Interview - was kommt danach?

    Diskutiere Interview - was kommt danach? im Visa, Green Card und US Citizenship Forum im Bereich USA Auswandern; Hey, bin heute durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und bin sehr begeistert! Beim durchforsten der Themen blieb mir aber doch noch die ein oder...
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jasa
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #1
Hey,

bin heute durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und bin sehr begeistert!
Beim durchforsten der Themen blieb mir aber doch noch die ein oder andere Frage, undzwar:

1) Ich hab am 15. September mein Interviewtermin und gemäß dem Falle, dass alles gut laufen sollte - was muss ich danach tun? Sprich: Wie genau läuft das ab mit Aktivierung, gibt es Fristen, muss ich direkt in die USA fliegen, Mindestaufenthalt usw.

2) Bin ich Studentin im 2. Jahr von mind. 6 1/2 und werde mich wohl oder übel entscheiden müssen - brech ich hier meine Ausbildung (Medizin, bin glücklich dass ich direkt reingekommen bin) ab um in den USA nochmal ganz von vorn mit dem Studium zu beginnen oder riskiere ich den Verfall der GC: Hab ich Optionen? Antrag stellen?Gibt es da Regelungen bezüglich dieser Situationen? Kann ich ein, zwei mal im Jahr rüber oder muss ich tatsächlich mind. 6 Monate d. Jahres dort verbringen?

So, ich weiß das ist einiges und ich hoffe ihr seid nachsichtig, falls das schon mehrmals beanwortet worden ist, ich wurde nicht recht fündig.
Vielen Dank schonmal :)

Jasa
 
rabiene
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #2
1) Ich hab am 15. September mein Interviewtermin und gemäß dem Falle, dass alles gut laufen sollte - was muss ich danach tun? Sprich: Wie genau läuft das ab mit Aktivierung, gibt es Fristen, muss ich direkt in die USA fliegen, Mindestaufenthalt usw.
Aktivieren innerhalb 6 Monate vom Ausstellungsdatum der vorlaeufigen GC im Pass..kein mindestaufenthalt....

2) Bin ich Studentin im 2. Jahr von mind. 6 1/2 und werde mich wohl oder übel entscheiden müssen - brech ich hier meine Ausbildung (Medizin, bin glücklich dass ich direkt reingekommen bin) ab um in den USA nochmal ganz von vorn mit dem Studium zu beginnen oder riskiere ich den Verfall der GC: Hab ich Optionen? Antrag stellen?Gibt es da Regelungen bezüglich dieser Situationen? Kann ich ein, zwei mal im Jahr rüber oder muss ich tatsächlich mind. 6 Monate d. Jahres dort verbringen?
Nach der aktivierung hast du nochmal 1 jahr um umzuziehen,danach ist
deine einzige Option ist ein re-entry permit..das gibt dir erstmal 2 Jahre..waren dann 3 jahre...danach kann eine Verlaengerung auf nochmal 2 beantragt werden,die aber kniffelig sein kann und man damit rechnen sollte die nicht zu bekommen..,wird knapp und wie gesagt ist die Verlaengerung ungewiss...vielleicht kannst du den Rest in USA machen nach den 2 bzw. 3 Jahren mit dem Re-entry,da weiss ich aber kein bescheid ob das geht mit dem Studienfach....

Fuer das re-entry zu machen musst du in USA sein ,da Biometrics gemacht werden muessen....du kannst zwar nach dem Antrag abschicken ausreisen,musst dann aber,sobald die NoA kommt zu den Bio's wieder einfliegen....wenn das nicht geht ist der Antrag hinfaellig und du verlierst u.U. die Gc....
 
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jasa
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #3
Erst mal Danke für die blitzschnelle Antwort!

Das größte Problem stellt das Studium dar - in USA wird mir kein einziger Schein anerkannt. Und so wie ich das nach deiner Antowrt sehe kann ich es vergessen die nächsten 5 Jahre zu schinden... mist.
Noch eine Frage hätte ich: Wie lang dauert die Aktivierung? Kann ich das in einer Woche alles abhandeln?

Ah mann -.-
 
Toapert
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #4
du aktivierst durch die Einreise :smile:

Die Karte selber kannst du dir zu Freunden oder an ein Postfach schicken lassen; musst du nicht im Land selber abwarten.
 
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jasa
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #5
Das heisst ich könnte rein theoretisch ein Wochenende in die USA fliegen, aktivieren und direkt wieder nach Dland. Und könnte dann erst wieder ein halbes Jahr später hin, um mein re-entry Antrag zu stellen (hab da mehr Zeit wg. Semesterferien) ist das möglich?
 
Toapert
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #6
Das heisst ich könnte rein theoretisch ein Wochenende in die USA fliegen, aktivieren und direkt wieder nach Dland. Und könnte dann erst wieder ein halbes Jahr später hin, um mein re-entry Antrag zu stellen (hab da mehr Zeit wg. Semesterferien) ist das möglich?
Jo, das koennte so funktionieren .... ich weiss jetzt nicht ob man fuer das Re-entry eine SSN benoetigt.
 
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jasa
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #7
ich weiß es ist verzweifelt aber: Wenn ich innerhalb der nächsten 5 Jahre immer wieder jedes halbe Jahr in die USA reise und nachweisen kann Studium ect... gäbe es da irgendwie Chancen doch noch die GC zu behalten obwohl ich mehr als 6 Monate in Dland bin?
 
Toapert
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #8
ich weiß es ist verzweifelt aber: Wenn ich innerhalb der nächsten 5 Jahre immer wieder jedes halbe Jahr in die USA reise und nachweisen kann Studium ect... gäbe es da irgendwie Chancen doch noch die GC zu behalten obwohl ich mehr als 6 Monate in Dland bin?
Ohne Re-entry wuerde ich das nicht riskieren.:redface:

Hast du dich mal erkundigt inwiefern dir das Medizin-Studium hier was nuetzt?
 
Kathrin
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #9
Hast du dich mal erkundigt inwiefern dir das Medizin-Studium hier was nuetzt?
Ich bin zwar nicht jasa, aber ich hab am Mittwoch im Zug nen Artikel darüber gelesen. Wie es ausschaut decken die US einen (zumindest für meine Verhältnisse) verhältnismäßig großen Teil ihres Ärzte-Bedarfs mit Studenten ab, die in anderen Ländern studiert haben...
War glaub ich ein Artikel in der USA Today oder so, in dem es um family medicine ging. Da wollen nämlich die wenigsten hin, weil es weniger prestigeträchtig ist und auch nicht so viel einbringt. (Family medicine bringt so $120,000 bis $190,000 / Jahr, wenn ich es richtig im Kopf hab.) Das führt dazu, dass es gerade in den kommenden Jahren wohl knapp wird - werden ja schließlich alle älter.

Hier ist mal ein Link: http://www.usatoday.com/news/health/2009-08-17-doctor-gp-shortage_N.htm

Das heißt aber nicht, dass mit dem Studium hier in D alles soweit abgeschlossen ist. Nachweise über entsprechende Englisch-Kenntnisse und noch ein paar Prüfungen oder die Assistenzzeit in den US sind glaub ich auch noch nötig...
 
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rabiene
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #10
Erst mal Danke für die blitzschnelle Antwort!

Das größte Problem stellt das Studium dar - in USA wird mir kein einziger Schein anerkannt. Und so wie ich das nach deiner Antowrt sehe kann ich es vergessen die nächsten 5 Jahre zu schinden... mist.
Nun nehmen wir mal an das das alles klappen wuerde mit den 5 jahren, soviel ich weiss wird dein Studium eh nicht komplett anerkannt..du musst hier noch irgendwas amchen bevor du auf die leute losgelassen wirst..;)

Jo, das koennte so funktionieren .... ich weiss jetzt nicht ob man fuer das Re-entry eine SSN benoetigt.
Da ich mich mit der Form ja auch beschaeftigen muss..:mad:..es wird nach SSN gefragt,steht aber dahinter if any....nur wird da noch nach gefilten Tax returns gefragt...und man muss angeben wie lange man ausserhalb USa war...

ich weiß es ist verzweifelt aber: Wenn ich innerhalb der nächsten 5 Jahre immer wieder jedes halbe Jahr in die USA reise und nachweisen kann Studium ect... gäbe es da irgendwie Chancen doch noch die GC zu behalten obwohl ich mehr als 6 Monate in Dland bin?
Das kann dir keiner beantworten...kann klappen..kann aber auch schon beim erstenmal in die Hose gehen....du musst dich eigentlich entscheiden was du willst...Doktor werden und dann (wahrscheinlich) die Gc verlieren...keine Doctor werden und GC behalten..oder versuchen in USA zu studieren....

Vielleicht solltest du in Erfahrung bringen was von deinem Studium anerkannt wird und was nicht...vielleicht kannst du e
den Teil der dir anerkannt wird in D machen innerhalb des Re-entry und den Rest dann hier...

Hudsoner muesste das eigentlich wissen..der hat damit zu tun...
 
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Gast39492
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #11
Nehmen wir mal an, es klappt die GC für 5 Jahre zu behalten, ohne in den USA zu leben ...

Dann musst Du noch folgendes beachten: Du musst die US-Examina für ausländische Ärzte machen (im wesentlichen USMLE 1&2 von der ECFMG ... kannst die Begriffe ja mal googeln), die kannst Du z.B. prima nach dem 1. und dem 2. Staatsexamen machen. Dann musst Du auch noch die clinical skills in einer Prüfung nachweisen (CSA) und einen TOEFL machen, aber das ist der einfache Part.

Der schwierigste Teil dürfte aber sein, beim Match (der landesweiten Vergabe) einen Platz für ein residency training zu bekommen (3-jährige Facharztausbildung) ... denn das ist für nicht-USA-studierte Ärzte das größte Problem. Hier hilft es, bereits im Studium in D entsprechende Kontakte aufzubauen, indem Du in den USA famulierst, PJ machst (kann beides anerkannt werden) oder auch mal 1-2 Gastsemester verbringst. Nur wenn Du das residency training hast, darfst Du in den USA auch als Arzt arbeiten - dann ist die Jobsuche aber auch kein Problem. Das schwierige ist hier also nicht so sehr die Jobsuche, sondern die Ausbildung bzw. die Zulassung.

Ansonsten google mal etwas rum ... das ist ein recht komplexes Thema, das aber an anderer Stelle im Internet ausführlich beschrieben wird. Das hier war nur ein kleiner Einstieg und dazu noch aus der Erinnerung heraus.
 
A
Amish
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #12
Hallo jasa,

wenn Du sowieso erst im 2. Jahr (sprich: im 4.Semester) bist, dann wäre es sowieso überlegenswert, ob du nicht den Rest deines Studiums in den USA fortführst, auch wenn das bedeuten würde, dass du eventuell nochmal als Erstsemester anfangen müsstest. Aber immerhin als Erstsemester mit Erfahrung und großem Vorwissen.

Du musst dir nur klar werden, ob du später auch wirklich als Arzt in den USA arbeiten möchtest. Wenn ja, dann empfiehlt es sich auch in den USA Medizin zu studieren.
 
H
hiker29
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #13
Hallo jasa,

die Aktivierungsreise mußt Du spätestens 6 Monate nach Deinem Interviewtermin machen. Außerdem versuche Dein Medical möglichst kurz vor oder mit dem Interview Termin zu legen, da es auch nur 6 Monate gültig ist. Desweiteren ist eventuell eine Verlegung des Interviewtermins möglich (frag am besten bei dem Konsulat nach). Damit bekommst Du weitere 6+X Monate.

Offiziell hast Du nach der Deiner Aktivierungsreise (d.h. ab Ausreisetag) maximal 6 Monate Zeit, um in die USA wieder einzureisen und dort für weitere 6 Monate und 1 Tag in den USA zu bleiben, da Du für den Permanent Residency Status mehr als 6 Monate im Jahr in den USA wohnen mußt. Wenn Du mehr als 6 Monate und weniger als 1 Jahr wegbleibst, kann Dir der Permanent Residency Status aberkannt werden. 1 Jahr und mehr führt zum Verlust.

Alle 6 Monate einreisen gilt nicht und verletzt obige Regel. Da könntest Du nur hoffen, daß der Einwanderungbeamte beide Augen zudrückt. Ich persönlich würde da nicht drauf bauen.

Während Deines zweiten Aufenthalts kannst Du jedoch ein Re-entry Permit stellen (Deine Ausbildung als Begründung) und während der Antragsstellung solltest Du in den USA bleiben. Damit bekommst Du erneut 2 Jahre.

Das Re-entry Permit läßt sich nicht verlängern. Ob man danach noch glaubwürdig ein neues Re-entry Permit beantragen kann, ist mir nicht bekannt. Hat das jemand im Forum in der letzten Zeit so durchgezogen???

Du hast mindestens 3 Jahre und X Monate Aufschub. Kommt also immer noch nicht ganz hin. Kannst Du während Deines Studiums ein Auslandsjahr an einer amerikanischen Uni einlegen, das Dir eventuell anerkannt wird?

Gruß,
Hiker29.

Hey,

bin heute durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und bin sehr begeistert!
Beim durchforsten der Themen blieb mir aber doch noch die ein oder andere Frage, undzwar:

1) Ich hab am 15. September mein Interviewtermin und gemäß dem Falle, dass alles gut laufen sollte - was muss ich danach tun? Sprich: Wie genau läuft das ab mit Aktivierung, gibt es Fristen, muss ich direkt in die USA fliegen, Mindestaufenthalt usw.

2) Bin ich Studentin im 2. Jahr von mind. 6 1/2 und werde mich wohl oder übel entscheiden müssen - brech ich hier meine Ausbildung (Medizin, bin glücklich dass ich direkt reingekommen bin) ab um in den USA nochmal ganz von vorn mit dem Studium zu beginnen oder riskiere ich den Verfall der GC: Hab ich Optionen? Antrag stellen?Gibt es da Regelungen bezüglich dieser Situationen? Kann ich ein, zwei mal im Jahr rüber oder muss ich tatsächlich mind. 6 Monate d. Jahres dort verbringen?

So, ich weiß das ist einiges und ich hoffe ihr seid nachsichtig, falls das schon mehrmals beanwortet worden ist, ich wurde nicht recht fündig.
Vielen Dank schonmal :)

Jasa
 
E
elno
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #14
Hi,
mach dir keine Gedanken. Ich bin auch Student (u. stehe vor meinem Juraexamen). Bis jetzt war ich einmal (außer Aktivierung) nach 10 monaten in NY. Bei der Einreise habe ich allerdings eine übersetzte Immatrikulationsbescheinigung gehabt für die Fälle. So, der Beamte hat uns gefragt (war mir meiner Frau) wie lange waren wir außerhalb der USA. Ich habe ihm gesagt, dass ich studiere noch (die Bescheinigung vorgelegt), u. auf jeden Fall nicht mehr als 365 Tagen weg war. Der hat nur gelächelt u. nichts mehr !!!

Ich würde dir empfehlen (wie die andere hier im Forum sicher auch), bei der Aktivierungseinreise: Bankkonto aufzumachen, Bibliothekausweis zu besorgen oder Mitglied in einem Club zu werden. Man kann auch bei Verwandten oder Freunden in Telefon-Stromrechnung einbezogen werden.

Bei der nächsten Einreisen (bei Bedarf natürlich) das alles vorzeigen. Sei einfach sicher im Gespräch, zeig dem Beamten, dass du die Gesetzlage kensst, dass du auf das Land stehst, aber deine Ausbildung muss du beenden.

Die sind auch nur Menschen u. sogar nett. Keiner kann dir die GK sofor wegnehmen, allenfals kriegst du ein Stampel im Pass (als Warnung). Selbst gegen diese kansst du noch ein Widerspruch einlegen oder erst danach Re-entry permit beantragen.


Wegen deiner Begeisterung zu diesem Form:
manche Menschen sitzen hier u. machen anderen nur Stress oder könne ganz gut runtermachen (typisch Deutsches Verhalten), nicht einmal GK oder Ausland kann solchen Menschen helfen.
(diese Leute werden auch gleich sich zu rechtfertigen versuchen );)



Mach`s gut !
 
J
jasa
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #15
Vielen Dank an euch alle, mit soviel Resonanz hatte ich garnicht gerechnet :)

Ich werde mich die Tage mit meinem Immigrant Worker in Verbindung setzen und fragen was sie mit raten würden, schließlich hat sie unseren Fall die letzen 10 Jahre betreut.

Mein persönlicher Wunsch wäre es, meine Medstudium hier zu beenden, die USMLEs usw abzulegen, um später in den USA meine residency zu machen und dort zu arbeiten.
Ich weiß von meinen Verwandten drüben, wie schwer es sein kann einen Platz für Medizin zu finden, deshalb werde ich es auf keinen Fall riskieren, meinen sicheren Platz hier aufzugeben, nur um dort vielleicht weiter zu machen, und das auch noch erheblich länger.
Ich werde hier bleiben, so oft wie möglich rüber fliegen und sehen, wie weit ich damit komme... aber meine Ausbildung geht vor.
 
M
mongoman
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #16
Jasa: Vergiss D-Land fürs Studium

Jasa: Ich habe in Österreich Medizin studiert und das ganze ECFMG-Theater mitgemacht: Lass da ja die Finger davon. Das amerikanische System ist komplett anders aufgebaut als das österreichische, Du kannst Dich jahrelang vorbereiten und der klügste Mensch der Welt sein, Du wirst trotzdem die beiden USMLE-Exams bestenfalls gerade mal bestehen, mit scheiss-Scores.
In Indien gibt es ganze Bundesstaaten voll mit strebsamen Indern, die jahrelang nichts anderes machen, als sich auf die USMLEs vorzubereiten, und die stecken uns allemal in die Tasche.

Du bist also, wenn Du in Deutschland studiert hast, letzte Wahl, um im residency match eine feine Ausbildungsstelle zu bekommen. Was bleibt Dir dann als Arzt in den USA: Bestenfalls family medicine im Corn belt, schlimmstenfalls verarztest Du Crack-User in der Bronx.

Wenn ich alles nochmal machen könnte: Sofort auf Deutschland scheissen, in den USA studieren und das machen, was Du möchtest. Ein Medizinstudium aus den USA wird dir in Deutschland anerkannt, umgekehrt geht das überhaupt nicht gut.

Also: Wenn Du in den USA leben möchtest, vergiss das Studium in Deutschland und studiere in den USA. Was sind deine zwei Jahre, die du schon studiert hast, gegen drei Jahre Residency-Suche, die dann in einem lebenslangen SCHEISSJOB enden?

Überleg dir das gut - just my two cents.
 
rabiene
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #17
Also: Wenn Du in den USA leben möchtest, vergiss das Studium in Deutschland und studiere in den USA. Was sind deine zwei Jahre, die du schon studiert hast, gegen drei Jahre Residency-Suche, die dann in einem lebenslangen SCHEISSJOB enden?Überleg dir das gut - just my two cents.
Ist aber eigentlich alles ein Frage des Geldes...;)
 
tom1981
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #18
Jasa: Ich habe in Österreich Medizin studiert und das ganze ECFMG-Theater mitgemacht: Lass da ja die Finger davon. Das amerikanische System ist komplett anders aufgebaut als das österreichische, Du kannst Dich jahrelang vorbereiten und der klügste Mensch der Welt sein, Du wirst trotzdem die beiden USMLE-Exams bestenfalls gerade mal bestehen, mit scheiss-Scores.
In Indien gibt es ganze Bundesstaaten voll mit strebsamen Indern, die jahrelang nichts anderes machen, als sich auf die USMLEs vorzubereiten, und die stecken uns allemal in die Tasche.

Du bist also, wenn Du in Deutschland studiert hast, letzte Wahl, um im residency match eine feine Ausbildungsstelle zu bekommen. Was bleibt Dir dann als Arzt in den USA: Bestenfalls family medicine im Corn belt, schlimmstenfalls verarztest Du Crack-User in der Bronx.

Wenn ich alles nochmal machen könnte: Sofort auf Deutschland scheissen, in den USA studieren und das machen, was Du möchtest. Ein Medizinstudium aus den USA wird dir in Deutschland anerkannt, umgekehrt geht das überhaupt nicht gut.

Also: Wenn Du in den USA leben möchtest, vergiss das Studium in Deutschland und studiere in den USA. Was sind deine zwei Jahre, die du schon studiert hast, gegen drei Jahre Residency-Suche, die dann in einem lebenslangen SCHEISSJOB enden?

Überleg dir das gut - just my two cents.
:mad:

Nun ja, dann möcht ich doch mal fragen, ob es dir bewußt ist, daß nicht alle Studenten in Ö, D oder woher auch immer sich ein Studium in den USA leisten könnten?

Daß die USA ein Land sind, bei denen es im Bereich Anerkennung des Medizinstudiums zu Problemen kommen kann, dürfte jedem klar sein, der sich mal damit befaßt hat, nur wenn ich deine Ratschläge hier auf mich umlegen würde, dann kann ich mein Studium im letzten Abschnitt schmeißen, etliche Jahre an Ausbildung spülen und mich einem Totalversager gleichsetzen weil ich wohl bestenfalls frisierte Buschmedizin betreiben kann...?
Dann könnte jeder europäische Mediziner der aus welchen Gründen auch immer in seinem Leben in die USA gehen will/muss wohl gleich das Handtuch werfen...

DU hast auch bei uns studiert und weißt, dass auch die Österreichische Medizin namhaftes leistet.
Von daher finde ich es etwas übertrieben von dir gleich die volle Keule einem Anfänger gegenüber zu schwingen...
Das hatten wir schon in der ersten Anatomie-Vorlesung mit dem Video vom Dr. med. Taxifahrer...

Wer sagt denn, daß sich der OP nicht auch das Wissen für beste USMLE scores anstrebern kann, neben dem Studium, um nicht schlecht abzuschneiden?

Bitte bemühe dich also um konstruktive Einwände und nicht darum jemandem noch mehr Panik zu machen, als eh schon angesagt ist.
 
Z
Zizou
I actually did it...
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #19
Jasa: Ich habe in Österreich Medizin studiert und das ganze ECFMG-Theater mitgemacht: Lass da ja die Finger davon. Das amerikanische System ist komplett anders aufgebaut als das österreichische, Du kannst Dich jahrelang vorbereiten und der klügste Mensch der Welt sein, Du wirst trotzdem die beiden USMLE-Exams bestenfalls gerade mal bestehen, mit scheiss-Scores.
In Indien gibt es ganze Bundesstaaten voll mit strebsamen Indern, die jahrelang nichts anderes machen, als sich auf die USMLEs vorzubereiten, und die stecken uns allemal in die Tasche.

Du bist also, wenn Du in Deutschland studiert hast, letzte Wahl, um im residency match eine feine Ausbildungsstelle zu bekommen. Was bleibt Dir dann als Arzt in den USA: Bestenfalls family medicine im Corn belt, schlimmstenfalls verarztest Du Crack-User in der Bronx.

Wenn ich alles nochmal machen könnte: Sofort auf Deutschland scheissen, in den USA studieren und das machen, was Du möchtest. Ein Medizinstudium aus den USA wird dir in Deutschland anerkannt, umgekehrt geht das überhaupt nicht gut.

Also: Wenn Du in den USA leben möchtest, vergiss das Studium in Deutschland und studiere in den USA. Was sind deine zwei Jahre, die du schon studiert hast, gegen drei Jahre Residency-Suche, die dann in einem lebenslangen SCHEISSJOB enden?

Überleg dir das gut - just my two cents.

Mit Verlaub Bullshit!
Richtig ist, daß ein US Abschluss höher angesehen wird als ein ausländischer, und daß es als Ausländer schwerer ist in den Steps gut abzuschneiden als für einen US Studenten, und auch daß die indischen FMGs sich extrem reinhängen; damit hat sich's dann aber auch.

Tatsache ist, daß man erstens mit entsprechender Vorbereitung in Step 1 durschaus nen 240er bis 250er Score reissen kann. Zweitens die Chancen während des Studiums EXTREM gute Kontake zu knüpfen sehr ordentlich sind, z.B. ein Jahr Dr. Arbeit drüben, dann noch zwei Tertiale PJ, bringt Dir nen dicken Stapel Letters of Recommendation und jede Menge Vitamin B. Drittens sind mit die Hauptgründe warum FMGs zum Teil solche Schwierigkeiten haben ne ordentliche Residency zu bekommen sprachliche Hürden (ja, auch bei den Indern, die auf Englisch studiert haben) und das Visum (und das hat die Threadstaterin). Viertens und letztens sind Europäische Absolventen meist sehr hoch angesehen (nach US/Canada natürlich) mit einer der Gründe, daß ein nicht zu unterschätzender Anteil der Residencies an den Top Notch Programmen (MGH, Johns Hopkins, Columbia und wie sie alle heißen) an Deutsche geht und eben nicht nur in Family Med sondern auch in Rads und Plastics.

Fazit: Den Start in USA erstmal so weit wie möglich herauszögern (nach Interview erst kurz vor Ablauf der 6 Mon. einreisen) und dann das Jahr auch komplett ausreizen. Nach dem Physikum gleich ne Dr. Arbeit in USA suchen und ein Jahr dableiben, Re-Entry beantragen und den Großteil des PJs (in Hamburg kann man z.B. alle Tertiale splitten und alle drei im Ausland machen) drüben bleiben.

Zu guter Letzt, wenn man erstmal in der Residency drin ist ist der Aufwand eh komplett vergessen, aber nicht die 250k Miese die ich angehäuft habe wenn ich in den USA studiert habe.
 
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fredi
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  • Interview - was kommt danach? Beitrag #20
Der schönste Fall wäre natürlich, wenn du genug Geld hast oder auftreiben kannst, um in den USA weiter zu studieren oder neu anzufangen. Leider kommen da immense Summen zusammen - unterschätze das bloss nicht!

Wenn das nicht geht, musst du wohl entscheiden, was dir wichtiger ist - Greencard oder Studium.
Wenn Du mit der Greencard wirklich sicher gehen willst, wirst du das Studium abbrechen müssen. Die Zeit ist einfach zu lang, um sie sicher überbrücken zu können. Aber was machst Du ohne Job und Ausbildung in den USA?

Ich würde an Deiner Stelle weiter studieren und versuchen, die GC über die Zeit zu retten. Ich halte das für durchaus möglich. Erstmal - falls noch möglich - mit dem Konsulat sprechen, dass die dir den Starttermin so spät wie möglich in den Pass kleben. Dann mit dem Ausnutzen aller Fristen soviel Zeit wie möglich schinden. Dann ein reentry permit beantragen, das genehmigt werden dürfte. Dann bist du schon mal mindestens dreieinhalb Jahre weiter und musst "nur noch" ein weiteres Jahr überstehen.

Dann neues reentry beantragen. Wenn es genehmigt wird, bist du eh schon gerettet. Wenn nicht, wird es spannend. Dann halt nach alter Väter Sitte alle halbe jahre einreisen, immer schön Nachweise fürs Studium dabei haben und am besten auch schon Nachweise über Kontakte zu möglichen Arbeitgebern in den USA - Kliniken oder Gemeinschaftspraxen. Und wie Zizou schon sagte, schon während dem Studium so viel wie möglich in und mit den USA arbeiten.

Ein vernunftbegabter Immi-Officer (und das sind die meisten!) wird wohl einsehen, dass man sein Studium so kurz vor dem Ende noch vollends zum Abschluss bringen will. Wenn er Probleme macht, versteht es vielleicht der Officer bei der second inspection. Oder im allerschlimmsten Fall der Richter. Du hast 3 Instanzen - einer der drei wird dir doch hoffentlich das fehlende Jahr noch zugestehen.
 
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