Erfahrungen mit WWOOF USA

    Diskutiere Erfahrungen mit WWOOF USA im Arbeit, Job oder Praktikum USA Forum im Bereich USA Auswandern; Liebe members, ich muss von meiner Uni aus diesen Sommer einen Auslandsaufenhalt absolvieren. Das Programm dafür ist mir freigestellt allerdings...
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all-American hero
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #1
Liebe members,


ich muss von meiner Uni aus diesen Sommer einen Auslandsaufenhalt absolvieren. Das Programm dafür ist mir freigestellt allerdings liebäugle ich mit einem Summer Work Experience program und hier insbesondere mit dem freiwilligen Arbeiten auf einer Farm (auch wwoofen genannt)

Da man an der Uni immer über alles viel zu spät informiert wird bin ich leider nun auch viel zu spät mit einer Bewerbung für themenpark wie disney oder Universal Studios oder Seaworld dran, daher wird mir am ende nur diese wwoofen überbleiben. Ich habe ja wohl keine andere Wahl:

Daher meine Fragen:

-Die Idee die hinter WWOOF USA steht finde ich interessant, aber ich bräuchte dringend eure Erfahrungen, falls ihr welche gemacht habt.
Meine größte Sorge ist, dass man dort nur als billige , (dumme?) Arbeitskraft ausgebeutet und schlecht behandelt wird.
Nun sagt ihr zurecht" Mach es dann doch einfach nicht!" , aber wie gesagt, mir bleibt angesichts der kurzen Vorbereitungszeit nichts anderes übrig. (Ausser ihr hättet noch einen Job für ca. 6 wochen für mich ^^ :cool:)

Auch kann ich dann ja nicht einfach von diesem Hof abhauen, denn was soll ich dann mehrere Wochen ohne konkreten Plan und mit einem Rückflug erst in einigen Wochen tun ? 8 Wochen rumreisen geht ja auch ins Geld.

Kurzum:
Kann man diesen WWOOF Farmen trauen und würdet ihr mir das empfehlen? Ich würde gerne nach Florida oder Kalifornien

Besten dank
 
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Re: Erfahrungen mit WWOOF USA
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Anu
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #2
Lieber all-american-hero,

ich kenne zwar wwoof nur von Freunden, habe aber zu 99,9 Prozent nur Gutes gehört.

Du kannst bei wwoof "einfach abhauen", wenn es Dir nicht passt. Eine Freundin von mir war bei einer Familie, die schon zur Grundvoraussetzung gemacht hat, dass die Helfer nach getaner Arbeit gefälligst woanders rumlungern müssen, damit die Arbeitgeber zu Hause ihre Ruhe haben. Da hat sie ganz schnell 'nen Stiefel gemacht und nach zwei Telefonaten bei anderen Jobanbietern von wwoof eine tolle Farm gefunden, auf der sie ein schönes Zimmer mit Familienanschluss hatte. Jetzt schwärmt sie:smile:

Neben wwoof gibts noch helpx. Bei Beiden musst Du Dich gegen Gebühr anmelden, um die Kontaktdaten der Jobanbieter (farmstay oder homestay) zu bekommen. helpx liefert auch Infos über Farmart- und größe, Unterbringung, Dauer, Zeiträume, Anzahl gesuchter Helfer uvm., und Du kannst Dein Profil für Jobanbieter einstellen. Wie das bei wwoof gehandhabt wird, weiß ich nicht.

Es gibt hier in der "Visa und Einreise" Rubrik einen Thread mit dem Titel "brauch ich fürs Wwoffen ein Visa?". Die Beiträge dort wären für Dich ja interessant.

Falls Du ein bisschen was gespart hast, geht auf die Schnelle Volunteer Work. Du brauchst kein Arbeitsvisum, bist aber Selbstversorger. Volunteer ist alles, wofür Du keine Gegenleistung bekommst. (sprich keine Logis, Kost, Geld, Workshops uvm.) Eine günstige Unterkunft ist schnell gefunden (google oder craigslist = sublets) Und du kannst etwas wählen, das zu Deinem Studium oder Deinen Interessen passt.

Disney geht ja über die Arbeitsagentur. Vielleicht sind da ja auch andere adäquate Angebote? (hast Du aber bestimmt auch schon gecheckt)

Über welche Orga gehst Du? GACC? Was studierst Du denn? Fragen über Fragen:-)

Viel Spaß, viel Glück und liebe Grüße
Anu
 
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all-American hero
wannabe adventurer
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #3
Hallo Anu,

vilen herzlichen Dank für die Tips!
Also ist diese Sache doch vertrauenswürdig? Ich spekuliere ja mit einer Fram in Kalifornien, nähe San Diego. Dort werden die Leute sicher ganz entspannt sein, oder?

THEMA VISA: Der thread dn du mir genannt hast hat mir leider nicht geholfen weil dort völlig unterschiedliche Meinungen stehen. Ausserdem sind die Informationen auf den offiziellen Seiten der US Embassy auch zweideutig interpretierbar.

Individuals participating in a voluntary service program which benefits a U.S. local community, who establish that they are a member of, and have a commitment to, a particular recognized religious or nonprofit charitable organization, may be eligible for a B-1 visa or visa free travel under the Visa Waiver Program (VWP) if the work to be formed is traditionally done by volunteer charity workers; they will receive no salary or remuneration from a U.S. source, other than an allowance or other reimbursement for expenses incidental to their stay in the United State; and they will not engage in the selling of articles and/or the solicitation and acceptance of donations.


A voluntary service program is an organized project conducted by a recognized religious or nonprofit charitable organization to provide assistance to the poor or the needy, or to further a religious or charitable cause.
Laut erstem Paragraphen könnte man wwoofen als "voluntary work" verstehen, laut zweitem Paragraphen können aber Farmen wohl nicht als "charitable organizations" betrachtet werden.

Verdammt, sollen die sich halt mal unmissverständlich ausdrücken! Da kommt man schon als freiwilliger arbeitssklave und hat nur Stress...

Es wird doch da in diesem riesigen Land sicherlich nicht die Arbeitsbehörde kleinlich jeden Hof absuchen und minutiös recherchieren .
Notfalls sagt man eben, dass man ein Bekannter des Hofeigentümers ist und dort während der Ferien eben ein wenig die Verwandtschaft besucht und dort hilft.Wer will und kann das denn nachprüfen?? Als Freund oder Verwandter der Familie kann ich doch auf freundschaftlicher Basis arbeiten wo wie und was ich möchte.

Ehrlich gesagt habe ich noch keine eindeutige Information zu dieser Visa Frage gefunden und je mehr ich lese desto mehr verwirrt mich das.
aber zu allererst muss ich mal so einen hof finden!
Wievil koste den nnotfalls so ein Visum und wie lange dauert das? Ich bräuchte das spätestens im August.


Anu, welche Organisation meinst du?
Ich habe bisher nur das WWOOF Prgramm gefunden weil ich gar nicht, weiß wo ich überhaupt anfangen soll zu suchen für ein 8-wöchiges Programm das auch noch in 3 Monaten beginnen soll^^
Zu deiner anderen Frage: Ich studiere Englisch und Religion für Lehramt
 
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Gast14969
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #4
..........

Es wird doch da in diesem riesigen Land sicherlich nicht die Arbeitsbehörde kleinlich jeden Hof absuchen und minutiös recherchieren .
Notfalls sagt man eben, dass man ein Bekannter des Hofeigentümers ist und dort während der Ferien eben ein wenig die Verwandtschaft besucht und dort hilft.Wer will und kann das denn nachprüfen?? Als Freund oder Verwandter der Familie kann ich doch auf freundschaftlicher Basis arbeiten wo wie und was ich möchte.

Ehrlich gesagt habe ich noch keine eindeutige Information zu dieser Visa Frage gefunden und je mehr ich lese desto mehr verwirrt mich das.
aber zu allererst muss ich mal so einen hof finden!
Wievil koste den nnotfalls so ein Visum und wie lange dauert das? Ich bräuchte das spätestens im August.


........
Wenn Du Dich gerne ungesetzlich verhalten und ggf. deportiert werden moechtest, dann musst Du das einfach so machen. Viel Glueck dabei .... Denn das wirst Du brauchen. Vor allem dann, wenn es mal zu einem kleinen "Arbeits"-unfall kommen sollte.....
 
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all-American hero
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #5
Wie gesagt, ich bin der Verwandte oder Freund der Familie, der in seinen Ferien endlich mal wieder die Familie besuchen kommt und gelegentlich mal hier und da hinlangt! Wie soll das nachgewiesen werden, dass ich mehr mache?

Und sollte es zum unfall kommen habe ich ja eine Auslandskrankenversicherung.
Ich sage nicht dass ich es besser weiß, ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Ich äussere nur, was ich mir eben so denke und wie es mir logisch erscheint.
 
Toapert
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #6
und die Uni schreibt die USA vor? :confused:

Was ist mit Canada, England, Neuseeland, Australien??? Gibts da sowas nicht?

Hast du die work & travel Organisationen alle schon angeschrieben?
 
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all-American hero
wannabe adventurer
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #7
nein vorgeschrieben werden die USA nicht, aber das Land ist einfach meine große Leidenschaft und ich möchte einfach nirgendwo anders hin.
Auch spreche ich American English und würde das gerne noch soweit perfektionieren wie möglich.

Bezüglich Travel & Work habe ich schon verschiedene Organisationen studiert aber deren Bedingunegn, v.A. aber die Teilnahmegebühr sind horrend hoch und wenn ihr mich fragt eine Zumutung

Es wird wohl auf so ein farmstay oder homestay Programm rauslaufen

nochmal: Kostet so ein Visum so viel? Oder wa sist eigentlich das Problem dabei? Ich bin bisher immer dank dem Visa Waiver Program in die USA gereist
 
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Gast14969
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #8
nein vorgeschrieben werden die USA nicht, aber das Land ist einfach meine große Leidenschaft und ich möchte einfach nirgendwo anders hin.
Auch spreche ich American English und würde das gerne noch soweit perfektionieren wie möglich.

Bezüglich Travel & Work habe ich schon verschiedene Organisationen studiert aber deren Bedingunegn, v.A. aber die Teilnahmegebühr sind horrend hoch und wenn ihr mich fragt eine Zumutung

Es wird wohl auf so ein farmstay oder homestay Programm rauslaufen

nochmal: Kostet so ein Visum so viel? Oder wa sist eigentlich das Problem dabei? Ich bin bisher immer dank dem Visa Waiver Program in die USA gereist

Ein B-Visa kostet nicht viel. Und VWP ist praktisch gratis.

Nur arbeiten darfst Du hier NICHT! Auch nicht gegen Kost und Logis.

Volunteering unterliegt vorgeschriebenen Regeln, an die auch DU Dich halten musst.
Fuer bestimmte Taetigkeiten wie z.B. Aupair sind Orgas vorgeschrieben. Das kostet i.d.R. einiges Geld, ist aber Pflicht.

Du kannst natuerlich machen was Du willst. Aber glaubst Du wirklich, dass im Fall der Faelle Dein "Verwandtschaftsverhaeltnis" nicht genauestens nachzuweisen ist??? Dann muesste ich Dich fragen: Wovon traeumst Du nachts???

Schon eine "kleine" Befragung am PoE koennte definitiv in die Hose gehen.
Jedenfalls bist Du klar gezwungen, zu luegen. Denn was Du vorhast, ist in den USA in dieser Form ungesetzlich.
Denk nur nicht immer an so stinknormale Krankheitsfaelle, wo dann vielleicht eine Auslands-KV ohne grosses Aufheben dafuer aufkommt. Es gibt auch z.B. kompliziertere Vekehrsunfaelle mit Rechtsstreitigkeiten. Bei denen kommt ein illegaler Aufenthalt (deine Arbeit macht ihn dazu) immer besonders gut. Die Folgen kannst Du gar nicht abschaetzen.
 
fredi
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #9
Kryptos hat völlig Recht. Zudem sind Unfälle im Farmbetrieb oft zweifelsfrei auf illegale Arbeit zurückzuführen - wer hackt sich schon im Urlaub in den Fuss, verletzt sich mit ner Kettensäge oder wird von nem Bullen in den Stacheldraht gedrückt? Das sieht ein Blinder ohne Krückstock und das kann sich hier böse rächen.
 
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blinky
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #10
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Gast14969
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #11
Wir hatten hier kuerzlich einen Thread zum wwoofen in den USA.
https://www.amerika-forum.de/threads/83858-welches-visum-fuer-usa-reise-und-arbeits-urlaub

Bottom line war, dass die Veranstalter und Farmen sich in der Visums Sache geschickt aus der Verantwortung ziehen. Das ganze klang mehr als fragwuerdig. Da wurde dazu geraten, den PO Officer anzuluegen und solche Spaesse. Ich persoenlich wuerde lieber die Finger von lassen.
Allein ein solcher Vorschlag kann ja nur zur Distanzierung in DIESEM Forum fuehren .....:cool:
 
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blinky
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #12
Das war vielleicht etwas missverstaendlich ausgedrueckt. Nicht im Forum wurde dazu geraten, den PO officer anzuluegen, sondern auf der offiziellen WWOOF USA Website. Was die Sache natuerlich nicht besser macht. ;)
 
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all-American hero
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #13
Kryptos hat völlig Recht. Zudem sind Unfälle im Farmbetrieb oft zweifelsfrei auf illegale Arbeit zurückzuführen - wer hackt sich schon im Urlaub in den Fuss, verletzt sich mit ner Kettensäge oder wird von nem Bullen in den Stacheldraht gedrückt? Das sieht ein Blinder ohne Krückstock und das kann sich hier böse rächen.
wie gesagt ,dieses risiko ist ja auf von meiner Seite unbestritten. Es geht mir aber nur um den Punkt, dass ich dann ja im Falle des Falles erklären kann ,dass dies nicht im Urlaub passiert ist, sondern ich einfach einen guten Freund oder entfernte Verwandte besucht, dort ein wenig "mit angepackt" und mich dann eben dumm angestellt und verletzt habe. dies ist doch ein völlig einleuchtendes Argument und ich wüsste nicht was es da zu anzuzweifeln gäbe, nicht? Ich denke, selbst in unserem bürokratischen Deutschland konnte man damit überzeugen.
Ich weiß es nicht, deswegen frage ich ja, aber mein gesunder Menschenverstand sagt ja dazu

wie gesagt, ich hol mir halt notfalls so ein deppertes visum, ich muss nur wissen WELCHES und wieviel der spaß kostet!
Wenn ich schon 1000 euro für flug nach Kalifornien zahle, habe ich ehrlich gesagt als Student nichts mehr übrig und muss eben sparen wos geht. Notfalls eben auch mit ein paar tricks ^^ :redface:
 
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Gast34111
Gast
  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #14
Wenn du erwischt wirst und dann? Du bekommst eine Einreisesperre, kannst nicht mehr unter Visa Wave einreisen. Bei einem späteren Visumantrag entscheidet, eine amerikanische Behörde ob du es bekommst. Es ist deine Entscheidung, es ist ein fremdes Land, desen Gesetzte du brechen/beugen willst. Denk mal darüber nach.
 
fredi
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #15
dass ich dann ja im Falle des Falles erklären kann ,dass dies nicht im Urlaub passiert ist, sondern ich einfach einen guten Freund oder entfernte Verwandte besucht, dort ein wenig "mit angepackt" und mich dann eben dumm angestellt und verletzt habe. dies ist doch ein völlig einleuchtendes Argument und ich wüsste nicht was es da zu anzuzweifeln gäbe, nicht?
Vermutlich ist dir nicht klar, wie zopfig die Behörden hier mit illegaler Arbeit sind... So absurd es auch klingt - aber in einem Land mit 12 Millionen Illegalen wird ein lächerlicher Ferienarbeiter mit aller Härte des Gesetzes verfolgt, sobald man ihn in den Fingern hat. Glaubst du denn im ernst, dass deine Verwandtschaftsverhältnisse nicht hinterfragt werden würden? Oder dass es nicht auffallen würde, dass diese Farm jedes Jahr 10 gute Freunde oder entfernte Verwandte zu Gast hätte?
Ich bin da ziemlich sicher - sobald du oder die Farm im Fadenkreuz landen, aus welchen Gründen auch immer, haben alle Beteiligten ne Menge Probleme.
 
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Anu
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #16
Lieber all-american-hero,

die Deutschen Praktikumsorgas sind unverschämt teuer. Über die German American Chamber of Commerce (GACC) kostet das Procedere zwischen 600 und 700 Euro. Je nachdem, ob Du Dir selbst eine Stelle suchst oder die GACC das für Dich übernimmt. Die Bearbeitungszeit dauert ein paar Wochen.

Ohne Visum arbeiten:
Bestimmt jobben viele Wwoofer ohne Arbeitsvisum. Kryptos hat aber Recht. Wenn dann ein Unfall oder Überprüfungen passieren, (muss nicht sein, kann aber) kann das böse ausgehen. Gerade, da Du so amerikaaffin bist, wäre ein Landesverweis ja sehr schade.

Ich glaube, dass Wwoofing noch zu neu ist, als dass es beim INS schon explizid abgedeckt ist. Früher war Work and Travel ja immer Arbeiten gegen Unterkunft und Bezahlung. Im klassichen Sinne ist das auch noch so. Wwoof Anbieter haben ja die Auflage "nachhaltig" zu sein. Mit einem Arbeitsvisum kannst Du auch auf non-organic Farmen arbeiten, die Dir auch was zahlen.

Wenn Du für Deine Arbeit auf der Farm eine Gegenleistung (Kost und Logis) erhälst, ist es im Sinne der US Gesetzgebung kein Volunteer Work. Volunteer heißt ehrenamtliche Arbeit in christlichen, sozialen oder kulturellen Projekten, Vereinen, Orgas etc.. Wenn der Wwoof-Anbieter zum Beispiel einen religiösen Hintergrund hat, Dir keine Unterkunft gestellt wird und Du für Deine Verpflegung selbst zuständig bist, wäre das Volunteer. Alles andere ist Arbeit.

Liebe Grüße
Anu

P.S. Ich war vor Ewigkeiten für ein Jahr in L.A. und urlaube seitdem dort gern. Was mir an Südkalifornien besonders gefällt, ist das relaxte und mediterrane Flair.
 
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Tefri
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #17
Lieber all-american-hero,
Ich dachte immer für ein Studium bräuchte es ein gewisses "Intelligenzlevel". Habe selber nie ein Studium gemacht, doch so "blauäugig" wie DU ging ich die ganzen 51ig Jahre NIE durchs Leben!

Jetzt "Gottfriedschtutz" schalte mal Deine, von Deinen Eltern und dem Steuerzahler so teuer berappte Hirmasse an und überlege!

Wünsche Dir nur das Beste, doch eben "bleib sauber Junge!"
 
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Gast14969
Gast
  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #18
Lieber all-american-hero,

die Deutschen Praktikumsorgas sind unverschämt teuer. Über die German American Chamber of Commerce (GACC) kostet das Procedere zwischen 600 und 700 Euro. Je nachdem, ob Du Dir selbst eine Stelle suchst oder die GACC das für Dich übernimmt. Die Bearbeitungszeit dauert ein paar Wochen.

Ohne Visum arbeiten:
Bestimmt jobben viele Wwoofer ohne Arbeitsvisum. Kryptos hat aber Recht. Wenn dann ein Unfall oder Überprüfungen passieren, (muss nicht sein, kann aber) kann das böse ausgehen. Gerade, da Du so amerikaaffin bist, wäre ein Landesverweis ja sehr schade.

Ich glaube, dass Wwoofing noch zu neu ist, als dass es beim INS schon explizid abgedeckt ist. Früher war Work and Travel ja immer Arbeiten gegen Unterkunft und Bezahlung. Im klassichen Sinne ist das auch noch so. Wwoof Anbieter haben ja die Auflage "nachhaltig" zu sein. Mit einem Arbeitsvisum kannst Du auch auf non-organic Farmen arbeiten, die Dir auch was zahlen.

Wenn Du für Deine Arbeit auf der Farm eine Gegenleistung (Kost und Logis) erhälst, ist es im Sinne der US Gesetzgebung kein Volunteer Work. Volunteer heißt ehrenamtliche Arbeit in christlichen, sozialen oder kulturellen Projekten, Vereinen, Orgas etc.. Wenn der Wwoof-Anbieter zum Beispiel einen religiösen Hintergrund hat, Dir keine Unterkunft gestellt wird und Du für Deine Verpflegung selbst zuständig bist, wäre das Volunteer. Alles andere ist Arbeit.

Liebe Grüße
Anu

P.S. Ich war vor Ewigkeiten für ein Jahr in L.A. und urlaube seitdem dort gern. Was mir an Südkalifornien besonders gefällt, ist das relaxte und mediterrane Flair.
Deinen Beitrag halte ich fuer sachlich gut. Er kommt auch genau auf die Punkte, die mir wichtig erscheinen.

Weiter oben hat FREDI ebenfalls darauf hingewiesen, dass sich unsere Behoerden doch wohl kaum verarschen lassen, wenn schon kontrolliert wird.
Es bringt mich schon zum Schmunzeln, wenn ich da den Verweis auf Verwandtschaft und ein bisschen Mithilfe bei Angehoerigen lese. Das ist doch Traumtaenzerei.

Fakt bleibt: Diese WWOOF Gesellschaft ist NICHT gemeinnuetzig. Sie ist sogar lediglich eine Vermittlung fuer Arbeitsstellen gegen Kost und Logis. Solche Arbeit ist in den USA ohne entsprechendes Visa ILLEGAL.

Wer die Konsequenz ILLEGALER Arbeit in den USA nicht scheut, muss das halt machen. - Hier im Forum wurde jedenfalls darueber aufgeklaert!
 
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #19
Lieber all-american-hero,
Ich dachte immer für ein Studium bräuchte es ein gewisses "Intelligenzlevel". Habe selber nie ein Studium gemacht, doch so "blauäugig" wie DU ging ich die ganzen 51ig Jahre NIE durchs Leben!
Danke für die Blumen :P
Was du da als Blauäugigkeit bezeichnest, kann man aber genausogut als "einfach nur ein bissl raffiniert/ausgefuchst/kreativ sein" bezeichnen. It depends...

Jetzt "Gottfriedschtutz" schalte mal Deine, von Deinen Eltern und dem Steuerzahler so teuer berappte Hirmasse an und überlege!
Sorry, gehört nicht ganz zum thema muss aber sein:
Höre ich hier die allzubekannten Vorurteile der Bevölkerung gegen Akademiker heraus?
Du erinnerst mich irgendwie an meinen Nachbarn, der nach Arbeitsschluss in einem elektrobetrieb nichts anderes als Wirtshaus, Fernseher und Feuerwehr kennt und solche Kommentare ablässt wie: "Ah ihr sch**ß Studenten müsstet bei mir ja noch viel mehr zahlen. Ewig rumstudieren und nichts arbeiten!" Dass aber der gute Mann schon mit 15 Jahren Geld verdient hat, ich aber jetzt gegen Ende meines Studiums seit 5 Jahren ein halbes Vermögen für Zugtickets und Studiengebühren ausgeben muss und meine Arbeit sicher nicht leichter ist als sein Kabelzusammelstöpseln, dass vergisst der Herrn allzu gerne. Und dass wir uns auf Gymnasium und v.A. Universität doppelt so lange und mindestes doppelt so hart anstrengen müssen als er mit seinen lockeren 9 Jährchen Hauptschule (nichts gegen Hauptschüler allgemein!!), das wird auch immer elegant übergangen.
Kurzum: Ich würde mir doch mehr Respekt für unsere Akademikerzunft wünschen, denn gäbe es uns nicht, wüssten die achso bodenständigen tollen Handwerker nichtmal was Gleich- und was Wechselspannung ist, geschweige denn dass sie überhaupt Leitungen verlegen oder sich gegen Stromschläge schützen könnten , weil sie keine Lehrer hätten die es ihnen zeigen.
Soweit mein Wort zum Sonntag ^^


back to topic:
Ich versteh nicht warum die Diskussion jetzt ganz anders verlaufen ist als gedacht. Ich bin ja nicht angekommen mit der these" Hey, ich bin so smart und will die US Behörden austricksen" sondern ich wollte einfach nur wissen, ob man für diese wwoofen wirklich ein Visum braucht. Und wie man das eben als Akademiker gewöhnlich macht, wollte ich auch mal alle gegenargumente bzw. szenarien einbringen und prüfen, ob diese stichhaltig sind.Nur im dialog von Für und Wider kommt man schließlich zu einem guten Ergebnis.
Ich hab mittlerweile schon kapiert dass ich ein Visum brauche, habe aber auch schon ein paar Mal gefragt, WELCHES VISUM ich denn nun benötige, wie lange diese Prozedur dauern wird und wieviel Geld ich ungefähr dafür einplanen muss. ;)

@Tefri: Achja, apropos "Blauäugigkeit":
Ich habe vorgestern meine zuständige Dozentin an der Uni bezüglich der Visapflicht befragt. Diese Dame ist seit langer Zeit für die Betreuung der Austauschstudenten zuständig, hat also sicher genug Erfahrung was englischsprachige Länder angeht (noch dazu Muttersprachlerin) und SELBST SIE meinte, dass ich wohl eher KEIN Visum benötige. Notfalls (und jetzt halte dich fest) könne ich ja sagen dass ich auf Ferienbesuch bei Freunden auf der Farm sei.
du magst mir Blauäugikeit unterstellen, aber ich denke nicht, dass du dasslebe bei langjährigen Unidozenten tun kannst. Du siehst also dass meine Gedanken auch von anderen Menschen geteilt werden (und daher nicht so blöd sind wie du sie hinstellst) und die Frage nach dem Visum alles andere als eindeutig ist.


Beste Grüße
all- American hero
 
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  • Erfahrungen mit WWOOF USA Beitrag #20
Auch als Akademiker sollte man tunlichst nicht nur hoeren was man hoeren will. Die Tatsache, dass jemand Muttersprachler ist, hat mal so garnichts mit Kenntnissen ueber USA Visa-Gesetze zu tun. Eher das Gegenteil, der US Amerikaner im allgemeinen kennt sich mit seinen Einwanderungsgesetzen genausowenig aus wie ich mich mit deutschen. Wozu auch??

Du brauchst ein J-Visum; um das zu erhalten brauchst du ein DS-2019

.... natuerlich kann man auch alles illegal machen und hoffen nicht aufzufallen; es ist dein Leben und es wird deine Einreisesperre, wenn du erwischt wirst - kannst die Muttersprachlerin ja mal fragen, ob sie bereit ist dir Garantien zu geben. ;)
 
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Re: Erfahrungen mit WWOOF USA
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