Waren Transfer

    Diskutiere Waren Transfer im Geschäftsgründungen & Business in den USA Forum im Bereich USA Auswandern; Nochmals hallo zusammen! Wenn ich in den USA eine Firma gegründet habe und eine Zweigstelle in Deutschland habe, wie ist es dann mit dem Transfer von...
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stp-berlin
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  • Waren Transfer Beitrag #1
Nochmals hallo zusammen!

Wenn ich in den USA eine Firma gegründet habe und eine Zweigstelle in Deutschland habe, wie ist es dann mit dem Transfer von Waren?

Hier das Szenario:

Ich produziere in den USA selber und möchte diese Waren über meine Zweigstelle in Deutschland weiter vertreiben.
Ist dort die Zoll Behandlung identisch so als wenn ich die Waren an eine X-beliebige Firma in Deutschland verkaufe?
Und gilt das gleiche auch wenn ich nicht selbst produziere sondern die Waren mit der US Firma in den USA beziehe und dann an meine Zweigstelle zum weitervertrieb verschicken möchte?

Vielen Dank schonmal!

Gruß

Steffen
 
fredi
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  • Waren Transfer Beitrag #2
Meines Erachtens gibts zollmässig keine Unterschiede zwischen intercompany oder Endkunde resp. Handelsware oder Eigenprodukt. Der Warenwert wird verzollt und gut.
 
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Gast14969
Gast
  • Waren Transfer Beitrag #3
Meines Erachtens gibts zollmässig keine Unterschiede zwischen intercompany oder Endkunde resp. Handelsware oder Eigenprodukt. Der Warenwert wird verzollt und gut.
So ist es .... müßen alle internationalen Firmen auch so mache.
 
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Gast17468
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  • Waren Transfer Beitrag #4
der Unterschied ist der Warenwert. Intracompany ist der Warenwert errechnet aus Materialwert plus Herstellungskosten, OHNE Profit. Bei Verkauf an Drittfirmen sollte ja wohl Profit gemacht werden.

das heisst also niedrigere Zollkosten und Gebuehren
 
fredi
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  • Waren Transfer Beitrag #5
der Unterschied ist der Warenwert. Intracompany ist der Warenwert errechnet aus Materialwert plus Herstellungskosten, OHNE Profit. Bei Verkauf an Drittfirmen sollte ja wohl Profit gemacht werden.

das heisst also niedrigere Zollkosten und Gebuehren
Dafür machst Du Deinen Profit in Deutschland und musst dort mehr Steuern zahlen. Den Gestaltungsspielraum hat man natürlich.

Die Frage war jedoch die Zollabwicklung, und die ist identisch.
 
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Gast17468
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  • Waren Transfer Beitrag #6
der Warenwert ist ja schliesslich auch ein Kriterium der Verzollung
 
fredi
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  • Waren Transfer Beitrag #7
Sogar mit das wichtigste Kriterium, keine Frage.
Ich hatte den OP nur so verstanden, dass er wissen wollte, ob es Unterschiede im Verfahren gibt. Ob derselbe Zoll nun auf $1000 Herstellkosten oder auf $1200 Verkaufspreis erhoben wird, fiel für mich nicht darunter. ;)
 
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Gast17468
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  • Waren Transfer Beitrag #8
recht hassu
 
fredi
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  • Waren Transfer Beitrag #9
Übrigens, nur am Rande: Man darf auch beim Intercompany-Verkauf durchaus Gewinn machen ;)
 
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Gast17468
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  • Waren Transfer Beitrag #10
ja klar, aber warum sollte man dem Zoll noch mehr in den Rachen werfen
 
fredi
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  • Waren Transfer Beitrag #11
Ein Grund könnte sein, dass man den Gewinn lieber in den USA versteuert als in Deutschland. Oder man möchte aus Visumsgründen einen möglichst hohen US-Gewinn ausweisen. Vielleicht will man auch in D einen Verlust ausweisen.

Keine Ahnung - kommt auf den Einzelfall an, was Sinn macht.
 
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Gast17468
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  • Waren Transfer Beitrag #12
hast recht, wir hatten die Situation nur D-USA fuer ein paar Jahre, und USA-D fuer 1 Jahr, und es ist auch schon lang her
 
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stp-berlin
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  • Waren Transfer Beitrag #13
Vielen Dank für eure Zahlreichen Antworten!
Hat mir auf jeden Fall schon weiter geholfen. ;-)

Ich habe noch ein anderes Thema was ich gerne erläutern würde aner da mach ich besser einen neuen Thread auf.

Aber wie gesagt, vielen Dank für eure Hilfe, Frage wurde erfolgreich beantwortet.

Gruß

Steffen
 
I
IOtte
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  • Waren Transfer Beitrag #14
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie und ob das in Deutschland auch funktioniert, aber es gibt auch die Moeglichkeit einer 'Zollfreien' Lagerung oder 'Zollfreie' Zone. Das muesste man mal genauer recherchieren oder vielleicht kennt sich auch hier jemand damit aus.
Das heisst mehr oder weniger, dass man einen Container z.B. 'zollfrei' nach Deutschland schickt und dort einlagert (ich glaub da gibt es ein Zeitlimit fuer). Erst wenn die einzelnen Waren dann weiterverkauft werden, wird Zoll auf die Ware erhoben. Das ist zumindest Vorteilhaft fuer Deinen Cashflow. Also hier in den USA funktioniert das, aber ob das in Deutschland auch so geht, weiss ich nicht genau.
Sollte aber halt auch nur ein Anhaltspunkt sein... ;)
 
H
hugarian
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  • Waren Transfer Beitrag #15
Lange nicht mehr hier gewesen... und gleich negativ auffalen....
damit meinte ich mich.

leute vorsicht, es gibt das so genannte trans pricing law das reguliert das waren innerhalb einer firma nicht unter preis und marktwert gehandelt werden dürfen da dies eine marktverzerrung darstellen würde. gilt in der eu, komt om oaxley vor.

bitte mit dem steuerberater abklären, das kann bitterst ins auge gehen.

grüsse

Ich
 
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