Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden?

    Diskutiere Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? im Allgemeine USA Reisefragen Forum im Bereich USA Reisen; Wir haben bislang immer Urlaub mit dem Mietwagen + Motel (früher + Zelt oder KOA Cabin) gemacht. Gerne würden wir uns im Südwesten mal ein...
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merz484
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #1
Wir haben bislang immer Urlaub mit dem Mietwagen + Motel (früher + Zelt oder KOA Cabin) gemacht. Gerne würden wir uns im Südwesten mal ein Alkoven-Wohnmobil mieten, z. B. von Cruise America, Moturis, El Monte oder Road Bear. Dieses Oligopol ist hinsichtlich Preis, Bedingungen und Fuhrpark leider ganz gut untereinander abgesprochen, aber in der Nebensaison sind die Dinger durchaus bezahlbar. Schon häufig haben wir uns mit Leuten unterhalten, die soetwas dort (teils schon oft) gemietet haben. Unisono hat sich jedoch ein Problem herauskristallisiert: Wenn man ein neues Wohnmobil bekommt, ist es gut, mit einem alten leidet hingegen die Urlaubsfreude. Die Anbieter behalten nämlich die Fahrzeuge bis zu 6 Jahre und bis zu umgerechnet 200.000 km im Fuhrpark (siehe auch deren Verkaufsseiten für den aktuell ausgemusterten Fuhrpark), und in der Wirtschaftskrise erst recht. Die alten sind nicht nur unappetitlich versifft, sondern oft auch mit zahlreichen verschleißbedingten technischen Mängeln behaftet. Kein Wunder bei dauernd wechselnden Fahrern! Im Ernst: Wer fährt im Urlaub schon freiwillig für viel Geld mit abgefahrenen Reifen, schiefziehenden Bremsen, einer ausgeschlagenen Lenkung und einem klappernden Aufbau und hat dann vielleicht noch in der Wüste eine Panne, weil der Kühlerschlauch geplatzt ist oder das Automatikgetriebe seinen Geist aufgegeben hat? Habt ihr Ideen oder Erfahrungen, wie man ein möglichst neuwertiges Wohnmobil zugeteilt bekommt? Mir wurde berichtet, dass sich die Vermieter diesbezüglich auf keine Diskussionen einlassen.
 
Wombel
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #2
Hi,

miete direkt vor Ort und verlange einen RV mit max. x-tausend Meilen. Wollen sie das nicht unterschreiben, laesst du es einfach.

Ich habe immer das Problem mit PKW und er Farbe gehabt. Ich habe es genauso gehandhabt. Auf das "wir koennen die Farbe nicht garantieren" habe ich mit "ist der Wagen nicht so oder so, bleibt er halt stehen und ich gehe zu AVIS" geantwortet. Hat auch immer geklappt.

LG aus Boise

Klaus
 
RVer
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #3
WoMo's aussuchen

In der Hochsaison ist ein "Aussuchen" schlecht moeglich, da ja jedes WoMo vermietet ist.... Irgendwann hat ein PC / Person das WoMo einer Gruppe zugeordnet und da bestimmte WoMo's fuer den Tag X vorbereitet werden, ist es nicht so schnell moeglich die Dinger zu tauschen. Dann kommt noch dazu, dass die WoMo's "meist" irgendwelchen Privat Personen gehoeren und man muss ja den "Vertrag" einhalten... soviel km/meilen im Jahr das WoMo zu vermieten. Oft werden aber schon nach 3 Jahren WoMo's verkauft oder sie werden sehr billig vermietet.
Wichtig ist von D aus zu mieten und mit KK bezahlen. Vermieter wollen ihre GROSSKUNDEN nicht veraergern. Auf keinen Fall eine "M...karre" uebernehmen. Wer die WoMo's wie lange in der Flotte fahren hat, kann ich Dir nicht sagen. Selber bin ich schon ueber 10 Jahre aus dem Geschaeft.
Bei dem Reisebuero / Autoclub in D genau nachfragen, wie alt die WoMo's sind und bei der Bestellung auf eins bestehen, dass HOECHSTENS ein Jahr alt ist???? Ganz neue koennen noch Macken von der Herstellung haben... 1 Jahr alte sind angeblich (meine Erfahrung) in Ordnung. Mein eigenes ist jetzt 2 Jahre alt und hatte fast keine Macken.

Viel Erfolg
RVer
 
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Gast7972
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #4
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merz484
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #5
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Gast7972
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #6
Hallo Merz,

da hast Du schon Recht. Aber: diese Firma hat einen wirklich schlechten Ruf und bei denen würde ich auch nicht mieten. Es gibt aber einige andere Womo-Vermieter, die wirklich gut sind.

Im übrigen: buche von Deutschland aus bei einem deutschen Veranstalter. Nicht dass es billiger ist und die Versicherungsbedingungen besser sind, Du hast auch einen Ansprechpartner, wenn Du Probleme hast und kannst viel leichter einen Schadensersatz durchsetzen.

Gruss Beate
 
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merz484
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #7
Hallo Merz,

da hast Du schon Recht. Aber: diese Firma hat einen wirklich schlechten Ruf und bei denen würde ich auch nicht mieten. Es gibt aber einige andere Womo-Vermieter, die wirklich gut sind.

Im übrigen: buche von Deutschland aus bei einem deutschen Veranstalter. Nicht dass es billiger ist und die Versicherungsbedingungen besser sind, Du hast auch einen Ansprechpartner, wenn Du Probleme hast und kannst viel leichter einen Schadensersatz durchsetzen.

Gruss Beate
Cruise America ist sicherlich der lausigste Anbieter, obwohl er der größte in Nordamerika ist. El Monte ist sicherlich besser, Road Bear noch besser und Moturis am besten. Aber halt auch nur relativ. Wenn ich mir anschaue, in welchem Alter und welchen Meilenständen dort die Womobi ausgemustert werden, kann ich zu Cruise America keinen Unterschied feststellen. Nur die Pflege ist wohl etwas besser. Wenn man in einem schlecht behandelten und mäßig gewarteten Mietfahrzeug mit 100.000 Meilen auf dem Tacho sitzt, kann man sich ja leicht ausrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Panne auf den nächsten 5.000 Meilen sein wird, mal ganz abgesehen von den unzähligen Mängeln, die das Urlaubsvergnügen trüben. In Europa, wo wir uns schon oft ein Womobi ausgeliehen haben, sind die Womobi oft nur sechs bis acht Monate im Gebrauch und werden dann verkauft. Darüber hinaus sind sie im Regelfall auch sehr gepflegt. Leider schlägt halt auch in diesem Bereich die amerikanische Mentalität zu: Am Anfang, wenn was neu ist, ist es ganz toll und super, und wenn es dann alt wird, wird es einfach runtergeschlampt. Übrigens ganz typisch auch bei einfachen Motels zu beobachten.
 
marcpeter
marcpeter
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #8
das ist der Grund, warum ich keinen Womo Urlaub in den USA mache. In EU schon aber da nicht.
 
Hüsch
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #9
das ist der Grund, warum ich keinen Womo Urlaub in den USA mache. In EU schon aber da nicht.

Schonmal ausprobiert?

Oder ist das wieder diese deutsche "Is-doch-eh-alles-Scheiße-Mentalität"?

Ich habe bis dato als Moturis-Kunde nur gute Erfahrungen gemacht. :smile:


LG Simon
 
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merz484
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  • Wie Ärger mit dem Miet-Wohnmobil vermeiden? Beitrag #10
das ist der Grund, warum ich keinen Womo Urlaub in den USA mache. In EU schon aber da nicht.
Ich würde es nicht ganz so kategorisch ablehnend formulieren, aber es hindert mich zumindest daran, spontan zu buchen. Und wenn ich buchen sollte, dann wohl von Moturis, weil die unter Schweizer Leitung sind. Was mich außerdem stört, sind die umständlichen Übergabeprozeduren. Obwohl ich vielleicht schon am frühen Nachmittag an der Westküste gelandet bin, kann ich das Ding erst am nächsten Vormittag übernehmen und selbst bei kostenpflichtiger Buchung von "Early bird" ist selbiger dann schon zum guten Teil vorbei, bis man endlich auf Strecke ist. Die Rückgabe erfolgt ebenfalls immer am Vormittag, obwohl der Flieger zurück oft erst am Nachmittag oder sogar Abend abhebt. Da geht einfach viel wertvolle Urlaubszeit sinnlos verloren. In Europa, Australien, Neuseeland und Südafrika ging das nach unserer Erfahrung hingegen ohne Zeitverlust: Ankommen und unmittelbar danach einfach übernehmen und los geht es. Ganz abgesehen von den Gesamtkosten im Vergleich zu Mietwagen + Motel.
 
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