Reichen meine Vorrausetzungen?

    Diskutiere Reichen meine Vorrausetzungen? im Bewerbungen in den USA Forum im Bereich USA Auswandern; :smile: Ich bin Schülerin in einem italienischem Gymnasium in Zürich und habe vor mich an amerikanischen Unis (+ Stipendium) zu bewerben. Ich habe...
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Ilaria
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #1
:smile: Ich bin Schülerin in einem italienischem Gymnasium in Zürich und habe vor mich an amerikanischen Unis (+ Stipendium) zu bewerben.

Ich habe jetzt noch ein paar Fragen. Wenn ein Jahr an einer Uni z.B 40`000
Dollar kostet sind da Zimmer auf dem Campus und Essen schon dabei? Ich habe
ja auch noch weitere Kosten, wie Toilettenartikel, Flug, Bücher, evtl.
weitere Ausgaben dort jeden Monat. Wenn ich nur für diese Ausgaben gespart
hätte muss ich das bei der Bewerbung auch schreiben? Oder hat das nichts mit
dem Stipendium zu tun? Ich bin etwas verwirrt! Was sind so die monatlichen Ausgaben dort? Als Student??
Bekommt man Logie/Kost nur wenn man ein Vollstipendium erhält?

AUf unserem Gymnasium gehen
die Noten von 1-10. Ich habe überall 9 und 10. Bei dem SAT
habe ich 2300 Punkte erreicht und dem TOEFL die volle Punktzahl. Meine
Englischlehrerin hat mir ein super Empfehlungsschreiben gegeben. Ich habe
viele Hobbies und bin aktives Mitglied bei Greenpeace und Amnesty
International und habe mehrere Amerika-aufenthalte hinter mir. Denkt ihr das reicht um sich in Yale und Princeton bewerben
zu können? Oder ist es zu wenig? Sollte man noch mehr können? Ich möchte mich nicht dort bewerben, aber gar keine Chance haben.

Noch eine andere Frage: Was haltet ihr von Liberal Art Colleges? Ich dachte an Amherst oder Williams..
So das wärs fürs erste...
:flatto-bye:
 
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Just Bob
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #2
Ilara,

ich kenne Dich nicht, kenne nicht Deinen finanziellen Background und noch weniger die finanzielle Lage Deiner Eltern.

Hier eine ganz kurze Lagebeschreibung:

Du kannst Dich mit sehr guten Noten an jeder Uni bewerben. Je hoeher das Prestige (und das ist wirklich der Hauptgrund), desto hoeher die Studienkosten und desto schwieriger reinzukommen. In eine Staatsuni kommst Du ohne Probleme. Stipendium? Aus US Sicht fast aussichtslos!

Staatsuniversitaeten (hier in Kalifornien haben wir z.B. California State University [CSU . . und dann noch ein Buchstabe, je nach Ort]), kosten circa $4,500 pro Jahr an Studiengebuehren und Buechern, aber nur fuer "residents" was Du nicht bist. Non Resident Tuition (Schulgebuehr) kostet bis zum 8-fachen!

Was Du noch brauchst, "Room and Board" geht extra. Du kannst etwa einen Tausender pro Monat dafuer anrechnen, wenn Du in einem Dorm (Dormatorium) wohnst. Teurer . . . kein Problem. Eine Elite Uni kostet $40K pro Semester, plus der Turm, Essen, und was immer der neue BMW oder Jaguar so braucht.

Ich will Dich gern in die richtige Richtung lenken, aber dafuer brauche ich mehr Info was Deine finanzielle Lage und Deinen Berufsweg anbelangt.

Noch was . . . die Ausbildungsgaenge sind sehr unterschiedlich zwischen Schweiz und USA. Nach dem High School Diploma geht man fuer 4 Jahre auf's College, fuer den Bachelor's Abschluss. Ein Grossteil davon ist "higher Education" in vielen Bereichen, also eine erweiterte Grundausbildung, was zum Grossteil mit Liberal Arts abgehakt wird.

Nach dem B.A. oder B.S. spezialisiert man sich erst und studiert konzentriert in "seinem" Studienfach bis zum Master's Degree.

Das kostet erheblich mehr Geld.
 
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Ilaria
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #3
Also meine Eltern hätten Geld um mich sicherlich zu unterstützen, aber nicht um mir das ganze Stipendium zu finanzieren. Ich will auch deshalb an Elite-Unis, weil sie Stipendien vergeben, welches ich brauchen werde, auch wenn es nicht sehr hoch ist. Ich habe mal gehört, dass wenn man sehr gute Noten hat, ist die Chance höher das man ein solches Stipendium bekommt. Ist das so? Falls ja, sind meine Noten genug oder sollte ich mich verbessern? Und was hältst du von Liberal Art Colleges? Sind die genau so gut? Oder eher nicht?

Zu den staatliche Unis: Man bekommt ja ein Studentenvisum (j-1 oder f-1 odr so), dann darf man ja auch dort bleiben für 4 Jahre. Kostet es dann trotzdem noch mehr?

Danke im Voraus!!:smile:
 
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Gast28822
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #4
Mein bescheidene Meinung, 40K fuer ein undergrad Studium p.a. sind verbranntes Geld. Glaub man nicht das die die so called Eliteunis Dir auf dem Level eine bessere Ausbildung bieten und Du Dir danach die Jobs aussuchen kannst. Absolute Illusion. Ich wuerde da keinen Cent mehr als notwendig investieren, wenn es dann um die Grad School geht sieht die Sache nat. anders aus.
 
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Ilaria
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #5
@buckyball

aber wenn ich kein undergraduate studium absolviere kann ich doch gar kein grad beginnen oder irre ich mich? kann man auch hier den bachelor machen und dann an eine am. uni?
 
rabiene
rabiene
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #6
Also meine Eltern hätten Geld um mich sicherlich zu unterstützen, aber nicht um mir das ganze Stipendium zu finanzieren.
Du meinst sicher das ganze Studium;)...., denn ein Stipendium bekommt man als Auslaender nur sehr schwer, weil es erstmal an alle Einheimischen geht..was ja auch nicht verkehrt ist...

Ich will auch deshalb an Elite-Unis, weil sie Stipendien vergeben, welches ich brauchen werde, auch wenn es nicht sehr hoch ist. Ich habe mal gehört, dass wenn man sehr gute Noten hat, ist die Chance höher das man ein solches Stipendium bekommt.
Andere Unis vergeben auch Stipendien, aber vorwiegend halt nur an Inlaender....

Zu den staatliche Unis: Man bekommt ja ein Studentenvisum (j-1 oder f-1 odr so), dann darf man ja auch dort bleiben für 4 Jahre. Kostet es dann trotzdem noch mehr?
Das Visum hat nix mit den Kosten zu tun...dies brauchst du ja um in USA studieren und dich aufhalten zu duerfen...und du musst die gesamten Kosten fuer's erste Jahr haben und einen Nachweiss wie die weitere Zeit finanziert werden soll ..und arbeiten ist max. 20 std/woche...wenn du dir die Kosten fuer deine Uni ansiehst oder dich nach den Angaben von Just Bob richtest..40K fuer 1 semester...1 jahr hat meines Wissens 2 davon...plus pro Monat nochmal 1000 sind nach Adam Riese 92K...die du auf den Tisch des Hauses legen muesstest..sozusagen....

Wenn das nun doch ein wenig viel ist, geh an eine nicht so teure Uni oder studiere in D und mach Auslandssemester...

@ just Bob

Yale und Princeton kosten echt "nur" 40K?...Haette ich mir teurer gedacht...:eek:
 
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Just Bob
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #7
@ just Bob

Yale und Princeton kosten echt "nur" 40K?...Haette ich mir teurer gedacht...:eek:
Rabiene,

die Wahrheit ist . . . von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen -- und ich bin mir sicher Du weisst das -- ist das in A-Land mit den Eliteschulen eine lebenslange Affaire. Wenn Dein Grossvater ein Ivy League alumnus (lat. sing. of alumni) ist, einige Millionen Dollar pro Jahr anschafft, ist es doch klar das der Sohn oder die Tochter die Familientradition fortsetzen. Klein Bienchen kommt gleich von Anfang an in einen privaten Kindergarten, dann in eine private Elementary School, gefolgt bei privater Junior High School und High School. Erste $100K verbrannt.

Dann schreibt Opa oder Pappi einen weiteren $100K Scheck an die Alumni Association von Harvard oder Princeton, so dass der Nachwuchs mit mittelmaessigen Schulnoten (wie z.B. George W.) aufgenommen wird. Dann 8 Semester x $40K fuer Barchelor's = weitere $320K, und nochmals die selbe Summe fuer Master's oder Law. Mit zusaetzlichen Kosten fuer Country Club, Jaguar, und aehnliches ist die Million schon weg. Macht ja aber nichts, Ausbildungskosten sind schliesslich steuerlich absetzbar.

Nur wegen der privaten Unterstuetzung und der hohen Studienkosten koennen sich Eliteschulen leisten aussergewoehlich begabte Studenten (z.B. Obama) aufzunehmen, die arm wie eine Kirchenmaus sind. Aber selbst Obama's Pappi war ja Harvard alumnus, also wiederum die Traditionskarte im Spiel.

Ilaria aus dem Schweizerland bekommt garantiert kein Stipendium von denen, nicht mal mit dem 4.2 GPA und extracuriccular activities die einem Nobelpreis wuerdig sind.

Aber nochmals zurueck zu den Eliteschulen. Das ist natuerlich voellig rausgeworfenes Geld, es sei denn man will "ganz nach oben." Mit 'nem Harvard Law (oder Medical) Degree oder M.B.A. oeffnen sich natuerlich Tueren, die dem Abgaenger einer Staatsuni verschlossen bleiben. Von den secret Societies (denen viele der US Praesidenten angehoeren) will ich gar nicht erst anfangen.

That said . . . wenn Du beim Anwalt oder beim Arzt im Office sitzt, interessiert es Dich wo er/sie seinen/ihren Barchelor's gemacht hat oder gar was deren GPA in der High School war?

Ueberhaupt nicht. Der letzte Abschluss ist der wichtige, weswegen heutzutage der Weg ueber CC und dann Transfer zur 4-Jahres Schule sehr viel Sinn macht.
 
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Gast17468
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #8
so what, wenn man sichs leisten kann, ist doch nix dabei.
das stoert hier keinen.
Wir haben auch 100,000 fuer das 4 Jahres degree unserer Tochter abgedrueckt, sie hat auch noch Stipendien bekommen und das war nicht Harvard, halt eine University, Willamette.

Es ist auch nicht wahr, dass es nichts ausmacht wo man sein undergrad degree her hat.
Willamette, z.B. hat einen sehr guten Ruf in ihrem Fach, Communication Studies, und jetzt ist sie voellig kostenlos in einem 5 Jahres PhD Programm durch Northwestern University, in the Top 5 fuer Communication, nicht nur voellig Gebuehrenfrei, nein sie kriegt auch noch 20 tausend im Jahr bezahlt

solche Angebote kriegt man nicht wenn man von einem CC kommt
 
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Gast415
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #9
solche Angebote kriegt man nicht wenn man von einem CC kommt
Natuerlich nciht, denn wenn man von einem CC kommt, macht man seinen Bachelor ja nicht dort, sondern an ner "richtigen " Uni. Und manche State Unis koennen sich mit den sogenannten Ivy League Unis ohne weiteres messen. In Biologischen und medizinischen Faechern waere da die Universitaet of Wisconsin Madison mal erste Klasse (sogar besser als Dartmouth), und im vetrenaerischen Bereich (Dairy usw.), und auch Education waere die Uni of Wisconsin River Falls eine der Top Anschriften!
 
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Gast12102
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #10
Du meinst sicher das ganze Studium;)...., denn ein Stipendium bekommt man als Auslaender nur sehr schwer, weil es erstmal an alle Einheimischen geht..was ja auch nicht verkehrt ist...



Yale und Princeton kosten echt "nur" 40K?...Haette ich mir teurer gedacht...:eek:
Rabiene, dass Stipendien nach Stabue verteilt werden, das ist eine neue Kategorie:>)

Vor etwas zwei Jahren aenderte Yale die Gebuehrenstaffel. Ein Kontingent an Studienplaetzen ist fuer Studenten von Eltern mit begrenztem Einkommen reserviert und die Gebuehren sind entsprechend niedrig.
 
rabiene
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #11
Rabiene, dass Stipendien nach Stabue verteilt werden, das ist eine neue Kategorie:>)
Du weisst schon wie ich gemeint habe....;)

Vor etwas zwei Jahren aenderte Yale die Gebuehrenstaffel. Ein Kontingent an Studienplaetzen ist fuer Studenten von Eltern mit begrenztem Einkommen reserviert und die Gebuehren sind entsprechend niedrig.
Und du weisst auch das man es als "Auslaender" schwerer hat da dran zu kommen.....ich kann mir nicht vorstellen das da Stipendien an Auslaender verteilt werden und die Einheimischen bekommen dann Absagen...bei selbem begrenztem Einkommen...:rolleyes:
 
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Gast415
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #12
Weil es so schoen hierhin passt, ist hier ein Artikel ueber die besten Unis als Lehrinstitute in den USA. Erstaunlicherweise sind das nicht Yale oder Havart (Havart leigt erst an 5. Stelle, und Yale noch weiter hinten) Ess cheitn, dass die anderen Uni Bewertungen, die man so ab udn an liest, den Lehrfaktor ausser acht lassen. Viele Unis haben sich absolut auf Froschung und Publikation der Resultate spezialisiert, und der Lehrfaktor bleibt vor der Tuere! Diese Unis moegen gut fuer Master of Science oder Phd. Ausbildungen sein, aber fuer Bachelor Ausbildungen sind sie scheinbar nciht so sonderlich gut!

http://shine.yahoo.com/event/backtoschool/americas-best-college-
 
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Just Bob
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #13
Nochmals,

wenn ich Millioinen im Jahr machen wuerde, wuerde meine Tochter wahrscheinlich auch statt zu UCSB zu 'ner Ivy League Schule gehen. Schaden kann es nicht; der Status und die Connections werden wahrscheinlich eher helfen.

Aber grad' als Undergrad' ist' eigentlich rausgeworfenes Geld. Hudsoner ist absolut korrekt das gerade Undergrads in Elite Unis hauptsaechlich mit den TAs dealen. Die Professoren muessen schliesslich publishen.

Am besten ist es, die Uni nach dem Studienfach zu waehlen. Z.B. ist Humbold, eine Kalifornische Staatsuni, super affordable, und Top-of-the-Line fuer Umwelt Biologie, etc.

Und ich kann mir nicht vorstellen, wenn Jemand "nur" von UCLA sein Diplom bekommt er/sie es nicht im Leben schaffen kann.

Schon mal von Suze Orman gehoert? Illinois State University. Sie selbst sagt: investiert die $100K mal, anstatt sie fuer Tuition rauszuschmeissen.

Wirklich, die Ausnahme ist es, wenn Jemand GANZ nach oben will. Wenn 'de Dich bei Goldman-Sachs als Boersenmakler bewirbst, brauchste mehr als nur einen guten MBA Abschluss von 'ne Staatsuni, und wenn Du in eine der fuehrenden Anwaltsfirmen anfangen willst, sieht Harward Law natuerlich gut aus. Wir sprechen ueber die Top 1% aller Studienabgaenger pro Jahr.

Fuer den Rest von uns, ist das voelliger Quatsch.
 
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Gast12102
Gast
  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #14
Du weisst schon wie ich gemeint habe....;)


Und du weisst auch das man es als "Auslaender" schwerer hat da dran zu kommen.....ich kann mir nicht vorstellen das da Stipendien an Auslaender verteilt werden und die Einheimischen bekommen dann Absagen...bei selbem begrenztem Einkommen...:rolleyes:

Mancher Poster hat leider keine Kristallkugel. Qualifikationen fuer Stipendien sind meist ausgeschrieben oder man kann sie anfragen.
 
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waltera
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #15
:smile: Ich bin Schülerin in einem italienischem Gymnasium in Zürich und habe vor mich an amerikanischen Unis (+ Stipendium) zu bewerben.

Ich habe jetzt noch ein paar Fragen. Wenn ein Jahr an einer Uni z.B 40`000
Dollar kostet sind da Zimmer auf dem Campus und Essen schon dabei? Ich habe
ja auch noch weitere Kosten, wie Toilettenartikel, Flug, Bücher, evtl.
weitere Ausgaben dort jeden Monat. Wenn ich nur für diese Ausgaben gespart
hätte muss ich das bei der Bewerbung auch schreiben? Oder hat das nichts mit
dem Stipendium zu tun? Ich bin etwas verwirrt! Was sind so die monatlichen Ausgaben dort? Als Student??
Bekommt man Logie/Kost nur wenn man ein Vollstipendium erhält?

AUf unserem Gymnasium gehen
die Noten von 1-10. Ich habe überall 9 und 10. Bei dem SAT
habe ich 2300 Punkte erreicht und dem TOEFL die volle Punktzahl. Meine
Englischlehrerin hat mir ein super Empfehlungsschreiben gegeben. Ich habe
viele Hobbies und bin aktives Mitglied bei Greenpeace und Amnesty
International und habe mehrere Amerika-aufenthalte hinter mir. Denkt ihr das reicht um sich in Yale und Princeton bewerben
zu können? Oder ist es zu wenig? Sollte man noch mehr können? Ich möchte mich nicht dort bewerben, aber gar keine Chance haben.

Noch eine andere Frage: Was haltet ihr von Liberal Art Colleges? Ich dachte an Amherst oder Williams..
So das wärs fürs erste...
:flatto-bye:
Liest sich ja gut, was du so alles schreibst. Damit solltest du gute Zulassungschancen haben. Natürlich solltest du studieren was dir liegt und Spass macht. Wenn das auf einem Liberal Art College ist, ist das ja o.k. Aber ehrlich gesagt haben die "Liberal Arts" keinen so hohen Stellenwert bei Arbeitgebern. Da sind Engineering, Science, Computer Science, pre Med College Absolventen schon eher angesagt.
 
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Gast28871
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #16
Mein bescheidene Meinung, 40K fuer ein undergrad Studium p.a. sind verbranntes Geld. Glaub man nicht das die die so called Eliteunis Dir auf dem Level eine bessere Ausbildung bieten und Du Dir danach die Jobs aussuchen kannst. Absolute Illusion. Ich wuerde da keinen Cent mehr als notwendig investieren, wenn es dann um die Grad School geht sieht die Sache nat. anders aus.
Generell stimme ich dir absolut zu. Wenn ich nicht massenhaft Geld hätte, dann würde ich mein Undergraduate an der besten "in state" staatlichen Uni machen und mir dadurch haufenweise Geld sparen und erst für die Grad School investieren. ABER: wenn man wirklich so gut ist, dass man eine realistische Chance auf Harvard, Yale & Co. hat und ausserdem Stipendien für Ausländer vergeben werden, dann würde ich mir das an deiner Stelle nicht nehmen lassen. Mein Rat: bewirb dich und halte einen PlanB parat!

Ich habe keine Ahnung wie deine Chancen stehen. Es sind zwar zwei meiner Highschool Studenten nach Princeton gegangen, aber die waren exakt aus der Kategorie die Just Bob beschrieben hat (Privatschule, Eltern in der Princeton-Alumni).
 
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svenp
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #17
naja ,einige uebertreiben ja wirklich mit den Studiengebuehren ,hier ,in Amerika.

CSU = kosten ca.$12000 pro akademisches jahr (Studiengebuehren only!)
UC's = von 20 bis 40 tausend oder mehr ist alles dabei =)

mal so zu sagen, sooooo viele studenten an Top Uni's haben Stipendien (Harvard) da die tuition sonst nicht bezahlbar weare. Das ist einfach fakt.
 
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waltera
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #18
naja ,einige uebertreiben ja wirklich mit den Studiengebuehren ,hier ,in Amerika.

CSU = kosten ca.$12000 pro akademisches jahr (Studiengebuehren only!)
UC's = von 20 bis 40 tausend oder mehr ist alles dabei =)

mal so zu sagen, sooooo viele studenten an Top Uni's haben Stipendien (Harvard) da die tuition sonst nicht bezahlbar weare. Das ist einfach fakt.
Fakt ist auch dass die meisten Stipendien nicht viel mehr Wert sind als eine gewöhnliche Rabattmarke: 20%-25% off......
Gleiches gilt im Prinzip auch für die teaching oder research assistantships. $1000 - $1500 während den Semestermonaten - thats it
die $20k-$40k Studiengebühren pro Jahr sind trotzdem in voller Höhe zu bezahlen. Eine echte Finanzierung der Kosten ist das nicht.
 
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Gast17468
Gast
  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #19
meine Tochter hat eine PhD TA Stipend, von 20,000 im Jahr durch Northwestern, und sie zahlt auch keinerlei Studiengebuehren.
 
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Floridiana
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  • Reichen meine Vorrausetzungen? Beitrag #20
Ilaria,

Die guten Liberal Colleges sind ausgezeichnet. Bewirb dich bei ihnen (Bei Amherst und Williams sind die Chancen schlecht, da sie sehr klein sind, d.h. sie nehmen sehr wenige Studenten auf.) Nimm Women's Colleges wie Smith und Mount Holyoke (liegen bei Amherst) in deine Liste auf.

Bewirb dich auf jeden Fall auch bei Harvard usw., man kann nie wissen. Die Sache ist nur die, dass es bei Harvard Stipendien nur dann gibt, wenn deine Eltern nicht zahlen koennen. Harvard ist eine der sehr wenigen Unis, die ueberhaupt Stipendien an Auslaender vergeben.

Die Liste an sehr guten privaten Colleges ist lang und natuerlich gibt es auch viele staatliche, die ausgezeichnet sind. Allerdings ist es dort eher selten, dass du in Anfangssemestern den intensiven Professorenkontakt hast, den ein kleines feines Liberal Arts College bietet. Die Beziehungen, die die Studenten an diesen Colleges aufbauen, darf man im Berufsleben nicht unterschaetzen.

An vielen Liberal Arts Colleges kann man uebrigens sehr gut Naturwissenschaften studieren, an manchen sogar Ingenieurwissenschaften.

Da deine Voraussetzungen sehr gut sind, sind deine Chancen auch ausgezeichnet. Garantien gibt es nie, deswegen bewerben sich Amerikaner bei circa 8 Colleges, oft auch mehr.
 
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