dtl.-usa-beziehung

    Diskutiere dtl.-usa-beziehung im Allgemeine USA Reisefragen Forum im Bereich USA Reisen; hat jemand ne fernbeziehung nach amerika(so wie ich)?wie geht ihr damit um? wŸrd mich freuen "leidensgenossen" kennen zu lernen:)
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riverknights
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  • dtl.-usa-beziehung Beitrag #1
hat jemand ne fernbeziehung nach amerika(so wie ich)?wie geht ihr damit um?
wŸrd mich freuen "leidensgenossen" kennen zu lernen:)
 
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unlikely
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  • dtl.-usa-beziehung Beitrag #2
Hi riverknights,

also ich hatte eine Fernbeziehung nach Kanada.. aber ich denke, das ist ungefähr das gleiche ;)

was willst du genau wissen? Also für mich war es zeitweise sehr schwer, aber zu schaffen. Nur muss man für diese Beziehung mehr Kraft, Geduld, Toleranz und Vertrauen aufwenden als vielleicht für eine "normale" Beziehung. Sonst funktioniert es nicht. Meine Meinung :). Ich denke auch, dass man über Jahre sowas nicht führen kann, sondern irgendwann mal "zusammenkommen" muss...

LG
 
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Stacy
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  • dtl.-usa-beziehung Beitrag #3
Hi! Als ich meinen amerikanischen Freund kennengelernt habe, war ich 13 Jahre alt, damals waren wir nur befreundet. Er musste dann wieder zurück in die USA und wir hatten 3 Jahre regelmäßigen Briefkontakt und haben uns auch sehr mit der ganzen Familie angefreundet! 1999 ist er dann nach Deutschland zu Besuch gekommen und wir haben uns Hals über Kopf ineinander verliebt, er war dann eine Weile hier und wir waren sehr glücklich. Leider musster er wieder heim in die Staaten. Er war/ist ja nur ein Jahr älter als ich, musste die High School und so fertig machen. Wir hatten dann 1 Jahr lang eine Fernbeziehung. Wir haben Briefe geschrieben, gefaxt, telefoniert und uns Päckchen geschickt. Fertig gemacht hat es mich trotzdem. Alle meine Freunde hatten eine Beziehung hier und ich saß da und träumte von dem großen Tag, an dem ich endlich nach Amerika flieg. 2000 war ich dann drüben und es war sehr schön. Trotzdem gab es keine Zukunft, ich war 18 und er 19. Ich musste Abi machen und er aufs College. Wir wären nie so blöd gewesen und hätten unsere Schulbildung hingeschmießen. Die Beziehung ging dann auseinander und wir hatten hin und wieder mal Kontakt zueinander. Manchmal sehr intensiv, dann wieder weniger. Mittlerweile bin ich 22 und hab 2 weitere längere Beziehungen hinter mir, trotzdem habe ich meinen Ami nie vergessen. Ihm geht es genauso. Ich fliege jetzt im April nach Amerika, kombiniere den ganzen Aufenthalt mit meinem Studium (studiere u.a. auch Englisch) und dann bin ich mal gespannt was passiert. Ich würde mir wünschen das es irgendwann möglich ist mit ihm ganz zusammen zu sein, aber ich will nicht mein Studium für ihn aufgeben und das erwartet er auch nicht von mir. Er ist mittlerweile fast fertig mit dem College und dann mal sehen. Auf ewig kann man keine Ferbeziehung führen, da vereinsamt man ja und verpasst viel Spass. Ich bin froh, dass ich auch 2 andere Beziehungen hatte, in denen ich zwar auch glücklich war, aber es ist halt immer noch so, dass ich nur meinen Ami haben will. Fertig. Heutzutage kann man viel machen z.b. chatten gehen, das ist total cool und kostet nicht viel. Man kann auch das Geld zusammenlegen und ein Flugticket kaufen gehen. Es gibt viele Möglichkeiten. Wenn die Liebe stark genug ist, wird man es schon schaffen. Hoffe ich hab ein bischen geholfen, erzähl mal mehr über deine Beziehung.
Grüßle Stacy
 
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riverknights
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  • dtl.-usa-beziehung Beitrag #4
danke erstmal fŸr eure wirklich lieben antworten,es tut so gut zu wissen,dass es menschen gibt,die mal in der gleichen situation waren/sind.
ein bisschen was zu meiner situation:
ich hab ihn kennen gelernt als ich vor nem halebn jahr fŸr einen monat auf ne highschool gegangen bin.ich hatte bis zu diesem zeitpunkt hier eine sehr gut laufende beziehung von 2 jahren,doch als ich zurŸck gekommen bin,war ich mir sicher,dass das was ich will in amerika ist.so hab ich also mit meinem damaligen freund schluss gemacht und erfahren,was es heisst alle freunde in beziehungen zu sehen und man selbst sitzt da und wartet.
im oktober bin ich dann in den ferien 2 wochen rŸber und hab seine ganze familie kennengelernt und wir haben unsere beziehung gefestigt.in den winterferien war ich dort un ich weiss,dass ich alles leid auf mich nehmen kann,alles was ich verliere ist es wŸrdig.
doch auch wenn ich Ÿberzeugt von meinen gefŸhlen bin,ist es schwer.gab es fŸr euch sprachbarrieren?auf was habt ihr gemainsam hingearbeitet/gab es etwas wie ein ziel fŸr euch?wie warn eure freunde der beziehung gegenŸber eingestellt?wie seid ihr mit dem unterschiedlichen lebensstil klargekommen?war es auch so schwer fŸr euch,euch nicht wegen jedem kleinem detail auszutauschen?
ich weiss,dass ich im mŠrz wieder hinfliege und er dann endlich im sommer meine famile kennenlernt,doch ich weiss dass es immer nur fŸr begrenzte zeit sein wird und wir uns dann wieder trennen mŸssen.
wir sind beide 18,er geht nŠchstes schuljahr aufs college und ich mach in 2 jahren mein abi.danach steht fŸr uns alles offen,ich mšchte gern englisch und deutsch auf lehramt studieren und wenn alles gut klappt auf ein college in seiner nŠhe gehen.doch es sind eben noch 2 jahre.
meine schule bietet an,ein halbes jahr das senior year auf einer high school zu machn,was mich auch totalinteressieren wŸrde un ich bin gerade dabei alles anzukurbeln,was das betrifft.ich denke,dass wŠr sinnvoll fŸr mich und fŸr unsre beziehung.
was ich gelernt hab ist dass ich jeden tag nutze und mir kleine ziele setze,wie zB.3mal die woche mit ihm zu telefonieren oder ihm emails zu schreiben.trotzdem kommt jeden tag die grosse traurigkeit hoch.
 
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Stacy
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  • dtl.-usa-beziehung Beitrag #5
Hi Riverknights! Ich verstehe dich gut, damals als ich die Fernbeziehung hatte, war ich genau in deiner Situation. War auch 18, noch 2 Jahre vor dem Abitur und er auch noch nicht fertig mit der High School. Du hast es aber insofern besser erwischt, da du ja viel öfters rüberfliegen kannst. Das konnte ich damals nicht, hätte ich mir finanziell nie leisten können und meine Eltern hätten mir das auch nicht erlaubt. Wenn es irgendwie möglich gewesen wäre, hätte ich das natürlich getan, aber so haben wir uns wirklich fast 1 Jahr nicht gesehen. Ist schon voll heftig, wenn ich darüber nachdenk. Sprachbarrieren gab es bei uns eigentlich gar keine. Das liegt auch daran, dass seine Mutter Deutsche ist und er deutsch zwar nicht so gut sprechen kann, aber verstehen tut er fast alles, außer es ist etwas wirklich kompliziertes. Hin und wieder kams mal zu Missverständnissen oder kleinen Schwierigkeiten, aber so lernt man sehr schnell und auf angenehme Art und Weise Vokabeln, dass ist das tolle daran. Ob mir ein gemeinsames Ziel hatten? Na ja, wir wollten irgendwann mal heiraten und so, aber wir wußten beide dass das noch in weiter Zukunft liegt bzw. vielleicht auch nie so sein wird, weil wir eben 2 unterschiedliche Leben geführt haben. Dies soll aber nicht heißen, dass wir uns nicht weniger geliebt hätten. Wir waren beide sehr realistisch, hat zwar weh getan, aber man muss der Realität ins Auge schauen. Jetzt ist es anders. Ich weiß noch nicht was passiert, wenn ich drüben bin. Vielleicht wird es wieder so sein wie früher und das wünsche ich mir sehr, vielleicht aber auch nicht. Es sind ja 5 Jahre vergangen. Wie schon mal gesagt, er wird im Juli mit dem College fertig und er würde dann auch mal gern für einige Zeit in Deutschland leben und arbeiten wollen. Weiß eigentlich gar nicht so genau, was ich denken soll. Wenn wir wieder "richtig" zusammenkommen würden, hätte ich jedenfalls nicht noch einmal Bock ein Jahr auf ihn bzw. er auf mich zu warten. Irgendwann geht das nimmer. Ich glaube, ich hab meinen Freundeskreis irgendwann nur noch genervt mit dem Thema "Amerika". Dadurch das er nicht bei mir war, musste ich ständig darüber reden. Ist klar, dass das irgendwann langweilig wird. Sie haben mich schon unterstützt, aber auch versucht mich abzulenken und klar gesagt, dass ich einfach noch zu jung bin und er auch und sowieso...Hat mich damals voll aufgeregt, aber es war eben so. Von wegen Schulbildung. Ich würde nie meine Schulbildung bzw. Studium hinschmeißen oder abändern wegen einem Kerl, jetzt egal ob Ami oder sonst was. Ich will mich weder ganz abhängig von ihm machen, noch meine "Karrierepläne" :-) umändern. Das mit in Amerika studieren. Auslandssemester ist immer gut, aber ein ganzes Studium??? Weißt du wieviel das kostet? Wenn du die nötigen Steine hast, dann ists ja okay, aber bedenke, das ein College nicht zu vergleichen ist mit einer deutschen Hochschule. Würdest du dann bei ihm wohnen? Was machst du wenn es schlecht läuft? Du bist kein US-Staatsbürger, du bist mehr oder weniger auf ihn angewiesen. Ich will dich echt nicht entmutigen, auch wenn es sich gerade so anhört, aber bitte mach deine Ausbildung hier in D, damit du abgesichert bist. Letztendlich sage ich, wenn ihr euch wirklich liebt, dann kriegt ihr es schon irgendwie hin, aber bitte keine Kurzschlussreaktionen. Bin gespannt auf deine Antwort! Grüßli Stacy
 
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riverknights
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  • dtl.-usa-beziehung Beitrag #6
ihn ein ganzes jahr nicht zu sehen,wŠre fŸr mich unvorstellbar;ich kann kaum bis mŠrz warten.ich bin seinen,wie auch meinen eltern so dankbar,dass sie erlauben,dass wir uns besuchen kšnnen und dass sie unsre beziehung wo es geht unterstŸtzen.die flŸge sind bezahlbar,fŸr meinen nŠchsten im mŠrz haben wir 420euro zusammen gezahlt un da wir beide neben der schule arbeiten,ist das eine mšglichkeit.ich denke,ich wŠre die beziehung nicht eingegangen,wenn ich ihn fŸr ein jahr oder lŠnger nicht hŠtte sehen kšnnen.
in der gleichen situation wie du damals warst,bin ich heute,ich muss den ganzen tag Ÿber amerika und ihn reden,wiel er mir so fehlt und ich zumindest so ein glŸcksgefŸhl bekomme und mich ein bisschen so fŸhle,wie wenn ich ihm nahe wŠre.manchmal komm ich mir so abhŠngig deswegen vor,aber das will ich auf keinen fall sein.ich versuche mein leben hier zu leben,spass zu haben und meine schule gut voranzubringen,doch es ist definitiv schwierig,dieses gefŸhl morgens aufzuwachen und alles worauf ich mich wirklich freue noch in so weiter ferne zu sehen.dabei weiss ich auch,dass wir uns fŸr eine fernbeziehung noch relativ oft sehen kšnnen,doch mir erscheint es wie ne ewigkeit.
es versetzt mir jedes mal nen kleinen stich wenn ich an ihn denke und was er jetzt wohl macht und mir dann die rie§ige distanz un die zeitverschiebung einfŠllt.deswegen kšnnen wir auch nur am wochenende richtig telefonieren und sonst nur morgens manchmal nachdem ich aufgestanden bin.wie lief das bei euch ab?wohnt er an der ost- oder westkŸste?ich wŸrde auf keinen fall meine schule/ausbildung/studium abbrechen;mein hšchstes ziel ist es unabhŠngig zu sein und ich kann mir nicht vorstellen,alles was mich ausmacht,auf einen mann zu bauen.doch trotzdem hab ich hoffnung irgendwann ganz mit ihm zusammensein zu kšnnen,auch wenn es nicht in nŠchster zeit passieren wird.im moment lebe ich halt fŸr augenblicke und kleine zeitabschnitte un will nicht an die zukunft denken,da ich weiss,wie schwierig es wird.hast du dich auch so oft allein gefŸhlt ohne ihn?was hat dir geholfen?ich kann oft mit der ganzen situation gut umgehen,doch wenn ich morgens manchmal meine emails checke und er zu spŠt heimkam um mir noch zu mailen,bekomm ich sofort dieses widerliche gefŸhl von allein sein.ich kann ihm vertrauen,doch es ist einfach kein guter start in den tag;).freu mich auf deine nachricht:)
 
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