Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE

    Diskutiere Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE im Geschäftsgründungen & Business in den USA Forum im Bereich USA Auswandern; Hallo Leute und frohes neues Jahr! Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, Deutschland zu verlassen und nach Amerika zu gehen...
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mppepe502
tradesman
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #1
Hallo Leute und frohes neues Jahr!

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, Deutschland zu verlassen und nach Amerika zu gehen. Das das alles nicht mal eben so auf die schnelle geht, ist mir klar und soll natürlich auch nicht so sein ;-)

Kurz etwas zu meiner jetzigen Tätigkeit:
Ich bin hier in Deutschland als e.K. selbstständig und vertreibe meine Produkte (Verbrauchsmaterial für die Gastronomie) ausschließlich über das Internet. Ich bestelle meine Waren direkt vom Hersteller und lasse Sie per Spedition (Kartons auf Europaletten) in mein Lager bringen. Das Lager befindet sich bei einer Spedition die die komplette Versandabwicklung für mich übernehmen (Fulfillment). Das heißt im groben Schnellverfahren: Der Kunde kauft meine Produkte im Onlineshop, gibt dort seine Rechnungs- und Versanddaten ein und bezahlt die gekauften Artikel per Vorkasse, PayPal, Kreditkarte, Lastschrift oder wie auch immer. (Kennt wohl fast jeder, ist ja nicht schwer…)
Ich bekomme die Daten auf meinen PC, drücke ein paar Knöpfe und sende die Auftragsbestätigung, Rechnung etc. per email als PDF Datei an den Käufer. Den Lieferschein sende ich genau so direkt an mein Lager, wo die Arbeiter dann alles weitere für mich machen. (Karton von der Palette nehmen, Lieferschein in den Karton, DPD Aufkleber drauf und ab zum Kunden…) Der Kunde freut sich und ich habe wenig körperliche Arbeit… Und freu mich auch :-)
Ich bin also weder Orts- noch Zeitgebunden und kann mich voll und ganz auf den Verkauf, Akquise, Wareneinkauf u.s.w. konzentrieren.

Das gleiche möchte ich nun in Amerika auf die Beine stellen.
Also einen Hersteller in Amerika finden (gefunden), ein Fulfillmentunternehmen (Warehousing and Distribution Services) suchen und auch schon gefunden, einen Onlineshop für die Kunden in der USA erstellen und die viele viele Kaufkunden gewinnen…
Bis es einigermaßen läuft, dauert es ca. 2-3 Jahre. Für diese Zeit muss es allerdings noch alles von Deutschland aus gesteuert werden, was bei meinem „Beruf“ ja grundsätzlich nicht so problematisch wäre.
Wenn ich nach diesen 2-3 Jahren dann einen mehr oder weniger großen Kundenstamm in Amerika aufgebaut habe, möchte ich mit meiner Familie (Frau und kleine Tochter) gern komplett in die USA übersiedeln.

(Die deute Firma soll so wie bisher weiterlaufen. Zumindest mit deutschem Konto u.s.w.)


So sind meine Absichten und nun fangen auch schon meine Fragen und Probleme an:

- Kann ich so ohne weiteres mein Vorhaben in Amerika realisieren, oder ist meine Vorgehensweise in euren Augen eher unsinnig oder unüblich?
- Brauche ich für die ersten Jahre, wo ich noch in Deutschland lebe, eine Arbeitserlaubnis, Gewerbeanmeldung oder ähnliches um in Amerika etwas verkaufen zu können?
- Hier in Deutschland bin ich keine GmbH, GbR, OHG oder sonstiges und brauche es auch nicht sein. Wie ist es in Amerika? Muss ich dort irgendwas anmelden oder irgendwo eingetragen sein um Pakete durch ganz Amerika zu schicken?
- Ist es sinniger oder überhaupt notwendig eine Tochterfirma oder eine neue Firma in der USA zu gründen? Auch wegen dem L1 Visum?




Ich habe hier schon viel gelesen, aber es hat alles nicht so richtig auf mich und mein Vorhaben gepasst…
Über eure zahlreichen Antworten und Hilfestellungen würde ich mich sehr freuen und danke euch schon mal im Voraus!

Gruß
Matthias
 
fredi
fredi
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #2
Ich glaube schon, dass sowas hier laufen könnte. Bist allerdings nicht der erste Online-Vertreiber für Gastro-Zeugs, aber das weisst Du vermutlich schon.

Vorab: Ich habe mich noch nicht wirklich damit beschäftigt, ob und wie man ein business aus dem Ausland aufziehen kann. Insofern hoffe ich mal, dass sich noch einer meldet, der mehr weiss als ich.
Meiner bescheidenen Meinung nach könnte man wie folgt ansetzen:

Du brauchst als erstes eine Tax-Nummer, die Dein Business eindeutig identifiziert und über die Deine Einkommensteuer bezahlt wird. Diese Tax-Nummer kann die SSN sein (die hast Du ohne Visum aber nicht) oder eine FEIN (Federal Employer Identification Number) - für die brauchst Du eine Firma. Vermutlich wird das der Weg sein müssen.

Ich würde die Firma als LLC gründen, schon alleine aus Haftungsgesichtspunkten. Das geht online über beispielsweise http://www.legalzoom.com (Keine Ahnung, ob die seriös sind, hab aber in einem anderen Forum von erfolgreichen Firmengründungen über legalzoom gelesen)
Für die Firma brauchst Du einen sog. Legal Agent - einen Ansprechpartner in den USA. Kann ein Anwalt sein, eine Person Deines Vertrauens oder auch die o.g. company.

Dann brauchst Du eine Steuernummer für alle Steuern, die Du für Uncle Sam einsammeln musst - vermutlich in Deinem Fall nur Sales Tax für die Verkäufe innerhalb Deines Staates. Die Nummer kann man normalerweise online beantragen und die Steuern auch online abführen.
Dann brauchst Du eine Business License, die gibts problemlos beim County.
Dann brauchst du ein Bankkonto. Dazu muss man körperlich bei der Bank erscheinen.

Danach solltest Du loslegen können.

Empfehlenswert ist noch eine US-Telefonnummer, denn kaum ein US-Kunde wird im Ausland anrufen, wenn er Fragen hat.
Falls Du mit PayPal alleine nicht auskommst, ist eine Bank ratsam, die auch Deine eingehenden Kreditkartenzahlungen abwickeln kann - sowas ist hier sehr üblich. Viele Kunden zahlen auch per Scheck - Du brauchst nen Weg, die Schecks auf die US-Bank zu bringen.

Mehr fällt mir gerade nicht ein...

Ich bin allerdings nicht sicher, ob all das alles ohne Visum oder Adresse in den USA zu machen ist. Falls Du schon einen bestimmten Staat im Auge hast, les Dich dort mal durch die Existenzgründerseiten. Oder frage bei legalzoom nach, die sollten es auch wissen.

Viel Erfolg!
 
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Gast16083
Gast
  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #3
Mit welchem Visa moechtest Du dann rueber?

Ich werde es dieses Jahr genauso machen, wie o.a.
Also e-tailer kommt man da nicht mehr von los :biggrin:
 
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mppepe502
tradesman
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #4
Moin fredi, danke für die Tipps.
Ich werde dieses so nach und nach mal abarbeiten und mich erkundugen.

Meine Firma ist jedoch nicht so wie andere Großhändler für Gastronomiebetriebe. Ich habe mich lediglich auf einen einzigen Artikel (jedoch in mehreren Varianten) spezialisiert. Was genau will ich hier mal noch nicht so breit treten ;-)

aber es läuft... :smile:

@MrMister
welches Visa weiß ich noch nicht so richtig.
Was ich bis jetzt gelesen habe, ist wohl das L1 das richtige für mich, da ich für E1 und E2 die Auflagen mit den Angestellten etc. nicht erfüllen kann...
Aber ob es wirklich das richtige ist, weiß ich nicht.
Ich nehme auch an der Lotterie für die GC teil, aber darauf möchte ich mich nicht verlassen...

Wie willst du es denn realisieren?
Hast du schon einen genauen Plan?

@all
Weitere Tipps sind natürlich immernoch willkommen :biggrin:
 
Connie
Connie
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #5
Hallo Matthias,

da wir einen gastronomischen Betrieb besitzen, würde mich dein Shop interessieren. Kannst mir ja ´ne PN schicken.

LG Connie
 
G
Gast17468
Gast
  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #6
wenn du eine Tochterfirma gruendest, zuerst, von der deutschen Firma, ist das eine Grauzone, visamaessig. solang du nicht bleibst

wir haben 3 Jahre vor der Auswanderung eine California corporation gegruendet, das ging sogar ohne Anwalt, ueber unsere Steuerberaterin, da eingetragen war, dass die sog. Bylaws die GmbH Regeln der deutschen Gesellschaft sind. das war Anfang 1992 und ich hab alles innerhalb von 3 Wochen ins Laufen gebracht.
dann 1 oder 2 Mal im Jahr fuer 2 bis 3 Wochen rueber um zu checken und meetings etc.
Steuernummer etc brauchst du natuerlich
 
Zuletzt bearbeitet:
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mppepe502
tradesman
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #7
Hallo,

mir wurde gesagt, dass es das sinnigste für mich wäre, wenn ich in der USA eine LLC gründen würde. Ich denke, wenn es soweit ist, werde ich es alles über eine Agentur machen lassen.
Die würden mir dann die Corporation gründen, eine US-Steuernummer und ein US Bankkonto, sowie einen Büroservice (Postadresse mit Weiterleitung dach DE, Telefon und Fax mit "Telefonsupport") und einen Registered Agent stellen...
Das kostet natürlich einmalig und monatlich wieder einiges...
Dafür wird dann aber alles richtig gemacht. (Wenn man eine gute Agentur dafür hat)

Kennt zufällig einer eine seriöse Firma die sowas alles macht?
Ich habe mich schon mit mehreren unterhalten, und es sind immer alle die besten...:cool:

Eine richtige Tochterfirma kann ich wohl nicht gründen und mich dann mit einem L1 Visum nach Amerika versetzen lassen... Dafür brauche ich wohl mindestens eine GmbH in Deutschland als Firma. Ich bin aber nur ein e.K. .
Ich muss dann wohl eine eigenständige Firma in Amerika gründen und dann irgendwann das E1 oder E2 Visum beantragen...
Alles nicht so einfach wie man sich das immer vorstellt... :mad:
 
K
kessy_mary
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #8
Hallo!
Also ich habe meine Corp. über US****.de gegründet. Die sind nett und sehr zuverlässig und bieten den kompletten Service an... ;-)
 
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Gast14969
Gast
  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #9
Hallo!
Also ich habe meine Corp. über US****.de gegründet. Die sind nett und sehr zuverlässig und bieten den kompletten Service an... ;-)
Dann erzaehl doch mal mehr. Z.B. was fuer eine Firma, welchen Umsatz, wieviel Angestellte?
Was hat die Agentur genau fuer Dich gemacht? Wer hat den Biz-Plan gemacht? Hat sie das Visa besorgt?

Ich bin immer skeptisch, wenn ich hoere, dass der "Unternehmer" nicht mal das Notwendigste selbst kann. - Ebenso wird es jedem Consul gehen. Denn ein E Visa, egal ob 1 oder 2, setzt doch einen genauen Plan voraus.

Auch wenn ich immer ueber Absichten lese, mit Mini-Firmen ein L-Visa durchzuziehen, werde ich sehr skeptisch. Da sollten sich die Interessente einfach mal die Antragsformulare von USCIS herunterladen. Wer sich die genau ansieht, wird schon merken, wo da der Hase laeuft. Denn soooo bloed sind die nicht. Minifirma in D und in Minitochter in den USA selbst versetzen, das duerfte kaum laufen. Die Fragen nach Betriebsgroesse, Umsaetzen und Eigentumsverhaeltnissen sind zu genau. .....:cool:
 
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waltera
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #10
- Kann ich so ohne weiteres mein Vorhaben in Amerika realisieren, oder ist meine Vorgehensweise in euren Augen eher unsinnig oder unüblich?
- Brauche ich für die ersten Jahre, wo ich noch in Deutschland lebe, eine Arbeitserlaubnis, Gewerbeanmeldung oder ähnliches um in Amerika etwas verkaufen zu können?
- Hier in Deutschland bin ich keine GmbH, GbR, OHG oder sonstiges und brauche es auch nicht sein. Wie ist es in Amerika? Muss ich dort irgendwas anmelden oder irgendwo eingetragen sein um Pakete durch ganz Amerika zu schicken?
- Ist es sinniger oder überhaupt notwendig eine Tochterfirma oder eine neue Firma in der USA zu gründen? Auch wegen dem L1 Visum?
Eine US Firmengründung ist kein Problem. Allerdings solltest du auch an die Versicherung denken. Es wird bei seriösen Firmen in den USA erwartet dass sie versichert sind. Was passiert wenn der Fullfillmentdienstleister nicht so effizient unf effektiv arbeitet wie gedacht? Bei einem quasi Einmannunternehmen gibt es in der Praxis kein L1 Visum, es scheitert in der Praxis weil die Entscheidung der US Behoerden schon von Firmengroesse und nachweisbaren Umsatz abhaengt. Auch Fragen nach dem Verwandschaftsverhaeltnis zum Firmeninhaber werden gestellt. D.h. der Inhaber kann nicht gleichzeitig L1 Begünstigter sein. Ein E1 Investorenvisum ist meiner Ansicht nach bei deinem Geschäftsmodell problematisch da du ja komplett auf outsourcing aufbaust also Dienstleistungen von Fremdanbietern in Anspruch nimmst. Du schaffst also keine Arbeitsplaetze auch wenn du Umsatz für US Firmen generierst. Der US Markt ist extrem competitive, für fast alles gibt es Preissuchmaschinen und im Internet veroeffentliche Bewertungen durch die Kunden. Die Vorstellung ausgerechnet im Handel nur durch Grosseinkauf bei einem in den USA ansaessigen Grosshändler und mit Hilfe von US ansässigen Dienstleistern hier noch einen echten Mehrwert generieren zu wollen klingt schon etwas naiv.
 
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Gast17468
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #11
Bei der E1 Vergabe kommt es sowohl auf Investition als auch auf Schaffung von Jobs an. Ansonsten koenntest du das ja auch von sonstwo betreiben, wenn du keine Jobs fuer Amerikaner schaffst
 
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mppepe502
tradesman
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #12
Eine US Firmengründung ist kein Problem. Allerdings solltest du auch an die Versicherung denken. Es wird bei seriösen Firmen in den USA erwartet dass sie versichert sind. Was passiert wenn der Fullfillmentdienstleister nicht so effizient unf effektiv arbeitet wie gedacht? Bei einem quasi Einmannunternehmen gibt es in der Praxis kein L1 Visum, es scheitert in der Praxis weil die Entscheidung der US Behoerden schon von Firmengroesse und nachweisbaren Umsatz abhaengt. Auch Fragen nach dem Verwandschaftsverhaeltnis zum Firmeninhaber werden gestellt. D.h. der Inhaber kann nicht gleichzeitig L1 Begünstigter sein. Ein E1 Investorenvisum ist meiner Ansicht nach bei deinem Geschäftsmodell problematisch da du ja komplett auf outsourcing aufbaust also Dienstleistungen von Fremdanbietern in Anspruch nimmst. Du schaffst also keine Arbeitsplaetze auch wenn du Umsatz für US Firmen generierst. Der US Markt ist extrem competitive, für fast alles gibt es Preissuchmaschinen und im Internet veroeffentliche Bewertungen durch die Kunden. Die Vorstellung ausgerechnet im Handel nur durch Grosseinkauf bei einem in den USA ansaessigen Grosshändler und mit Hilfe von US ansässigen Dienstleistern hier noch einen echten Mehrwert generieren zu wollen klingt schon etwas naiv.
Ja, das mit dem L1 Visum habe ich auch so gehört.
Aber man muss ja mal alles von allen Seiten betrachten, damit ich meine Möglichkeiten kenne...

Ich denke, das E1 Visum ist für mich auch keine Alternative, da ich einen beträchtlichen Handel zwischen meinem "Heimatort" und der USA betreiben muss. Bei meinem Produkt würde es sicherlich nicht funktionieren, da die Transportkosten von der USA nach DE schon jeglichen Gewinn auffressen würde...

Ich denke, dass ich mit dem E2 Visum eher eine Möglichkeit hätte.
Ich müsste dann eine eigene Produktion in der USA erschaffen. Die Investition wären dann Produktionsmaschinen, Produktionshalle, Material etc...
Ich habe aber noch nicht rausbekommen, was genau man mit "Investition" für ein E2 Visum meint...

Was meine Geschäftsidee in der USA betrifft, möchte ich nicht von anderen Großhändlern kaufen. Damit hätte ich nichts gewonnen. Diese Vorstellung wäre in der Tat sehr naiv.
Hier in Deutschland bin ich selber Großhändler und die Gastronomiezulieferer, Hotellketten, Getränkehändler und andere Großhändler kaufen bei mir ein. Natürlich habe ich auch viele "Kleinkunden" wie Cocktailbars, Restaurants und Diskotheken. Alles zusammen berechtigt mich hier in Deutschland zu existieren.
Das funktioniert aber nur mit einem sehr sehr gutem Einkauf. Den habe ich hier in DE, weil ich sehr eng mit dem Hersteller zusammenarbeite und sein größter Abnehmer bin.

Für den Start in der USA habe ich genau das gleiche vor. Später möchte ich dann gern selber produzieren und zusätzlich meine Firma in DE beliefern.
Wenn ich selber produziere, ist das mit dem teuren Transport von der USA nach DE nicht so gravierend...
 
G
Gast14969
Gast
  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #13
J............

Ich denke, dass ich mit dem E2 Visum eher eine Möglichkeit hätte.
Ich müsste dann eine eigene Produktion in der USA erschaffen. Die Investition wären dann Produktionsmaschinen, Produktionshalle, Material etc...
Ich habe aber noch nicht rausbekommen, was genau man mit "Investition" für ein E2 Visum meint...

Was meine Geschäftsidee in der USA betrifft, möchte ich nicht von anderen Großhändlern kaufen. Damit hätte ich nichts gewonnen. Diese Vorstellung wäre in der Tat sehr naiv.
Hier in Deutschland bin ich selber Großhändler und die Gastronomiezulieferer, Hotellketten, Getränkehändler und andere Großhändler kaufen bei mir ein. Natürlich habe ich auch viele "Kleinkunden" wie Cocktailbars, Restaurants und Diskotheken. Alles zusammen berechtigt mich hier in Deutschland zu existieren.
Das funktioniert aber nur mit einem sehr sehr gutem Einkauf. Den habe ich hier in DE, weil ich sehr eng mit dem Hersteller zusammenarbeite und sein größter Abnehmer bin.

Für den Start in der USA habe ich genau das gleiche vor. Später möchte ich dann gern selber produzieren und zusätzlich meine Firma in DE beliefern.
Wenn ich selber produziere, ist das mit dem teuren Transport von der USA nach DE nicht so gravierend...

Wenn Du dafuer einen ueberzeugenden Business Plan erstellen kannst, der nach ca 3-5 Jahren einen vernuenftigen Gewinn nach Abzug Deines eigenen Gehaltes (Lebenshaltungskosten) ausweist, kann das klappen.
Aber da musst Du schon ein bisschen Geld in die Hand nehmen. Denn die erforderliche Investition erst hier vor Ort erarbeiten, das wird sicher nicht anerkannt. Daraus ergibt sich die Frage, wie stellst Du Dir den zeitlichen Ablauf vor? Was verstehst Du unter "Spaeter" bei der Produktionsaufnahme?
 
fredi
fredi
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #14
Was verstehst Du unter "Spaeter" bei der Produktionsaufnahme?
Erst in den USA handeln, dann - wenn Kunden da sind und er einen Fuss in der Türe hat, ne Produktion aufziehen. So habe ich es verstanden.
 
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Gast14969
Gast
  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #15
Erst in den USA handeln, dann - wenn Kunden da sind und er einen Fuss in der Türe hat, ne Produktion aufziehen. So habe ich es verstanden.
Er sagt ja selbst, fuer einen betraechtlichen Handel reicht das Geschaeft nicht aus. Mit welchem Visa will er dann handeln?

Und fuer E2 braucht er die Investition .....
 
fredi
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #16
Er sagt ja selbst, fuer einen betraechtlichen Handel reicht das Geschaeft nicht aus. Mit welchem Visa will er dann handeln?
Die Ausgangsfrage war doch, ob er für 2-3 Jahre den Laden von Deutschland aus (meine Unterstellung: ohne Visum) steuern kann.
 
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Gast14969
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #17
M
mppepe502
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #18
Die Ausgangsfrage war doch, ob er für 2-3 Jahre den Laden von Deutschland aus (meine Unterstellung: ohne Visum) steuern kann.
Jupp Fredi,
genau so habe ich das gemeint.

Ich will ca. 2-3 hier in DE das Geschäft weiter ausbauen (kann ja nicht schaden) und zusätzlich - so wie damals hier in deutschland angefangen - in der USA das gleiche auf die Beine stellen. Wenn ich dann einen Kundenstamm (sehr großen in DE und "etwas" großen in der USA) habe, dann will ich komplett rüber, in Maschinen etc. Investieren und mit der eigenen Produktion starten. Dann kann ich selber meine deutsches und mein amerikanisches Lager bestücken... Die Hersteller von denen ich derzeit kaufe, fallen dann weg.

Alles noch ohne Visum von DE aus mit einer LLC in USA.

Gibt es denn eine bestimmte Investitionssumme, oder müssen die Maschinen aus der USA kommen? Die Maschinen die ich brauche gibt es nur in China...
Oder muss nur das Gesamtkonzept passen und Gewinn abwerfen?

Gruß...
 
fredi
fredi
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  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #19
Jupp Fredi,
genau so habe ich das gemeint.
Kryptos ist heute wohl nicht ganz bei der Sache... Freut mich jedenfalls, dass ich ihn wenigstens einmal auf den richtigen Weg zurückführen konnte :biggrin::biggrin::biggrin:
 
G
Gast14969
Gast
  • Versandhandel per Onlineshop wie meine Firma in DE Beitrag #20
........
Oder muss nur das Gesamtkonzept passen und Gewinn abwerfen?

Gruß...
So ist es !!! ----- Ich bin immer bei der Sache ....:biggrin:
 
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