Nicht so bekannte Sehenswürdigkeiten im Yukon

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Gast5560
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Hallo Christian und ihr anderen Yukon-Fans,

mein persönlicher Favorit dort ist der Silver Trail und dort das Dörfchen Keno City. Man fährt den Klondike Highway von Whitehorse gen Norden und biegt nach 360 Km bei Stewart Crossing nicht links nach Dawson City sondern rechts nach Mayo, Elsa und eben Keno City ab. Die nächsten 60 Km und Mayo sind nicht der Hit, aber dahinter wird es klasse.
Das war mal das viertgrößte Silberabbaugebiet der Welt, seit 1989 sind allerdings die Minen dicht. Dadurch kann man jetzt auf alten Minenstraßen bis auf die Berge rauf fahren und teilweise hunderte von Kilometern weit sehen. In Keno City endet der Highway und es verirren sich nur um die 2.000 – 3.000 Besucher pro Jahr dorthin. Übrigens Mayo hat etwa 500 Einwohner, Keno 25 und Elsa ist eine Geisterstadt.

Ein paar links:

Silver Trail: www.silvertrail.yk.ca/
Mayo: www.yukonweb.com/community/mayo/
Keno City: www.kenocity.yk.ca/


Vom Kluane Nationalpark wird dir Mona nach dem Sommer etwas vorschwärmen und die meisten Leute fahren dort nur mit dem Auto bzw. dem RV vorbei. Im Gegensatz zu den überfüllten Parks in den Rockies (allein Banff hat pro Jahr 5 Mio. Besucher; Hallo Mari!!!!!) kann man sein Zelt überall dort aufstellen, wo man gerade Lust dazu hat und ist nicht auf eine vorbestimmte Reiseroute mit Campplätzen fest gelegt (das ist insbesondere für Leute mit gestörtem Orientierungssinn, wie mich, von Vorteil). Ich habe es selbst während der Hauptreisezeit auf den beliebtesten Wegen nicht erlebt, dass das Maximalkontingent an Wanderern ausgeschöpft war (während ich aus dem Besucherzentrum des Denali fast rückwärts wieder raus gegangen wäre, als ich dort 300 Leute sah). Okay, wenn die Bärchen ein bisschen überaktiv werden, gibt es in der Sheep Mountain Region schon mal Sperrungen.

Nicht weit von Whitehorse auf dem Alaska Highway Richtung Kluane (so um die 65 bzw. 90 Km entfernt) gibt es die Nebenstraßen zum Kusawa Lake (etwa 25 Km) und zum Aishihik Lake (etwa 35 Km), die den Touristen kaum bekannt und einfach klasse sind. Allerdings tummeln sich vor allem an langen Wochenenden einige Einheimische dort.

Sehr schlecht, entsprechend einsam, aber mit wunderschönen Aussichten sind folgende Highways:

Robert Campbell Highway: Von Watson Lake bis Carmacks rund 580 Km

South Canol Road: Von Johnson’s Crossing (130 Km vor Whitehorse) bis Ross River (wo man auf den Campbell Highway stößt) etwa 220 Km

North Canol Road: Von Ross River bis Grenze NWT auf dem MacMillan Pass etwa 200 Km (danach geht es allerdings mit dem Auto nicht mehr weiter und man muss wieder nach Ross River zurück)

Dempster Highway: Von knapp 40 Kilometer vor Dawson City bis Inuvik (NWT) rund 730 Km (ich empfehle mindestens zwei Reservereifen); nach rund 70 Kilometern kommt man in die Tombstone Mountains, den jüngsten Territorial Park des Yukons (siehe mein Foto mit dem Murmeltier beim Fotowettbewerb).

Das was mir neben den wenigen Menschen am besten im Yukon gefällt ist, dass man überall, wo es einem gefällt, sein Auto stoppen und einfach einen Hügel oder Berg hoch ticksen kann.


Gruß

Baumjoe
 
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