NP Westkanadas 23.08. - 04.09.

    Diskutiere NP Westkanadas 23.08. - 04.09. im Kanada Reise Forum im Bereich Kanada Reise; Halli - Hallo :icon_salu Mein Freund und ich planen heuer im Sommer unsere erste Kanada Tour. Wir sind zuerst 4 Tage in Toronto auf Verwandtenbesuch...
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #1
Halli - Hallo :icon_salu
Mein Freund und ich planen heuer im Sommer unsere erste Kanada Tour. Wir sind zuerst 4 Tage in Toronto auf Verwandtenbesuch und dann gehts weiter nach Calgary. Dort sind wir dann 12 Nächte mit Mietwagen und Zelt unterwegs. Nachdem wir nicht sooo lange Zeit haben möchten wir nicht bis Vancouver fahren, damit wir keinen Stress bekommen. Wir haben uns gedacht wir fahren einfach die Nationalparks ab. Hat hierzu jemand Routenvorschläge und Tipps was man unbedingt sehen muss und was man eher weglassen kann? Und wo man wieviel Zeit einplanen sollte.
Jasper Banff Yoho sind Fixpunkte. Ich möchte auch sehr gerne den Dinosaurs Provincal Park ansehen. Mein Freund möchte unbedingt Raften und Kanufahren, ich möchte Bären schauen. Wandern und Wasserfälle dürfen natürlich auch nicht fehlen.:rolleyes: typische touris halt :D
Gibt es in der Gegend vielleicht auch kleinere Parks die nicht sooo bekannt sind oder irgendwelche "Geheimtips"??
Freue mich über eure Tips und Meinungen!
LG
Tini
 
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Yukon
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #2
Saluti

Alles was Du sehen möchtest, siehst oder erlebst Du auf dieser Route:

Calgary-Banff-Jcefield-Jasper- Robson NP-Wells Gray-Revelstoke-Yoho-Banff- Calgary.
Die 12 Tage bringst Du ohne Probleme hier unter. Nur, der Dinosaur PP ist leider 240km östlich von Calgary und benötigt nochmals 2 Tage. Ob Du diese der Tour "abzwacken " willst, das ist dann deine Entscheidung.

- Bären wirst Du per Zufall entdecken
- Rafting, in Banff/Jasper/Golden
- wandern am Jcefield PKWY
- Wasserfälle Wells Gray/Jcefield

Die kleineren PP sind vielfach etwas abseits und liegen bei deinem Zeitgerüst nicht mehr drin, resp. nicht auf deiner Route.

Gruss

Yukon
 
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #3
Hallo Yukon!
Danke dir für die Antwort!!
Ich habe mir die Route so vorgestellt:
Calgary - Dinosaurs PP - Yoho -und dann im Grunde umgekehrt die Parks die du schon aufgezählt hast und über banff wieder nach calgary.
Denkst du das geht sich aus??? Wieviele Tage würdest du in den einzelnen Parks einplanen? Findest du die Route gut, oder würdest du eher eine andere Strecke empfehlen. Die Flüge ab/bis Calgary sind fest gebucht. Die Strecke muss also jedenfalls ab/bis Calgary sein...
Es gäbe so viel zu sehn, aber ich habe angst das wir die dimensionen unterschätzen und nicht wieder rechtzeitig beim Flughafen sind.
Mir hat jemand empfohlen eher im backcountry zu campen. was meinst du?
lg
 
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tom21
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #4
Hallo,

ich persönlich meine, dass man 12 Tage auch in den Nationalparks (Jasper NP, Banff NP und Yoho NP) ohne Langweile verbringen kann. Es ist aber natürlich auch eine Kostenfrage, da die Übernachtungspreise in den Parks über dem sonst üblichen Durschnitt liegen.

Das mit den Bären ist immer so eine Sache. Wir hatten auch schon Jahre dabei, wo wir in den Rocky Mountains keine Bären gesehen habe (z.B. im September 2009). Dies hängt wohl stark mit dem Wetter zusammen und wo die Bären das meiste Futter finden. Bei trockenem Wetter und warmen Temperaturen kann es sein, dass die Bären sich in mittleren bis großen Höhen aufhalten und am Strassenrand sieht man sie dann kaum.

Rafting sollte möglich sein. Es gibt Anfänger(Familien)touren, wo man für 90 Minuten oder 2 Stunden über einen Fluss gleitet. Richtiges Rafting ist dies dann noch nicht. Es gibt aber auch anspruchsvollere Touren. Die Verfügbarkeit der Touren ist wetterabhängig. Wenn der Spätsommer wenig Regen gebracht hat, kann man einige Flüsse nicht befahren und es bleiben die einfachen Touren übrig.

Die Wandermöglichkeiten sind vielfältig. Von kurzen Spaziergängen, über Tageswanderungen bis zu mehrtägigen Touren ist dort vieles möglich. für längere Touren ist eine gute Vorbereitung notwenidg und auf einigen trails auch eine Vorreservierung, da die Übernachtungsplätze beschränkt sind.

Mir hat jemand empfohlen eher im backcountry zu campen. was meinst du?
Dies ist eine gute Idee, wenn man die Ausrüstung und die Vorkenntnisse hat. Es ist schon etwas anderes, wenn man sich abseits der Strassen aufhält und ein einsames Bergtal ist schöner als ein überlaufener Touristenort. Die Gefahren dürfen aber auch nicht unterschätzt werden und in den Nächsten kann es auch schnell mal sehr kühl werden. Ansonsten würde ich eher zu geführten Touren raten, die dann natürlich teurer sind.

Gruss Tom
 
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Yukon
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #5
Saluti

Ich habe mir die Route so vorgestellt:
Calgary - Dinosaurs PP - Yoho -und dann im Grunde umgekehrt die Parks die du schon aufgezählt hast und über banff wieder nach calgary.
Denkst du das geht sich aus??? Wieviele Tage würdest du in den einzelnen Parks einplanen? Findest du die Route gut, oder würdest du eher eine andere Strecke empfehlen. Die Flüge ab/bis Calgary sind fest gebucht. Die Strecke muss also jedenfalls ab/bis Calgary sein...
Es gäbe so viel zu sehn, aber ich habe angst das wir die dimensionen unterschätzen und nicht wieder rechtzeitig beim Flughafen sind.
Mir hat jemand empfohlen eher im backcountry zu campen. was meinst du?
lg
Wie ich Dir schon gesagt habe, wenn den Dinosaur PP einbindest,fehlen Dir diese Tage einfach für die Rockies.

Für den gesamten Jcefield und Yoho NP kannst Du ohne weiteres 5-7 Tage
veranschlagen.
Wenn Du gerne wanderst könntest Du auch die ganzen 10 Tage zwischen Banff/Yoho und Jasper verbringen; langweilig wir es dir nie!
Wenn Du doch den Mt Robson NP/Wells Gray in eine Rundtour-Tour einbinden willst, werden kaum längere Aufenthalte an einem Ort möglich sein.
Campen würde ich jetzt in deinem Fall immer auf den schönen CG's welche ja in grosser Zahl vorhanden sind.

Gruss

Yukon
 
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #6
danke für eure Beiträge. Tom: Hast du betreffend den Backcountries Empfehlungen? Ich kann mir ehrlich gesagt darunter nicht so richtig was vorstellen. Wir haben eine sehr gute Campingausrüstung und waren auch letztes jahr in Irland schon mit dem Zelt unterwegs. Von da her mach ich mir da weniger Sorgen. Ich weiß nur nicht genau was man sich unter dem "Backcountry" vorstellen muss. Ist damit gemeint das man einfach abseits der "Hauptrouten" unterwegs ist? Oder ist man da dann ausserhalb der Nationalparks? Sind hier auch Campingplätze oder muss man da wild campen? Das möchte ich nämlich nicht, bin ja ein kleine Angsthase :eek:.

Auf Grund der Bilder und Berichte im Netz sind momentan der Wells Gray, der Robson, der Yoho und der Dinosaurs Park meine Favoriten. Aber Jasper und Banff sind bestimmt auch toll und die kann man auf keinen Fall auslassen...
Wir haben mittlerweile besprochen dass wir den Dinosaurs Park hinten anhängen. Ich habe gelesen dass der 240 km von Calgary entfernt liegt. Dh. zur Not könnte man diesen Ausflug zum Abschluß auch in einem Tag schaffen... Ich möchte ja eigent. nur für ein paar Stunden die spezielle Landschaft dort genießen, die Dinosaurier selber interessieren mich nicht so :tongue:
Meine Befürchtung ist nur, da wir ja zur Hochsaison fahren :frown: dass gerade jasper und banff sehr überrannt sein werden und wir viell. in den kleineren parks mehr Ruhe finden. Aber zum Glück wohnen wir ja im Salzkammergut in den Bergen ;) sind also ganz gut zu Fuß - da werden wir schon einige Wanderrouten finden die nicht alle gehen.
 
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tom21
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #7
Hast du betreffend den Backcountries Empfehlungen? Ich kann mir ehrlich gesagt darunter nicht so richtig was vorstellen. Wir haben eine sehr gute Campingausrüstung und waren auch letztes jahr in Irland schon mit dem Zelt unterwegs. Von da her mach ich mir da weniger Sorgen. Ich weiß nur nicht genau was man sich unter dem "Backcountry" vorstellen muss. Ist damit gemeint das man einfach abseits der "Hauptrouten" unterwegs ist? Oder ist man da dann ausserhalb der Nationalparks? Sind hier auch Campingplätze oder muss man da wild campen? Das möchte ich nämlich nicht, bin ja ein kleine Angsthase :eek:.
Hallo,

bei den backcountry Touren in den Nationalparks ist es in der Regel so, dass du dir vorab für eine bestimmte Route eine permit besorgen mußt.

In den Rocky Mountains gibt es drei Arten von Touren
- mehrtägige Wanderungen
- mehrtägige Kanutouren
- mehrtägige Reittouren

Auf den Touren gibt es immer Campgounds, die aber wesentlich kleiner & einfacher sind als die Campgounds an der Strasse. Kleine Campgounds haben manchmal nur zwei Stellplätze für Zelte und größere Campgounds haben vieleicht vier Stellplätze. Wenn die Plätze voll sind, mußt du weiterziehen und darfst nicht einfach wild campen.

Diese backcounty campgounds bestehen aus
- einer Stellfläche (für kleine Zweimann bis Dreimannpersonenzelte)
- einem outhouse
- eine Einrichtung zum bärensicheren Verstauen von Nahrungsmitteln

Manche Touren sind sehr beliebt, so dass vorab eine Reservierung gemacht werden muss, da die Anzahl der Nutzer pro Tag beschränkt ist. Andere Touren sind so unbekannt, dass man auch spontan eine Tour beginnen kann.

Beispiel für beliebte Touren sind
- Wanderungen skyline trail (Jasper NP)
- Wanderungen Berg Lake trail (Mt. Robson PP)
- Wanderungen am Lake O'Hara (Yoho NP)
- Kanutouren am Bowron Lake (Bowron Lake PP)
- Kanutouren im Wells Gray PP

Zu Sicherheit bieten die Parkranger einen Registrierungsservice an. Vor der Wanderung kann man den Start- und Rückkehrzeitpunkt registrieren lassen. Wenn man sich nicht pünktlich zurückmeldet, wird eine Suchaktion gestartet.

Gruss Tom
 
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Gast7972
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #8
Ich weiß nur nicht genau was man sich unter dem "Backcountry" vorstellen muss. Ist damit gemeint das man einfach abseits der "Hauptrouten" unterwegs ist? Oder ist man da dann ausserhalb der Nationalparks? Sind hier auch Campingplätze oder muss man da wild campen? Das möchte ich nämlich nicht, bin ja ein kleine Angsthase :eek:.
Hallo,

also "Backcountry" ist für Angsthasen wirklich nichts. Backcountry meint, dass Du Deinen Rucksack, Dein ganzes Camping-Equipment, Dein Essen und Dein Wasser auf den Rücken nehmen musst und dann läufts Du über einen "trail", das ist ein mehr oder weniger gut gekennzeichneter Wanderweg, in die Wildnis. Dort ist dann weit und breit nichts weiter als Natur und Ihr seid auf Euch selbst angewiesen.
Entweder man kann auf solchen trails dann campen, wo man will, oder es gibt vorbestimmte Stellen, an denen Camping erlaubt ist.

Da Du Dich im Bärengebiet befindest, musst Du auch da die nötigen Vorkehrungen treffen, also z.B. Deine Lebensmittel in bärensicheren Behältern einige Meter entfernt von Eurem Zelt in einem Baum aufhängen etc.

Also kurz gesagt: ohne entsprechende Erfahrung sollte das niemand auf eigene Faust machen. Es gibt aber Veranstalter, die das mit Führung anbieten, allerdings zu einem Preis weit jenseits von gut und böse.

Gruss Beate
 
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tom21
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #9
Hallo,

also "Backcountry" ist für Angsthasen wirklich nichts. Backcountry meint, dass Du Deinen Rucksack, Dein ganzes Camping-Equipment, Dein Essen und Dein Wasser auf den Rücken nehmen musst und dann läufts Du über einen "trail", das ist ein mehr oder weniger gut gekennzeichneter Wanderweg, in die Wildnis. Dort ist dann weit und breit nichts weiter als Natur und Ihr seid auf Euch selbst angewiesen.
Entweder man kann auf solchen trails dann campen, wo man will, oder es gibt vorbestimmte Stellen, an denen Camping erlaubt ist.

Da Du Dich im Bärengebiet befindest, musst Du auch da die nötigen Vorkehrungen treffen, also z.B. Deine Lebensmittel in bärensicheren Behältern einige Meter entfernt von Eurem Zelt in einem Baum aufhängen etc.

Also kurz gesagt: ohne entsprechende Erfahrung sollte das niemand auf eigene Faust machen. Es gibt aber Veranstalter, die das mit Führung anbieten, allerdings zu einem Preis weit jenseits von gut und böse.

Gruss Beate
Hallo,

aufgrund unserer geringen Erfahrung bei Kanu- und Seekajaktouren machen wir solche Touren auch immer nur als geführte Touren. Anderseits denke ich, dass eine Wanderung auch als nicht geführte Tour machbar sein sollte. Wie bereits geschrieben, gibt es weniger beliebte trails und daneben sehr populäre trails. Auf den populären trails trifft man fast immer Leute, auf den weniger bekannten trails werdet ihr wahrscheinlich die einzigen Leute sein. Dabei wird immer gesagt, dass eine größere Gruppe (ab vier Leuten) nie von Bären angegriffen werden und das dies einen zusätzlichen Schutz darstellt.

Im übrigen habe ich mal einen backcountry campground im folgenden thread als Photo gespeichert.

https://www.amerika-forum.de/threads/78302-vancouver-island-seekajaktour-mit-walbeobachtungen

Gruss Tom
 
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Yukon
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #10
Hallo Samantha

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du die notwendige Zeit hast, um ins Outback zu wandern, dort auf einem kleinen CG zu übernachten um am folgenden Tag oder später wieder zurück zum Trailhead zu wandern. Da wären ja noch zusätzlich Permits notwendig. Ich glaube daher nicht, dass Du sowas meinst.
Ich denke, das vernünftigste wäre doch, einfach Tagesausflüge zu unternehmen, um am Abend zu dem ausgewählten CG zurückzu kommen um dort gemütlich noch den Abend zu verbringen am Campfire.
Nebst den CG in den NP, gibt es ja die Plätze in den PP sowie solche in den Forrest Service.
Auch da ist das Angebot vielfältig; nur diese sind meistens nicht so einfach zu erreichen; der Zurbringer ist oft Gravel!

Gruss

Yukon
 
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #11
Hallo,

mein Vorschlag wäre, dass ihr zum Lake O'Hara fahrt und dort zwei Nächte auf dem Campgound (erlaubt sind max. 3 Nächte) übernachtet.

Zum Lake O'Hara müßt kommt ihr über eine Forststrasse, die von einem alten Schulbus befahren wird. Der Schulbus bringt Camper, Lodgegäste und Tagesbesucher zum Lake O'Hara. Ab dem Campground könnt ihr dann diverse Tageswanderungen unternehmen.

Der Vorteil aus meiner Sicht:
- Lake O'Hara gilt als eins der highlights vom Yoho NP
- Es gibt keinen ständigen Autoverkehr in dem Gebiet
- Ihr könnt den Abend am Lake O'Hara genießen
- Der Campground ist gut ausgestattet (Inkl. überdachten Kochgelegen-
heit)
- Es gibt eine Lodge & Rangerstation in der Nähe, so dass immer Hilfe
in der Nähe ist und es ist nicht so einsam, dass ihr alleine dort seid.

Der Nachteil ist, dass ihr langfristig vorreservieren müßt (Bustour + Campingplatz). Die Reservierung geht frühstens 3 Monate vorher (telefonisch). Spontan stehen die Chancen eher schlecht, dass ihr noch zum Lake O'Hara kommt, da der Bus nur zweimal am morgen fährt und er nur ganz wenige Plätze hat (42 pro Tag).

http://www.pc.gc.ca/eng/pn-np/bc/yoho/activ/activ15/a.aspx

Gruss Tom
 
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #12
danke für eure ganzen Tipps und Vorschläge!!! Ich werde das alles mit meinem Freund anschauen wenn wir uns demnächst zusammen setzen und die Route durchplanen. Aber ich glaube auch das wir eher auf den größeren Campingplätzen bleiben und Tagesausflüge machen. Für mehrtägige Trekkingtouren fehlt uns vermutlich die Zeit. Unser Hauptproblem wird dann sein, dass wir keine Campingplätze vorreservieren wollen weil wir zeitlich uneingeschränkt bleiben möchten. Wir genießen beim Campen die Freiheit da zu bleiben wo es uns gefällt und dort wo es uns nicht gefällt schnell wieder zu verschwinden. Zum Glück haben wir ein großes Mietauto, so dass wir Notfalls auch mal im Auto schlafen können. :biggrin:

Kennt jemand von euch Drumheller?? Wie weit ist das von unserer Route entfernt? Wäre das eine Alternative zum Dinosaurs PP? Mir gefällt diese Gegend so, ich möchte die Route unbedingt so legen das wir da hinkommen...
Wie weit sind die Nationalparks von einander entfernt? Ich suche die Ganze Zeit im Netz eine Karte auf der alle NPs und PPs eingezeichnet sind damit ich die Entfernungen ausrechnen kann... Finde aber nichts zufriedenstellendes - viell. hat ja jemand einen Link für mich...
LG
 
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tom21
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #13
Kennt jemand von euch Drumheller?? Wie weit ist das von unserer Route entfernt?
Hallo,

drumheller kenne ich nicht. Bei uns ist es immer so, dass uns die Rocky Mountains so gut gefallen, dass die Zeit für andere Parks in Alberta zu knapp wird.

Alle Infos zu den Nationalparks findest du auf der offiziellen Seite der kanadischen Nationalparks.

http://www.pc.gc.ca/eng/index.aspx

Achtung: Kanadische Provincial Parks erscheinen auf der Seite nicht.

Vor Ort bekommt ihr in den Nationalparks der Rocky Mountains eine Broschüre, die sich der mountain guide nennt. Die gleiche Broschüre gibt es auch online:

http://www.pc.gc.ca/docs/v-g/guidem-mguide/sec15/gm-mg15_e.pdf

In dem mountain guide steht, welche Campgounds es in den jeweiligen Nationalparks gibt. Vor Ort wirst du sehen, dass die Übergänge der Nationalparks fließend sind (dies gilt für den Banff, Yoho, Kootenay, Jasper NP). Am Strassenrand steht eine Hinweistafel, dass man den Nationalpark wechsel, aber es gibt keine trennende Zäune oder sonstige Trennungen.

Wer nur fährt (ohne große Pausen), schafft an einem Tag die Durchquerung aller Nationalparks im PKW. Dies soll keine Empfehlung sein, sondern ich schreibe dies nur als Hinweis für die Größe der Parks. Wer das gleiche zu Fuss schaffen will, ist mehere Wochen damit beschäftigt.

Auf der letzten Seite des mountain guide findet ihr auch eine Entfernungstabelle.

Wenn die Karte zum Saisonende nich vergriffen ist, erhält man üblicherweise auch noch eine Übersicht zum icefield parkway.

http://www.pc.gc.ca/~/media/pn-np/ab/jasper/pdfs/visit/PkwyEn.ashx


In der Karte stehen auch noch einmal Entfernungsangaben, so dass eine Planung erleichtert wird.

Gruss Tom
 
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Yukon
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  • NP Westkanadas 23.08. - 04.09. Beitrag #14
Hallo

Drumheller mit seinem Dino-Museum ist ca. 150km von Dinosaurs PP entfernt.

Wir waren mit unseren Kids einmal dort; ab Calgary 14okm, das ist in einem Tagesausflug zu schaffen, auch mit Camper.


Yukon
 
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