Unser Weg zum Traumurlaub

    Diskutiere Unser Weg zum Traumurlaub im Routenplanung USA Forum im Bereich USA Reisen; Ein Herzliches Hallo an Alle. Wir sind neu hier im Forum, lesen aber seit ein paar Wochen lose mit. Nun zu unserer geplanten Reise und den...
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Patrick1104
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #1
Ein Herzliches Hallo an Alle. Wir sind neu hier im Forum, lesen aber seit ein paar Wochen lose mit.

Nun zu unserer geplanten Reise und den Hintergründen, den Hindernissen und wie man letztendlich doch DEN Traumurlaub schlechthin plante...

Unser "Männchen" war vor 3 Jahren für 10 Tage in San Francisco, unser Weibchen hat noch gar keine USA-Erfahrung bisher. Ursprüglich war die Idee entstanden, eine Städtetour zu machen (wie Patrick vor 3 Jahren). "Super Idee, nur wohin?!" war letztendlich die spannende Frage. Es wurde gerätselt, gelost und geschwitzt, denn nun war eigentlich der komplette Urlaub in Gefahr. Denn, je länger die "Diskussionen" dauerten, umso größer war die Gefahr, dass entweder Männchen oder Weibchen genervt, und ohne Aussicht auf Erfolg ein "Zefix, wir fahren jetzt an die Nordsee" von sich gab! Um mal ein Feeling für die Argumentationsketten zu bekommen...: Ursprünglich kam von Steffi "Ich mag unbedingt nach San Francisco". Ein ironisches "Suuper" wanderte über Patricks Lippen. Schließlich hat er da bereits sein Revier im Westen des Westens markiert und warum solle man(n) da nochmal hin?! Ma kennts schließlich ja scho! Okidoki, Planänderung. El Paso wurde argumentativ genauso schnell vernichtend geschlagen (Argument Steffi, "ich bin das erste Mal in den Staaten und soll dann jedem erzählen, dass ich da ne Städtetour nach El Paso gemacht habe?!" und tippte verdächtig mit dem Zeigefinger an die Schläfe) wie anschließend New York ("Da kann man auch durch sämtliche ethnisch geprägte Stadtteile in München marschieren. Ist das Gleiche, nur größer"). Nunja ... San Francisco ließ Patrick doch nicht so richtig los, da er mittlerweile auch ein paar Bekannte dort hat. Schließlich fiel irgendwann mal der Vorschlag (wer den brachte, weiß niemand mehr so genau), man könne doch eine kleine Rundreise machen. "Hm ... Rundreise...ist scho ne teure Angelegenheit." Eine Nacht darüber geschlafen, nochmal etwas hin und her gerechnet. Und dann stand alles erstmal so im Raum, dass es eine Rundreise werden könne. Das ALLERERSTE was einem bei einer Rundreise einfällt...ihr werdet es Euch denken können: Route 66! The Mother Road! Die Straße der Freiheit! Dort, wo kleine Pylonen in kleine Hotels verwandelt wurden und wo silber-farbene Porsche Boxter ein Trival unter dem Heckspoiler tragen. Selbstverständlich wurde der Film Cars noch einmal angeschaut, genauso wie andere Filme, die auf der Route 66 spielen (teilweise wenigstens). Die Begeisterung über den Urlaub stieg schneller als uns lieb war. Und es waren noch 6 Monate hin!!! Dann begann langsam, aber sicher die Planung des "Projekts-Urlaub" ...
 
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Patrick1104
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #2
Nach den ersten, kleinen Hürden und der unglaublichen Begeisterung für diese Tour, kam die erste riesengroße Ernüchterung - die Arbeit. Man musste ja doch noch 6 Monate Arbeiten. Nunja. Wir mussten ja auch erstmal den Urlaub genehmigt bekommen. Besonders die Chefin von Steffi hatte immer ein nervöses Zucken an den Augen und eine gefährliche Gesichtsfarbe wenn sie sie um einen Tag Urlaub bat. Nun wollten wir (wir wollen uns schließlich Zeit lassen) 4 WOCHEN. Je länger wir darüber nachdachten, umso mehr beschlich uns das Gefühl, dass wir den Urlaub vergessen können. Und alles nur wegen ihr! Weil SIE sich unbedingt einen Job suchen muss, wo es eine ChefIN gibt. Nichts gegen Frauen, aber solang es sich nicht um eine 4-wöchige Handtaschen- und Schuheshopping-Tour durch das Olympia Einkaufszentrum (in München) handelt, genehmigt die doch nix.
Patrick hats da wesentlich lockerer! Einen Chef, mit dem er sich im Vorstellungsgespräch zu 50% über Fußball unterhalten hat. Und wenn man ihn auf die USA ansprach, bekam er schon leuchtende Augen, da er dort zur Schule gehen durfte und wohl der beste Amerika-Kenner unter den Nicht-Amerikanern ist (dies soll natürlich keine Anspielung an die vielen, tollen Leute hier sein, die echt viel Ahnung haben! Es hört sich so einfach toll an ;))! Also leichtes Spiel beim Chef!

Wir überlegten uns, dass Steffi wohl den Anfang machen solle. Wäre wohl besser so. Die Blöße, vor Patricks Chef, den 4-Wochen-Urlaub in den USA wieder stornieren zu müssen ... das wollte Patrick nicht! Steffi solle lieber anfangen zu betteln. Und der Chefin klar machen, dass man schließlich auch auf der Route 66 Handtaschen kaufen könne! Und man würde ihr sogar eine mitbringen... Das wird wohl der ausschlag gebende Punkt gewesen sein, dass die Chefin nach langer überlegung (naja, wohl eher überredung) zusagte! Unfassbar. Die (nach allen anderen "Problemchen") größte Hürde war genommen! Diskussionen über das Mietfahrzeug, Flugzeiten, etc. waren schnell erledigt, Flüge vorab schonmal ausgesucht und die Route wurde ein ums andere Mal über ein Programm einer großen Firma "abgefahren". Tolle Fotos und Punkte wurden schonmal notiert, die Route per Routenplaner mal kalkuliert. Und so kam man (mit einigen, wenigen Abstechern...unter Anderem nach El Paso :biggrin:) auf mikrige 8000 km! Nun gut, evtl. solle man doch ein paar Örtchen wieder herausnehmen. Patrick konnte sich zwar nicht von El Paso trennen, aber Colorado Springs musste letztendlich dran glauben! Nach einigen Änderungen, Fahrtrichtungsänderungen, etc. kam man schließlich auf annehmbare 6000 km. Das war zu machen, das war erstmal ok. Excel-Listen mit der Route, den Sehenswürdigkeiten den Angaben über welchen Weg man dort hin kommt, wurden erstellt. Schließlich musste geschaut werden, was man bis dahin überhaupt noch einkaufen muss. Da kamen plötzlich doch Zweifel ob man sich den Urlaub leisten könne, da die Einkaufsliste wesentlich länger wurde als sie damals war. Ein Navi, Schuhe, Klamotten, Annual Pass, Kamera, Speicherkarten, etc. etc. etc. Es nahm einfach kein Ende. Puh ... es wurden dann doch sicherheitshalber NOCHMAL die Finanzen gecheckt. Aber es lief doch noch glatt.
Tja, nun lag es an Patrick. Aber das war ja von vornerein "a g'mahde Wiesn"! Besonders im Zeitraum Februar-März war in Patricks Firma eh nicht viel los. Die Reisezeit fanden beide (entgegengesetzt der öffentlichen Meinung) ideal, da nicht so viele Touristen unterwegs sind. Da nimmt man auch gerne in Kauf, dass das Wetter nicht so prickelnd ist (jedenfalls nicht überall). Er ging zu seinem Chef, erzählte ihm zwischen dem neuen Einkaufsprozess, und der möglichen Anschaffung von Kaffeeautomaten, dass man vor hat in die USA zu fliegen. Ein Leuchten stand in den Augen seines Chefs. Einige Fragen folgten, was man dort machen wolle, wann man dort hin wolle, wohin man wolle, etc etc. Letztendlich fragte er, wie lange denn der Urlaub werden würde. Die Entgleisung der Gesichtszüge war allemal ein Foto wert. Sehr überraschend, dass gerade ER ins Grübeln kam weil Patrick 4 Wochen in den Urlaub gehen möchte. "Ich schau mal was sich machen lässt" war eine nicht gerade befriedigende Antwort. Und schon garnicht die, mit der man gerechnet hatte. Steffi wusste noch nichts, und Patrick wurde auch zu Hause immer ruhiger wenn es um das Thema "Urlaub" ging. Keine euphorischen Ausbrüche mehr, kein stundenlanges Gerede von dem, was man ansehen könnte. Wie man die Route evtl. noch anpassen kann. Nichts. Stille. Steffi blieb dies natürlich nicht verborgen. Aber die Antwort schien Steffi nicht so wirklich zu beeindrucken ("Das Schnitzel in der Arbeit war wohl schlecht"). Denn sie war der (berechtigten) Ansicht, dass dies Patrick sonst auch nie vom Reden abhielt (schon garnicht wenns um den Urlaub geht)! Wo sie ja nicht ganz unrecht hatte...
 
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Patrick1104
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #3
Es kam, wie es kommen musste ... es gab für Patrick "nur" 3 Wochen Urlaub. Verdammt nochmal. Nichtmal auf den Chef kann man sich verlassen. "Hoffentlich steigt Bremen ab" (sein Chef ist Fan von Werder Bremen) war wohl der häufigste Satz nach dem genehmigten 3-Wochen Urlaub.

Tja, was wird mit der Route gemacht? Was bedeutet das für die Flugpreise? Die gesamte Planung war umsonst (größtenteils). Wenigstens wurde dadurch der Mietwagen günstiger! Naja ... wenigstens etwas. Die Laune war erstmal im Keller und die Reiseplanung kam erstmal ins Stocken. Nach der 3-stündigen "Trauer" hat Patrick dann doch wieder die Recherchen aufgenommen. 3 Wochen die Route 66 ... machbar, aber ohne große Umschweife. Und schon garnicht wenn man bis nach San Francisco weiterfahren wollte, und erstrecht nicht wenn man noch ein paar Tage in San Francisco haben wollte. Die Gabelflüge wurden in dem 3-Wochen-Zeitraum auch teurer...warum auch immer? Wahrscheinlich einfach nur Pech. Steffi hatte sich mittlerweile ganz aus den Diskussionen rausgehalten, solange San Francisco in der Planung auftauchte. Wie praktisch! :biggrin: Keine Diskussionen mehr, aber dafür wohl auch kein El Paso! Man kann dann doch nicht alles haben. Patrick hat sich dann entschlossen in mehreren Foren und bei seinem Chef zu recherchieren, was da wohl passend sein könnte in dem Zeitraum. Dann kam die Zündende Idee. In den meisten Gesprächen tauchten folgende Dinge auf: Hwy 1, Las Vegas, Zion NP, Bryce NP. Schnell wieder an den PC, die Punkte halbwegs verbunden und schon stand plötzlich ein Grundgerüst! Und San Francisco passte in die Planung auch hinein --> keine Diskussionen. Perfekt. Nun ging es wieder in die Detailplanung. Die ersten 1000 Fragen waren beantwortet, da tauchten 1000 Neue auf. "Welche Richtung", "Welche Abstecher sind machbar", etc. etc. Die Aufgabe und die Planung schien wiedermal kein Ende zu nehmen. Solle man über den Süden fahren? Über den Norden? Im Kreis? Doch nen Gabelflug? Man entschied sich dann doch einen Kreis zu fahren. Start und Zielpunkt San Francisco. So sieht Steffi dann zwei mal San Francisco. Und von da an ging alles ganz schnell. Es ging sogar so schnell, dass Außenstehende glaubten, man habe einen Zirkel genommen, einen Kreis gezeichnet und die nähesten Interstates verknüpft. So war es dann nun doch nicht :biggrin:.

Zwischenzeitlich ergab sich ein riesengroßes Problem. Der Mietwagen! Es muss eine Kreditkarte, der Führerschein sowie der Reisepass vorgelegt werden. Soweit so gut. Wenn bei Patrick da nicht 2 Namen vorhanden wären. Hintergrund: Patrick ist spanischer Staatsbürger. Trägt im Pass den Geburtsnamen. Nur hat seine Mutti etwas verspätet geheiratet. Einen netten Mann mit bayerischem Nachnamen. Damals wurde der Name von Patrick geändert, was ansich kein Problem darstellt. ABER, bei den spanischen Behörden gibt es keine Namensänderungen. Und schon garnicht wenn es sich dabei um einen bayerischen Namen handelt. Ergo, der "neue" Name (Patrick war zu dem Zeitpunkt 7 Jahre alt) wird überall in Deutschland geführt. Führerschein, Sozialversicherung, etc. laufen über seinen "neuen" Namen, nur der Reisepass nicht. Der geänderte Name ist ausschließlich auf der Geburtsurkunde vermerkt. Und diese würden die amerikanischen Autovermietungen mit Sicherheit nicht annehmen!! Patrick konnte sich bildhaft vorstellen, was los wäre, wenn er versucht DIESE Geschichte der Autovermietung zu erklären. Nun gut, man musste dann doch mit den Behörden in Deutschland sprechen und schauen, ob man in der Sache noch irgendwie was richten kann. Und schonmal vorab: Ich möchte niemandem zu Nahe treten, aber die Beamten in München sind die größten Komiker! Ich kam dort an, hatte meine Situation der freundlichen Dame erläutert mit der Absicht meinen Führerschein einfach umschreiben zu lassen. Klingt einfach, aber dann hieß es nur "Sie können entweder die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen ODER versuchen den Namen wieder auf den Geburtsnamen zu ändern". Letztlich ging Patrick mit der Infomation nach Hause, dass er in Deutschland KEINE Möglichkeit besitzt, sich in seiner jetzigen Situation auszuweisen. Es existiert kein Ausweisdokument mit seinem eigentlich geführten Nachnamen. Herzlichen Glückwunsch. Wiedermal den 6er im Lotto getroffen, nur in anderer Form! Tja, bevor man versucht den Namen zu ändern, was gut und gerne 1 Jahr dauern kann (die Kosten möchten wir hier nichtmal erwähnen), haben wir uns entschlossen den Mietwagen auf Steffi laufen zu lassen. Da sie aber noch unter 25 ist, wird das wieder teurer. Toll. 1 Woche an Kosten für den Mietwagen gespart weil man nur 3 Wochen Urlaub bekommt, und 2 Wochen mehr bezahlen, wegen den Kosten für "Minderjährige". Wieder ein 6er im Lotto :biggrin:. ABER ... wir haben alles geschafft!

Es war hart, es war lang, es war anstrengend, es war teilweise zum Verweifeln. Aber nun ist alles erledigt. Die benötigten Dinge sind gekauft, die Excel-Listen fertig, das Navi mit allen Infos gefüttert, der Flug, Mietwagen und das erste Hotel sind gebucht, die kleinen Motels (hauptsächlich von privat, wir wollen nur im "Notfall" in größeren Ketten absteigen) ausgesucht, nun könnte es eigentlich losgehen.


Hier die Details:

Hinflug: KLM Flug München-Amsterdam-San Francisco am 19.02., Ankunft in San Francisco um 11:15 Vormittags
Rückflug: KLM San Francisco-Amsterdam-München am 13.03., Abflulg in San Francisco 15:25 Uhr

Mietwagen: Chevrolet Equinox 4WD von Alamo
Programm für U 25 jährige
Station logischerweise SFO-Airport

Die Route mit den Durchfahrtsorten bzw. den ausgesuchten Sehenswürdigkeiten, die angesteuert werden. Das Datum zeigt an, wo wir ungefähr am Abend sein möchten...

19.02. Ankunft SFO, Weiterfahrt bis Vallejo, Übernachtung in Vallejo gebucht
20.02. bis Reno (über Sacramento, Donner Pass Rd.)
21.02. bis Elko (Rye Patch Damm)
22.02. bis Salt Lake City (Angel Lake)
23.02. bis Parowan (über Provo, Fillmore)
24.02. bis Springdale (über Brian Head, Cedar Breaks, Kanarraville - Kanarra Creek, Kolob Canyon)
25.02. bis Kanab (kurze Wanderung im Zion, 1-2 Aussichtspunkte im Bryce, Coral Pink Sand Dunes, Kanab Canyon - Wahrscheinlich auf 2 Tage, je nachdem wie groß die Wanderung wird, )
26.02. bis Page (Falls Genehmigung noch kommt: The Wave, Glen Canyon Damm, Antelope Canyon)
27.02. bis Tusayan (Horseshoe Bend, Cameron, Grand Canyon NP mit Wanderung)
28.02. bis Seligman (über Flagstaff (Lowell Observatory)- Winslow (Barringer Crater), zurück nach Flagstaff, über Historic Route 66 nach Seligman)
01.03. bis Las Vegas (über Historic Route bis Kingman, Hoover Damm)
02.03. Vegas
03.03. bis Barstow (Rainbow Basin) (Falls noch Zeit, weiterfahrt nach S. Bernardino (Mormon Rocks)
04.03. LA (Universal Studios, Runyon Canyon Park, Griffith Observatory)
05.03. Hwy1 (soweit wir kommen)
06.03. Hwy1 Monterey (Whale Watching, Aquarium)
07.03. Ankunft San Francisco (Puffer)
08.03. SFO (Puffer)
09.03. SFO (Puffer)
10.03. SFO (Puffer)
11.03. SFO (Puffer)
12.03. Fahrt nach Reno (Monster Jam Monstertruck Event)
13.03. Ankunft in SFO nach Ausflug, Abflug von SFO


Wir haben noch etliche, weitere Infos über alles. Wir wollten nur nicht den Rahmen sprengen :biggrin:. Es sind 4 Tage Puffer vorhanden, falls die Wanderungen doch länger ausfallen, etc. Kann ja alles passieren. Es werden natürlich unzählige, kurze Fotostopps kommen. Und gerade bei Zion und Bryce werden wir wahrscheinlich einen Tag länger benötigen als geplant. Aber das ist nicht schlimm. Falls alle Stricke reißen sollten, haben wir die Möglichkeit von Las Vegas abzukürzen und direkt nach SFO weiter zu fahren und würden uns so nochmal knapp 800 km sparen. Somit lassen wir ALLES einfach auf uns zukommen und machen uns letztlich garkeinen Stress...

So kamen wir zu unserem Traumurlaub, der in 35 Tagen startet. Wir sind gespannt, und werden auch ein Reisetagebuch führen. Falls Euch dies gefallen hat und Ihr das Reisetagebuch lesen wollt, werden wir dies natürlich hier einstellen.

LG und viel Spaß bei Euren Reisen, Planungen und Touren

Steffi & Patrick
 
Utahfan
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #4
Hallo Steffi und PAtrick

leider habe ich noch eine schlechte Nachricht für Euch: Cedar Breaks ist um diese JAhreszeit geschlossen, d.h. die Straße über Brian Head kann man nach Panguitch fahren, doch nicht direkt zum Cedar Breaks, war letztes Jahr sogar noch im april gesperrt; d.h. die Straße UT 148 ist im Winter zu; nur die Zufahrt über Panguitch nach Brian Head ( großes Skigebiet) ist offen;
da könntet Ihr ja auch direkt von SFO südlich um die Sierra herum gleich nach Als Vegas und Zion fahren, ist deutlich kürzer; Deine Route bis Springdale ist 1100 ml;
Mein Routenvorschlag: SFO-Fresno-LAs Vegas-Springdale sind 750 ml und mind. 2 eingesparte TAge

VG
Utahfan
 
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Patrick1104
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #5
Hallo Utahfan,

vielen Dank schonmal für Deine Antwort. Das ist natürlich ein richtig gutes Argument, dass man sich eine Menge Zeit spart. Ein weiteres Plus wäre, dass man den Weg nach Reno nicht 2 mal fahren müsste, UND dass man die Route 66 ab Ash Fork komplett durchfahren könnte (nicht nur bis Kingman)...

Hab ich das richtig gesehen, dass man bei Deinem Vorschlag über Fresno, weiter nach Bakersfield, anschließend über die 58 nach Barstow und letztendlich auf der I15 nach Las Vegas fährt?

VG
Steffi & Patrick
 
Utahfan
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #6
Hallo Utahfan,


Hab ich das richtig gesehen, dass man bei Deinem Vorschlag über Fresno, weiter nach Bakersfield, anschließend über die 58 nach Barstow und letztendlich auf der I15 nach Las Vegas fährt?

VG
Steffi & Patrick

Hallo

genau richtig
 
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Patrick1104
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #7
Das ist sogar ein sehr guter Vorschlag, weil durch die eingesparten Meilen, man spart sich ja demnach auch nochmal rund 300km für den "ursprünglichen Weg" nach Las Vegas nach Norden sowie einen Teil des Weges nach Barstow...

Da lässt sich zum Einen ein schöner Umweg von Tropic über Escalante, Hanksville, Mexican Hat nach Page AZ machen. Man könnte dadurch Monument Valley mitnehmen :-).

Den Weg anschließend wie geplant weiter, nur dass man von Kingman nach Barstow fast komplett die Historic Route 66/National Trail Hwy fährt (über Oatman, etc.).

Das ist dann trotzdem Allem nochmal knapp 150 Meilen kürzer als die ursprüngliche Route, hat aber wesentlich mehr mit reingepackt. UND, man hat den ursprünglichen Gedanken der Reise (die Route 66) wieder mehr in den Vordergrund gerückt, als "nur" zwischen Ash Fork und Kingman...

Wie gesagt ... ein riesen Tipp! Vielen Dank!

Eine Frage haben wir dann noch:

Bei Hurricane UT ist ja direkt der Gooseberry Mesa. Ist es möglich zu der Jahreszeit von Hurricane auf den Hwy 59 zu fahren und anschließend den Schotterweg von Apple Valley nach Norden richtung Rockville UT. Weil dann würden wir auf dem Weg mal den Gooseberry hoch fahren und die Aussicht genießen :-)
 
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Gast42369
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #8
Lustiger Reisebericht/planung, freue mich schon auf den Bericht hoffentlich sind die 35 plus drei Wochen schnell rum!:-)

viel Spass
 
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Patrick1104
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #9
Hallo Monaluna,

freut uns sehr, dass Dir der Bericht gefallen hat. Werden versuchen, den Reisebericht so detailliert wie möglich zu gestalten :-)

Bei den 35 Tagen geben wir Dir vollkommen Recht. Die 3 Wochen dürfen aber gern länger werden :biggrin:
 
Utahfan
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #10
Eine Frage haben wir dann noch:

Bei Hurricane UT ist ja direkt der Gooseberry Mesa. Ist es möglich zu der Jahreszeit von Hurricane auf den Hwy 59 zu fahren und anschließend den Schotterweg von Apple Valley nach Norden richtung Rockville UT. Weil dann würden wir auf dem Weg mal den Gooseberry hoch fahren und die Aussicht genießen :-)
Hallo Patrick

da gehe ich mal davon aus, daß zu Deiner Reisezeit, dort nicht unbedingt geräumt sein wird; außerdem hast Du ja keinen Versicherungsschutz mehr, wenn Du Dich auf unpaved roads bewegst mit Deinem Leihwagen;

also dann lieber auf der Teerstraße bleiben und über Fredonia nach Kanab fahren

VG
Utahfan
 
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Patrick1104
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #11
Stimmt, da war ja was...also bezüglich den befestigten Straßen. Ja gut, dann müssen wir uns das wohl verkneifen.

Aber bezüglich der Route, die haben wir nach ein bissel überlegen nochmal geändert. Weil wir durch Deinen Vorschlag so viele km und vor Allem Zeit sparen, können wir nämlich nach dem Bryce Canyon einen wunderschönen Bogen über Escalante, Boulder (UT), Hanksville, Mexican Hat in Richtung Page fahren. So würden wir quasi den Capitol Reef NP und das Monument Valley mitnehmen können. So sind wir zwar Aufgrund der Hülle an wunderschönen Orten erst einen Tag später in San Francisco, aber man hat halt wesentlich mehr Highlights drin!

Ich gehe jetzt einfach mal Anhand Deines Nicknames davon aus, dass Du dich in Utah recht gut auskennst...Weißt Du zufällig wie der Weg zu den Calfs Creek Falls im Winter ist? Weil wir würden da evtl. nen Wandertag einlegen.

VG
Steffi & Patrick
 
Utahfan
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  • Unser Weg zum Traumurlaub Beitrag #12
HAllo Steffi und PAtrick

also der Weg zu den Lower Calf Creek Falls durfta auch im Winter möglich sein, da er als Sandweg neben dem Bachlauf verläuft;
die Upper Creek Falls , da könnte der trail über die slickrocks evtl. auch ein wenig mit Schnee bedeckt sein, würde man aber sofort von oben nach dem Beginn des Trails sehen ( kleine schlaglochreiche Zufahrt ( ca. 300 m) von der UT 12 zwischen ml 80 und 81 Richtung Boulder links;

VG
Utahfan
 
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