"Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw)

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AmiIrishJoe
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #1
"Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw)

Hallo Alle,

Ich bin Amerikaner, also bitte verzeih mir alle meine Sprachfehler. Als Ami, ich wollte diesen Beitrag hier geben weil ich hier gelurkt hab' und zu oft lese, viele junge Deutscher so begeistert und eifrig bei der Auswanderung-- aber die Wirklichkeiten und Schwierigkeiten gar nicht verstehen. In meinem Beruf hab' ich auch viele Deutscher getroffen, und hier auch siehe ich zu häufig, dass sie die Wirklichkeit der Einwanderung in die USA nicht echt betrachtet haben, deshalb werden sie leider bald enttäuscht, frustriert, verbittert, sogar auch finanziell in großen Nöten sein. Zwischen einen Besuch nach der USA und eine Einwanderung hierher gibt's eine Riesenunterschied, und das muss verstanden werden. Die "Veteranen" dieses Forums wahrscheinlich diese Feinheiten schon gut verstehen, also dies ist wesentlich für die jungen "Proto-Auswanderer" bestimmt. Hier konzentriere ich mich besonders auf Sprachkenntnis (weil andere Beiträger über die anderen Anliegen schon kommentiert haben) aber will auch andere wichtige Dinge erwähnen.

Also ich entschuldige mich im Voraus, wenn ich hier entmutigend scheine. Das ist gar nicht mein Ziel, und ich selbst bin stolzer Amerikaner, der hier meine Kinder großziehe, und ich würde jemanden hier begrüßen. Aber ich will nur, dass möglicher Auswanderer (besonders die junge und nicht erfahrene) echt verstehen, dass die Auswanderung eine extrem große Lebensänderung ist, und hier in Amerika gibt's viele neue Schwierigkeiten und Rücksicht, die man besonders in der heutigen schwierigen Wirtschaft betrachten muss. Mein Kriterium ist-- wenn man echt alle die Wirklichkeiten und Schwierigkeiten der heutigen Auswanderung versteht, und noch danach einwandern will (und spezifisch in die USA einwandern will), dann hat man so eine "Selbstkontrolle" bestanden und mehr Zuversicht haben kann, so eine Auswanderung wirklich zu machen.

1. Zuerst mit der Sprache, da ohne die nötige Sprachkenntnis ist irgendwelche Gedanke von Auswanderung wesentlich ausgeschlossen. Ich meine nicht nur Englisch, heutzutage ist fliessiges Spanisch wesentlich obligatorisch um eine Arbeit in vielen, vielen Fächern und Gegenden zu finden, und nicht nur in den ursprünglichen Staaten wo Spanisch (seit dem USA-Mexiko Krieg in ca. 1850) immer Wichtigkeit gehabt hat, wzB Arizona, Kalifornien, und Texas (und Südflorida) usw. Auch anderswo. Das Sprichwort ist "Si no lo habla, no trabaja" (ohne Spanisch, gibt's keine Arbeit), denn ein schon großer und immer zunehmender Teil der USA ist jetzt de facto zweisprachig. Ich meine, man wird nicht unbedingt in diesen Gebieten jeden Tag auf Spanisch reden-- es ist mehr, dass man bei sehr wichtigen Lagen (w.z.B. bei Arbeitsbewerbungen, Klientinteraktionen, auch Besprechungen) fliessend Spanisch braucht. Die Arbeitgeber, Klienten, Gemeinschaften zunehmend diese Kenntnis erfordern, und um in dieser Wirtschaft konkurrenzfähig zu sein bedeutet das, dass Spanisch auch zunehmend unabdingbar ist.

Noch wenn Spanisch beim Arbeitgeber nicht offenbar obligatorisch (oder anscheinend relevant) sei, in so einem ziemlich knapp, schwierigen Arbeitsmarkt, muss man es wirklich gut sprechen, um Arbeit zu kriegen. Natürlich kann dieses Bedürfnis von Gegend zu Gegend (und von Beruf zu Beruf) variieren, z.B. ist Spanisch in Arizona, Kalifornien und New Mexico wichtiger als in Kansas, Wisconsin oder Iowa. Aber die Wirklichkeit ist, dass auch fast perfektes Englisch gar nicht genug ist-- und zunehmend egal das Gebiet, worin man arbeiten will. Das hab' ich selbst gesehen, als ich früher in einer Human Resources Abteilung gearbeitet hatte. Die musterhafte Situation war-- wir hatten 50 Stellen und 1,200 guter Bewerber. Die Human Resources Personalarbeiter sind oft überlastet, und sie benutzen einfache Überprüfungen um die Bewerbungen schnell zu "sieben"-- Hochschuleleistungen, Prüfungsergebnisse, und auch spanische Sprachkenntnis. Und wenn ein Bewerber nicht fliessig Spanisch spricht, dann wird die Bewerbung oft sofort weggeworfen. Ich weiß, das kann vielleicht willkürlich und unfair scheinen (und ich selbst stimme oft nicht damit zu), aber das ist die Wirklichkeit, besonders in dieser Wirtschaft. Für uns USA Staatsbürger ist es schon schwierig, und wenn ihr Einwanderer seid ist es noch schwieriger, also müsst ihr unbedingt gut Spanisch sprechen, um eine gute Arbeit zu kriegen.

Also wegen der Geschichte hier gibt's viele Staaten, worin Spanisch wesentlich in irgendwelcher Arbeit de facto obligatorisch ist, aber heutzutage geht das auch in irgendwelcher großer Stadt, sogar auch in vielen Staaten wo es nie vorher eine spanische u/o mexikanische Geschichte gab. Ich selbst arbeite im Bauingenieurberuf, aber auch wir Ingenieur und Architekten zunehmend müssen fliessendes Spanisch sprechen, um die besten Jobs zu kriegen und uns hier die Wohnungskosten zu schaffen. Das ist zwar nicht in die USA einzigartig. In Kanada selbstverständlich braucht man echt Französisch (und sogar in Australien ist Chinesisch zunehmend nutzvoll, weil ihre Wirtschaft soviel auf den Chinahandel abhängt). Aber hier in die USA ist Spanisch vielleicht noch wichtiger, da es eine Wirkung der spezifischen Geschichte sowie die moderne Demographie ist (besonders im Südwesten und im Südflorida wo, in vielen Staaten, die Latinos bald die Mehrheit werden). Mit anderen Wörtern kann man das Spanischbedürfnis wie folgt zusammenfassen:

a. Spanisch ist absolut obligatorisch: Staaten w.z.B. Texas, Kalifornien (besonders im Süden), Arizona, New Mexico, viele Teile Nevada, Utah, Colorado (auch natürlich in Miami und Südflorida), worin es eine spanische/mexikanische Geschichte gibt, deswegen durch Verträge, Regeln, Gesetze, usw. ist Spanisch wirklich äußerst wichtig. Natürlich mit öffentlichen Sektor-Arbeiten und Jobs in den Gesundheits- und Rechtsanwaltberufen ist Spanisch wesentlich, aber auch wie oben geschrieben, für Ingenieur, Architekten, und andere Berufe, die man vielleicht nicht erwarten würde. Auch diese Temporärarbeiten die man kriegt, um einfach die Geldscheine zu bezahlen-- Kassierer, Verkäufer, Angestellter usw-- braucht man Spanisch. Englisch ist noch im allgemeinem die Amtssprache (aber hier auch wird Spanisch zunehmend wieder Amtssprache, wegen der Geschichte und die heutige und künftige Demographie), aber nach den Gesetzen, Regeln, Bräuchen usw ist Spanischkenntnis de jure sowie de facto notwendig. Auch wie gesagt, in Chicago, New York, Boston, Atlanta, Seattle, irgendeine große Stadt, sogar nicht in den historisch-spanischen Gebieten, ist Spanisch zunehmend für eine ganz große Menge von Arbeiten nötig. Es stimmt ja, man könnte manchmal ohne Spanisch eine gute Arbeit kriegen, aber das ist zunehmend schwierig-- und wegen aller der anderen Schwierigkeiten, die man bei der Auswanderung handeln muss, würde ich es sehr stark empfehlen, dass du zuerst sehr gut Spanisch lernst.

b. Andere Gegenden: Spanisch nicht immer obligatorisch, aber in dieser knappen Wirtschaft, es ist de facto immer sehr hilfreich, um die Bewerbung konkurrenzfähig zu machen. Die Firmen sowie die Regierungen, wegen die demographischen Änderungen dieses Landes, zunehmend betrachten die Spanischkenntnis als wichtiger Vorteil-- in w.z.B. Kentucky, Georgia, Virginia, New Jersey, South Carolina, Maryland usw. Hier könnte man leichter ohne Spanisch ein Job kriegen, aber muss es wieder sagen werden-- es gibt so viele Bewerbungen, dass die Arbeistmarkt sehr knapp ist. (Und die Arbeitslosigkeit ist doch ziemlich hoch gewesen-- in die USA rechnet man die Arbeitslosigkeit durch verschiedene Methode als in Deutschland, also wenn wir die europäische Rechnungsmethoden verwenden würden, dann wäre es wahrscheinlich noch höher.) Deshalb braucht man welchen Vorteil, den man bekommen kann, und auch in diesen Bezügen ist Spanischkenntnis sehr nutzvoll.

Natürlich gibt's andere Sprachenrücksicht in verschiedenen Fällen. Zum Beispiel, wenn man Türkisch oder Arabisch als eine der Muttersprachen spricht (und ethnisch Türkisch oder Arabisch ist), dann könnte man ziemlich ohne viel Schwierigkeiten in Amerika einwandern, ohne Spanischbedürfnis-- weil Türkisch, Arabisch, Farsi, Somali, Punjabi z.B. diese von US Außenministerium "strategischen Sprachen" genannt worden, und man kann eigentlich eine sehr gute, hochbezahlte Arbeit finden, diese Sprachen zu unterrichten oder Dolmetschen und Übersetzen zu tun. Viele unserer Türkisch/Arabisch Dolmetscher und Übersetzer kommen tatsächlich aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Schweden, Frankreich usw (denn es ist leichter, die Visas zu kriegen, als von den ursprünglichen Ländern). Auch in Kanada, Australien, G.B. usw gibt's solche Türkisch/Arabisch Gelegenheiten, oft leichter als in die USA.

Mit Englisch selbst soll man natürlich nur USA Englisch und kein GB Englisch verwenden. Das kann wichtig sein, viele Wörter und Buchstabierungen sind nicht gleich und, in vielen Fällen, sieht das auf eine Bewerbung nicht gut aus-- leider kenne ich selbst von meiner Human Resources Erfahrung manche Beispiele. (Lorry, rubber, biscuit, gaol, entree in USA haben keine Bedeutung, oder im Vergleich als G.B. etwas viel anders! :redface: )

In Staaten wzB Louisiana oder Maine kann Französich wichtig sein, und natürlich in mehreren Städten (und auch in vielen Asien-orientierten Geschäften) kann Chinesisch (und manchmal Japanisch) auch nutzvoll sein. (In einigen Gebieten in z.B. Wisconsin, Pennsylvania und Iowa nutzt man noch Deutsch, und es gibt viele deutschsprachige Publikationen und sogar Deutschmedienunikursen in die USA. Mein Freund aus Hamburg hat mir ein paar Links einmal darüber geschickt: http://www.imh-deutschland.de/page/index.php?rubrik=0029&id=0068 und http://www.medienhilfe.org/service/index.php?rubrik=0023&id=0031 )

Aber im allgemeinem ist es Spanisch, das man heutzutage sehr fliessig lernen muss. Bitte erinnere dich, dass das Spanisch der USA-Latinos ist als Spanien-Spanisch unterschiedlich, besonders bzw. der Aussprache. Aber wie du es auch anfängst, bitte beachte dich, dass du ernst nach der fliessigen spanischen Sprachkenntnis strebst-- weil (wenn du nicht schon Arabisch oder Türkisch als Muttersprache sprichst) heutzutage ist Spanisch echt das Schlüssel, eine gute Arbeit zu kriegen, für uns Staatsbürger sowie euch als Einwanderer!
 
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AmiIrishJoe
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #2
Teil 2: "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeit)

2. Bitte betrachte deine echte Gründe, wovon du die Einwanderung in die USA tun willst. Wenn sie mit der Unglücklichkeit (oder einfach nur die Unzufriedenheit) zu tun hat, dan sollst du überhaupt nicht hierher einwandern. Die bloße Wahrheit ist, wenn du in Deutschland sehr unglücklich bist, dann wirst du wahrscheinlich auch in die USA sehr unglücklich. Zu oft hab' ich einen Deutscher in Kalifornien oder Arizona getroffen, normalerweise auf Besuch oder Austausch, der sagt, dass er oder sie nach "einem Leben unter die Sonne" verlängt. Solche Menschen werden leider nach der Einwanderung in die USA echt miserabel, als sie alle mit den Schwierigkeiten und Frustrationen von Arbeit, Wohnungen, Lebenskosten, Autoversicherung, Krankenversicherung, Visas, dem Kreditmangel, den Steuern, dem Abstand von Freunden und Familie, Stadtprobleme, dem Verkehr plötzlich handeln müssen. Besonders heute, mit der fast Pleite vielen amerikanischen Staaten, aber auch im allgemeinem ist dies ein sehr furchtbarer Grund, aus einem Land auszuwandern.

Mit anderen Wörtern muss man unbedingt dieses "Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken immer süßer" Syndrom vermeiden. (Zum Beispiel kenne ich selbst mehrere USA-Amerikaner, Briten, Kanader, Australiener, Brasiliener und andere, die selbst ausgewandert haben-- um z.B. nach Europa, Südamerika oder Ostasien umzuziehen.) Es gibt noch nicht kein Paradies hier, und alle Länder haben ihre Vorteile und Nachteile. Mann muss deswegen eine sehr nüchterne Evaluation machen, nach vielen Jahren Erfahrung, um echt zu entscheiden, ob man eine riesige Lebensänderung wie Auswanderung machen will.

Zum Beispiel-- ich als Amerikaner liebe mein Land und beabsichtige, hier zu bleiben. Es gibt manche Aspekte die hier, unter die besten in der Welt sind. Aber ich kann auch objektivweise annehmen, dass in vielen anderen Aspekten haben andere Länder bessere Eigenschaften. Zum Beispiel ist die Ausbildung in die USA viel, viel teuer und zunehmend teuerer. Das Schulgeld um in die Unis zu immatrikulieren, ist fast unglaublich-- mindestens $25,000 pro Jahr um in eine gute Hochschule zu immatrikulieren, und oft $40,000-$55,000 oder auch mehr, um in vielen Unis (und nicht nur die Besten) zu immatrikulieren. Wenn du ein Kind hier großziehen willst, musst du für diese Kosten sehr vorsichtig vorbereiten und noch dann muss man fast immer sehr große Schulden annehmen.

Leider gibt's wenigere und wenigere Stipendien, weil dieses Land so ein riesiges Nationalschuld hat (fast $12 Billion-- d.h. in Amerika $12 Trillion, ich bin nicht sicher aber ich glaube, dass unser Trillion ist euer Billion). Auch wenigere und wenigere Forschungssubventionen, und zunehmende Probleme mit der Infrastruktur. In Deutschland ist das Schulgeld sehr weniger und leichter zu schaffen als in die USA (und auch müssen wir oft in die USA unsere Kinder in Privatschulen immatrikulieren, wenn wir in sicheren Gegenden wohnen). Die deutschen Städte haben überall ziemlich gute Infrastruktur, und das Nationalschuld wachst nicht so schnell auf. Ja es stimmt, es gibt überall in Deutschland mehr Steuern, aber die Steuern bezahlen für gute Dienste, und Steuern sind auch ein sehr schlechter Grund, in die USA einzuwandern. Z.B. sind unsere Geschäftssteuern eigentlich höher als in Europa, und wegen des Nationalschulds hier wird unsere Steuern auch zwar bald zunehmen, weil China und Japan weniger und weniger gewillt sein, die US T-bills und andere Schulden zu kaufen.

Natürlich gibt's andere Vorteile hier in die USA, und deswegen bleibe ich selbst hier und liebe dieses Land, mein Heimatland. Aber es gibt auch Nachteile, und ich sage nur, dass man über diese Entscheidung sehr nüchtern sein muss. Also, als Folge

3. Wenn du in die USA die Einwanderung betrachtest, sollst du sehr spezifische Gründe haben, und hier ein paar Jahre (nicht nur Monate) zuerst verbringen ohne die Auswanderung zu machen, um es zu erleben und entscheiden, ob du wirklich hierher umziehen willst, und dass du gewillt bist, alle die Schwierigkeiten zu handeln. Das heisst-- du sollst eine echte, spezifische Anziehungskraft im Bezug auf dieses Land fühlen, nicht etwas undefiniert und gar nicht wegen die Unglücklichkeit.

Wenn es nur mit Unzufriedenheit oder Wanderlust zu tun hat, wäre es wahrscheinlich besser, anderswo in die EU umzuziehen, besonders nach der EU Erweiterung und die neuen Gelegenheiten. Einige meinen deutschen Freunden und Bekannten, sie konnten nicht wirklich in die USA einwandern, aber anstatt in Deutschland zurückzukehren, arbeiten sie jetzt in den neuen EU-Ländern wzB Ungarn, Lettland/Litauen, Tschechien, Polen, Slowakei, manchmal sogar in Teile Rußland oder Ukraine außer der EU selbst-- wo wie sie mir sagen, Deutsch oft die Geschäftssprache ist und sie meistens sehr glücklich sind, ein neues Land zu erleben, ihre Wanderlust zu zufrieden usw. ;) Es ist nur zu sagen-- wenn es nicht einen ganz, ganz guten Grund in die USA einzuwandern gibt, dann gibt's auch andere Optionen, worin man alle die Schwierigkeiten von Visas, Abstand usw nicht handeln müssen.

Natürlich gibt's noch gute Gelegenheiten hier in die USA. Z.B. in die Umweltstechnologie ist Deutsch eine der wichtigsten Fachsprachen der Innovation, und die Firmen haben deutschsprachige Arbeiter sehr gern. Einige meinen deutschen Freunden in die USA arbeiten im Umweltstechnologiefach, und obwohl die Mehrheit noch nach Deutschland zurückkehrt, ist es sowieso eine gute Gelegenheit, heir zu arbeiten und Erfahrung zu bekommen. Auch bei anderen Ingenieurfächer ist die Deutschkenntnis und ein deutscher Hintergrund nutzvoll, aber wegen der neulichen Visaänderungen (Amis haben die Prioritätsstellen) ist es vielleicht schwieriger als vorher, eine Arbeit zu kriegen. (Das ist eigentlich der Grund, dass ich und meine Amiingenieurkollegen selbst Deutsch sprechen können-- bei technischen Fächer zunehmend wird Deutsch erfordert, natürlich zusätzlich zu Spanisch hier in Arizona und Kalifornien. Ich selbst hab' keinen deutschen Hintergrund, wie mein Handel sagt ist es Irisch, auch eine gute Portion Schottisch. :tongue:) Auch gibt's die wie oben erwähnten Links von den Publikationen und Ausbildungsmedien, in die USA, auf Deutsch.

Man könnte natürlich viele andere, persönliche Gründe haben, hierher zu kommen. Ich sage nur-- sie müssen sehr spezifisch sein, sehr fleissig aufgedacht, und nur nach Jahren der Erfahrung hier gemacht werden.

Ich ziehe selbst bald um (einfach zwischen Staaten hier) also kann ich wahrscheinlich nicht mehr in diesem Thread selbst kommentieren. Ich hoffe nur, dass diese Vorschläge echt jemanden helfen, um die richtige Entscheidung zu machen und die Faktoren nüchtern zu betrachten, da es so notwendig ist. Also, wenn jemand hier nach dieser Rücksicht noch hierher kommen will, dann natürlich begrüße ich dir, und wünsche ich dir sehr viel Glück egal was du hier oder anderswo machst.
 
karin_brenig
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #3
ah ja...... :rolleyes:

und dann gibt's da noch so Wahnsinnige wie mich, die zwar fliessend Spanisch und Amerikanisch spricht, aber leider keinen akademischen Abschluss zu den 30 Jahren Berufserfahrung bieten kann - und der's auch in D recht gut gefallen hat - und die packt dann einfach ihren Krempel und geht nach links vom Teich, nur der Ehe wegen.

Was ich damit sagen will:
Planung ist gut, Flexibilität ist aber noch immer viel besser :smile:

Einfach immer locker bleiben, nicht sagen *das kann ich nicht, das will ich nicht, das brauch' ich nicht* - und das Leben nehmen, wie es eben kommt.

Sollten demnächst Französischkenntnisse von mir verlangt werden, na dann lern' ich das eben. :biggrin:
 
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homerbundy
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #4
@AmishIrishJoe: Danke für diesen Beitrag! :smile:

Ich kenne selbst einige Schicksale von guten Leuten, die mit grossen Ambitionen in die USA "ausgewandert" sind und dann schon nach kurzer Zeit desillusioniert wieder in die Heimat zurückkehren mussten.

Das Thema Auswandern erscheint oft auf den ersten Blick sehr attraktiv. Die Realität siht dann aber meist ganz anders aus. Wer aus Deutschland oder von sonstwo weg möchte weil er es daheim nicht schafft sein Leben auf die Reihe zu bringen, wird auch in den USA scheitern.

Die Zeiten, als man wegen religiöser Verfolgung oder Unterdrückung durch die Aristokratie aus Europa wegging, um einfach ein "freieres" Leben zu haben, sind vorbei. Es gibt noch vereinzelt Beispiele für den "Amerikanischen Traum", aber wer in Deutschland schon mit HarzIV gerade irgendwie überleben konnte, wird davon auch nur in der Zeitung lesen.

Eine hübsche, junge Frau mag noch die Chance haben, einen Amerikaner mit entsprechendem Einkommen zu ergattern. Aber das ist überall so. Als alleinstehender Mann oder als Familie muss man auf jeden Fall über ausreichend Kapital verfügen. Die $10,000 die man zumindest beim Gewinn einer GC aus der Lottery vorweisen muss, genügen auf gar keinen Fall
Die zehnfache Summe sollte man schon zur Verfügung haben.

Ich bin mit rund 55,000 Euro Startkapital für eine Firmengründung und einem fixen, monatlichen Einkommen von rund Euro 4,000 aus Europa hier angekommen und hatte gerade einmal ausreichende Mittel, um nicht gleich unterzugehen.

Spanisch war und ist in meinem Beruf keine Voraussetzung, aber ich spreche zumindest ein paar Brocken Spanisch, sodass ich nicht ganz hilflos bin. Wer hingegen zBsp. im Bauwesen oder im lokalen Handel, etc. einen Beruf anstrebt, muss definitiv Spanisch können. Die USA haben keine offizielle Landessprache. Es gibt viele Gegenden, wo kein Wort Englisch gesprochen wird.

Wer dann noch zuwandert und nicht einmal fliessend Englisch (oder Spanisch) spricht, hat schon von Haus aus verloren. Die deutschsprachigen Einwanderer im 18. und 19. Jahrhundert haben sich bereitwillig mit der englischen Sprache angefreundet. Die Mexikaner, Kubaner, Puerto Ricanr, etc. machen das nicht. Und sie müssen das auch nicht, da ihnen offizielle Formulare, etc. immer auch gleich in Spanisch vorgelegt werden. In Südkalifornien gibt es zudem auf jedem Amt auch Formulare in Vietnamesisch, Koreanisch und Chinesisch.
Wer nicht Bi-, oder Tri-Lingual ist, hat es einfach schwer.

Ein ganz wichtiger Punkt ist auch, dass man in den USA selbst als Angestellter oder Arbeiter, immer unternehmerisches Denken aufbringen muss. In Deutschland wird einem Steuer und Sozialvrsicherung automatisch vom Gehalt abgezogen. In den USA muss hingegen jeder seine eigene Einkommenssteuererklärung ausfüllen und einreichen. Ausserdem ist jeder für seine Pensions- und Krankenversicherung selbst verantwortlich.

Es gibt Arbeitgeber, die "Benefits" im Arbeitsvertrag anbieten. Aber die meisten Arbeitgeber überlassen es dem Arbeitnehmer, sich um seine Versichungen zu kümmern. Wer sich nicht darum kümmert, hat ggf. eben keine Versicherung und muss alles aus eigener Tasche bezahlen.

Solche sozialen "Errungenschaften" (Blödheiten) wie 5 Wochen bezahlten Urlaub, ein, zwei Jahre Karenz, etc. gibt es in den USA nicht. Hier gibt's für Arbeitnehmer max. 2 Wochen bezahlten Urlaub und 2 Wochen nach er Geburt eines Kindes hat man wieder arbeiten zu gehen. Man kann sich mehr Zeit nehmen wenn der Arbeitgeber es zulässt, aber Gehalt gibt es dann natürlich keines mehr.

Wer nicht gewillt oder in der Lage ist, täglich 12 und mehr Stunden zu arbeiten, wer nicht über die notwendige Ausbildung und ein entsprechend ausreichendes Grundkapital verfügt, wird hier zu 99% Wahrscheiblichkeit untergehen.

Es gibt kein Land mehr, das besiedelt werden muss. Es gibt sehr viele Tellerwäscher, es gibt keinen Bedarf an Sozialflüchtlingen.
Nur harte Arbeit, wirklich gute Ideen und Geld sind gefragt.
 
emilia
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #5
Spanish zu koennen bzw zu erlernen ist gar nicht verkehrt...:cool:
Mein Mann kommt aus Miami und da ist es fast normal auch etwas spanish zu koennen.Warum auch nicht? In Europa lernen Kinder auch 1/2/3 Fremdsprachen in der Schule bzw Erwachsene in der Volkshochschule.

Die Demographie aendert sich,da ist es nicht schlecht dazuzulernen.

Selbst hier in NC war ich neulich in einem Supermarkt und wurde auf spanish angesprochen beim check-out:biggrin:
 
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Gast415
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #6
. In Deutschland wird einem Steuer und Sozialvrsicherung automatisch vom Gehalt abgezogen. In den USA muss hingegen jeder seine eigene Einkommenssteuererklärung ausfüllen und einreichen. Ausserdem ist jeder für seine Pensions- und Krankenversicherung selbst verantwortlich.
Das ist nicht richtig. Auch hier wird den Arbeitnehmern die Steuer und die Sozialabgaben vom Gehalt abgezogen, ehe das Gehalt in ihre Haende kommt. Die sozialabgaben sind hier unter dem Begriff FICA zusammengefasst, und Steuer wird auch, genau wie in Deutschland abgezogen. am ende des Jahres wird dann halt die Steuerausgleichserklaerung gemacht, auch genau wie in Deutschland.
Solche sozialen "Errungenschaften" (Blödheiten) wie 5 Wochen bezahlten Urlaub, ein, zwei Jahre Karenz, etc. gibt es in den USA nicht. Hier gibt's für Arbeitnehmer max. 2 Wochen bezahlten Urlaub und 2 Wochen nach er Geburt eines Kindes hat man wieder arbeiten zu gehen.
Auch da verallgemeinerst Du. Alle groesseren Arbeitgeber und alle Behoerden haben abgestufte Ferienplaene, die es mir ermoeglicht haben, nie in all meinen Jahren in den USA weniger bezahlte Ferien als 6 Wochen /Jahr zu haben. Auch gibt es bei den groesseren Arbeitgebern oft 4 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub, und zusaetzlich hat jeder Arbeitnehmer, der bei eine Firma mit mehr als 20 (glaube, das ist die Zahl) Mitarbeiter beschaeftigt ist, rechtlichen Anspruch auf FMLA (unbezahlter Urlaub), wenn die Umstaende dementsprechend sind.

Wer nicht gewillt oder in der Lage ist, täglich 12 und mehr Stunden zu arbeiten,
Auch das ist in meinen Augen erheblich uebertrieben. Ich habe nie in meinem Leben aus Zwang zum ueberleben 12 und mehr Stunden am Tag gearbeitet, und hab mich doch ziemloch gut etabliert!

Es gibt kein Land mehr, das besiedelt werden muss. Es gibt sehr viele Tellerwäscher, es gibt keinen Bedarf an Sozialflüchtlingen.
Nur harte Arbeit, wirklich gute Ideen und Geld sind gefragt.
Da stimme ich Dir voellig zu!
Wer es in Deutschland nicht schafft, vorwaerts zu kommen, schafft es hier normalerweise erst recht nicht!
 
G
Gast14969
Gast
  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #7
Spanish ??? Warum nicht. Je mehr Sprachen umso besser. Überall auf der Welt!

Notwendig ??? Keineswegs. Man kommt in den USA sehr gut ohne Spanish aus.

Wichtig ist der Skill und der Job an sich. Als Lagerarbeiter hat man es sicher auch mit fließenden Spanish schwerer, als ein Spezialist im IT-Bereich ohne Spanish Kenntnisse.

Wenn ich von dem (für mich) falschen Schwerpunkt der Sprache einmal absehe, finde ich den Beitrag des OP sehr gut!:yes:
 
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Gast14969
Gast
  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #8
@AmishIrishJoe: Danke für diesen Beitrag! :smile:

Ich kenne selbst einige Schicksale von guten Leuten, die mit grossen Ambitionen in die USA "ausgewandert" sind und dann schon nach kurzer Zeit desillusioniert wieder in die Heimat zurückkehren mussten.

Das Thema Auswandern erscheint oft auf den ersten Blick sehr attraktiv. Die Realität siht dann aber meist ganz anders aus. Wer aus Deutschland oder von sonstwo weg möchte weil er es daheim nicht schafft sein Leben auf die Reihe zu bringen, wird auch in den USA scheitern.

Die Zeiten, als man wegen religiöser Verfolgung oder Unterdrückung durch die Aristokratie aus Europa wegging, um einfach ein "freieres" Leben zu haben, sind vorbei. Es gibt noch vereinzelt Beispiele für den "Amerikanischen Traum", aber wer in Deutschland schon mit HarzIV gerade irgendwie überleben konnte, wird davon auch nur in der Zeitung lesen.

Eine hübsche, junge Frau mag noch die Chance haben, einen Amerikaner mit entsprechendem Einkommen zu ergattern. Aber das ist überall so. Als alleinstehender Mann oder als Familie muss man auf jeden Fall über ausreichend Kapital verfügen. Die $10,000 die man zumindest beim Gewinn einer GC aus der Lottery vorweisen muss, genügen auf gar keinen Fall
Die zehnfache Summe sollte man schon zur Verfügung haben.

Ich bin mit rund 55,000 Euro Startkapital für eine Firmengründung und einem fixen, monatlichen Einkommen von rund Euro 4,000 aus Europa hier angekommen und hatte gerade einmal ausreichende Mittel, um nicht gleich unterzugehen.

Spanisch war und ist in meinem Beruf keine Voraussetzung, aber ich spreche zumindest ein paar Brocken Spanisch, sodass ich nicht ganz hilflos bin. Wer hingegen zBsp. im Bauwesen oder im lokalen Handel, etc. einen Beruf anstrebt, muss definitiv Spanisch können. Die USA haben keine offizielle Landessprache. Es gibt viele Gegenden, wo kein Wort Englisch gesprochen wird.

Wer dann noch zuwandert und nicht einmal fliessend Englisch (oder Spanisch) spricht, hat schon von Haus aus verloren. Die deutschsprachigen Einwanderer im 18. und 19. Jahrhundert haben sich bereitwillig mit der englischen Sprache angefreundet. Die Mexikaner, Kubaner, Puerto Ricanr, etc. machen das nicht. Und sie müssen das auch nicht, da ihnen offizielle Formulare, etc. immer auch gleich in Spanisch vorgelegt werden. In Südkalifornien gibt es zudem auf jedem Amt auch Formulare in Vietnamesisch, Koreanisch und Chinesisch.
Wer nicht Bi-, oder Tri-Lingual ist, hat es einfach schwer.

Ein ganz wichtiger Punkt ist auch, dass man in den USA selbst als Angestellter oder Arbeiter, immer unternehmerisches Denken aufbringen muss. In Deutschland wird einem Steuer und Sozialvrsicherung automatisch vom Gehalt abgezogen. In den USA muss hingegen jeder seine eigene Einkommenssteuererklärung ausfüllen und einreichen. Ausserdem ist jeder für seine Pensions- und Krankenversicherung selbst verantwortlich.

Es gibt Arbeitgeber, die "Benefits" im Arbeitsvertrag anbieten. Aber die meisten Arbeitgeber überlassen es dem Arbeitnehmer, sich um seine Versichungen zu kümmern. Wer sich nicht darum kümmert, hat ggf. eben keine Versicherung und muss alles aus eigener Tasche bezahlen.

Solche sozialen "Errungenschaften" (Blödheiten) wie 5 Wochen bezahlten Urlaub, ein, zwei Jahre Karenz, etc. gibt es in den USA nicht. Hier gibt's für Arbeitnehmer max. 2 Wochen bezahlten Urlaub und 2 Wochen nach er Geburt eines Kindes hat man wieder arbeiten zu gehen. Man kann sich mehr Zeit nehmen wenn der Arbeitgeber es zulässt, aber Gehalt gibt es dann natürlich keines mehr.

Wer nicht gewillt oder in der Lage ist, täglich 12 und mehr Stunden zu arbeiten, wer nicht über die notwendige Ausbildung und ein entsprechend ausreichendes Grundkapital verfügt, wird hier zu 99% Wahrscheiblichkeit untergehen.

Es gibt kein Land mehr, das besiedelt werden muss. Es gibt sehr viele Tellerwäscher, es gibt keinen Bedarf an Sozialflüchtlingen.
Nur harte Arbeit, wirklich gute Ideen und Geld sind gefragt.
Guter Beitrag für mich!:yes:

Diese "sozialen" Errungenschaften können sich bei uns nur Beamte und Großkonzerne leisten. Die Klein- und Mittelbetriebe nicht.

Das entspricht auch gar nicht der Mentalität und Leistungsbereitschaft. Wenn meine Wasserleitung am Peer gebrochen ist, dann wird die auch am 4th of July repariert, obwohl ich das gar nicht verlangt habe. So sieht das aus.

In harten Zeiten wie in unseren Tagen wird das erst recht beachtet. Jeder packt noch mehr an. Denn von nichts kommt nichts!;)
 
G
Gast415
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #9
Wenn meine Wasserleitung am Peer gebrochen ist, dann wird die auch am 4th of July repariert, obwohl ich das gar nicht verlangt habe. So sieht das aus.

;)
Na, der 4. July ist ja auch nichts besonderes, da haben hier ALLE Geschaefte offen, und mein Sohn durfte an dem Tag auch arbeiten (als Automechaniker), da die Werkstatt auch offen war.
 
G
Gast14969
Gast
  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #10
Na, der 4. July ist ja auch nichts besonderes, da haben hier ALLE Geschaefte offen, und mein Sohn durfte an dem Tag auch arbeiten (als Automechaniker), da die Werkstatt auch offen war.
Quod erat demonsdrandum!;)
 
T
TurboSpud
Amerika Fan
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #11
Hi,

warum werd ich den Verdacht nicht los, dass der OP eine .gov IP hat? *lach*

Viele Grüße,
Peter
 
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homerbundy
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #12
Diese "sozialen" Errungenschaften können sich bei uns nur Beamte und Großkonzerne leisten. Die Klein- und Mittelbetriebe nicht.
Ich war schon in Europa bekennender bourgoiser Ausbeuter der unterdrückten, proletarischen Massen. :biggrin:
 
G
Gast14969
Gast
  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #13
Ich war schon in Europa bekennender bourgoiser Ausbeuter der unterdrückten, proletarischen Massen. :biggrin:
So schlimm bin ich nun wieder nicht. Ich erkläre den Ausbeutern nur, wie es am besten geht!:tongue::biggrin:
 
G
Gast415
Gast
  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #14
So schlimm bin ich nun wieder nicht. Ich erkläre den Ausbeutern nur, wie es am besten geht!:tongue::biggrin:
Und ich habe immer Versucht, den Menschen behilflich zu sein, damit sie nicht so ausgebeutet werden!
 
G
Gast15127
Gast
  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #15
Wenn meine Wasserleitung am Peer gebrochen ist...
Wo bitte?

Den Begriff kenne ich weder aus dem Spanischen noch aus dem Englischen, zumindest nicht im Zusammenhang mit Wasserleitungen.

Ist das Kryptisch?
 
G
Gast14969
Gast
  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #16
Wo bitte?

Den Begriff kenne ich weder aus dem Spanischen noch aus dem Englischen, zumindest nicht im Zusammenhang mit Wasserleitungen.

Ist das Kryptisch?
Ich kann kaum glauben, dass Du Dich an einem Schreibfehler aufgeilst!;)

Deshalb nehme ich einfach an, Du besitzt sowas nicht, hast es nie gesehen und weisst halt nicht, was gemeint ist.
Macht aber nichts.:tongue: Ich lass Dich gern unwissend. Sonst wirst Du mir noch neidisch. Und Neider gibt es doch schon genug!:tongue::biggrin:
 
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Emmaglamour
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #17
Als alleinstehender Mann oder als Familie muss man auf jeden Fall über ausreichend Kapital verfügen. Die $10,000 die man zumindest beim Gewinn einer GC aus der Lottery vorweisen muss, genügen auf gar keinen Fall
Die zehnfache Summe sollte man schon zur Verfügung haben.
Diese Aussage halte ich für grob falsch, und sie wird von der Mehrheit der GC-gewinnenden Auswanderer wiederlegt, die keine 100.000 Dollar als Startkapital zur Verfügung hatten, als sie in die USA eingewandert sind. Viel wichtiger als ein sechsstelliges Startkapital in der Tasche zu haben, sind Realismus und Flexibilität.

Ich bin mit rund 55,000 Euro Startkapital für eine Firmengründung und einem fixen, monatlichen Einkommen von rund Euro 4,000 aus Europa hier angekommen und hatte gerade einmal ausreichende Mittel, um nicht gleich unterzugehen.
Wenn 55.000 Startkapital und 4000 Euro pro Monat als Fixeinkommen Dor für den Start "gerade mal ausgereicht" haben, dann klingt das so, als hättest Du an den Grenzen Deiner Möglichkeiten gelebt - und das ist in der Tat ein Fehler, der manchen Einwanderern unterläuft.
Man kann in den USA aber auch mit deutlich weniger Geld sehr gut Fuß fassen. Ich brauche hier im Monat für Fixkosten (Miete, Versicherungen) plus notwenige flexible Lebenshaltungskosten (Utilities, Haushalt, Telefon, Lebensmittel, etc.) gerade mal 1500 Dollar. Das heißt nicht, dass ich nur $1500 zur Verfügung habe, aber mehr bräuchte und brauche ich nicht, um über die Runden zu kommen. Dementsprechend mehr kann ich an die Seite schaffen - wunderbar. In Deutschland hätte ich nicht so billig leben können. Solche Verallgemeinerungen, wie Du sie da also anbringst, treffen in vielen Fällen einfach nicht zu.

Ein ganz wichtiger Punkt ist auch, dass man in den USA selbst als Angestellter oder Arbeiter, immer unternehmerisches Denken aufbringen muss. In Deutschland wird einem Steuer und Sozialvrsicherung automatisch vom Gehalt abgezogen. In den USA muss hingegen jeder seine eigene Einkommenssteuererklärung ausfüllen und einreichen. Ausserdem ist jeder für seine Pensions- und Krankenversicherung selbst verantwortlich.
Das ist schlichtweg falsch. Steuern und Sozialabgaben werden auch in den USA bei Angestellten einbehalten und später über den Lohnsteuerjahresausgleich erklärt - genau wie in Deutschland. Auch Pensions- und KV-Pläne werden von vielen Firmen angeboten und stellen für viele Angestellte die einzige oder hauptsächliche Absicherung dar.

Und "unternehmerisches Denken" kann ich hier auch nicht als Merkmal der Allgemeinbevölkerung identifizieren. Hätten die US-Amerikaner mehrheitlich unternehmerisches Denken, dann wären nicht so viele überschuldet und bis über beide Ohren in überzogenen Hypotheken oder explodierenden Kreditkartenproblemen gefangen.
Solche sozialen "Errungenschaften" (Blödheiten) wie 5 Wochen bezahlten Urlaub, ein, zwei Jahre Karenz, etc. gibt es in den USA nicht. Hier gibt's für Arbeitnehmer max. 2 Wochen bezahlten Urlaub und 2 Wochen nach er Geburt eines Kindes hat man wieder arbeiten zu gehen.
Auch das ist falsch. Es gibt zahlreiche Firmen, die ähnliche Urlaubspläne wie Deutschland anbieten, die unbegrenzte bezahlte Krankentage anbieten, etc. Ich kenne einige Amerikaner, die sechs Wochen bezahlten Urlaub plus "Personal Days" plus bezahlte Feiertage plus beliebig viele "Sick Days" haben, KV inkl. "Dental" und "Vision" zu 100% vergütet bekommen. Aber ich kenne auch Leute, die nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit nur eine Woche Urlaub bezahlt bekommen. Da kommt es zum einen auf die Firma an und zum anderen auf die individuellen Vereinbarungen. Deine Pauschalaussage ist aber schlichtweg falsch.

Wer nicht gewillt oder in der Lage ist, täglich 12 und mehr Stunden zu arbeiten, wer nicht über die notwendige Ausbildung und ein entsprechend ausreichendes Grundkapital verfügt, wird hier zu 99% Wahrscheiblichkeit untergehen.
Ach wo. In den USA wird ebenso häufig der Stift nach acht Stunden Arbeit fallen gelassen wie in Deutschland.

Wo bitte?

Den Begriff kenne ich weder aus dem Spanischen noch aus dem Englischen, zumindest nicht im Zusammenhang mit Wasserleitungen.

Ist das Kryptisch?
Ich glaube, das soll "Pier" heißen. Aber das ist blind geraten und kann voll daneben liegen - denn was soll 'ne Wasserleitung auf dem Bootssteg? Bei uns an der "Marina" liegen da lediglich Schläuche. Wasserrohrbrüche werden aber - unabhängig davon - auch in Deutschland auch an Feiertagen problemlos beseitigt. Ich weiß gar nicht, was daran so besonders sein soll, dass da jemand am 4.7. einen Wasserrohrbruch verarztet hat...
 
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Gast14969
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  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #18
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Ich glaube, das soll "Pier" heißen. Aber das ist blind geraten und kann voll daneben liegen - denn was soll 'ne Wasserleitung auf dem Bootssteg? Bei uns an der "Marina" liegen da lediglich Schläuche. Wasserrohrbrüche werden aber - unabhängig davon - auch in Deutschland auch an Feiertagen problemlos beseitigt. Ich weiß gar nicht, was daran so besonders sein soll, dass da jemand am 4.7. einen Wasserrohrbruch verarztet hat...
Die Kandidatin hat 99 Punkte!:laugh:

Ich habe nicht nur Wasser am eigenen Pier sondern auch Strom und Beleuchtung fest installiert. Das nennt man Komfort, den man in Euerer Marina halt nicht kennt.

Und wenn das kaput geht, wird es auch an jedem Sonn- und Feiertag repariert. Da nenne mir mal ein Land speziell in Europa wo das noch geht, OHNE das Gewerkschaft und/oder Betriebsrat da was dazwischen kamellen. Ist schon was Besonderes hier!:tongue::biggrin:
 
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Gast15127
Gast
  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #19
Ich kann kaum glauben, dass Du Dich an einem Schreibfehler aufgeilst!;)

Deshalb nehme ich einfach an, Du besitzt sowas nicht, hast es nie gesehen und weisst halt nicht, was gemeint ist.
Macht aber nichts.:tongue: Ich lass Dich gern unwissend. Sonst wirst Du mir noch neidisch. Und Neider gibt es doch schon genug!:tongue::biggrin:
Ich habe schon Schiffe gesteuert, bei denen andere nicht mal auf die Brücke gelassen würden.

Allerdings habe ich in meinem Leben noch an keinem "Peer" angelegt oder auf einem gestanden.

Ich "geile" mich auch nicht auf - ich wundere mich nur immer wieder, wie bescheiden es um die Englischkenntnisse gerade der Menschen steht, die im am lautesten von "unserem Land" krähen.

In "unserem" Land hilft es, die Sprache zu beherrschen, und zwar einwandfrei.

Ich kann mir so richtig die erboste Email an den Hafenmeister vorstellen:

"Mine water line is breaked kaputt." :biggrin:

Woraufhin der gute Mann sich wahrscheinlich am Kopf kratzt und sich denkt: "Those Germans again. Learn the language, stupid."
 
G
Gast17468
Gast
  • "Selbstkontrolle" bevor man in USA einwandert (Spanisch Lernen, Arbeiten usw) Beitrag #20
bei uns heissts auch Marina, und der Strom und Wasser ist von der City installiert. Mein Mann hat ne 28' Oday, bei uns ist klasse sailing
 
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