Internationale Adoption/Inländische Adoption

    Diskutiere Internationale Adoption/Inländische Adoption im Familie, Kids & USA Forum im Bereich USA Auswandern; Hallo, mein Mann und ich möchten ein Kind adoptieren. Wir haben schon einen leiblichen Sohn (13 1/2 Monate) und nun soll noch ein Mädchen...
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Jessica85
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  • Internationale Adoption/Inländische Adoption Beitrag #1
Hallo,

mein Mann und ich möchten ein Kind adoptieren. Wir haben schon einen leiblichen Sohn (13 1/2 Monate) und nun soll noch ein Mädchen dazuadoptiert werden. Ich bevorzuge ärmere Länder, da ich dem Kind die Möglichkeit auf ein "besseres Leben" bieten möchte, ob in Deutschland oder USA wissen wir noch nicht. Bislang sind wir noch in Deutschland. Jetzt meine Frage, da es ja millionen verschiedener Seiten gibt mit verschiedenen Ländern.... was wäre denn am besten? Preislich und auch organisatorisch. Ob wir nun eine Deutsche Agentur nehmen oder eine Amerikanische. Hat jemand Erfahrungen gemacht? Oder vielleicht doch lieber aus den USA/Deutschland adoptieren? Hat da jemand Erfahrungen gemacht?
 
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McKey
living souvenir
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  • Internationale Adoption/Inländische Adoption Beitrag #2
Adoption

In Deutschland ist die Adoption eines deutschen Kindes an strenge, gesetzliche Auflagen gebunden. Das Jugendamt wird Dich und Deinen Mann zu Hause besuchen, ihr müßt mediznische und psychologische Gutachten vorlegen, daß ihr gesund und in der Lage seid, ein Kind groß zu ziehen. Außerdem wird in Deutschland das sog. halboffene Verfahren praktiziert, das heißt, das Kind soll immer Kontakt zu seiner biologischen Mutter/Eltern haben. Was da an Kosten auf Euch zukommt, ist unterschiedlich, aber Gutachten können sehr teuer werden (ab 2000 €).
Wie das bei internationalen Adoptionen ist, weiß ich nur sehr begrenzt. Das russische Adoptionsrecht ist vergleichsweise streng und kompliziert, da müßt ihr mit Kosten bis zu 15.000 € rechnen.
Wenn ihr aus dem Ausland adoptieren wollt, würde ich Euch eine seriöse Agentur empfehlen, die Euch durch die Adoption begleitet.
Viel Glück!

LG

McKey
 
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California Dreamin'
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  • Internationale Adoption/Inländische Adoption Beitrag #3
In Deutschland ist die Adoption eines deutschen Kindes an strenge, gesetzliche Auflagen gebunden.
Bin keine Juristin, aber da auch bei Auslandsadoptionen ja das deutsche Recht involviert ist, kann ich mir kaum vorstellen, daß es da "Schleichwege" gibt, um sich außerhalb dieser strengen Auflagen ein Kind zu "organisieren". Finde ich im übrigen auch vollkommen richtig so, denn es geht ja zunächst mal um das Kindeswohl und nicht um den unerfüllten Kinderwunsch zweier Erwachsener. (Ich verstehe die OP auch so, daß es ihr ja um das Wohl eines Kindes geht; insofern gehe ich davon aus, daß dies auch ganz in ihrem Sinne ist).

Was die Adoption eines deutschen Kindes betrifft, so ist zu bedenken, daß auf ein Kind ungefähr zehn Elternpaare kommen, die sich ein Adoptivkind wünschen - jedenfalls sofern es um ein Baby geht. Bei älteren Kindern sieht die Sache sicherlich anders aus.
Wobei m.W. versucht wird, die "natürliche" Geschwisterreihenfolge einzuhalten, d.h. in Eurem Fall mit einem Kleinkind im Haus käme dann ein älteres Kind ja praktisch schon gar nicht in Frage.

Mein Vorschlag wäre: Nimm doch am besten mal Kontakt zu Verbänden von Adoptiv- und Pflegeeltern auf. Die bieten oft auch Kurse und Beratungen für Eltern an, die sich für die Adoption eines Kindes interessieren, und können Euch sicherlich kompetenter beraten als nun ausgerechnet ein Auswandererforum.

Gruß,
Anna
 
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McKey
living souvenir
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  • Internationale Adoption/Inländische Adoption Beitrag #4
Es gibt immer...

Bin keine Juristin, aber da auch bei Auslandsadoptionen ja das deutsche Recht involviert ist, kann ich mir kaum vorstellen, daß es da "Schleichwege" gibt, um sich außerhalb dieser strengen Auflagen ein Kind zu "organisieren". Finde ich im übrigen auch vollkommen richtig so, denn es geht ja zunächst mal um das Kindeswohl und nicht um den unerfüllten Kinderwunsch zweier Erwachsener. (Ich verstehe die OP auch so, daß es ihr ja um das Wohl eines Kindes geht; insofern gehe ich davon aus, daß dies auch ganz in ihrem Sinne ist).
..immer Schleichwege, wie man am Fall einiger prominenter Beispiele sieht. Aus psychologischer Sicht gesehen ist der Weg, den den deutsche Adoptiveltern gehen müssen, aber sehr sinnvoll, denn ein adoptiertes Kind stellt für seine Familie eine besondere Herausforderung dar. Daher ist es wichtig, daß Adoptiveltern sich bewußt sind, worauf sie sich einlassen.

Was die Adoption eines deutschen Kindes betrifft, so ist zu bedenken, daß auf ein Kind ungefähr zehn Elternpaare kommen, die sich ein Adoptivkind wünschen - jedenfalls sofern es um ein Baby geht. Bei älteren Kindern sieht die Sache sicherlich anders aus.
Wobei m.W. versucht wird, die "natürliche" Geschwisterreihenfolge einzuhalten, d.h. in Eurem Fall mit einem Kleinkind im Haus käme dann ein älteres Kind ja praktisch schon gar nicht in Frage.
..guter Einwand, daran hab ich gar nicht gedacht.

[QUOTEMein Vorschlag wäre: Nimm doch am besten mal Kontakt zu Verbänden von Adoptiv- und Pflegeeltern auf. Die bieten oft auch Kurse und Beratungen für Eltern an, die sich für die Adoption eines Kindes interessieren, und können Euch sicherlich kompetenter beraten als nun ausgerechnet ein Auswandererforum.][/QUOTE]
Sehr guter Vorschlag! Das Jugendamt in Deiner Stadt bietet hierzu sicherlich umfangreiche Infos.
 
musikheike
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  • Internationale Adoption/Inländische Adoption Beitrag #5
Wir haben hier in USA adoptiert. Es heisst Foster to Adopt. Du kannst Kinder zur Pflege aufnehmen und wenn es die biologischen Eltern "nicht schaffen" kann man adoptieren. Natuerlich musst Du hier leben und wirst auf "Herz und Nieren" geprueft. Meistens sind dies keine Babys und haben auch schon eine Vergangenheit...
Auslandsadoptionen sind sehr teuer hier in den USA.
Wenn Du mehr wissen moechtest kannst Du mir ja gerne eine PM schreiben.
Heike
 
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California Dreamin'
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  • Internationale Adoption/Inländische Adoption Beitrag #6
..immer Schleichwege, wie man am Fall einiger prominenter Beispiele sieht
Ja, leider wirst Du da wohl recht haben - wer genügend Geld auf den Tisch blättert, wird wohl immer einen Schleichweg finden, um sich ein Kind zu "kaufen". Siehe Madonna in Malawi.

Das hat für mein Verständnis nichts mehr damit zu tun, nach dem Wohl eines Kindes zu fragen, sondern hier geht es einzig und allein um die Erwachsenen, die sich um jeden Preis einen eigenen Wunsch erfüllen wollen. Eine absolut egoistische Motivation meiner Ansicht nach.

Insofern wirklich ein Grund, gerade bei Auslandsadoptionen sehr genau zu gucken, welcher Agentur man sich anvertraut. Und Überprüfungen nicht zu scheuen, sondern sie im Gegenteil als ein gutes Zeichen anzunehmen - nämlich daß hier das Kindeswohl im Vordergrund steht.

Gruß,
Anna
 
musikheike
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  • Internationale Adoption/Inländische Adoption Beitrag #7
Man sollte sich Adoption sehr genau ueberlegen, und offen mit den Kindern sein. Wenn man nicht bereit zur Offenheit ist, sollte man es lieber lassen. Ich sage nicht, dass man mit den leiblichen Eltern Kontakt haben muss, aber die Kinder muessen ganz klar wissen, wer sie geboren hat!
 
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sunny7
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  • Internationale Adoption/Inländische Adoption Beitrag #8
Guten Tag,

wenn das Thema Ádoption aus dem Ausland noch bei ihnen aktuell ist, dann melden
sie sich bei mir. Ich könnte ihnen darüber Auskunft erteilen.
 
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