Der Hike zum Corona Arch bei Moab, Utah

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Wanderung zum Corona Arch


Hier möchte ich eine weitere Wanderung vorstellen, die auch nicht allzugroße Schwierigkeiten bereiten dürfte und durch ein sehr eindrucksvolles Gebiet führt. Und zwar den kurzen etwa 1,5 Meilen langen Hike zum Corona Arch.
Der Arch selbst gehört zu einem der Eindrucksvollsten in der Moab Area und trägt nicht zu Unrecht den Beinamen Little Rainbow Bridge.
Selbst wenn man den Arches Nationalpark mit all seinen vielen und unterschiedlichen Felsbögen schon erwandert hat, der Hike zum Corona Arch ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.
Von Moab aus fährt man auf dem Highway 191 für gut 4 Meilen nach Norden, bis man auf der linken Seite den Abzweig zur Potash Road(SR 279) erreicht.
Diese fährt man nun etwa 10 Meilen parallel zum Colorado River entlang bis zum Bootlegger Canyon.
Ein Hinweisschild auf der rechten Seite führt zu einem groß angelegten Parkplatz am Trailhead, wo man nun sein Auto abstellen kann und hinunter auf den Colorado River und den Cold Bar Campground blickt . (N38º 34' 28", W109º 37' 57")



Nun folgt ein nicht allzu langer, aber recht steiler Pfad hinauf und man erreicht ein Register, in das man sich eintragen sollte.
Dieser Teil des Trail führt zum größten Teil einen schmalen Pfad entlang, der aus viel losen Gestein besteht.
Man muß also etwas aufpassen und festes Schuhwerk ist unbedingt empfehlenswert.
Dann erreicht man ein Bahngleis der 1964 errichteten Potash Railroad, welches man nun überqueren muß.
Und ein Blick hinein in den Canyon, in dem die Bahnlinie errichtet wurde, lohnt sich auf jeden Fall.
Wie ein schmales Band zieht sich die Bahnlinie nämlich durch den Bootlegger Canyon, dessen Wände steil in die Höhe ragen.



Doch schon kurz darauf wird der Weg ebener und führt nur noch über ein großes Slickrockareal.
Der Weg selbst ist mit Cairns markiert. Zur linken Seite hat man einen hervorragenden Blick auf das von Wind und Wetter glattgeschliffene Sandsteinplateau, das teilweise interessante Alcoven aufweist.





Nun folgt man dem Sandsteinplateau ein wenig in nordöstlicher Richtung, bis man ein Sicherheitsseil aus Stahl erreicht.
Ein erster Blick auf den Corona und Bowtie Arch wird von hier aus schon sichtbar.
Kurz darauf erreicht man zweites Sicherheitsseil, das am Fuß eines Felsvorsprunges angebracht ist.
Zusätzlich sind hier noch einige Moqui Steps in den Fels eingeschlagen wurden, um den Aufstieg zu erleichtern.
Dieses Stück ist eigentlich sehr gut zu meistern und kann auch von Kindern gut bewältigt werden.
Oberhalb der Moqui Steps geht es nun ostwärts bzw. weiter rechts weiter zu einem weiteren Felsplateau.
Hier wurde eine Metallleiter angebracht, die es nun zu erklimmen gilt und an dessen oberen Ende ein wundervoll windschief gewachsener Pinion Pine steht. Die Leiter selbst ist einfach zu erklimmen und nun ist auch die letzte Hürde auf dem Weg zum Corona Arch genommen.



Nun geht es nur noch geradeaus über den Slickrock weiter, wobei man einen grandiosen Blick auf den Corona Arch und die umliegende einzigartige Landschaft hat.
Immer neue Perspektiven eröffnen sich und schon von weitem wird einen die imposante Größe des Corona Arch so richtig bewusst, der sich mit einer Spannweite von gut 42 Meter und einer Höhe von 32 Meter erstreckt.



Auf dem Weg zum Corona Arch passiert man auf der linken Seite noch den Bow Tie Arch, durch dessen Öffnung sich interessante Perspektiven auftun. Abfließendes Wasser und damit gelöste Mineralien haben zu den streifenförmigen Auswaschungen im Sandstein geführt.





Startpunkt: Parkplatz an der Potash Road, etwa MM 10

Länge: 3 Meilen Roundtrip

Dauer: 2-2,5 Stunden

Schwierigkeiten: sind auf diesem Hike kaum zu erwarten. Einzig und alleine Personen mit Höheneangst sollten an den Moqui Steps und an der Leiter etwas aufpassen.

Den kompletten Hike über ist man der prallen Sonne ausgesetzt. Von daher solle gerade im Sommer an Sonnencreme, einen Sonnenschutz und genügend Waser gedacht werden.
Auch die Navigation auf dem Hike ist sehr einfach, denn es befinden sich etliche Cairns entlang der Strecke und erleichtern dadurch das Auffinden des Arches.

Wasserstellen: keine, daher ausreichend Wasser mitnehmen
 
A
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