Reisezeit

    Diskutiere Reisezeit im Kanada Reise Forum im Bereich Kanada Reise; Hallo zusammen, nach jahrelangen Träumereien von Kanada, solls nun nächstes Jahr tatsächlich losgehen! Vielleicht bin ja ein kleines bissel zu früh...
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Thalea
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  • Reisezeit Beitrag #1
Hallo zusammen,

nach jahrelangen Träumereien von Kanada, solls nun nächstes Jahr tatsächlich losgehen!

Vielleicht bin ja ein kleines bissel zu früh dran, aber da ich alles möglichst gut organisieren will, fange ich jetzt schon mal an - und zwar bei Null.

Alles was bisher feststeht ist, daß wir (mein Freund 30 und ich 26) gut drei Wochen Zeit haben werden.

Als erstes wollte ich mal die Reisezeit festlegen und bin schon da kläglich gescheitert!

Also:
Am besten ist es wohl von April bis Oktober.

Jetzt habe ich gehört, daß es April und Mai aber wohl noch sehr kalt ist und im Oktober dann auch schon wieder. Und im Juli und August sollen viele Mücken unterwegs sein. Ist das richtig?

Sollte ich also um Juni oder im September fahren?
Wie sind da die Temperaturen und der Regen aus Eurer Erfahrung?

Vielen Dank für die Hilfe und viele Grüße
Thalea
 
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Gast5560
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  • Reisezeit Beitrag #2
Hallo Thalea,

ich denke, dass ihr erst mal festlegen solltet, in welche Region von Kanada ihr reisen wollt. Dann könnt ihr speziellere Tipps bekommen, auch zum Wetter.

Ansonsten ist das, als wenn du fragst, wie das Wetter in Europa ist ;).


Gruß

Baumjoe
 
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Thalea
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  • Reisezeit Beitrag #3
Hoppala,

ich fürchte, ich habe die Sache mit den Distanzen noch nicht so wirklich verinnerlicht ::)

Was mich jedoch vor ein anderes Problem stellt:
Wo sollen wir hin? West oder Ost?

Wir interssieren uns zwar sehr für Natur usw., wollen aber auch nicht 3 Tage nur Bäume sehen, sondern auch große Städte...

Was schlagt Ihr vor?

Danke und Gruß
Thalea
 
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Gast5560
Gast
  • Reisezeit Beitrag #4
Hallo Thalea,

also mir gefällt in Kanada der Westen am besten. Der Osten hat zwar auch seine Reize und die Flüge dorthin sind etwas günstiger, aber er ist doch etwas dichter besiedelt ich mache mir nichts aus Großstädten, wie Toronto, Montreal und Ottawa. Durch die Ahornbäume ist der Indian Summer hier jedoch besonders spektakulär. Reisezeit von Mai bis Oktober.

Im Westen gibt es die fantastischen Rocky Mountains in den Provinzen Alberta und British Columbia. Dazu noch Vancouver Island (viel Regen an der Küste) und der Norden in BC. Hier im Forum sind ja eine ganze Menge Leute die von der Gegend schwärmen. Die Rockies können von Ende Juni bis Anfang Oktober bereist werden, im Süden einen Monat eher und länger.

Einsamer und mindestens genau so schön ist es noch weiter im Norden im Yukon Territorium. Noch dazu mit der Geschichte des Goldrausches von 1898. Toll für Outdoor-Aktivitäten wie Kanu fahren, Wandern usw. Hauptreisezeit ist von Mitte Juni bis Anfang September. Dort ist es recht trocken, es kann nachts allerdings auch schon mitten im Sommer recht kalt werden. Im Juni/Juli gibt es teilweise recht viele Mücken.

So, das war eine ganz kurze Zusammenfassung, die euch hoffentlich weiter hilft.


Baumjoe
 
G
Gast5644
Gast
  • Reisezeit Beitrag #5
Hallo,

im Osten Kanadas war ich noch nicht, der Westen ist jedoch traumhaft. Zwischen den Metropolen Vancouver und Calgary finden sich atemberaubende Naturlandschaften und einige der bekanntesten Nationalparks der Welt. Der Vorteil einer Reise im Westen Kanadas ist der, dass alles ziemlich nahe beisammen liegt (mit Ausnahme vielleicht den Cariboo und Yellowhead Highway nach Prince Rupert). Ansonsten tourt es sich vortrefflich im Westen. Schroffe Berglandschaften der Rocky Mountains und Columbia Mountains, kristallklare Seen, mächtige Flußsysteme, Gletscher und natürlich Wälder. Aufgrund der Nähe zu Washington und Montana, empfiehlt sich ein Abstecher nach z.B. Seattle oder nach Montana in den Glacier Nationalpark. Etwas östlich von Calgary, jedoch noch in Alberta, befindet sich eine faszinierene karge Landschaft, die s.g. Badlands of Alberta. Das erinnert ein wenig an die Canyonlandschaften im Südwesten der USA. Hier herrscht ein heißes trockenes Klima, wie im übrigen auch im Fraser Valley, unweit von Vancouver. Hier ist es so trocken und warm, dass sich sogar Klapperschlangen pudelwohl fühlen. Das Okanagon Valley ist ein touristisch etwas strapaziertes Obst- und Weinanbaugebiet. Muss man jedoch nicht unbedingt sehen. Als Pflichtprogramm neben den großen Parks Banff, Jasper, Yoho, Kootenay, Glacier (in British Columbia), evtl. Revelstoke und Waterton würde ich auf alle Fälle den Wells Gray Provincial Park nicht auslassen. Die schönen Naturlandschaften dort lohnen einen Besuch. Auch der Crowsnest Highway (Highway No. 3) von Hope nach Lethbridge ist eine sehr schöne Panoramostrasse. Zwar nicht mit den großartigen Ausblicken entlang des Icefield Parkway zwischen den Nationalparks Jasper und Banff oder der Going-to-the-sun-Road im Glacier zu vergleichen, aber ansonsten wirklich schön. In Kanada stößt man allenthalben auf die Kultur der Prärieindainer, die in vielen Museen und Monumenten in Erinnerung gehalten wird. Wer sich für die Kultur der Ureinwohner interessiert, sollte die große Blackfeet Indian Reservation in Montana besuchen. In Browning gibt es das Plains Indian Museum, geführt von der Pikuni-Stammesgruppe der Blackfeet-Konföderation. In der Nähe von Lethbridge ist ein historischer Büffeljagdgrund der Siksika-Indianer - Head-smashed-in-Buffalo-Jump. Die Ausstellung informiert sehr schöne zum Thema. Wer sich für Dinosaurier interssiert, kommt in Drumheller auf seine Kosten. In den bereits erwähnten Badlands wurden sehr viele Dino-Skelette und andere prähistorische Gattungen konserviert und ausgegraben. Die Ausstellung im Royal Tyrell-Museum ist sehenswert. Von Vancouver nordwärts nach Whistler führt der Sea-to-Sky-Highway. Eine Strasse, die sich durch die Coast Mountains windet und immer wieder tolle Blicke auf die zerklüftete Küste freigibt. Hier in Squamish befindet sich auch der zweithöchste Wasserfall Kanadas. Das Städtchen Banff ist sehr mondän aber trotzdem reizvoll, erinnert ein wenig an St. Moritz. Die Städtchen Kamloops oder Kelowna sind nicht besonders reizvoll, eignen sich allenthalben nur als Etappenziel für eine Übernachtung. Ein besonderer Leckerbissen für Naturliebhaber ist der in der Nähe von Calgary gelegene Peter Lougheed Provincial Park. Fast noch ein Geheimtip, ebenso wie der Manning Provincial Park in der Nähe von Vancouver.
Ich sehe, dass mein s.g. "Pflichtprogramm" den Rahmen doch etwas gesprengt hat, aber Kanada ist einfach sehr schön. Vielleicht ist ja ein brauchbarer Tipp dabei, um die Reiseroute nach belieben zusammenzustellen.
Als Emfehlung für Kartenmaterial, kann ich für Kanada die Hildebrand's Karte Kanada West oder die noch besseren Karten aus dem Hallwag Verlag empfehlen. Als Reiseführer finde ich den Führer aus dem Reise Know How-Verlag (Kanadas großer Westen mit Alaska) sehr gelungen. Auch Stefan Loose Travelhandbuch (Kanada - Der Westen) ist brauchbar, Baedeker eher was für Cityreisende, die Kultur suchen.
In Kanada sollte man sich wirklich überlegen, ob man statt Motel die Kombination Mietwagen/Zelt oder Camper nimmt. Die Campingplätze sind sehr schön und sehr preiswert. Die Abenteuer, die man nachts auf einem teilweise unbeleuchteten, weitläufigen Campground der Parks erleben kann, sind nicht mit Geld zu bezahlen. Eine Gruppe Wapiti-Hirschkühe, die 2 m am Zelt vorbeiziehen und äsen, das aufsässige Streifchenhörnchen, das einem die Mahlzeit streitig machen möchte, der einsame Kojote, die bunte Vogelwelt, Lagerfeuerromantik an der eigenen Feuerstelle, die Pirchfahrt am späten Abend und frühen Morgen, die Warteschlange in der Dusche, die immer wieder zu netten Gesprächen und Kontakten führt, das Campfire-Programm der Ranger und am Ende sogar Meister Petz der nächtens ums Zelt schleicht, haben ihren eigenen Reiz.
Wie auch immer.
Viel Spass bei den Reiseplanungen.
 
G
Gast260
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  • Reisezeit Beitrag #6
hallo, kanada-fan thalea,

seit neuestem bin ich (35) auch riesiger kanada-fan. ihr solltet unbedingt mal dorthin düsen.

vor 4 jahren war ich mal während des indian summers für 2 tage in montreal (von neu-england aus). die stadt ist sehr schön und abwechslungsreich. moderne und "antike" (für nordamerikanische verhältnisse zumindest) treffen dort zusammen. aber weshalb ich dir überhaupt schreibe: der westen ist ein traum. british columbia kann durchaus von der naturschönheit her mit kalifornien mithalten, das hätte ich vorher nicht für möglich gehalten. gemeinsam mit meiner wesentlich besseren hälfte (29 +1 woche) verbrachte ich die ersten vier juli - wochen in b.c. und umgebung, also alberta, montana und washington state. wir hatten bis auf 2-3 tage in den rockies bestes sommerwetter. der bericht vom canyoncrawler ist sehr zutreffend. das loose-buch ist wirklich sehr brauchbar. weitere tipps: head-smashed-in-buffalo-jump in der prairie zwischen calgary (wir waren leider im regen da, vorteil: zeit zum steuerfreien shopping in den outlet-stores am stadtrand, und sind dann kurz vor der stampede geflüchtet, die leute waren alle im hype wie hierzulande die kölner im karneval) und dem äußerst sehenswerten und noch nicht überlaufenen waterton lakes N.P. das visitor center im unesco weltkulturerbe erklärt leben und jagen der indianer bestens, die blackfeet bringen dort auch kinder den tipi-bau oder das trommeln bei, sehr lohnenswert. wer die straße dorthin weiterfährt richtung osten, um dann weiter richtung süden zum waterton N.P. zu kommen, fährt automatisch auf einer schotterpiste weiter, welche sind ab und zu in eine ölpiste verwandelt. diese kurzen ölsandabschnitte reichen jedoch aus, ein auto vollständig einzusauen, so dass danach eine autowäsche mehr als ratsam ist. im waterton parkt gibt es eine gute tageswanderung zur goat haunt ranger station, welche sich bereits in den USA befindet. die rückfahrt mit dem boot nach 13 km wanderung ist jedoch wg. der sabbeltasche von kapitän eher anstrengend als idyllisch, auch wenn die umliegende landschaft ihr bestes gibt!!! . von waterton aus solltet ihr unbedingt die tour durch den U.S.glacier N.P. mit dem going-to-the-sun-highway machen. am logan pass sind selbt im sommer in über 2000 m höhe schneeballschlachten möglich, die ausblicke von der panorama-straße aus sind weltberühmt, und zwar zurecht. die orte glacier west und whitefish sind sehenswert, und dann geht es zurück nach B.C. auf der westseite der rockies. in vancouver lohnt sich für europäer allemal ein bummel durch die markthallen auf granville island, wo es den besten (und preiswerten) smoked sockeye salmon, also echten, leckeren wildlachs ohne drugs, der stadt gibt, direkt neben einem günstigen krabben- und nova-scotia-lobster-laden, der die viecher auch gleich für wartende kunden abkocht. die lachse werden übrigens auf wunsch auch kostenfrei mit gel-eis für den rückflug nach europa verpackt. die fahrt mit der führerlosen skytrain-bahn raus nach surrey lohnt sich ebenfalls, auf dem rückweg zum hafen kann man auf die andere linie umsteigen und fährt dadurch nur wenige stationen doppelt an. bei gutem wetter ist der mt. baker sehr gut zu sehen, er kommt fast so majestätisch und gigantisch daher wie der mt.rainier von seattle aus, was für berge. die national parks und provincial parks sind alle eine reise wert. im westen kanadas kann man alle paar meter für ein foto-motiv anhalten, man darf allerdings keine aversion gegen weihnachtsbäume haben, denn davon haben wir auf unserer vierwöchigen reise mit dem mietwagen mindestens 123 milliarden gesehen. absolutes highlight für uns: der pacific rim N.P. auf vanc. island, auch wenn er ein ganzes stückchen von victoria entfernt ist. die strände sind einfach traumhaft und im hochsommer kann man dort sogar baden ohne sich alles abzufrieren. direkt hinterm strand beginnt der sog. "kalte"regenwald, welch ein naturschauspiel, zusammen mit den bergen am horizont und den kleinen inselchen direkt am ufer. da können nicht mal die strände von amrum, juist oder sylt mithalten.seesterne und muscheln gibt es dort täglich. als gast des wickanninish inn südlich von tofino bekommt man abends sogar ein exclusives barbecue am strand serviert, das ist unschlagbar (und wahrscheinlich für die meisten unbezahlbar). wir waren übrigens auch mit einem kleinen 2-personen-zelt unterwegs und haben auch im juli überall einen platz gefunden. die camping-plätze in kanada sind wesentlich günstiger als in den USA, dazu hübsch gelegen und gut ausgestattet. papierhandtücher sind im holzfällerstaat nr. 1 obligatorisch. in tofino gibt es eine empfehlenswerte ökologische bäckerei, in claerwater (richtung jasper) und kimberley (kurz vor montana) deutsche restaurants, die wir jedoch nicht aufsuchten. die fähre von nanaimo nach horseshoe bay, also vancouver nord, bietet vorzügliche ausblicke auf die georgia strait und umliegende berge, aber wo hat man in B.C. keine tollen ausblicke?
 
G
Gast260
Gast
  • Reisezeit Beitrag #7
teil 2 von major tom:

wir sind von dem land total begeistert, zumal die kanadier einfach offener, gebildeter und interessierter sind als die amis. in seattle ist das beste panorama gegen die skyline von den grashügeln neben dem alten gaswerk aus zu bewundern, der sonnenuntergang dort sucht seinesgleichen. hausboote, bekannt aus schlaflos in seattle, findet ihr am union lake, aber auch die anderen stadtteile rund um die stadtseen sind wunderschön. gemeinsam mit vancouver und san francisco ist seattle eine äußerst sehens- und lebenswerte stadt im nordwesten. den grandiosesten bergsee in den rockies könnt ihr am icefields parkway von oben betrachten: das schillernde türkis des peyto lake (gesprochen: pie-tooh) begeistert auch dann noch, wenn man schon viele der anderen traumhaften seen in den N.P.s gesehen hat. lake louise ist eine kleine ansammlung von läden und häusern, insgesamt kein echtes reiseziel, der see selber und der cameron lake einen abstecher wert. sehr nett liegt auch der emerald lake im yoho N.P., den wir bei nieselregen erreichten, dabei wirkte er immer noch einamlig schön. die landschaft nördlich von kamloops ist zurecht von vielen reiseführern als schönes weideland gelobt worden. apropos weideland: die foothills um calgary herum werden von den rindern so sehr geliebt, dass sie uns die besten steaks nördlich von argentinien liefern. das kann man schmecken, eine vergleichbare weltklasse-alternative für vegetarier haben wir dort jedoch nicht angetroffen. tipp für ein gutes, leckeres essen mit B.C.-weinen in uriger atmosphäre.: riverside cafe auf dem campingplatz bei tete jaune cache, kurz vor dem mt. robson am yellowhead highway.

in vancouver gibt es sehr gutes und günstiges essen an fast jeder ecke von köchen aus aller herren länder, das ist sensationell! die asiatische und westküsten-küche dort ist ein reiner gaumen-schmaus, man sollte sich jedoch vernünftigerweise vornehmen, trotz der billigangebote nicht öfter als einmal täglich essen zu gehen. stefan loose tipps (bridges, earls on top, hons won-ton-house) können wir bestens weiterempfehlen, auch wenn es bei letzterem keine kreditkartenzahlung (braucht man bei den schnäppchen nicht) und keinerlei alkohol gibt. für leute, die genug von der ruhe in den bergen haben und das pralle leben genießen möchten, können wir das günstige, saubere und insgesamt gute hostel in 1025 granville street empfehlen. gemienschaftsräume sind auch freundlich und modern, der service am desk hervorragend, ebenso die busanbindung wohin auch immer.

und für weinfreunde ein muss: ein abstecher ins okanagan valley bei kelowna, welches beste tropfen hervorbringt , z.b. das new-age-angehauchte summerville estate-vinery-weingut in den weinbergen, die doch stark an die stuttgarter weingegend erinnern.

übrigens: in B.C. gibt es überall blumen, entweder wilde am straßenrand oder bunte blumenampeln in den ortschaften.

ein letzter rat noch für die routenplanung: nehmt euch genug zeit für die etappen und plant lieber ein paar tage ohne programm ein, da ihr garantiert in landschaften kommen werdet, in denen ihr gern etwas länger verweilen möchtet, z.b. zum wandern oder in vancouver für museen und aquarium, welches auch weltklasse ist. auf den highways, die fast überall deutschen land- oder bundesstraßen entsprechen, kommt man nämlich nicht wirklich schnell voran. außerdem lohnen sich häufig abstecher in abseits vom weg gelegene täler oder dörfer oder prov. parks, die vielleicht nicht immer im reiseführer stehen. und kartenmaterial vom adac ist sehr gut und für mitglieder gratis, selbst die karten im fachhandel sind nicht besser als die der adac-partnerverbände aaa und caa. genaugesagt ist schon der anflug auf vancouver den reisepreis wert. wer abends landet, einen mietwagen übernimmt und richtung norden will, dem sei am sea-to-sky-highway 99 zwischen vancouver und whistler (beides olympiastädte 2010) der campingplatz eine autostunde weiter in squamish empfohlen, direkt an einem bach und einem sehr hohen wasserfall gelegen.

also, bei rückfragen bitte melden, wenn ich alle highlights aus vier wochen erwähnen sollte, wäre ich weihnachten noch nicht fertig. die reiseführer haben nicht übertrieben, es ist dort wirklich, zumindest im sommer bei gutem wetter, so schön. fazit: es lohnt sich, kanadas westen ist ein absoluter traum, gibt es überhaupt schönere und abwechslungsreichere regionen in der welt?????

viele gruesse von gern-mal-wieder-kanada-urlauber

major tom
 
northernskylight
northernskylight
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  • Reisezeit Beitrag #8
koennt ihr skifahren ?! wenn ja, warum nicht mal im winter rueber fliegen ! macht einen heiden spass, der schnee ist super, die pisten rieeeeeesig. fuer uns war das 2002 nach 8 sommer/herbsturlauben in ca mal eine neue erfahrung. uns hatte es 3 wochen so gut gefallen, dass wir 2003 nochmals 3 wochen drueben verbrachten. waere das nicht mal eine alternative ?

gruss heiko

http://www.polarlichter.com/Canada-2003-00.htm
 
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Melanie
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  • Reisezeit Beitrag #9
Hi Thalea,
wir fahren jedes Jahr im September/Oktober rüber, dieses Jahr wird es der siebte Trip sein. Ganz klarer Vorteil: Nach LabourDay (Anfang September) ist in Canada Nachsaison! Gerade bei der Übernachtung macht das schon was aus.
Wir waren im mittleren Canada unterwegs (Ontario) aber auch in BC und Alberta. Ich denke wenn du die Mischung Natur und Städte haben möchtest, kann ich dir Ontario nur empfehlen. Toronto ist meine persönliche Lieblingsstadt und wir machen jedes mal einen Zwischenstop dort wenn wir in Canada sind. Als Ausgangsort für den ersten Canadaurlaub hat sich diese Stadt für uns voll bewährt: Die Niagara-Fälle sind nicht weit weg, Mennonite-Country ist super zu erreichen, man kann die großen Seen abfahren, mit Saint Mary among the Hurons, Brantford oder Manitoulin Island gibt es auch einiges zu den First Nations zu entdecken und neben vielen kleineren Parks ist der Algonquin-Park auch nicht weit. Und in dieser Zeit ist der "Indian Summer" dort natürlich geradezu traumhaft!
Wir buchen von Deutschland aus jeweils den Flug und einen Mietwagen sowie die Übernachtung für die ersten zwei Nächte, ansonsten gehts auf eigene Faust. Wir übernachten fast ausschließlich in B&B's, um den Kontakt zu den Menschen zu haben. Es haben sich schon einige ganz tolle Freundschaften hieraus entwickelt! Auf jeden Fall bekommt man von den Einheimischen die besten Insider-Tipps, ob es um urige Restaurants oder atemberaubende Aussichtspunkte geht.
Ich will hier keine seitenlangen Berichte posten, aber ich kann Dir gerne ein paar Tipps, Adressen oder B&B's nennen wenn Du Interesse hast.
So oder so wünsche ich Dir viel Spaß beim planen und natürlich einen tollen Urlaub!
Grüße aus Bingen,
Melanie
 
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