Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung

    Diskutiere Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung im Verliebt, Verlobt, Verheiratet - Heirat mit einem Forum im Bereich USA Auswandern; Hallo zusammen, ich habe jetzt schon einiges gelesen, doch irgendwie ist mir das alles noch nicht so ganz klar. Ich habe noch einige Fragen? Ich bin...
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Gast42674
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #1
Hallo zusammen,
ich habe jetzt schon einiges gelesen, doch irgendwie ist mir das alles noch nicht so ganz klar. Ich habe noch einige Fragen?
Ich bin jetzt seit einem Jahr mit meinem Verlobten zusammen (Deutsch-Amerikaner). Geboren ist er in Deutschland doch vor 4 Wochen ist er zu seinem Vater nach Amerika gegangen. Er hat den Amerikanischen Pass sowie auch den Deutschen. Eigentlich sind wir so verblieben, das er vor geht und was auf die Beine stellt und wenn er dort Wohnung, Arbeit usw. hat ich nachkomme, natürlich hätten wir diesen Weg dann über heiraten gemacht und ein Visum beantragt usw. Im Dezember werde ich ihn das erste Mal besuchen in den Staaten.
Doch seit einer Woche ist mein Verlobter der Meinung er möchte zur Army gehen und hat mich gefragt was ich davon halte. Ich weiss jetzt nicht genau was ich davon halten soll, da ich wenig Erfahrung mit sowas habe. Klar muss er erstmal diesen Test bestehen und wenn er diesen bestanden hat die 22-wöchige Ausbildung machen.
Wenn er das wirklich vor hat soll es an mir nicht liegen es nicht zu tun. Ich stehe wirklich voll und ganz hinter ihm.
Wir möchten aber bevor er zur Army geht noch heiraten, denn wenn er irgendwo stationiert wird ich dann gleich mit kann und wir uns nicht erst noch um Heirat, Visum usw. kümmern müssen.
Ich würde gerne von euch mal wissen, ob jemand von euch in einer ähnlichen Situation war und wie ihr das gemeistert habt. Ob es irgenwas gibt was ich beachten sollte. Und wie das Ganze so eigentlich vor sich geht.Dürfte ich ihn eigentlich schon im Dezember heiraten (ok viele werden jetzt bestimmt schreiben das es eine Spontanhochzeit sein muss und das wäre diese dann nicht oder???) wenn ich ihn besuche und dann geh ich wieder zurück nach Deutschland und wenn er die Ausbildung fertig hat geh ich dann zu ihn. Geht das so einfach wie ich mir das vorstelle? :confused: Denn wie gesagt ich kenne mich damit nicht wirklich viel aus. Mich würde eigentlich noch viel mehr interessieren doch ich will euch jetzt nicht voll den Text schreiben :redface:
Falls ich was vergessen habe oder ihr Fragen habt dann fragt einfach.
Vielen Dank
und liebe Grüsse
Katrin
 
Toapert
Toapert
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #2
Wenn du im Dezember heiraten willst, kannst du das zwar, musst aber hinterher das Land verlassen und ein CR-1 oder K3 Visum beantragen. Die Bearbeitungsdauer betraegt etwa ein Jahr.

Oder ihr beantragt jetzt ein K1 Visum, das Verlobtenvisum, und heiratet etwas spaeter. Die Bearbeitungszeit ist in etwa 6 -8 Monate.
 
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tennimaus
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #3
Hallo,

ich hoffe, du weisst, was da so auf dich zukommt als Armywife???

Viele unterschaetzen es. Alle paar Jahre umziehen, du bist immer auf dich selber angewiesen, denn wenn er Einsaetze hat (ca. 15 Monate) sitzt du allein zu Haus. Und im schlimmsten Fall kommt er nicht mehr nach Hause, so wie der Sohn von entfernten Nachbarn, der gestern in Afghanistan gefallen ist (RIP).

Ueberleg es dir wirklich gut, ob du zu soetwas bereit bist.

Nicht jeder ist diesem Stress gewachsen.

Ich finde es gut, dass du hinter ihm stehst usw. , aber ueberlege dir, ob du damit leben kannst, weil wenn nicht, sonst eure Beziehung sehr schnell scheitern kann.

Ich will dir keine Angst machen, einfach nur die Sachen zeigen, die auf dich zukommen.
 
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Gast42161
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #4
Ich war 11 Jahre mit einem US Soldaten zusammen. (davon 9 Jahre verheiratet) Es ist wirklich nicht so einfach, ne Armywife zu sein. Aber wenn man sich liebt, dann kann man (fast) alles schaffen. (Meine Ehe ist zwar gescheitert, was aber nicht daran lag, daß er Soldat war. Es hatte andere Gründe.)
Und mal ehrlich - ein Leben, so ganz ohne Herausforderungen wäre doch langweilig.;)
 
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #5
Hallo Katrin.
Ich denke auch das Heiraten ist kein Problem. Es kommt halt darauf an wo er dann hinstationiert wird, und wielange es dann dauert bis Du Deine Aufenthaltsgenehmigung bekommst.
Ich stimme den anderen zu, Armywife sein ist manchmal sehr schwer, aber ich muss sagen ich habe es nicht bereut. Bin jetzt seit 16 Jahren verheiratet. In den 16 Jahren bin ich 7 Mal umgezogen (10 Mal wenn man von off post nach on post mitrechnet). Das Tolle daran ist, man lernt immer wieder neue Leute kennen, und ich muss sagen es gibt ueberall nette Leute. Man sieht soviel von der Welt und erlebt Sachen die meine Freudinnen die immer in Ihrem Heimatort geblieben sind nicht erlebt haben.
Der Nachteil an dem Ganzen ist, das man halt die Freunde und die gewohnte Umgebung immer wieder aufgeben muss, und immer wieder von Null anfaengt. Neue Freunde, neue Umgebung, neuer Job (nicht immer ein guter Job, wenn man dann in irgendein Kaff kommt).
Eines habe ich in all den Jahren aber gelernt. Es ist kann auf ueberall schoen sein, es kommt darauf an was man persoenlich daraus macht. Ich war 4 Jahre in Missouri in der Pampas und dachte am Anfang ich halte es dort nicht aus. Und jetzt kommt es sogar vor das ich Sachen von dort vermisse.
Es kommt einfach darauf an, was fuer ein Typ Du bist. Offen fuer Neues und abenteuerlustig, oder brauchst Du eine gewisse Sicherheit.
Viel Glueck bei Deiner Entscheidung.
 
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #6
Zitat von KaTrIn2112:
Wir möchten aber bevor er zur Army geht noch heiraten, denn wenn er irgendwo stationiert wird ich dann gleich mit kann und wir uns nicht erst noch um Heirat, Visum usw. kümmern müssen.
Du weisst aber, dass du trotzdem ein Visum brauchst, wenn er nicht nach Deutschalnd versetzt wird, oder?? Auch wenn er in der Army ist, brauchst du natuerlich ein Visum, um in den USA mit ihm zuleben.
 
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Gast42674
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #7
Wenn du im Dezember heiraten willst, kannst du das zwar, musst aber hinterher das Land verlassen und ein CR-1 oder K3 Visum beantragen. Die Bearbeitungsdauer betraegt etwa ein Jahr.

Oder ihr beantragt jetzt ein K1 Visum, das Verlobtenvisum, und heiratet etwas spaeter. Die Bearbeitungszeit ist in etwa 6 -8 Monate.
Ja dass weiss ich das ich dann nach meiner Heirat ein Visum beantragen muss oder bzw. er. Doch ich werde dann nach unserer Heirat auf jedenfall nochmal zurück nach Deutschland gehen weil er ja dann diese 22-wöchige Ausbildung hat. Aber ich dachte wenn jemand bei der Army ist geht das dann schneller mit dem bearbeiten des Visums??? Ich dachte das dauert ca. 2 Monat und dann kann gleich rüber und bekomme dort meine GC???? Oder habe ich das falsch verstanden?????:confused::confused::confused:
 
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Gast42674
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #8
Hallo Katrin.
Ich denke auch das Heiraten ist kein Problem. Es kommt halt darauf an wo er dann hinstationiert wird, und wielange es dann dauert bis Du Deine Aufenthaltsgenehmigung bekommst.
Ich stimme den anderen zu, Armywife sein ist manchmal sehr schwer, aber ich muss sagen ich habe es nicht bereut. Bin jetzt seit 16 Jahren verheiratet. In den 16 Jahren bin ich 7 Mal umgezogen (10 Mal wenn man von off post nach on post mitrechnet). Das Tolle daran ist, man lernt immer wieder neue Leute kennen, und ich muss sagen es gibt ueberall nette Leute. Man sieht soviel von der Welt und erlebt Sachen die meine Freudinnen die immer in Ihrem Heimatort geblieben sind nicht erlebt haben.
Der Nachteil an dem Ganzen ist, das man halt die Freunde und die gewohnte Umgebung immer wieder aufgeben muss, und immer wieder von Null anfaengt. Neue Freunde, neue Umgebung, neuer Job (nicht immer ein guter Job, wenn man dann in irgendein Kaff kommt).
Eines habe ich in all den Jahren aber gelernt. Es ist kann auf ueberall schoen sein, es kommt darauf an was man persoenlich daraus macht. Ich war 4 Jahre in Missouri in der Pampas und dachte am Anfang ich halte es dort nicht aus. Und jetzt kommt es sogar vor das ich Sachen von dort vermisse.
Es kommt einfach darauf an, was fuer ein Typ Du bist. Offen fuer Neues und abenteuerlustig, oder brauchst Du eine gewisse Sicherheit.
Viel Glueck bei Deiner Entscheidung.

Also ich bin eigentlich schon ein Mensch der offen ist für was Neues. Und ich denke das ständige umziehen wär vielleicht nicht so mein Problem. Doch ist es dir schwer gefallen immer eine Arbeit zu finden??? Und macht es dir nichts aus wenn dein Mann weg ist, das du dann die ganze Zeit alleine bist?
Aber ich denke am meisten habe ich einfach Angst davor, wenn er mal weg muss das ihn dann was passiert oder er nicht mehr kommt (wie tinniemaus schon angesprochen hat). Wie gehst du dann damit um????
Also die meisten sagen das es sein kann das er nach Deutschland statioiert wird, da er ja sehr gut Deutsch spricht usw. Also das wäre mir ganz ehrlich lieber da ich denke das ich in Deutschland eher wieder einen Job bekomme (ok ich weiss natürlich das man sich das nicht aussuchen kann). Doch wenn er woanders stationiert wird, dann muss ich mir dort eine Arbeit suchen und ganz ehrlich mein Englisch ist noch nicht soooo gut. Wie hast du das denn mit Arbeit so gemacht?

LG Katrin
 
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Gast42674
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #9
Was zählt zu einer Spontanhochzeit????

Hallo,
ich hätte eine Frage zur Spontanhochzeit:
Mein Sachverhalt sieht so aus.
Mein Verlobter ist im Moment in den Staaten und ich hier in Deutschland. Im Dezember will ich ihn besuchen und eigentlich haben wir vor dann gleich zu heiraten. Denn nach meinem Besuch will er zur Army gehen. Ich würde dann natürlich nach meiner Hochzeit wieder ausreisen und solang mein Verlobter dann die 22-wöchige Ausbildung macht bei der Army würden wir dann dieses Visum beantragen das benötigt wird das ich dann bei ihn bleiben kann.
Doch meine Frage ist jetzt, zählt das zu einer Spontanhochzeit? Oder wäre dieser Weg dann nicht legal? Denn ich habe mal gelesen das man es auch beweisen muss das es eine Spontanhochzeit ist?
Gibt es irgendwas was ich beachten muss???

Vielen Dank schonmal für eure Tipps.
LG
Katrin
 
karin_brenig
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #10
häh? - wahrscheinlich hab' ich noch nicht genug Kaffee im Blut....

so wie Du den Fall schilderst ist daran nichts *spontan* und auch nichts *illegal*.
Ihr habt eine stinknormale Hochzeit im Dezember geplant.
Und für danach ein ganz ordinäres K3 oder CR1.
 
rabiene
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forever missed - (Koelsch Maedche)
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #11
Da du schon mit der Absicht einreist zu heiraten ,ist das keine Spontan hochzeit mehr und somit illegal.

Du kannst heiraten,musst dann aber wieder ausreisen und dein Mann muss dann CR1 machen,dauert ca. 1 jahr.
 
kristin711
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #12
Eine legale "Spontan"hochzeit ist es, wenn du in den USA spontan entschliesst zu heiraten und gleich dazubleiben. Dann hast du i.d.R. aber noch einen Job, eine Wohnung und deinen ganzen Krempel in Deutschland.
Sobald du in Deutschland schon drüber nachdenkst, ist es nicht mehr spontan und das oben genannte ist illegal.

Dein Vorhaben, einreisen, heiraten, ausreisen, ist vollkommen legal, egal wann und wo ihr euch das überlegt habt. Bedenke aber, dass das K3/ IR3 Visum aktuell um die 12 Monate Bearbeitungszeit hat. Vielleicht macht es mehr Sinn ihn nach der Ausbildung auf K1 zu heiraten. Oder wird er dann gleich deployed?
 
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Gast42674
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #13
Danke Kristin771 für deine hilfreiche Antwort. Also ist es legal wenn ich ihn im Dezember heirate. Das ist doch schon mal toll zu hören.
Ob er dann gleich deploed wird das weiss ich leider nicht. Doch wir hatten eigentlich schon vor, das wenn er mit der Ausbildung fertig ist, das wir das dann schon alles erledigt haben mit Visum, sodass ich dann gleich mit ihn gehen kann woimmer er auch hinstationiert wird. Aber wird das nicht verkürzt die Bearbeitungszeit wenn man bei der Army ist. Denn bei seinem Kollegen hat die Bearbeitungszeit nur 2 Monate gedauert weil er bei der Army ist. Oder liege ich hier falsch????
Und was verstehe ich unter einem K1 Visum? Wie lange würde das ca. dauern?
 
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Amerika Kenner
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #14
Ich muss sagen es fiel mir eigentlich immer leicht einen Job zu finden. Mann muss halt flexibel sein, vor Allem was Arbeitszeiten angeht. Aber solange Ihr keine Kinder habt duerfte das kein Poblem sein. In meinem Job als Bauzeichner habe ich nie wieder gearbeitet, weil in den ganzen Kuhdoefern wo wir gewohnt haben, gab es nicht gerade eine tolle Auswahl an Jobs. Hier mal ein kurzer Ueberblick meiner Berufe: :)
Erster Job in den USA: Fabrik die Kabelstraenge fuer LKW und Busse herstellt. Habe dort 3 Monate am Band gearbeitet fuer $4.90 in der Stunde. Dann war eine Stelle im Buero frei, die ich dann auch bekommen habe, dort war ich dann fast 2 Jahre und es hat mir auch gut gefallen.
Danach war ich Verkaeuferin, hab in einem Coffeeshop gearbeitet, an der Rezeption im Daycare, als Koch, als Babysitter und jetzt in Deutschland war ich Sachbearbeiter bei einer Hausverwaltung und jetzt arbeite ich als Betriebsassistentin. Was mir glaube ich sehr geholfen hat, waren meine Arbeitszeugnisse. Die waren sehr gut und die nehme ich auch immer mit wenn mal wieder ein neuer Job anfaellt. Da ich aber hoffe das mein Mann mal in Deutschland retired hoffe ich die naechsten Jahre hierzubleiben.
Die Sozialleistungen in Amerika darfst Du nicht mit Deutschland vergleichen, vor Allem wenn Du nicht studiert hast. Mein erster Job war 0:eek: bezahlter Urlaub im ersten Jahr und dann 1 Woche im Zweiten. Sehr gewoehnungsbeduerftig. Ich hatte aber immer nette Chefs die mir erlaubten unbezahlten Urlaub zu nehmen um nach Deutschland zu fliegen.
Vor dem Alleinsein hatte ich auch ein wenig Angst, aber ich hatte das Glueck und war als wir in den Staaten waren laengstens mal 4 Monate allein. In der Zeit wo mein Mann ein Jahr weg war, da waren wir in Deutschland und da bin ich immer zwischen unserer Wohnung und meiner Familie hin- und hergependelt. Damals war ich im Erziehungsurlaub, da ging das natuerlich super. Das ihm was passieren koennte davor habe ich natuerlich auch panische Angst, aber was will man machen. Aendern kann man es nicht.

Wenn er gerne nach Deutschland moechte soll er es doch als Wunschdutystation angeben. Vor ewig langer Zeit als mein Mann in die Armee ging konnte er sich sein erstes Assignment aussuchen und er wollte nach Deutschland. Du musst aber auch ueberlegen, das sehr viele Units in
Deutschland deployen.

Weiss er eigentlich was er gerne in der Armee machen wuerde. Also von Infantry oder Field Artillery wuerde ich ihm abraten, eher was, das er nach der Armee auch brauchen kann, irgendwas mit Medical wenn er sich dazu eignet. Das sind sehr gut bezahlte Berufe in Amerika. Und da wird er bestimmt auch immer eine Arbeit finden.

Wow, ein halber Roman, das reicht erst mal glaub ich.
 
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Gast18808
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #15
Also ich bin eigentlich schon ein Mensch der offen ist für was Neues. Und ich denke das ständige umziehen wär vielleicht nicht so mein Problem. Doch ist es dir schwer gefallen immer eine Arbeit zu finden??? Und macht es dir nichts aus wenn dein Mann weg ist, das du dann die ganze Zeit alleine bist?
Aber ich denke am meisten habe ich einfach Angst davor, wenn er mal weg muss das ihn dann was passiert oder er nicht mehr kommt (wie tinniemaus schon angesprochen hat). Wie gehst du dann damit um????
Also die meisten sagen das es sein kann das er nach Deutschland statioiert wird, da er ja sehr gut Deutsch spricht usw. Also das wäre mir ganz ehrlich lieber da ich denke das ich in Deutschland eher wieder einen Job bekomme (ok ich weiss natürlich das man sich das nicht aussuchen kann). Doch wenn er woanders stationiert wird, dann muss ich mir dort eine Arbeit suchen und ganz ehrlich mein Englisch ist noch nicht soooo gut. Wie hast du das denn mit Arbeit so gemacht?

LG Katrin

Die deutsche Staatsangehoerigkeit wird er verlieren sobald er in die US Army eintritt.Das kommt von der deutschen Seite.Den Amerikanern ist das egal,allerdings nicht der Army,denn die wird ihn nicht in Deutschland stationieren,weil es deutschen Staatsbuergern nicht erlaubt ist in DE stationiert zu sein.

Es bleibt ihm also wirklich nur die Moeglichkeit seine deutsche Staatsbuergerschaft aktiv abzugeben.

Wenn er das getan hat,kann er in DE stationiert werden.

Ansonsten ist es komplett unerheblich ob dein zukuenftiger Mann gut deutsch spricht.
Ich wuerde da ganz vorsichtig sein ,Leuten zuzuhoeren die meinen er wuerde vielleicht in DE stationiert werden.

Im Endeffekt kommt es darauf an was fuer einen Beruf er sich erwaehlt hat in der Army,danach wird geschaut wenn er irgendwo stationiert wird.

Da du sagst das er 22 Wochen Ausbildung macht,gehe ich davon aus das er sich schon seinen Job ausgewaehlt hat.

Wobei es darauf ankommt wie er dir das vermittelt hat.....ist er 22 Wochen insgesamt zum training inklusive neunwoechiger Grundausbildung oder hat er erst 9 Wochen Grundausbildung und dann 22 Wochen Jobtraining?
Da wuerd ich nochmal nachfragen.


Dein Englisch wird sich,wenn du permanent in den Staaten lebst sehr schnell verbessern und du wirst schnell lernen wie man sich fuer nen Job bewirbt etc.
Arbeitszeugnisse gibt es in den Staaten nicht,nur References,d.h. die meisten Arbeitgeber rufen beim vorherigen Arbeitgeber an um zu hoeren was der ueber dich sagt.
Das funktioniert aber nur innerhalb der Staaten und niemand wird bei deinem letzten deutschen Arbeitgeber anrufen.
In diesem Falle druecken Arbeitgeber auch mal ein Auge zu und lassen sich persoenliche Referenzen von dir geben,also jemand in den Staaten der ueber deinen good moral character Auskunft gibt.

Du faengst dann eben erstmal mit nem 'einfachen' Job an...Kassiererin z.b.
Mit der Zeit wirst du auch kompliziertere Jobs annehmen koennen,je nachdem wie sehr du dich dahinterklemmst.


Jazz
 
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Gast18808
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #16
Weiss er eigentlich was er gerne in der Armee machen wuerde. Also von Infantry oder Field Artillery wuerde ich ihm abraten, eher was, das er nach der Armee auch brauchen kann, irgendwas mit Medical wenn er sich dazu eignet. Das sind sehr gut bezahlte Berufe in Amerika. Und da wird er bestimmt auch immer eine Arbeit finden.

Wow, ein halber Roman, das reicht erst mal glaub ich.

Offensichtlich weiss er es schon denn sonst wuerde er nicht wissen wie lange sein Jobtraining braucht.:biggrin:

Anyways, dein Vorschlag sich sehr genau damit auseinanderzusetzen was fuer einen Job man innerhalb der Army waehlt,ist ein extrem guter Vorschlag.

Mit einem Job wie 'Infantryman' wird man nach der Army keinen Job finden denn die zivilistische Welt hat nix davon wenn jemand gut schiessen kann oder besonders gut Haeuser stuermen kann.

Allerdings ist der Vorschlag mit medical Jobs sehr mit Vorsicht zu geniessen.
Denn auch wenn man die Jobs nach der Army gut gebrauchen kann,so sind fast alle medical Jobs waehrend man IN der Army ist ganz grosser Quatsch.
Die meisten medical Jobs sind 'overstrength' und das bedeutet das man kaum Chancen hat in den Raengen aufzusteigen.

Ich sehe es an meinem eigenen Job.....ich bin operating room specialist.
Meine Vorgesetzten koennen gluecklich sein wenn sie als Staff Sergeant in Rente gehen.
Das ist nach 20 Jahren Army wie ich finde,fast untragbar und ich hoere oft genug das meine Vorgesetzten sich wuenschten sie haetten einen anderen Job gewaehlt.

Genauso sieht es in anderen medical specialties aus.
Radiology tech,Mental Health Tech,Biomedical Equipment Repair Tech...alles der selber Befoerderungsstress.

Ausnahme: Combat medic:biggrin:
Die fliegen die Raenge nur so hoch.

Wenn ich das VORHER gewusst haette....waere ich niemals in diesen Job gegangen.
Und bald ist es nun auch vorbei,ich hab mir nen anderen Job ausgewaehlt und hab noch 6 Monate bevor ich wieder zur Schule geh.

Jazz
 
Emmaglamour
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #17
Da du schon mit der Absicht einreist zu heiraten ,ist das keine Spontan hochzeit mehr und somit illegal.
Das stimmt doch nicht. Selbstverstaendlich darf sie LEGAL ihren Zukuenftigen heiraten, wenn sie wie geplant ohne Bleibeabsicht in die USA ein- und nach der Heirat wieder ausreist. Sie sollte aber gute Binding Ties mitnehmen, die die Ausreiseabsicht plausibel belegen.
 
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #18
Also ist es legal wenn ich ihn im Dezember heirate. Das ist doch schon mal toll zu hören.
Ja, das ist legal, denn Du reist nicht mit Bleibeabsicht ein. Das ist der wichtige Aspekt dabei. :smile:
Aber wird das nicht verkürzt die Bearbeitungszeit wenn man bei der Army ist. Denn bei seinem Kollegen hat die Bearbeitungszeit nur 2 Monate gedauert weil er bei der Army ist. Oder liege ich hier falsch????
Ja, da liegst Du meines Kenntnisstandes nach falsch. Beschleunigte Bearbeitung gibt es m.W. nur bei Haertefaellen, und dazu gehoert Ihr wohl nicht. Regulaere Bearbeitungszeit fuer ein Ehegattenvisum (CR-I oder K-3) betraegt etwa ein Jahr. Das beantragt Ihr dann nach der Hochzeit, wenn Du wieder in Dtl. bist.
Und was verstehe ich unter einem K1 Visum? Wie lange würde das ca. dauern?
Das K-1 ist das Verlobtenvisum. Mit diesem Visum muss man nach der Einreise binnen 90 Tagen heiraten und dann bleibt man direkt in den USA und beantragt von dort aus "Adjustment of Status" fuer die Greencard. Das schafft Ihr aber bis Dezember nicht mehr - das K-1 dauert in der Bearbeitungsfrist etwa ein halbes Jahr.
 
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #19
Das stimmt doch nicht. Selbstverstaendlich darf sie LEGAL ihren Zukuenftigen heiraten, wenn sie wie geplant ohne Bleibeabsicht in die USA ein- und nach der Heirat wieder ausreist. Sie sollte aber gute Binding Ties mitnehmen, die die Ausreiseabsicht plausibel belegen.
Es geht doch um die Spontanhochzeit...

Doch meine Frage ist jetzt, zählt das zu einer Spontanhochzeit? Oder wäre dieser Weg dann nicht legal? Denn ich habe mal gelesen das man es auch beweisen muss das es eine Spontanhochzeit ist?
Und der Weg der Spontanhochzeit waere in ihrem Fall illegal....;)..und das sie heiraten kann habe ich ja auch geschrieben..;)
 
kristin711
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  • Bin Neu hier und habe wenig Erfahrung Beitrag #20
Das mit 2 (oder eher 3) Monaten funzt leider nur, wenn er in D stationiert wäre und ihr den Visakram in Frankfurt direkt einreichen könntet. Geht in deinem Fall leider nicht. Anscheinend gibt's auch keine Sonderbehandlung für military, kenne mich da aber auch nicht aus.

K1 ist, wenn er das Verlobtenvisum für dich beantragt. D.h. ihr beantragt das K1, nach Erhalt (dauert 6-8 Monate) reist du in die USA, heiratest innerhalb von 90 Tagen und reichst dann AOS ein. Das AOS kostet aber nochmals $1.000 und du darfst erst nach ca. 3 Monaten nach Erhalt der vorläufigen Arbeits- und Reiseerlaubnis arbeiten und das Land verlassen sonst gilt dein Fall als abandonded und alles war für die Katz.
 
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