Laptop kaputt - was nun....

    Diskutiere Laptop kaputt - was nun.... im Essen, Shoppen und Genießen in Amerika Forum im Bereich USA Allgemein; Hallo zusammen! Ich habe derzeit folgendes Problem: Befinde mich in den USA und seit gestern ist mein Laptop kaputt. Es scheint ein groesseres Problem...
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Martaein10
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  • Laptop kaputt - was nun.... Beitrag #1
Hallo zusammen!
Ich habe derzeit folgendes Problem: Befinde mich in den USA und seit gestern ist mein Laptop kaputt. Es scheint ein groesseres Problem zu sein. Wahrscheinlich ist das Motherboard defekt, genaueres erfahre ich naechste Woche. Da das Dingen ca. 3 Jahre alt ist, wuerde ich einen Neukauf wahrscheinlich vorziehen, als noch gross in das Geraet zu investieren.
Eigentlich wollte ich mir in den USA kein Notebook kaufen, jedoch scheint es nun wohl keinen Ausweg zu geben.

Wie sieht das in meinem Fall mit den Zoll-Bestimmungen aus?
Wo liegen die Grenzen? Mit welchen Einfuhrzoellen haette ich zu rechnen, falls ich mir nun ein Notebook zulege?
Welche Stores koennt ihr empfehlen, ibs. unter dem Aspekt, dass ich in Deutschland dann noch Garantieansprueche gelten machen koennte, im Garantiefall.
Dazu muss ich sagen, dass ich derzeit zum Studieren hier bin und nach Semesterende kurz vor Weihnachten wieder in die BRD einreise.
Ueber eure Hilfen bin ich sehr sehr dankbar!
 
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Re: Laptop kaputt - was nun....
Ulrich-TX
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  • Laptop kaputt - was nun.... Beitrag #2
Wenn Du derzeit in USA lebst und den Computer spaeter bei Uebersiedlung nach Deutschland mitnimmst, dann wuerde ich das als gebrauchtes Umzugsgut deklarieren (bzw. eben gar nicht). Zoll faellt dann nicht an, vor allem wenn Du das Geraet schon eine Weile benutzt hast und es eben nicht neu ist. Ich persoenlich wuerde mir da keine grauen Haare wachsen lassen... :rolleyes:

Bzgl. Anschaffung -- wenn Du Dir ein anstaendiges Modell ausgesucht hast, dann gehe ueber pricegrabber.com oder mysimon.com und lasse Dir den guenstigsten Preis raussuchen. Da siehst Du dann auch die Ratings der Laeden und kannst Dir dann den aussuchen, zu dem Du am meisten Vertrauen hast in Bezug auf Kundenservice, etc. Nicht immer ist der Billigste auch der Guenstigste, wenn Du weisst, was ich meine.

Ich persoenlich habe ziemlich gute Erfahrungen mit der weltweiten Garantie von Toshiba gemacht; die haben mir in drei verschiedenen Laendern anstandslos etwas repariert oder ersetzt. Mit einem IBM Thinkpad (bzw. heutzutage Lenovo) kannst du wohl auch wenig verkehrt machen. Von Dell Computern bin ich persoenlich nicht so begeistert, aber auch bei denen koenntest Du wohl zumindest in USA und Europa eine Seriveleistung erwarten. Garantieleistungen werden im Regelfall vom Hersteller geleistet; der Laden, in dem Du kaufst, ist da erst mal zweitrangig.
 
karin_brenig
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  • Laptop kaputt - was nun.... Beitrag #3
.....bedenke beim Laptopkauf auch, daß dieses dann keine deutsche Tastatur haben wird - und Dein späteres Leben damit in D erheblich erschwert wird.

Wenn Du Weihnachten eh' in D bist, schlage ich folgendes Vorgehen vor:
  • Leih' Dir für die paar Monate von irgendwem ein altes Gerät aus.
  • Nimm' das kaputte Laptop auf Deiner Reise nach D mit (und lass' es dort)
  • Kauf Dir in D ein neues Laptop (mit deutscher Tastatur), das Du dann (in der Tasche vom Altgerät) wieder mit zurück in die USA nimmst.
 
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MaDe
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  • Laptop kaputt - was nun.... Beitrag #4
.....bedenke beim Laptopkauf auch, daß dieses dann keine deutsche Tastatur haben wird - und Dein späteres Leben damit in D erheblich erschwert wird.

Wenn Du Weihnachten eh' in D bist, schlage ich folgendes Vorgehen vor:
  • Leih' Dir für die paar Monate von irgendwem ein altes Gerät aus.
  • Nimm' das kaputte Laptop auf Deiner Reise nach D mit (und lass' es dort)
  • Kauf Dir in D ein neues Laptop (mit deutscher Tastatur), das Du dann (in der Tasche vom Altgerät) wieder mit zurück in die USA nimmst.
Man kann auch hier einen Laptop kaufen und dann in Deutschland die Tastatur austauschen oder einfach ein deutsches Keyboard anschliessen.
Die Laenderumstellung und damit auch die Umstellung auf einen anderen Zeichensatz funktioniert eigentlich reibungslos.

Ich habe auf meinem Computer beide Laendereinstellungen drauf. Der Einfachheit halber (fuer mich) schreibe ich aber keine Umlaute mehr.
Das ist mir auch aufgefallen als ich vor einiger Zeit handschriftlich einen Brief geschrieben habe. Nachdem mir das erste ue anstatt eines ü unterlaufen war, habe ich es einfach so fortgesetzt. :biggrin:
 
karin_brenig
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  • Laptop kaputt - was nun.... Beitrag #5
Man kann auch hier einen Laptop kaufen und dann in Deutschland die Tastatur austauschen oder einfach ein deutsches Keyboard anschliessen.
Die Laenderumstellung und damit auch die Umstellung auf einen anderen Zeichensatz funktioniert eigentlich reibungslos.

Ich habe auf meinem Computer beide Laendereinstellungen drauf. Der Einfachheit halber (fuer mich) schreibe ich aber keine Umlaute mehr.
na ja, wer's mag........
für mich wär' das echt ein Ärgernis.

Mit deutscher Tastatur kann ich zwar immer noch keine spanischen Sonderzeichen (wie die Tilde über dem n, oder die kopfüber stehenden Frage- und Ausrufezeichen) flüssig in den Text integrieren - aber wenigstens zwei meiner Gebrauchssprachen (Deutsch und Englisch) kann ich damit gut bedienen.
 
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MaDe
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  • Laptop kaputt - was nun.... Beitrag #6
Dafuer gibt es unter anderem auch die ASCII-Zeichen. Kann man die einmal kann man auch auf der deutschen oder englischen Tastatur Spanisch schreiben.
 
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Martaein10
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  • Laptop kaputt - was nun.... Beitrag #7
Da ich eh recht viel programmiere ist das weniger das Problem, sondern eher vorteilhaft eine Amerikanische Tastatur zu haben (Sonderzeichen sind einfacher erreichbar), des Weiteren habe ich schon oefters mit amerikanischen Tastaturen gearbeitet.
Es geht mir mehr um die Tatsache, wie es konkret mit dem Zoll aussaehe, wenn ich das Dingen dann im Dezember mit nach Hause (Deutschland) nehme. Werde danach NICHT mehr in die USA zurueckkehren.
 
kristin711
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  • Laptop kaputt - was nun.... Beitrag #8
Hier die Seite vom Zoll: http://www.zoll.de/c0_reise_und_post/a0_reiseverkehr/b0_reisen_ausserhalb_eg/b0_rueckreise_aus_dritt/c0_freimengen_ueberschr/index.html und hier: http://www.zoll.de/faq/reiseverkehr/einreise_nicht_eg/index.html#einreise_nicht_eg2

Ich möchte Elektronikartikel aus einem Land, das nicht zur EG gehört, mitbringen. Wie viel Zoll muss ich dafür zahlen?
Die Höhe der zu entrichtenden Abgaben ist vom Warenwert abhängig. Warenwert bis 175 Euro
Einfuhrabgabenfrei bis zu einem Wert von 175 Euro sind solche Waren, die von Reisenden unter 15 Jahren gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Gebrauch oder Verbrauch, für Ihren Haushalt oder als Geschenk in Ihrem persönlichen Reisegepäck aus einem nicht zur EG gehörenden Land eingeführt werden.
Warenwert bis 300 Euro
Einfuhrabgabenfrei bis zu einem Wert von 300 Euro sind solche Waren, die von Reisenden gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Gebrauch oder Verbrauch, die nicht als Flug- oder Seereisende einreisen (z.B. per Auto oder Bahn), für Ihren Haushalt oder als Geschenk in Ihrem persönlichen Reisegepäck aus einem nicht zur EG gehörenden Land eingeführt werden (Reisemitbringsel).
Warenwert bis 430 Euro
Einfuhrabgabenfrei bis zu einem Wert von 430 Euro sind solche Waren, die von Reisenden gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Gebrauch oder Verbrauch, die als Flug- oder Seereisende einreisen, für Ihren Haushalt oder als Geschenk in Ihrem persönlichen Reisegepäck aus einem nicht zur EG gehörenden Land eingeführt werden (Reisemitbringsel).
Warenwert bis 700 Euro
Bei Überschreitung der oben genannten Wertgrenzen werden Einfuhrabgaben erhoben. Bis zu einem Warenwert von 700 Euro besteht die Möglichkeit der Pauschalverzollung. Die pauschalierten Einfuhrabgabensätze umfassen Zoll und Einfuhrumsatzsteuer (EUSt). Der pauschalierte Regelabgabensatz beträgt 17,5 % vom Warenwert. Für Waren aus Ländern, mit denen die EG Abkommen über Zollvergünstigungen hat, reduziert sich dieser Satz auf 15 % vom Warenwert.
Warenwert über 700 Euro
Sollten die Waren den Wert von 700 Euro überschreiten, so hängt die Höhe der Einfuhrabgaben nicht allein vom Wert der Waren, sondern auch von ihrer Art ab. Die Abgabenerhebung erfolgt dann nach den individuellen Sätzen des Zolltarifs und der einschlägigen Steuergesetze. Es sind grundsätzlich Zoll und Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) zu entrichten.
Die Höhe des Einfuhrzolls ist davon abhängig, welcher Warennummer (TARIC-Code/Codenummer) ein Produkt zugeordnet wird. Die deutsche Zollverwaltung bietet einen kostenlosen Zugriff auf den Elektronischen Zolltarif (EZT) an. Dort können Sie die Warennomenklatur, Zollsätze sowie Handelsbeschränkungen einsehen.
Nachstehend sind exemplarisch für einige Waren die Codenummern sowie die dazugehörenden Zoll- und Einfuhrumsatzsteuersätze (EUSt-Satz) aufgeführt:


...

  • Notebooks, Handhelds, PDAs
    Codenummer: 8471 3000 00 0
    Drittlandszollsatz: frei
    EUSt-Satz: 19 %
...


Zoll und EUSt werden im Reiseverkehr wie folgt berechnet:
1. Zoll:
Der in Euro umgerechnete Preis der Ware laut Rechnung = Zollwert
Zollwert x Zollsatz = zu zahlender Zollbetrag
2. EUSt:
Zollwert + Zollbetrag = EUSt-Wert
EUSt-Wert x EUSt-Satz = zu zahlender EUSt-Betrag
Hinweis:
Wenn keine Rechnung vorhanden ist, wird der Warenwert geschätzt.
Demnach zahlst du fuer ein Notebook mit einem Wert ueber 700 Euro 19% USt., unter 700 Euro max. 17,5%.
 
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