3 Tage New York und 15 Tage Südwesten

    Diskutiere 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten im Reiseberichte USA Forum im Bereich USA Reisen; Hallo liebe Forum-Gemeinde, ich hatte meinen Reisebericht schon mal angefangen. Da ich mich aber in der Titelwahl vertan habe, war er wohl nicht so...
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #1
Hallo liebe Forum-Gemeinde,

ich hatte meinen Reisebericht schon mal angefangen. Da ich mich aber in der Titelwahl vertan habe, war er wohl nicht so ansprechend. Außerdem macht es auch kein Spaß, etwas unter einem "falschen Titel" zu veröffentlichen. Nun also ein neuer Versuch.

Im Sempter 2009 haben wir (mein Mann Karsten, ich, Alex, mein Schwager Didi, seine Freundin Anja und unser gemeinsamer Freund Dennis) unseren Traum vom USA-Urlaub verwirklicht. Da ich mir hier auch viele Anregungen geholt habe, soll nun auch der Reisebericht für alle "Helfer" und Interessierten nicht fehlen.

Unsere Reise begann am 02.09.09 um 5.oo Uhr in Kiel. Von hier aus starteten fünf Reisende und sechs Begleiter zum Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel. Nach dem Einchecken hatten wir noch Zeit für ein kleines Frühstück im Kreise der Familie und um 9.oo Uhr hob der Flieger Richtung New York ab. Wir hatten einen Direktflug mit Continental gebucht und waren sehr zufrieden.

Gute acht Stunden Flug. Um ca. 11.30 Uhr OT (11.30 a.m.) landen wir auf dem Flughafen Newark in New Jersey. Zu Hause ist es also 17.30 Uhr.

Gegen 1.30 p.m. (13.30Uhr) erreichen wir dann das Empire Hotel in New York, unser „zu Hause“ für die nächsten drei Nächte. Wir fragen, ob wir schon einchecken können und haben Glück, denn ein Zimmer ist schon fertig. Wir können also das Gepäck wegbringen und uns kurz frisch machen.

Und schon sind wir wieder draußen. Wir wollen uns schon mal die nähere Umgebung ansehen. So führt uns dieser erste Ausflug direkt zum Central Park. Wir wurden übrigens von strahlendem Sonnenschein begleitet. Wir gehen also durch den Central Park und dann Richtung Midtown. Auf unserer ersten Tour sehen wir:

-die Grand Army Plaza
-über die 6th Ave. Richtung 50th Street, sehen wir aus der Ferne das Sony Buildung
-dann stehen wir plötzlich vor der St. Patrick´s Cathedral. Als wir reingehen, sind wir überrascht, wie riesig die Kirche von Innen ist. Von außen sieht sie nämlich nicht so groß aus.
-dann kommen wir zum Rockefeller Center, vor dem ein kleiner „Farmers Market“ stattfindet.
-auf unserem weiteren Weg kommen wir an der Radio City Music Hall vorbei, wo gerade die Aufbauarbeiten für die MTV Video Music Awards stattfinden.
-wir gehen weiter und erreichen schließlich den Time Square.
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #2
So ist es doch besser. Oder? Also, gleich weiter, damit auch die Fotos nicht fehlen.

Was ich auch nicht angegeben habe, ist der Reiseverlauf:
New York, Lake Las Vegas, Grand Canyon, Las Vegas, Death Valley, Yosemite NP, Sacramento, Nappa Valley, Sausalito, Santa Cruz und San Francisco. Reisezeit: 02. - 20.09.09

So, nun will ich auch ersmal die fehlenden NewYork Bilder präsentieren. Vielen Dank an Urmel aus dem Eis.
:smile:




Do, 03.09.09

Um 7.oo Uhr treffen wir uns dann alle in der Lobby. Frühstücken wollen wir unterwegs. Soweit so gut, aber wo wollen wir hin? Wir gehen vor die Tür und beschließen links rum zu laufen und stellen fest, dass es nicht weit bis zum Hudson River ist. Bis wir ans Wasser kommen, dauert es dann aber doch eine Weile. Es gab übrigens immer noch kein Frühstück. Dafür sehen wir zwischen den Häusern das Empire State Building. „Ist ja gar nicht so weit weg.“ sagt jemand und schon laufen wir los. Gegen 9.oo Uhr erreichen wir den Time Square. In der Nähe, auf dem Weg zum E-S-B frühstücken wir dann erstmal. Der Laden heißt „Duke´s“ und hat alles, was das Herz begehrt. Es gibt mehrere Ausgabetresen, je nach dem, was man haben möchte, muss man sich anstellen. Ich entscheide mich spontan für einen Bagel mit Peanutbutter and Jelly und bin erstaunt, wie lecker dieser süße, leicht pappsige Kram schmeckt. Als wir das E-S-B erreichen gehen wir hinein und wollen erstmal nur gucken (wie soll es auch anders sein). Da gerade so wenig los ist und wir ja schon mal da sind, entscheiden wir uns dafür da zu bleiben und rauf zu fahren. Es gibt dann erst eine Sicherheitskontrolle: Taschen werden durchleuchtet, Gürtel abnehmen, abtasten, das volle Programm. Im Anschluss dürfen wir uns dann die Tickets kaufen. $ 20/Pers. für die Fahrt in den 86. Stock. Wer weiter fahren möchte (in den 102. Stock) muss noch mal $ 15 drauflegen. Nein danke, uns reicht der 86. Stock.


Das war überwältigend! Die nächsten 1½ Stunden vergehen rasend schnell mit gucken, staunen und fotografieren.



Dann gehen wir wieder zurück zu Macy`s – the largest Shoppingcenter of the world. Das wird sich ja zeigen. Die erste Abteilung in die wir kommen, ist die Handtaschenabteilung (ungefähr so groß wie das komplette Untergeschoß unseres Karstadt)
Dann fangen wir an, unsere Runden zu drehen und kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Immer wenn wir glauben, am Ende angekommen zu sein, entdecken wir einen weitern Durchgang oder eine weitere Rolltreppe. Wir stellen also fest: es ist riesig groß! Aber nicht nur das, es ist auch günstig.
Dann wollen wir erstmal wieder ins Hotel zurück. Wir gehen dabei wieder über den Time Square und statten dem Hard Rock Café einen Besuch ab. Davor sehen wir berittene Cops stehen, die es offensichtlich genießen, für viele Touristen ein interessantes Fotomotiv darzustellen.



Gegen 14.3o Uhr sind wir dann wieder im Hotel, wo sich heute ein Film- oder Fernsehteam breit gemacht hat. Schon vor dem Hotel steht lauter Filmzeug rum und man wird nur gegen Vorzeigen der Schlüsselkarte ins Hotel gelassen. Wir wollen nun eine Stunde ausspannen und dann nach New Jersey, genauer gesagt zum Meadowlands Sports Complex, Giants Stadium. Wir haben nämlich Tickets für das Preseason-Game New York Jets vs Philadelphia Eagles. Nur Tickets allein reichen nicht aus. Man muss da ja auch irgendwie hinkommen. Und das ist eine Geschichte für sich, die hier aber unbedingt erwähnt werden muss:

Um 16.00 Uhr sind wir zur U-Bahn-Station am Columbus-Circle aufgebrochen. Dort standen wir wie der Ochs vorm Berg, weil wir nicht wussten, was für ein Ticket wir aus diesem Automaten ziehen müssen. Von der Hilfsbereitschaft der Amis habe ich im Vorwege ja schon viel gelesen und nun war der Zeitpunkt für uns, diese selbst zu erfahren. Wir stehen da also ziemlich hilflos und da kommt ein älterer Herr, der uns nicht nur den Automaten erklärt, sondern uns auch noch diverse Möglichkeiten vorrechnet, wie wir am günstigsten fahren können. Da wir erstmal nur zur 42nd Street wollten, hat jeder eine Einzelfahrt genommen. Ok, erste Hürde genommen. An der 42nd erwartet uns dann auch schon das nächste Hindernis, denn der Concierge unsers Hotels hat uns einen Bus empfohlen, der direkt zum Stadion fährt. Die Karten bekommt man an der 42nd, was auch wunderbar geklappt hat. Der Bus selbst fährt aber von der Penn-Station (34th Street) wo wir zu Fuß hingehen. Wir haben ja auch ausreichend Zeit. Inzwischen wurde uns schon zwei Mal was vom New Jersey Transit gesagt. Egal, wir haben unsere Bustickets ja schon und gehen jetzt zur Penn-Station. Dort angekommen sehen wir vieles, nur nicht den Bus mit dem wir fahren sollen. Kurz entschlossen fragen wir halt. Wir bekommen auch Antworten, aber finden den Bus trotzdem nicht! Dann gehen wir rein und fragen bei jemandem, der dort arbeitet. Der nickt, zeigt in eine Richtung und sagt, wir müssen uns beeilen, der Zug fährt gleich los. Zug? Na ja, erstmal in Eile in die genannte Richtung gehetzt und wir stehen tatsächlich vor einem Zug. Zum Glück steht auch ein Schaffner da, den wir fragen, ob wir richtig sind. Er stutzt kurz als er unsere Tickets sieht, fordert uns dann aber zum Einsteigen auf. In New Jersey müssen wir noch mal umsteigen. Dort lassen sich unsere Tickets nicht scannen. Eine freundliche Angestellte kommt zu uns, guckt auf die Tickets und lässt uns dann so durch. Offensichtlich hat sie sich gedacht, da wir ja bezahlte Tickets haben und mit diesen schon bis hierher gekommen sind, sollen wir auch weiter fahren dürfen. Wenn schon nicht mit dem Bus, dann eben mit der Bahn. Einfach irre. Das sollte einem mal in Deutschland passieren. Hier würde man wahrscheinlich noch wegen Schwarzfahren angezeigt werden. Ach ja, was sind die Amis doch freundlich. Um 18.15 Uhr sind wir dann endlich am Stadion, hat also nur 2 Stunden 15 Minuten gedauert. Auch hier wieder eine kurze Taschenkontrolle und wir sind drin. Da wir nicht sicher waren, wie es mit Fotoapparaten ist, haben wir uns entschlossen, diesen im Hotel zu lassen. Wir hätten Fotos machen dürfen. Schade eigentlich.
Zu Beginn es 4. Quaters beschließen wir zu gehen. Das Spiel wurde zwar gerade wieder spannend, da die Jets gerade erstmals in Führung gegangen sind, aber wir mussten ja noch raus finden, wie wir nun wieder zurückkommen.
Also ab zum Bus. Dort stellen wir fest, dass wir nicht die einzigen sind, die früher gegangen sind. Der Platz und auch die Busse sind schon ganz ordentlich gefüllt. Es dauert dann auch nur noch knapp 5 Minuten bis der Bus losfährt. Wir verlassen Meadowlands gegen 21.5o Uhr und können während der Fahrt die Skyline von Manhattan bei Nacht bestaunen. Was uns auch staunen lässt, ist die Tatsache, dass unsere Busfahrt nach nur 25 Minuten beendet ist. Wir sind wieder an bzw. in der Penn-Station. Beim Verlassen der Station achten wir noch mal auf Hinweise, die zu diesem Bus führen. Können aber auch jetzt nichts finden. Was solls! Shit happens. Bis zum Hotel sind es von hier aus 29 Blocks und es ist kurz vor halb elf. Wir entscheiden uns dafür, zum Hotel zu laufen. Und hier möchte ich noch mal erwähnen, dass es Donnerstagabend ist und die Straßen sind voller Menschen. Überall! Es kam uns so vor, als sei dort jetzt mehr los als am Tag. Kurz nach elf erreichen wir unser Hotel, wo das Filmteam immer noch zu Gange ist. Noch kurz zu Starbucks und dann am Getümmel vorbei ins Hotel. Gute Nacht.
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #3
Fr, 04.09.09

Um 7.oo Uhr wollen wir uns wieder treffen.
[FONT=&quot]Nach dem wir uns bei Starbucks einen Kaffee geholt haben – man weiß ja nie so genau, wann wir wo was frühstücken-, fahren wir wieder U-Bahn. Diesmal vom Columbus Cirle bis zur Endstation: South Ferry´s. Wir wollen nämlich mit der Staten Island Ferry fahren, um uns die Freiheitsstatue anzusehen.
[/FONT]



Als wir am Ziel ankommen, fällt uns sofort ein kleines, altes Gebäude zwischen den Wolkenkratzern auf. Ein „Überbleibsel“ aus vergangener Zeit.
Dann sehen wir zu unserer Linken McDonald´s (Frühstück?) und zu unserer Rechten das Fährgebäude der Staten Island Ferry. Was tun? Erst mal gucken, wann die Fähre ablegt. Es ist kaum was los und die nächste Fähre kann gerade bestiegen werden als wir im Terminal ankommen.
Da wir ja nun gerade hier sind … rauf auf die Fähre und ab geht die 25 – 30 minütige Fahrt.

[FONT=&quot] Die Sonne scheint wieder von einem wolkenlosen Himmel. Sobald die Fähre ablegt, steht die Kamera kaum noch still. Das ist schon ein imposanter Anblick, wenn der Big Apple langsam immer kleiner wird und man auf einmal alles sehen kann: New Jersey, den Hudson River, Südspitze Manhattan, East River und Brooklyn. Es liegt zwar ein leichter Dunst über der Stadt, aber trotzdem ist es ein toller Anblick. Auch Ellies Island passieren wir, dann die Freiheitsstatue (die gar nicht so groß ist, wie man vielleicht denkt) und dann sind wir schon am Anleger von Staten Island. Wir müssen von Board gehen um eine Runde im Terminal zu drehen und dann wieder die selbe Fähre zu besteigen. Auf der Rückfahrt sehen wir dann die Queen Mary II im Hafen liegen.
[/FONT]





Gegen 9.oo Uhr sind wir wieder in Manhattan und suchen uns erstmal etwas zum frühstücken. Danach gehen wir zur Wall Street. Ganz ehrlich? Die hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt. Aber trotzdem ist es sehr beeindruckend. Sämtliche Fahrzeuge, die in diesen Bezirk wollen, werden erstmal gründlich untersucht. Vor der Börse steht Polizei mit Maschinengewehren und überall ist Polizei und Kameras. Die Börse ist ein schönes, kleines Gebäude und ich kann mir den Trubel hinter diesen Mauern gar nicht recht vorstellen. Irgendwie strahlt es so eine Ruhe aus. Als wir weitergehen entdecken wir die Trinity Church. Als nächstes gehen wir zum Ground Zero. Hier bleibt mir erstmal die Sprache weg. Diese Baustelle ist so unglaublich groß und dann zeigen uns Straßenhändler Bücher mit den Bildern vom 11. September 2001 und ich fühle mich auf einmal richtig beklommen. Wir verweilen dort etwas bevor wir zur Brooklyn Bridge zu gehen. Auf dem Weg kommen wir noch am Woolworth Bldg. vorbei und gehen durch den City Hall Park.









Kurz nach halb eins sind wir wieder im Hotel und können uns bis 15.oo Uhr entspannen.
Große Touren wollen wir an diesem Tag alle nicht mehr machen und so gehen wir am Nachmittag in den Central Park. Wir gucken einer „Alt-Herren-Runde“ beim Softball spielen zu.






[FONT=&quot]Auch der Central Park ist sehr beeindruckend. Man ist mitten in der Stadt und doch in einer Idylle. Man sieht hier alles: Musiker, Kleinkünstler, Getränkestände, Massagestühle, Rikschafahrer, Kutschen, Taxen, Jogger, Fahrradfahrer und Fußgänger, dann mal wieder ein Kinderkarussell oder Open Air-Bühnen. Flache, weite Wiesen, wo sich die Leute sonnen, Steinhügel auf denen man es sich bequem macht. Dann erreichen wir einen See. So gehen wir, wie wir später feststellen, gut ein ¼ des Parks ab. Als wir zum Baseballfeld zurückkommen, sitzt Dennis noch da und die Herren verabschieden sich allmählich voneinander. Gegen 17.oo Uhr kehren wir zum Hotel zurück und verabreden uns für 18.oo Uhr auf der Dachterasse, dem Pool Deck auf ein, zwei Drinks.:urlaub:[/FONT]


 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #4
Sa, 05.09.09



[FONT=&quot]Ich wache um 5.3o Uhr auf, mache noch einige Fotos vom Zimmer aus und gehe dann unter die Dusche. Karsten, mein Mann, ist inzwischen auch wach. Wir packen die letzten Sachen ein und gehen um 8.oo Uhr zusammen mit den anderen in ein nahe gelegenes Café zum frühstücken. Um 9.oo Uhr werden wir dann von einem Shuttle-Taxi zum Flughafen gebracht. Diesmal kostet uns der Spaß „nur“ $125. Wir sind eigentlich viel zu früh dran. Von 9.3o Uhr bis 12.15 Uhr müssen wir warten bis endlich das Boarding beginnt. Anja und ich nutzen die Zeit, uns den Flughafen genauer anzugucken und Postkarten zu kaufen. Ich entscheide mich auch noch für ein New York T-Shirt. Dann beginnt der fünfstündige Flug nach Las Vegas. Dieser bietet neben gutem Entertainment auch einige Turbolenzen. Nach der Ankunft fahren wir per Trail zur Gepäckausgabe. Als nächstes geht es dann per Shuttlebus zu den Autovermietungen. Nach ca. einer ½ bis ¾ Stunde haben wir unseren Mietwagen. Wir haben uns spontan für einen Toyota entschieden, es war eigentlich auch nichts anderes mehr da. Nach weiteren 20 bis 30 Minuten Fahrt kommen wir zu unserer Unterkunft für die kommende Nacht. Dem Loews Lake Las Vegas Resort. Als erstes fällt uns das Schild auf, welches das Fotografieren an diesem Tag bis 22.oo Uhr verbietet, da sich Prominente dort aufhalten. Wir sind uns dann später am Pool auch nicht ganz sicher, ob wir nicht Jeamy Lee Curtis dort gesehen haben. Wir genießen also einige Zeit am leider nicht wirklich sauberen Pool und dann bin ich so müde, dass ich um 20.oo Uhr todmüde ins Bett falle. Der Rest der Gruppe fährt noch mal los, um was zu essen und Getränke für den nächsten Tag zu besorgen. [/FONT]
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #5
Schöner Reisebericht! Die Queen Mary II ist ja ein dickes Ding;)...Wahnsinn:eek:!

VG Stefan
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #6
Die Queen Mary II ist ja ein dickes Ding;)...Wahnsinn:eek:!
jup,das ist sie. :biggrin:

wir waren auch ende sept. '09 in nyc und haben die queen gesehen.
passenderweise waren wir vorher in l.a. und haben auf/in der queen mary I übernachtet. :D



schöner bericht - ich warte auf fortsetzung ! ;)
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #7
Vielen Dank für das positive Feedback.
Dann will euch auch gar nicht lange warten lassen.


So, 06.09.09[FONT=&quot][/FONT]

Um 4.oo Uhr ist die Nacht vorbei. War wohl nicht anders zu erwarten, wenn man so früh einschläft. Eine Stunde lang versuche ich wieder einzuschlafen, gebe dann aber auf. Karsten ist inzwischen auch wach. Wir beschließen, das Fitness-Center aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin wollen wir noch zwei, drei Fotos machen. Dieses Resort bietet so viele Motive und da gerade die Sonne aufgeht, sieht alles noch mal so schön aus. Wir drehen also eine komplette Runde auf dem Gelände und machen ganz viele, hoffentlich schöne Bilder.



Ja, die Bilder sind schön geworden, aber leider bekomme ich sie nicht hochgeladen. Die Datein sind zu groß und komprimieren klappt leider auch nicht. Sorry.

[FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Um 6.3o Uhr sind wir dann doch endlich im Fitness-Center bzw. Fitness-Raum und machen eine ½ Stunde Workout.[/FONT] Wir wollen es ja auch nicht übertreiben!

Gegen 9.3o Uhr starten wir Richtung Grand Canyon. Um 1o.3o Uhr erreichen wir den Hoover Dam und parken den Wagen im schattigen Parkhaus um anschließend in der brüllenden Hitze den Dam zu Fuß abzulaufen. Und so viel Weg liegt da ja nicht vor uns (im Vergleich zu Manhattan). Es ist außerdem recht windig, was das ganze sehr angenehm macht. Es ist schon 11.3o Uhr als wir beschließen, unser „Frühstück“ in dem Restaurant vor Ort einzunehmen. Es gibt Wraps und Burger. Um 12.oo Uhr geht es dann weiter. Wir fahren über den Dam und dann Richtung Kingman.



Je näher wir dem Grand Canyon kommen, desto bewaldeter wird es wieder. Zu unserer großen Überraschung erreichen wir Tusayan früher als erwartet, nämlich schon um 15.3o Uhr. Um 15.45 Uhr checken wir ein und um 16.oo Uhr fahren wir dann den langen Weg von einer Minute zu Wendy´s um erst mal was zu essen. Das mit dem Fahren machen wir natürlich nur, weil wir nach dem Essen zum GC weiter fahren wollen. Um 18.oo Uhr haben wir unser Ziel erreicht. Wir stehen am Grand Canyon. Wow!!! Es ist unglaublich schön, groß, weit, riesig. So weit das Auge reicht sieht man nur diesen Canyon. Einfach unglaublich. Und wir mitten drin und warten auf den Sonnenuntergang. Wie wir nach kurzer Zeit feststellen, warten mit uns noch ca. 100 andere Leute. Die sind allerdings schnell vergessen, als um ca. 18.3o Uhr das Schauspiel beginnt. Ich habe keine Ahnung, wie viele Bilder wir hier gemacht haben, aber es werden einige sein. Um 19.oo Uhr ist die Sonne dann weg und es wird schlagartig kalt.




Wieder zurück im Ort gehen wir noch kurz zu einem Indianerfest und besuchen den örtl. Tankstellen-Shop. Mit dem dort erworbenen Bier und Knabberkram machen wir es uns anschließend auf unserem Zimmer gemütlich und gucken Football. So zwischen 22.3o und 23.oo Uhr gehen wir dann schlafen.
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #8
Mo, 07.09.09

Der Wecker geht nicht, wie geplant, um 4.oo Uhr an. Ich werde aber um 4.38 Uhr wach und wecke die anderen. Kurz nach 5.oo Uhr fahren wir dann wieder zum Grand Canyon um uns den Sonnenaufgang anzusehen. Es sind gerade mal 11°C als wir um 5.2o Uhr am Mather Point ankommen. In der Ferne sehen wir schon, wie es langsam hell wird. Wir sind zusammen mit einer Hand voll Inder die einzigen an unserem Standort. Der Sonnenaufgang ist faszinierend, fast noch schöner, als der Sonnenuntergang. Als wir uns 10 – 15 Minuten später mal umdrehen, sind ca. 60 andere Menschen um uns rum. Wo kommen die denn auf einmal her? Bis kurz nach 6.oo Uhr haben wir bereits 214 Bilder gemacht. Mit uns meine ich eigentlich nur Karsten.



Da diesmal ein Frühstück im Zimmerpreis enthalten ist, fahren wir nach dem Sonnenaufgang erst mal zurück. Das hätte man sich schenken können. Es gab verschiedene süße Gebäckstücke, Minibrötchen, Cornflakes, zwei Sorten Marmelade bzw. Gelee und man hätte auch Waffeln oder Pancakes bekommen können. Dazu einen Saft und Kaffee satt. Ganz ehrlich: es hat gar nichts von dem geschmeckt und wirklich freundlich war das Personal hier auch nicht. Wir beschließen noch am Frühstückstisch, dass wir am kommenden Morgen sehr früh Richtung Las Vegas aufbrechen wollen und somit auf ein weiters Frühstück dieser Art verzichten. Für heute beschließen wir, wieder zum South Rim zu fahren und uns noch mehr GC anzusehen. Wir fahren wieder zum Mather Point und gehen dann zu Fuß zum Canyon View Information Plaza. Kurzer Hand entscheiden wir uns dafür mit dem Shuttlebus zu Hermits Res zu fahren. Da die Busse ihre Stopps rechts kurz hintereinander machen, überlegen wir uns, den Rückweg zu Fuß zurückzulegen. Wir müssen dann umsteigen, um zu Hermits Rest zu kommen. Dieser Bus macht nicht mehr so kurzfristige Stopps und es wird uns erklärt, dass er auf dem Rückweg nur an zwei Haltestellen hält (Mohave Point und Hopi Point). Die gesamte Strecke Hermit Rest Route ist 7 Meilen (11 KM) lang. So einigen wir uns, dass wir nur bis zum Pima Point fahren und von dort zu Fuß auf jeden Fall bis Hopi Point zurück laufen. Als wir den Bus verlassen ist es 9.45 Uhr und auf einmal sind wir allein. Wir wandern los und begegnen nur zwei, drei Mal anderen Touristen. Sonst sind wir allein mit der umwerfenden Natur und uns! Es dauert auch nicht lange, bis es wieder ziemlich warm wird. Also machen wir einen kurzen Halt zum eincremen. Die Wasservorräte schwinden auch ziemlich schnell. Aber Zeit und Raum spielen keine große Rolle bei den Anblicken die wir hier zu sehen bekommen. Wie gesagt, nur mit dem Wasser muss man etwas sparsam sein. Mit einem winzigen Rest Wasser in meiner Flasche und 188 Bildern mehr auf der Kamera erreichen wir nach genau 2 Stunden und 52 Minuten Hopi Point. Wir haben, wenn die Angaben stimmen, genau 7,8 KM zurückgelegt.



Von hier aus fahren wir dann mit dem Bus zurück. Wir sind schon ziemlich fertig aber auch unbeschreiblich glücklich. Aber nun reicht es uns auch! Wir sagen dem GC Goodbey und fahren zurück nach Tusayan, direkt zum Pizza Hut. Dann ins Hotel und kurz die Ereignisse des Tages aufgeschrieben. Dann treffen wir uns am Pool. Abends gucken wir wieder Football. Diesmal aber nicht so lange. Für den nächsten morgen vereinbaren wir, wer zuerst wach wird, weckt die anderen. So machen wir tatsächlich um 20.oo Uhr Licht und Fernseher aus. Bewegung an frischer Luft macht halt müde.
Kaum eingeschlafen, nehme ich ein Geräusch wahr, welches nicht in meinen Traum passt. Ein fürchterlicher Quietschton. Karsten hört es auch und auf einmal herrscht Trubel und Aufregung im Flur. Es ist der Feueralarm. Schnell ne Hose übergezogen und wie fast überall den Kopf zur Tür rausgestreckt. Karsten geht auf den Flur und sieht schon, wie jemand vom Personal an den Schaltern hantiert. Der Lärm hört einfach nicht auf und ist unerträglich laut. Aber einen stört das ganz und gar nicht: Dennis! Er schläft tief und fest. Als ich ihn wecken will, sagt Karsten, dass es sich wohl nur um einen Fehlalarm handelt und ich soll ihn schlafen lassen. Der bestätigt dann am nächsten Morgen, dass er von der ganzen Aufregung nichts mitbekommen hat und beschwert sich, dass wir ihn haben schlafen lassen. Dann ist der Alarm endlich abgestellt und es kehrt wieder Ruhe ein. Nur nicht bei mir. Ich bin noch zu aufgewühlt um gleich wieder schlafen zu können. Um 2.oo Uhr werde ich wieder wach. Das ist wohl zu früh, um die anderen zu wecken?! „Schlaf noch zwei, drei Stunden.“ sagt mein lieber Mann und ratzt sofort weiter. Tatsächlich schlafe ich noch einmal ein und werde erst um 5.oo Uhr wieder wach. Wir machen uns fertig und checken um 5.3o Uhr aus. Bei 11°C verlassen wir Tusayan und machen uns auf den Weg nach Las Vegas.
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #9
du schreibst echt gut....bitte weitermachen ! :smile:
bin grad vorm geistigen auge auch nochmal zum gc gereist. *hach*


ich bin auch so ein fotofreak wie du/ihr....mache auch immer zig bilder von allem. :biggrin:
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #10
Hallo Morningside,

freut mich, wenn dir der Bericht gefällt. Vielen Dank.
Unser Reisegruppe von 5 Personen (3 Fotokameras) sind mit über 7000 Bildern im Gepäck zurückgekehrt. Nach dem wir die Bilder sortiert und aussortiert hatten, sind es immer noch gute 6500 Bilder.
Was hätten wir bloß ohne Digitalkameras gemacht?

Ich wünsche ein schönes Wochenende :smile:
und viel Spaß beim weiter lesen.

Alex
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #11
Di, 08.09.09[FONT=&quot][/FONT]

Kurz vor 7.oo Uhr machen wir Halt in Williams um bei McDoof zu frühstücken. Es ist immer noch empfindlich kalt und Anja geht es leider nicht so gut. Als wir dann bei 9.oo Uhr rum Kingman passieren, zeigt das Thermometer schon wieder 28°C an. Die Fahrt verläuft ruhig. Man schläft, liest oder hört Musik und staunt über die Landschaft, die draußen an einem vorbei zieht. So eine Weite hat man noch nicht gesehen. Bis Kingmann ist es recht grün und dann werden die grünen Punkte in der Landschaft immer seltener. Da im Radio vor dem Holiday-Traffic gewarnt wird, umfahren wir den Hoover Dam und fahren durch die Mohave Wüste. Auch die Berge um uns herum sind nur erdfarben; kein Grün weit und breit. Erstaunlicher Weise taucht aber immer wieder mal eine kleine oder auch größere Siedlung auf. Die Wüste lebt! Aber warum hier?


[FONT=&quot][/FONT]

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Dann fahren wir durch Bullhead City und sehen Palmen, grüne Gärten, einen Golfplatz und ein riesiges Casino. Alles direkt am Colorado River. Irgendwie scheint mir das etwas unwirklich, denn dann ist alles wieder kark und leer.


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Um 11.oo Uhr erreichen wir Las Vegas bei 34°C. Das ist schon sehr beeindruckend, wenn man auf diese Stadt zusteuert. Es beginnt mit vereinzelten Häusern. Ganz normale Bungalows. Da fährt man zwischendurch auf der 8-spurigen Autobahn und die Stadt wird immer größer und auf einmal sieht man die Hotels des Strip. Irre!





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Da wir so früh dran sind, beschließen wir als erstes dem Outlet-Center einen Besuch abzustatten. Wir kommen von Norden nach Las Vegas rein und fahren so den gesamten Strip entlang und kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Karsten, der heute mal fährt, fällt es teilweise schwer, sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Es ist irre groß und bunt und überdimensioniert. Wir fahren auch schon an unserem Domizil (Mandalay Bay) vorbei und können es gar nicht glauben, in so einem Hotel zu wohnen. Wir sind schon sehr gespannt, wie es von drinnen aussieht.
Um 11.3o Uhr erreichen wir das Outlet-Center. Als erstes stehen gleich an der Straße kleine Häuschen, in denen sämtliche Fast-Food- und Restaurant-Ketten untergebracht sind, die man sich nur vorstellen kann. Dann kommt der riesige Parkplatz und dann das Shopping-Center. Auch wieder ein sehr großes Gelände mit einem flachen, aber dennoch sehr breitem Gebäude. Drinnen ist es angenehm klimatisiert, hell und sehr sauber. Ein Geschäft reiht sich ans andere und in der Mitte des breiten Ganges sind auch noch Verkaufsstände aufgebaut. Es gibt zwei Food-Courts und bei einem machen wir auch gleich Halt und essen lecker chinesisches Mittagsessen. Dann gehen wir zur Info um unser Couponheft abzuholen. Wir wollen dann erstmal so rumlaufen, um uns einen Überblick zu verschaffen. Ne Weile klappt das auch ganz gut, doch dann will man doch mal hier rein und da rein. Erst bleiben wir noch zusammen, doch dann entscheiden wir uns, getrennt weiter zu gehen und uns später wieder zu treffen. Um 16.oo Uhr sind die ersten Läden um einige Klamotten und wir um einige Dollars ärmer. Wir fahren erstmal ins Hotel um einzuchecken. Ich bin total begeistert als wir unser Zimmer betreten. Es ist groß und geräumig mit einem riesigen Bett, einer kleinen Sitzgruppe, Fernseher und einem sensationellen Badezimmer. Ja, hier bleibe ich!
[FONT=&quot]Anja ist aufgefallen, dass einige von unseren Outlet-Coupons noch an diesem Tag ablaufen; also fahren wir noch mal hin und shoppen bis Ladenschluss (21.oo Uhr). Was für ein Spaß! Wieder zurück im Hotel machen wir uns kurz frisch und dann wollen wir die Nachbarschaft erkunden. Wir fahren! mit der Tram zum Luxor, welches unser direktes Nachbarhotel ist und sehen uns dort um. Von dort aus gehen wir (teilw. über Laufbänder) ins nächste Hotel, das Excalibur. Man kann mit der Tram auch direkt vom Mandalay Bay bis zum Excalibur fahren. Diese drei Hotels sind so miteinander verbunden. Ab da muss man dann entweder zu Fuß gehen oder ab dem MGM Grand mit der Monorail fahren, die hinter dem Strip bis zum Sahara fährt. Also so ziemlich den gesamten Strip. Wir sind nun aber im Excalibur, wo es gut klimatisiert ist. Draußen sind es schätzungsweise immer noch was zwischen 25 und 30°C. Diese Themenhotels sind schon sehr faszinierend und nur schwer zu beschreiben. Das muss man einfach gesehen haben! Für heute haben wir erst mal genug. Es ist 22.3o Uhr und wir wollen mit der Tram zurück ins Hotel fahren, um dort noch etwas zu trinken. Verdammte Axt! Die Tram fährt nur bis 22.oo Uhr. Nützt ja nix; wir müssen per Pedes zurück zum Hotel. Wir wollen in den Rumjungle, doch der ist geschlossen. Wie geschlossen um kurz nach 23.oo Uhr? Wir finden dann aber doch noch ein Plätzchen in einer anderen Bar. Als wir unsere Getränke bekommen können wir schon 10 Minuten später auf unseren Karsten anstoßen, der seinen 33. Geburtstag in Las Vegas feiert. Happy Birthday! Dann gab es noch gute, rockige Life-Musik und gegen 1.oo Uhr fallen wir todmüde ins Bett.[/FONT]



[FONT=&quot][/FONT]
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #12
Mi, 09.09.09


Heute war ausschlafen angesagt und die Quittung bekommen wir, als wir uns um 1o.45 Uhr beim Frühstücks-Buffet treffen wollen. Da stehen nämlich noch ziemlich viele Leute, die ebenfalls auf Einlass warten. Wir disponieren um und gehen ins „Red, White and Blue“, eine Mischung aus Diner, Restaurant, Café und Bar, ebenfalls in unserem Hotel. Dort gibt es ein wirklich leckeres Frühstück. Für jeden ist etwas dabei und alles ist sehr schmackhaft. Ich traue mich zum ersten Mal an Eier Benedict und bin schwer begeistert. Zur Feier des Tages (Karstens Geburtstag) werden wir zu diesem hervorragenden Frühstück eingeladen.
Dann wollen wir uns nach einer kurzen Pause in den Poolbereich begeben. Ich will mir die Preise vom Spa ansehen, die gar nicht so ohne sind. Daneben gibt es einen Frisör und da ich zu Hause nicht mehr bei einem war, frage ich nach dem Preis für Waschen, Schneiden und Föhnen und gehe mit einem Termin für 13.oo Uhr aus dem Laden. Jetzt aber schnell aufs Zimmer und poolfein machen. Um 12.3o Uhr treffen wir uns am Pool. Es ist tierisch heiß und sehr voll! Nun stehen wir vor der großen Herausforderung fünf freie Liegen zu finden. Wir werden fündig, auch wenn eine Liege etwas Abseits ist. Als nächstes müssen wir sehen, wir bei über 40°C ohne Sonnenschirme klar kommen. Für mich steht fest, ich gehe gleich ins Wasser, lass mich dann kurz von der Sonne trocknen, bzw. antrocknen und gehe dann zum Frisör.







So einen Frisörbesuch habe ich noch nicht erlebt. Beim Anblick der wild frisierten Mädels denke ich schon, hier bin ich falsch. So will ich nachher auf keinen Fall aussehen. Doch dann fordert mich ein netter junger Mann auf, ihn zu begleiten. Sein Name ist Chris. Nach dem ich mit einem Glas Wasser versorgt wurde, steht der zweite nette, junge Mann an meiner Seite. Dieser wird mir die Haare schneiden. Aber erstmal mit Chris zum waschen. Um die Ecke, in einen abgedunkelten Raum mit Entspannungsmusik. Noch während des Waschens denke ich, dass das allein schon das Geld wert ist. Ich bekomme keine gewöhnliche Haarwäsche sondern eine reine Kopfmassage, bei der nebenbei die Haare gewaschen werden. Und nicht ein Tropfen Wasser kommt in Augen oder Ohren. Als er damit fertig ist, massiert Chris noch Nacken und Schultern. Ich bin so was von begeistert! Dann übernimmt der nette Kollege, dessen Name mir leider nicht wieder einfallen will. Unser Smaltalk beschränkt sich auf die Frisur und unsere Reiseroute, die allerdings gut ankommt. Nur nach Deutschland will er leider nicht kommen. Schade, aber noch nie habe ich so gerne und bereitwillig meinen Frisörbesuch bezahlt. Das war ein tolles Erlebnis! Wer weiß, vielleicht sehen wir uns mal wieder…?
Karsten wartet schon, als den Salon verlasse und ist ebenfalls total begeistert von der neuen Frisur. Es ist inzwischen kurz vor halb drei und wir gehen aufs Zimmer. Karsten guckt Bilder und Videos vom Grand Canyon und ich höre Musik und schreibe das Tagebuch weiter. Gerade als ich mich auch der Entspannung nähre klopft es an der Tür. Roomservice. Anja, Didi und Dennis haben für Karten eine Geburtstagstorte bestellt, die nun geliefert wird. Also alle anrufen, in 10 Minuten treffen bei Starbucks und anschließend aufs Zimmer Schokotorte mit Früchten essen.






[FONT=&quot]Am Abend gehen wir dann eigentlich zum Hard Rock Café, weil wir alle nicht so weit laufen wollen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Im Klartext heißt das: wir sind bis zum Treasure Island gelaufen. Dazwischen liegt u.a. das Bellagio, wo wir uns die berühmten Wasserspiele angesehen haben, davor noch das Ceasar´s Palace, dann das Mirage und beim TI lief gerade die letzte Piraten-Show des Tages. Was hier für die Besucher auf die Beine gestellt wird ist unglaublich.[/FONT]
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[FONT=&quot] Auf dem Weg zur Monorail kommen wir auch am Venetian vorbei. Die Gondeln fahren aber so spät nicht mehr und wir wollen auch eigentlich nur noch den Zug erreichen, denn den ganzen Weg auch wieder zu Fuß zurück, das wollen wir wirklich nicht! Die Monorail fährt bis zum MGM und von da aus ist es ja nicht mehr weit. Um 2.oo Uhr liegen wir in unserem Bett.[/FONT]


 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #13
Do, 10.09.09

Eigentlich wollten wir auch heute ausschlafen, sind aber schon um 7.3o Uhr wach. Um 10.oo Uhr treffen wir uns, um das zweite Outlet-Center im Norden der Stadt zu besuchen. Bis 17.oo Uhr haben wir geshoppt und in der Sonne gebraten, denn hier stehen die Autos im schattigen Parkhaus aber die Geschäfte liegen wie kleine Ladenzeilen nebeneinander. Die Geschäfte sind zwar klimatisiert und draußen stehen Sonnenschirme, die einen leichten Wassernebel versprühen, aber es ist trotzdem viel zu heiß. Und dennoch kann man so viel Zeit dort verbringen.

Wieder zurück im Hotel, machen wir uns kurz fertig und steuern das Gestern „verfehlte“ Hard Rock Café an. Hier ist es so stark klimatisiert, dass ich kurz überlege, mir statt des Cocktails lieber eine heiße Schokolade zu bestellen.
[FONT=&quot]Für heute steht nichts weiter auf dem Programm.[/FONT]
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #14
Fr, 11.09.09[FONT=&quot][/FONT]

Dieser Bericht fällt etwas kleiner aus.
Um 10.oo Uhr treffen wir uns für ca. 1 Stunde am Pool. Länger kann man das einfach nicht aushalten. Ok, andere wohl schon, wir nicht. Dann wollen Anja, Didi, Karsten und ich nur „kurz“ zum Outlet-Center. Dort essen wir eine Kleinigkeit und gucken und kaufen ein wenig. Um 15.3o Uhr sind wir wieder im Hotel und machen uns gegen 18.oo Uhr auf den Weg zum Stratosphere Tower.




Wir fahren mit der Monorail bis zum Saharah und gehen von dort aus zu Fuß. Hier sieht Las Vegas etwas anders aus. Es ist halt alles etwas älter, nicht mehr ganz so hell erleuchtet und die Typen, die den Weg kreuzen kommen auch nicht immer ganz sympathisch rüber. Bevor wir auf den Tower kommen, müssen wir mal wieder einen Sicherheitsbereich passieren. Die Jungs holen sich Karten, um mit einer der Attraktion auf dem Tower zu fahren; Anja und ich lehnen dankend ab. Meine Güte, was für eine Weite. Las Vegas bei Nacht und von oben ist schon sehr beeindruckend. Genau wie die Fahrt der drei Mutigen. 280 Meter über dem Boden frei schwebend in einem Karussell zu fahren ist nicht ganz ohne.




[FONT=&quot][/FONT]

Auf dem Rückweg wollen wir noch was essen und gehen ins Outback-Steakhouse. Sehr zu empfehlen. Hier wurden wir zum ersten Mal gefragt, ob wir unsere Burger medium haben möchten. Das Essen und der Service haben hier wirklich gestimmt.

[FONT=&quot]Gegen 23.3o Uhr kehren wir wieder ins Hotel zurück und bleiben bis ca. 2.3o Uhr im Casino. Hier und da mal ein bisschen gucken und dann selbst das Glück an den Dattelautomaten versuchen. Was man gewinnt, wird auch gleich wieder investiert und so gehen wir mit leichten, aber eingeplanten Verlusten aus diesem Abend heraus.[/FONT]
 
Morningside
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #15
toll,alex - weiter ! :ami02:

gell,die weite in den staaten ist wirklich ganz unglaublich.....beeindruckt mich auch sehr !


ich hab mit meiner digicam (könnte auch nicht mehr ohne :biggrin: ) auch zig fotos geknipst.....manchmal kommt man aus dem knipsen (und staunen) gar nicht mehr raus. ;)
 
sunrise12
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #16
Danke, ein super Reisebericht mit vielen Details! Der New York Teil hat mich besonders interessiert, denn ich plane 2011 eine Reise dort hin. :smile:
 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #17
Sa, 12.09.09[FONT=&quot][/FONT]

Um 6.3o Uhr geht der Wecker an, denn heute wollen wir uns um 7.oo Uhr zum Frühstücksbuffet treffen. Das klappt auch sehr gut und wir sind total begeistert. Alles ist sehr lecker und die Auswahl lässt keine Wünsche offen.

Um 1o.3o Uhr müssen wir dann auschecken und komisch, dass Gepäck passt nicht mehr ganz so locker in den Van wie bei unserer Ankunft. Aber nach einigen kleinen Handgriffen ist alles gut verstaut und wir machen uns auf den Weg zum Walmart. Wir wollen uns vor allem mit Wasser eindecken, bevor wir in die nächste Wüste fahren, wo nicht an jeder Ecke ein Supermarkt steht. So ein Walmart ist schon beeindruckend. Wir decken uns also mit allem ein, was wir die nächsten Tage brauchen und fahren dann zum Red Rock Canyon. Da wir „leider“ die richtige Ausfahrt verpassen und die nächste Wendemöglichkeit erst der Parkplatz des Outlet-Centers ist, kann ich mir doch noch schnell das eine Paar Schuhe holen, die ich so gerne haben wollte. Wir, ich: glücklich und zufrieden, meine Begleiter auch, weil ich nun nicht mehr von Schuhen spreche, die ich so gerne haben möchte, machen uns auf den Weg zum Red Rock Canyon. Diesmal ist es auch der Richtige.
Las Vegas verlassen wir bei 40°C. Jetzt, wo wir auch durch die „normalen“ Wohnviertel der Stadt fahren, bekommen wir erst einen Eindruck davon, wie riesig diese Stadt wirklich ist. Da man sich ja fast ausschließlich am Strip aufhält, denkt man an den Rest der Stadt gar nicht. Es dauert eine ganze Weile bis wir Las Vegas verlassen. Als wir den Red Rock Canyon erreichen, hat es sich auf 28°C abgekühlt und wir sehen mal wieder richtige Wolken. An einem der Overlooks erleben wir sogar einen kleinen Sandsturm und als wir einige Zeit später weiterfahren, beginnt es sogar zu regnen. Aber auch das ist nach einigen Minuten wieder vorbei.

Ach ja, während des Sandsturms habe ich gerade das Toilettenhäuschen besucht. Auch wieder ein Erlebnis für sich. Es sieht aus wie eine Toilette, ist aber eigentlich nur ein Plumpsklo :eek: in der letzten Ecke. Zur Belüftung dienen in die Wand eingelassene Gitter. Somit ist das eine zugige, stinkende Angelegenheit. Sorry, aber das gehört ja irgendwie auch dazu. ;)

Als wir den Red Rock Canyon verlassen ist es kurz vor 15.oo Uhr und das Navi sagt, wir werden 108 Meilen bis zur Furnace Creek Ranch im Death Valley unterwegs sein. Es dauert auch nicht lange, bis die Temperaturen wieder auf 32°C steigen.

Es ist 15.3o Uhr als wir die Zufahrt zum Death Valley National Park erreichen (bei 39°C). Die Berge, die uns hier umgeben sind dunkel, lavaähnlich und immer denkt man sich, warum die Leute sich hier Häuser bauen?!? Die Berge entfernen sich langsam von der Straße und machen einer Ebene/Steppe platz mit Steinen und kleinen Sträuchern. Inzwischen ist es 16.2o Uhr und noch immer sind es 30 Meilen bis zum Visitor Center. Wir fahren auf einer schnurgeraden Straße als auf einmal ein Opel Insignia hinter uns auftaucht. Dann überholt er uns. Dann noch einer und wir sehen, es ist eine ganze Kolonne von Testfahrern.

Kleine Bemerkung am Rande: ich arbeite in einem Opel-Autohaus.

Etwas später kommt uns eine Kolonne Porsche entgegen. Cool. Mal sehen, was wir noch zu sehen kriegen.

Es ist 16.36 Uhr als wir das Schild „Death Valley National Park“ passieren und das Thermometer zeigt 40°C. Dann steigt das Thermometer fast im Minutentakt. Um 16.49 Uhr sind dort 44°C zu lesen. Nach einer Kurve befinden wir uns zwischen Felsen, so bizarr, als wären wir auf dem Mond und dann wieder nur karge Landschaft, dann ein Palmenwald, dann folgt wieder eine kleine Oase, unser Ziel! Wir erreichen die Furnace Creek Ranch um 16.54 Uhr bei 46°C (114° Fahrenheit).
[FONT=&quot] Nach dem einchecken wollen wir uns zur Abkühlung am bzw. im Pool treffen. Jetzt darf man mal raten: wie viel Abkühlung bringt ein Außenpool, wenn dieser ungeschützt einer Temperatur von 46°C ausgesetzt ist? Richtig, gar keine. Ein Hauch von Abkühlung gibt es erst, wenn man den Pool wieder verlässt. Aber hat schon was, dem Sonnenuntergang hinter den Bergen entgegen zu schwimmen. Hat man halt nicht alle Tage. Später wollen wir dann was essen. Aber für fünf Leute einen Tisch zu bekommen dauert eine Ewigkeit. Für Anja und Didi zu lange. Die beiden entschließen sich zur Selbstversorgung. Kurz nachdem Karsten bescheid gesagt hat, dass wir nur noch einen Tisch für drei Personen brauchen, können wir auch schon Platz nehmen. Das Essen ist ganz ordentlich und die Leute sind sehr aufmerksam und freundlich. Mehr liegt für diesen Abend auch nicht an. Noch ein wenig fernsehen und ab in die Falle. Wir wollen uns nämlich schon um 7.oo Uhr zum Frühstück treffen, damit wir nicht wieder so lange warten müssen.
[/FONT]


Huch, hier fehlen mir noch einige Bilder. Die werde ich nachliefern.
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #18
Hallo zusammen,

hier also die versprochenen Bilder von der Furnace Creek Ranch:

 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #19
So, 13.09.09

Also geht der Wecker um 6.3o Uhr an und um 7.oo Uhr stehen wir am Ende einer langen Schlange beim Frühstücksraum. Unser Pech: eine Busreisegruppe hat Vorrang. Somit beschließen wir, dass unsere Äpfel, Schokoriegel und Knabberkram erstmal ausreichen müssen.

Bevor es dann losgeht, eincremen nicht vergessen: denn es sind jetzt schon wieder 32°C. Die Herren fahren zum auschecken und Anja und ich machen Fotos vom Gelände. Allen voran von dem Borax-Museum, das es hier gibt.







Um kurz nach halb neun verlassen wir die Ranch zum ersten Aussichtspunkt: Dante´s View. Trotz immer höher steigender Sonne sinkt das Thermometer auf 25°C ab. Allerdings muss ich feststellen, dass nicht nur die Sonne immer höher steigt; wir sind auch ein ordentliches Stück bergauf gefahren und somit auch nicht mehr durch die Berge geschützt. Als wir dann am Dante´s View ankommen, weht ein ordentlicher Wind. Mein lieber Schwan, da müssen wir unser Caps aber gut festhalten.

Der Ausblick von hier oben ist unglaublich. Und wie schon so oft, ist die Größe und Weite erst realisierbar, wenn man erkennt, dass die kleinen, weißen Punkte Autos sind. Wie üblich, gehen wir nur ein kleines Stück, dann noch ein kleines Stück und da vorne kann man ja auch noch mal hingehen. Als wir den Rückweg antreten, sehen wir erst, wie weit wir uns wirklich vom Auto entfernt haben. Und wie hügelig das wieder ist. Es ist ja zum Glück nicht ganz so warm; allerdings raubt der Wind mir zeitweise den Atem.






Unser nächster Halt ist Zabriskie Point. Um hier etwas zu sehen, muss man erst ein wenig bergauf laufen. Das lohnt sich allerdings. Die Felsformen und –farben sind sehr beeindruckend. Wir haben das Gefühl, die Temperaturen haben die 40° schon wieder überschritten. Das Thermometer zeigt allerdings „nur“ 33°C an. Als wir wieder im Auto sitzen, fange ich trotz Klimaanlage erst richtig an zu schwitzen.





Unser nächstes Ziel ist Badwater. Dort wollen Karsten, Didi und ich uns in HSV-Montur und mit Fahne fotografieren lassen.

Erstmal fahren wir jetzt auf der Straße, die wir vorhin von Dante´s View aus gesehen haben. Wir sind also wieder unten und relativ geschützt, was sich auch gleich auf dem Thermometer zeigt (10.3o Uhr/36°C). Wir passieren Golden Canyon und Devil´s Golf Course (10.41 Uhr/38°C). Es ist schwer vorstellbar, dass da neben uns mal ein See war. Eigentlich will ich gerade aufschreiben, dass man in der Wüste durchaus auf Essen, aber nicht auf Wasser verzichten kann, als mein Magen anfängt zu knurren. Also wieder etwas knabbern. Supermärkte gibt es hier ja nicht.
Um 10.47 Uhr erreichen wir Badwater (40°C). Karsten, Didi und ich schlüpfen also in unsere Trikots, binden unsere Schals um, ich setzt noch meine Weihnachtsmütze auf, nehmen die Fahne und lassen die Fotos von Anja und Dennis machen.






Danach noch einige Fotos im „Normalzustand“. Es ist ganz schön windig hier und schwupps, weht mir mein Cap vom Kopf. Fix, wie Schmidt´s Katze läuft Didi ihm auf dem Salzsee nach und kriegt es auch wieder zu fassen. Vielen Dank für so viel Einsatz! Sein Kommentar: „Ich lass doch kein HSV-Cap in der Wüste.“





 
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  • 3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #20
Es ist nun schon 11.15 Uhr und wir treten den Rückweg an. Ab heute müssen wir uns ja, bis wir San Francisco erreichen, selber um unsere Unterkünfte kümmern und wollen nicht zu spät dran sein.

Die Temperatur steigt weiter an, aber auch da gibt es natürlich wieder etwas, was das ganze angenehm „kühl“ erscheinen lässt: Im Juni 1890 wurden hier 134° Fahrenheit gemessen, das entspricht 57°C, da wollen wir uns mit unseren 42/43°C nicht beschweren.

Unser Ziel für heute ist Lee Vining, kurz vor dem Eingang zum Yosemite National Park. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Als erstes geht es zurück zur Furnace Creek Ranch. Wir füllen hier den Tank lieber noch mal nach, denn die nächste, günstige Tankstelle befindet sich in Lone Pine und wir wollen das Risiko nicht eingehen, dort nicht anzukommen. Als wir die Furnace Creek Ranch verlassen, ist es 12.oo Uhr. Wir machen noch mal eine kleine Toilettenpause in Stovepipe Wells und sehen auf dem Parkplatz die Insignia vom Vortag stehen. Außerdem noch einige richtige Erlkönige, vermutlich Chevrolet und Hyundai, die wir aber nicht fotografieren, da die Fahrer schon ein Auge auf uns geworfen haben, als wir uns den Fahrzeugen vorsichtig nähren. In dem angrenzenden Shop gucken wir auch kurz, ob wir etwas essen wollen. Es gibt eingeschweißte Sandwiches; aber nein danke! Die sehen nicht wirklich appetitlich aus. Also ohne Porviant, ausser unserem Wasser, wieder auf die Piste. Als wir den Death Valley National Park verlassen ist es bereits 13.3o Uhr und mehr oder weniger unbemerkt haben wir dabei einige Höhenmeter überwunden. Denn nun geht es wieder bergab mit weiter Sicht über Wüste und Berge. Nur von Lone Pine ist nichts zu sehen. Dafür erscheint ein Schild mit der Aufschrift „Elevation 4000 FT“, das hätte ich nicht gedacht. Dann folgt ein Schild, mit dem Hinweis: Lone Pine 19 mi/31 km.
Dann ändert sich die Landschaft auf einmal; es wird wieder grün, wir sehen Sträucher und auch wieder Bäume, die kargen Berge sind aber auch immer noch zu sehen. Und kann das da Lone Pine sein? Ja, Ziel erreicht! Da uns allen der Magen knurrt, beschließen wir, im ersten Laden zu essen, der unseren Weg kreuzt. Gewonnen hat: Mc Donald´s! Als wir unsere Fahrt fortsetzen ist es 14.5o Uhr und das Navi zeigt an, dass wir noch 122 Meilen bzw. drei Stunden von Lee Vining entfernt sind. Abgesehen von den großen Autos (Pick up mit Zwillingsbereifung)


sehen wir zu unserer linken eine karge Stein- und Felslandschaft und zur rechten fahren wir an meist grünen, saftigen Wiesen vorbei, das den wirklich großen Rinderherden als Weideland dient. Das ist irgendwie … anders, nicht richtig zu erklären. Dann taucht auf einmal auch eine Zufahrt zu einer Ranch auf, wie man es auf dem Fernsehen kennt: mit Namenszug und Stierschädel.







Nach einiger Zeit passieren wir Bishop und das Landschaftsbild ändert sich wieder. Die Felsen sehen tatsächlich anders aus und das nicht nur, weil Bäume darauf wachsen. Auch die Sträucher sehen irgendwie anders aus; irgendwie saftiger, frischer vielleicht. Ein Blick zur Temperaturanzeige bestätigt auch das Gefühl, dass es kälter geworden ist. Um 16.3o Uhr befinden wir uns Höhe Mammoth Lake und es sind „nur noch“ 20°C. Die Strecke, die wir von Bishop bis hier her gefahren sind, liegt nun noch einmal vor uns, bis wir Lee Vining erreichen. Wir sind optimistisch, dass wir eine Unterkunft finden werden und fahren weiter.
Ich habe nicht zur Uhr geguckt, wann wir in Lee Vining angekommen sind, aber wir sind da! Und im dritten Anlauf finden wir eine Unterkunft. Wir bekommen in der Lake View Lodge das letzte freie Haus. Es hat drei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer mit großer Küche und Eßbereich und sogar zwei Bäder sind vorhanden. Es ist wirklich süß und bei dem Preis von $223 überlegen wir auch nicht lange und greifen zu! Den „Fehler“ mit dem überlegen, hat nämlich der gemacht, der eigentlich vor uns da war. Tja: des einen Leid, des anderen Freud! Oder: wer zuletzt lacht …!
Im Forum habe ich erfahren, wo man in Lee Vining besonders gut essen kann, da wir aber eine voll ausgestattete Küche haben, wollen wir uns auch selbst verpflegen. Wie sich herausstellt, ist es nicht unbedingt günstiger sich seine Burger selber zu brutzeln; aber was soll´s! Dafür hatten wir mitten in Amerika einen Hauch von Dänemark-Urlaub. Wir besprechen dann noch unsere Pläne für den kommenden Tag und beschließen, unser Route zu ändern: Wir werden auf Lake Tahoe verzichten, um mehr Zeit für San Francisco zu haben. Um 22.oo Uhr gehen wir zu Bett.


 
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