Rundreise im Westen

    Diskutiere Rundreise im Westen im Allgemeine USA Reisefragen Forum im Bereich USA Reisen; Hallo Ihr, wir planen im September eine Rundreise in den Westen der USA. Wir haben den Ablauf ungefähr schon zusammengestellt (siehe unten). Flug...
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Gast221
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  • Rundreise im Westen Beitrag #1
Hallo Ihr,

wir planen im September eine Rundreise in den Westen der USA. Wir haben den Ablauf ungefähr schon zusammengestellt (siehe unten).
Flug, Mietwagen und teilweise die Hotels haben wir schon gebucht.

Habt Ihr uns noch ein paar Tipps bezügl. Routenplanung, Sehenswerte Hotels u.s.w.

1 Tag Anreise San Francisco
Hotel Travelodge Airport North
2 Tag San Francisco
Hotel Travelodge Airport North
3 Tag San Francisco - Yosemite
Hotel Cedar Lodge Yosemite
4 Tag Yosemite - Death Valley
5 Tag Death Valley - Las Vegas
Hotel New York New York
6 Tag Las Vegas
Hotel New York New York
7 Tag Las Vegas - Grand Canyon
(evtl. Brice Cannon)
8 Tag Grand Canyon - Flagstaff
9 Tag Phönix - San Diego
10 Tag San Diego
11 Tag San Diego - L. A.
12 Tag L. A.
13 Tag Santa Barbara
14 Tag offen
15 Tag offen
16 Tag offen
17 Tag offen
18 Tag offen
19 Tag offen
20 Tag San Francisco
21 Tag San Francisco
San Francisco Abreise
Vielen Dank

Anja

P.S Wir wollen auch noch eín paar Tage Erholung mit einbauen. Könnt Ihr uns da etwas empfehlen
 
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Christian
Ehrenmitglied
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  • Rundreise im Westen Beitrag #2
HaRe: Rundreise im Westen

Hallo Anja

eine schöne Reiseroute habt Ihr Euch da zusammengestellt. Allerdings würde ich Euch empfehlen etwas mehr Zeit für die Fahrten zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten einzuplanen. San Francisco - Las Vegas sieht auf der Karte relativ nahe aus und auch der Yosemite und das Death Valley liegen praktischer Weise auf dem Weg, aber in Wirklichkeit sind das schon enorme Entfernungen! Sehr viel mehr als Ihr jetzt auf dem Programm habt würde ich Euch also auch nicht raten. Allenfalls der Bryce Canyon ist einen weiteren anstrengenden Abstecher wert. Ich an Eurer Stellen würde die genannten Sehenswürdigkeiten gleichmäßig auf die 21 Tage aufteilen und lediglich noch Sehenswürdigkeiten, die auf der Strecke liegen, als Abwechslung mit einbauen. Als Tipps könnte ich Euch da Joshua Tree National Park und Bodie, Gesiterstadt in Kalifornien und den Hoover Dam nähe Las Vegas, empfehlen, wenn Ihr nicht über Phoenix fahrt bzw. Zion National Park oder Cedar Breaks National Monument, wenn Ihr den Bryce Canyon noch mitnehmen wollt, was ich Euch wirklich empfehlen würde. Eventuell wäre es je nach Euren Interessen auch denkbar den Grand Canyon nicht von der "touristischen" Südseite sondern von Norden zu besuchen ...

Hoffe, daß ich ein paar Anregeungen geben konnte.
Gruß, Christian :)

Ach ja, je nachdem, wann im September die Reise losgehen soll müßt Ihr Euch in den äußersten Hochlagen eventuell schon auf Schneefall einstellen.
 
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Gast413
Gast
  • Rundreise im Westen Beitrag #3
Hallo Anja,

klingen gut Eure Pläne, da werd ich direkt neidisch ;)Haben im März ein ähnliche Tour im RV gemacht, sind nur andersherum gefahren, also erst entlang der Küste und dann in die National Parks.
Neben den Tips, die Euch Christian schon gegeben hat, kann ich Euch entlang der Küste noch wärmstens den 17-mile-drive auf der Monterey Peninsula empfehlen. Das ist eine private Straße zwischen Carmel und Monterey, die direkt am Meer entlangführt und einfach wahnsinnig tolle Aussichten bietet. Lädt auch sehr dazu ein, zwischendurch mal das Handtuch rauszuholen für eine kurze Pause am Strand. Schön ist auch der Julia Pfeiffer Burns State Park mit einem Wasserfall am Strand (haben wir wg. Wetterlage nicht gemacht). Bei San Simeon hält sich zu bestimmten Jahreszeiten eine Seeelefanten-Kolonie auf, war auch echt interessant.
Außerdem ist Santa Cruz einen Besuch wert. Surfer Pardies...

Noch mal zurück zu San Diego: von dort aus haben wir eine dreistündige Whale-Watching Tour mitgemacht (Tickets gibt's direkt im Hafen, um 30 Dollar p.P.). War auch total klasse. In San Diego ist vor allem die Old Town sehenswert, lädt besonders abends zum Bummeln und Essen gehen ein.

In L.A. haben wir nur wenig Zeit verbracht, schöner war es eigentlich in Santa Monica, alles gepflegter und schöner. (Achtet dort auf die Parkplatz-Preise!! Je nach Parkplatzwächter und Verhandlungstalent macht das große Unterschiede, kostet aber im Schnitt 6 Dollar).

In San Francisco ist eigentlich alles schön, auch dort ein Tip zum Essen gehen: die China Town. Abends sollte man die Gegend rund ums Civic Center meiden, wir waren dort und es war nicht besonders angenehm.

Zu Las Vegas bleibt zu sagen, dass es da echt eine absolute Party-Meile ist am Strip. Also have fun. Für die meisten sind neben dem Spielen die Buffets am wichtigsten (sollte man auch definitiv mal mitmachen, wir haben uns auch dazu überreden lassen). Man bezahlt einen verschwindend geringen Betrag und bekommt so ziemlich alles an Essen geboten, was man sich vorstellen kann, und wenn was fehlt, zaubert einer der vielen Köche, die da sind, ganz indivieduell noch was auf Wunsch. Getränke sind natürlich im Preis schon mit drin. Wir haben für sowas keine 7 Dollar bezahlt.
Zwischen den Hotels kann man sich umsonst von einem Shuttle Bus herumfahren lassen.
Abends waren wir auf dem Stratosphere Tower, da empfiehlt sich die Achterbahnfahrt oder der Freefall auf dem Tower.

In den National Parks kann man sich am besten an die aktuellen Angebote halten, die in der Parkzeitung stehen. Die bekommt man am Eingang. Da ihr ja auch in viele Parks wollte, wird sich für Euch die National Park Card lohnen. Kostet einmalig 50 Dollar und gewährt Einlaß in alle Parks. Kleiner Tip: Viele versteigern die Karten hier in Deutschland bei ebay für die Hälfte, weil hinten zwei Unterschriften drauf können, und man ja nur eine verbtraucht im Urlaub (der, der unterschrieben hat, kann beliebeig viele Personen in seinem KFZ mitnhemen).

In Hinsicht auf das Death Valley solltet Ihr allerdings noch Erkundigungen einholen. Wie ich Eurem Plan entnheme, wollt Ihr dort übernachten. Ihr müßt dringend checken, ob das geht und ggf. noch reservieren. Ich weiß, dass im Sommer wegen der übergroßen Hitze die Hotels geschlossen sind und bin nicht sicher, ob sie zu Eurer Reiszeit schon wieder geöffnet sind. Ihr müßt dort auch auf jeden Fall ausreichend viele Getränke etc. dabei haben und vollgetankt haben. Auf der Strecke ist nämlich GAR NICHTS zu finden. Nur im Park 2Tankstellen und ein Supermarkt.
Wenn Ihr dort seid, solltet ihr auf jeden Fall Dante's Peak besteigen udn nach Badwater fahren. Beim Sonnenuntergang waren wir bei den Sanddünnen in Stovepipe Wells und zum Sonnenaufgang am Zabriskie Point. Das frühe Aufstehen hat sich echt gelohnt!!!

Generell gilt: Laßt euch auch mal Zeit zum Shoppen. In Kalifornien gibt's wahnsinnig viele Outlet Center direkt an den Highways, also gar nciht zu verfehlen. Aber falls Ihr schon mal in den USA wart, wißt Ihr ja, was ich meine ;)

So, ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

Viel Spaß und Gruß
Annika
 
jhopra
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  • Rundreise im Westen Beitrag #4
Hallo Anja,
habe die gleiche Tour 2002 gemacht. Mir scheint ihr unterschätzt die Entfernungen etwas. Der Seqouia N.P. mit Kings Canyon N.P. ist zu empfehlen. Ich habe jeweils noch in Fresno und Visalia übernachtet. auf dem Weg nach Death Valley N.P. bin ich über Hwy 99, 155, 178 bis Ridgecrest gefahren. Unterwegs einen Abstecher nach Kernville am Isabella Lake. Dort ist ein kleines Filmmuseum. Man hat dort viele alte Western z.B. mit John Wayne gedreht. Man fährt über eine sehr gute Straße durch ein NICHTS. Man kann es nicht beschreiben, man muß es sehen. In Santa Monica hatten wir (im September) bis nach Santa Barbara Nebel. Ich habe 3 Tage in LA verbracht direkt in Hollywood gewohnt. War super, da nur 2 Blocks bis zB Walk of Fame. Die noch freien Tage würde ich am Anfang der Reise verplanen. Habe von dieser Reise einige Bilder in der Galerie.
Viel Spaß
Jörg
 
HANS
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  • Rundreise im Westen Beitrag #5
Hallo Christian ! Ich würde gerne der Anja noch ein
paar Vorschläge machen. Wieviel Zeilen passen denn
in dieses Antwortfeld und wie stelle ich es an, damit ich
möglichst viel in diese Feld reinbringe? Gruß Hans
 
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Christian
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  • Rundreise im Westen Beitrag #6
Hallo Hans

Momentan ist die maximale Zahl an Zeichen auf 5500 pro Beitrag eingestellt. Wieviele Zeilen Du schreibst ist dabei nicht so wichtig. Sollte Deine Antwort mehr als 5500 Zeichen haben, kannst Du alles was darüber hinaus geht einfach in einen neuen Beitrag schreiben (quasi als Fortsetzung). (Die Zeichenzahl kann Dir das Schreibprogramm Word auch automatisch anzeigen. Dazu mußt Du nur auf den Menüpunkt "Extras" und dort auf "Wörter zählen ... " klicken. Dann wird unter anderem auch die Zahl der Zeichen (mit Leerzeichen) angezeigt.)

Möglichst viel Text bekommst Du in einen Beitrag, wenn Du auf die Zeilenumbrüche am Ende jeder Zeile verzichtest und nur für Absätze die Umbrüche verwendest. Die korrekte Anzeige entsteht in Word und auf den Webseiten automatisch von selber.

Bin schon auf Deinen Beitrag gespannt ;)
Gruß Christian
 
HANS
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  • Rundreise im Westen Beitrag #7
Hallo Christian ! Dies ist ein Probelauf auf dem Programm word. Hoffe, daß ich diese Zeilen von word
rüber ins Forum Antwortfach kriege. Zum Thema selbst werde ich an Wochentagen schreiben, da ich
an Wochenenden familiär ( Enkel ) beansprucht werde und so auch weniger Zeit habe und auch die Konzen-tration fehlt.
Hallo , Anja O., Euere Anfrage lässt mich vermuten, daß
Ihr zum ersten mal rüberfliegt, zumindestens in den Westen.
Bis ich meine Anregungen mitteile, könnt Ihr mal zur
allgemeinen Information unter dem Thema - Neuling
macht sich ... allgemeine Tipps nachlesen, sofern Ihr
es nicht schon getan habt. Gruß HANS
 
HANS
HANS
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  • Rundreise im Westen Beitrag #8
Hallo Anja ! Ich werde nun versuchen, Euch bei Euerer Rundreise mit ausführlichen Tipps zu versorgen,
damit Ihr bei der Reise nicht soviel Zeit vergeudet. Grundsätzlich stimmt Euere Tour und was sehr gut
ist, daß Ihr noch freie Tage eingeplant habt. Sowohl Christian, als auch Annika und Jörg haben schon
sehr gute Hinweise gegeben. Wir haben schon mehrfach den ganzen Südwesten abgeklappert und auch
fast alle Nationalparks, sowie einige Stateparks ( da zählt der 50 Dollar N.P.Pass nicht ) gesehen.
Grundsätzlich kann man in drei – vier Wochen einfach nicht alle Ecken anfahren und man muss einen
Schnitt machen, in dem man einfach was von der Route streicht. Ihr habt Euch für die drei Wochen die
einen guten Trip ausgesucht. Christian sagt ja immer wieder, daß man die Entfernungen unterschätzt und
man für einen Tag zuviel km einplant. Bei einem so großen Zirkel wie Euerer ist es jedoch unvermeidlich,
daß da 2 – 3 Tage nur als Fahrtag dabei sind. Ich kann Euch jedoch sagen, daß selbst diese Tage im
Südwesten nicht vertan sind, denn die Landschaft dort bietet soviel an Überraschendem, das ist manch-
mal wie bei einer Drehbühne. Was mich etwas überrascht ist die Feststellung, daß in diesem guten Forum
allgemein kaum was über ein Teilstück der Route 66 , die old 89 zwischen Flagstaff – Sedona – Prescott
und vor allem über unsere Lieblingsstadt Las Vegas zu lesen ist. Las Vegas ist längst nicht mehr nur die
Spielerstadt, es wird dort mehr und mehr Familienurlaub gemacht, weil es wahnsinnig preiswert ist und
wie Annika schon sagte, die Buffets fast zu einem Spottpreis angeboten werden. Wohin auch unsere
Reisen immer gehen, Vegas wird von uns immer mit mindestens fünf Tagen eingeplant. Die Hotels Venetian
Bellagio, Cesars, Paris Paris und Aladdin haben mit Ihren Themen wahre Wunderwerke gebaut. In den
Ladenpassagen flaniert man im Cesars durch Rom, Paris durch Montmatre, Venetian durch Venedig incl.
Canale Grande samt Gondeln und das im erstem Stock, ganz zu schweigen vom Bellagio mit seinem Garda-
see. Schaut mal in die webside – animazing.de- lest dort den Reiseführer und schaut Euch dann die Bil-
dergalerie an, in der man jedes Hotel abrufen kann. Nicht zu vergessen Downtown Las Vegas, dort steppt
abends tatsächlich der Bär. Zwischen den stündlichen Lasershows ab 20Uhr, spielen dort in der Fremont
Street gleich zwei saumäßig gute Livebands. Ihr habt Vegas auf dem Programm, deshalb weise ich so sehr
darauf hin. Ich gehe jede Wette ein, daß Ihr hinterher sagen würdet, warum haben wir nur einen Tag
dafür eingeplant. Ich empfehle dringenst, für Vegas volle drei Tage, also 4 Nächte einzuplanen. Eurem
Fahrplan entnehme ich, daß Ihr nach Vegas nichts mehr vorgebucht habt. Es ist überhaupt kein Problem,
in Euerem New York nach der ersten Nacht noch zu velängern oder gar umzuziehen ans andere Ende des
Strips ins Sahara, wo wir immer Station machen, die Nacht für 39 Dollar, ausserdem wird dort ein
sehr gutes Buffet angeboten, selbst abends bei einer riesigen!!!! Auswahl keine 8 Dollar, incl. aller
Softdrinks. Bei San Francisco hätte ich ja auch empfohlen, mindestens 2 volle Tage, aber da habt Ihr
ja schon die Tage danach vorgebucht. San Diego solltet Ihr noch einen weiteren Tag einplanen, vergesst
L.A., wie Annika schon schrieb, und geht raus nach Santa Monica, von dort ist auch Venice Beach nicht
weit, aber bitte nur tagsüber ( dann absolut sicher ). So, das wars mal für heute. Fortsetzung folgt.
 
HANS
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  • Rundreise im Westen Beitrag #9
-2- Hallo Anja ! Mit dem einen Tag in SFO müsst Ihr Euch auf das Wesentlichste konzentrieren. Da Ihr vom Flughafen kommt, fahrt Ihr eh auf der 101 und die
geht ja in Richtung nord über die Golden Gate Bridge. Fahrt da drüber und nehmt
die erste Ausfahrt danach, dann den Weg unter der 101 durch nehmen und dann
links den Berg hoch bis zum Ende. Da habt Ihr dann den Blick auf die Brücke und
SFO, den man in jedem Film, Filmchen usw. sieht. Ist ja auch ein sagenhafter
Blick. Den Berg wieder runter und auch noch auf den riesigen Parkplatz rauf und
die nächste Traumansicht geniesen. Danach wieder zurück über die Golden Gate,
kostet stadteinwärts 3 Dollar „toll“=Maut. Ihr werdet dann vermutlich die Geg-
end um die Fishermans Wharf aufsuchen. Es bietet sich an, den Rundgang beim
Ghirardelli Square ( eine Endstation der Cablecar ) zu starten. Da also runter
Richtung Wasser und dann rechts weg an der Cannery vorbei zur Wharf. Dort
dann weiter bis zum Pier 39, ein weiterer absoluter Touristenpoint, am Ende der
Pier der ultimative Fotopoint für die Brücke und Alcatraz. Es hört sich weit an,
aber von der Wharfgegend bis zur Chinatown kann man ohne weiters bis in die
Chinatown per Fuß gehen. Von dort ist es auch nicht allzuweit bis zur Market-
street. Dort ist die Gegenstation der Cablecar. Ich nenne diese Stationen aus-
drücklich, weil Ihr unbedingt das Parken rund um die Wharf vermeiden sollt. Da
kassieren die Phantasiepreise von bis zu 7 Dollar per Stunde !!!!! Also bei der
Rückfahrt von der Brücke die 101 ganz zurück bis zur Market, dort in der 4./
5./6. street einen Parkplatz mit Flatrate suchen, kostet dann nur 7 Bucks pro
Tag, dann mit der Cablecar ab Market rüber zum Ghirardelli und dann den
Trip per pedes starten. Einen Tipp noch zur Cablecar ( 2 Bucks pro P, bitte
passend,da kein Wechselgeld ). Wenn Ihr da in der Schlange für den nächsten
car steht, lasst alle rein ,die rein wollen, so daß Ihr für die nächste Fuhre
ganz vorne steht. Wenns dann losgeht, spurtet Ihr zum Trittbrett aussen
ganz vorne und dann geniest die Fahrt stehend mit einer einmaligen Sicht auf
die Strassen von San Francisco. Macht mit dem einen Tag das beste drauss.
Nun geht’s los mit der großen Reise. Ich empfehle Euch, urlaubsuntypisch,
morgens so früh als möglich Euere täglichen Fahrten zu beginnen. Von SFO
zum Yosemite sind es ca. 450 km, die schafft man gut bis zum mittag, egal
welche Strecke Ihr wählt. Wenn machbar, fahrt den Park über Oakhurst
und den Südeingang bei Fish Camp an. Löst das Nationalparkticket für 50 D.,
Man kann unmittelbar nach der Südeinfahrt rechts weg zum Wawoonaground.
Ihr habt genügend Zeit für einen ca. 90minütigen Spaziergang durch und
unter die riesigen Redwoods, incl. dem intensivsten angenehmen Waldgeruch,
den Ihr je wahrgenommen habt. Danach mit dem Auto weiter Richtung Valley,
da kommt Ihr dann an dem Abzweig zum Glacierpoint. Von dort aus hat man
den schönsten Blick in die alpine Hochwelt der Rockies. Den berühmten Half-
dom hat man zum Greifen nahe vor Augen. An dieser Stelle noch den Rat,
nehmt unbedingt ein Fernglas mit, koste es was es wolle, leiht Euch eins aus,
aber nehmt unbedingt eines mit. Nach dem Glacierpoint ist es dann wohl ge-
nug für diesen Tag. Ihr werdet aber auch schon nach diesen zwei Parkstopps
merken, daß man in den Parks auf km kommt, die man überhaupt nicht auf
der Rechnung hat. z.B. Death Valley. Von der Westeinfahrt in Richtung
Stovepipe Wells bis zu Südausfahrt nach Shoshone-Pharump sind es knapp
200 km. Und halt machen will man ja auch noch. Aber wieder zurück zum
Yosemite. Am nächsten morgen fahrt Ihr noch gemütlich die Schleife im
Valley und Merced River, Dann aber geht’s noch vormittags weiter in Richtung
Death Valley. Bei den vielen km die vor Euch liegen bitte nicht zu schnell
fahren. Alle Strecken sind ohne zu hetzen ohne Stress zu machen. Die
Sheriffs warten überall auf eilige Touristen. Schon bei 10mph zu schnell
zahlst du mindestens 120 Bucks. Die Sheriffs haben ihre Messgeräte im
Auto integriert, die messen dich auch im rollenden Gegenverkehr!!!!!!!!!
Vorschläge zur Route Death Valley – Las Vegas demnächst hier. HANS
 
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  • Rundreise im Westen Beitrag #10
Möchte noch schnell anfügen,daß man unter

- nps.gov- den Nationalparkguide findet. Dort sind

ausnahmslos alle N.P. ,auch National Monumente,
aufgelistet, die man dann einzeln abrufen kann.
Hat man zum Beispiel den Yosemite, kann man auch
N.P. maps anschauen. [smiley=08] Hans
 
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  • Rundreise im Westen Beitrag #11
-3- Hi, Anja ! Als 3. Etappe habt Ihr auf dem Plan die Strecke Yosemite-Death Valley. Zum Glück habt Ihr da kein Motel/Hotel genannt, so daß man annehmen
kann, Ihr habt nichts vorgebucht.Annika hat in ihrem Beitrag schon darauf hin-
gewiesen, daß das nicht empfehlenswert ist. Macht auf dieser Etappe vor dem Tal
des Todes stopp. Dazu schlage ich das Städtchen Ridgecrest,das etwas neben der
vielbefahrenen Nord-Süd Achse Hwy 395 liegt. Zwar ein Nest in der Wüste, aber
alle gängigen Motels und Foodkettenlokale sind da. Übernachtung um die 35 Bucks.
Ich vermute, daß Ihr vom Yosemite über den Tiogapass runter auf die genannte
Nord-Südachse wollt. Ich empfehle jedoch,wieder über Oakhurst auf der 41 south
bis Fresno, dort auf die I 99 south bis Bakersfield. Dort wieder runter und in
Bakersfield links weg die 178 hoch zum Lake Isabell. Die Fahrt entlang dem Kern
river hoch zum Lake ist ein richtiger Naturknaller, den man sich nicht entgehen
lassen sollte. Die Zeit würde auch noch für das von Jörg genannte Filmmuseum
in Kernville reichen, falls Ihr daran interessiert seid. Natürlich hat Jörg mit dem
Hinweis auf den Sequoia N.P. einen wunderbaren Tipp gegeben, aber da wäre eine
extra Übernachtung mit extra Tag fällig. Den habt Ihr aber nicht, da Ihr für
Vegas vorgebucht habt. Macht aber nichts, den plant ihr dann für Euren nächsten
USA Trip ein, denn der kommt nach dieser Reise 100%ig. Vom Lake Isabell dann
weiter nach dem genannten Ridgecrest, das geht dann vollends schnell in weniger
als einer Stunde. Wenn Ihr Euch Sorgen macht, daß Ihr noch kein Zimmer habt,
sind diese unbegründet. Ihr könnt Euch ja schon zuhause über – roomsaver.com-
kostenfrei 0800 Telefonnummern rausschreiben und dann vor Ort tagsüber an-
rufen, mit dem entsprechenden Hinweis für eventuelles „late coming“. Übrigens
beim einchecken, egal wo auch immer, gleich den Reisepass samt Kreditkarte unge-
fragt vorlegen. macht immer einen guten und kompetenten Eindruck. Am nächsten
Morgen geht’s dann zurück auf die 389 in Richtung north und dann bei Olancha
rechts weg Richtung Death Valley, da könnt Ihr Euch dann nicht mehr verfahren.
Geniest die Abfahrt dann rein ins Valley. Dort sind Stopps angebracht hinter
Stovepipe Wells, bei den Sanddünen. Selbst Geologen haben keine Ahnung, wie
die dort in grauer Vorzeit dort reinkamen und der Natur zum Trotz wachsen an
den Dünen im Sand auch noch Büsche mit grünen Blättern. Dann geht’s weiter bis
zur Kreuzung dort, da rechts weg, immer noch die 190. Kurzer Besuch des Visi-
tor Center, N-P.Plan abholen dann noch ca 500m bis zur Furnace Creek Oase.
Dort kann man Abkühlung in der Trading Post ( Vom Schuhbändel bis zum teuren
Silberschmuck ) suchen, das Borax Museum anschauen und die uralt Baugeräte,
Loks usw. fotografieren. Die Bilder machen später echt was her. Danach dann
geht’s noch ein kurzes Stück weiter ( sofern man in den USA überhaupt diese
Aussage machen kann ) auf der 190, bevor es dann auf der 178 weiter geht nach
Shoshone – Pahrump – Las Vegas. Auf der Strecke kommt dann noch der tiefste
Punkt der USA, 80 m unter nn, beim Bad Water Point. Dort haben die Amis
letzes Jahr im Mai wie verrückt gebaut, ich vermute, daß an diesem vielbe
suchten Point ein Ableger des Visitor Centers entstanden ist. Dann steht der
Fahrt nach Vegas nichts mehr im Weg. Demnächst mehr. HANS
 
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  • Rundreise im Westen Beitrag #12
-4- Hi Anja ! Von Pahrump aus kommt Ihr ja auf der 160 nach Vegas rein. Auf der bleibt Ihr, bis Ihr auf die 604 kommt, das ist der Las Vegas Boulevard =
Strip. Fahrt links weg nach 604 north, dann kommt Ihr auch zum New Yorker.
Liegt linkerhand an der Kreuzung Strip/Tropicana. Also auf der 604 gleich links
bleiben, damit ihr dann auf die Tropicana abbiegen könnt und dann die Einfahrt
zum Selfparking suchen. In Vegas ist das Parken frei. Vom New Yorker aus könnt
Ihr den Strip zu den genannten Casinos per Fuß machen. Zum Bellagio möchte ich
noch sagen, wenn Ihr dort vor dem See mit den Wasserspielen steht, dann sucht
den Weg rein ins Bellagio und zwar links vom See den Weg lang, bis Ihr zum
Haupteingang kommt ( da wo die dicken fetten Limousinen vorfahren ). Geht rein
in die Lobby/Rezeption und bewundert die millionenschwere Deckenbeleuchtung,
ein Kunstwerk aus Muranoglas und geht dann gerade aus weiter zum Blumenmeer.
Wird monatlich mit wechselnden Motiven neu gestaltet. Ihr könnt in alle Casinos
rein, ohne daß jemand was von Euch will, lediglich die Wohnbereiche der Resorts
werden überwacht, da haben nur Hotelgäste was zu suchen. Nochmals die aus-
drückliche Empfehlung, bleibt dort 4 Nächte/3 Tage, Ihr werdets nicht bereuen.
Und wenn Ihr dann tatsächlich so lange bleibt, plant einen Abend für downtown,
Fremont Expirience ein. Fahrt auf dem Strip bis downtown rein, über die Fremont
drüber, dann die erste oder zweite Straße links weg bis zur Mainstreet und den
Parkplatz des Mainstation Casino suchen. Ich glaube, auf der Main rechts weg
und dann nach dem Casino links auf den Parkplatz. Bei allen anderen Casinos
downtown ist die Parkzeit beschränkt, nicht bei der Mainstation. Und bitte, falls
Ihr dort seid, auch den umgebauten Bahnhof von innen anschauen. Das Casino
bietet Donnerstags zum Dinner in seinem Buffet für 10 Dollar und noch ebbes,
Steaks und Shrimps bis zum abwinken an, Softdrinks wie immer incl. und Frei-
tags ein Seafoodbuffet für 15 Bucks an. ( Preise von 5/2003 ). Jetzt haken wir
Vegas ab und fahren weiter. Nun kommt der Punkt, den ich eingangs erwähnte.
Bei solchen Rundreisen muss man einfach mal was Angedachtes streichen. Hier
streichen wir den Bryce , da liegt auch der wunderschöne Zion dazwischen. Beide
sind zu schön und auch zu groß, um sie so nebenbei mitzunehmen. Wenn man
schon den Weg zum Bryce gemacht hat, dreht man nicht mehr um, da würde man
dann auf dem phantastischen Scenic Byway, so nennt man ihn inzwischen, weiter-
fahren in Richtung Escalante, Torrey, Hanksville, Moab. Das wäre dann der große
Zirkel. Aber damit Ihr in Ruhe Euren Trip machen könnt, streichen wir diese
Richtung. Egal, wie lange Ihr in Vegas bleibt, schlaft schön aus und nehmt noch-
mals das Frühstücksbuffet da mit. Dann macht Ihr Euch auf den Weg über die
93/95 zum Hooverdam, der allemal eine nähere Besichtigung wert ist. Nach dem
Hooverdam geht’s dann auf der 93 weiter bis Kingman, rein in den Ort, bis man
auf die Route 66 kommt, dann diese in Richtung west über Oatman, Bullhead
City, nach Laughlin. Die Route 66 lebt ja weitgehend von dem Mythos/Spirit der
Easy Rider. Das Stück zwischen Kingmann und Bullhead City ist aber landschaft-
lich mehr als reizvoll. Dazwischen liegt das Bergnest Oatmann mit herrlicher Berg-
kulisse , nicht zuletzt ein Westernstädtchen im Orginalzustand von ca 1900!!!!!!!!!
Zur Freude der Touristen laufen auch noch Sheriffs plus anderes Gesindel im Dorf
herum und liefern sich Schlägereien und Schießereien. Übernachtet wird dann in
Laughlin, einem Ableger von Las Vegas. Wenns nicht gerade Freitag/Samstag ist,
gibt’s dort das Zimmer um die 25 Bucks und man kann nochmals Dinner/breakfast-
buffet zum Spottpreis mitnehmen. Am nächsten Tag fährt man über die 66 wieder
zurück nach Kingman ( das lohnt sich wirklich, denn die Gegenrichtung liefert total
andere Ansichten ), in Kingman dann rauf auf die Interstate 40 east bis kurz nach
Williams, dort runter auf die 64 north, später auch 180 zum Grand Canyon. Der
GC ist so gewaltig, daß man dort Tage verbringen müsste, um alles so richtig auf-
zunehmen. Also machen wir es wie 95% aller Touristen. Davon später mehr. HANS ;D
 
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  • Rundreise im Westen Beitrag #13
Hallo Anja ! Ich habe Euch nicht vergessen. Ich mache
dann hier weiter, wenn ich meine Tipps für Eggi
fertig habe, denn er fliegt ja mit seinen Freunden
schon nächste Woche rüber. HANS
 
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  • Rundreise im Westen Beitrag #14
Hallo Hans,

VIELEN DANK für deine Mühe

Ich schon auf die Fortsetzung gespannt

Gruß
Anja O

[smiley=04] [smiley=04] [smiley=04]
 
HANS
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  • Rundreise im Westen Beitrag #15
-5- Hi, Anja ! Heute wollen wir den Besuch am Grand Canyon fortsetzen. Dieses
gewaltige Naturwunder richtig zu verstehen ist eh schwierig. Die wenigsten Tou-
risten haben mehrere Tage Zeit, um dort runter zu wandern, zu übernachten und
ganz tief in die Natur einzutauchen. Der Hwy 64 east innerhalb des N.P, ist der
Teil des G.C. der für die Autotouristen freigegeben ist. Entlang dieser knapp 4okm
langen Strecke sind immer wieder große und gut ausgebaute Parkplätze von denen man direkt zu den Aussichtspunkten gehen kann. Sind immer nur wenige Schritte.
Welche Points man anfährt ist unwichtig. Man sollte gleich den ersten beim Visi-
tor Center machen unterwegs noch ein/zweimal halten und dann am Ostausgang
auf jeden Fall den Desert View Point. Dort kann man auch rauf auf den Aussichts-
turm. Im Turm selbst ist der unvermeidliche Souvenirladen, da kann man rein
ohne was zu kaufen, das sehen die Amis grundsätzlich ganz locker, wenn man sich
nur umschaut. Achtet mal auf die Fenster zum Canyon hin. Da sind an der Seite
an Scharnieren schwarz polierte Steinscheiben ( ich weis nicht mehr den Namen
des Halbedelsteines ) die man als Spiegel verwendet und die Umgegend darin an-
schaut. Der Überlieferung nach, haben die Indianer damit in grauer Vorzeit den
Horizont abgesucht, weil mit diesem Spiegel die Landschaftskonturen viel schär-
fer zu sehen waren, als mit dem bloßen Auge. Dadurch konnten sie anrückende
Feinde oder Freunde viel früher erkennen. Macht mal den Test, ich fand, es
war tatsächlich so. Wenn ihr dann genug vom vielen schauen habt, fahrt ihr
weiter in Richtung Osten, bis ihr zur 89 kommt. Rechts weg geht’s nach Flag-
staff. Ihr fahrt aber links weg nur ganz wenige km bis zur Cameron Trading
Post. Auch wenns in der Hauptsache nur wieder Souvenirs zu kaufen gibt, ist
der kleine Umweg lohnend, den der Laden ist riesig und man kann vom billigen
Kitsch bis zum teuersten Indianerschmuck alles kaufen, Ausserdem ist in der
Ecke hinten rechts ein Minisupermarket, wo es auch einen recht ordentlichen
Kaffee gibt. Nach dem Besuch der Trading Post geht’s dann auf der 89 south
zurück bis Flagstaff, wo ihr dann übernachtet. Ich werde versuchen, jetzt
jeden Tag eine weitere Etappe für euch zu schreiben, möchte jedoch gleich-
zeitig den Adrian beraten, den der glückliche Weltreisende ist ja in gut vier
Wochen auch in der Gegend. HANS [smiley=02]
 
HANS
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  • Rundreise im Westen Beitrag #16
-6- Hallo Anja ! Wenn ich davon ausgehe, daß ihr zwei weitere Tage in Vegas angehängt habt, so starten wir am Morgen des 12. Tages von Flagstaff weiter
in Richtung Süden. Da habt ihr Phoenix auf dem Programm. Ich empfehle, das
zu streichen, weil Phoenix eine Großstadt wie viele andere ist. Eine gesehen,
alle gesehen. Für die erste Reise die Zeit anders nutzen. Das heißt, ab Flag-
staff die old 89A durch den Oak Creek Canyon nach Sedona zu fahren. Das
ist landschaftlich eine der wunderbarsten Plätze, die mit jedem, aber auch
jedem N.P. auf einer Stufe steht. Wenn man nach Sedona rein fährt, kommt
der Abzweig Hwy 179 zur I 17 nach Phoenix. Den fährt man links weg und gleich danach sieht man auf der rechten Seite eine lange Mauer. Man sucht sich einen
Parkplatz auf der linken Seite geht dann darüber hinter die Mauer und man ist
im eleganten Tlaquerpaque Shopping Center, einem mexikanischen Dorf in der
Nähe von Guadalajara nachempfunden und es ist die schickste, kostspieligste
Einkaufsmöglichkeit von Sedona. ( Quelle Südwesten USA , Stefan Loose
Verlag, sehr empfehlenswert ). Diese Center ist auch sehr sehenswert ohne
einzukaufen. Höchstens die herrlichen Ansichtskarten der ganzen Gegend,
weil man die selbst nicht so fotografieren kann. Wenn man dort mit dem bum-
meln fertig ist, fährt man zurück auf die 89A in Richtung south. Bitte auf
der linken Spur bleiben, nach knapp einer Meile geht links die Airport Road
( Schild Airport ) weg. Die fährt man hoch und oben links auf den neu ge-
bauten Parkplatz rein. Da oben hat man einen atemberaubenden Blick auf
das Red Rock Country. Diese Aussicht nimmts mit jedem Spot in der Welt
auf. Danach geht’s auf der 89A weiter über das Bergnest Jerome nach Pres-
cott. Jerome war schon ein Geisterörtchen, wurde jedoch von Künstlern
wieder zum Leben erweckt und ist heute wieder richtig sehenswert herge-
richtet. Auch die Fahrt da hoch und weiter bis auf knapp 2500m und dann
wieder runter ins südliche Arizona ist alleine den Weg wert. Kurz vor Prescott
kann muß man sich dann noch die Granit Dells, eine weitere landschaftliche
herrliche Kuriositaet anschauen. Von Flagstaff über diese 89A bis Prescott
sind es nur knapp 100km , aber durch Sedona, Jerome und auch Prescott
ist ein Tag gerade ausreichend um das zu geniesen. Prescott war zu Western
Zeiten die Hauptstadt Arizonas. Der Stadtkern ist teilweise noch im Zustand
von 1900, es gibt noch die Whiskey Road mit den Western Fußwegen wie man sie aus Filmen kennt und Whiskey wird auch noch heute dort getrunken. Also plant
dort die Übernachtung ein. Montag geht’s weiter HANS
 
HANS
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Schwäbisch Hall
  • Rundreise im Westen Beitrag #17
-7- Hi, Anja ! Seht zu, daß ihr am morgen des 14. Tages nicht all zu spät in
Prescott wegkommt. Ihr fahrt da noch auf der 89A weiter in Richtung Wicken-
burg – Phoenix. Nach knapp 50km geht dann in Congress rechts die 71 weg nach
Aguila und dort dann wieder rechts weg auf die 60 und über Salome auf die I 10.
Bis zum Südeingang des Joshua Tree Nationalparks sind es dann noch ca 240 km,
Die Abfahrt in den Park hat die Nr. 168. Es ist keine Ortschaft in der Nähe und
da ich von Süden her erst einmal in den Park rein bin, kann ich nicht mehr sagen, ob dort eine Rangerstation ist, wo ihr die Parkmap abholen könnt. Aber das wäre
nicht schlimm, denn da geht vorerst nur eine gute Straße rein. Zunächst tut sich
noch nichts spektakuläres. Nach ca. 20km ist dann auf der linken Seite der
Cholla Kaktus Garden nicht zu übersehen. Die Kakteen treten dort in einer Menge
auf und das so unvermittelt in der garstigen Landschaft, da kann man nur staunen.
Nach ca. weiteren 20 km kommt man an eine Kreuzung. Rechts weg geht’s nach
Twenty Nine Palms, keine 10km und dort ist auch das Visitorcenter. Wenn Ihr
bei der Parkeinfahrt keine Karte ergattern konntet, dann fahrt die 15 Minuten
bis dahin, ein Visitorcenter ist ja auch einen Besuch wert. Habt ihr jedoch ne
Karte, dann haltet Euch links. So langsam wird die Landschaft entlang der Straße
interessant und das steigert sich, bis hin zum Parkplatz beim Hidden Valley. Ich
habe es bei der Eggi Tour schon geschrieben, durch das Hidden Valley führt ein
herrlicher Rundweg, man braucht ohne Pause knapp eine Stunde dafür. Auf diesem
Rundweg kann man wunderbar in die Natur eintauchen und auch mit kleinen Stopps
dauert es nicht allzulange. Diese „ verborgene Tal „ hat wohl Christian im Sinn, wenn er immer wieder auf diesen Park hinweist und das zurecht. Ihr fahrt dann
weiter über Joshua Tree nach Yucca Valley oder auch noch die 60km bis nach
Palm Springs, eine mondäne Ansiedlung und trotzdem mit erschwinglichen Motels.
Wenn ich richtig gerechnet habe, ist es nun am Abend des 15. Tages. Von Palm
Springs nach San Diego sind es über die 86 – 78 – 79 und die I 8 nur noch ca
300km. Wenn Ihr dahin fahren wollt, solltet ihr aber doch mindestens zwei
Übernachtungen dort einplanen. Falls Ihr auch wg. einer Übernachtung dahinfahrt,
dann bitte auf der I 8 bleiben, bis ihr auf die I 5 kommt, die dann links weg
nach south bis zur Abfahrt Nr.16 , rechts raus und rechts halten. Dann seid
ihr in der Hafengegend, auch der Airport ist nicht weit. Über das Couponheft
- roomsaver – findet ihr dort jede Menge preiswerte Motels. In den Motels
gibt’s dann auch wieder genügend Material für diese schöne Stadt. Bleibt ihr
zwei Nächte, ist der Besuch des Sea World Parks empfehlenswert, kostet aber
wie alle Parks dieses Genre um die 40 Dollar. Über L.A habe ich ja auch schon
in der –Eggitour- berichtet. Wie ihr ab Palm Springs euren Weg nach SFO
plant, überlasse ich eurem Spürnäschen. Bis dahin habt ihr jedenfalls so viel
gesehen, daß man ohne weiters irgenwo noch an der Pazifikküste etwas faulen-
zen kann. ( Monterrey mit 17 Miles Drive vielleicht ???? ). So, jetzt wünsche
ich Euch viel viel Spass. Lasst auch ihr mal nach der Reise was von Euch hören.
:) HANS ;D [smiley=09]
 
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