Amerika im März, Wetterbedingt wohin ?

    Diskutiere Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? im Allgemeine USA Reisefragen Forum im Bereich USA Reisen; Halo alle zusammen ! Ich bin absoluter Amerika- und Kanada-Fan. Wir waren bereits zweimal mit dem Wohnmobil in Kanada und zuletzt sind wir komplett...
S
Stephie
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #1
Halo alle zusammen !

Ich bin absoluter Amerika- und Kanada-Fan. Wir waren bereits zweimal mit dem Wohnmobil in Kanada und zuletzt sind wir komplett durch Californien gefahren.
[smiley=09]

Nächstes Jahr möchten wir wieder mit dem WoMo in die USA, bekommen allerdings nur im März Urlaub. In vielen interessanten Gebieten, wie Bryce NP, Zion NP etc. liegt dann allerdings noch Schnee. :-[

Wir hatten jetzt an das südliche Arizona und Texas gedacht, aber so die großen NP sind da ja nicht unbedingt.

Wo könnte man im März noch hin ohne zu erfrieren ?
War schon jemand um die Zeit im südlichen Arizona und hat ein paar Routenvorschläge ?

Wir sind für jeden Tipp dankbar !
Lg Stephie
 
A
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Re: Amerika im März, Wetterbedingt wohin ?
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #2
Hi Stephie ! Da seid Ihr aber nicht richtig informiert!!!
Der Gedanke an den Süden ist absolut richtig.
Und ich zähle Euch mal einige N.Parks auf. Alleine in
Tucson gibt es die Saguaro N.P. east and west. Bei
Ajo den Organpipe Cactus N.P. Alle auch landschaft-
lich absolut ne Wucht und außerdem beginnen da
manche Kakteenarten schon an zu blühen. Da gibt
es bei Palm Springs den Anza Borego State Park, da
fängts es schon im Februar an zu blühen. Lasst es
mich wissen, wenn Ihr mehr davon erfahren wollt,
dann schreibe ich ausführlicher darüber. HANS
 
Detlef
Detlef
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #3
Hallo Stephie,

in südlichen Arizona gibt es auch noch das "Chiricahua Natl. Mon." : absolut sehenswert.
Von dort aus ist es auch nicht mehr weit zu "White Sands" oder "Carlsbad Caverns" in New Mexico.

Letztes Jahr waren wir auch im März in der Gegend und hatten auch beim Bryce Canyon einigermaßen gutes Wetter. In der Sonne war es angenehm. Im Schatten war es recht kalt, immerhin lag an manchen Stellen noch Schnee. Auf dem Rest der Route hatten wir nur gutes Wetter.

Auf meiner Homepage (http://home.arcor.de/dwagemann/html/usa.html) kannst du dir ein paar Bilder anschauen von den Parks.

MfG
Detlef
 
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #4
hi
ich war vor 4 jahren in den usa und da war ich auch in white sands und carlsbad.
in white sands ist einfach cool und man kann sich so viel weißen sand gar nicht vorstellen. ich habe sogar weißen sand aus white sands geklaut obwohl man nicht darf , aber egal.
white sands ist ein muss in deiner amerika reise
!! wirklich!! [smiley=04]

cya ::)
 
C
Christian
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #5
Meiner Meinung nach kann der Winter im Westen z.B. mit dem Schnee im Bryce Canyon auch seinen Reiz haben. Allerdings würden ich auf Grund der Nachteile, die damit einher gehen, eher von einen Urlaub in dieser Region abraten und wärmeren Gebiete empfehlen. Was noch gar nicht genannt wurde sind Florida, die Golfküste und Hawaii. Meiner Meinung nach alles interessante Ziele für einen Urlaub so früh im Jahr.
 
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #6
Hallo Stephie ! Da kam ja in Bezug auf Tourenvorschläge nicht allzuviel.
Ich werde nun mal etwas detaillierter über eine eventuelle Strecke für den
März schreiben. Vorher möchte ich jedoch noch auf die Hinweise unseres
Admins eingehen. Also Florida kommt wohl eher als Badeurlaub als denn
für eine ganze Rundreise in Betracht. Wer natürlich zum ersten Mal in
die Staaten reist, der ist dann auch zurecht von Florida begeistert, auch
weil man ja zum ersten mal das feeling des Services und die Weite des Landes spürt. Da Ihr aber doch schon einmal durch California gereist
seid, dürfte Euch Florida nicht soviel bieten können um mit California
zu konkurrieren. Ich war auch schon dreimal in Florida und es gibt da
wirklich auch sehr viele interessante Flecken, aber der Südwesten bietet
da einfach mehr. Hawaii ist natürlich ein Kapitel für sich und ist als
Südseeparadies konkurrenzlos. Es ist zwar etwas, aber nur etwas, teurer
als die Mainstates, aber allemal eine Reise wert. Dort kann man sich
zumindest, für den Anfang, für die gesamte Urlaubszeit ein Zimmer mit
Kitchenette nehmen. Als wir das erste mal dort waren, gleich drei Wochen,
haben wir die erste Woche ohne Mietwagen verbracht. Es gab soviel zu
entdecken rund um Waikiki auf Oahu und alles in Entfernungen ,die
man ohne sich zu quälen per Pedes machen konnte. Ausserdem gibt es
auf Oahu für die öffentlichen Busse einen Einheitspreis, mit dem man
überall hin fahren kann, theoretisch sogar hoch an die Northshore und
über die Eastshore wieder zurück. Erst in der zweiten Woche haben wir
dann mit dem Mietwagen die Insel für uns entdeckt. Nur ein Tipp.
Im März sind da oben an der Northshore bei der Banzai Pipeline oder
an der Waimea Beach die Wellen noch meterhoch!!! Die zusätzlichen
Flugkosten ab L.A. oder SFO sind auch nicht höher als ca. 200€ und
da man kein Wohnmobil braucht und ein kleiner Mietwagen ausreicht,
wären also die Kosten auch nicht viel höher. Aber nun weg von den
Alternativen und zurück zu einer März Tour im Südwesten.
Geduld, es geht dann weiter. HANS ::)
 
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #7
Also mit Hawaii, das stimmt schon, ist wirklich eine
Reise wert. Ich bin eh erstaunt darüber, daß so wenig
danach gefragt wird. Vielleicht denken die meisten,
das wäre alles wahnsinnig teuer. Aber das ist es nicht!
Wer wirklich genaueres wissen will, der melde sich,
wir werden Euch schon mit Ratschlägen und Informa-
tionen eindecken. Aber zunächst mache ich mal mit
dem März im Südwesten weiter, daß möchte ich nun
mal auch unbedingt beschreiben, die herrliche Gegend
um das total unterschätzte Tucson. HANS
::)
 
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #8
Hi Stephie ! Ihr habt ja nun keine weiteren Angaben gemacht. Da ich für
den südlichen Teil den Anza Borrego State Park genannt habe und auch der
Joshua Tree N.P. in der Nähe liegt, schlage ich nun mal einfach als Startort
Los Angeles vor. Dorthin hat man die besten Flugverbindungen und auch
die Übernahme eines RV dürfte dort problemlos sein. So wohl der Joshua
Tree, als auch der Anza Borrego sind vom LAX International gerade mal
250 km entfernt. Solltet Ihr den Joshua Tree schon kennen, dürfte es kein
Problem sein, diesen herrlichen Park noch einmal zu besuchen. Er ist es
allemal wert. Und dann plant Ihr auch eine Wanderung im Hidden Valley
ein. Alleine dieser leicht zu begehende Rundkurs, den man in einer Std.
gemütlich machen kann, ist die den Besuch dieses Parks wert. Natürlich
gibt es auch noch viele andere Wanderrouten, die entnehmt Ihr bitte aus
der National Park Map, die Ihr bei der Einfahrt erhaltet. Da im Verlauf
meines Vorschlages noch weitere vier N.P. kommen, lohnt es sich den 50$
N.P.Pass zu kaufen. Selbst im Winter sind die Temperatur in diesem Park
im Normalfall tagsüber nicht unter 15 C. Also da dürfte es im März schon
ganz schön warm sein. Dasselbe gilt für den Anza Borrego. Das Visitor
Center dieses State Parkes findet Ihr in Borrego Springs. Das erreicht Ihr
am besten über den Hwy 86 entlang des Salton Sea und dann bei Salton
City rechts weg die S22 bis nach Borrego Springs. Aber erwartet bei Salton
City ja keine City, höchstens 2-5 Häuser und wenn Ihr nicht acht gebt, seid
Ihr im Nu an dem Abzweig S22 vorbei gerauscht. Im Anza B. gibt es einige
kleine Canyons, die zum wandern einladen. Schaut Euch die Karte , die es
im Visitor Center gibt, an und sucht Euch einen aus. Im März kann man
sich da schon einen herrlichen (?) Sonnenbrand einfangen. Allerdings
kann es im März auf der gesamten Tour auch noch den einen oder anderen
Regentag geben, denn schließlich brauchen auch die Wüstenpflanzen Wasser zum überleben. Fast genau zwischen den beiden Parks liegt das
Millionärsparadies Palm Springs. Die haben diese Ansiedlung ohne rich-
tigen Stadtkern dort gebaut, weil es ganzjährig angenehm warm ist. Ein
Besuch von Palm Springs bietet sich schon an, wenn man da gerade ist.
Da ist es am besten, wenn man etwas kreuz und quer durch die mehr als
nur gepflegten Straßen fährt. Viele Blumen und noch mehr Grün entlang
der Straßen und halt macht man dann einer der Shopping Plazas, an denen
man sowieso irgendwann vorbei kommt. Also , für den Joshua Tree und für
Palm Springs einen Tag und für den Anza B. auch einen Tag einplanen.
Nach dem Anza B. sucht man den Weg auf die 78 west und dann den
Abzweig der 79 south nehmen bis runter zur Interstate 8. Der Weg auf
der 79 ist alleine schon ein Naturerlebnis der besonderen Art. Nach der
trockenen Desert wird alles richtig grün und man denkt , man fahre
irgendwo in Europa spazieren, so krass ist der Wechsel der Natur.
Auf der I 8 fahrt Ihr dann nach Osten in Hauptrichtung Yuma – Phoenix.
Demnächst geht es weiter. HANS ;D
 
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #9
Hat man vom Anza Borrego aus die Interstate 8 erreicht, sind es bis zum
heutigen Tagesziel, Ajo, ca. 450km. Es wäre genügend Zeit, bei Yuma einen
Abstecher in die Picacho State Recreation Area zu machen. Dieser Area
liegt ca. 35km nördlich direkt am Colorado River und hat schöne Picnic
Areas direkt am Fluss in herrlicher Natur. Durch das Wasser ist dort eine
herrliche Flora und auch Fauna zu bewundern. Ein Insidertipp, für alle die
Ruhe suchen. Sind auch einfache Campingplätze in der Area. Möchte darauf hinweisen, daß bei State Parks extra gelöhnt werden muss, ca. 5$
pro Auto, auch RV’s. Weiter geht’s dann auf der I 8 east bis nach Gila Bend
und da biegen wir dann rechts ab auf den Hwy. 85. Mit dem RV kann man
ja bis zum Organ Pipe weiterfahren, aber es gibt dort keine Stellplätze für
Wohnwagen. Man bleibt also in Ajo, in dem einstmals Kupfer abgebaut
wurde. Erst wenn man im Städtchen drin ist, erkennt man, daß dort auch
was für Touristen geboten wird. Um die Plaza herum fühlt man sich wie in
einem mexikanischen Dorf und da der Organ Pipe nicht weit entfernt ist,
findet man auch Touristen und vor allem von Oktober bis März Snow-
birds aus dem Norden, die hier überwintern. Wir waren anno 1999 im
heissesten Monat, Mai, dort. Für Reisende, die im PKW unterwegs sind,
gibt es auch zwei Motels, die aber doch recht heruntergekommen sind.
Deswegen sind wir auf eine Bed + Breakfast Unterkunft ausgewichen.
Für 3 Personen zahlten wir da 105$ incl. Steuern und sind in einem
kleinen Paradies gelandet. Was diese gastfreundlichen Menschen für
einen Aufwand um die Touristen , vor allem beim Breakfast , trieben,
ist für uns Deutsche aus der Servicewüste einfach kaum vorstellbar und
das am Ende der Welt, aber das haben die Wirtsleute so gesagt. Wen‘s
interessiert, ich müßte da mal die Adresse rauskrusteln, die ich garan-
tiert noch habe, denn das war eine bleibende Erinnerung. Am nächsten
Tag geht’s dann weiter zum Organ Pipe National Monument. Für jeden,
der etwas für Pflanzen übrig hat, ist das ein Paradies der besonderen
Art. Eine herrliche bergige Landschaft, bewachsen mit Kakteen, deren
Arten ich gar nicht alle aufzählen kann. Allen voran natürlich der Orgel-
pfeifenkaktus, der nur dort zu finden ist, deshalb auch der Namensgeber.
Natürlich auch die Riesensaguaros, Ocotillos, ein Strauch mit bis zu 2m
langen Zweigen, die man als Stacheldraht verarbeiten könnte, jede Menge
verschieden Prickleys und und und . Und Mitte – Ende März fängt es in
dieser Wüste an zu blühen, ein Anblick, den wir Mitteleuropäer uns so
gar nicht vorstellen können. Einfach begeisternd. Die Temperaturen
dürften im März tagsüber schon an die 25 C sein, wie weit die Blütenzeit
jedoch schon ist, kann ich nicht sagen, denn die 3x, die wir schon da waren,
haben wir immer auf Ende April/Anfang Mai gelegt, denn dann blüht auch
der riesige Saguaro und dann stimmt auch die Aussage, die Wüste blüht.
Natürlich hat der Organ Pipe auch ein Visitor Center, an der es die Park
Maps gibt. Es gibt im Park zwei Rundwege zu befahren, alles unbefestigt,
aber kein Problem für RV’s. Auf den Rundwegen gibt es auch Parkplätze
von denen kleine Lehrpfade abgehen, will man jedoch wohl einmalige
Fotos machen, muss man doch etwas weiter in die Kakteenwelt eindringen,
was heisst, so 40 – 50m vom Fahrzeug weg ist kein Problem. Egal, welchen
Rundweg man abfährt, 20 oder 50 Meilen, nach Ende des Parkbesuches
lohnt sich noch eine Fahrt die wenigen km nach Lukeville, ein Minigrenz-
städtchen zu Mexico. Es gibt dort auch die unvermeidlichen Souvenier-
läden, aber halt etwas günstiger wie an Brennpunkten. Wer will, kann auch
zu Fuß nach Mexico rüber, aber dann unbedingt den Reisepass mit dem
grünen Touristenabriss mit nehmen. Die Amigrenzer sind mehr als humor-
los und kontrollieren genauestens, auch wenn sie dich Minuten vorher
gesehen haben, als man rüber ist. Wer jedoch um die Problematik der
gesamten Grenze zu Mexico Bescheid weiß, kann das aber verstehen.
So und nun macht mal die Augen zu und stellt Euch eine blühende
Wüste vor. Das schafft keiner, es sei denn, er hat sowas schon gesehen.
Demnächst geht’s weiter. HANS ;D
 
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #10
So, liebe Mitreisende, von Lukeville fahren wir auf der 85 zurück bis nach Why, dort dann rechts weg auf die 86, die ja bis Tucson geht. Die Straßen-gabelung der 85/86 sieht aus wie ein Y und da man das im amerikanischen
als why ausspricht, wurde kurzerhand die Miniminiansiedlung offiziell
auch Why genannt. Und wenn es noch so mini ist, die Tankstelle rechts an
der Straße in Richtung Lukeville ist so auf Western getrimmt, daß sie alle-
mal zum Stopp einlädt, bzw. eine sehr willkommene Bereicherung des Foto-
albums ist. Danach geht’s weiter nach Tucson, knapp 200km. Schon bald
grüßt und begleitet uns das Kitt Peak Observatorium, das da auf einer
Bergspitze in über 2000m Höhe plaziert wurde. auf vielen Kilometern. Es
kann auch besucht werden, aber da das nicht so mein Ding ist, weiß ich
nichts über die Öffnungszeiten . Man sollte eh schauen, daß man am
frühen Nachmittag nach Tucson kommt. So ca. 5 km vor der Stadt geht
links die Kinney Road weg und an dieser Straße liegen gleich drei hoch-
rangige Sehenswürdigkeiten. Die Hollywood Außenstelle Old Tucson,
sowie das Sonora Desert Museum und der Saguaro N.P. west . Selbst
für schnelle HopplaHopp Besichtiger sind alle drei Highlights an einem
Tag nicht zu schaffen. Da man am vormittag schon in der grünen Natur
war, bietet es sich an, daß man am Nachmittag das Filmwesternstudio
besucht. Old Tucson kann man wohl als Wildwest Vergnügungspark
bezeichnen. Wenn man Old Tucson besucht, so empfehle ich, als aller
erstes den Weg zum Saloon in der Mainhall zu gehen. Dort kann man
die Geschichte dieses Studios mit Beginn in den 30igern bis heute nach-
lesen und auch auf Bildern mit Widmungen anschauen, wer da schon
alles zum Filmen da war. Die ganze Hollywood Elite der ganzen Jahr-
zehnte, nicht nur Westernstars ( aber eigentlich haben sie alle in Western
angefangen ) . Von Mitchum, Douglas K., Lancaster, Wayne, alle,aber
auch wirklich alle waren schon da. Es ist wohl leichter, die aufzuzählen,
die nicht da waren. Wenn man das dann geistig verarbeitet hat und geht
dann raus in die Kulissenstadt, sieht dann alles mit ganz anderen Augen
und auch die Stuntshows wirken nicht mehr so kitschig. Auch heute noch
werden regelmäßig Film- und Fernsehproduktionen dort gemacht. Wenn
man es zeitlich richten kann, dann Old Tucson am Wochenende besuchen,
denn dann werden mehr Stunt-+ Music ( im Saloon ) und sonstige Shows
gezeigt. Man kann im Filmgelände mit der Postkutsche rumfahren, selbst
eine alte Westerneisenbahn fährt ab und zu ein paar Meter. Allemal eine
willkommene Abwechslung an Fotomotiven. Old Tucson hat bis 21 Uhr
geöffnet. Wie ich schon sagte, dort in der Kinney Road gibt es noch zwei
weitere Highlights, aber wie im richtigen Leben, man schafft alle drei
nicht am Stück. So ist es auch bei diesem Text. Demnächst geht’s dann
weiter. Ich möchte abschließend zu Old Tucson noch sagen. Ich bin nie
ein Fan von Westernfilmen gewesen, ich bin ein Fan des Landes im
Südwesten, aber diese Kulissenstadt hat mir doch sehr beeindruckt.
HANS ;D ;D
 
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #11
Am Tag 2 in Tucson geht es dann wieder da raus in Richtung Old Tucson.
Dieses mal jedoch nicht auf der 86 west und Kinney Road. Es geht über den
landschaftlich herrlichen GatesPass. Von Tucson aus suche man dieses mal
die Camino de Oeste Road, die in nord/sued Richtung entlang der Berge vor
dem Gatespass verläuft. Jeder der USA-
Besucher hat irgendwann schon mal Straßen mit dips gefahren, diese kleine
Erhebungen in der Straße, die so einen Achterbahneffekt hervor rufen. Die
Camini de Oeste Road bietet geradezu sensationelle Riesendips,die jeder
Achterbahn zur Ehre gereichen. Vans und kleinere Lastwagen verschwin-
den total in diesen Senken, schade nur, daß dieser Camino nur ca. 1km
lang ist. Kurz vor Ende des Caminos geht dann rechts weg die herrliche
Gatepass Road. Am Ende stößt man dann wieder auf die Kinney Road.
Nochmals rechts weg geht’s dann zum Saguaro N.P. west samt Visitor
Center. Hier findet man natürlich besonders herrliche Exemplare des
Riesenkaktus und man muß schon aufpassen, daß man nicht unnötig viele
Bilder schießt. Auch dieser Park hat einen Rundkurs, Gravelroad, aber
auch mit RV gut zu befahren. Wieder viele Parkplätze, von denen aus man
kurze Wege in die Kakteenwelt machen kann. Um Euch neugierig zu
machen, zähle ich mal einige auf. Saguaro, Ocotillo, Teddy Bear Cholla
Palo Verde Sträucher, Joshua Tree, Smoke Tree, Hedge Hog Cactus,
Prickley Pears, Fishhook, Barrel, Jumping Cholla ( wenn man zu Nahe
kommt, jumpen die Dornen an deine Kleidung !! ), Soap Tree Yucca und
noch einige andere. Ich habe natürlich das nicht auswendig gelernt. Da im
Südwesten kann man in Souverniershops Telleruntersetzer kaufen mit
Klasse Fotos drauf, angefangen mit dem Monument Valley über Vegas
Hotel Motiven bis zum Saguaro, der da in der glutrot untergehenden Sonne
steht. Die laminierten Untersetzer sind ausserdem ein begehrtes und recht
preiswertes Mitbringsel. Wenn sie mehr als 2$ pro Stück kosten, dann
schaut man beim nächsten Laden. Auf der Rückseite einiger dieser Unter-
setzer ist dann eine gezeichnete Desert samt namentlich genannter Flor und auch der Tiere, die da leben. Nach dem Besuch fährt man dann keine 15
Min. zum Sonora Desert Museum, das eigentlich mehr ein Zoo ist, der eben
all diese Tiere zeigt. Die ganze Anlage ist herrlich angelegt mit Rundwegen,
die auch zum Freigehege von Puma’s führt. Ebenso eine ganze Großfamilie
der lustigen Erdmännchen und vieler anderer Arten. Auch eine riesige In-
dooranlage mit der gesamten Vogelwelt des Südwestens und last not least
nur wenig kleiner eine Voliere mit jeder Menge Kolibris. Wirklich ein
lohnenswertes Ziel und für US Verhältnisse geradezu billig. 2003 7 $.
Mit diesen beiden Zielen ist der Tag richtig ausgefüllt. Im Saguaro N.P.
findet man auch herrliche Picnicarea’s. Im Camper/RV hat man bestimmt
auch die nötigen Sachen zum grillen. Guten Appetit. Im nächsten
posting schauen wir uns dann mal total technisch orientiert um.
Bis dann. HANS
;D [smiley=09] ;D
 
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #12
Ein Tag noch in Tucson. Diese Stadt liegt ja in einem riesigen Talkessel, nur nach Süden hin offen. Die Berge erreichen eine Höhe knapp an die
3000m. Wer abends noch nicht zu müde ist, der frage nach dem Weg zum
Mt. Lemmon Highway. Der windet sich über 25 Ml. hoch zum Gipfel auf
2700m. Es kommen dort immer wieder Parkplätze mit sagenhaft schöner
Sicht auf den Talkessel samt Tucson. Besonders spektakulär natürlich nach
Einbruch der Dunkelheit. Ich würde vorschlagen, daß man am vormittag
den Kessel direkt in Richtung Osten fährt und dort den Saguaro N.P. east
besucht. Der Park liegt an den Berghängen der Rincon Mountains. Auf dem Rundweg im Park kann man dann an einigen Stellen den Talkessel
bis zu den Bergen, in denen der westliche Park liegt ,überblicken. Eine ge-
waltige Entfernung, die man bewußt erst hier registriert. Natürlich sieht
man auch wieder alle pflanzlichen Lebewesen wie im Westen, aber die Lage
an dem Berghang macht diesen Park so interessant. Naturgemäß hält man
sich hier nicht mehr solange auf und man fährt wieder runter in den Tal-
kessel. Gar nicht weit weg in Richtung Downtown quert dann die Kolb
Road, die dann links weg zum Pima Air Museum. Entlang der Kolb und
auch der Nachbarstraßen sieht man dann wohl den größten Flugzeug-
friedhof der Welt, zeitweise über 15 000 Fluggeräte. Vom Hubschrauber
bis zum B 52 Bomber stand und steht hier alles rum und wartet darauf,
verschrottet zu werden. Natürlich ist dieser Teil eingezäunt samt Sicht-
blenden. Man muß sich also etwas einfallen lassen ( Autodach z.B.), um da
rüber blicken zu können. Die Militärs sind kaum present, wird ja eh alles
entsorgt. Besonders interessante Flugexemplare haben die Militärs auf dem
Gelände des Pima Air Museums wieder auf Hochglanz gebracht und dort
für das Publikum ausgestellt. Ein riesiges Freigelände mit Maschinen,
die man nie zuvor gesehen hat, die aber alle mal in der Luft waren, kann
man bewundern. Auch die Air Force One aus dem Jahre 1964 von Präsi-
dent L.B.Johnson steht da rum, besichtigen kann man die aber nur bei
einer gebührenpflichtigen Führung. Wir sind da ohne Führung stunden-
lang rum gelatscht, denn es sind auch noch einige Hallen, in denen man
„ aufgeschnittene „ Flieger samt Eingeweide usw. bestaunen kann. Keine
Sorge, man verhungert und verdurstet dort nicht, denn in der Eingangs-
halle, wo man seinen Obulus entrichtet und auch ein riesiger Militaria-Souvenier Markt ist, wird auch mittels Imbiss für das leibliche Wohl
gesorgt. Sieht man so ein Museum zum ersten Mal, verbringt man doch
sehr viel Zeit mehr, als man eingeplant hat. Man ist ja schon im Südosten
und deshalb auch in der Nähe zur Auffahrt des Mt. Lemmon. Wer also
noch fit genug ist, sollte sich zum Abschluss dieses Highlight nicht entgehen
lassen. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, was er in Tucson wann
anschauen will. Im Stadtkern um den Historical Presidio District ( leider
nichts mehr richtiges historical übrig ) findet man, so gar nicht typisch
für die USA, einige Straßencafes, so daß sich der Besuch dort auch lohnt.
Es bleibt also festzustellen, daß sich ein Besuch von Tucson immer lohnt und zwar so, daß man mindestens zwei volle Tage dafür einplant.
Demnächst geht’s weiter. HANS
;D [smiley=09] [smiley=08]
 
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #13
Nachdem man sich nun davon überzeugt hat, daß Tucson doch überdurch-
schnittlich viel zu bieten hat, geht es weiter und zwar auf der 89 north aus
Tucson raus über Florence bis nach Apache Junction. Dort dann rechts weg auf die 88 nach Goldfield. Dieses Geisterstädtchen wird gehegt und
gepflegt und ist ein wahres Freilichtmuseum geworden. Alles noch da, vom
Bahnhof mit uralt Loks, Saloon und selbst das Bordello, in dem man den
Diggern das Gold gleich wieder abluchste. Natürlich wieder in excellenter
Landschaft. So grandios, daß dort auch viele Außenaufnahmen für Western
gedreht wurden. Von da aus geht es dann auf der 88 east weiter nach Tor-
tilla Flat bis nach Roosevelt am gleichnamigen Stausee. Das ist dann der
berühmt berüchtigte Apache Trail und macht seinem Namen als Trail
wirklich Ehre. 50 Meilen Gravelroad bis nach Roosevelt und man darf da
für diese Strecke gut 3 Stunden Fahrzeit einplanen. Zum einen wegen der
miesen Fahrbahn, zum anderen wegen der atemberaubenden Landschaft
entlang des Trails. Die Berge rings um haben eine Höhe um die 1600m,
später werden sie noch weit höher, wenn man über Globe und Show Low
nach Holbrook will. Man kann aber auch in Roosevelt auch links weg und
auf der 87 über Payson und Winslow nach Holbrook. Die Gravelroad des
Apache Trail kann auch mit RV’s befahren werden. Allerdings sind wir
die Strecke im staubtrockenen Mai gefahren, man sollte im März aber
auf jeden Fall bis nach Apache Junction fahren und sich dort nach dem
Zustand des Trails erkundigen. Wenns denn nicht geht, kann man dann
immer noch über die Interstates 17 und 40 nach Holbrook. Dort ist das
letzte Ziel, das ich wärmstens empfehle. Der Petrified National Park.
Bei den Amis selbst ein absoluter Renner, bei uns in Europa viel zu
wenig beachtet, wahrscheinlich auch, weil er etwas abseits der üblichen
Routen liegt. Man findet und sieht dort nicht nur versteinertes Holz, so
versteinert, daß es schon als Halbedelstein da rum liegt, nein, dazu sieht
man wieder mal skurille Landschaft, wie sonst nirgends in den Staaten.
Bergverwerfungen, die man mit Indianerzelten vergleichen kann, sie
wurden auch Tippis getauft. Und dann am Kachina Point der Blick
in die Painted Desert. Diesen Blick muß man unbedingt mit dem Fern-
glas machen ( ein Fernglas ist eigentlich für alle Touren zwingend ).
Man bekommt müde Arme, weil man das Glas nicht von den Augen
nehmen will, so intensiv und berauschend kommt das Farbspiel rüber.
Diese Painted Desert auch mal für einige Stunden zu bewandern, ist noch
eines der wenigen Ziele da drüben, die ich ganz bestimmt noch ansteuern
werde. So, das wäre nun mein Vorschlag um den März auch bei ange-nehmen Temperaturen zu verbringen. Natürlich liegt nicht weit weg von
meiner Strecke auch Neu Mexico und Texas, aber da war ich noch nicht,
deswegen kann ich auch keine persönlichen Erfahrungen weitergeben.
In diesem Sinne, wie immer, viel Spass.
Noch schnell ein paar Worte zum Petrified N.P.. Am besten über den
Südeingang anfahren. Dort erhält man von den Rangern nebst Parkmap
auch einen Zettel, auf dem die Strafen angegeben sind, wenn man bei
irgendetwas erwischt wird. Versteinerungen einsammeln kostet satte
1000$ Strafe. Da hält man am besten gleich da am Südeingang bei einem
mal ausnahmsweise edlen Souveniershop. Da kann man dann viele ver-
schiedene Steine aus dem ganzen Südwesten kaufen und zur großen
Überraschung zu sehr fairen Preisen. Deutsche Hobbymineraliensamm-
ler würden den Laden wahrscheinlich sofort leerkaufen. Auf dem ca.
40km langen Weg zum Nordausgang samt Visitorcenter gibt es immer
wieder Haltepunkte, aber die kann man ja dann aus der Parkmap ersehen.
HANS

;D [smiley=09] ;D
 
H
Heinz_W.
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #14
@Hans

Eine wunderbare Ausarbeitung, in der ich einen kleinen Fehler entdeckt habe:

Stephie schreibt, dass sie mit einem Motorhome fahren möchte. Nach meiner Information und den Reisehinweisen in den Katalogen ist der Apache Trail mit dem Motorhome nicht gestattet. Ich lese gerade dass Moturis diesen Weg erlaubt (Sommerkatalog 04 von FTI).

Anmerkung: ich bin die Strecke von einigen Jahren mit einem super neuen Cady gefahren und hatte absolut ein schlechtes Gewissen.

Gruss

Heinz
 
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #15
Danke Heinz für Dein Lob und den Hinweisen für den Trail. Ich habe
ja schon 3 Stunden eingeplant. Letztes Jahr sind wir den Trail im
großen Van gefahren, aber ein schlechtes Gewissen hatten wir nicht.
Wir trafen auf dem Trail an einem der Scenicpoints gleich zwei Motor-
home Driver, die zwar geschwitzt und geflucht hatten, aber doch
irgendwie stolz waren, diese Herausforderung angenommen zu haben.
Die hatten sich da gar keine Gedanken darüber gemacht, weil sie den
Trail unbedingst fahren wollten. Ist ja aber auch paradox, da machen
die immer mehr Reklame für den Apache Trail und dann sollst du ihn
nicht fahren wegen der Gravelroad. Auf der andern Seite ist es absolut
richtig, diesen Weg so zu belassen, wäre ja nur noch halb so interessant
und auch kein Trail mehr. Gruss HANS ::)
 
H
Heinz_W.
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #16
@Hans

Ich möchte meinen, dass das Fahrverbot mindestens für den nördlichen Teil gerechtfertigt ist. Viele Motohomemieter haben keine oder nur wenig Erfahrung mit diesen Teilen. Hängt das Fahrzeug dann irgendwo fest, wird das Gejammer gross.

Ich habe ein Motorhome 1 X festgefahren, im Organ Pipe - auch verboten - und das wurde richtig teuer

Grüsse

Heinz
 
jrgostendorf
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #17
Mensch Hans, das war ja bisher super, würd gern mitfahren. :D
Wenn Deine Tour nicht noch mal nach Süden führt würde ich von Tucson aus mal einen Abstecher nach Bodie oder Bisbee machen, das sind auch ganz schöne Ziele für Fans des Old West. Kombinert mit einem Besuch der Höhlen im Kartchers Caverns S.P. dürfte dieser Tag nicht vergeudet sein.
 
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #18
  Re: Amerika im März, Wetterbedingt wohin ?

Hi JRGO, vermutlich Jürgen! Danke für die Blumen. das ist ja das Elend
im Südwesten, man kann einfach nicht alles anschauen, immer mal
den Schnitt machen. Bisbee ist mir ein Begriff und soll Ähnlichkeiten und
Gemeinsamkeiten mit Jerome haben, auf das ich immer im Zusammenhang
mit Sedona hinweise. Da uns ja die blühenden Wüsten magisch anziehen.
werde ich dieses Ziel im Auge behalten. Bodie liegt ja meines Wissens
total entgegengesetzt da oben in der Ecke beim Yosemite. Darüber habe
ich schon einen Filmbericht gesehen. Man kann einfach nicht alles haben.
Wohl demjenigen. der schon in jungen Jahren sein Herz an dieses Land
verloren hat, der hat auch noch lange genug Zeit, alles mit zu nehmen.
Wir müssen uns da schon ein wenig sputen, weil wir vorher aus familiären
Gründen unser Traumland immer weiter nach hinten rücken mußten,
ausserdem muß man auch bedenken, daß der Dollarkurs noch vor 25
Jahren bei DM 3.60 stand. Da war das alles kaum erschwinglich. Aber
jetzt hält uns keine Sau mehr. In diesem Sinne. HANS ;D
 
H
Heinz_W.
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #19
Hallo!

Bisbee ist doch ein Nest nahe der Grenze zu Mexico. Wenn ich mich recht erinnere versucht man dort, den alten Ortskern irgendwie wieder historisch aufzumöbeln.

Auch ist da ein riesiges Loch in der Erde: Lavender Pit/Queen Mine.

Irgendwo habe ich dort vor Jahren einmal am späten Nachmittag einen Campground gesucht. Ich meine mich zu erinnern, dass in der Umgebuch noch viel mining betrieben wird/wurde und die Landschaft teilweise verschandelt ist. Hier bin ich mir aber absolut nicht sicher.

Grüsse

Heinz
 
HANS
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  • Amerika im März, Wetterbedingt wohin ? Beitrag #20
Hi Heinz ! Nun habe ich in meinen Loose southwest gesehen.
Bisbee, 25 Meilen südöstlich von Tombstone wetteifert mit Jerome
um den Ruf als schönstes viktorianisches Städtchens Arizonas. Es wird
nicht aufgemöbelt, sondern haben die dort schon immer darauf geachtet,
es im alten Zustand zu erhalten. Es soll richtig Spass machen, durch die
schmalen Straßen im Zentrum zu flanieren, da sich dort ein Künstler-
völkchen mit allem,was dazugehört, Galerien+Antiquitäten, niedergelassen
hat. Bis 1975 wurde dort Kupfer abgebaut, es wird also schon so sein,
daß die Landschaft gelitten hat. Na,wir werden da schon mal einen Aus-
flug darunter machen, da ja auf dem Weg dorthin noch einige Sehens-
würdigkeiten am Wegesrand stehen. Gruss HANS
 
A
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Re: Amerika im März, Wetterbedingt wohin ?
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