Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09

    Diskutiere Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 im Reiseberichte Kanada Forum im Bereich Kanada Reise; Hallo Zusammen! Endlich und ziemlich spät wie ich finde, setze ich mich an unseren Reisebericht. Wir durften 4 aufregende Wochen im Westen...
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Zwei_Brüder
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #1
Hallo Zusammen!
Endlich und ziemlich spät wie ich finde, setze ich mich an unseren Reisebericht. Wir durften 4 aufregende Wochen im Westen Nordamerikas erleben. Es ist ein Traum, dass uns das möglich war!

Nun stehe ich aber direkt vor dem ersten „Problem“: Wo den Bericht reinstellen? Reiseberichte USA, oder Reiseberichte Kanada? Ich habe mich für Kanada entschieden, da in Vancouver die Tour begonnen und 4 Wochen später auch wieder geendet hat. Dazwischen liegen die grandiosen Parks Kanadas, tolle Stimmungen, viel Stille auf einsamen Wegen, das Brausen der Wasserfälle, interessante Bekanntschaften, tolle Städte und weniger spannende, Wüste, Surfer, Wale, dicker Nebel, eine Öko-Insel …. und jede Menge Spaß. Naja und eben 9000 km Strecke.

Wie alles begann: Florin [18] und ich [Felix, 21] wollen noch einmal zusammen Reisen. Früher ging es mit unserer Mutter nach Frankreich oder Italien zum campen. Das endete als unser VW – California – Bus für uns 2- Meter Menschen zu klein wurde und sich Florin´s und meine Interessen verschoben.

Jetzt wollten wir 2 aber noch einmal zusammen Touren. Wohin? Irgendwohin wo es Gegenden mit wenig Menschen, grandiose Landschaften gibt und wo wir noch nie in unserem Leben waren. Etwas blauäugig auf die googlemaps Weltkarte geguckt und einmal die Westküste in Augenschein genommen. Dummerweise gibt es da so furchtbar viel zu gucken. Nach vielem Kürzen und manchen Extra´s stand dann unsere Route:

Vancouver – Whistler – Kamloops – Well´s Grey Park – Jasper NP – Banff NP – Kootenay NP – Missoula - Yellowstone NP - Salt Lake City - Zion NP – Las Vegas – Death Valley – Yosemite NP – San Franciso – Highway 1 + 101 – Victoria – Vancouver Island – Tofino – Salt Spring Island – Vancouver

Bei der Vorstellung unserer Route wurden wir hier im Forum eher belächelt. „typische Ersttäter“, „nicht machbar“, „viel zu weite Strecke“. Besonders danken möchte ich aber KALI. Ich glaube auch du fandest unsere Routenwahl etwas banal, gabst uns aber trotzdem fleissig Tipps und hast uns mit deinen Berichten extrem viel Nervosität genommen, die wir vor unserem Start hatten. Vor allem kam von dir nie der Satz: Jungs, hört mal her. Das ist verrückt und sucht euch mal ne kleinere Nummer!
:)

Wir haben es durchgezogen. Und es war wohl eine der besten Reisen meines Lebens. Amerika kommt mir als Europäer im wahrsten Sinne des Wortes unbegrenzt vor. Wenn ich mal wieder dort hinkomme, würde ich ein paar Dinge anders machen. Dazu aber später mehr.

Für einen jungen "Ersttäter" war es einfach perfekt, wie es gelaufen ist.

Dank an alle, die uns die Reise ermöglicht haben. Allen voran unsere Mutter.

Felix
 
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Zwei_Brüder
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #2
1.Tag

Am 16. August 09 ging es für mich los. Florin war schon 2,5 Wochen früher nach Vancouver geflogen um einige Zeit mit seinen Freunden und Freundin ;) auf Salt Spring Island zu verbringen, die er während seines Auslandhalbjahres in der 11. Klasse kennengelernt hatte.

Für mich war es ein recht trauriger Start. Meine Freundin kam exakt an meinem Abreisetag von 6 Wochen Uganda wieder, wo sie für die Zeit in einem Weisenhaus lebte und Arbeitete. Zum Glück hatten wir (unabhängig von einander) Füge von und nach Frankfurt gebucht und der Zufall wollte es, dass wir uns sogar 2 Stunden am Flughafen gesehen haben.

Der Flug verlief sehr angenehm. Gott sei Dank hatte ich einen Platz am Notausgang vorreserviert. Sehr gut investierte 30 Euro wie ich finde. Aber mit 2 Meter Körpergröße passt man eh nicht wirklich in eine normale Sitzreihe. Darüber dachte ich nach und wie wir beide wohl 4 Wochen in das Mietauto passen würden… vor allem beim schlafen. Nach dem Zwischenstopp in Calgary war der Flieger fast leer. Auffällig war wie viel Müll auf dem Boden rumflog. Wieso schmeißen die Leute alles auf die Erde? Das Boardpersonal ging doch ständig mit Müllsäcken durch die Reihen. Aus dem Fenster konnte man die schnurgeraden Straßen als Lichtstreifen sich durch die schier endlose Landschaft ziehen sehen. Bei dem Anblick ging mir das Herz auf.

45 Minuten zu früh, es war 22:00 erreichten wir Vancouver. Florin war schon dort. Er hatte Campingkocher, Geschirr, Zelt, Schlafsäcke und Isomatten mitgebracht, die er bei Freunden auf Salt Spring Island leihen konnte. Mit unserem überfüllten Gepäckwagen zogen wir durch die Flughafengebäude. Unser Auto konnten wir erst am nächsten Morgen um 6:00 Uhr bekommen, ein früheres Abholen hätte 120 Euro extra gekostet. Aber wozu hatten wir die Isomatten und Schlafsäcke… Beim USA-Flüge Check-in, direkt vor dieser grünlichen, großen Skulptur, die wohl ein Schiff mit irgendwelchen Göttern? darstellt ließen wir uns fürstlich nieder und krochen in unsere Schlafsäcke, nur das Zelt blieb unaufgebaut. Sehr zur Freude der Asiaten, die doch tatsächlich Fotos von uns machten.


1.Tag:
Um 5 Uhr morgens standen wir wieder auf. In meiner inneren Uhr ging alles drunter und drüber. Ich weiss jetzt, dass die ruhigste und beste Zeit zum Schlafen am Flughafen in Vancouver zwischen 3 und 4 Uhr nachts ist.

Bei der Vermietstation von Alamo erwartete uns die erste Überraschung. Unseren Equinox hatten sie nicht da. Stattdessen gab es dann für uns das Upgrade zum Ford Escape. Die Vorzüge an diesem Auto wurden uns auf der Reise bewusst. Sei es das Dachfenster oder der etwas größere Rückraum. Als wir das erste mal davor standen, konnten wir es kaum fassen ein so großes Auto zu haben. 4 Wochen später war es eher klein zwischen den anderen, die da so rumfahren. Dafür hatten wir mit den Small-Vehicle Parkplätzen immer einen Stellplatz in Eingangsnähe, wenn wir einkaufen waren.

Durch das morgentliche Vancouver fuhren wir durch Downtown direkt nach Norden an der Küste entlang. Der andere Verkehr machte mir die erste Zeit sehr zu schaffen und nach der unruhigen Nacht wollten wir als erstes nur raus aus der Hektik. Auf der wunderschönen Strecke ließen wir einfach den Blick schweifen und uns von der Landschaft berauschen. Solche weiten hatte ich bis dahin noch nie gesehen und ich war voller Vorfreude, was uns auf dem Trip erwarten würde.

In Squamish kauften wir etwas ein und setzten uns mit den ersten Sonnenstrahlen zum Frühstücken in einen kleinen Hafen, von wo aus man die Holzstamm Flöße beobachten konnte und einige Männer bei irgendwelchem Werkeln an ihren Booten. Es war eine wunderschöne Stimmung.


Weiter ging es nach Whistler. Die vielen Mountain Biker faszinierten uns, allerdings war es nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Alles kam uns vor wie auf einem riesigen Rummelplatz und die teuren Gondelpreise hielten uns ab länger zu verweilen. Viel mehr waren wir fasziniert davon, durch die Landschaften zu fahren und die Ausblicke, die sich uns boten in uns aufzusaugen.


Wir entdeckten ein Schild zum Jeffrey Lake und gingen unseren ersten kurzen Trail. Der Blick über das türkisene Wasser, die Gletscher im Hintergrund und rings um der Stille Wald war einfach nur wunderschön. Bei unseren Erzählungen für Freunde und Familie ist es uns meist schwer gefallen die Weiten und Stimmungen zu beschreiben. Man muss es einfach mit eigenen Augen sehen.
Dort geschah auch direkt etwas lustiges: Gleichzeitig mit uns startete eine Asiatengruppe mit schwerem Gepäck, die wohl bis zu dem Zeltplatz in Gletschernähe aufsteigen wollte. Zusammen genossen wir das Panorama, bis die Stille von einem pffff, ppffff, pf unterbrochen wurde und es komisch roch. Da versuchte doch tatsächlich jemand, die Mücken und Fliegen die es überall gab mit einem Insekten Spray zu töten :D




Bis Lilloet ging es durch endlose Wälder und rauf und runter durch Täler und über Berge. Im Seton Lake gingen wir baden. Allerdings roch das Wasser etwas fischig.


Danach veränderte sich das Landschaftsbild. Durch eine Art Prärie ging es weiter nach Kamloops und nach einem Einkauf bei Wallmart die letzten 120 km nach Clearwater.

„Jetzt sitzen wir nach einer Dusche im Licht unserer Autoscheinwerfer. Florin spielt Gitarre und die Bilder des Tages ziehen vor unserem inneren Auge vorbei. Leider scheint der ach so tolle Adapter für den Laptop kaputt zu sein. Ziemlich doof! Werden uns eben morgen zu Hause melden, dass alles gut angefangen hat. Das Jet-lag macht mir auch zu schaffen…Beim Duschen schienen die Wände in der Kabine zu wackeln.“ (Auszug aus dem Reisetagebuch)
 
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fischli73
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #3
Hallo Ihr beiden,

der Wagen ist ja groß genug, also mache ich es mir mal auf der Rückbank bequem.

Bin gespannt wie es weiter geht.
 
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kirahh
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #4
Ich möchte bitte auch mitreisen und nehme mal neben Katja Platz.

Ihr habt eine Tour gemacht, die wir in zwei großen Urlauben abgefahren sind und vieles wird mir sicherlich bekannt vorkommen.

Habt ihr eure Tageskilometer auch irgendwo aufgeschrieben??
 
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Zwei_Brüder
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #5
2. Tag: 450 km |Well´s Grey Park, High Mountain Road

2.Tag: (18.8.09) 450km
Die Nacht war sehr erholsam, obwohl ich schon um 6 Uhr aufgewacht bin. Bin aus dem Zelt gekrabbelt und habe die Waldgerüche aufgesogen, während der ganze Campingplatz noch geschlafen hat. Nach kurzem Frühstück ging es zum Eingang vom Well´s Grey NP. Zu Hause habe ich mir noch Gedanken darüber gemacht, wie das wohl in den Visitor Centern abläuft. Im nach hinein völlig unnötig. Die Ranger waren immer total freundlich und haben einen mit Infos überschüttet.


Die Fahrt in den Park hat uns sehr gefallen. Soviel Wald hatte ich bis dahin noch nie gesehen. Vom Green Mtn. Viewing Tower gab es einen schönen Blick über die Landschaft. Auf dem Weg zum Clearwater Lake machten wir einen Abstecher zu einer Stromschnelle, in der man die Lachse springen sehen konnte. Wirklich beeindruckend, mit was für einer Kraft sie aus dem Wasser schnellen. Von dort aus nahmen wir den Trail am Bach entlang und begegneten die ganze Zeit keiner Menschenseele.


Am Clearwater Lake überlegten wir noch ein Kanu zu mieten, aber das Wetter hatte sich zu dem Zeitpunkt ziemlich zugezogen und wir wollten ja noch zu 2 Wasserfällen. Als erstes auf dem Rückweg ging es zu den Helmcken Falls. Mehr noch als die Wassermassen beeindruckte mich der gewaltige Krater, den es dort irgendwann einmal herausgesprengt hat. Auch an der Aussichtsplattform war es wieder recht einsam. Nur 3-4 andere Menschen waren zu sehen.


Das Highlight des Tages war aber ganz klar der Wasserfall, hinter dem man vorbeigehen kann. Sind das die Dawson Falls? Inzwischen wieder blauer Himmel und große Hitze machten wir uns auf den Trail zu den Falls. Bis auf eine junge Asiatenfamilie, die bald verschwand, waren wir auch hier wieder allein für uns. Wir nutzen die Gelegenheit um uns abzukühlen. Es gab einen schönen Adrenalinschub sich unter die brausenden Wassermassen zu stellen.




Gegen Abend ging es auch schon wieder raus aus dem Park und auf der High Mountain Road Richtung Jasper. Im Abendlicht leuchteten die Berge regelrecht auf. Einmal überholten wir auch einen Güterzug und staunten darüber, dass in Kanada auch mal 2 Container auf einander gestapelt werden.


Aber wieso hat uns niemand gewarnt, dass man ganz urplötzlich schon im Mount Robson Park ist? Fern von jedem Campground wussten wir nicht wo übernachten. Schliesslich stellten wir wir uns einfach hinter ein paar Bäume auf ein Restarea. Das es nicht erlaubt ist wussten wir, aber ließen es eben darauf ankommen. Dafür war der Platz, an einem See gelegen, wunderschön. Das wir die erste Nacht im Auto verbrachten, war auch nicht weiter schlimm. Wir waren ja darauf eingestellt, einige Nächte so zu verbringen.



„Die High Mountain Road ist gigantisch. Unbeschreibliche Weiten, Hohe Berge und wieder viel Wald. Jetzt stehen wir kurz vor Jasper und übernachten illegal. Mir geht das Licht aus. Eine Lampe möchten wir nicht anmachen, wegen der Mücken. Kann kaum sehen was ich schreibe“ (Auszug aus dem Reisetagebuch)
 
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Zwei_Brüder
Amerika Tourist
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #6
Ich möchte bitte auch mitreisen und nehme mal neben Katja Platz.

Ihr habt eine Tour gemacht, die wir in zwei großen Urlauben abgefahren sind und vieles wird mir sicherlich bekannt vorkommen.

Habt ihr eure Tageskilometer auch irgendwo aufgeschrieben??
ja natürlich. habe sie beim 2ten tag auch direkt in die titelleiste geschrieben. leider fehlt mir gerade der "ändern" button um das in den ersten beiden posts noch zu editieren. auch würde ich gerne die nlaue schrift wieder ändern. die funktion ist einfach verschwunden. kann mir ein mod helfen?
 
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Yukon
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #7
Hallo

Ich habe mal deine Tour in den 4 Wochen angeschaut und mir die ungefähren Km ausgerechnet.
Es wurden sicher ca. 8000km ?

Das ist sicher eine Monster Tour, welche ich jetzt nie und nimmer selber ausführen würde, geschweige jemandem offerieren:mad:

Die ersten beiden Etappen sagen mir ja schon alles, wie die Tour vermutlich ablaufen wird.
Fahren, fahren, fahren.. VC-Clearwater 550km!, die zweite 450km!
Du machst 1000km in 2 Tagen, für das braucht der vernünftige Reisende mindestens 3-4 Tage.
Dass Ihr sowas geplant und auch ausgeführt habt, schreibe ich euerem jugendlichen Alter zu Gute.

Mitfahren werde ich nicht, das ist mir viel zu stressig, ich möchte eigentlich "Ferien" machen.:eek:

Gruss

Yukon
 
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BrittaK
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #8
Hallo,
ich möchte auch noch mitfahren. Die Stationen in den USA kenne ich und kann so noch etwas in Erinnerungen schwelgen. Eure Ziele in Kanada werde ich hoffentlich nächstes Jahr anfahren unf hoffe noch auf viele nützliche Tipps.
Habe ich bei Katja und Kirahh noch Platz? Sonst setzte ich mich auf's Dach.
Britta
 
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geoduck
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #9
Hallo

Ich habe mal deine Tour in den 4 Wochen angeschaut und mir die ungefähren Km ausgerechnet.
Es wurden sicher ca. 8000km ?

Das ist sicher eine Monster Tour, welche ich jetzt nie und nimmer selber ausführen würde, geschweige jemandem offerieren:mad:

Die ersten beiden Etappen sagen mir ja schon alles, wie die Tour vermutlich ablaufen wird.
Fahren, fahren, fahren.. VC-Clearwater 550km!, die zweite 450km!
Du machst 1000km in 2 Tagen, für das braucht der vernünftige Reisende mindestens 3-4 Tage.
Dass Ihr sowas geplant und auch ausgeführt habt, schreibe ich euerem jugendlichen Alter zu Gute.

Mitfahren werde ich nicht, das ist mir viel zu stressig, ich möchte eigentlich "Ferien" machen.:eek:

Gruss

Yukon

Ich bin ja schon bald im Pensionisten Alter, aber mir wuerden diese Strecken nichts ausmachen. Jeder hat halt eine andere Idee wie man seinen Urlaub gestalten will.
Bin aber auch an die langen Fahrzeiten gewoehnt, da ich hier im Westen der USa lebe.
 
fischli73
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #10
Hallo,

@Britta:
Klar haben kirahh und ich noch ein Plätzchen frei gelassen auf der Rückbank. Wir Mädels machen es uns hinten gemütlich und genießen die traumhaft schöne Natur.


@Zwei_Brüder:
Der Wasserfall wo Ihr Euch drunter gestellt habt, ist nicht der Dawson Fall. Ich weiß aber auch nicht wie der Wasserfall heißt. Wo genau war er denn im Park?


Bin schon auf die Weiterreise gespannt.
 
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Zwei_Brüder
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #11
Hallo,

@Zwei_Brüder:
Der Wasserfall wo Ihr Euch drunter gestellt habt, ist nicht der Dawson Fall. Ich weiß aber auch nicht wie der Wasserfall heißt. Wo genau war er denn im Park?
Hallo!

Habe nochmal nach der Karte gesucht, die wir am Parkeingang bekommen haben. Es sind die Moul Falls. Auf halber Strecke zwischen den Saphats Falls und dem Green Mountain Tower. liegt auf linker Seite ein Parkplatz. Der Weg beginnt hinter einem Viehtor und dauert laut Ranger rund 1,5 Stunden hin und zurück.

Hab für dich versucht den PArkplan abzufotografieren und die Stelle einmal makiert:




Hoffe ich konnte damit helfen!
 
fischli73
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #12
Klasse, vielen Dank. Bisher kannte ich den Wasserfall noch überhaupt nicht.
 
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Zwei_Brüder
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #13
Tag 3: Jasper NP 230 km

3. Tag (230km):
Die Nacht verlief ohne von einem Ranger aufgescheucht zu werden. Geschlafen hatten wir im Kofferraum und auf den umgeklappten Rücksitzen. Leider fehlten genau 30 cm um sich ganz ausstrecken zu können. Für etwas weniger große Menschen lässt es sich dort aber wirklich bequem liegen. Leider waren wir total zerstochen, da wir die Fenster etwas zu weit offen gelassen hatten, um einen Kondenswasserregen zu vermeiden.
Durch die Kälte der Nacht waren wir um 6:00 Uhr früh schon wieder on the road und fuhren mutterseelen allein auf den Eingang von Jasper NP zu. Ein kleines Frühstück auf dem Mäuerchen am Jasper Bahnhof und es war immer noch eine Stunde bis das Visitor Center öffnen sollte. Zum Glück hatten wir uns schon in der Heimat alle möglichen Karten ausgedruckt, so dass wir direkt zum Maligne Lake fuhren. Im Morgenlicht schimmerten die Seen und nur sehr wenige andere Autos waren unterwegs.





Der gewaltige Parkplatz am See warnte uns aber schon davor, was hier später los sein würde. Daher mein Tipp: In den Parks immer die frühen Morgenstunden nutzen. Zwischen 10 und 11 Uhr verwandeln sich manche Naturschönheiten in wahre Rummelplätze.



Uns aber bot sich der See, die Berge und Wälder in all ihrer stillen Pracht. Man kann sich gar nicht satt sehen bei dem Anblick, so sehr wird man davon gefesselt. Am See wanderten wir an dem bekannten Kanuverleih vorbei, der auf jeder Postkarte zu sehen ist, und zunächst auf dem Hauptweg entlang. Nach dem ersten Knick nach links entdeckten wir nach weiteren 200-300 Metern einen schmalen und kaum sichtbaren Trampelpfad nach rechts weg in den Wald, den wir natürlich sofort einschlugen. Dichte junge Tannen ließen zeitweise keinen halben Meter Platz zum durchlaufen und eine Totenstille umgab uns. Etwas mulmig wurde uns schon bei dem Gedanken daran, plötzlich auf einen Bären zu stoßen; Vertrauten aber auf deren gute Nase und Ohren, und das sie sich schon trollen würden, wenn sie uns bemerken, lang bevor wir es tun. Etwa 2 Stunden waren wir so in der Einsamkeit unterwegs. Immer wieder gaben die Bäume den Blick auf die weißen Bergketten oder den See frei.



Zurück am Parkplatz waren schon die ersten Busse und Touristengruppen angekommen und drängten sich um die Bootsanleger oder auf den Foto-Spots. Bei unserer Ankunft war unser Auto noch weit und breit das einzige!



Daher ließen wir den wunderschönen See schnell hinter uns und machten uns auf den Rückweg nach Jasper , nicht ohne noch einen Abstecher zum Maligne Canyon zu machen.
Auf halber Streck entdeckten am Ufer des Medicine Lake noch einen jungen Bären. Bzw hatten das schon etwa 50 andere Menschen getan und wir wollten eben nachschauen, was die da alle so fasziniert. Der Bär saß aber ganz gemütlich nur 10 Meter von der Menschenmasse in den Himbeeren und schlug sich den Bauch voll. Vor lauter Aufregung ;) vergaß Florin leider den Autofokus einzuschalten, so dass die einzigen Bärenbilder unserer Reise unscharf sind. Denn es war wirklich der einzige, den wir zu Gesicht bekommen sollten.



Der Maligne Canyon ist auf jeden Fall den Abstecher wert. Nur 1-3 Meter breit, dafür aber bis zu 50 Meter tief. Langsam waren auch hier mehr und mehr Menschen unterwegs.



Zurück im immer noch morgendlichen Jasper holten wir uns die Informationen im Vistor Center und ein paar Postkarten, um dann bald weiter Richtung Süden zu fahren. Direkt von der Straße aus waren erst die Athabasca Falls und anschließend die Sunwapta Falls ausgeschildert:






Irgendwo an der Straße standen auch noch eine Gruppe von Mountain Goats. Entweder sind diese Ziegen einfach dumm, Menschen gewohnt oder lieben es fotografiert zu werden. Auf jeden Fall kam man sehr nah an sie heran, definitiv ein tolles Erlebnis bei dem schöne Bilder entstanden. Ansonsten genossen wir das Landschaftsbild bei wunderschönem Sonnenschein. In Amerika ist einfach alles größer, als in Europa. Das geht von den Wäldern, Bergen und Seen über die Autos und Straßen, bis hin zu den Burgern und Supermärkten. Wir waren an diesem Tag einfach von den Weiten fasziniert. Um das zu verstehen, muss man glaube ich selber dort gewesen zu sein.








Als letztes Highlight setzen wir uns die Columbia Icefields. 1992 waren wir mit unseren Eltern schon einmal in Canada unterwegs gewesen. Das wir beide so gut wie keine Erinnerungen daran haben, versteht sich beim damals kleinkindlichen Alter wohl von selbst. Die Parkleitung hat Markierungen aufgestellt, wo das Eis in den jeweiligen Jahren war. Vom Schild mit der 1992 bis zum Gletscheranfang ist es inzwischen ein guter Fussmarsch. Ziemlich erschreckend oder? Deshalb verzichteten wir auch auf die Fahrt mit einem dieser Ungetüme von Bussen und genossen einfach die eiskalte Luft, die über die Eisfläche auf einen niederbraust.




Etwas südlicher der Icefields suchten wir uns einen Platz auf dem Wilcox Creek Campground. Obwohl es inzwischen schon 18:00 Uhr war, gab es kein Problem einen schönen Platz zu bekommen.


„Jetzt sind wir etwas südlich der Icefields auf einem Campingplatz. Um die Stellplätze ist Wald, nur leise hört man irgendwo die anderen Camper. Die letzten Sonnenstrahlen fallen durch die Bäume. Es ist eine ruhige, schöne Stimmung. Wir sind dick eingepackt wegen den vielen Mosquitos“ (Auszug aus dem Reisetagebuch)
 
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Zwei_Brüder
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #14
Hallo

Ich habe mal deine Tour in den 4 Wochen angeschaut und mir die ungefähren Km ausgerechnet.
Es wurden sicher ca. 8000km ?

Das ist sicher eine Monster Tour, welche ich jetzt nie und nimmer selber ausführen würde, geschweige jemandem offerieren:mad:
Es waren in der tat 8000 km. +500 auf Salt Spring Island und dem letzten Tag in Vancouver.
Das diese Art Urlaub nicht jedermanns Sache ist, ist doch klar. Wie schon im Vorwort geschrieben, würden wir bei einer erneuten Reise einiges anders machen. ABER diesmal war es genau richtig. Wir werden zu diesem Thema auch noch ein Statement abgeben. Auf das musst du dich allerdings noch ein bisschen gedulden. Solche Sachen schreibt man ja bekanntlich am Schluss. Also hilft doch nur mitlesen ;)

Gruß,

Felix
 
P
Peter S
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #15
Hallo Felix,

ich werde es mir auch noch im Ford Escape gemütlich machen, quetsche mich einfach in den Kofferraum.
Auch wenn mir diese Tour zu stressig und zu viel Fahrerei wäre, bin ich doch auf die Weiterfahrt gespannt, aber wenn man noch so jung wie ihr seid, dann darf man ruhig etwas verrückter sein.;)

Gruss
Peter
 
Kali
Kali
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #16
Hallo Felix,
habe ja versprochen mir deinen Bericht "rein zu ziehen".
Finde es klasse das ihr trotz vieler Warnungen "euer Ding" durchgezogen habt. Ihr seit jung, und wer weis wann ihr wieder rüber kommt, und somit habt ihr soviel wie ihr konntet mitgenommen.Natürlich ist es schade so tolle Ecken von Kanada im Schnelldurchlauf zu erkunden. Und ich bin sicher bei der nächsten Tour werdet ihr euch für weniger mehr Zeit lassen.Also, ich werde ich trotzdem weiter begleiten.:thumbsup:
 
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Zwei_Brüder
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #17
4.Tag: Banff NP 710 km

4.Tag: 710km (20.8.09)
Die vergangene Nacht war bitterkalt. Eingepackt in Skiunterwäsche, Pulli, Jogginghose, Windbraker , Mütze und Schlafsack wachten wir durch die Kälte immer wieder auf. Tagsüber steigen die Temperaturen auf um die 30 Grad und nachts dümpeln sie irgendwo knapp über null herum. Das Zelt bietet aber doch ein bisschen mehr Platz, als das Auto.
Dafür gönnten wir uns zum Frühstück um halb 7 ordentlich Rührei mit Speck, dazu einen Bagel mit Frischkäse. Gerade 4 Tage aus Deutschland weg und schon vermisse ich ein richtiges Vollkorn- oder Graubrot. Der Geruch vom gebratenen Speck erfüllte die frische Waldluft. Besser kann ein Tag doch gar nicht beginnen.


Als die ersten Camper verließen wir den Campground eine Stunde später. Alle anderen schliefen noch in ihren Wohnmobilen oder Zelten.
Wir schienen wirklich Glück mit dem Wetter zu haben. Schon wieder strahlend blauer Himmel und diese faszinierende Ruhe, die die Landschaft in einem auslöst. Am Parkplatz zum Parker Rich Trail waren wir die Ersten. Wir stiegen zügig den Berg hinauf, da es trotz der aufgehenden Sonne noch sehr kalt war. Laut Reiseführer sieht man von dem Trail oft Mountain Goats, die in den von Büschen geschützten Hängen alles Mögliche zum Fressen finden. Wir entdeckten leider keine, trotz großer Wachsamkeit. Langsam lies der Bewuchs nach und über den inzwischen schmaleren Pfad stiegen wir bis zum Kamm auf. Oben angekommen konnte man doch deutlich spüren, dass die Luft dort schon etwas dünner ist. Der Blick von dort ist einfach nur gigantisch. Wie unwichtig man sich als kleiner Mensch in dieser riesigen Naturlandschaft vorkommt. Einfach da stehen und alles in sich aufsaugen. Generell haben wir auf unserer Reise sehr darauf geachtet erst zu genießen und dann zum Schluss noch ein paar Fotos zu machen. Ganz im Gegenteil zu sehr sehr vielen anderen Touristen, die ihre gesamte Reise wohl nur durch eine Linse angeschaut haben.








Durch unser kleines Fernglas konnten wir unten auf dem Parkplatz sehen, wie weitere Autos anhielten. Für uns bedeutete das wieder aufzubrechen. Es ist eine tolle Erinnerung, die Berge für einen Moment ganz für sich gehabt zu haben. Inzwischen wurde es auch wieder ziemlich warm.
Weiter ging die Fahrt nach Süden. Wir waren sehr auf die Seen gespannt, die wir heute sehen würden. Der Zweite sollte der Moraine Lake sein, der schon seit 2 Jahren auf dem nicht mehr umgeblätterten Kalenderblatt in meinem Zimmer hing. Zuerst machten wir aber noch einen Stopp an einem kleinen Canyon. Den Namen habe ich leider vergessen und kann ihn auch nirgendwo finden. Das Wasser hat sich dort einen engen Weg in den Fels geschnitten und rauscht mit einer Urgewalt unter einem entlang. Die ideale Stelle ein beruhigendes Foto zu schießen, um es später in die Heimat zu senden.





Je mehr wir uns dem Peyto Lake nährten, umso voller wurde es auf den Straßen. Was dann dort oben auf dem Parkplatz los war wurde nur noch vom Lake Louise übertroffen, den wir zum Schluss anschauten. Die Aussichtplattform über dem Peyto Lake teilten wir uns mit etwa 200 anderen Menschen. Das Panorama ist trotzdem beeindruckend. Und eine solch türkisene Wasserfarbe kannten wir bis dahin auch nur aus dem Fernsehen oder Reisekatalog.



Und dann kam der Moraine Lake. Für mich eine der schönsten Stellen auf der ganzen Reise. Auch hier war es schon recht voll, aber es verteilte sich am Seeufer. Eingebettet in die Berge lag er vor uns. Die steilen Hänge reichen bis an den See heran. Lange saßen wir einfach nur da und genossen den Augenblick, bis ein Amerikaner unsere Aufmerksamkeit auf sich lenkte, der die vermeidliche Abkürzung über das aufgestaute Treibholz nehmen wollte, um den Seeabfluss zu überqueren. Mit einigen wenigen Hydromechanischen Formeln lässt sich schnell auch wissenschaftlich erklären, warum das Holz ihn nicht getragen hat. Aber auch das hätte ihn wohl nicht davon abgebracht.








Zurück am Auto wurden auf dem Parkplatz schon verzweifelt Stellplätze gesucht. Am Lake Louise erwischte es dann auch uns. Ich kann nicht schätzen, wie viele Autos dort standen oder es gerne gewollt hätten. Wir hatten mal wieder Glück. Direkt vor uns wurde eine Lücke frei und mit breitem Grinsen machten wir uns an den Kolonnen der Wartenden vorbei auf den Weg zum See. Die Lage ist wunderschön, keine Frage. Aber länger als 5 Minuten hielten wir es nicht aus. Es ist fast ein Ding der Unmöglichkeit vom betonierten Seeufer aus ein Foto zu machen ohne andere Menschen mit abzulichten.



Von Lake Louise wählten wir die 1A um auf dem Bow Valley Parkway nach Banff zu fahren. Die Strecke ist von März bis Ende Juni geschlossen, um dem Wild ein wenig Ruhe zu gönnen. Dafür sieht man im Rest des Jahres angeblich sehr viele Tiere. Wir sahen leiden kein einziges, obwohl wir nach einem kurzen Turn durch Banff Stadt den selben Weg zurück nahmen. Banff gleicht einem Rummelplatz. Wir fühlten uns nicht wohl und fuhren direkt zurück. Ein Stück nahmen wir noch einen Anhalter aus Banff mit, der nach Lake Louise wollte um seine Bankgeschäfte zu erledigen.

Etwas enttäuscht nichts von den angekündigten Tieren gesehen zu haben, bogen wir auf die 93 ab in den Kootenay NP. In der Mitte des Parks machten wir lange Pause und gönnten uns mit Blick auf Wald und Berge etwas Ruhe und wieder einmal einige Bagels mit Frischkäse, dazu eine Dose Cola. Leider zog sich plötzlich der Himmel zu. Die Berge versanken in den Wolken und der einsetzende Regen machte die etwas triste Stimmung perfekt. Zu allem Überfluss verpassten wir auch noch einen besonders großen Bären, der die Straße gekreuzt hatte, wie uns die Gruppe Touris am Straßenrand erzählte.

Durch das schlechte Wetter fuhren und fuhren wir und ohne es groß zu merken nährten wir uns schon der U.S. Grenze. Der Plan war eigentlich noch in Canada in ein Motel zu gehen und am nächsten Tag die Grenze bei Eureka zu passieren, scheiterte allerdings daran, dass es einfach keines gab. Beim Grenzübergang gab es keinerlei Probleme und so befuhren wir zum ersten Mal in unserem Leben amerikanischen Boden. Auf der Weiterfahrt bis Kalispel kam es uns vor wie in einem Kinofilm. Vor einer heruntergekommenden Bar standen schwere Motorräder mit den passenden Typen dazu.
In Kalispel fanden wir ein Motel, von wo wir auch eine Email nach Hause schicken konnten.


„Die Motel Rezeptionsdame hat direkt gesagt, dass wir wohl eine Dusche nötig hätten. Wie wahr! Die Angst sich zuviel vorgenommen zu haben bestätigt sich bisher nicht.“ (Auszug aus dem Reisetagebuch)


 
J
Jutta1608
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #18
Hallo Ihr Zwei,
es macht richtig Spaß mit euch zu reisen. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Gruß Jutta

 
Erdmännchen
Erdmännchen
Manuela Alfert
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #19
Da wir selbst 2008 den Ford Escape gefahren sind, weiss ich dass ich auch noch in den Kofferraum passe und es hat bisher richtig Spaß gemacht mitzufahren. Sag mal, wie konntest Du den Platz am Notausgang reservieren? Mein Mann versuchte es auch ein paar Mal, aber es hieß immer, man muss warten bis eingecheckt wird und dann mal sehen ob dieser frei ist. Es hat bisher nur einmal geklappt und seit dem wissen wir diese Plätze sehr zu schätzen.;) Von 30 EUR und die Möglichkeit diesen Platz zu reservieren hat nie jemand gesprochen.
Schöne Grüsse
 
Z
Zwei_Brüder
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  • Westen Nordamerikas - von Jasper bis Vegas und zurück | Sommer 09 Beitrag #20
Sag mal, wie konntest Du den Platz am Notausgang reservieren?
Also wie das genau geht weiss ich auch nicht. Eine Bekannte, die ein Reisebüro hat, hat die Flüge gebucht. Geflogen sind wir mir AirTransat. Wenn ich mich richtig erinnere erzählte sie, dass es über den deutschen "Weg" nicht möglich gewesen wäre und sie die Flüge irgendwie über ein Amsterdamer Büro gebucht hat und es dadurch möglich war. Irgendwie so war das.

Auf dem Hinflug saß neben mir ein Päärchen, die auch vorreserviert hatten. Über eine Internetseite, auf der das für Flüge in die ganze Welt möglich ist. Aber den Namen weiss ich leider auch nicht.


@all: danke für die netten Feedbacks! Da macht das schreiben ja direkt noch mehr Spaß
 
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