicht teils mit der Kundenbeziehung zusammen, teils aber auch mit dem Umstand, dass sich RB´s in Konkurrenz zu den Online-Anbietern sehen und dementsprechend Ihre Preise machen müssen. Beratungsaufwand hin oder her.

Thema "Sklave seiner Buchungen": Es ist sicher auch eine Frage der eigenen Mentalität, ob man sich eher vorab Gedanken macht, plant und bereits bucht oder ob man sich vielleicht - mehr oder weniger - treiben läßt. Da sind die Geschmäcker sicher unterschiedlich. Ich habe nur im Bekanntenkreis mehrfach feststellen müssen, dass diese Spontanität gelegentlich "in die Hose" geht. Da stellt man vor Ort in San Franscisco beispielsweise fest, dass gerade irgendein Kongress in der Stadt ist und sämtliche - zumindest bezahlbare - Unterkünfte ausgebucht sind. Eine Schande, wenn Du mich fragst. Oder: da wird bis in in Dunkelheit hinein gefahren und zum Ende des Tages muß man sich dann noch die Unterkunft suchen. Das mit der Unterkunft muß natürlich nicht gleich zum Problem ausarten. Wir planen unsere Etappen meistens so, dass wir am späten Nachmittag am Zielort sind und uns dann - z.B - noch ne Stunde an den Pool legen können, um zu entspannen. Streckenrekorde zu brechen ist nicht unser Ding.

Leute die das alles nicht geplant haben, stellen unterwegs dann womöglich fest, dass es wohl doch "etwas weiter" ist, als es auf der Karte wirkte. Die sitzen dann vielleicht immer noch im Auto, während ich mich schon entspanne.

Wie gesagt:
Es gibt unterschiedliche Fraktionen, Mentalitäten, Menschen, Erfahrungen  . . . (und das ist ja völlig okay!)
 
HANS
HANS
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  • Wie bucht . . . Beitrag #4
Hi Fans! Bis 1996 gehörte ich auch der Fraktion der klassischen Buchung
an. Je öfter man jedoch rüber geht, desto besser kennt man die Gegeben-
heiten vor Ort und man verliert auch die Scheu vor online Buchungen.
Ich weiß nicht, was für persönliche Kontakte ihr zu Reisebüros habt, wenn
ihr hier sagt, ihr würdet die Leistungen gar günstiger erhalten als online.
Mich hat es nach 1996 gestört, daß bei steigenden USA Nachfrage die
Preise noch schneller davon trabten. Ich werde gerne eine klassische
Buchung parallel mit einer online Buchung vergleichen und ich garantiere,
daß ich bei drei Wochen pro Kopf 250 € einspare. Da muß man halt dann
auch nicht alles 200% abgesichert haben. Ich bereite unsere Reisen
akribisch vor und bis heute ist noch nichts, aber auch gar nichts, schief
gegangen. Natürlich rechne ich meine Arbeitszeit nicht mit ein, denn
das gehört bei mir ja schon fast zum Urlaub. Und was die online Zimmer
betrifft, schön im Voraus buchen, denn man kann sie ja problemlos kosten-
frei stornieren. Grüßle HANS
 
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Heinz_W.
Amerika Kenner
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  • Wie bucht . . . Beitrag #5
Hallo Hans, Hallo Frankieboy,

irgendwie sind wir uns ja einig.

Was die Kompetenz einiger Reiebüroleute angeht muss ich mich oft wundern. Ein Beispiel hierfür sind die vielen ANfragen in den Foren nach Gepäcklimits, Umsteigeprocedere usw, usw.

ich will und kann von einem Mitarbeiter nicht verlangen, dass er sich wie Hans hinsetzt und seinen Kunden einen detailierten Reiseplan ausarbeitet. Das ist wirtschaftlich einfach nicht drin.

Ich, als Reisebüromitarbeiter oder einer, der sein Geld mit dem Verkauf von Reisen verdient, sehe im Internet, so wie Du es sagst Frankieboy, eine Informationsquelle für den Reisenden. Wenn mir jemand sagt, dass er einen Flug für XY € im Netz gefunden hat, dann sage ich ihm, dass er ihn buchen soll. Manchmal kann ich mithalten, manchmal aber auch nicht. Dies betrifft aber vorwiegend Flüge innerhalb Deutschland oder Europas. Auf den Fernstrecken kann ich in der Regel mithalten.

Die nächste Frage geht zur Verfügbarkeit. Oft kommen Kunden wieder und sagen, dass sie den gefundenen Flug nicht buchen können. Bei ihrer recherche sind sie dann nur bei der Preisliste angelangt und nicht zur Verfügbarkeit gekommen.

Auch mit der Buchung von Unterkünften stimmen wir teilweise ja überein: In Grossstädten buche auch ich häufig Zimmer vorab - nicht aber auf dem flachen Land und habe noch nie Schwierigkeiten gehabt. Sicher, manchmal bin ich spät ins Bett gekommen. Und unterwegs eine Buchung zu stornieren oder umzubuchen - das ist mir auf einer Reise zu viel Arbeit - wenn auch eine sichere Lösung - und da kommt es wirklich auf die Mentalität des Einzelnen an. Hierzu sollte ich aber sagen, dass ich überwiegend alleine unterwegs bin (niemand, der nörgelt) und ein Zimmer wirklich nur zum Schlafen und Duschen benötige und keine Ansprüche haben, ausser dass es sauber sein muss und das kann ich vor dem Einchecken feststellen.

Das Buchen im Internet wird immer sicherer und einfacher. Auch unsere Buchungstools im Reisebüro haben heute weitgehend ein graphische Oberfläche - vor wenigen Jahren waren es noch rein kryptische Instrumente, bei denen man die Eingabebefehle kennen musste. Heute benutze ich diese Tools nur noch, wenn ich wirklich bestimmte STrecken buchen möchte und nicht auf die vorkonfektionierten der Maschinen zurückgreife - z.B. einen bestimmte Flug (Flug Nr) suche.

Grüsse

Heinz
 
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Gast410
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  • Wie bucht . . . Beitrag #6
. . . Ich werde gerne eine klassische
Buchung parallel mit einer online Buchung vergleichen und ich garantiere,
daß ich bei drei Wochen pro Kopf 250 € einspare. Da muß man halt dann
auch nicht alles 200% abgesichert haben. . . .
Hallo Hans!

Bitte nicht böse werden, wenn das nachfolgende jetzt vielleicht provokativ Dir gegenüber wirkt. So will ich´s nicht verstanden wissen.

Du erinnerst Dich noch an Deinen Tipp (mein Thread zur Einwegmiete) was Online -Buchungen bei alamo.com angeht. Ich habe dies ja mit meiner klassischen Buchung über RB verglichen und kam dabei zum folgenden Ergebnis:
Dein gestriger Tipp, direkt (und günstig) bei alamo.com zu buchen hatte sich leider nicht bewährt:

Basis Fullsize
Übernahme Houston 22.8. / Rückgabe Las Vegas 16.9.
Kosten lt. alamo.com : USD 1.293 (= rund EUR 980 bei Kurs 1,32)

Ich habe über MWR einen National-Mietwagen gebucht (Paket "A", gleiche Kategorie, gleiche sonstige Annahmen):

         EUR 494
 +      EUR 166 Einwegzuschlag (= USD 199 + 10% Tax zu o.g. Kurs)
 =  EUR 660  

Also erheblich günstiger, selbst wenn Alamo noch irgendwelche "Special Offers" in petto hätte. Hier macht der Unterschied runde EUR 320 (oder ca. USD 422) aus! Dafür könnte man fast wieder 2 Wochen fahren.
Ich will nicht behaupten, dass das o.g. Beispiel repräsentativ für Vergleiche zwischen klassischen und Online-Buchungen ist. Nein.

Ich wage aber dennoch die These, das - und das trifft nicht alleine auf den Sektor Reise zu - viel zu viele meinen, das es im Internet grundsätzlich alles günstiger zu bekommen ist. Das ist manchmal, aber eben nicht immer der Fall. Unsere Erfahrungen - nun hast Du wahrscheinlich mehr sammeln können, als ich bisher - sind also offenbar unterschiedlich. Gar kein Problem. Die Thematik mag durchaus kontrovers beurteilt werden.

Gemäß meinen Recherchen, die ich im Vorfeld einer jeden Reise anstelle, kommt mein Reisebüro eigentlich immer ganz gut mit, um es mal lapidar auszudrücken. Und es ist natürlich nicht alleine das Geld, um das es geht.

Im Endeffekt zählt für uns alle doch das Gefühl , möglichst viel für´s sauer verdiente Geld zu bekommen. Sei es klassisch oder online.
 
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Gast6473
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  • Wie bucht . . . Beitrag #7
Ohne mich groß einzumischen, aber ich denke auch, dass sich online mit guter Planung einiges sparen lässt. Ich gehöre übrigens keiner der genannten Fraktionen an, sondern bin sozusagen ein Mischtyp. Ich buche Flug und Mietwagen im Reisebüro meines Vertrauens, weil nach meiner Erfahrung hier der Unterschied zwischen Internet und gutem Reisebüro minimal bis Null ist. Meine Unterkünfte dagegen buche ich fast ausschließlich online. Deutsche Reiseveranstalter haben ja in der Regel nur die Mittel- bis Hochpreishotels im Angebot, günstige Motels sucht man dort vergeblich. Das zweite Problem ist, dass man ja in Euro und pro Person bezahlt. Dadurch entstehen Unterschiede, die durch die höheren Kontingente der Reiseveranstalter auch nicht wieder wettzumachen sind. Außerdem kann man die meisten Hotels / Motels kostenlos stornieren, wie ja Hans schon geschrieben hat. Es macht also keine großen Umstände, wenn man die Route vor Ort doch mal ändern muss. Hab ich aber erst mal meinen Voucher bezahlt, bin ich vor Ort gebunden.

Torric
 
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Gast5644
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  • Wie bucht . . . Beitrag #8
Hallo,

ich denke, dass es ganz stark auf den jeweiligen Mitarbeiter im Reisebüro ankommt.
Als wir zuletzt im Jahr 2000 komplett im Reisebüro gebucht haben, war dort ein Mitarbeiter, der selbst sehr viel unterwegs war, sich auch in Nordamerika auskannte und bereit war, verschiedene Ankunftsflughäfen/Reisezeiten für uns zu checken. Dieser Mitarbeiter war sehr beliebt und Kunden nahmen es gerne in Kauf, bis zu 1 Stunde zu warten, bis der junge Mann wieder frei war, während man bei anderen Mitarbeitern bereits früher drangekommen wäre.

Wir waren wirklich sehr zufrieden, buchten Flug, Mietwagen und Hotel für die 1. Nacht über das Reisebüro. Anschliessend haben wir das Reisebüro immer weiterempfohlen.

Als dann im Jahr 2001 Kanada auf dem Programm stand, sind wir wieder in das Reisebüro unseres Vertrauens und mussten feststellen, dass unser Lieblingsmitarbeiter das Reisebüro verlassen hatte, da er seiner Freundin in eine 100 km entfernte Stadt gefolgt ist.
Die Mitarbeiterin, von der wir uns eine ähnlich gute Beratung erhofften, war leider noch nie in USA oder Kanada und hat wohl auch noch nicht häufig Flüge dorthin gecheckt oder gebucht. Sie hatte noch nicht die Kürzel für die großen Flughäfen im Kopf und wollte uns den erstbesten Flug verkaufen. Wir hatten jedoch zuvor bereits selbst im Internet recherchiert und ich wusste daher genau, welche Flugnummer ab welchem Flughafen zum gewünschten Reisetermin noch Kapazitäten hatte. Dies gefiel der Mitarbeitern überhaupt nicht. Sie wurde ziemlich kurz angebunden, obwohl wir wirklich ernsthaft vorhatten, einen Flug im Reisebüro zu buchen, auch wenn er 50 DM pro Person teurer gewesen wäre, nur nicht den erstbesten, der um 150 DM pro Person teurer war, als der Flug den wir uns ausgeschaut hatten. Auch wollte Sie uns unbedingt einen Mietwagen über TUI buchen, obwohl auch dieser teurer war, als der Mietwagen, den wir uns über den ADAC-Katalog "ausgesucht" hatten. Das Ergebnis war, dass wir das Reisebüro ohne jegliche Buchung verließen, uns zu Hause vor den Rechner setzten und den Flug in einem Internetreisebüro buchten - mit einem leicht mulmigen Gefühl, da der Abflugtermin nur noch 2 Wochen hin war. Mit dem Mietwagen, der bei ADAC am günstigsten war, hatten wir im Internet kein Glück, Online-Buchung war nicht möglich. Also fuhren wir doch wieder in das Reisebüro und buchten dort den Mietwagen und die 1. Übernachtung in Vancouver. Wieder war die Dame ziemlich unfreundlich, als wir auf der Buchung beim ADAC bestanden.
Wir erhielten unsere Flugtickets vom Internetreisebüro innerhalb von 3 Tagen, die Unterlagen des Mietwagens ließen 1.5 Wochen auf sich warten, wir wurden bereits nervös und baten das Reisebüro darum, sich um die baldige Zustellung zu kümmern und erhielten eine patzige Antwort.
Wir betraten das Reisebüro noch genau zweimal: 1x um die Tickets abzuholen und ein weiteres mal um das kostenloste ADAC-Reisepaket abzuholen, was bei Abholung der Tickets noch gefehlt hatte und von deren Existenz die Mitarbeiterin angeblich noch nie etwas gehört hatte!
Wir berichteten unseren Freunden von den nicht gerade freudigen Erlebnissen mit dem Reisebüro und hörten von ihnen ganz ähnliche Äußerungen. So wie wir gehört haben, hat die unfreundliche Mitarbeitern mittlerweile zwangsweise ihren Arbeitgeber gewechselt. Aber wir buchen seitdem trotzdem ausschließlich über das Internet, egal ob es Flüge, Fährtickets, Campingplätze oder der Pauschalstrandurlaub für die Familienangehörigen ohne Internet ist.
Auch wenn das vielleicht ein krasser Einzelfall war, wir sind wohl entgültig zur 2. Fraktion gewechselt.
 
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karl-frieda
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  • Wie bucht . . . Beitrag #9
Ich/wir gehšren auch eindeutig zur Mischfraktion: der Flug und das Auto mieten wir im ReisebŸro unseres Vertrauens. Und wir haben auch schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass sich das lohnt, weil da noch jemand fŸr uns hartnŠckig nachfragt. Am wichtigsten war dieses, als wir mit der SAS Ÿber Kopenhagen nach New Delhi fliegen wollten und kurzfristig (5 Stunden vor Abflug) der Zubringerflug gecancelt wurde. WŠhrend wir mit dem Auto - všllig ahnungslos - auf dem Weg zum Flughafen waren, sorgte unser ReisebŸre dafŸr, dass die SAS uns umbuchte, sodass wir mit BA Ÿber London (und zwar Business Class) flogen und letzlich nur unwesentlich verspŠtet in Indien ankamen. Und preislich kann unser RB bislang immer gut mithalten, wobei ich sagen muss, dass wir auch bereit sind, fŸr die gute Beratung zu zahlen, eben weil sie gut ist.

Aber - wie ebenfalls weiter oben gesagt wurde - steht und fŠllt solch ein Service mit dem Mitarbeiter, der die Sache bucht und dann - im Problemfall - begleitet.

Die Hotelbuchungen machen wir allerdings selber, weil die Hotel/MotelPreise fŸr Šlatere Menschen (Senioren) oftmals unschlagbar sind. Da kann dann kein Reiseveranstalter mithalten. Und glŸcklicherweise muss ja auch nur 1 Person im Zimmer das Kriterium Alter erfŸllen.
Hinzukommt die angenehmere Stornoregelung. Im RB muss ich mich endgŸltig festlegen. Bei Direktbuchung kann ich oftmals noch relativ kurzfristig kostenlos oder fŸr kleine GebŸhr stornieren, wenn es RoutenverŠnderungen gibt.

Soweit unsere Praxis.
 
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Gast410
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  • Wie bucht . . . Beitrag #10
Ohne mich groß einzumischen, . . .
"Einmischung" (= Beteiligung an diesem Thread) ist sogar ausdrücklich gewünscht! [smiley=04]
 
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Gast410
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  • Wie bucht . . . Beitrag #11
Ich möchte mich bei Hans entschuldigen.

Ich lag bei dem Beispiel mit dem Mietwagen (alamoc.com) eindeutig daneben, weil ich ein falsches Datum eingetragen hatte:

@ Hans:

Basis Fullsize
Übernahme Houston 22.8. / Rückgabe Las Vegas 6.9.
Kosten lt. alamo.com : USD 728 (= rund EUR 552 bei Kurs 1,32)

Ich habe über MWR einen National-Mietwagen gebucht (Paket "A", gleiche Kategorie, gleiche sonstige Annahmen):

EUR 494
+ EUR 166 Einwegzuschlag (= USD 199 + 10% Tax zu o.g. Kurs)
= EUR 660

Editiert 13.3. 10:50 Uhr: Alamo.com ist tatsächlich günstiger!. Entschuldige bitte, Hans. Ich hatte zuvor unrecht. Ich hatte bei der Alamo-Kalkulation versehentlich 16.9. als Abgabetermin eingegeben! Daher kam es zu utopischen Werten! Was ich dem Alamo-Angebot aber nicht auf Anhieb ansehe, ob die Versicherungsleitungen vergleichbar sind. [/b]
 
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dairy_queen
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  • Wie bucht . . . Beitrag #12
Hallo,

bin auch gerade auf Suche nach einem billigen Gabelflug.
Mü-Denver Las Vegas- Mü.
Hab' bis jetzt unsere USA Flüge einfach aus Bequemlichkeit im Reisebüro gebucht. Hab' mich jetzt mal selber hinter den Bildschirm geklemmt.
Angebot vom Reisebüro: 1440,16 Euro US-Air
bei travel-overland: 1320,24 Euro United Airlines
Eure Meinung??


Schönen Sonntagabend noch
Kerstin :)
 
HANS
HANS
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  • Wie bucht . . . Beitrag #13
Hi Fans ! Ganz auf den Punkt gebracht hat es doch Frankieboy mit der Aus-
sage, daß man das Gefühl haben muß, möglichst viel für sein Geld rausge-
holt zu haben und das dürfte ja nicht nur auf uns Schwaben beschränkt
bleiben. Der andere Punkt, der sich immer mehr in den Vordergrund schob,ist die kompetente Beratung in Reisebüros. Natürlich wünscht sich
jeder das Glück, eine solche zu erhalten. Aber aus Fairnessgründen muß
man schon sagen, daß man nicht erwarten kann, daß jedes Reisebüro
jemanden haben kann, der schon drüben war. Aber dann sollten sich diese
Experten auch dazu bekennen und verunsicherten Neulinge nicht irgend-
etwas aufdrängen. In dieser Hinsicht schließe ich mich der Meinung
von Canyoncrawler an. Das war letztendlich, außer der Schwabenkrankheit
der springende Punkt, warum ich jetzt alles selber mache, aber das
bezieht sich nur auf Reisen in die USA. Ansonsten geht mein Weg auch
wieder ins Reisebüro, nachdem ich mich vorher im Netz informiert habe.
HANS
 
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Sab_
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  • Wie bucht . . . Beitrag #14
Hallo!

Unsere Reisen haben wir bis jetzt immer nur nach Methode 1 gebucht (wenn es weiter weg ging, mit dem Auto innerhalb Europas überhaupt nie gebucht).

Ich möchte es aber eigentlich nicht mehr so machen. Warum? Hauptgrund sind die Kontingente der Reiseveranstalter. Wir hatten in den Flitterwochen an den Niagara Falls extra ein schönes Hotel ausgesucht (Renaissance Falls View) und das Kontingent von DerTour hatte nur Cityview-Zimmer (nirgends im Katalog erwähnt dass es da unterschiedliche Kategorien gibt bzw. gab es auch keine andere Kategorie zu buchen). Weils ja die Flitterwochen waren und wir Glück hatten konnten wir im Hotel dann auf ein besseres Zimmer aufzahlen. Wir hatten dann für 1 Nacht wirklich Falls-View und für die 2. Nacht zwar City-View aber Whirlpool im Zimmer. So krass haben wir den Unterschied zwischen Buchung aus Kontingent und Buchung direkt noch nie erlebt aber ich find es wirklich sehr schade wenn man schon mal ein schönes Hotel aussucht und dann die schlechtesten Zimmer bekommt - klar, die Hotels vergeben ihre schönen Zimmer sicher in kein Kontingent bzw. selbst wenn weiß man dann ja nie welcher Reiseveranstalter das hätte. Außerdem findet man nie ALLE Hotels die es gibt in den Katalogen (nicht mal wenn man alle Kataloge zusammennimmt).

Und Buchung über Reisebüro = sicher und angenehm kann ich auch nicht zustimmen. Wir hatten in den Flitterwochen weder bei Hin- noch Rückflug Sitzplätze reserviert und mussten betteln dass wir zusammen sitzen können. Unsere Beraterin im Reisebüro konnte uns nicht sagen ob die Strecke NY-Niagara an einem Tag zu machen ist bzw. wie weit das eigentlich ist. Außerdem sind wir leider erst 2 Wochen vor dem Flug draufgekommen dass Toronto eigentlich um die Ecke liegt und wir uns den Heimweg mit dem Mietwagen nach NY erspart hätten und gleich von Toronto heimfliegen hätten können (ging dann so kurzfristig nicht mehr wirklich). Tja.

Andererseits hatten wir bei unserer ersten Reise in den Südwesten eine sehr gute Beraterin, die uns von 2 Wochen LA und sonst nix doch abgeraten hat und das hätte ich wirklich bereut wenn es nicht so gewesen wäre.

Trotzdem, bei den Reiseberatern ist es eine Glücksgeschichte wie man sich auf sie verlassen kann ... aber von Kontingent-Zimmern hab ich genug.

Das ist halt meine Meinung - mal sehen wie es ist wenn man es so probiert.

LG
Sab
 
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Heinz_W.
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  • Wie bucht . . . Beitrag #15
Hallo!


Trotzdem, bei den Reiseberatern ist es eine Glücksgeschichte wie man sich auf sie verlassen kann ... aber von Kontingent-Zimmern hab ich genug.

Das ist halt meine Meinung - mal sehen wie es ist wenn man es so probiert.

LG
Sab
Sorry Sab! Das muss berichtigt werden. Kontingentzimmer nicht nicht schlechter als andere Zimmer in einem Hotel. Man muss nur die Kataloge richtig lesen. Wenn der veranstalter in seinem Katalog - wie hier im Beispiel - keine Fall View Zimmer ausweist, hat er keine eingekauft. Wenn Du Dir einmal Kataloge ansiehts, wirst Du in vielen Hotels verschiedenen Zimmerkategorien finden zu unterschiedlichen Preisen. Wenn ich bei der Buchung ein bestimmtes Zimmer haben möchte, muss ich es sagen und zum bestandteil der Buchung machen. Sollte es nicht im Kontingent sein, wird ein gutes Reisebüro und ein guter Veranstalter es in jedem Fall anfragen und "ausser Kontingent" bestätigen lassen.

Grüsse

Heinz
 
G
Gast410
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  • Wie bucht . . . Beitrag #16
. . .
Und Buchung über Reisebüro = sicher und angenehm kann ich auch nicht zustimmen. Wir hatten in den Flitterwochen weder bei Hin- noch Rückflug Sitzplätze reserviert und mussten betteln dass wir zusammen sitzen können.
Hallo Sab!

Wenn man mal eine "negative" Erfahrung mit dem RB gemacht hat, bucht die nächste Reise entweder anders, oder man achtet selbst darauf, dass sich der gleiche Fehler nicht wiederholt.

Im Falle der Sitzreservierungen würde ich bei Buchung konkret darauf bestehen, zusammen sitzen zu können. Im Normalfall ist das eigentlich usus, es sei denn, es gibt wirklich nur unzusammenhängende Einzelplätze.
 
S
Sab_
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  • Wie bucht . . . Beitrag #17
Hi!

Ich habe ja auch lediglich meine Meinung zu dem Thema geäußert und da ich noch keine großen Erfahrungen habe wie es ohne Reisebüro ist kann es durchaus sein dass ich nach dem Versuch meine Meinung ändere.

@Heinz:
Zum Thema Kontingentzimmer: Meiner Erfahrung nach sind die Kontingent-Zimmer lagemäßig immer schlechter. Ich hatte noch nie ein Zimmer in den oberen Stöcken mit schöner Aussicht, manchmal ist man nichtmal im Haupthaus. Eine Buchung außerhalb des Kontingents ist erstens mühsam weil man zuerst eine Anzahlung leisten muss bevor überhaupt eine verbindliche Anfrage an das Hotel gestellt wird (zumindest bei unserem Reisebüro). UND man muss erst mal wissen dass es in dem Hotel auch andere Zimmer gäbe! Ich habe fast noch nie eine genaue Beschreibung im Katalog gefunden wo sich die Zimmer des eingekauften Kontingents befinden und wirklich noch nie einen Hinweis darauf dass es auch andere Zimmer gäbe. Vielleicht lese ich schlampig aber dann finde ich halt wieder wäre es Aufgabe des Reiseberaters mich darauf hinzuweisen. Wir buchen eigentlich immer "schönere" Hotels und ich finde es halt schade wenn ich zwar ein schönes Hotel habe aber ein schlecht gelegenes Zimmer.

@frankieboy
Ich habe sowohl eine sehr gute Erfahrung als auch eine schlechte Erfahrung mit einem Reisebüro angegeben. Ich verurteile niemanden aufgrund einer einzigen Erfahrung. Ich meine nur, es kann halt so und so sein ... darauf verlassen dass Reisebüro = kompetente Beratung ist würde ich mich nicht mehr.

LG
Sab
 
HANS
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  • Wie bucht . . . Beitrag #18
Hi Sab ! Wenn ihr irgenwo für mehrere Tage eincheckt, z.B. Las Vegas,
dann schieb beim nächsten mal mit der Reservierung oder auch nur
so mit dem Reisepass einen 10ner mit über den Tresen und frag ganz
unwissend nach einem schönen Zimmer irgenwo weit oben. Hat er eins,
ist der 10ner weg, hat er keins, dann bedauert er es und der 10ner geht
zurück. Probieren, ist ja schließlich Urlaub. HANS
 
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Sab_
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  • Wie bucht . . . Beitrag #19
Hi!

@Hans
Das ist natürlich auch keine schlechte Idee ... wir haben zwar schon immer nachgefragt wenn ein Zimmer halt wirklich nicht schön gelegen war aber meistens gabs keine Chance - außer in unseren Flitterwochen, wenn man Honeymoon sagt geht auch ganz schön viel, aber leider hat man das ja nur einmal. Auf die Idee mit dem "Trinkgeld" bin ich noch nicht gekommen, wenns klappt gar nicht mal so schlecht ...

Aber sag mal, ist das "so üblich" oder kanns auch passieren dass ich dann "wie ein Depp" dasteh?

LG
Sab
 
HANS
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  • Wie bucht . . . Beitrag #20
Hi Sab ! zumindest in Vegas ist das so üblich. USA ist das Serviceland
Nr. 1, du wirst da nie wie ein Depp dastehen, wenn tatsächlich nichts
frei ist, dann bedauert man ehrlich und das Geld kommt unauffällig
zurück. Keine Angst, einfach mal probieren .
Und auch noch folgendes. Wenn man auf mehr Kugelschreiber Shampoo,was auch immer, scharf ist, dann am vorletzten Tag morgens
zum täglichen 1$ Tip ein paar nette Zeilen für den roomservice mit einem
dankeschön für den guten Service, noch einen $ extra und du erhältst
alles gewünschte in Hülle und Fülle. HANS ;D
 
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