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16.11.2009, 12:12
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #1
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USA-Infiziert
Registriert seit: 10.06.2009
Ort: Nordseeküste
Beiträge: 183
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!"
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16.11.2009, 12:16
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #2
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Gast
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Ich sitze schon drin, wann geht es denn nun endlich los?
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16.11.2009, 12:18
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #3
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USA-Infiziert
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Beiträge: 183
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!"
Busrundreise von Los Angeles über Palm Springs, Joshua Tree N. P., Williams, Grand Canyon, Kanab, Bryce Canyon, Zion N. P., St. George, Valley of Fire bis Las Vegas in 9 Tagen. 1. Tag, Do. 22.10.2009Flug Hamburg – Frankfurt – Chicago – Los AngelesNachdem wir am Vorabend bis ca. 23:30 Uhr von Frank und Steffi bei uns mit einer Flasche Bac verabschiedet wurden, meine Wenigkeit die letzten Partyspuren beseitigt und Marc den Matratzencheck eingeschlagen hatte, wurde ich nach einer guten ¼ Std. Schlaf von Motorgeräuschen auf unserem Hof geweckt. Unser „Papataxi“ war um 2:30 Uhr angerauscht. Nachdem ich mit kleinen Augen die Haustür für unseren Chauffeur öffnete und diesen in unsere Wohnzimmer-Wartehalle verwies, machte ich mich daran, die dunkle Macht neben meinem Schlafplatz aufzuwecken. Wie erahnt sträubte sich der kleine Lord und erfreute mich dann doch schon um 2:45 Uhr mit seiner Anwesendheit im Bad. Schnell die letzten Utensilien in die Koffer und um 3:00 Uhr ging’s dann ab Richtung Flughafen Hamburg. Obwohl ich meine Packliste schon seit Wochen geführt habe, viel mir auf der Autofahrt doch brennend heiß ein, dass eines der wichtigsten Reiseutensilien zur Bekämpfung von nervzerrenden Geräuschen in meiner Umgebung vergessen hatte: OROPAX! Okay, be cool, da wird sich wohl noch was auf dem Flughafen oder im Flugzeug finden lassen.  Angekommen am Hamburger Flughafen um 4:00 Uhr am Terminal 2, wartete schon eine Schlange von ca. 20 Personen auf den Check In am Lufthansa Schalter. So gegen 4:30 Uhr, trabte auch das Bodenpersonal an und das Koffergescharre ging los. Aber nix da, im Trab alle zurück auf Position und Anweisung der Vorarbeiterin anhören: „Check In über die Terminals vor dem Schalter.“ Okay, ich machte mich auf diesen Automaten zu bezwingen und scheiterte schon mit dem Einlesen meines neuen, biometrischen Ausweises. Nachdem ich mit herabhängenden Augenlidern a lá maulende Myrthe die nette Vorarbeiterin auf mich aufmerksam gemacht hatte, bekamen wir einen „Freifahrtschein“ und durften somit sofort zur persönlichen Betreuung am Schalter vorrücken. Koffer auf das Band, Gewichtsprobleme gab es nicht zu befürchten, denn die Befüllung sollte in den U.S.A. erfolgen, und Schwupp die Wupp, fertig waren wir. Nachdem wir im benachbarten Terminal unsere letzten Energy-Drinks vor der Flughafenkontrolle in unseren Schlünden vernichteten und auch noch ein paar Glimmstängel in den dunklen, kalten Himmel emporstießen, ging es auf durch den Sicherheitsscheck. Schnell nen Strip hingelegt, das durchsichtige 1l Beutelchen ausgepackt und durch die Kontrolle geglitten. Alles Gut. Dann schnelles Zusammenraffen der ausgepackten Klamotten. Bevor wir uns auf unsere Wartesitze lümmelten wurde fix noch ein wenig Lektüre gekauft und im Lufthansa Regal nach kostenloser MoPo und Bild gewühlt. Unser Abflug nach Frankfurt startete mit 10 minütiger Verzögerung wg. überfüllten Luftraum am Ankunftsflughafen um 6:20 Uhr. Was soll’s, hatte man uns doch vorher schon gewarnt, dass 1 Stunde Umsteigezeit in Frankfurt knapp wird. Wieso denn entspannt in Urlaub fliegen, erstmal Frühsport. Angekommen in Frankfurt, GATE 64, hatte uns der Pilot im Flieger schon freundlicherweise darauf hingewiesen, dass unser Weiterflug nach Chicago ab Gate 17 startet. So sprinteten wir, gedopt durch unsere Energy Drinks, zum United Flug nach Los Angeles mit Stop in Chicago. Kurz eingecheckt bei der netten Star Alliance Lufthansa und eingereiht in die zum größten Teils von Amerikanern zusammengestellte Warteschlange. Und da fiel es mir beim Anblick einiger wartender, quengelnder Kinder wieder ein: OROPAX! Flux ab in den nächsten Shop und ein Paket Lärmstopfen gekauft. 3 Paar für 6 €. Ach, wat soll’s, nicht Aufregen, ist Urlaub und ich brauch meinen Lärmschutz… Auf ging es in unsere Boeing. Beim Anblick der Sitze in der Business Class wurde ich schon neidisch aber die 97 $ für das Upgrade konnte ich meiner Meinung nach sinnvoller in kleidendes Geschmeide umsetzen. So nahmen wir unsere zweier Plätze am Fenster in Beschlag und machten es uns gemütlich (hab ich schlau wie Schlange schon alles bei Buchung reserviert damit garantierter, bester Ausblick auf Grönland). Und spätestens jetzt machten sich die 6 € OROPAX bezahlt. Eine Reihe vor uns nahm zuerst eine Mormonenfamily mit einem Kleinkind platz und daneben zwei junge Mütter mit zwei weiteren Kleinkindern. Das Stimmungsbarometer der direkten Sitznachbarn stieg in den Gesichtern förmlich an. Meins, mit den Oropax in den Händen, auch. Abflug 9:15 Uhr.  Verwöhnt von den schon vielgepriesenden „älteren“ Stewardessen, die wirklich sehr zuvorkommend, höflich und auch sehr nett waren, stiegen wir nach 9 Stunden Flug gegen 12 Uhr in Chicago aus. Da wir auch hier nur 1 Stunde Umsteigezeit hatten, folgten wir schnellen Schrittes den zuerst Ausgestiegenen quer durch die Terminals in der Hoffnung, auf dem richtigen Weg zu sein. Und da stand das von uns allen U.S.A. Erstreisenden gefürchtete Schild „IMMIGRATION“. Mit der Aussicht schnell zu unseren Koffern zu kommen, da wir unter den ersten der wartenden Schlange waren, freuten wir uns als wir einem Officer zugewiesen wurden. Dieser junge Mann schaffte aber im Gegensatz zu seinen Kollegen nur 2 Personen in 5 Minuten und nicht 10 wie alle anderen. Also warteten wir geduldig, mehr oder weniger. Und nach einem kurzen Rückblick über meine Schulter wurde mir klar, dass wir großes Glück mit unseren schnellen Schritten gehabt hatten, denn kurz nach uns schien eine Riesen-Boeing mit Asiaten gelandet zu sein. Die Wartehalle war jetzt sehr gut gefüllt. Mit Blick nach vorne hatte sich bislang nicht viel bei unserem Officer getan und so langsam bekam ich Sodbrennen. Doch zu unserem Glück machte gleich nebenan ein weiterer Schalter auf und wir wurden herangewunken. Warum wir Einreisen und wie lange wir denn blieben. Dass waren die einzigen Fragen die uns gestellt wurden. Schnell noch die Fingerabdrücke hinterlassen und im Schweinsgalopp zum Kofferband. Dort turnte schon eine amerikanische Version von „Kommissar Rex“ auf unseren Koffern herum und suchte nach Verbotenem. Unsere Koffer klemmten wir uns fix unteren Arm, ab durch die nächste Passkontrolle und gleich dahinter wieder die Koffer auf ein Fließband befördert. Tickets für den Weiterflug nach L. A. hatten wir schon, so wurden wir von dem sehr hilfsbereiten Flughafenpersonal zum Shuttle weitergelotst. Zwei Stationen gefahren und schon standen wir vor einer langen Warteschlange des Securitychecks. Zum Glück ging das dann auch noch Ratz Fatz und wir fingen dann wieder an zu strippen. Diesmal sogar Schuhe aus, in Deutschland blieb uns das erspart. Das hätten die sich hier nach insgesamt 10 Stunden Aufenthalt in meinen Turnschuhen auch ersparen sollen…. Ab durch das Tor und flux wieder in die Klamotten. Das Gate wurde auch schnell gefunden und dann rein in die Maschine. Puh, fix und alle. Jetzt noch mal ca. 4 Stunden Flug und dann endlich am Urlaubsziel Los Angeles angekommen. Beim Warten auf unsere Koffer bemerke ich neben mir einen jungen Mann mit Tennistasche, der mir langsam auf die Pelle rückt. „Tschuldigung, ich glaube wir machen beide dieselbe Tour. Du hast ja auch das Ticket von Dertour für den Canyon Glamour in der Hand“. Ich bejahte dies und erklärte ihm im selben Atemzug dass meine Lebensabschnittsgefahr gleich ums Eck steht und die Koffer einfängt. Nur zum Selbstschutz (nicht bös sein Alex, bist ja doch ein lieber, Unaufdringlicher ). Somit machten wir uns dann zu dritt zum Shuttlebus vom Radisson Westside auf und wurden zum Hotel chauffiert. Nach einer kurzen, 10 minütigen Fahrt waren wir schon da. Sehr schicko-bello. In der Empfangshalle war auch gleich das Dertour Empfangskomitee mit Marion und Margot zu erkennen. Sollten die Damen unsere Reiseleiter sein? Nein. Die Damen erzählten, dass wir zur grauen Gruppe gehören würden und Andree unser Reiseleiter wäre, wir ihn aber erst morgen früh kennenlernen würden. Sie gaben uns unsere Begrüßungsunterlagen und ab auf unser Zimmer. Das Zimmer ließ keine Wünsche offen, weder einen Kaffee eigenhändig im Badezimmer zuzubereiten oder die „Sprunghaftigkeit“ der Matratze mit einer Fernbedienung einstellen zu können. Da ich natürlich noch den Rest des Tages kaufmännisch nutzen wollte, machten wir uns kurz frisch und begaben uns auf den Weg in das Howard Hughes Center. Meine Vorabrecherchen übers Internet haben mich hier meine ersten, neuen Geschmeide erahnen lassen.  Nach einem ¼ stündigen Fußmarsch hatte ich das Paradies von Culver City erreicht: NORDSTROM. Wer hinter diesem Namen ein Elektrizitätswerk vermutet, der irrt. Dies war meine Entlohnung für unseren 15 Stunden Flug. Ein Tempel anschmiegsamer Stoffe und Fußbekleidung sowie schmückender Accessoires in Hülle und Fülle. Mein Hase hielt es dort höchstens eine ½ Stunde aus, dann hatte er ein paar Turnschuhe geshoppt und sein Hungergefühl siegte (seine Turnschuhe hatte ich zu Hause vergessen, er hatte nur seine Trekkingschuhe dabei, ups). Wir verabredeten uns für später im Hotel, konnte ich doch diesen Konsumtempel nicht so schnell wieder verlassen. 2 Stunden später, bepackt mit ein Paar Turnschuhen, einer Sonnenbrille, einem T-Shirt und einer Jacke trudelte ich in die Lobby unseres Hotels und erlöste meinen Göttergatten, der sich bereits ein Corona gegönnt hatte. Zusammen liefen wir noch kurz zum Supermarkt um die Ecke und deckten uns mit Getränken und nahrhaften Süßem ein. Zum Abendessengehen waren wir dann nicht mehr in der Lage. Um 20 Uhr ging das Licht in unserem Zimmer aus.
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16.11.2009, 12:19
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #4
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USA-Infiziert
Registriert seit: 10.06.2009
Ort: Nordseeküste
Beiträge: 183
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Zitat:
Zitat von Hudsoner
Ich sitze schon drin, wann geht es denn nun endlich los?
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...wusste dass Du der Erste bist... 
VIEL SPAß!
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16.11.2009, 12:33
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #5
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Wattenscheider
Registriert seit: 07.07.2009
Ort: Wattenscheid
Beiträge: 66
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Ja denn mal los !
Ich hoffe die Flugbegleiterinnen haben ihre Zähne diesmal drin gelassen ! 
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16.11.2009, 12:39
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #6
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Gast
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Zitat:
Zitat von Maulende Myrthe
...wusste dass Du der Erste bist... 
VIEL SPAß!
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Danke, bisher habe ich den Spass schon beim Lesen Deines Berichtes gehbat. Was mich allerdings verstoert, ist die Tatsache, dass sich Dein Goettergatte soweit erniedrigt hat, ein Corona zu trinken. Ich hoffe, dass er danach nicht die Pest oder andere schwere Erkrankungen bekommenhat!
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16.11.2009, 12:43
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #7
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USA-Infiziert
Registriert seit: 10.06.2009
Ort: Nordseeküste
Beiträge: 183
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Zitat:
Zitat von Hudsoner
Danke, bisher habe ich den Spass schon beim Lesen Deines Berichtes gehbat. Was mich allerdings verstoert, ist die Tatsache, dass sich Dein Goettergatte soweit erniedrigt hat, ein Corona zu trinken. Ich hoffe, dass er danach nicht die Pest oder andere schwere Erkrankungen bekommenhat!
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Hey, nach seinem Shoppingerlebnis mit mir war ihm die Marke egal...und ja, es geht ihm blendend
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16.11.2009, 12:44
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Zwei Dithmarscher im "Canyon Glamour" oder aber: "DER zeigt uns DINGER!!" Beitrag #8
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USA-Infiziert
Registriert seit: 10.06.2009
Ort: Nordseeküste
Beiträge: 183
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Zitat:
Zitat von Makewood
Ja denn mal los !
Ich hoffe die Flugbegleiterinnen haben ihre Zähne diesmal drin gelassen ! 
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...keine Prothesenverluste zu beklagen....
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