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18.04.2008, 21:39
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Zwei auf Achse - Unsere Tour entlang der Ostküste Beitrag #1
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Amerika Tourist
Registriert seit: 05.12.2007
Ort: Hettenshausen
Beiträge: 108
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Zwei auf Achse - Unsere Tour entlang der Ostküste
Guten Abend allerseits!
So, heute vor einer Woche traten wir den Heimflug unserer ersten USA-Reise an, von der ich euch nun berichten will.
Ich hoffe, euch gefällt mein erster Reisebericht und die dazugehörigen Bilder. Zu meiner Verteidigung: Ich hab weder je einen solchen Bericht geschrieben, noch bin ein großer Fotograf.  Die Spiegelreflex hab ich mir 6 Wochen vor Abreise genehmigt. Der Urlaub war also der erste Probelauf. Man erkennt meist etwas und das ist die Hauptsache 
Ich fang dann mal an... Bin schon ganz aufgeregt  Uuuuund los geht's! Donnerstag, 20. März 2008
Tagesetappe: 6.441 km
Ziel: New York
Donnerstag, 5 Uhr Morgens... Es dauerte nicht lange und wir waren hellwach. In drei Stunden sollte unser Flug starten. Wir hatten bereits am Vorabend eingecheckt und unser Gepäck aufgegeben, also konnten wir uns etwas Zeit lassen. Pünktlich um viertel nach 6 stand mein Dad vor der Tür, um Pierre und mich zum Flughafen zu fahren. Wir waren zu aufgeregt für große Abschiedsszenen, mein Dad ist sowieso nicht der Typ dafür. Da er selbst schon oft in den USA war, freute er sich mit uns und hatte uns vor Antritt der Reise auch ein paar Tipps gegeben.
Der Sicherheitscheck in München war wenig aufwendig. Pünktlich um 7.50 startete unser Flug mit Alitalia und wir landeten überpünktlich in Mailand. Dort mussten wir entgegen unserer Erwartungen durch keinen Sicherheitscheck. Wir hatten nicht sehr lange Aufenthalt, trotzdem kam es uns vor wie eine halbe Ewigkeit. Anderen ging es wohl genauso. Die Schlange wurde immer länger, obwohl das Boarding noch gar nicht begonnen hatte. Also beschlossen wir, bis zum Schluss auf unseren Plätzen zu bleiben. Pässe wurden gescannt, Fragen gestellt, dann ging's endlich ab ins Flugzeug. Und mit einer Stunde Verspätung befanden wir uns in der Luft. Der Flug verlief ruhig. Leider war das Flugpersonal nicht sehr freundlich, die Verpflegung nur mäßig. Nachdem wir 3 Stunden nichts zu trinken bekamen, machten sich viele auf den Weg, um sich selbst zu versorgen. Für das nächste Mal wollten wir uns vor dem Flug mit Getränken eindecken.
Wir landeten pünktlich in Newark. Wir waren unter den ersten, die das Flugzeug verließen, deshalb mussten wir vor dem Sicherheitscheck in keiner Schlange stehen. Ich trat als erstes vor und war sehr aufgeregt. Mit Fragen wie "Das erste Mal hier?" - "Zweck der Reise?" - "Dauer des Aufenthalts?" hatte ich ja gerechnet... Dann wurde ich gefragt, ob ich mir den Trip selbst finanziere. Als ich die Frage bejahte, fragte er, wie ich das denn mache. Da ich nicht wusste, was "Bürokauffrau" heißt, antwortete ich, dass ich in einem Büro arbeite. Was ich da denn so mache. Naja, verschiedene Dinge, Rechnunge, Schriftverkehr... Er merkte wohl meine Unsicherheit und lächelte endlich! Dann war ich drin. Er hatte mich schon gefragt, ob der junge Mann nach mir zu mir gehörte, also bekam Pierre ohne viele Fragen beantworten zu müssen, sein Visum. 
Also, ab zum Gepäckband und dann informieren, wie wir nun am besten nach Manhattan kommen. Taxi wollten wir uns nicht leisten, also erklärte uns der nette Herr an der Information, zuerst den kostenlosen Airtrain bis zum Bahnhof und von dort den Zug bis zur Penn Station zu nehmen. Gesagt, getan, funktionierte alles. Eigentlich wäre unser Hotel quasi direkt vor der Penn Station gelegen... Allerdings nahmen wir den falschen Ausgang  Meine beiden Taschen hatten "nur" 6 und 11 kg, was sich doch als ziemlich schwer heraus stellte. Nachdem wir erst in die falsche Richtung gelaufen waren, erreichen wir schließlich doch unser Hotel.
Der Herr an der Rezeption gab uns gleich Tipps, Straßenkarte, Plan der Subway, alles was wir brauchten. Dann bekamen wir unser Zimmer gezeigt... Wow...
Nur gut, dass wir hier nur schlafen wollten  In das Zimmer passte gerade das Bett, darunter war glücklicherweise Stauraum fürs Gepäck. Für die nächsten 4 Nächte lebten wir auf 2 x 3 Metern. Aber es war sauber. Auch das Gemeinschaftsbad. Auspacken wollten wir nicht und da es erst Frühabend war, wollten wir die nähere Umgebung erkunden. Also los...
Wir waren total beeindruckt und kamen jetzt schon aus dem Staunen überhaupt nicht mehr raus! Madison Square Garden war direkt vor unserer Hoteltür. Und als wir dort um die Ecke bogen, sahen wir es auch schon vor uns... Das Empire State Building! Es sollten natürlich noch viele weitere Bilder folgen. 
Weiter ging es vorbei an Macy's, zu 5th Avenue und Broadway. Wir liefen bis zum Flat Iron 
und beschlossen dann, wieder zurück Richtung Hotel zu gehen. Wir überlegten, ob wir schon auf das ESB hoch fahren sollten, verschoben es aber erstmal, da das Wetter nicht so gut war. Dann wurde es auch schon dunkel, der Hunger drückte (Burger King) und langsam wurden wir doch müde. Als wir uns nochmal zum ESB umdrehten, war es bereits so wunderbar beleuchtet. Zurück auf dem Zimmer, konnten wir es noch immer nicht fassen, tatsächlich in NY angekommen zu sein und schliefen bald überglücklich und in rießiger Vorfreude auf die kommenden Tage ein.
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18.04.2008, 23:03
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Zwei auf Achse - Unsere Tour entlang der Ostküste Beitrag #2
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AAA-Club-Mitglied
Registriert seit: 10.03.2006
Ort: Niederrhein
Beiträge: 5.039
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Hallo
Wieder ein Reisebericht - toll. Bin gespannt was ihr so alles erlebt habt.
Zitat:
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Für das nächste Mal wollten wir uns vor dem Flug mit Getränken eindecken.
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Wäre nicht schlecht. Aber da man ja keine Flüssigkeiten mit an Bord nehmen darf ist das leider nicht möglich 
LG
Michaela
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18.04.2008, 23:39
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Zwei auf Achse - Unsere Tour entlang der Ostküste Beitrag #3
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Amerika Tourist
Registriert seit: 05.12.2007
Ort: Hettenshausen
Beiträge: 108
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Zitat:
Zitat von Linedancer
Wäre nicht schlecht. Aber da man ja keine Flüssigkeiten mit an Bord nehmen darf ist das leider nicht möglich
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Doch, die Getränke, die man sich im "Boarding-Bereich" kauft, darf man mit rein nehmen.
Geändert von Corinna84 (18.04.2008 um 23:50 Uhr)
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19.04.2008, 00:50
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Zwei auf Achse - Unsere Tour entlang der Ostküste Beitrag #4
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Amerika Tourist
Registriert seit: 05.12.2007
Ort: Hettenshausen
Beiträge: 108
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Freitag, 21. März 2008
Tagesetappe: gefühlte 100 km Fußmarsch
Ziel: Downtown Manhattan
Wir stellten uns keinen Wecker, weil wir ausgeschlafen in den Urlaub starten wollten. Trotzdem waren wir um 5 Uhr Morgens fit und bereits um 6 Uhr in den Straßen Manhattans unterwegs. Also beschlossen wir, uns von der kostenlosen Staten Island Ferry den Sonnenaufgang, die Skyline und die Freiheitsstatue anzuschauen. Der nette Mann von der Rezeption gab uns diesen Tipp. Wir sollten nicht die Fähre zur Freiheitsstatue nehmen, da man sie eh nur von unten anschauen kann, die Fähre aber einige Dollar kostet. Motiviert starteten wir zur Sub, die nur einen Block entfernt war, holten uns ein Ticket und fuhren das erste Mal U-Bahn. Hatte ein ungutes Gefühl, aufgrund einiger "Gestalten", die umher irrten, aber richtig unsicher fühlte ich mich nicht. Trotzdem hatte ich so ein komisches Gefühl im Magen - als hätte ich etwas vergessen. Und als wir uns der gewünschten Station näherten und ich meine Augen im Wagon umher schweifen ließ, fiel mein Blick auf ein Plakat: Passagiere, die zur Staten Island Ferry wollen, müssen in einem der ersten fünf Wägen sitzen. Wir saßen im sechsten 
Also, wieder eine Station zurück und zu Fuß zur Fähre. Leider war es doch ein ganz schönes Stückchen. Für den Sonnenaufgang war es mittlerweile zu spät  Aber es hat sich definitiv trotzdem gelohnt. Der Blick auf die Skyline ist traumhaft - als würde die Stadt im Wasser stehn. 
An der Freiheitsstatue fährt man direkt vorbei und wir bereuen es nicht, sie nicht von Nahem gesehen zu haben. Vielleicht beim nächsten Mal. 
(Leider waren die Fenster schmutzig, drum sind die Bilder nicht so schön geworden)
Auf Staten Island angekommen, wollte sich Pierre den Anweisungen der Securities widersetzen und gleich zurück auf die Fähre, ohne vorher in den Warteraum zu gehen, also quasi eine Schleife zu drehen. Wir kamen aber nicht sehr weit. Also, in den Warteraum und mit allen anderen, so wie sich's gehört, zurück auf die Fähre. Wahnsinn, wieviele Leute da drauf passen. Trotzdem ist sie nicht überfüllt. Die Fahrt dauerte jeweils ca. 20 Minuten. Wieder im Battery Park angekommen, schlenderten wir Richtung Wall Street. Vorbei an der Börse, am alten Rathaus und am Trump Tower zum Hudson River. Von dort hatten wir direkten Blick auf Brooklyn und die dazugehörige Brücke. Wir genossen den Anblick ein paar Minuten und zogen weiter Richtung Ground Zero. Es ist nur Baustelle dort, da sie eine rießige Gedenkstätte erbauen, trotzdem war es ein beklemmendes Gefühl, vor der Tafel „The Heroes of Sept. 11th“ zu stehen.Wir gingen einmal um den Platz, um zum World Financal Center und dem dazugehörigen Wintergarten mit den Palmen zu gelangen. Auch dort verweilten wir ein paar Minuten. Wir waren bereits über 4 Stunden unterwegs, die Zeit verging wie im Flug. Wir kamen überhaupt nicht aus dem Staunen heraus. Diese schwindelerregend hohen Häuser, der Lärm, die vielen Menschen (bin ein Landmensch )... Einfach faszinierend.Es wäre schön gewesen, am Wasser entlang zurück zum Battery Park zu schlendern, leider war der Wind sehr unangenehm, also beschlossen wir, Richtung China Town zu gehen. Wenigstens schien die Sonne. In China Town ging's rund, hier war einiges los. Pierre hatte so seine Probleme mit den Tierchen, die hier zum Verkauf angeboten werden...Weiter ging's in den Stadtteil Soho, wo wir uns in einer kleinen Pizzeria unser Mittagessen gönnten. Im Reisefüher stand, dass am Washington Square einiges los sein soll. Künstler, Musiker... Leider ging's Pierre's Magen nicht gut, er wollte lieber zurück ins Hotel. Es war ein unheimlich weiter Weg, unglaublich, wie weit wir bereits gelaufen waren. Um 15.00 Uhr waren wir am Ziel und entspannten erstmal 3 Stunden. Chatten mit Dad und Bilder ins Internet hochladen, damit die daheim gebliebenen auch etwas von unserem Urlaub haben. Am Abend machten wir uns auf den Weg zum Times Square. Eigentlich wollten wir noch bei Dämmerung aufs Rockefeller hoch fahren (wir entschieden uns erstmal gegen das ESB, u.a. wegen der langen Schlangen), aber der Times Square zog uns in seinen Bann. Wir wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Pierre musste mich teilweise darauf aufmerksam machen, dass ich auch mal nach vorne schauen sollte  Bevor wir weiter staunten, besuchten wir den Virgin Mega Store und als wir wieder raus kamen, war es bereits dunkel. Trotzdem wollten wir noch auf das Rockefeller hoch fahren. Vorher schauten wir den vielen Menschen auf der Eisfläche zu, danach machten wir uns auf den Weg zur Kasse, um das Ticket für die Fahrt nach oben zu besorgen. Wir mussten in keiner Schlange stehen, was natürlich sehr angenehm war Der Aufzug brachte uns bis ganz nach oben in den 67. Stock. Oben erwartete uns ein Ausblick... Ich war sprachlos. Wir hatten einen wunderbaren Blick auf das ESB, einen Teil vom Chrysler Building... Den Central Park konnten wir nur erahnen, ein rießiger rechteckiger "Fleck" mit nur wenig Lichtern. Wir ließen das alles sehr lange auf uns wirken. Am schönsten war es, die letzten Stufen bis ganz nach oben zu gehen. Dort oben zu stehen... Einfach unglaublich. Erst um 22 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg nach unten. Langsam schlenderten wir zurück zum Hotel. Als wir dort ankamen, war es 23 Uhr. Wir waren 19 Stunden auf den Beinen, vielleicht würden wir ja besser schlafen, als die erste Nacht? Leider war unser Zimmerfenster zur Straße. Bei uns aufm Land wird auch mal geschlafen - in New York bekanntlich nie
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19.04.2008, 12:48
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Zwei auf Achse - Unsere Tour entlang der Ostküste Beitrag #5
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Amerika Tourist
Registriert seit: 30.10.2007
Ort: Aurich (Ostfriesland)
Beiträge: 200
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Hallo Corinna84,
schön, dass Du einen Reisebericht hier rein setzt.Ich freue mich sehr darauf, Eure Geschichten dazu zu lesen. Ich war 3 x in NY und so fühle ich mich schon wieder mittendrin.
Bin gespannt, wie es weitergeht.
Gruss Hans  
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19.04.2008, 13:38
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Zwei auf Achse - Unsere Tour entlang der Ostküste Beitrag #6
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Canada Fan
Registriert seit: 01.01.2008
Beiträge: 1.025
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Hi Corinna.
Gerne bin ich bei eurer Reise zugestiegen und werde dies auch bis zum Ende eurer Reise so belassen. 
Gruss
Ulrich
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19.04.2008, 15:37
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Zwei auf Achse - Unsere Tour entlang der Ostküste Beitrag #7
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eh. AF-Fan
Registriert seit: 29.10.2005
Beiträge: 3.457
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Rückt mal ein bischen zusammen ich willauch noch mit.
Aber bitte nicht immer so viel zu Fuß laufen wie am ersten Tag.
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19.04.2008, 17:15
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Zwei auf Achse - Unsere Tour entlang der Ostküste Beitrag #8
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Amerika Tourist
Registriert seit: 05.12.2007
Ort: Hettenshausen
Beiträge: 108
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Das ist schön, dass doch schon einige dazu gestiegen sind. Ich hoffe, ihr langweilt euch nicht auf unserer ersten USA-Reise 
@ Kali: Ein Ende der Fußmärsche ist leider erstmal nicht in Sicht, aber ist doch auch eine tolle Sache.
So, weiter geht's mit dem dritten Tag: Samstag, 22. März 2008
Tagesetappe: gefühlte 80 km Fußmarsch
Heute schliefen wir etwas länger, immerhin schon bis 8 Uhr. Meine Erkältung, die mir meine Kollegin von daheim noch mitgegeben hatte, machte mir sehr zu schaffen. Teilweise konnte ich kaum sprechen, was Pierre gar nicht so schlimm fand 
Als erstes kehrten wir bei Sbaro ein und genehmigten uns ein sehr umfangreiches Frühstück. Schinken, Speck, Würstchen, Rühreier, Kartoffelgemüse und French Toast. Alles so richtig fett. Das war eindeutig zu viel des Guten, nun hatten wir Bewegung dringend nötig. Vorher legten wir einen Stopp in einem Drugstore ein, um etwas gegen die Erkältung zu besorgen. Wow... bis wir da mal das richtige fanden. Dann wanderten wir Richtung Chrysler Building. Auf dem Weg dorthin legten wir eine Pause in einem kleinen Park ein und genossen die wunderbare Sonne. Der Wind hatte endlich nachgelassen. Hätten noch lange so sitzen können, wollten aber natürlich noch mehr von dieser faszinierenden Stadt sehen. Und dann standen wir auch schon vor der Central Station, deren Eingangshalle wir uns auch von innen anschauten. Und gleich nebenan war ja eh schon das Chrysler Building. 
Schon wieder verflog die Zeit wie im Fluge. Wir gingen zurück Richtung Hotel und bummelten auf dem Weg durch ein paar Geschäfte, um uns schon mal einen Überblick zu verschaffen  Außerdem hatte sich vor der Bibliothek eine 4-köpfige Gruppe eingefunden, die die Leute mit Breakdance und anderen kleinen Kunststückchen unterhielten, den schauten wir ein Weilchen zu. In unserem kleinen Zimmer angekommen, schlief ich ein wenig, zu wenig... Am frühen Abend weckte mich Pierre, weil wir bei Sonnenuntergang über die Brooklyn Bridge wandern wollten. Wir nahmen wieder die U-Bahn. Das mit dem Ticket ist definitiv unkompliziert. 2$ für eine Fahrt und fertig. Nicht ganz so einfach fand ich es mit den Buchstaben und Baustellen machten das Zurechtfinden nicht leichter. Andererseits: Wir kamen immer zum Ziel 
Für die Brooklyn Bridge hatten wir uns genau die richtige Zeit ausgesucht. Es war nicht zu viel los, wir hatten einen wunderbaren Blick auf die Skyline: Sowohl bei Dämmerung als auch bei Nacht auf dem Rückweg.   
Wir konnten uns nicht satt sehen. Leider wurde es sehr kalt und die Füße schmerzten, also ging's zurück ins Hotel. Wir holten uns noch schnell eine Pizza, obwohl Pierre endlich einen richtigen Bagel haben wollte. Aber der musste noch etwas warten. Sonntag, 23. März 2008
Tagesetappe: gefühlte 80 km Fußmarsch
Ziel: Central Park
Heute schliefen wir fast 12 Stunden. Zwar nicht durchgehend, aber immerhin. Wir kamen auch erst Mittags aus dem Hotelzimmer und machten uns als erstes auf den Weg nach Hell's Kitchen, weil dort laut Internet ein Flohmarkt statt finden soll, wovon wir beide große Fans sind. Leider fiel er nur sehr klein aus. Aber so kamen wir auch mal in diesen Stadtteil. Von dort gingen wir weiter Richtung Central Park. Pierre wollte nun endlich einen Bagel. Scheinbar machte er bei der Bestellung aber etwas falsch. Er bekam nur einen Plain-Bagel mit viiiel Salami. Meiner war mit viiiel Schinken. Die Creme fehlte  Trotzdem, frisch gestärkt ging's weiter und dann standen wir auch schon vor den Toren des Central Park. Das Wetter war wieder traumhaft und so schlenderten wir 3 Stunden durch diese ruhige Oase, umgeben von den Hochhäusern. Wir legten häufig eine Pause ein. Leute auf der Eisfläche beobachten, eine Jazz-Band gab ihre Songs zum Besten... Es gab viel zu sehn. 
Danach wollte ich nochmals zum Rockefeller Center, um es auch bei Tag zu betrachten. So langsam neigte sich unser letzter Tag in New York allerdings dem Ende zu. Nach einer Pause im Hotelzimmer wollten wir den Abend am Times Square ausklingen lassen. Es war Sonntag und die Hölle los. Stellenweise kein Durchkommen. Und trotzdem war diese leuchtende Straße genauso faszinierend wie bei unserem ersten Besuch. Ich denke, davon kann man sich einfach nicht satt sehen...
Geändert von Corinna84 (19.04.2008 um 17:31 Uhr)
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