Hyposensibilisierung in den USA

    Diskutiere Hyposensibilisierung in den USA im Allgemeine USA Reisefragen Forum im Bereich USA Reisen; Hallo, ich führe seit einigen Jahren eine Hyposensibilisierung, also eine Therapie gegen Heuschnupfen, durch. Diese wird immer zur Pollensaison, also...
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TeeTrizZz
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #1
Hallo,

ich führe seit einigen Jahren eine Hyposensibilisierung, also eine Therapie gegen Heuschnupfen, durch. Diese wird immer zur Pollensaison, also von etwa April bis September unterbrochen. Da ich im Herbst diesen Jahres in den USA sein möchte (siehe anderer Thread), sollte ich die Behandlung dort fortsetzen.

Meine Ärztin hat mir empfohlen, den Impfstoff mitzunehmen, da die Therapie in den USA sicherlich auch existiert, die Inhaltsstoffe aber variieren. Mehr weiß ich aber bisher auch nicht.

Deshalb meine Frage: Kann ich in den USA einfach zum Arzt marschieren (welcher Typ von Arzt?), denen meinen Impfstoff entgegenstrecken und dann impfen die mich einfach so? Was kostet der Spaß? Muss das mit der Auslandskrankenversicherung geregelt sein? Was muss ich beachten?

Vielleicht ganz allgemein bei der Gelegenheit: Wenn mir plötzlich schlecht ist und ich einen Arzt aufsuchen muss, was dann?

Grüße
TeeTrizZz
 
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MiBo
habe fertig o.O
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #2
Kann Dir nur die 2 Frage beantworten:

Vielleicht ganz allgemein bei der Gelegenheit: Wenn mir plötzlich schlecht ist und ich einen Arzt aufsuchen muss, was dann?
Dann gehst du ganz normal zum Arzt, darfst aber natuerlich gleich bezahlen. Die Rechnung reichste dann bei der Rueckkehr bei deiner Auslandskrankenversicherung ein welche Dir den Betrag im Normalfall komplett erstattet.

Und bei Frage 1 wuerde ich erst einmal meine normale Krankenkasse fragen ob die das nicht uebernehmen. Geimpft werden musste ja so oder so denke ich mal und sooo vieil teurer kann das in den Staaten ja auch nicht sein. Aber da warte mal lieber auf jemanden der Ahnung hat :biggrin:
 
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Gast44442
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #3
Hallo,

die Auslandskrankenvers. wird wahrsch. nicht für die Kosten eintreten, da sie keine Standarduntersuchung bzw. Behandl. abdeckt.
(z.B. eine fällige Krebsvorsorge oder der Check beim Zahnarzt) Standardimpfungen dürften auch darunter fallen, da man sich diese kurz vor und nach dem Urlaub auch zu Hause verabreichen lassen kann.

Frag mal bei der Auslandvers. nach und lass dir unbedingt eine schriftl. Einwilligung geben!

Ps. habe gerade deinen anderen Thread gesehen.... du bist ein Jahr weg...
dann kommt für dich sowieso keine 'normale' Auslandskrankenversicherung in Frage.
 
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USAtom1963
USAtom1963
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #4
Heuschnupfen

Hallo,
da ich auch ein Leidendsgenosse mit Heuschnupfen bin aber hier noch nicht richtig therapiert bin will ich mal sehen ob es in Florida evtl. schon die Tablettentherapie (unter die Zunge legen) frei zu kaufen gibt.
Muss mich da aber noch einmal schlau machen wie und wo es hier in D schon angeboten wird und welche Kosten hier und drüben ggf. entstehen....
Ach wär doch schon Nov/Dez...der Urlaub in Florida naht >>>>
Grüsse
Thorsten
www.kapeck.de
 
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TeeTrizZz
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #5
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Gast44442
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #6
Ich bin nur drei Monate weg.
:rolleyes::rolleyes: da habe ich wohl irgendwas durcheinander gebracht.

Hatte dazu auch noch einige Überlegungen.... Ich glaube nämlich nicht, dass ein amerik. Arzt dir ohne Probleme deine Injektion gibt weil er das Medik. eventl. nicht kennt.

Versuche deshalb in einer Apotheke Informationen über das Medikament auf Englisch zu bekommen, eventl. den Name des Med. in den USA...
(Früher haben das nur internationale Apotheken gemacht. Wie es heute aussieht, müsste dein Apotheker wissen....)

Wenn du schon eine Auslands-KV hast, frag die mal, wie lange der Schutz UNUNTERBROCHEN gilt.

60 Tage ist mir geläufig.... 90 Tage???

Am besten ein kurzes Attest deines Arztes besorgen, dass es dringend erforderlich ist, die Impfung an best. Zeitpunkten durchzuführen/weiterzuführen.
Wenn die Vers. die Kosten übernimmt, lasse dir das auch schriftl. geben.

So müsste es eigentl. klappen..... (so ging es früher..... es ändert sich ständig alles bei jeder KV ...:redface:)

Ggf. müsstest du nur eine Impfung selber bezahlen.

Guck mal, ob es so klappt und berichte mal (PN?)

Manu
 
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geoduck
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #7
Hallo,

ich führe seit einigen Jahren eine Hyposensibilisierung, also eine Therapie gegen Heuschnupfen, durch. Diese wird immer zur Pollensaison, also von etwa April bis September unterbrochen. Da ich im Herbst diesen Jahres in den USA sein möchte (siehe anderer Thread), sollte ich die Behandlung dort fortsetzen.

Meine Ärztin hat mir empfohlen, den Impfstoff mitzunehmen, da die Therapie in den USA sicherlich auch existiert, die Inhaltsstoffe aber variieren. Mehr weiß ich aber bisher auch nicht.

Deshalb meine Frage: Kann ich in den USA einfach zum Arzt marschieren (welcher Typ von Arzt?), denen meinen Impfstoff entgegenstrecken und dann impfen die mich einfach so? Was kostet der Spaß? Muss das mit der Auslandskrankenversicherung geregelt sein? Was muss ich beachten?

Vielleicht ganz allgemein bei der Gelegenheit: Wenn mir plötzlich schlecht ist und ich einen Arzt aufsuchen muss, was dann?

Grüße
TeeTrizZz
Meine Tochter hat damals so was aehnliches hier mitgemacht. Aber sie bekam das ganze JAhr ueber diese Spritzen und die Dosis wurde langsam heraufgesetz. ABER- wenn wir woanders gelebt haetten, waere die Mischung des Impfstoffes ganz anders gewesen. Warum? Weil es in anderen Gegenden andere Pflanzen gibt gegen die sie eine Allergien haben koennte. Da waere es ja nicht praktisch sie gegen Allergien zu behandlen die es in der Gegend garnicht gibt. Und die nicht zu behandlen, die es gibt.
Wurde das in deinem FAll einen Unterschied machen?
 
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TeeTrizZz
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #8
Danke, Manu-Ela! Ich frag auf alle Fälle mal bei der KV nach und lass mir dann alles bestätigen.

@geoduck: Das würde keinen Unterschied machen, weil die Behandlung ja für die Pollen hier gelten muss - ich komm ja wieder. Ich wäre aber sicherlich ganz froh, wenn die Pollen dort nicht so wirksam sind ;)
 
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geoduck
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #9
Danke, Manu-Ela! Ich frag auf alle Fälle mal bei der KV nach und lass mir dann alles bestätigen.

@geoduck: Das würde keinen Unterschied machen, weil die Behandlung ja für die Pollen hier gelten muss - ich komm ja wieder. Ich wäre aber sicherlich ganz froh, wenn die Pollen dort nicht so wirksam sind ;)

Es kommt halt drauf an wo du hinfaehrst. In einigen Gegenden gibt es Unmengen verschiedenster Pollen.
Meinem armen Mann hat es den ersten Besuch zum grand Canyon versaut. Da bluehte ein Busch und jedesmal wenn er in deren NAehe kam fing das Niesen, waterige Augen usw usw an. Und da die Dinger fast ueberall am Bluehen waren, war dieser Besuch fuer ihn etwas unangenehm.
 
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Gast28871
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #10
@geoduck

Eigentlich kenne ich es so, dass erst ein Allergietest gemacht wird und dann wird speziell gegen das sensibilisiert auf dass man vorher reagiert hat und nicht prophylaktisch gegen alles mögliche was rumfliegt.

@TeeTrizZ

Ich habe Hyposensibilisierung erfolgreich in D durchgeführt. Zwei Jahre lang, jweils Injektionen von Oktober bis Februar, war dann die ganze Saison über beschwerdefrei. Ich wollte dann dasselbe hier (Florida) machen, war mir dann aber zu aufwendig. Die Vorgehen war mich auch zu aggressiv. Die Dame (Allergologin) wollte gegen alles hyposensibilisieren wo im Allergietest auch nur eine kleinste Reaktion zu sehen war. Und dann noch Injektionen das ganze Jahr über, nicht nur die Monate vor der Saison. Und ich hätte ordentlich zuzahlen müssen. Ich habe es daher bleiben lassen.

Ich kann nicht einschätzen ob dir ein Arzt hier die Therapie nach 'deutschem Plan' die drei Monate fortführt. Ich weiss gar nicht, ob du als Urlauber überhaupt zu einem normal niedergelassenen Arzt gehen kannst oder ob die dich in den ER schicken wollen. Fragen schadet nicht, zuständig wäre ein Family Doctor oder ein Allergologe.

@USAtom1963

Was ist denn die Tablettentherapie? November/Dezember solltest du in FL zeimlich sicher sein, da blüht nix.
 
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geoduck
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  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #11
@geoduck

Eigentlich kenne ich es so, dass erst ein Allergietest gemacht wird und dann wird speziell gegen das sensibilisiert auf dass man vorher reagiert hat und nicht prophylaktisch gegen alles mögliche was rumfliegt.

@TeeTrizZ

Ich habe Hyposensibilisierung erfolgreich in D durchgeführt. Zwei Jahre lang, jweils Injektionen von Oktober bis Februar, war dann die ganze Saison über beschwerdefrei. Ich wollte dann dasselbe hier (Florida) machen, war mir dann aber zu aufwendig. Die Vorgehen war mich auch zu aggressiv. Die Dame (Allergologin) wollte gegen alles hyposensibilisieren wo im Allergietest auch nur eine kleinste Reaktion zu sehen war. Und dann noch Injektionen das ganze Jahr über, nicht nur die Monate vor der Saison. Und ich hätte ordentlich zuzahlen müssen. Ich habe es daher bleiben lassen.

Ich kann nicht einschätzen ob dir ein Arzt hier die Therapie nach 'deutschem Plan' die drei Monate fortführt. Ich weiss gar nicht, ob du als Urlauber überhaupt zu einem normal niedergelassenen Arzt gehen kannst oder ob die dich in den ER schicken wollen. Fragen schadet nicht, zuständig wäre ein Family Doctor oder ein Allergologe.

@USAtom1963

Was ist denn die Tablettentherapie? November/Dezember solltest du in FL zeimlich sicher sein, da blüht nix.

EIn Grossteil meienr Familie leidet unter Allergien. Da wurde es auch so gemacht-immer zuerst der Test. Die Einzige die die ganzjaehrigen Injektionen hatte, war meine Tochter. Die hat das 3 Jahre lang mitgemacht. Leider leben wir in einer gegend wo es jede Menge von Gruenzeug, Schimmelpilze usw usw gibt. Ideal fuer Allergien.
 
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Gast17468
Gast
  • Hyposensibilisierung in den USA Beitrag #12
1. wirst du es in Gegenden wie hier schwer haben ueberhaupt einen Arzt zu finden als Tourist ( da bleibt nur der Emergency room ).

2. falls du einen findest, musst du erst mal zum new Patient Interview, wo das eingeschaetzt wird. ( Wartezeit normalerweise 2 Monate fuer Termin )

3. auf Grund der hohen Klagemoeglichkeiten und Haftpflicht bezweifele ich, dass ein Arzt hier dir was spritzt, was er nicht kennt

4. sind die Protokolle fuer Hyposensibilisierung von Europa und USA komplett anders. Ich habe in D Hyposensibilisierung gemacht, so wie du mit Pause.
Hier wird durchgespritzt, ich bin jetzt im 3. Jahr woechentlich, und bin bald soweit, die Zeitabstaende zu verlaengern, und geh dann den Rest meines Lebens 1 mal im Monat.

5. Und Ja, die Allergene sind ueberall anders, wir haben z.B. an etlichen Orten in Oregon die weltweit hoechste Graspollen Konzentration ( Hatschi )

6. so wuerde ich es machen. nimm den Impfstoff und gib ihn dir selber, wenn du auf Nummer sicher gehn willst re. anaphylaktischem Schock oder Extremreaktion machs auf dem Emergency room Parkplatz
 
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