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Leben und Arbeiten in den USA

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Alt 02.09.2010, 20:43   Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #65
monikawilson Frau
In SW Florida since 1990
 
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Ort: North fort Myers, Florida
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Zitat:
Zitat von geoduck Beitrag anzeigen
Etwas sollte auch erwaehnt werden- hier werden Hunde/Katzen nicht sehr lange im Shelter sein. Nach einigen Tagne werden sie eingeschlaefert.
ich hatte mal 4 KAtzen und zwei grosse Hunde. Eine war eine stray die jemand dem Nachbarn in die driveway geschmissen hat. Natuerlich wurde die nicht zum shelter gebracht. Einer kam aus dem shelter. Eines war ein greyhound rescue dog und einer ein Kater der meine Tochter gehoerte, der aber bei uns gelandet ist. Ich bin- wenn ich eure Ansicht hier so lese- nicht der ideale Hundebesitzer. Eien Weile habe ich gearbeitet. Die Hunde wurden nicht jeden Tag spazieren gefuehrt. Ich gehe mit dem greyhound ueberhaupt nicht mehr Gassi, denn er ist sehr alt und sehr gebrechlich. Und hat Probleme beim LAufen.Ich lasse ihn auch nicht mehr in den dogpark oder seine Tierpension, wo er sehr viel Auslauf hatte. Das ist ganz einfach zuviel fuer ihn. Wenn das jemand jetzt von "ausssen" sehen wuerde, wuerden sie sagen: Guck mal die geht nie mit ihrem Hund raus. Aber das heisst nicht, das wir unsere Pets nicht als FAmilienmitglieder behandelt haben.

ich wuerde denken, das es jedem stray aus einem shelter sehr viel lieber waere eine Familie zu haben, auch wenn die tagsueber nicht zu Hause ist, als eingeschlaefert zu werden.
Ja, das glaube ich wohl auch
monikawilson ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2010, 20:47   Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #66
Kryptos
Es kann nur EINEN geben
 
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Registriert seit: 22.11.2008
Beiträge: 29.761
Zitat:
Zitat von geoduck Beitrag anzeigen
Etwas sollte auch erwaehnt werden- hier werden Hunde/Katzen nicht sehr lange im Shelter sein. Nach einigen Tagne werden sie eingeschlaefert.
ich hatte mal 4 KAtzen und zwei grosse Hunde. Eine war eine stray die jemand dem Nachbarn in die driveway geschmissen hat. Natuerlich wurde die nicht zum shelter gebracht. Einer kam aus dem shelter. Eines war ein greyhound rescue dog und einer ein Kater der meine Tochter gehoerte, der aber bei uns gelandet ist. Ich bin- wenn ich eure Ansicht hier so lese- nicht der ideale Hundebesitzer. Eien Weile habe ich gearbeitet. Die Hunde wurden nicht jeden Tag spazieren gefuehrt. Ich gehe mit dem greyhound ueberhaupt nicht mehr Gassi, denn er ist sehr alt und sehr gebrechlich. Und hat Probleme beim LAufen.Ich lasse ihn auch nicht mehr in den dogpark oder seine Tierpension, wo er sehr viel Auslauf hatte. Das ist ganz einfach zuviel fuer ihn. Wenn das jemand jetzt von "ausssen" sehen wuerde, wuerden sie sagen: Guck mal die geht nie mit ihrem Hund raus. Aber das heisst nicht, das wir unsere Pets nicht als FAmilienmitglieder behandelt haben.

ich wuerde denken, das es jedem stray aus einem shelter sehr viel lieber waere eine Familie zu haben, auch wenn die tagsueber nicht zu Hause ist, als eingeschlaefert zu werden.
Zuwendung und Liebe ist sicher das Allerwichtigste für solch ein Tier. Ich denke, Du machst das schon richtig... Denn Du hast Dir diese Situationen nicht direkt ausgesucht, sondern versuchst das Beste daraus zu machen.

Das ist aber was anderes als wenn sich jemand GEZIELT Hunde anschafft, der von vornherein weiß, daß er ihnen nicht dieZeit widmen kann, die sie eigentlich brauchen, nur um seine EIGENEN Bedürfnisse zu befriedigen.
Kryptos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2010, 20:57   Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #67
Mrs.K Frau
Amerika Kenner
 
Benutzerbild von Mrs.K
 
Registriert seit: 26.05.2010
Beiträge: 359
Zitat:
Zitat von jazzlady Beitrag anzeigen
Nee das ist falsch.
er verschmutzt nicht gerne sein eigenes Lager in dem er sich direkt zum Schlafen und Ruhen aufhaelt, aber ein Garten ist zu gross um da nun den Unterschied zu machen.

Ich hab ja geahnt das der Thread so wird.
Seitenlanges 'was macht der Ami an sich in der Hundeerziehung falsch'.

Das ist ewiges Lamentieren und kann noch gut 10-20 Seiten so weitergehen.
Spaerlich findet man hier und da einen Hauch von Positivem...muss man aber schon mit der Lupe nach suchen.

Naja ...mir solls recht sein...ich verzieh mich nach diesem Beitrag auch wieder.

Aber hier sind meine Regeln fuer glueckliche deutsche Hundebesitzer in den USA.


1. Halte deinen Hund artgerecht mit allem was dazugehoert wie du es aus Deutschland kennst.
2.Vermeide typisch deutsche Aufklaerungsarbeit am amerikanischen Hundehalter nach dem Motto 'Also wie gehen sie denn mit ihrem Hund um, das muessen sie so und so machen'. (das wird nix)
3.Recherchiere deine Umgebung und du wirst erstaunt sein wieviel Moeglichkeiten es gibt deinen Hunden noch mehr gerecht zu werden.
AKC,Hundepark,Natural dogfood,dog vacation,dog trainers....alles dabei.
4.Geh in einen Hundepark.Dort findest du immer Gleichgesinnte.
5.Du kannst dich noch so sehr ueber die amerikanischen Zustaende aufregen.Verschwendete Zeit...werde selber aktiv anstatt zu meckern und arbeite ehrenamtlich.

Jazz
Das mit der Aufklaerungsarbeit mach ich eigentlich nicht auf deutsche Art. Viele Hundler in den USA betreiben ja selbst Aufklaerungsarbeit. Dem wuerd ich mich einfach anschliessen. Das einzige was mich wirklich stoert ist das Crating aber ob oder ob man das nicht macht, ist jedem selbst ueberlassen.

Uuuuh, Hundeparks. Don't get me started on them. Von Hundeparks hab ich komplett Abstand genommen. Ich weis nicht ob die genauso sind wie hier, aber hier sind die gerade mal so gross wie ein Reitplatz. Zuviele Hunde auf zu engem Raum, zuviele Leute die nicht darauf achten was die Hunde machen und viel zu viele Kinder die da eigentlich gar nichts zu suchen haben und als es dann ein paar Raufereien gab, Kinder von den Hunden umgerannt wurde und ein Hund sogar in den Kinderwagen gesprungen ist bin ich nie wieder zurueckgegangen.

Dafuer geh ich mit meinen Hunden lieber wandern, stundenlang wandern und ich denke mal das sich der Lake Ontario wunderbar dafuer eignen wird.

Mit dem Futter gebe ich dir absolut Recht. Da gibt es sehr viel mehr, bessere und vor allem auch guenstigere Moeglichkeiten wie hier in Deutschland. Ich fuetter Orijen 6Fish, ich weis das ist total bekloppt weil in Deutschland zahlst 79 Euros fuer 13.5 kg. Hab das erste mal von Amerikanern davon gehoert und da mein Bub so auf ziemlich alles allergisch reagiert (dank dem mainstream futter) fuetter ich das und den Viechern gehts besser wie nie zuvor.

Und mal zur Ausbildung von den Hunden. Da haben die Amerikaner uns Deutschen sehr viel vorraus.

Waerend man hier teilweise vom Hundeplatz geschmissen wird wenn man mit dem Clicker ankommt sind die Amerikaner da schon sehr viel weiter. Das bewundere ich ja an ihnen. Sie sind auch sehr viel leidenschaftlicher und mit mehr Enthusiasmus beim Schutzdienst an der Sache und bieten weit aus mehr an.

Ich bin hier zum Obedience gegangen aber das was hier in der Gegend angeboten wird, kann man nicht mit dem vergleichen was ich in den USA gesehen habe. Da freu ich mich jetzt schon drauf.

-----------------------

Der Kontakt zum Mensch:

Soooo, je nachdem wie man mit dem Hund arbeitet bildet man auch ein Band mit dem Hund.

Wenn man es auf die alte deutsche Methode macht und das Brecheisen und Starkstrom einsetzt, dann wird man nie ein Band mit dem Hund bilden.
Wenn man aber zum Beispiel sehr viel mit dem Clicker arbeitet, oder gar Faehrtenarbeit macht, bildet man automatisch auch vertrauen und ein Band das nich so leicht wieder gebrochen werden kann.

Ich weis gar nicht wie Leute darauf kommen, das nur weil man mit einem Hund arbeitet, man kein Band bilden koennte. Gerade da bildet man ein wahnsinniges Vertrauen zum Hund, wenn man es richtig macht.

Hunde brauchen, wie Menschen auch Erfolgserlebnisse und die bekomnen sie nur in dem man sie auch mal arbeitet.

Ich finde auch nichts schlimmes daran einen Hund in einer zwei Zimmer Wohnung zu halten solange er ausreichend bewegt, ausgelastet und gearbeitet wird ist das vollkommen in Ordnung.

Wir haben drei Schaeferhunde in einer ueber 100qm grossen Wohnung. Wir haben Gruenflaechen hinter dem Haus wo ich sie Nachts (wenn alle anderen schon schlafen) noch mal fuer eine halbe Stunde, Stunde rennen lasse. Tagsueber wird etwas gearbeitet und dann geh ich fuer knapp drei Stunden mit ihnen raus auf Wanderschaft. Es gibt jedoch auch Tage wo ich sie komplett Ruhen lasse. Wenn ich zwei Tage fuer ueber drei Stunden draussen war + Clickerarbeit, ich arbeite sie ja auch waerend ich mit ihnen unterwegs bin, dann wird der dritte Tag komplett geruht und das brauchen sie auch, denn wen man das nicht macht, dann kann es sein das sie der Arbeit muede werden. Dann machen sie komplett dicht und blockieren. Man kann sie darueber hinaus auch ins Meideverhalten druecken und das will man nicht.
Mrs.K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2010, 22:17   Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #68
geoduck
Ehrenmitglied
 
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Registriert seit: 06.09.2007
Beiträge: 8.853
Was Anderes wurde auch nicht erwaehnt- was fuer einen Schaeferhund genau das Richtige ist, funktioniert fuer einen Chihuahua ueberhaupt nicht - oder andere der Toy Gruppe. Gehe mal mit nem Malteser drei Stunden im Wald spazieren. Was man da fuer Spass haben wird, den auszubuersten und sauberzumachen.
Weiss wie dreckig unser Foxl immer war.Und voller Kletten und anderen grossartigen Sachen, von Maeusegerste Koernern ganz zu schweigen. Der Beagle an der anderen Hand hatte durch sein glattes HAar ueberhaupt kein Problem. Und spaeter die LAbs- die waeren stundenlang im Puget Sound, in dem kalten Wasser, drin geblieben, wenn mir nicht langsam der Arm vom stockschmeissen wehgetan haette.
geoduck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2010, 01:18   Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #69
Mrs.K Frau
Amerika Kenner
 
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Registriert seit: 26.05.2010
Beiträge: 359
Zitat:
Zitat von geoduck Beitrag anzeigen
Was Anderes wurde auch nicht erwaehnt- was fuer einen Schaeferhund genau das Richtige ist, funktioniert fuer einen Chihuahua ueberhaupt nicht - oder andere der Toy Gruppe. Gehe mal mit nem Malteser drei Stunden im Wald spazieren. Was man da fuer Spass haben wird, den auszubuersten und sauberzumachen.
Weiss wie dreckig unser Foxl immer war.Und voller Kletten und anderen grossartigen Sachen, von Maeusegerste Koernern ganz zu schweigen. Der Beagle an der anderen Hand hatte durch sein glattes HAar ueberhaupt kein Problem. Und spaeter die LAbs- die waeren stundenlang im Puget Sound, in dem kalten Wasser, drin geblieben, wenn mir nicht langsam der Arm vom stockschmeissen wehgetan haette.
Was glaubst du wie schmutzig meine beim Wandern werden. Da wird sich mit Vorliebe im Schlamm und im Dreck gewaelzt, aber genau das ist ja das herrliche. Ich liebe es ihnen dabei zuzusehen wie sehr sie sich dabei freuen und was fuer ein Spass sie dabei haben.

Aber noch mal was zum schlafen. Im Hochsommer, bei 30-35 + Grad bekommst du kaum einen Hund vor die Haustuer. Meine haben da Unmengen an Wasser verdrueckt und sich so wenig wie moeglich bewegt. Wenn es Abends kuehler wurde, dann sind sie aufgewacht aber den Tag ueber haben sie komplett verpennt. Da war zum Teil auch nichts mit Training weil es einfach zu heiss war. Das einzige was sie sich haben gefallen lassen war an den Fluss zu fahren und schwimmen zu gehen, dafuer sind sie immer zu haben LOL

Geändert von Mrs.K (03.09.2010 um 01:25 Uhr)
Mrs.K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2010, 01:23   Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #70
monikawilson Frau
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Das mit der Aufklaerungsarbeit mach ich eigentlich nicht auf deutsche Art. Viele Hundler in den USA betreiben ja selbst Aufklaerungsarbeit. Dem wuerd ich mich einfach anschliessen. Das einzige was mich wirklich stoert ist das Crating aber ob oder ob man das nicht macht, ist jedem selbst ueberlassen.

Uuuuh, Hundeparks. Don't get me started on them. Von Hundeparks hab ich komplett Abstand genommen. Ich weis nicht ob die genauso sind wie hier, aber hier sind die gerade mal so gross wie ein Reitplatz. Zuviele Hunde auf zu engem Raum, zuviele Leute die nicht darauf achten was die Hunde machen und viel zu viele Kinder die da eigentlich gar nichts zu suchen haben und als es dann ein paar Raufereien gab, Kinder von den Hunden umgerannt wurde und ein Hund sogar in den Kinderwagen gesprungen ist bin ich nie wieder zurueckgegangen.

Dafuer geh ich mit meinen Hunden lieber wandern, stundenlang wandern und ich denke mal das sich der Lake Ontario wunderbar dafuer eignen wird.

Mit dem Futter gebe ich dir absolut Recht. Da gibt es sehr viel mehr, bessere und vor allem auch guenstigere Moeglichkeiten wie hier in Deutschland. Ich fuetter Orijen 6Fish, ich weis das ist total bekloppt weil in Deutschland zahlst 79 Euros fuer 13.5 kg. Hab das erste mal von Amerikanern davon gehoert und da mein Bub so auf ziemlich alles allergisch reagiert (dank dem mainstream futter) fuetter ich das und den Viechern gehts besser wie nie zuvor.

Und mal zur Ausbildung von den Hunden. Da haben die Amerikaner uns Deutschen sehr viel vorraus.

Waerend man hier teilweise vom Hundeplatz geschmissen wird wenn man mit dem Clicker ankommt sind die Amerikaner da schon sehr viel weiter. Das bewundere ich ja an ihnen. Sie sind auch sehr viel leidenschaftlicher und mit mehr Enthusiasmus beim Schutzdienst an der Sache und bieten weit aus mehr an.

Ich bin hier zum Obedience gegangen aber das was hier in der Gegend angeboten wird, kann man nicht mit dem vergleichen was ich in den USA gesehen habe. Da freu ich mich jetzt schon drauf.

-----------------------

Der Kontakt zum Mensch:

Soooo, je nachdem wie man mit dem Hund arbeitet bildet man auch ein Band mit dem Hund.

Wenn man es auf die alte deutsche Methode macht und das Brecheisen und Starkstrom einsetzt, dann wird man nie ein Band mit dem Hund bilden.
Wenn man aber zum Beispiel sehr viel mit dem Clicker arbeitet, oder gar Faehrtenarbeit macht, bildet man automatisch auch vertrauen und ein Band das nich so leicht wieder gebrochen werden kann.

Ich weis gar nicht wie Leute darauf kommen, das nur weil man mit einem Hund arbeitet, man kein Band bilden koennte. Gerade da bildet man ein wahnsinniges Vertrauen zum Hund, wenn man es richtig macht.

Hunde brauchen, wie Menschen auch Erfolgserlebnisse und die bekomnen sie nur in dem man sie auch mal arbeitet.

Ich finde auch nichts schlimmes daran einen Hund in einer zwei Zimmer Wohnung zu halten solange er ausreichend bewegt, ausgelastet und gearbeitet wird ist das vollkommen in Ordnung.

Wir haben drei Schaeferhunde in einer ueber 100qm grossen Wohnung. Wir haben Gruenflaechen hinter dem Haus wo ich sie Nachts (wenn alle anderen schon schlafen) noch mal fuer eine halbe Stunde, Stunde rennen lasse. Tagsueber wird etwas gearbeitet und dann geh ich fuer knapp drei Stunden mit ihnen raus auf Wanderschaft. Es gibt jedoch auch Tage wo ich sie komplett Ruhen lasse. Wenn ich zwei Tage fuer ueber drei Stunden draussen war + Clickerarbeit, ich arbeite sie ja auch waerend ich mit ihnen unterwegs bin, dann wird der dritte Tag komplett geruht und das brauchen sie auch, denn wen man das nicht macht, dann kann es sein das sie der Arbeit muede werden. Dann machen sie komplett dicht und blockieren. Man kann sie darueber hinaus auch ins Meideverhalten druecken und das will man nicht.
Du hast recht - unser Training hier basiert ueberwiegend bei vielen ausschliesslich auf Motivation und Freude Deshalb macht es uns auch allen Spass (Hunden und Menschen)
monikawilson ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2010, 01:31   Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #71
Kryptos
Es kann nur EINEN geben
 
Benutzerbild von Kryptos
 
Registriert seit: 22.11.2008
Beiträge: 29.761
Zitat:
Zitat von geoduck Beitrag anzeigen
Was Anderes wurde auch nicht erwaehnt- was fuer einen Schaeferhund genau das Richtige ist, funktioniert fuer einen Chihuahua ueberhaupt nicht - oder andere der Toy Gruppe. Gehe mal mit nem Malteser drei Stunden im Wald spazieren. Was man da fuer Spass haben wird, den auszubuersten und sauberzumachen.
Weiss wie dreckig unser Foxl immer war.Und voller Kletten und anderen grossartigen Sachen, von Maeusegerste Koernern ganz zu schweigen. Der Beagle an der anderen Hand hatte durch sein glattes HAar ueberhaupt kein Problem. Und spaeter die LAbs- die waeren stundenlang im Puget Sound, in dem kalten Wasser, drin geblieben, wenn mir nicht langsam der Arm vom stockschmeissen wehgetan haette.
DAS genau ist es .... Die "Arbeiterei" und "Klickerei" mag mit Schäferhunden im bestem Hundealter funktionieren... Was aber, wenn der Hund alt wird, und/oder unter Hüftgelenkdisplasie leidet?

Ich verstehe ja die Hundler mit ihrem Pflichtprogramm für ihre Hobby-Hunde....

Wir allerdings haben uns Hunde zum Liebhaben angeschafft! Die brauchen Kontakt ... Undzwar möglichst VIEL und STÄNDIG!
Kryptos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2010, 01:43   Wieviel Toleranz kann ich als Hundehalter erwarten? Beitrag #72
Mrs.K Frau
Amerika Kenner
 
Benutzerbild von Mrs.K
 
Registriert seit: 26.05.2010
Beiträge: 359
Zitat:
Zitat von Kryptos Beitrag anzeigen
DAS genau ist es .... Die "Arbeiterei" und "Klickerei" mag mit Schäferhunden im bestem Hundealter funktionieren... Was aber, wenn der Hund alt wird, und/oder unter Hüftgelenkdisplasie leidet?

Ich verstehe ja die Hundler mit ihrem Pflichtprogramm für ihre Hobby-Hunde....

Wir allerdings haben uns Hunde zum Liebhaben angeschafft! Die brauchen Kontakt ... Undzwar möglichst VIEL und STÄNDIG!
Du kannst jeden Hund ausbilden und jeden Hund auch geistig auslasten und ein Hund braucht eben nicht staendigen Kontakt zu Menschen, der ist froh wenn er auch mal in Ruhe gelassen wird.

Um zu Clickern brauchst du keinen Hundeplatz. Du kannst in deinem eigenen zuhause, deinem Hund soviel beibringen und darueber hinaus hast du ja Kontakt.

Du kannst dem Hund beibringen dir die Socken auszuziehen, Tueren zu schliessen, Waesche in den Waeschekorb zu packen, seine Spielsachen aufzuraeumen und manche dieser Uebungen sind in drei vier andere Uebungen unterteilt, das alleine ist schon so "challenging" das die Hunde danach platt in der Ecke liegen. Aber es macht riesigen Spass. Der Hund kann dabei ja nichts falsch machen, hat Erfolgserlebnisse, bekommt Bestaetigung und es macht Spass gemeinsam zu lernen.

Es gibt soviel das man machen kann und das kann man auch einem Chihuahua, Malteser, Jack Russel oder Toy Poodle beibringen. Nur weil sie klein sind heisst dat nicht das die nicht ausgelastet werden muessen.

Und auch alte Hunde lernen fix und schnell. Nur weil sie alt sind, heisst das nicht das sie nichts lernen.
Und HD ist ne andere Geschichte. Da kommt es drauf an wie schwer die HD ist. Viele Leute meinen ja das die Welt untergeht wenn ein Hund leichte oder mittlere HD hat dabei koennen auch diese Hunde ohne Probleme im Sport laufen, rennen, springen und sich ihres Lebens erfreuen
Mrs.K ist offline   Mit Zitat antworten
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