"Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien

    Diskutiere "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien im Verliebt, Verlobt, Verheiratet - Heirat mit einem Forum im Bereich USA Auswandern; "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Ich glaube da irrst du ... die Trauung in der evangelischen...
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Gast42131
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #1
"Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien

Ich glaube da irrst du ... die Trauung in der evangelischen Kirche ist kein Sakrament, lediglich gibt der Pfarrer seinen Segen. Das ist ein himmelweiter Unterschied.



Jo, gell? :tongue::biggrin:
Gut, habe ich wieder was gelernt. Nur, ist es nicht so, dass auch in der evangelischen Kirche erst extra geschieden werden muss,vor der kirche, falls ich ein 2.Mal kirchlich heiraten will ?
 
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Re: "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien
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Gast42131
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #2
Würde ich auch tippen. Dass man beispielsweise aus einer Ehe entflieht, in der man misshandelt wurde oder dass man sich scheiden lässt, weil die Ehe kinderlos geblieben ist und man gern Kinder haben möchte, findet er vielleicht akzeptabel. Dass man sich trennt, weil man sich auseinandergelebt hat, vielleicht nicht. Die katholischen Pfarrer haben da zum Teil ja sehr spezielle Interpretationen oder Ansichten. Meine beste Freundin wurde das kirchliche Ehe-Ansinnen von ihrem Pfarrer verwehrt, weil es schon außereheliche Kinder gab (die allerdings von ihrem Zukünftigen waren...). Die Wege des Herrn und seiner Angestellten sind wohl wirklich unergründlich, denke ich mal. ;)
Ja, die kath. Kirche hat dahingehend schon merkwuerdige Ansichten. Sie haben manchmal Schwierigkeiten das Wort Jesu umzusetzen.
 
Toapert
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #3
Gut, habe ich wieder was gelernt. Nur, ist es nicht so, dass auch in der evangelischen Kirche erst extra geschieden werden muss,vor der kirche, falls ich ein 2.Mal kirchlich heiraten will ?
Geschieden durch die Kirche? Nein, durch den Staat natuerlich schon.

OK Danke, makes sense ...(bezuelich der "Prüfung", ob kirchlich geheiratet werden "kann")...Mal abwarten, was noch so an emails kommt. Ich poste dann mal wieder, mag ja auf für den einen oder anderen hier relevant sein.
Ja mach das, ich lerne gerne dazu. Mitunter aendert sich ja auch was und hier wohne ich in keiner erzkatholischen Kleinstadt mehr; meine Infos veraltern langsam.

Ja, die kath. Kirche hat dahingehend schon merkwuerdige Ansichten. Sie haben manchmal Schwierigkeiten das Wort Jesu umzusetzen.
Nee fuer die Katholische Kirche macht das schon Sinn ... die Ehe ist ein Sakrament und kann nur in Ausnahmefaellen geschieden werden.

Allerdings war ich bis dato immer der Meinung, dass die Ehe nur dann anerkannt wird, wenn sie auch durch eine kirchliche Zeremonie abgesegnet worden ist. Das wiederum wiederspricht aber der Forderung von dem Pastor und Emmas Freundin hat da ja aehnliche Erfahrungen gemacht.

Schon interessant. :smile:
 
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Gast42131
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #4
Geschieden durch die Kirche? Nein, durch den Staat natuerlich schon.



Ja mach das, ich lerne gerne dazu. Mitunter aendert sich ja auch was und hier wohne ich in keiner erzkatholischen Kleinstadt mehr; meine Infos veraltern langsam.



Nee fuer die Katholische Kirche macht das schon Sinn ... die Ehe ist ein Sakrament und kann nur in Ausnahmefaellen geschieden werden.

Allerdings war ich bis dato immer der Meinung, dass die Ehe nur dann anerkannt wird, wenn sie auch durch eine kirchliche Zeremonie abgesegnet worden ist. Das wiederum wiederspricht aber der Forderung von dem Pastor und Emmas Freundin hat da ja aehnliche Erfahrungen gemacht.

Schon interessant. :smile:
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrueckt. Ich dachte immer, wenn man vor Gericht geschieden ist, bleibt man aber in der Kirche noch verheiratet, solange bis man einen Antrag bei der kirche auf Scheidung stellt.
Sonst kann man sich nicht ein 2.mal kirchlich trauen lassen.
Willsagen, du musst auch von der kirche als geschieden anerkannt sein, um dich nochmals kirchlich trauen zu lassen.

Und richtig. Die Ehe ist im christlichen glauben erst vollzogen, wenn sie durch die Kirche anerkannt ist. Das ist im katholischen wie auch im evangelischen Glauben so.
So weit ich weiss.
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #5
Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrueckt. Ich dachte immer, wenn man vor Gericht geschieden ist, bleibt man aber in der Kirche noch verheiratet, solange bis man einen Antrag bei der kirche auf Scheidung stellt.
Sonst kann man sich nicht ein 2.mal kirchlich trauen lassen.
Willsagen, du musst auch von der kirche als geschieden anerkannt sein, um dich nochmals kirchlich trauen zu lassen.

Und richtig. Die Ehe ist im christlichen glauben erst vollzogen, wenn sie durch die Kirche anerkannt ist. Das ist im katholischen wie auch im evangelischen Glauben so.
So weit ich weiss.
Das waere mir neu .... ich geh das mal ergoogeln bei Gelegenheit; kommt mir aber voellig unbekannt vor. :redface:
 
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blinky
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #6
Man beantragt bei der Kirche nicht die Scheidung, sondern die Annulierung der ersten Ehe. Scheidung gibt es in der katholischen Kirche nicht. Eben weil die Ehe ein Sakrament ist. Will man ein zweites mal kirchlich heiraten, muss man nachweisen, dass die erste Ehe keine Ehe im Sinne der Kirche war.

Wenn man die Annulierung nicht durchbekommt, dann kann man kein zweites mal kirchlich heiraten.
 
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Gast42131
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #7
Man beantragt bei der Kirche nicht die Scheidung, sondern die Annulierung der ersten Ehe. Scheidung gibt es in der katholischen Kirche nicht. Eben weil die Ehe ein Sakrament ist. Will man ein zweites mal kirchlich heiraten, muss man nachweisen, dass die erste Ehe keine Ehe im Sinne der Kirche war.

Wenn man die Annulierung nicht durchbekommt, dann kann man kein zweites mal kirchlich heiraten.
Genau, das ist es. Annulierung war das Stichwort. Und das ist in der evangelischen kirche genauso, soweit ich das in Erinnerung habe.
Danke dir fuer die Info ! :smile:
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #8
Genau, das ist es. Annulierung war das Stichwort. Und das ist in der evangelischen kirche genauso, soweit ich das in Erinnerung habe.
Danke dir fuer die Info ! :smile:
Jo und genau davon habe ich in der evangelischen Kirche noch nie was gehoert .... ist ja nur ein Segen, der gesprochen wird.... mhhh ... ich google das mal :biggrin:
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #9
Allerdings war ich bis dato immer der Meinung, dass die Ehe nur dann anerkannt wird, wenn sie auch durch eine kirchliche Zeremonie abgesegnet worden ist. Das wiederum wiederspricht aber der Forderung von dem Pastor und Emmas Freundin hat da ja aehnliche Erfahrungen gemacht.
Ich stehe auf dem Schlauch (blonder Moment, nehme ich an... ;)):
Wo bzw. von wem würde die Ehe nur durch eine kirchliche Zeremonie anerkannt? Was meinst Du genau?
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #10
Ich stehe auf dem Schlauch (blonder Moment, nehme ich an... ;)):
Wo bzw. von wem würde die Ehe nur durch eine kirchliche Zeremonie anerkannt? Was meinst Du genau?
im Sinne der katholischen Kirche :biggrin: ... du gilst als unverheiratet im Sinne der katholischen Kirche ... faktisch natuerlich nicht.
Deshalb ist das im allgemeinen kein Problem kirchlich zu heiraten - in der katholischen Kirche - wenn man in erster Ehe nur standesamtlich verheiratet war.

Man muss da etwas um die Egge denken :redface:
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #11
im Sinne der katholischen Kirche :biggrin: ... du gilst als unverheiratet im Sinne der katholischen Kirche ... faktisch natuerlich nicht.
Ach so - danke für die Aufschlüsselung. :smile:

Ist man denn faktisch irgendwie benachteiligt, wenn die Katholische Kirche eine Ehe nicht anerkennt? Gibt es da Beeinträchtigungen?
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #12
Ach so - danke für die Aufschlüsselung. :smile:

Ist man denn faktisch irgendwie benachteiligt, wenn die Katholische Kirche eine Ehe nicht anerkennt? Gibt es da Beeinträchtigungen?
Als Krankenschwester/Pfleger im katholischen KH - zumindest vor 10 Jahren schon. Ebenso als Kinderpfleger/Kindergaertnerin usw.

Das ist natuerlich auch eine Glaubensfrage; fuer die Eltern dann mitunter sehr schwer zu verdauen, wenn die Kirche die Ehe der Kinder nicht abgesegnet hat.

Wenn du evangelisch heiraten willst .. als Katholik einen Protestanten, dann benoetigst du eine Genehmigung, nennt sich "dispens von der Formpflicht".

Sonstige Nachteile - keine Ahnung.
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #13
Als Krankenschwester/Pfleger im katholischen KH - zumindest vor 10 Jahren schon. Ebenso als Kinderpfleger/Kindergaertnerin usw.
Und da ist man benachteiligt? Inwiefern äußert sich das denn (ich frage aus wirklichem Interesse)?
Das ist natuerlich auch eine Glaubensfrage; fuer die Eltern dann mitunter sehr schwer zu verdauen, wenn die Kirche die Ehe der Kinder nicht abgesegnet hat.

Wenn du evangelisch heiraten willst .. als Katholik einen Protestanten, dann benoetigst du eine Genehmigung, nennt sich "dispens von der Formpflicht".
Atheisten haben's offenbar leichter...
 
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Gast15127
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #14
Nach meinem Wissenstand sieht die Lage so aus, wenn ein geschiedener Katholik mit einem noch niemals verheirateten Partner die Ehe eingehen moechte:

Will ein geschiedener Katholik, der kirchlich geheiratet hat, erneut in der Kirche getraut werden, so geht das nicht, da hier gilt: "Bis das der Tod euch scheidet".

Hat ein geschiedener Katholik nur standesamtlich geheiratet, so wird er beim Vorgespräch nach den Gründen für die Scheidung befragt werden. Ein guter Grund wäre Ehebruch durch den vorherigen Partner oder die Weigerung des Partners, gemeinsame Kinder zu haben. Sind die Gründe bei diesem Gespräch schon mal schwerwiegend genug, kommt die zweite Frage - ob sich der Katholik jemals richtig im Sinne der katholischen Kirche verheiratet gefühlt habe. Lautet die Antwort "ja", ist der Drops gelutscht; dazu mehr später.

Lautet die Antwort "nein", wird der Pfarrer darum bitten, dass man dahingehend eine eidesstattliche Versicherung abgibt, die er dann an die zuständige Stelle in der Dioezese schickt, die wiederum eine Ehenichtbestanderklärung ausstellt und dass einer kirchlichen Trauung nichts im Wege steht.

Das ist übrigens keine Annulierung; Annulierungen laufen nicht über den kleinen Dienstweg.

Jetzt zu dieser seltsamen Sache mit dem "sich im Sinne der katholischen Kirche verheiratet gefühlt haben". Wie schon erwähnt wurde, ist das Sakrament der Ehe in der katholischen Kirche etwas, was sich die Eheleute gegenseitig erteilen. Der Priester, die Messe etc. sind im Prinzip nur nette Beigaben. Die Kirche sagt also: Hat man aus verschiedenen Gründen (z.B. wegen Verfolgung der Christen in einem Lande) nicht die Moeglichkeit, sich das Sakrament der Ehe in der Kirche zu spenden, dann dürfen das die Ehepartner auch ohne Mitwirkung eines Priesters tun und diese Ehe hat dann in den Augen der Kirche die gleiche Wertigkeit wie eine offizielle Handlung und die Regel "Scheidung gibbet es nicht bei uns" greift wieder.
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #15
Jetzt zu dieser seltsamen Sache mit dem "sich im Sinne der katholischen Kirche verheiratet gefühlt haben". Wie schon erwähnt wurde, ist das Sakrament der Ehe in der katholischen Kirche etwas, was sich die Eheleute gegenseitig erteilen. Der Priester, die Messe etc. sind im Prinzip nur nette Beigaben. Die Kirche sagt also: Hat man aus verschiedenen Gründen (z.B. wegen Verfolgung der Christen in einem Lande) nicht die Moeglichkeit, sich das Sakrament der Ehe in der Kirche zu spenden, dann dürfen das die Ehepartner auch ohne Mitwirkung eines Priesters tun und diese Ehe hat dann in den Augen der Kirche die gleiche Wertigkeit wie eine offizielle Handlung und die Regel "Scheidung gibbet es nicht bei uns" greift wieder.
Das ist ja sehr interessant. Erinnert mich ein wenig daran, dass ja wohl, wenn ich mich recht erinnere, jeder beliebige Katholik einen Noch-nicht-Katholiken taufen darf.

Könnten die beiden Ehepartner denn dann nicht theoretisch von vornherein auf das Brimborium mit der vorherigen Ehebefähigkeitsgeschichte des katholischen Pfarrers verzichten und sich gegenseitig das Sakrament erteilen? Oder bedarf es dieser Absegnung von offizieller Seite in jedem Fall, sofern es nicht unzumutbar ist, eine Kirche aufzusuchen?
 
Toapert
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #16
Und da ist man benachteiligt? Inwiefern äußert sich das denn (ich frage aus wirklichem Interesse)?
Entlassung oder du kriegst den Job garnicht erst, keine Befoerderung

wie das Arbeitsrechtlich ausschaut, weiss ich nicht ... weiss nur, dass ein KrankenpflegeFreund von mir aus eben dem Grund erstmal geheiratet hat :rolleyes:

Atheisten haben's offenbar leichter...
Nae, die kriegen den Job auch nicht :biggrin: ... zumindest nicht in einer Stadt, die 80% katholisch ist.


Meinem Vater wurde mit Exkommunikation gedroht, sollte er seine Kinder nicht katholisch taufen lassen oder nicht in der katholischen Kirche heiraten. Die Drohung war fuer ihn als ich geboren wurde ganz schlimm, also bin ich katholisch getauft ... spaeter dann nicht mehr, weswegen ich dann konvertiert wurde im zarten Alter von 6 Jahren.
 
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Gast15127
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #17
Das ist ja sehr interessant. Erinnert mich ein wenig daran, dass ja wohl, wenn ich mich recht erinnere, jeder beliebige Katholik einen Noch-nicht-Katholiken taufen darf.

Könnten die beiden Ehepartner denn dann nicht theoretisch von vornherein auf das Brimborium mit der vorherigen Ehebefähigkeitsgeschichte des katholischen Pfarrers verzichten und sich gegenseitig das Sakrament erteilen? Oder bedarf es dieser Absegnung von offizieller Seite in jedem Fall, sofern es nicht unzumutbar ist, eine Kirche aufzusuchen?
Ja; die genannte Regelung gilt nur für Härtefälle.

Ein Fall wäre z.B., dass Christen verfolgt werden. Ein anderer, wenn man sich in einer Gegend befindet, wo partout kein Priester aufzutreiben ist (Schiffsbrüchige auf einer einsamen Insel).
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #18
Man beantragt bei der Kirche nicht die Scheidung, sondern die Annulierung der ersten Ehe. Scheidung gibt es in der katholischen Kirche nicht. Eben weil die Ehe ein Sakrament ist. Will man ein zweites mal kirchlich heiraten, muss man nachweisen, dass die erste Ehe keine Ehe im Sinne der Kirche war.

Wenn man die Annulierung nicht durchbekommt, dann kann man kein zweites mal kirchlich heiraten.
Eine Ehe durch die katholische Kirche annulieren lassen ist ein langwieriger Prozess. Und man kann es auch nicht einfach deshalb machen lassen, nur weil man wieder in der Kirche heiraten will. Man muss einen sehr guten Grund haben bevor es die Kirche erlaubt. MAn muss Zeugen bringen, ewige Papiere ausfuellen usw usw Und der Ex Ehepartner muss zustimmen.
 
Emmaglamour
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #19
Entlassung oder du kriegst den Job garnicht erst, keine Befoerderung

wie das Arbeitsrechtlich ausschaut, weiss ich nicht ... weiss nur, dass ein KrankenpflegeFreund von mir aus eben dem Grund erstmal geheiratet hat :rolleyes:
Das ist ja'n Ding.
Nae, die kriegen den Job auch nicht :biggrin: ... zumindest nicht in einer Stadt, die 80% katholisch ist.
Da ist 'was dran. 'Ne Freundin von mir musste sich erst mal taufen lassen, ehe sie seinerzeit ihre Ausbildungsstelle bei der Caritas antreten durfte... ;)

Ja; die genannte Regelung gilt nur für Härtefälle.

Ein Fall wäre z.B., dass Christen verfolgt werden. Ein anderer, wenn man sich in einer Gegend befindet, wo partout kein Priester aufzutreiben ist (Schiffsbrüchige auf einer einsamen Insel).
Interessant, danke.
 
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  • "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien Beitrag #20
...aus einer Ehe entflieht, in der man misshandelt wurde oder dass man sich scheiden lässt, weil die Ehe kinderlos geblieben ist und man gern Kinder haben möchte, findet er vielleicht akzeptabel.
Das waere doch sicherlich vom entsprechenden Gott so gewollt. Schliesslich ist die Ehe ein "Sakrament". Der betreffende Gott hat das geplant und gewollt, sonst haette er bestimmt seinen Widerspruch dem Papst mitgeteilt, dieser auf dem Dienstwege dann dem trauenden Pfarrer und die kirchliche Trauung haette erst gar nicht statt gefunden. :tongue:
 
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Re: "Stolperfallen" bei kirchlichen Eheschliessungen......Probleme, Fragen, Philosophien
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