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02.09.2010, 01:14
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Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #1
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Amerika Kenner
Registriert seit: 26.05.2010
Beiträge: 356
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Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten?
Ich habs zu Anfang ja nicht glauben wollen als mir die Leute vom Schaeferhund abgeraten haben, jedoch liegt mir der Schaeferhund im Blut. Als Zuechtertochter eines Leistungszwingers kann man nicht anders.
Aus einem Hund wurden kurzerhand zwei und aus zwei drei und mittlerweile hab ich noch einen SchH1 Rueden im Blick der gerade zum Verkauf steht, aber wir wollen ja mal auf dem Teppich und realistisch bleiben, auch wenn der mich anlacht und es mir wirklich und ich meine wirklich in den Fingern juckt.
Wie auch immer, je mehr ich in der Presse lese, je mehr ich recherchiere desto mehr beschleicht mich das Gefuehl das man es als Hundehalter in den USA wirklich nicht einfach hat, was zum Teil auch an der Ignoranz vieler Hundehalter liegt die einfach nur unverantwortlich und dumm handeln.
Ich bin jetzt schon auf der Suche nach einem kleinen Haus, mit ein bissel Land das wir anmieten koennen und bisher hab ich kein Glueck. Die meisten Landlords wollen keine Hunde die schwerer wie 30 Pfund sind und fuer die meisten Leute ist der Schaeferhund a big dog auch wenn er eigentlich als middle sized breed gilt und ich kann ja nicht leugnen das die beiden grossen ueber 70pfund auf den Rippen haben (was in den USA wohl eher noch als leichtgewicht durchgeht wenn man mal bedenkt wieviele Leute behaupten das sie Schaeferhunde haben die weit ueber 100 Pfund schwer sind  )
Mich wuerde es mal interessieren inwiefern ihr Erfahrungen mit grossen Hunden gemacht habt. Auch so im allgemeinen. Was ist erlaubt, was ist nicht erlaubt, was sollte man lieber bleiben lassen.
Welche Erfahrungen habt ihr mit den Landlords gemacht, inwiefern waren diese tolerant, wurdet ihr mal ueber den Tisch gezogen, inwiefern hattet ihr Probleme mit den Nachbarn? Wieviel Toleranz kann man als Hundehalter tatsaechlich von der RinTinTin Nation erwarten?
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02.09.2010, 01:37
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Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #2
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Gast
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Ich lebe mit 2 Pitbulls und einem AB in einem Duplex.
In Deutschland ist es nun auch nicht wirklich einfach eine Wohnung/Haus mit mehreren grossen Hunden zu finden.
Vielleicht hat der Schaeferhund in DE die groessere Toleranz da mehr Lobby.
Ausserdem wuerde ich sehr vorsichtig mit den Woerten Ignoranz und Dummheit sein....nur weil die USA nicht dieselben Standards hat, kann man kaum von Ignoranz sprechen...der Hund hat hier nunmal einen anderen Stellenwert.
Jazz
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02.09.2010, 01:50
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Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #3
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Amerika Kenner
Registriert seit: 26.05.2010
Beiträge: 356
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Naja, wenn ich mir die Shelter so anschaue und wieviele Hunde da so drinn hocken, die Nachrichten durchlese, mit Leuten von Rescues spreche und was die so erzaehlen dann kann man schon durchaus von Ignoranz reden. (NICHT JEDER HUNDEBESITZER IST SO, JEDOCH WAEREN DIE SHELTER NICHT UEBERFUELLT WENN SICH DIE LEUTE EIN WENIG WISSEN ANEIGNETN WUERDEN)
Gerade wenn ich mir Militaerfamilien anschaue und was ich im letzten Jahr mitbekommen habe dann ist das reine Ignoranz und das heisst ja nichts anderes wie Unwissenheit.
Erster Hund stirbt an Parvo
Zweiter Hund wird gekauft ohne das man sich die Rasse mal neher angeschaut hat und wird dann wieder verkauft weil er ein high Energy dog ist (Aussie)
Dritter Hund wird in der Welpenstube gekauft (Krankheiten vorprogrammiert) obwohl man angeboten hat das man helfen kann.
Die Hunde kommen, wenn ueberhaupt nur ein, zweimal zum Pinkeln raus, other than that, sind sie in der Wohnung, egal ob high energy oder low energy dog.
In meinen Augen ist das Ignoranz und dann wird sich gewundert weil der Hund die Wohnung auseinandernimmt, oder Unfaelle passieren...
Aber wie gesagt, das ist meine Meinung
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02.09.2010, 02:16
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Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #4
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Gast
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Ich schreib nachher noch mehr dazu.
Bin etwas busy.
Ich wuerde mich an deiner Stelle an positiven Beispielen orientieren, denn wenn du das Negative suchst wirst du hier nicht gluecklich.
Unter Toleranz verstehe ich auch das Leut sich nicht staendig ins Business anderer Leute einmischen was Hunde angeht.
In Deutschland gibt ja jeder sehr gerne seinen Senf zu allem dazu, was Hunde angeht.
Wildfremde Leute geben einem ungewollte Erziehungstips etc.
Das wirst du hier nicht finden.
Jazz
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02.09.2010, 03:01
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Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #5
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Wahl-Amerikaner
Registriert seit: 21.09.2007
Beiträge: 881
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Zitat:
Zitat von Mrs.K
Naja, wenn ich mir die Shelter so anschaue und wieviele Hunde da so drinn hocken, die Nachrichten durchlese, mit Leuten von Rescues spreche und was die so erzaehlen dann kann man schon durchaus von Ignoranz reden. (NICHT JEDER HUNDEBESITZER IST SO, JEDOCH WAEREN DIE SHELTER NICHT UEBERFUELLT WENN SICH DIE LEUTE EIN WENIG WISSEN ANEIGNETN WUERDEN)
Gerade wenn ich mir Militaerfamilien anschaue und was ich im letzten Jahr mitbekommen habe dann ist das reine Ignoranz und das heisst ja nichts anderes wie Unwissenheit.
Erster Hund stirbt an Parvo
Zweiter Hund wird gekauft ohne das man sich die Rasse mal neher angeschaut hat und wird dann wieder verkauft weil er ein high Energy dog ist (Aussie)
Dritter Hund wird in der Welpenstube gekauft (Krankheiten vorprogrammiert) obwohl man angeboten hat das man helfen kann.
Die Hunde kommen, wenn ueberhaupt nur ein, zweimal zum Pinkeln raus, other than that, sind sie in der Wohnung, egal ob high energy oder low energy dog.
In meinen Augen ist das Ignoranz und dann wird sich gewundert weil der Hund die Wohnung auseinandernimmt, oder Unfaelle passieren...
Aber wie gesagt, das ist meine Meinung 
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ich stimme dir da zu! Ich finde, in Amerika wird sich oft einfacher und leichtfertiger ein Hund angeschafft, ohne sich vorher genauere Gedanken zu machen.
Ein Hund ist fuer mich wie ein Familienmitglied! Von der Pflege her vergleichbar mit der eines Kindes (oder zumindest eben eine Verpflichtung, die man nicht nach eigenem Gutduenken mal tun oder lassen kann).
Ich habe schon das Gefuehl, das scheint hier in USA oft nicht so gesehen zu werden. Oft scheint der Hund ehr wie eine Art "Modeaccessoir" oder Trend, oder vielleicht auch "gehoert dazu wenn man Haus und Kinder hat"... Wenn sich dann herausstellt, dass der Hund ja doch etwas zu viel Arbeit macht oder Zeit in Anspruch nimmt, dann wird er einfach so wieder abgegeben.
So habe ich das auch schon oft mitbekommen. Ganz so stark hatte ich das Gefuehl nicht in Deutschland, sondern, dass in der Regel die Leute, die einen Hund besitzen, sich das vorher auch gut ueberlegt haben, und deren Hunde dann wirklich Familienmitglieder sind und nicht einfach so wieder abgeschafft werden.
Aber natuerlich bestaetigen, wie ueberall und immer, Ausnahmen die Regel, aber das gilt ja generell fuer alles.
Allerdings, meine Schwester hat 4 Hunde (zwei Schaeferhunde und 2 border collies) daher kenne ich die Problematik ein bischen, ist es in Deutschland auch nicht so einfach bei z.B. der Wohnungssuche, beim "Gassi gehen", etc. Da gibt's oft genug Probleme, weil irgendwer denkt er muesse seinen Senf dazu geben.
Aber das finde ich keine typisch deutsche Angewohnheit, sondern ich empfinde es schon auch so, dass hier in Amerika auch oft Senf zu irgendwas gegeben wird, weil die Leute sich so pc fuehlen oder was auch immer, dass sie denken, sie muessen sich einmischen und somit die Welt retten.
Ich denke mal, Haustiere sind allgemein bei Vermietern nicht so gerne gesehen und je groesser die sind, desto schlechter. Wenn's dann auch noch mehrere sind, dann ist das glaube ich hier, wie auch in Deutschland nicht einfach. Man muss den richtigen finden, der damit eben kein Problem hat.
Geändert von EmmaLU (02.09.2010 um 03:03 Uhr)
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02.09.2010, 03:01
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Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #6
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In SW Florida since 1990
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: North fort Myers, Florida
Beiträge: 8.143
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Ich habe 3 Schaeferhunde hier in SW Florida - gut wir haben unser eigenes Haus mit grossem Garten jedoch gibt es hier zahlreiche Landlords, die gerne an Leute mit "grossen" Hunden vermieten - auch an Leute mit Pitbulls, Dobermaennern, Rottweilern und Schaeferhunden. Im grossen und ganzen finden meine Nachbarn unsere Hunde "toll". Wir machen hier von unserem Hundeclub auch viel "Aufklaerungsarbeiten" wie bspw oeffentliche Veranstaltungen, wo wir demonstrieren, was die Hunde so alles machen und koennen.
Wir haben hier keinerlei Probleme mit unseren Hunden und anderen Leuten. Ich nehme sogar hin und wieder einen von meinen Hunden mit ins Buero - auch hier kein Problem.
Ich erlebe jedoch manchmal, dass ich "Hunde" finde, die einfach zurueckgelassen worden sind und ich stolpere dann ueber diese armen Viecher, wenn ich leere Haeuser zeige. Jedoch ist dass Rassenunabhaengig, ich finde grosse und kleine. Die meisten Hundehalter hier sind sehr verantwortungsbewusst und sehen ihre Hunde auch als Familienmitglieder. Schlechte Hundehalter gibt es wohl ueberall auf der Welt. Zuchtrichtlinien jedoch sind in Deutschland erheblich besser. Tierschutzgesetze sind hier glaube ich genauso strickt wie in Deutschland, wenn nicht sogar strickter. "Schlechte" Hundehalter sitzen hierl ganz schnell im Knast.
Geändert von monikawilson (02.09.2010 um 03:06 Uhr)
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02.09.2010, 03:14
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Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #7
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Oh, tatsächlich?
Registriert seit: 09.12.2001
Beiträge: 3.399
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Zitat:
Zitat von Mrs.K
Welche Erfahrungen habt ihr mit den Landlords gemacht, inwiefern waren diese tolerant, wurdet ihr mal ueber den Tisch gezogen, inwiefern hattet ihr Probleme mit den Nachbarn?
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Noch nie. Bei uns in der Gegend hat fast jeder Nachbar Hunde.
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02.09.2010, 03:20
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Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #8
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In SW Florida since 1990
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: North fort Myers, Florida
Beiträge: 8.143
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