18 Tage Kalifornien, Nevada, Arizona - Der Reisebericht

    Diskutiere 18 Tage Kalifornien, Nevada, Arizona - Der Reisebericht im Reiseberichte USA Forum im Bereich USA Reisen; Am 21.07.2009 Abflug von Düsseldorf nach SF. Gepäck abholen und ab mit der Bahn zum Mietwagenschalter von Hertz. So, da es nun schon nach 22:00 Uhr...
M
MrDaBoss
Newbie
Registriert seit
15. Februar 2009
Beiträge
22
Reaktionswert
0
  • 18 Tage Kalifornien, Nevada, Arizona - Der Reisebericht Beitrag #1
Am 21.07.2009 Abflug von Düsseldorf nach SF. Gepäck abholen und ab mit der Bahn zum Mietwagenschalter von Hertz.
So, da es nun schon nach 22:00 Uhr war ging es nur noch mit dem Mietwagen in Richtung Pacifica zu unserem Hotel Best Western Lighthouse.

Am zweiten Tag ging es dann mit dem Auto um 09:00 Uhr nach SF um uns einmal kurz Pier 39 anzusehen (ohne Touristenmassen) und dann um 11:00 Uhr mit dem Schiff nach Alcatraz überzusetzen. Sicherlich eines der Highlights der ganzen Reise, zumindest aber von SF. Danach sind wir noch mal zum Pier 39, diesmal mit Sonne :-) haben uns Fisherman´s Wharf angesehen, ganz ehrlich, FW ist doch kein Highlight oder? Pier 39, also die Seelöwenkolonie, allerdings ist schon sehr sehenswert. Von dort aus ging es zu Fuß weiter nach Chinatown. Dort haben wir zu Mittag gegessen. Kann ich nur empfehlen. Von dort aus ging es dann durch den Financial District zurück zu unserem Auto. Danach haben wir San Francisco dann weiter mit dem Auto besichtigt. Das heißt, wir sind zur Lombard Street gefahren und auch hinunter gefahren, haben uns dort zum ersten mal die cable cars angesehen und sind dann noch mit dem Auto zur Golden Gate Bridge gefahren. Sie lag zur Hälfte im Nebel. Trotzdem ein Highlight.


Am 3. Tag haben wir dann unsere Reise in Richtung Los Angeles gestartet. Immer schön den Highway No. 1 in Richtung Süden. Viele schreiben, es sei ein Problem in Richtung süden zu fahren, wegen der Sonne. Kann ich nicht bestätigen. Wir hatten durchweg Sonnenschein, aber gestört hat dies nie. Den ersten Stop machten wir in Monterey, um das erste mal unsere Finger in den Pazifik zu tauchen. Man, echt verdammt kalt :-) Monterey ist ein schönes Örtchen, welches zum Spazieren einlädt. Danach ging es weiter zum 17-Mile-Drive. Die 10,-- Dollar Maut lohnen sich. Es ist eine wirklich wunderschöne Strecke, die man mit dem Auto abfährt. Man muss aufpassen, dass man sich nicht an jedem Point zu lange aufhält, sonst ist der Tag schnell um. Also. Es sind ein paar wirklich schöne Abschnitte dabei und es ist kein Stück überlaufen dort.. Danach ging unsere Reise weiter in Richtung Sann Luis Obispo, wo wir eine Nacht verbrachten. Auf dem weg dorthin machten wir natürlich noch einige Stops an der Küste. Einer der schönsten war sicherlich der Pfeiffer Beach mit seinem Wasserfall. Übernachtet haben wir dann im Motel 6.


Am 4. Tag sind wir weitergefahren bis Camarillo. Einen etwas längeren Stop haben wir in Ventura gemacht. Die Wellen dort waren einfach zu reizvoll. Also Badehose an und trotz des kalten Wassers ab in die Wellen. Einen weiteren Stop haben wir noch in Santa Barbara gemacht. Dort haben wir unter anderem unseren ersten Lobster gegessen. Santa Barbara hat einen sehr schönen Strand. Übernachtet haben wir im Comfort Inn.

Tag 5. Heute ging es weiter bis nach Palm Springs, allerdings haben wir einen ersten Stop in L.A. Gemacht. Dort haben wir uns den Venice Beach angesehen. Also da haben wir schon eine ganze Menge mehr erwartet. Es war eigenltich nur dreckig und die Mädels in Hot Pants und die braungebrannten Muskelpakete, die man aus dem TV kennt, haben wir auch vermisst. Einzig in dem kleinen Fitnesstudio am Strand waren ein paar „Gorillas“, aber das war´s. Fazit: Nicht empfehlenswert. Am Abend in Palm Springs, was für eine schöne, gepflegte Stadt, im Quality Inn angekommen, haben wir erst mal beim Aussteigen aus dem Auto einen Schlag bekommen. Diese drückende Hitze war uns bis dato völlig unbekannt. Aber da wir einen wunderschönen Pool in einer sehr schönen Gartenanlage hatten, war dies schnell überwunden. Nach dem relaxen am Pool sind wir dann noch mal zu den Desert Hill Outlets gefahren.

Tag 6. Auf Nach LA. Wir sind dann einmal durch Beverly Hills und Bel Air gefahren, wobei Bel Air der schönere Stadtteil ist, aber man eigentlich eh nicht viel sieht, geschweigedenn Promis. Dann weiter zum Rodeo Drive. Also die Düsseldorfer Königsalle, hat da mehr zu bieten. Dann zum Walk of Fame. Total überlaufen, ok, ist halt eine Touristenstadt, aber die Sterne fast alle dreckig, viele sogar kaputt und einfach nicht schön. Schade. Na ja, es hat uns dort einfach nicht gefallen, deshalb sind wir dann nach dem Kodak und Chinese Theatre weiter zu den Hügeln gefahren um uns das Hollywood-Schild anzusehen. Endlich mal wieder ein Highlight. Das ist schon empfehlenswert. Es gibt dort einen Aussichtspunkt, von wo aus man einen wahnsinnigen Ausblick auf das Schild, einen Stausee und die Stadt hat.


Tag 7 bis 9. Viva Las Vegas. Eine tolle Stadt. Wenn es dunkel wird und alles beleuchtet ist. Das sind Bilder, die man nicht mehr vergisst. Wir haben die drei Nächte im Luxor verbracht. Ein schönes Hotel. Meiner Meinung nach unterscheiden sich die Hotels und auch die Casinos nur äußerlich. Im Inneren sind sie eigentlich alle „gleich“. Tagsüber haben wir eigentlich nur am Pool gelegen. Unternehmungslustig sind wir dann immer erst abends geworden. Wie denn auch anders bei der Hitze? Wir haben uns auch eine Show angesehen. Eigentlich wollten wir uns Copperfield ansehen, aber ich habe keine gescheiten Karten bekommen. Also haben wir uns für Lance Burton entschieden. Auch nicht schlecht. Aber der Typ nuschelt total.

Am zehnten Tag ging es auf zum Grand Canyon, Grand Canyon Village. Eigenlich sitzt man den ganzen Tag nur im Auto, immerhin sind es ca. 500 Km. Aber es ist schön zu fahren. Wir haben zum Beispiel Stop am Hoover Dam gemacht, sind über die Route 66 (Kingman – Selligman) gefahren, sind in ein Steakhouse eingekehrt und haben einfach die Landschaft auf uns wirken lassen. Im GC Village angekommen, haben wir eingecheckt und sind direkt los zum South Rim. Wir kamen genau richtig zum Sonnenuntergang. Was für ein farbspiel. Mit die schönsten Bilder, die wir je gesehen haben. Danach zurück ins Hotel Canyon Plaza Quality Inn. Ich kann jedem nur empfehlen, eines der zwar relativ teuren, aber direkt am Eingang zum South Rim liegenden Hotels zu buchen und zwar frühzeitig. Man ist so schnell am canyon, einfach genial.

Tag 11. Abstieg in den Canyon. Man kommt schon ein wenig an seine Grenzen. Wir sind den Bride Angel Trail hinunter bis zum 3 Mile Restouse. Also ein Marsch von 3 Meilen bergab und das ganze wieder rauf. Insgesamt über 600 Höhenmeter. Ich will gar nicht wissen, wie viel Staub wir eingeatmet haben :-) Aber: ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!!! Wir haben 7 Stunden gebraucht. 2 Stunden für den Abstieg, 1 Stunde Pause unten und 4 Stunden für den Aufstieg. ... hätte nie gedacht, dass der Reiseführer Recht behält.


Tag 12. Es ist wieder Autofahren angesagt, nur diesmal in die andere Richtung, wieder an Las Vegas vorbei bis nach Pahrump. Ein guter Ausgangspunkt um dann am nächsten Tag sehr früh Ricchtung death Valley zu starten. Unser Hotel war das Best Western Pahrum Station.

Tag 13. Wie gesagt, man sollte früh aufstehen, das haben wir auch gemacht. Um 05:30!!! Zum einen mussten wir ja noch ein Stück fahren bis zum Tal des Todes, zum anderen, kann man in den frühen Morgenstunden besser fotografieren, denn dann ist es noch nicht so diesig durch die Hitze. Wir hatten dort übrigens unseren Hitzerekord von 48 grad Celsius. Wir haben uns morgens die ganzen Sehenswürdigkeiten angesehen und haben dann mittags, es ist einfach zu heiß geworden, in der Furnance Creek Ranch eingecheckt und den Mittag am Pool verbracht. Folgende Punkte haben wir angesteuert, die ich auch alle weiterempfehlen kann: Badwater, den Artist Drive, den 20 Mual Drive, Dante´s View, und die Natural Bridge. Abends sind wir noch mal nach Rhylite gefahren um uns eine Geisterstadt anzusehen. Das kann man sich echt schenken. Wir haben keine wirklichen Ruinen gesehen. Von da aus haben wir uns dann abends den Sonnenuntergang am Zabriskie Point angesehen. Absolut empfehlenswert. Tolle farbspiele. Ach ja, bevor man ins Death Valley fährt: TANKEN!!!!


Tag 14. Morgens haben wir bevor wir das Death Valley in Richtung Yosemite N.P., Oakhurst, verlassen haben, noch die Stovepipe Wells angesehen und auch von dort wieder tolle Eindrücke mit nach Hause genommen. Auf dem weg dann sind wir noch durch Lone Pine und Big Pine gefahren und dann über den Tioga Pass in den Yosemite Nationalpark. Einfach nur ein Traum der absolute Kontrast zum DW. Leider lag unser Hotel ziemlich abgelegen in Oakhurst. Wirr mussten also einmal komplett durch den gesamten Park. Wäre ja nicht so schlimm, wen man nicht morgens wieder in den Park hineinmüsste um sich die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Deshalb haben wir dann am gleichen Tag noch einige Stationen mitgenommen: Zum einen einige Mammutbäume und den Glacier Point.


Also, am Tag 15 hieß es dann wieder rein in den Park. Wir haben uns vor Ort entschieden, nicht wieder den ganzen Tag im Auto zu sitzen und von einem Punkt zum nächsten zu jagen, sondern einfach die Zeit dort zu genießen. Wir haben uns dann vorgenommen dort zu den Wasserfällen zu wandern, aber angesichts des Muskelkaters, der sich immer noch vom Grand Canyon bemerkbar gemacht hat, haben wir uns dann entschieden, das 3 Mile Rafting zu machen. Rafting ist übertrieben. Man bekommt ein stabiles Schlauchboot und paddelt dann 3 Meilen Flussabwärts, von wo aus es dann mit dem Shuttlebus wieder bergauf geht. Immer wieder lädt die Landschaft dazu ein links oder rechts am Ufer anzulegen und zu piknicken, was wir auch gemacht haben. In diesem Park könnte man glaube ich 2 Wochen verbringen und es würde nicht langweilig werden.........


Am Tag 16 ging es wieder zurück nach San Francisco, bzw. Pacifica, wo wir wieder übernachtet haben. An diesem und am nächsten Tag haben wir uns dann noch die Twin Peaks angesehen. Von dort aus hat man wirklich einen absolten hammermäßigen Blick über die Stadt. Und das beste war, dass wir an diesen beiden Tagen auch noch Sonnenschein pur hatten und die Bridge somit nicht im Nebel versteckt war. Das haben wir natürlich genutzt und haben noch zahlreiche Fotos an und von der Golden Gate geschossen. Pflichtprogramm, wenn auch wie wir finden, eigentlich recht unspektakulär, war natürlich noch der Alamo Square und Union Square. Schön, aber eben nicht spektakulär. Natürlich haben wir uns auch noch einmal die Cable Cars angesehen. Das Wenden der Cars ist schon ein Erlebnis.
Am letzten Abend sind wir dann noch in den Castro District, wo wir endlich mal einen richtig guten Italiener gefunden haben. Capri Ristorante.


Am 18. Tag mussten wir leider wieder mit Air France über Paris zurück nach Düsseldorf.



P.S.: Falls es noch jemanden interessiert, wir haben folgende Fast Food- und Restaurantketten besucht:


Starbucks, Mc Donalds, Denny´s (unser Favorit), Panda Express (hätte glaube ich auch in Deutschland Potenzial), Subway, Del Taco, Pizza Hut, In-N-Out Burger, Jack in the Box, Carl´s Jr.


P.P.S.: Bei YouTube könnt ihr ein Kurzvideo unseres Trips sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=_xxAUyg2Ztc
 
D
Doka
Amerika Fan
Registriert seit
19. November 2009
Beiträge
83
Reaktionswert
0
Ort
Österreich
  • 18 Tage Kalifornien, Nevada, Arizona - Der Reisebericht Beitrag #2
Toller Bericht und super Video!!!!!!!:thumbsup:
 
F
forumone
Newbie
Registriert seit
14. April 2009
Beiträge
40
Reaktionswert
0
Ort
Hamburg
  • 18 Tage Kalifornien, Nevada, Arizona - Der Reisebericht Beitrag #3
Das Video ist leider nicht mehr verfügbar :-(
 
  • ANGEBOTE & SPONSOREN
    Oben Unten