Routendiskussion

    Diskutiere Routendiskussion im Off-Topic Forum im Bereich Amerika Forum; Genau hier ist der "Knackpunkt" als dort Lebender empfinde ich definitiv andere Sachen interessant als ich dies als Tourist empfinde. Für Einheimische...
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homerbundy
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  • Routendiskussion Beitrag #1
Genau hier ist der "Knackpunkt" als dort Lebender empfinde ich definitiv andere Sachen interessant als ich dies als Tourist empfinde. Für Einheimische mag L.A. sicherlich einen Freizeitwert bieten. Aus touristischer Sicht in meinen Augen eben nicht.
@Mark76: Siehst du? Genau um das geht's. Bei Natur-Sehenswürdigkeiten kann sich jeder was vorstellen: Schräge Felsformationen, ein schöner See, dicke Bäume, Berge, eine grosse Ritze im Boden, etc. da ist soweit alles klar.

Aber wenn's um eine Stadt geht, muss man auch die eigenen Interessen und Vorlieben mit in's Kalkül ziehen. Manche stehen auf historische Bauwerke, andere auf Nightlife, wieder andere auf das kulturelle Angebot (ob Punk-Gig im Underground Club, oder Klassik-Konzert, Theater, Oper, was auch immer). Manche wollen das "Lebensgefühl" einer Stadt kennenlernen, usw., usw...

Aus meiner "touristischen Sicht" kann man ganz Deutschland in zwei Tagen abhaken. So hat halt jeder seine eigene Sichtweise ;)

Überleg' dir, was du willst und was dich interessiert. Von anderen Leuten kannst du immer nur erfahren, wie sie die Dinge sehen.
 
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California Dreamin'
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  • Routendiskussion Beitrag #2
Ach nee... zum dritten Mal die Route mit nur minimalen Änderungen eingestellt...

Immer noch Tag 3 nach Yosemite, Tag 4 gleich wieder nach Monterey, wenn auch mit etwas mehr eingeplanter Zeit in Yosemite (ob das so realistisch ist, wäre nochmal eine andere Frage).

Wenn Du jetzt doch den einen Tag in Monterey eingespart hast, dann begreife ich nicht, wieso Du den denn nicht für Yosemite verwendest? Ich habe irgendwie das Gefühl, Yosemite ist für Dich so eine Art Pflicht-Programmpunkt, den Du "abhaken" willst - ? Ich meine, es zwingt Dich ja keiner, da hinzufahren...

Und wenn Dir für Deine 7 Tage LA nach all den Vorschlägen und Erwägungen hier im Thread (Homerbundy hat Dir dazu ja einen ganzen Roman geschrieben... Und übrigens, das nur mal nebenbei, für des Lesens Kundige gibt es auch so Bücher, da stehen sehr ausführliche Städtebeschreibungen drin... nennen sich Reiseführer... ;) ) immer noch nichts einfällt, warum bestehst Du dann auf diesen 7 Tagen? Auch dazu zwingt Dich doch keiner, da 7 Tage zu bleiben. Es gibt genügend anderes Schöne in CA zu sehen.

Nichts für ungut... aber ich habe irgendwie das Gefühl, Du hast Dich an Deiner Planung ein bißchen festgebissen und nimmst Vorschläge gar nicht recht wahr.

Gruß,
Anna
 
HANS
HANS
Little Helper
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  • Routendiskussion Beitrag #3
Hi Al Bundy !

Überleg' dir, was du willst und was dich interessiert. Von anderen Leuten kannst du immer nur erfahren, wie sie die Dinge sehen.
Was für ein gewaltiger Satz und du hälst dich am allerwenigsten an diese Aussage.

Egal was man drüber macht, scheinst du eines zu vergessen, das sind Touristen, die nun mal nur 15 oder 20 oder 30 Tage Zeit haben und da möglichst viel sehen wollen. Da passt es einfach nicht rein immer wieder auf diesem Moloch L.A. rum zu reiten und dafür die kostbare Zeit zu opfern. Bis auf ganz wenige Ausnahmen ( SFO, San Diego, Seattle, Chicago z,B. ) kann man von amerikanischen Großstädten sagen, hat man eine gesehen hat man alle gesehen.

Und mit deiner Äußerung des touristichen Wertes von Deutschland hast du dich selbst ins Abseit gestellt. Hast du mal dran gedacht, dass du hier mit Menschen aus eben diesem Land "redest" ?? Und die sollen dir dann noch was glauben ???

Grüßle HANS
 
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homerbundy
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  • Routendiskussion Beitrag #4
Hans, du bist wahrlich der sprudelnde Quell meines morgentlichen Amusements - zuerst deine PN's und jetzt das Posting. Da kann ich echt nicht meckern :laugh:

Eigentlich sollt' ich schon längst im Auto sitzen und aus dem Moloch LA in's gelobte Las Vegas fahren, aber die Zeit für eine Antwort nehm' ich mir doch noch gerne:

Was für ein gewaltiger Satz und du hälst dich am allerwenigsten an diese Aussage.
Also ich halte mich nicht daran, mir zu überlegen was ich will und was mich interessiert? Oder wie jetzt? Sorry, aber ich sehe mich nicht in der Position, den Leuten vorzuschreiben was ihnen zu gefallen hat und was nicht.

Egal was man drüber macht, scheinst du eines zu vergessen, das sind Touristen, die nun mal nur 15 oder 20 oder 30 Tage Zeit haben und da möglichst viel sehen wollen. Da passt es einfach nicht rein immer wieder auf diesem Moloch L.A. rum zu reiten und dafür die kostbare Zeit zu opfern. Bis auf ganz wenige Ausnahmen ( SFO, San Diego, Seattle, Chicago z,B. ) kann man von amerikanischen Großstädten sagen, hat man eine gesehen hat man alle gesehen.
Ist das jetzt nur einfach deine Meinung, oder ist das deine Meinung die jeder vorbehaltlos zu akzeptieren hat? Ich denke, wir beide kennen die Antwort.

Wenn du findet, dass LA max. für 2 Tage interessant ist, dann ist das eben deine Meinung, die auf dem beruht was du im Urlaub erleben willst, bzw. was dich interessiert. Ich könnte mir vorstellen, dass du dir das Recht auf eigene Vorlieben nicht gerne nehmen lässt. Irgendwie wär's daher fair, wenn du dieses Recht daher auch anderen Reisenden zugestehst.

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie man sich in der Position sehen kann, den eigenen Geschmack als unumstössliches Dogma anzusehen. Aber ich bin auch nicht der Papst.

Eine Familie mit Kindern, ein Indie-Rock Fan Anfang 20, ein verliebtes Pärchen auf erster gemeinsamer Reise, ein Pensionistenehepaar, ein Eisenbahfreak, eine begeisterter Kite-Surfer, ein ingefleischter Freeclimber, etc., haben unter Umständen ein bisschen andere Vorstellungen von ihrem Urlaub als du.

Und mit deiner Äußerung des touristichen Wertes von Deutschland hast du dich selbst ins Abseit gestellt. Hast du mal dran gedacht, dass du hier mit Menschen aus eben diesem Land "redest" ?? Und die sollen dir dann noch was glauben ???
Schön, dass du mir genau auf diesen Satz angesprungen bist :laugh:
So sieht's aus, wenn man den Spiegel vorgehalten bekommt. Wär schön, wenn du ein bisschen darüber nachdenkst. Muss aber auch nicht sein.

Schau: Ich stelle grundsätzlich keinen Anspruch darauf, dass mir irgendwer was glauben muss. Ich bin weder Apostel, Prophet, Forums-Guru oder eben Papst. Wenn wer schreibt, dass man in LA höchstens für 2 Tage was findet, erwähne ich eben was es ev. doch noch darüber hinaus gäbe.

Ob's der dann macht oder lieber was Anderes, ist allerdings in meinen Augen die alleinige Entscheidung des Reisenden. Es ist doch kein Wettbewerb in dem es darum geht, wen man wo wie lange zum Aufenthalt "überreden" kann. Die Leute wollen doch meist einfach nur mehrere Meinungen und ein paar Vorschläge für ihren Urlaub.
Wenn jemand exklusiv nur von dir das Wort zum Sonntag verlesen haben möchte, gibt's dafür die PN Box.

Mein Vorschlag: Entspann' dich, trink' ein Tässchen Tee und "keep up the good work". Aber akzeptiere halt irgendwann dann doch die Tatsache, dass es auch andere Meinungen als deine gibt. :smile:
 
Richie
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  • Routendiskussion Beitrag #5
Hallo,

also zum einen wäre es schön wenn Ihr Beide auf einem sachlichen Level weiterdiskutieren würdet.

@Homerbundy:
Zu L.A. im speziellen: Es hat auch keiner geschrieben dass er nicht 10 Tage in L.A. bleiben soll, sondern lediglich die Frage gestellt, was willst Du so lange dort. Fakt ist das meiner persönlichen Meinung nach selbst für Städtefans L.A. einfach zu wenig bietet. Das hat gar nichts mit Felsritzen zu tun. Aber in den USA gibts es mindestens 10 Städte die 10 Tage Aufenthalt anhand der Sehenswürdigkeiten einer Stadt mehr rechtfertigen als L.A. (ich denke da z.B. S.F, Seattle, Denver, New York, Chicago, Ft. Lauderdale - nur mal als kleine Auswahl). Aber egal das ist nur meine persönliche Meinung.

Aber zu Deinen Routenpostings im allgemeinen. Ich denke mal sicher dass die Denkanstöße gut gemeint sind, ich persönlich habe damit nur ein Problem: Auf Grund der Länge (fast schon Romanartig) sowie der "fehlenden Struktur" geht es mir so, dass ich nach dem Lesen des Beitrags weniger weiß wie vorher, da ich am Ende des Beitrags schon gar nicht mehr weiß was am Anfang stand. Fass dass bitte nicht als Kritik im negativen Sinne, sondern nur so als Denkanstoß auf.

Viele Grüße
Richie
 
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  • Routendiskussion Beitrag #6
Fakt ist das meiner persönlichen Meinung nach selbst für Städtefans L.A. einfach zu wenig bietet.
Viele Grüße
Richie
Ich teile da ganz klar Deine Meinung, und daher sind es jetzt schon unsere Meinungen!

Arbeitsbedingt musste ich ueber die letzten paar Jahrzehnte des oefteren 3 bis 4 Wochen in LA verbringen, und ich muss sagen, dass es fuer mich der groesste Preis war, dass ich nciht mehr nach LA musste.

Ich konnte LA nie etwas abgewinnen, speziell als ich nach dem ersten Trip mal alle "must see" Sachen abgeklappert hatte!
 
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homerbundy
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  • Routendiskussion Beitrag #7
Leute, Leute! ;) Mir geht's doch nicht darum, irgendwen bekehren zu wollen. Das Einzige worum's mir geht ist, dass sich jeder seine eigene Meinung bilden und diese dann weitergeben darf.

Wenn A meint "Key West zahlt sich nur für einen Tag aus" und
wenn B dann meint "Ich finde, da kann man 14 Tage Urlaub machen" und das dann ev. noch begründet, ist normalerweise die Angelenheit beendet, bzw. es gab erst gar keine Angelegenheit.

Wenn sich aber A durch die Meinung von B in seiner Authorität als selbternannter Florida-Fachmann auf den Schlips getreten fühlt und in Folge jede noch so unwichtige Gelegenheit zum Anlass nimmt herumzumosern, dann wird's halt u.U. auch einen Kommentar von A geben.

Florida hab' ich jetzt bewusst als Beispiel genommen, weil mir zBsp. Miami nichts gibt. Aber ich breche auch nicht zusammen, wenn jetzt einer schreibt "Stimmt nicht! Dort kann man soviel sehen und machen!"

Im Gegenteil. Ich bin froh wenn's dann ein paar sinvolle Tips gibt, von denen ich vielleicht bei meinem nächsten Trip in die Gegend profitieren kann.

Dass meine Postings zu lang, zu unübersichtlich, o.ä. sind, akzeptiere ich als konstruktive Kritik gerne. Ich werd' mich bemühen, mich kürzer zu halten. Leider schreibe ich sehr schnell und dadurch wird's dann halt rasch etwas länger.

Aber damit dieses Posting nicht auch noch zu lang wird, mach ich jetzt einmal einen .
;)
 
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California Dreamin'
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  • Routendiskussion Beitrag #8
Hallo, Ihr Streithammel... ;)
Darf ich mich mal einmischen? Ich habe, ehrlich gesagt, den Eindruck, Ihr redet aneinander vorbei, weil Ihr das ganze von zwei völlig unterschiedlichen Sichtweisen her betrachtet.

Ich habe während meiner Schulzeit mehrere Jahre in einer touristisch völlig uninteressanten kalifornischen Großstadt gelebt und mich keinen einzigen Tag dort gelangweilt. Man kann dort so vieles an kleinen und größeren Sehenswürdigkeiten, ja selbst Naturschönheiten in der Nähe entdecken, daß wir heute auf unseren Reisen dort immer noch Halt machen (was ich natürlich nicht als Tipp an andere Touris weitergeben würde). Das ist die Sichtweise dauerhafter Bewohner, und ich finde, die hat ihre Berechtigung.

Was anderes ist die Sichtweise von Touristen, die in sehr begrenzter Zeit möglichst viel von einem Land sehen wollen. Da ist es vollkommen unmöglich, diese kleinen Schönheiten am Rande alle mitzukriegen, so viel ist klar. Man muß sich da schon auf einige wenige touristische Highlights konzentrieren, wenn man nicht den gesamten Urlaub an einem Ort verbringen will. Auch diese Sichtweise hat m.E. ihre Berechtigung.

Leider gibt es dann ja auch noch eine dritte Sichtweise, die sogar sehr verbreitet zu sein scheint: Urlaub nach dem Motto "ganz Amerika in zwei Wochen". Sind ja hier im Forum z.Zt. mehrere Threads, die den gesamten Kontinent in drei Wochen "erledigen" wollen.
Nun gut, des Menschen Wille ist sein Himmelreich, aber für diese Sichtweise, muß ich gestehen, fehlt mir jegliches Verständnis. Warum fahre ich irgendwohin, wenn ich dann meinen gesamten Urlaub dort auf der Straße verbringe?

So, diese Gedanken mal so als Vorschlag zur Güte... :)

Gruß,
Anna
 
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  • Routendiskussion Beitrag #9
Leider gibt es dann ja auch noch eine dritte Sichtweise, die sogar sehr verbreitet zu sein scheint: Urlaub nach dem Motto "ganz Amerika in zwei Wochen". Sind ja hier im Forum z.Zt. mehrere Threads, die den gesamten Kontinent in drei Wochen "erledigen" wollen.
Nun gut, des Menschen Wille ist sein Himmelreich, aber für diese Sichtweise, muß ich gestehen, fehlt mir jegliches Verständnis. Warum fahre ich irgendwohin, wenn ich dann meinen gesamten Urlaub dort auf der Straße verbringe?
Get off my back!
 
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  • Routendiskussion Beitrag #10
Get off my back!
Ach, Du warst das? Das war mir jetzt nicht bewußt.

Na ja, damit wirst Du eben leben müssen, daß ich für diese dritte Variante des Reisens kein Verständnis habe. Meinst Du, Du schaffst das? ;)

Wie schon gesagt: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Schönen Urlaub dann auf dem Highway! :mrgreen:


Edit: Hier ging's doch aber um die Diskussion zwischen Homerbundy und ... - ja, wem alles?
Wo ist denn der Rest vom Thread geblieben? Man steigt ja gar nicht mehr durch, wer denn hier überhaupt vorher hier beteiligt war... :mad:
 
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homerbundy
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  • Routendiskussion Beitrag #11
Was anderes ist die Sichtweise von Touristen, die in sehr begrenzter Zeit möglichst viel von einem Land sehen wollen. Da ist es vollkommen unmöglich, diese kleinen Schönheiten am Rande alle mitzukriegen, so viel ist klar. Man muß sich da schon auf einige wenige touristische Highlights konzentrieren, wenn man nicht den gesamten Urlaub an einem Ort verbringen will. Auch diese Sichtweise hat m.E. ihre Berechtigung.
Dem stimme ich völlig zu und bin auch absolut der selben Meinung - schon immer gewesen. Ich bin ja selbst auch immer wieder Tourist und (muss) es aus dem logischerweise dann eingegrenzten Zeitrahmen ebenso halten.

Die ganze Diskussion entstand nur deshalb, weil HANS (er schreibt sich selbst nur in Grossbuchstaben, also soll das jetzt bitte keine Provokation o.ä. sein) sinngemäss meinte, man "kann" in LA maximal 2 Tage lang als Tourist Spass haben und ich dann sinngemäss entgegnete, dass man auch abseits des regulären Touristenprogramms einiges gibt, das vielleicht individuell zusätzlich interessant sein könnte.

Klar gibt's die "Pflicht" Sehenswürdigkeiten, die jeder gesehen haben muss. Aber man kann meiner Meinung nach nicht davon ausgehen, dass jeden Touristen exakt nur das interessiert, was man selber gut findet. Daher hab' ich mit einem - sicher etwas zu langem und womöglich auch unübersichtlichem - Posting geantwortet, in dem ich ein paar zusätzliche Vorschläge unterbreitet habe.

Dann habe ich noch gewagt, auf eine Frage zu antworten, die per "@HANS" begann und somit nur ihm exlusive Schreibrechte ermöglicht. Ich wusste halt ich nicht, dass man das nicht darf.

Und schliesslich gab's noch Aufregung, weil ich auf die Verkehrsverhältnisse in LA (zu ausführlich) eingegangen bin - in der offenbar irrigen Annahme, dass jemand der jeden Tag auf den Freeways unterwegs ist, vielleicht auch etwas dazu zu sagen haben darf.
Vor allem, wenn einer, lt. eigener Aussage, ohnehin etwas unsicheren Verkehrsteilnehmern suggeriert wurde, dass es ohnehin nur ganz gemütlich und entspannt auf den Strassen LA's zuginge.

Nur so am Rande: Gestern haben wir von Long Beach bis Rancho Cucamonga 2 Stunden und 25 Minuten gebraucht - zu einer angeblich "staufreien" Zeit.

Mir ging's bei meinen (Zitat: "kontraproduktiven") Ausführungen nicht darum, Angst zu machen oder zu verunsichern. Aber wenn ich lese, dass man in Dr. Scholl's ruhig in den Grand Canyon wandern kann, werd' ich vielleicht auch mine Meinung dazu äussern (ja, das war jetzt eine "plakative" Übertreibung ;) )

Und da ich (und andere in den USA Lebende) inzwischen schon per PN das Prädikat "Besserwisser" verliehen bekommen habe, möchte ich noch anmerken:

Es geht nicht um einen Wettbewerb, wer was "besser" weiss.
Wer sich in einem Forum erkundigt, möchte im Normalfall möglichst viele Informationen und Antworten, um sich ein Bild machen zu können.
Also mir geht es zumindest so. Mir ist' nur recht, wenn ich Meinungen aus vielleicht unterschiedlichen Sichtewisen von verschiedenen Leuten bekomme.

Wenn ich mir ein Auto kaufe, interessieren mich ja auch die Meinungen von Leuten, die alle paar Jahre einmal das Modell als Leihauto fahren und die Meinung von Leuten, die so einen Wagen jeden Tag fahren. So kann ich mir am ehesten vor dem Kauf eine Meinung bilden.
Aber meine Erfahrungen mache ich erst, wenn ich mir selbst so ein Auto kaufe. Erst dann weiss ich, ob mir die Fahreigenschaften selbst zusagen und wie ich den Sitzkomfort persönlich finde.
(das war jetzt metaphorisch zu verstehen)

So, jetzt ist mein Posting wieder lang geworden, sorry dafür :redface:
 
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California Dreamin'
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  • Routendiskussion Beitrag #12
Aber wenn ich lese, dass man in Dr. Scholl's ruhig in den Grand Canyon wandern kann, werd' ich vielleicht auch mine Meinung dazu äussern (ja, das war jetzt eine "plakative" Übertreibung ;) )
Übertreibung? :rolleyes:
Ich habe schon an einem Februartag mit Glatteis dort Amerikaner mit Slippern und Flipflops runterlaufen sehen (und das ist keine Übertreibung, sondern so gesehen!).
Man ist fast in der Versuchung zu sagen, da kann man nicht mehr viel Mitleid haben, wenn die dann an irgendeiner Stelle mal eben 900m tief abrutschen...
Da sind ja Dr. Scholl's noch die reinsten Wanderschuhe dagegen... :mrgreen:
Gruß,
Anna
 
Richie
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  • Routendiskussion Beitrag #13
Hallo Homerbundy,

es stimmt, dass es seine Vorteile hat, wenn man möglichst viele verschiedene Meinungen hört. Nur das Problem ist auch: Gerade im Falle von Erstreisenden wissen diese dann oft nicht mehr "wo ihnen der Kopf steht" wenn es zuviel wird.

Und ein Beispiel war eben auch der "Roman" über den Verkehr. Jemanden der bereits USA-Erfahrung hat, kann man so etwas durchaus schreiben. Nur einen Newbie "erschlägt" man damit mehr oder weniger.

Und da ich (und andere in den USA Lebende) inzwischen schon per PN das Prädikat "Besserwisser" verliehen bekommen habe, möchte ich noch anmerken:
Besserwisser auf keinen Fall. Eine Problematik die ich sehe, ist dass "dort Lebende" viele Dinge aus einer anderen Sichtweise sehen, die man nicht 1:1 auf Touristen übertragen kann. Mal ein umgekehrtes Beispiel in Deutschland: Für fast jeden ausländischen Tourist in München gehören Dinge wie "Oktoberfest" oder "Hofbräuhaus" zum absoluten Pflichtprogramm. Für mich als in Bayern lebenden stellt sich oft die Frage: Was soll denn da so besonders dran sein?. Da gehts mir so wie Dir letztens mit "Lake Havasu". Mir gehts eben nicht darum, dass es einer besser weiß wie der andere, aber das diese beiden Sichtweisen nicht 1:1 auf einerander übertragbar sind.

Viele Grüße
Riche
 
Desertjuly
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  • Routendiskussion Beitrag #14
Hi Folks,

@homerbundy: Es zweifelt hier keiner Deine Tipps und Erfahrungen im Südwesten USA an und Du hast wirklich ein sehr fundiertes Wissen für diese Gegend, Geheimtipps inklusive!
Aber stell Dir bitte mal folgende Situation vor (nur als Beispiel!):

Du möchtest das erste mal in Deinem Leben eine 18 tägige Rundreise durch Südaustralien machen, hast Dir schon einige Ziele herausgesucht, die Du besichtigen möchtest und hast ein Forum gefunden, analog zum Amerika Forum. Du weisst aber auch nicht, ob Du noch ein zweites mal nach Australien kommst und möchtes somit halt so viel es geht sehen, wenn Du schonmal da bist.
Nun hast du Dir eine Tour ausgearbeitet, in dem der Tenor des Forums schreibt, ist zwar einiges an Fahrerei, aber die Tour ist so machbar, haben diese User alle auch schon so gemacht. In den Städten Sydney und Melbourne rät der grossteil der User Dir zu einem zweitägigen Aufenthalt, ein längerer Aufenthalt in den Städten wäre nicht sinnvoll, da Du sonst nicht so viel vom Rest der Tour sehen könntest.
Ein User, der zufälligerweise in Melbourne resp. Sydney lebt, schreibt dann im Gegensatz zu den anderen User, dass diese Städte so viel mehr zu bieten hätte, da bräuchte man viel mehr Zeit. Auch der Rest der Tour wäre so nicht möglich, da würde man nur im Fahrzeug sitzen und nichts sehen, was allerdings aus touristischer Sicht so nicht wirklich stimmt.


Klar, jeder User/Newbie reist anders und hat andere Interessen, diese werden aber meisst im Eingangsthread auch schon geschrieben. Selbst wenn mal ein Vorschlag kommt, der dem Newbie nicht zusagt, schreibt er das aber auch.;)

Kleiner Tipp: Frag doch einfach erstmal nach den Interessen, gewünschte Ziele während der Reise und nach der netto Aufenthaltszeit. Wenn die User Dir das mitgeteilt haben, kannst Du ja ein Routenvorschlag machen, in dem man zwar einiges fährt, aber auch so einiges besichtigen kann. Du weisst ja selbst, dass man im SW ausserhalb der Städte sehr gut voran kommt und man in 5 Stunden auch wirklich gut 500 Km fahren kann, ohne dass man es wirklich merkt.
Wenn die Strecke dann noch geteilt wird, sprich am Morgen/Vormittag 2 Stunden fahrt, am Nachmittag auch nochmal ein oder zwei Stunden fahrt, dann sieht der Tag doch ganz anders aus, oder?
Desweiteren ist man ja als USA Erstreisender während der Fahrt immer so von der grandiosen Landschaft faziniert, dass man die lange Strecke gar nicht wirklich merkt.
Und Versuch bitte beim Schreiben immer daran zu denken, dass wir hier aus D nicht so oft wie Du es kannst in den Südwesten kommen und darum immer so viel sehen möchten.;)

@california Dreamin':
Leider gibt es dann ja auch noch eine dritte Sichtweise, die sogar sehr verbreitet zu sein scheint: Urlaub nach dem Motto "ganz Amerika in zwei Wochen". Sind ja hier im Forum z.Zt. mehrere Threads, die den gesamten Kontinent in drei Wochen "erledigen" wollen.
Nun gut, des Menschen Wille ist sein Himmelreich, aber für diese Sichtweise, muß ich gestehen, fehlt mir jegliches Verständnis. Warum fahre ich irgendwohin, wenn ich dann meinen gesamten Urlaub dort auf der Straße verbringe?
Man könnte aber auch schreiben, warum fahre ich irgendwohin, wenn ich meinen gesamten Urlaub nur am Strand verbringe?
Bitte nicht falsch verstehen!!!:
Warum schreibst Du eigentlich in den Beiträgen zur Routenplanung immer, dass es zuviel Fahrerei ist, man nur die Strasse sieht und die Landschaft hätte man nur aus der Kamera bzw. aus dem Fenster heraus gesehen?
Wenn man so etwas zu Newbies schreibt, dann muss man auch alternative Vorschläge, was sie in der zur Verfügung stehenden Zeit aus machen resp. welche Strecke sie fahren können schreiben.
Denn nur schreiben, es geht so nicht und man sieht nur die Strasse hilft keinem Newbie und er ist so schlau wie vorher. Dann hätte er sich auch nicht im Forum anmelden brauchen und hätte dann genauso gut weiter im Internet nach Tourenvorschlägen googlen können, denn der User war noch nie in den USA und kann somit die Entfernungen nicht einschätzen.

Wenn wir den Newbies helfen, resp. Vorschläge schreiben, dann versuchen wir immer, das optimale (z.B. Besichtigung, Erholung und so wenig wie möglch Fahrerei, etc.) aus den Vorschlägen zu holen.
Bei den Fragen wird immer ein oder zwei lange Fahrtag(e) dabei sein, die User sind vorher schon darauf eingestellt und wenn sich lange Fahrtage vermeiden lassen, dann vermeiden wir diese langen Strecken auch in den Vorschlägen.

Bis dann...

Thorsten :wink:
 
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California Dreamin'
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  • Routendiskussion Beitrag #15
@california Dreamin': Man könnte aber auch schreiben, warum fahre ich irgendwohin, wenn ich meinen gesamten Urlaub nur am Strand verbringe?

@Thorsten: Das würde ich auch schreiben: wenn jemand eine Weltumrundung macht, um sich dann nur drei Wochen am Strand in die Sonne zu knallen. Dafür brauche ich keine teure Weltumrundung. Da reicht Mallorca.

Abgesehen davon schreibe ich fast immer auch etwas anderes dazu - wie auch hier in dem von Dir zitierten Absatz - , nämlich: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Wenn jemand meint, nach Hawaii fliegen zu müssen und liegt dann drei Wochen lang nur am Waikiki Beach - tja, dann soll er damit glücklich werden. Ich persönlich fänd's angesichts der vielen Sehenswürdigkeiten dort rausgeschmissenes Geld.

Warum schreibst Du eigentlich in den Beiträgen zur Routenplanung immer, dass es zuviel Fahrerei ist, man nur die Strasse sieht und die Landschaft hätte man nur aus der Kamera bzw. aus dem Fenster heraus gesehen?
Ganz einfach: Weil das der Standardfehler ist, den alle USA-Reisenden - Newbies und Erfahrene - immer wieder machen, ich selber eingeschlossen. Man unterschätzt chronisch die Entfernungen in den USA, zumal angesichts der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und ein Blick auf manche der geplanten Routen genügt doch, um das zu bestätigen.

Wenn man so etwas zu Newbies schreibt, dann muss man auch alternative Vorschläge, was sie in der zur Verfügung stehenden Zeit aus machen resp. welche Strecke sie fahren können schreiben.
Denn nur schreiben, es geht so nicht und man sieht nur die Strasse hilft keinem Newbie und er ist so schlau wie vorher.
Ich weiß nicht von wem Du hier redest, aber ich denke, mir kannst Du das nun wirklich nicht vorwerfen. Bitte mach Dir doch mal die Mühe und guck Dir an, wieviele alternative Vorschläge ich hier in den vergangenen Wochen schon gemacht habe.

Daß ich nur so etwas schreibe, ist höchstens da der Fall, wo beispielsweise jemand - wie kürzlich geschehen - einmal quer durch den ganzen Kontinent in 12 Tagen will. Und da ist dieser Hinweis ja wohl mehr als berechtigt.

denn der User war noch nie in den USA und kann somit die Entfernungen nicht einschätzen.
Genau so ist es. Das ist ja der Grund, warum ich diese Einschätzung dann häufiger mal nachliefere. Es hat ja jeder die Freiheit, meine Einschätzung zu teilen oder auch nicht. Vielleicht sind manche Newbies im Nachhinein froh darüber, die Route etwas abgespeckt zu haben.

Bei den Fragen wird immer ein oder zwei lange Fahrtag(e) dabei sein
Daß sich einzelne Fahrtage bei einer USA-Reise nicht vermeiden lassen, ist mir klar. Dazu bin ich oft genug dort gereist.
Aber meinst Du nicht, es ist angemessen, Newbies darauf hinzuweisen, daß diese reinen Fahrtage vielleicht nicht unbedingt auf der Strecke zwischen Death Valley und SF stattfinden sollten? Jedenfalls nicht, wenn man von Yosemite wirklich etwas haben will?

Bitte bleib fair in Deiner Kritik. Daß Du meine Einschätzung zu den Strecken nicht teilst, ist Dein gutes Recht. Aber guck Dir bitte an, was ich tatsächlich in vielen Beiträgen an Kürzungs-, Korrektur- und Sightseeing-Vorschlägen gemacht habe, bevor Du behauptest, ich würde dazu nichts schreiben. Es ist ganz sicher reichlich.

Gruß,
Anna
 
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  • Routendiskussion Beitrag #16
@ Richie & Desertjuly: Dass man bei einer ersten - möglicherweise einzigen - Reise, soviel wie möglich sehen und erleben möchte, ist mir natürlich klar.

Wie gesagt, bin ich erstens sowieso selber auch immer wieder Tourist und zweitens habe ich glaub' ich sogar in meinem Vorstellungsposting erwähnt, dass ich manchmal aus "schlechtem Gewissen" extra über den Strand zur Pizzeria gehe, weil ich's unfair finde dass ich am Meer wohnen darf und das nicht nutze, während Andere das ganze Jahr sparen, um einmal zwei Wochen am Strand verbringen zu können. Früher hatt ich eben genauso keinen Strand vor der Haustür.

Natürlich sieht man die Dinge anders wenn man selbst vor Ort wohnt als diejenigen, welche zum Urlauben hinfahren.

Ich komme aus Wien. Was glaubst du, wie oft ich die spanische Hofreitschule oder die Sängerknaben gesehen habe - nie. Aber wann immer Besuch da war, sind wir natürlich die ansonsten üblichen Sehenswürdigkeiten abgefahren.
Das mach' ich hier genauso. Und wenn Zeit dafür da ist, fahr ich auch einmal in 10-12 Tagen die Grand Circle Tour mit denen ab. Ich freu' mich immer sehr, wenn die Gäste alles toll finden und ein entsprechendes Urlaubserlebnis haben,von dem sie daheim noch ewig zehren können.

Ich erinnere mich auch noch sehr gut an meine erste Südwesten-Tour. Und die war genauso, wie sie standardmässig vorgeschlagen wird. 21 Tage, von jedem ein Bisschen.
Und mir tut's ehrlich gesagt sehr leid, dass das alles für mich jetzt nicht mehr der Kick ist, der's damals war. Alleine schon aus'm Flughafenterminal zu kommen und die ganzen "fremden" Eindrücke zu bekommen, war schon ein erster Adrenalinstoss und die Vorfreude auf 3 oder gar 4 Wochen Urlaub war geradezu überwältigend.

Daran denke ich heute noch, wenn ich zBsp. wen vom Flughafen abhole. Das Feeling ist weg, aber die Erinnerung ist schon noch da.

Nur kenn' ich auch genug Leute, die halt Nationalparks jetzt nicht so vordergründig interessieren und die an was Anderem auch oder sogar mehr Freude haben. Und deshalb ist's wichtig, zu wissen was jemand will. Daher finde ich auch den neuen Hinweis sehr gut, dass man das schon bei der Fragestellung mit erwähnen soll. So lässt sich zielgerichtet antworten und man kann viel eher passende Tips abgeben, die dann wirklich den individuellen Vorlieben entsprechen.

Man kann eben nicht alle Leute über einen Kamm scheren und sagen: "Da zahlen sich nur 2 Tage aus". Diese Aussage in Bezug auf LA wollte ich eben etwas relativieren und mit Tips ergänzen. Dass es eine einzige, alleinseelig machende "touristische" Sicht gibt, ist meiner Ansicht nach nämlich unmöglich.

Das Australienreise-Beispiel möchte ich diesbezüglich gleich einmal aufgreifen:
Mein Vater und ich wollten zusammen nach Down Under. Der Plan war: Wir mieten und einen geländegängigen Wagen und dann fahren wir über Alice Springs nach Darwin und an der Ostküste zurück, oder so. Zeitrahmen: 2 Monate und sehen was kommt. Aber ich versteh natürlich, was das Beispiel besagen soll ;)
Mein Vater ist dann übrigens überraschend gestorben und so hat der Trip nie stattgefunden. Aber bei mir steht der immer noch auf der Liste und wird ggf. auch nur so angegangen.
Das Openhaus in Sidney hätte weder meinen Vater noch mich interessiert und Ayers Rock, naja - wenn's am Weg liegt, klar.

Mir haben inziwschen ein paar Leute PN's geschickt, wo man bestimmte Sachen in LA machen kann, die sie speziell interessieren. Ich antworte natürlich gerne - und bekanntlich auch ausführlich :rolleyes:, aber alles kann ich auch nicht wissen. Umso wichtiger ist's dass doch mehrere Leute ihre Tips abgeben können (was bei einer Fragebeantwotrung per PN ja kaum geht).
Und das natürlich unter der Voraussetzung, dass individuelle Wünsche und Vorlieben bekannt sind und berückichtigt werden können.
Wie gesagt: Durch den deutlichen Hinweis im Thread, wird das ja jetzt sicher öfter der Fall sein.


@ California Dreamin': Ich bin absolut deiner Meinung, dass meist zuviel in eine Reiserooute hineingepackt wird. Wie oben bereits erwähnt, hab' ich das selbst auch so gemacht und es war trotzdem ein toller Urlaub. Im Nachhinein hab' ich erst erkannt, was mir alles antgangen ist.

Daher bleibt's schon fast als philosophische Frage im Raum stehen, ob's Sinn macht von vonherein darauf hinzuweisen, dass man einfach was verpasst...
Ich fürchte, darüber lässt sich ewig diskutieren. Einerseits werden die Leute durch zuviel Information zweifellos "gestresst" und "verunsichert", andererseits entstehen genau durch die Standard-Touren die Stereotypen, die sich dann breit machen.

Mir persönlich ist's im Prinzip egal, ob jemand seinen Urlaub lieber im Auto verbringt, am Strand oder sonstwo. Ich bin selbst schon in 6 Tagen von NYC über Chicago, Denver, Las Vegas, LA nach San Francisco gefahren und dann in 5 Tagen über LA, San Antonio, Dallas, St. Louis, Memphis nach Chicago.
Ich war aber auch schon 10 Tage nur in Chicago. Beides hat Spass gemacht und mir ist nicht fad geworden. (ob mein Kreuz die erste Variante heute noch durchhält, wage ich allerdings zu bezweifeln :redface:).

Alles hat seine Berechtigung, wenn die Zeit für einen selbst als sinnvoll und effizient genutzt in Erinnerung bleibt. Dass man selbst eine Wertung für jemand anderen vornimmt, ist einfach kurzsichtig und de facto sogar unfair.
Dass man sich bei manchen Wunschlisten und dem dazu unpassenden Zeitrahmen oft nur mehr an den Kopf fassen kann ist auch klar. Aber wenn's wer dezitiert so haben will, nutzen gravierende Änderungsvorschläge meistens ohnehin nichts und man kann nur (ich weiss, klingt überheblich - ist aber nicht so gemeint) nurmehr versuchen, vorsichtig "Schadensbegrenzung" zu betreiben.

So, ich denke, dass ich schon wieder die zulässige Postinglänge erreicht oder gar überschritten habe ;). Also "Peace!" Leute! Das Leben ist wahrlich zu kurz, um sich sogar über so schöne Sachen wie Urlaub zu streiten. :smile:
 
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Desertjuly
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  • Routendiskussion Beitrag #17
Hi Folks,

@Anna: Irgendwie reden wir scheinbar etwas aneinander vorbei und mein letzter Beitrag war eigentlich nicht als Kritik in dem Sinne gemeint, sondern vielmehr der Eindruck, der beim Lesen Deiner Beiträge schnell erweckt wird.
Ganz einfach: Weil das der Standardfehler ist, den alle USA-Reisenden - Newbies und Erfahrene - immer wieder machen, ich selber eingeschlossen. Man unterschätzt chronisch die Entfernungen in den USA, zumal angesichts der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Und ein Blick auf manche der geplanten Routen genügt doch, um das zu bestätigen.
Genau hier liegt der Punkt, bei dem wir in der Routenplanung anfangen zu helfen. Klar ist fast immer zu viel in den Touren drin, da besteht kein Zweifel.

Bitte mach Dir doch mal die Mühe und guck Dir an, wieviele alternative Vorschläge ich hier in den vergangenen Wochen schon gemacht habe.
Ja, Du schreibst mittlerweile auch Alternativen, aber es fehlt immer ein Routenvorschlag zu Deinen Beiträgen.

Beispiel:

Tag x Ort A - Nationalpark XY - Ort B

Tag y Ort B - Highlight qwe - Ort C

Tag z Ort C - Ort D

... . ....

... . ....



Dies ist eigentlich immer schnell geschrieben und so stellen sich die Newbies die Antworten ihrer Fragen vor. Man kann auch gerne seine Lieblingsstrecke von Ort A nach Ort B posten.

Aber meinst Du nicht, es ist angemessen, Newbies darauf hinzuweisen, daß diese reinen Fahrtage vielleicht nicht unbedingt auf der Strecke zwischen Death Valley und SF stattfinden sollten? Jedenfalls nicht, wenn man von Yosemite wirklich etwas haben will?
Kommt immer darauf an, wie sehr den Newbie's die Nationalparks in der Gegend interessieren. Die meissten User, wollen einfach nur die ganz bekannten Highlights wie Badwater, Glacier Point, etc. der N.P.'s besichtigen. Jede Tour, die ein Erstreisender vorstellt ist anders, ähneln sich nur im Gesamten, so muss man, obwohl wir hier schon einige Vorschläge im Unterforum Routenvorschläge ausgearbeitet haben, immer auf die einzelne Tour individuell eingehen.

Jedenfalls nicht, wenn man von Yosemite wirklich etwas haben will?
Das ist rein subjektiv. Dem einen reicht es, nur das Valley und Mariposa Grove zu sehen, der andere möchte eine dreitägige Wanderung im N.P. unternehmen.

Bitte bleib fair in Deiner Kritik. Daß Du meine Einschätzung zu den Strecken nicht teilst, ist Dein gutes Recht. Aber guck Dir bitte an, was ich tatsächlich in vielen Beiträgen an Kürzungs-, Korrektur- und Sightseeing-Vorschlägen gemacht habe, bevor Du behauptest, ich würde dazu nichts schreiben. Es ist ganz sicher reichlich.
Wie schon geschrieben, es sollte keine Kritik sein, sorry, wenn ich mich bei der Wortwahl unglücklich ausgedrückt habe:redface:.

Da es mittlerweile so viele Anfragen in der Routenplanung gibt, dass man überhaupt nicht mehr hinterher kommen kann, sind wir um jede Hilfe dankbar.

@homerbundy: Schön, dass Du erkannt hast, was bei der Routenplanung wichtig ist, damit man auch richtig helfen kann.;)
Das wollten Richie, Hans und ich auch nur vermitteln.
Wie schon geschrieben, sind wir bei der Routenplanung für jede Hilfe dankbar.
Wenn Du Zeit hast, kannst Du ja mal hier nachlesen. Dies ist der Idealfall einer Routenplanung.
So eine Routenplanung ist natürlich Zeitintensiv.;)

Bis dann...

Thorsten :wink:
 
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California Dreamin'
Noch nicht in Amerika...
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  • Routendiskussion Beitrag #18
Na, das klingt doch schon viel versöhnlicher! :)
Ja, Du schreibst mittlerweile auch Alternativen, aber es fehlt immer ein Routenvorschlag zu Deinen Beiträgen.
Allerdings.... "mittlerweile"? Ich denke doch, das tue ich von Anfang an.
Und Routenvorschläge? Ich bin doch kein Reisebüro und kein Reiseführer, sondern ein Privatmensch, der hier in seiner privaten Zeit von seinen persönlichen Erfahrungen berichtet. Sooo viel Zeit habe ich nun auch nicht übrig. Die Mühe, sich eine Route zu erstellen, muß sich schon jeder selbst machen. Und brauchbare Vorschläge gibt's doch zuhauf, hier im Forum, in Reiseführern und überall.

Kommt immer darauf an, wie sehr den Newbie's die Nationalparks in der Gegend interessieren.
...
Das ist rein subjektiv. Dem einen reicht es, nur das Valley und Mariposa Grove zu sehen, der andere möchte eine dreitägige Wanderung im N.P. unternehmen.
So ist es, und genau da liegt auch der Hase (oder einer von mehreren Hasen) im Pfeffer, wenn Du von mir mehr Ergänzungen und Alternativ-Routenvorschläge forderst.
Denn wenn jemand seine Route nach meiner Einschätzung zu vollgestopft hat, dann kann ich ja im Grunde nur eines raten, nämlich: kürzen.
Was ich übrigens verschiedentlich auch mit ganz konkreten Vorschlägen getan habe.


Allerdings mit Einschränkung - denn: Weiß ich denn, was diesem speziellen Newbie wichtig ist?
Vielleicht ist er ein Naturfreak wie ich. Dann sollte er, wenn er gerade versucht, CA in zwei Wochen zu machen, Las Vegas weglassen.

Vielleicht findet er aber auch sein höchstes Glück darin, am einarmigen Banditen zu sitzen und ansonsten Shopping zu gehen. In dem Fall - und das habe ich ebenfalls verschiedentlich schon vorgeschlagen, wo ich diesen Verdacht hatte - sollte man sich doch die Alibi-Strecke über Yosemite ganz sparen, wenn das nur in reinen Stress ausartet. Dann kann ich ihm doch schlecht vorschlagen "Laß Las Vegas weg".

Wenn ich jemandem sage "Meiner Meinung nach (und ich habe in meinen Beiträgen eigentlich fast immer betont: Ich persönlich meine das!) versuchst du, zu viel in eine zu kurze Zeit hineinzustopfen" - dann muß ich es doch dessen Mündigkeit überlassen, selber zu entscheiden, welche Programmpunkte ihm am wichtigsten sind und auf welche er ggf. bereit wäre zu verzichten.

Ich kann ihm sagen, was ich tun würde (jedesmal: Las Vegas weglassen :mrgreen:), aber das ist doch mein persönlicher Geschmack. Damit ist ihm doch nicht geholfen. Die Entscheidung muß er doch selber fällen.

Da es mittlerweile so viele Anfragen in der Routenplanung gibt, dass man überhaupt nicht mehr hinterher kommen kann, sind wir um jede Hilfe dankbar.
Tja, das ist natürlich ein anderes Problem. Ich stelle auch fest, daß hier dauernd neue Anfragen mehr oder minder immer zu derselben Strecke im Südwesten kommen. Manchmal würde man sich schon wünschen, auch Newbies würden sich mehr Mühe machen, schon existierende Routenvorschläge und Threads zu studieren, bevor sie fast dasselbe nochmal fragen... *seufz* ;)

Gruß,
Anna
 
Richie
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  • Routendiskussion Beitrag #19
Manchmal würde man sich schon wünschen,auch Newbies würden sich mehr Mühe machen, schon existierende Routenvorschläge und Threads zu studieren
Du sagst es. Für was wir Sammelthreads und Routenvorschläge hier eingerichtet haben, frage ich mich manchmal wirklich :rolleyes:

Viele Grüße
Richie
 
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homerbundy
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  • Routendiskussion Beitrag #20
@homerbundy: Schön, dass Du erkannt hast, was bei der Routenplanung wichtig ist, damit man auch richtig helfen kann.;)
Das wollten Richie, Hans und ich auch nur vermitteln.
Wie schon geschrieben, sind wir bei der Routenplanung für jede Hilfe dankbar.
Hab' ich das? Na dann! :biggrin:

Zumindest wird jetzt zuerst einmal deutlich nachgefragt, was den einzelnen Reisenden, bzw. die Guppe interessiert. Dogmatische "das muss man gesehen haben" und "das brauchst du nicht sehen" gehören damit hoffentlich der Vergangenheit an.

Im Übrigen halte ich es ähnlich wie CaliforniaDreamin'. Auch ich bin kein Reisebüro. Wenn jemand seine Wunschorte auflistet und dazu ein paar Tips für eine sinnvolle Reihenfolge möchte, ist das eine Sache. Aber die detailierte Zusammenstellung eines Stundenplans mit Hotelvorschlag und Fahrzeiten auf die Minute hingetrimmt, überlasse ich gerne anderen. Nicht jedoch das Recht, dazu dann ggf. zu einzelnen Punkten noch eine Anmerkung oder einen Vorschlag zu machen, sofern ich das für sinnvoll und sachdienlich erachte. :smile:
 
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