Markt für Autoverkauf

    Diskutiere Markt für Autoverkauf im Leben, Studieren und Arbeiten in den USA Forum im Bereich USA Auswandern; Hallo, ich werde in ca. 2 Monaten für ein Jahr in den Staat New York zum arbeiten ziehen. Eine der Frage welche mit beschäftigen ist, wie sollte es...
sustanon
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #1
Hallo,

ich werde in ca. 2 Monaten für ein Jahr in den Staat New York zum arbeiten ziehen. Eine der Frage welche mit beschäftigen ist, wie sollte es auch anderes sein, das Thema Mobilität.

Aus meiner Sicht biete sich grundsätzlich mehrere Möglichkeiten an:

1. Mietwagen für die Dauer des Aufenthaltes. Angebot liegt vor;Kostet ca. 5500 Euro
2. Kauf eines Neuwagen in GE mit Anlieferung direkt nach New York. Den Neuwagen könnte ich mit 10% Rabat sowie Rückerstattung der 19 % MwSt bekommen.
3. Gebrauchtwagenkauf in den US. Beim kauf eines pre-owned von einem certified dealer würde ich als grobe Preisrichtschnur ca. 15% unter dem Preis von KBB.com zahlen wollen. Nach dem Jahr Verschiffung des PKWs nach GE (sollte ca. 1000 Euro kosten) und Umbau in Bremerhaven für ca. 1500 Euro.
4. Kauf und Verkauf des Autos in den US. Hier sehe allerdings ein Problem mit dem Verkauf. Aus der Ferne betrachtet sieht der US-Automarkt gesättigt aus. Ich denke das ich ein Problem bekommen werde wenn ich das Fahrzeug dort wieder verkaufen möchte. Habt ihr ein Gefühl für die Handelsspannen der car dealer. Was denkt ihr wird ein 3er BMW der für 12.000 $ gekauft wurde (fairer Marktpreis vorausgesetzt) nach einem Jahr noch bei einem Händler bringen. -30% ?
5. Überführung meines PKW nach den Staaten. Sollte eigentlich nur zweimal Seetransport kosten. Da ich unter NATO-Statuten einreise sollte ich den Golf genauso ohne Modifikationen in den US fahren können wie US-Truppenangehörige ihre Fahrzeuge hier. Ich traue nur der Sache nicht so recht und befürchte Problem bei der Erlangung eines titel.

Was denkt ihr im Allgemeinen und zu der Preisproblematik unter Punkt 4 im Speziellen.

Vielen Dank schon im Voraus für eine anregende Debatte.
 
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DPitt
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #2
Muss es denn ein so teures Auto wie ein 3er BMW sein? Warum kaufst du dir nicht einen guten Gebrauchten so um 3000-4000 und verkaufst den dann nach einem Jahr wieder (mit sicherlich starkem Wertverlust). Aber dann verlierst du nur so ca. 1000-2000 Dollar.
Ich glaube, so wuerde ich das machen.
Alles andere wäre mir bei einem nur einjaehrigen Auffenthalt zu stressig.

DPitt
 
fredi
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #3
Ich würde für ein Jahr auch nur nen günstigen Gebrauchtwagen nehmen. Geringer Stressfaktor und geringe Kosten.

Wenn du allerdings sowieso nach einem schönen neuen Auto suchst (deine Variante 2 lässt das vermuten), dann kauf dir einen deutschen Neuwagen in den USA mit weit mehr als nur 10% Preisvorteil gegenüber dem deutschen Listenpreis plus besserer Ausstattung. Den nimmste dann mit heim.

Hab mal eben geschaut - ein Audi A4 Avant 2.0 TFSI quattro tiptronic steht hier mit $35k in der Liste. Inklusive Leder, elektrische Memorysitze, tempomat, 17"-Radsatz usw. Den sollte man wohl für 28-31k abgreifen können.
Die Ausstattung mit eingerechnet zahlst du in D für dasselbe Auto rund 45-50 kEUR Liste. (ich staune grad selber, dass der Unterschied so gross ist... aber das sagt der Konfigurator)

Wenn du das Auto nach nem Jahr nach D mitnimmst, kommen natürlich Transport sowie Zoll und EUSt (auf den Zeitwert plus Fracht) und ggf. noch der Umbau drauf, aber das müsste sich trotzdem lohnen. Und ist zumindest ein schönes Andenken an die USA ;)
 
DPitt
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #4
Hab mal eben geschaut - ein Audi A4 Avant 2.0 TFSI quattro tiptronic steht hier mit $35k in der Liste. Inklusive Leder, elektrische Memorysitze, tempomat, 17"-Radsatz usw. Den sollte man wohl für 28-31k abgreifen können.
Die Ausstattung mit eingerechnet zahlst du in D für dasselbe Auto rund 45-50 kEUR Liste. (ich staune grad selber, dass der Unterschied so gross ist... aber das sagt der Konfigurator)
Das ist ja der HALBE Preis (gerechnet in Euro)!!! Wahnsinn!
 
Philk2511
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #5
...Wenn du das Auto nach nem Jahr nach D mitnimmst, kommen natürlich Transport sowie Zoll und EUSt (auf den Zeitwert plus Fracht) und ggf. noch der Umbau drauf, aber das müsste sich trotzdem lohnen. Und ist zumindest ein schönes Andenken an die USA ;)
Ich meine, du brauchst noch nicht einmal Zoll und/oder EUSt zahlen, wenn du die Bedingungen fuer Übersiedlungsgut erfuelst.

http://www.zoll.de/b0_zoll_und_steuern/a0_zoelle/f0_freier_verkehr/d0_zollfr_vzb/b1_befr_gemrecht/a1_zollbefrvo/h0_uebersiedlungsgut/index.html
 
fredi
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #6
Ich meine, du brauchst noch nicht einmal Zoll und/oder EUSt zahlen, wenn du die Bedingungen fuer Übersiedlungsgut erfuelst.

http://www.zoll.de/b0_zoll_und_steuern/a0_zoelle/f0_freier_verkehr/d0_zollfr_vzb/b1_befr_gemrecht/a1_zollbefrvo/h0_uebersiedlungsgut/index.html
Wow - das liest sich tatsächlich so. Wusste nicht, dass das auch Fahrzeuge umfasst. Dann würde ich das auf alle Fälle machen - selbst wenn man das Auto zuhause verkauft, macht man immer noch nen fetten Gewinn!
 
Philk2511
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #7
Wow - das liest sich tatsächlich so. Wusste nicht, dass das auch Fahrzeuge umfasst. Dann würde ich das auf alle Fälle machen - selbst wenn man das Auto zuhause verkauft, macht man immer noch nen fetten Gewinn!
Ich meine, man muss das Auto schon 12 Monate besitzen und kann es in den ersten 12 Monaten nach der Einfuhr nicht verkaufen. Oder zumindest eines von beidem.
 
sustanon
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #8
Für ein Zoll und MwSt bzw Einfuhrsteuer freie Einführung das PKW muss man nach meinem Kenntnisstand folgenden Bedingungen erfüllen.

1. Der Aufenthalt in den USA dauert länger als ein Jahr.
2. Der PKW ist mindestens seit sechs Monaten im Besitztum
3. Der PKW wird ein nach Überführung im Besitztum bleiben.

Dann sollte es funktionieren. Ich sehe jedoch auch einen gewisses Stresspotential in der Neuwagenlösung. Die Zulassung eines Wagens nach EU-Standard in den USA ist nicht immer einfach und vice versa. Besonders die Abgasgutachten der amerikanischen Wagen können Probleme machen. Aber da ist ein Punkt den man vorher mit dem potentiellen Umrüster in z.B. Bremerhaven abklären kann.
 
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John Player
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #9
1. Mietwagen für die Dauer des Aufenthaltes. Angebot liegt vor;Kostet ca. 5500 Euro


4. Kauf und Verkauf des Autos in den US. Hier sehe allerdings ein Problem mit dem Verkauf. Aus der Ferne betrachtet sieht der US-Automarkt gesättigt aus. Ich denke das ich ein Problem bekommen werde wenn ich das Fahrzeug dort wieder verkaufen möchte. Habt ihr ein Gefühl für die Handelsspannen der car dealer. Was denkt ihr wird ein 3er BMW der für 12.000 $ gekauft wurde (fairer Marktpreis vorausgesetzt) nach einem Jahr noch bei einem Händler bringen. -30% ?
Überleg mal, 5500€ ~ 7200$, Das würdest Du für den Mietwagen zahlen. Kaufst du dir einen gebrauchten für 5500$ (3er bis 5er Bj 2000-2003)schau mal unter craigslist, yahoo.autos, autotrader usw oder direkt in der Automeile. Da bekommt man immer etwas gutes ohne groß Geld in Reperaturen zu investieren.
Autoversicherung kostet dich circa 1500$. Dann bist du auf dem selben Stand wie mit dem mietwagen.
In diesem einen jahr schließt du bestimmt Freundschaften, die zur Not deinen Wagen auch nach deiner Abreise verkaufen könnten.
Je günstiger desto schneller wirst du ihn los. Autos kann man immer verkaufen, solange du sie pflegst.
Rücknahme beim Händler kann man nur einen guten Preis erzielen, wenn man direkt wieder ein Auto kauft. Also lieber selbst verkaufen.

Einfuhr nach Deutschland bei einem Neuwagenkauf in den USA ist nich tso einfach wie man denkt. Neben der Verschiffung kommen noch Zoll Mwst Umrüstung TÜV usw dazu. In der Autobild gabs mal einen Bericht dazu. Kostet dich 7 bis 10000€ je nach wagen.
Ich hoffe es hilft dir ein wenig weiter
 
fredi
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  • Markt für Autoverkauf Beitrag #10
Einfuhr nach Deutschland bei einem Neuwagenkauf in den USA ist nich tso einfach wie man denkt. Neben der Verschiffung kommen noch Zoll Mwst Umrüstung TÜV usw dazu. In der Autobild gabs mal einen Bericht dazu. Kostet dich 7 bis 10000€ je nach wagen.
Wir hatten ja eben festgestellt, dass die dicksten Brocken Zoll und EUSt eben NICHT anfallen, da der Wagen Umzugsgut ist. Wir sprechen also "nur" von Transport, Umrüstung und TÜV.

Wenn man eh einen Container hat, stopft man das Auto zu den Möbeln in ne 40" Box, dann kostet es nichts extra. Wenn nicht, hört man von Kosten zwischen 1000 und 1500 EUR für die Verschiffung eines Autos. Wenn der Arbeitgeber den Umzug bezahlt, übrnimmt er vielleicht auch das Auto.

Umbau und TÜV kann man vorher abklären. Da werden bei einem Auto, das baugleich in Deutschland verkauft wird, kaum riesige Summen fällig werden. Mehr als 2-3 kEUR können fast nicht anfallen, ich schätze eher weniger.

Insgesamt ein super deal. Aber zugegeben - man muss sich drum kümmern, das kostet Zeit. Und wenn man sich irgendwo im Behördendjungel verhakt kann das auch mal frustrierend sein.

Ich persönlich würde es machen.
 
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