new york - der winter, das gemüt

    Diskutiere new york - der winter, das gemüt im Allgemeine USA Reisefragen Forum im Bereich USA Reisen; hallo! ist es denn im winter besonders kalt in new york? ist der "einstieg" für ein leben in den usa vielleicht eher in einer anderen stadt zu...
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exciter
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #1
hallo!

ist es denn im winter besonders kalt in new york?
ist der "einstieg" für ein leben in den usa vielleicht
eher in einer anderen stadt zu empfehlen?

außerdem, ist new york eigentlich sehr konservativ?
ich würde zumindest die erste zeit in, die ich in usa
"frisch" bin, gerne in einer nicht-konservativen stadt verbringen. welche könnte das eher noch sein? san francisco, la, städtchen in florida,....?

vielen dank!

lg
 
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US_Anny
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #2
also new york ist im winter schön kalt...also es schneit (meistens ;))...mmh konservativ,was verstehst du genau unter konservativ?ich denke das ist soooo schwer alle in einen topf zu packen...wann würd denn deine tour los gehen?
 
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Christian
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #3
Nabend

Anny hat recht. Es ist schwer eine pauschale Aussage zu treffen. Wenn man das aber trotzdem mal tut, ohne den Übergangenen dabei auf den Schlips treten zu wollen, habe ich den Eindruck, daß es merkbare Unterschiede zuwischen Ost, West und Mitte gibt. Die Staaten an der Ostküste haben meiner Meinung nach die europäischste Prägung. Im Westen ist man nicht nur der Distanz halber weit davon entfernt. Persönlich empfinde ich das als angenehmer, wobei es für mich auch "negativ-Beispiele" gibt, in denen dies absolut zu weit geht. Für mich sind das Los Angeles und Las Vegas. Los Angeles deswegen, weil diese Stadt für mich Sinnbild für Chaos, Unübersichtlichkeit, Dreck, Lärm und und und ist. Ich kann respektieren, daß andere das aufgrund bestimmter Dinge (schöne Strände, Getty Museum, Nachtleben) in einem anderen Licht sehen, aber wie gesagt, meine Meinung ist das nicht. Las Vegas ist klar. Ich denke es gibt nur zwei Haltungen gegenüber Las Vegas. Entweder man liebt den ganzen Kommerz und Kitsch oder man hasst ihn. Ich gehöre zu zweiteren. Um aber nicht nur zu kritisieren, es gibt auch äußerst positive Beispiele. San Francisco ist so eine Stadt. Ich denke, S.F. gehört mit zu den tolerantesten Orten Amerikas und hat neben Flair, Charme und Charakter noch vieles mehr zu bieten. Soweit ich weiß (selbst war ich noch nicht dort) soll Seattle ähnliche Qualitäten besitzen. Und Portland hört sich ein bischen nach der kleineren (klein aber fein) Version von Seattle an.

Nochwas zu New York: Now York ist im Winter nicht nur bitter kalt sondern auch sau-teuer und das auch noch das ganze Jahr über. (Es sei denn man hat Lust jeden Tag stundenlang zu pendeln.)

Persönlich würde ich deswegen auch die mittelgroßen Städte in Erwägung ziehen. Gerade Portland scheint mir so ganz angenehm zu sein.

Aber jemandem wirklich eine Empfehlung zu geben, halte ich nicht für sehr sinnvoll. Jeder hat andere Vorlieben und schätzt Dinge unterschiedlich. Ich würde mir bevor ich mich definitiv auf eine Stadt festlege zuvor so viele wie möglich ansehen, um auch Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Am wichtigsten ist dabei meines Erachtens gerade am Anfang zu vergleichen, was aus beruflicher Sicht möglich ist.

Grüßle, Christian :)
 
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exciter
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #4
vielen dank für die antwort!

tja, jetzt liegt es an mir mich für eine "route" zu
entscheiden!
 
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Christian
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #5
um solche sorgen beneide ich Dich gern ;)
 
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exciter
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #6
hi leute!

ich möchte - glaube ich - gerne in den
usa leben!
dafür muss ich jedoch das land einmal
kennenlernen :-)

ein fünkchen angst frägt mich jedoch, ob ich
immer wieder etwas besser planen kann, damit
ich - falls ich kein visum für arbeitserlaubnis
bekomme - wenigstens beruflich irgendwie in
europa von einem "kurztrip" was herzeigen kann...

wenn man sich gute sprachkenntnisse aneignet,
ist denn das überhaupt noch - ohne auch noch
einen hochschulabschluss zu haben - in irgendeiner weise etwas, was man am arbeitsmarkt - außer england - gebrauchen kann?

lg,
ericson

apropos, kann sein, daß wenn man amerika kennt,
daß man seine heimat zu kotzen findet?
ich meine diese umstände bezüglich den großeltern
alles recht machen zu müssen?
sprich weltkrieg-----> :-)
 
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US_Anny
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #7
eehhhhm ja,kennnnn ich guuut...
deutschland find ich zum kotzen seitdem ich das erste mal in amiland war...haha dat war als ich noch n kleines kind war:)

gute wahl dort zu leben,wieso machst du nicht bei der greencard lottery mit?einmal 40 euro für dich alleine bezahelen und du kannst ausgelost werden...
 
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Christian
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #8
Hallo Ericson

Uff, da sind ein paar Themen dabei, auf die sich auf die Schnelle nicht so einfach sinnvolle Antworten finden lassen. Zu vielen davon kann ich auch "nur" meine Meinung äußern, weil sich persönliche Haltungen von Mensch zu Mensch eben unterscheiden können.

Ich fang mal von hinten an: Ich glaube nicht, daß man Deutschland "zum Kotzen" findet sobald man Amerika kennt. Es gibt viele Gründe Deutschland den Rücken zu kehren: Klima, Bürokratie, Steuerlast, Arbeitsmarktsituation, Verschlossenheit vieler Menschen und noch einige mehr. Um jedoch etwas objektiv beurteilen zu können, darf man nicht nur eine Seite zur Geltung kommen lassen. Die andere ist in diesem Fall, daß Deutschland ein tolles Land ist, in dem es (fast) allen besser geht als Milliarden von Menschen im größten Teil der restlichen Welt. Manchmal sogar so gut, daß man gar nicht mehr wahrnimmt, wie angenehm es sich in Deutschland eigentlich leben läßt. Ich spiele selbst mit dem Gedanken auszuwandern, glaube jedoch nicht, daß es sich in den USA oder in einem anderen Land wirklich "besser" leben läßt, als hier. Dafür hat man dort die Möglichkeit, "anders" zu leben, als hier. Ich denke, daß ist der eigentliche Unterschied. Man muß dann aber auch offen genug sein und erkennen, daß ein Leben in den USA auch einige (und davon nicht gerade wenige) Nachteile im Vergleich zu dem in Deutschland mit sich bringt. Diese Aspekte einzeln abwägen muß jeder für sich allein, genauso wie jeder Auswanderer selbst hinter dieser Entscheidung stehen sollte.

Kurz zu diesen "Umständen bezüglich der Großeltern". Ich denke, daß man inzwischen soweit sein sollte um zu begreifen, wie man mit dieser "historischen Last" umzugehen hat. Persönlich habe ich noch nie erlebt, daß mich jemand im Ausland lediglich weil ich in Deutschland geboren bin direkt für diese Geschehnisse verantwortlich gemacht hat. (Ist auch richtig so, kann schließlich nichts dafür.) Seltsam finde ich jedoch, wie oft man mit diesem Gedanken hier in Deutschland konfrontiert wird. Es ist doch so, daß man Geschehenes nicht ungeschehen machen kann. Trotzdem ist es notwendig nicht die Augen davor zu verschließen, weil jeder Mensch (nicht nur die Deutschen) aus dem Geschehenen heraus die Verantwortung hat, selbiges nicht noch einmal zuzulassen.

Was Du aus Deinem Kurztrip bezüglich beruflicher Qualifikation machen kannst, kann ich so nicht beantworten. Dazu sollte ich mehr Infos über Deine berufliche Situation haben und dann kann es auch sein, daß ich mich damit überhaupt nicht auskenne.

Kleiner Tipp an Anny: Spar Dir die 40 Euro oder mach Dir davon einen schönen Abend mit Deinem Freund. ;D Die Teilnahme an der Green Card Lotterie kostet lediglich eine Briefmarke.

Gruß, Christian :)
 
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US_Anny
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #9
freund? ::)
ey auf der greencard homepage steht,dass dieses lottery packet 39,irgendwas kostet,und für partner irgendwas mit 50...
hach herjje ;)
 
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Christian
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  • new york - der winter, das gemüt Beitrag #10
Hi Anny

Die Green Cards werden nicht von der Green Card Homepage vergeben, sondern von der US-Regierung. Das Angebot auf der Homepage stammt mit Sicherheit von einer Agentur. Agenturen sind Dir in erster Linie bei der Formulierung der Bewerbung behilflich. Manche haben auch noch irgendwelche Zusatzleistungen im Angebot. Beides braucht man jedoch nicht, sondern ist nur deren Angebot um mit den Green Card Bewerbern Geld zu verdienen.

Auf www.us-botschaft.de/greencard/index.htm stehen die offiziellen Bewerbungsrichtlinien inklusive idiotensicherer Bewerbungsbeschreibung. Wem das zuviel zum lesen ist, der kann seinen Antrag auch kostenlos auf www.greencardgratis.de erstellen lassen.

Zahlen muß man also wirklich nur die Briefmarke um an der Green Card Lotterie teilnehmen zu können.

Grüßle, Christian ::)
 
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