Familienaufenthalt 7 Monate

    Diskutiere Familienaufenthalt 7 Monate im USA: Visa und Einreise Forum im Bereich USA Reisen; Hallo zusammen, ich habe mich nun schon eine Weile in diesem Forum orientiert und informiert. Nun meine erste Frage (etwas weiter unten)...
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    7 monate familie visa visaanträge
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choirmaster
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #1
Hallo zusammen,
ich habe mich nun schon eine Weile in diesem Forum orientiert und informiert. Nun meine erste Frage (etwas weiter unten).

Zukunftsszenario für Februar - August 2011:
Meine Frau (Professorin, dt. Beamtin) möchte eine Forschungsvorhaben mit US-Kollegen abschließen; sie bekommt dafür ein sog. "Forschungssemester" von ihrer Hochschule, wird also ganz regulär monatl. vom BW-Wissenschaftsministerium besoldet. Unsere Jungs (dann 13 und 16) begleiten meine Frau und möchten / sollten dort im amerikanischen Schulalltag ihre schon vorhandenen Sprachkenntnisse verbessern. Ich selbst (Lehrer, Beamter) werde für diese Zeit ohne Bezüge beurlaubt (Antrag bereits genehmigt!) und möchte die Familie natürlich begleiten.

Wir möchten etwa Anfang Februar 2011 aufbrechen und werden definitiv spätestens Anfang September wieder zurück in unserem Mietshaus sein, bei dem der Mietvertrag ganz normal weiterläuft; außerdem geht der normale "Lehrer- bzw. Hochschullehreralltag" dann wieder weiter - wir stehen ja in Lohn und Brot. :smile:

Meine Frage: Brauchen wir nun ganz unterschiedliche Visa (Erwachsene B1 oder B2, unsere Jungs F oder J) oder noch besser: Wie fangen wir das Visum-Procedere z.B. in München überhaupt an? Erstmal alles schriftlich per vorgeschriebenen Formularen? Infotelefon? Gespräch?

Soweit ich mich bislang informiert habe, scheint das in unserem Fall alles durchaus machbar zu sein, zumal uns die US-Kollegen dann ganz praktisch helfen werden (Autokauf, Versicherung, Wohnung, etc.) - aber wie und wo beginne ich?

Für erste, auch nur kurze Tipps bin ich sehr dankbar!
Herzlichen Dank im Voraus!
 
Karl-Heinz
Karl-Heinz
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #2
Ich würde sagen, dass Euch die Hochschule Deiner Frau da sicher besser beraten kann, da sie möglicherweise schon mit anderen Kollegen durch den gleich Prozess gegangen sind und sich dann auch mit dem Papierkrieg für die Visa auskennen.
 
B
BB2017
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #3
Hallo Choirmaster,
dein Beitrag ist zwar schon was älter - hoffentlich seid ihr wieder gut heimgekehrt von eurer Reise! Wir stehen nun vor demselben "Problem" mit ganz ähnlichen Voraussetzungen (Uni + Lehramt, 1 Semester, zwei Kinder, Chorleiter ;-)). Vielleicht magst du mal berichten, wie ihr das Ganze organisiert habt und welche Empfehlungen ihr für uns hättet, was die Logistik angeht. Und: Hat sich der Aufwand gelohnt?
LG, Barbara
 
G
Gast61425
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #4
Choirmeister hat 5 Beitraege in diesem Forum und zuletzt vor 7 Jahren geschrieben. Ich wette 5$ das er sich nicht mehr meldet.
:cool:
 
azalee
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #5
Hallo Barbara,

ich bin zwar nicht OP, aber wir haben auch ähnliches hinter uns.
Wenn du ein bisschen mehr von deiner Situation erzählst, kann ich die gerne ein paar Tips geben, oder einfach nur von unseren Erfahrungen berichten.

Azalee
 
B
BB2017
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #6
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BB2017
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #7
Danke für dein Angebot, Azalee! Wir wollen ziemlich genau in einem Jahr für 6 Monate rübergehen, weil mein Mann ein Forschungssemester hat. Wir haben auch ein paar connections vor Ort, aber für mich wäre es hilfreich, ein grobes Raster zu haben, in welcher Reihenfolge man sich um was kümmern sollte (Wohnung, Schule für die Kinder, Visum,...?). Ist es so, dass man bei der Schulwahl in den USA generell wohnortgebunden ist? Vielleicht hast du ja ein paar mehr Infos.
LG; Barbara
 
azalee
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #8
Hallo Barbara,

wir hatten einen Vorlauf von mehr als 2 Jahren, von der Idee bis zum Abflug.

Das größte Problem war die Koordination der Zeitfenster bei meinem Mann und mir. Da gb es verschiedene Unwägbarkeiten, die erheblichen Aufwand verursacht haben.
Alles in allem haben sich Schule und Regierungspräsidium innerhalb ihres Spielraums recht flexibel gezeigt.
Auch mein Mann konnte den geplanten Zeitraum eintüten. Das war aber fast noch komplizierter.

Wie weit seid ihr denn mit der Vorbereitung?

Sind die Freistellungsanträge schon gestellt und bewilligt?

Die eventuellen Konsequenzen in Beihilfe / PKV bedacht und umschifft? Die KV - Frage für die USA schon geklärt? Über die Uni (teuer, für die dependents sauteuer bzw. deutsche AuslandsKV, die als gleichwertig anerkannt wird?) Da gibt es einige Fallstricke.

An welche Uni soll es denn gehen? Hat dein Mann das Verfahren für das J1 schon angeleiert? Seit einiger Zeit kostet das die Unis ein paar hundert dollars, wer zahlt? Ich denke mal, es läuft auf "short term scholar" hinaus, oder?

Die Visumsformalitäten an sich können ja erst einige Monnate im voraus erledigt werden.

Das waren die größten Brocken, obwohl das ganz easy klingt ... :biggrin:

Die nächstzeitaufwändige Sache ist dann die Auswahl des Wohnorts aufgrund der Auswahl des Schulbezirkes bzw. der bestimmten Schule, auf die man seine Kinder schicken will.

Ich muss jetzt meine Kinder chauffieren, aber ich melde mich danach. Vielleicht kannst du mir in der Zwischenzeit ein paar genauere Angaben machen.

Hast du als L ein Sabbatjahr oder bist in Elternzeit (was alles vereinfachen würde) oder lässt du dich aus familiären Gründen freistellen?

Wie alt sind die Kinder?

Wohin soll es gehen? Wichtig, weil die "Spielregeln", wie man sich am geschicktesten seinen Wohnort wählt, regional sehr unterschiedlich sein können.

Azalee
 
B
BB2017
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #9
Hallo Azalee,
eigentlich wollte ich dir eine PM schicken, aber ich darf noch nicht (wie mir ganz am Ende mitgeteilt wurde). Nun denn:

Erst einmal vielen Dank, dass du dich so kümmerst! Hier nun unser Stand der Dinge:

- Meine Beurlaubung aus familiären Gründen gebe ich morgen ab, mein Schulleiter unterstützt mich und wird das auch unterschreiben. Hoffentlich wird das genehmigt. Mein Mann kriegt sein Forschungssemester wohl eh genehmigt, so dass das Zeitfenster (1Feb2018 - Aug2018) klappen sollte. Damit wäre die Beihilfe hoffentlich auch erledigt, KV muss ich nochmal anrufen...

- Ort: Steht eigentlich auch schon fest. Kent in Ohio, kleine nette Uni-Stadt, dort haben wir Ami-Freunde, die an der Uni tätig sind und Kinder im Alter von unseren haben. Einziger Haken: Dort gibt's keine Slavistik (Fachgebiet meines Mannes), so dass eine offizielle Einladung von dort vielleicht nicht möglich ist. Mein Mann sagt, er braucht keine Slavistik vor Ort, sondern vor allem eine Bib mit Fernleihe ;-))

- Deine Schlagworte zu allem, was die Uni betrifft, leite ich mal an meinen Mann weiter, da kann ich dir hoffentlich bald ein Update geben (er ist immer sehr beschäftigt :-)) Visum: Brauchen unsere Kinder da ein eigenes? Oder gehen die bei meinem Mann mit drauf? (Ich brauche keins, weil ich irgendwo in der Schublade noch einen US-Pass rumfliegen habe.)

- Meine Hauptsorgen drehen sich tatsächlich um die Orga des Alltags: Wo kommt man an Wohnungen für so einen kurzen Zeitraum?, gilt die sache mit den school districts für alle Schulformen und Altersstufen? - Unsere Kinder sind dann 8 und 11 Jahre alt. Wie organisiert man am besten ein Auto für 6 Monate? Ich hoffe da auch auf Unterstützung durch unsere Freunde vor Ort, aber möchte denen nicht zu viel aufbürden.

So viel für's erste. Wie gesagt bin ich vor allem über praktische Tipps dankbar, auch über Kleinigkeiten, die einem sonst vielleicht durch die Lappen gehen würden...

Liebe Grüße
Barbara
 
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Gast34111
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #10
Privatschulen haben ihre eigenen Regen, welche Kinder sie zulassen. Staatliche Schulen müssen sich an die Vorgaben der Schulbehörde halten. Ich würde die Schule und die Schulbehörde vor Ort anfragen, weil es bei 6 Monaten bestimmt auch Sonderwege geben kann.
Ein wichtiger Punkt, ist ausgeschlossen, dass deine Kinder die amerikanische Staatsbürgerschaft durch dich/Großeltern geerbt haben. Das Konsulat kann verlange, dass dieser Punkt erst geklärt werden muss, das brauch Zeit. Ein Kind das anrecht auf einen US Pass hat, kann kein Visum für Amerika beantragen.
 
azalee
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #11
Hallo Barbara,


mir ist noch nicht klar, auf welcher Grundlage ihr ein Visum erhaltet !?!

Bei meinem Mann war es jedesmal ein Hickhack, weil die Einladung und die Beschreibung des Forschungsvorhabens durch mehrere Abteilungen / Ebenen der Uni laufen musste. 2012 war das noch nicht mit Kosten verbunden, 2014 waren es knapp $ 400 uni-intern bis zum Erhalt des DS 2019.

Kennst du schon diese Seite? Ist eine von vielen guten Infos über die formalen Aspekte für den Erhalt des Visums.

https://j1visa.state.gov/programs/short-term-scholar/

Sobald dein Mann visumsberechtigt ist, seid ihr dependents und erhaltet J-2. Damit dürfen deine Kids offiziell eine public oder private school besuchen, und du dürftest sogar arbeiten. :smile: Was sich aber bei einem Kurzaufenthalt nicht lohnt, da es ca 3 Monate dauert, bis die EAD (Arbeitserlaubnis) nach Beantragung eintrudelt.

Erst wenn die Visumsfrage prinzipiell geklärt ist, braucht man die anderen Dinge anzugehen: Als da wären ... Kranken-Versicherung ... :eek:

Mein Mann ist beihilfeberechtigt, ich auch, aber in meinem Bundesland war ich eben nicht mehr beihilfeberechtigt während der Freistellung aus familiären Gründen! Das wird anders behandelt als Sabbatjahr oder Elternzeit. Vielleicht verhält sich das in deinem Bundesland ja anders, da das Beamtenrecht ja recht unterschiedlich geregelt ist.

Wenn der Beihilfe-Anspruch entfällt, ist eigentlich (!!!) auch die PKV hinfällig. Natürlich kann man sie kündigen, wenn man sie 7 Monate eigentlich gar nicht braucht. Nur ... hinterher kommt man nicht mehr zu den alten Bedingungen zurück. D.H. man wird zu neuen, meist deutlich schlechteren Konditionen aufgenommen, WENN man nicht die Möglichkeit hat, eine "große Anwartschaft" gegen einen bestimmten Betrag pro Monat zu erwerben. Meine KV bot das natürlich nicht !!! (übler Fallstrick)

Außerdem: Viele / die meisten / fast alle Ärzte bzw. medizinische Zentren behandeln einen nur entweder mit einer amerikanischen oder einer US-anerkannten KV. Der springende Punkt dabei ist eine Zusage im Voraus über unbegrenzte Kostenübernahme für alle entsprechenden Behandlungen. Die PKV windet sich dabei etwas, man kann aber trotzdem so etwas ähnliches bekommen wie eine Generalzusage.

Aber die Beihilfe macht das nicht !!! Selbst wenn du weiterhin Anspruch hast, bekommst du von ihnen keinen Schrieb, auf dem das drauf steht. (nächster Fallstrick)

Außerdem gibt es Probleme mit der prozentualen Stückelung der Kostenübernahme. Sowas ist amerikanischen Ärzten suspekt.

2012 war ich 6 Wochen beihilfeberechtigt als dependent mit J-2 in den USA und hätte eigentlich 2-3 Physios pro Woche für meine Hand gebraucht. Es war mir nicht möglich, trotz Behandlungsergebnisse auf CD, langem Arztbrief und Versicherungsbestätigungen extra auf Englisch irgendeine Behandlung zu ergattern. Weder mit Zücken der Kreditkarte, noch mit Ausssicht auf Bargeld oder Scheck von einem amerikanischen Konto hat man mich zu einem Arzt oder einem Physio gelassen. Ich war ja nicht lebensbedrohlich erkrankt !!! (doofer Fallstrick)

Für alle, die sich jetzt wundern: 2012 musste man an der UCLA noch keine Uni-KV abschließen oder eine Gleichwertigkeitserklärung abgeben.

2014 mussten wir ja sowieso andere Anforderungen erfüllen, und konnten eine Auslands-KV (mit USA) von D aus abschließen, die die UCLA - Kriterien erfüllt hat. Das war unbegrenzte Kostenübernahme aus einer Hand, hätte also die medizinischen Zentren sehr gefreut. Auch die preconditions waren iwie inbegriffen. Im Familientarif war sie sogar unschlagbar günstig. Allerdings erlaubt nicht jede Uni die Umgehung ihrer bevorzugten Versicherung. Wie schon erwähnt, in unserem Fall für J-1 noch einigermaßen erschwinglich, aber für dependents irre teuer. :eek:

Kommen wir zurück zur Situation in D:

Da mein Mann, wie dein Mann weiterhin von D besoldet wird, behält er ganz offiziell seinen Beihilfe-Anspruch, sodass er die Kinder auf seinen Namen nehmen kann, falls du deinen Beihilfe-Anspruch verlieren solltest. Aber ... solltet ihr in verschiedenen Bundesländern angestellt sein, so wie wir, muss eigentlich (!!!) die PKV angepassst werden, was wiederum bedeutet ... ja genau ... neue Tarife ... sowohl beim Wechsel zu deinem Mann, als auch beim Wechsel wieder zurück. (schon wieder so ein niedlicher kleiner Fallstrick)

Warum spielt es überhaupt eine Rolle, bei wem die Kinder versichert sind, fragen sich vielleicht einige ... je nach Bundesland und Kinderzahl verändert sich dabei eventuell die prozentuale Erstattung bei einem oder beiden Elternteilen.

Übrigens ... Kindergeld konnte ich weiterhin über mich ausgezahlt bekommen, nur keine Beihilfe ... :rolleyes:. Wenn du also in irgendeiner Weise Anspruch auf Elternzeit hast, und in einem Bundesland wohnst, das in der Zeit Beihilfe gewährt, würde das die formale Seite transparenter gestalten.

Du siehst, KV ist ein großer finanzieller Posten.

Wenn dann noch die Rückkehr geklärt ist, ist alles andere gut organisierbar.

Letzter Punkt: Dir ist klar, dass du keinen Anspruch auf Einsatz an deiner alten Schule hast? Selbst wenn dir dein Chef mündlich alles verspricht, ist er selber weder daran gebunden, noch braucht sich ein RP danach zu richten. Ist nicht anders als bei Elternzeit auch. Meistens klappt es, aber eben nicht immer. Ich musste ziemlich kämpfen, um wieder an meine Schule zurückzukommen. Wir sind aber generell so gut versorgt, dass ständig das Damokles-Schwert der Abordnung über uns schwebt.

So, das war jetzt ein bisschen länger, und komplizierter, kämpf dich da mal durch. Vielleicht hast du ja Glück, und hast nicht so ein KV-Hickhack ... :biggrin:

Alle anderen Themen wie Auswahl der Schule, Wohnungssuche, Konto, SSN, Führerschein, welche Dokumente aus D mitnehmen, etc. sind zwar auch zeitaufwändig, aber machen auch Spaß. :smile:

Bis demnächst, dann mit angenehmeren Themen

azalee :family:

P.S. Das Schuljahr in den USA hört Anfang Juni schon wieder auf. Wenn es auch um eure Kinder geht, wäre das Wintersemester vielleicht besser?
 
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #12
Noch'n Nachtrag ... wenn du dual citizen bist, wie ist das mit euren kids? Wie mercedes schon angemerkt hat - als citizen gibt es logischerweise kein Visum. Kannst / konntest du deine Saatsbürgerschaft weitergeben oder nicht? Nicht, dass beim Visums-Procedere herauskommt, dass sie citizens sind, und euch dann die Zeit knapp wird, um bis zum geplanten Abflug alle Papiere geregelt zu bekommen.
 
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #13
Noch ein Gedanke ... Eher so eine Spezialfrage für @Frau Appenzeller ... :smile:

Wenn BB ihre Staatsbürgerschaft nicht an ihre Kinder weitergeben kann, besteht trotzdem irgendeine Möglichkeit, dass bei einem 7-monatigen Aufenthalt der Child Act greift, und die Kinder bei Grenzübertritt die Staatsbürgerschaft erhalten?

Welche Voraussetzungen müsste BB schafffen und welche Anträge stellen?

Angesichts der wenigen "Nachteile" für Schüler und/oder Studenten hätte das ja unschätzbare Vorteile.

Nachteil: Das typische Auslandsjahr in der 10. Klassse funktioniert so nicht mehr, da die Orgas das nur für Nicht-Amerikaner organisieren dürfen.
Vortel: Andererseits kann man dann sein Kind bei Freunden oder Verwandten unterbringen, und spart sich die 5-stellige Summe für den Orga-Aufenthalt.

Nachteil: Nicht alle deutschen Uni-Austauschprogramme greifen. Bei vielen Unis geht es allerdings trotzdem.
Vorteil: Freie Auswahl der Uni, Aufenthaltsdauer nach Wahl, eventuell financial aid über Unis möglich.

Nachteil: Falls die Kids mal Großverdiener (!) werden, müssten sie eventuell etwas mehr Steuern zahlen und hätten bei manchen Banken Schwierigkeiten, ein Depot einzurichten ... Aber das betrifft dich, Barbara, ja genauso ... :biggrin:
Vorteil: Zu viele, um sie aufzuzählen.

Aufgeben kann man seine Stabü immer, nur nicht mehr nach Belieben erhalten ...
 
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #14
Privatschulen haben ihre eigenen Regen, welche Kinder sie zulassen. Staatliche Schulen müssen sich an die Vorgaben der Schulbehörde halten. Ich würde die Schule und die Schulbehörde vor Ort anfragen, weil es bei 6 Monaten bestimmt auch Sonderwege geben kann.
Ein wichtiger Punkt, ist ausgeschlossen, dass deine Kinder die amerikanische Staatsbürgerschaft durch dich/Großeltern geerbt haben. Das Konsulat kann verlange, dass dieser Punkt erst geklärt werden muss, das brauch Zeit. Ein Kind das anrecht auf einen US Pass hat, kann kein Visum für Amerika beantragen.
Puh, das mit dem Anrecht unserer Kinder auf US-Staatsbürgerschaft war für uns nach der Geburt kurz Thema, klang aber so weit hergeholt, dass wir das gar nicht erst versucht haben. Muss ich mich wohl jetzt nochmal genauer erkundigen; erste Recherchen auf der Homepage vom Konsulat waren noch nicht so hilfreich. Danke für den Hinweis!

~~~~~~~~~~ Zusammengeführter Beitrag ~~~~~~~~~~


Das mit dem Großverdiener kann ich bei meinen Kinder schon mal ausschließen, die sind dafür viel zu chaotisch :biggrin: Um den Rest (müssen sie / können sie / dürfen sie citizens werden) kümmere ich mich wie gesagt mal, es sei denn, jemand weiß sofort passende Antworten...
 
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #15
...citizenship through parents

Hab folgenden Passus beim Department of Homeland Security gefunden als Voraussetzung für die Einbürgerung:
At least one parent is a U.S. citizen, the child is currently under 18 and residing in the U.S. in the legal and physical custody of the U.S. citizen parent pursuant to lawful admission for permanent residence.

Man müsste wissen, wie "Permanent residence" genau definiert ist...hört sich nicht wirklich nach einem halbjährigen Aufenthalt an.
 
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #16
Nur ganz kurz ... 6 Monate sind gar kein Problem für staatliche Schulen, bei euch ja sogar nur 4 Monate. Und da spielt es auch keine Rolle, ob der Schüler citizen oder nicht ist. Wer im Bezirk wohnt, hat ein Anrecht auf Schulbesuch.

Bei Privatschulen ist das anders, v.a. wenn sie sowieso eine lange Warteliste haben. Da werdet ihr dann keine Chance haben, so mitten im Jahr. Es gibt aber auch welche, die händeringend nach vollzahlenden Schülern suchen.

Azalee

~~~~~~~~~~ Zusammengeführter Beitrag ~~~~~~~~~~

Um den Rest (müssen sie / können sie / dürfen sie citizens werden) kümmere ich mich wie gesagt mal, es sei denn, jemand weiß sofort passende Antworten...
Ich schicke mal eine PN an Frau Appenzeller. Sie kennt sich hervorragend aus.
 
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #17
So, habe Frau Appenzeller angeschrieben. Mal schaun, wann sie hier reinschaut ... :smile:
 
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appenzeller
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #18
So, hier bin ich :smile:
Noch ein Gedanke ... Eher so eine Spezialfrage für @Frau Appenzeller ... :smile:

Wenn BB ihre Staatsbürgerschaft nicht an ihre Kinder weitergeben kann, besteht trotzdem irgendeine Möglichkeit, dass bei einem 7-monatigen Aufenthalt der Child Act greift, und die Kinder bei Grenzübertritt die Staatsbürgerschaft erhalten?

Welche Voraussetzungen müsste BB schafffen und welche Anträge stellen?

Angesichts der wenigen "Nachteile" für Schüler und/oder Studenten hätte das ja unschätzbare Vorteile.

Nachteil: Das typische Auslandsjahr in der 10. Klassse funktioniert so nicht mehr, da die Orgas das nur für Nicht-Amerikaner organisieren dürfen.
Vortel: Andererseits kann man dann sein Kind bei Freunden oder Verwandten unterbringen, und spart sich die 5-stellige Summe für den Orga-Aufenthalt.

Nachteil: Nicht alle deutschen Uni-Austauschprogramme greifen. Bei vielen Unis geht es allerdings trotzdem.
Vorteil: Freie Auswahl der Uni, Aufenthaltsdauer nach Wahl, eventuell financial aid über Unis möglich.

Nachteil: Falls die Kids mal Großverdiener (!) werden, müssten sie eventuell etwas mehr Steuern zahlen und hätten bei manchen Banken Schwierigkeiten, ein Depot einzurichten ... Aber das betrifft dich, Barbara, ja genauso ... :biggrin:
Vorteil: Zu viele, um sie aufzuzählen.

Aufgeben kann man seine Stabü immer, nur nicht mehr nach Belieben erhalten ...
Das Problem bei Kindern von Doppelstaatsbuergern ist immer, dass bei diesen bei einem Visumantrag immer zuerst geprueft wird, ob sie nicht ev. doch Anrecht auf die US StaBue haben. Wenn also in Frankfurt ein Visum beantragt werden soll fuer den Familienurlaub (oder fuer Schueleraustausch spaeter etc.), wuerde es letzten Endes ziemlich sicher auf den Child Citizenship Act hinaus laufen - man hat aber dann bereits schon wertvolle Zeit verloren. Der ganze Prozess mit dem Immigrantvisum dauert ja doch 3-4 Monate...


Hab folgenden Passus beim Department of Homeland Security gefunden als Voraussetzung für die Einbürgerung:
At least one parent is a U.S. citizen, the child is currently under 18 and residing in the U.S. in the legal and physical custody of the U.S. citizen parent pursuant to lawful admission for permanent residence.

Man müsste wissen, wie "Permanent residence" genau definiert ist...hört sich nicht wirklich nach einem halbjährigen Aufenthalt an.
So, wenn beide deiner Kinder in der Ehe geboren sind, musst du vor deren Geburt 5 Jahre in den USA gelebt haben (davon 2 Jahren nach deinem 14. Lebensjahr), damit du die US StaBue direkt weiter geben kannst. Trifft das nicht zu, koennen die Kinder ueber den Child Citizenship Act of 2000 ihre US StaBue erlangen.

Dazu muss in Frankfurt ein IR-2 Visum beantragt werden. Zuerst reicht ihr eine Petition I-130 fuer Immediate Relatives ein. Ist diese genehmigt, kommt das eigentliche Visum. Mit dem koennt ihr dann in die USA einreisen. Mit dem Einreisestempel werden deine Kinder zuerst Permanent Residents, aber aufgrund des Child Citizenship Act sofort dann US Citizens.

Da ihr ja eh ein paar Monate bleiben wollt und somit keine Eile habt, koennt ihr bis zur Zustellung der Greencards warten und dann mit diesen zum naechsten Passamt oder Post Office marschieren und fuer eure Kinder US Paesse holen gehen. Die Social Security Karten koennt ihr aber schon bereits nur mit dem Stempel im Pass anfordern.

Hoffe, das hilft etwas weiter. Wenn mein Geschreibsel etwas wirr rueber kommt und etwas unklar ist, bitte nachfragen. Mein Sohn loechtert mich gleichzeitig mit Englisch Spelling Fragen... Da produziert das Hin und Her zwischen zwei Sprachen manchmal eine Fehlermeldung :laugh:
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Shakalakabummmm
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #19
So oder so, sie bekommen kein J, weil die Kids us citizen sind? Egal welchen von beiden Wegen sie gehen muessen?
 
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appenzeller
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  • Familienaufenthalt 7 Monate Beitrag #20
So oder so, sie bekommen kein J, weil die Kids us citizen sind? Egal welchen von beiden Wegen sie gehen muessen?
Sobald bekannt wird, dass ein Elternteil US Citizen ist, wird erst abgeklaert, ob Anspruch auf US Citizenship bei den Kindern besteht oder nicht.
Wenn sich die Eltern jedoch weigern, die Citizenship ueber den Child Citizenship Act zu beantragen, weiss ich nicht, ob dann ein J ausgestellt werden wuerde. Das waere mal eine interessante Frage fuer eure Immianwaeltin :biggrin:
 
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