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Alles rund um die US Armed Forces

Alles zum Thema Leben, Liebe und Alltag mit einem Soldaten/einer Soldatin der U.S. Armed Forces (Navy, Air Force, Army). Welche Probleme tauchen auf? Welche Vorteile gibt es? Was habe ich als Partner eines Soldaten zu erwarten?


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Alt 19.05.2003, 16:28   Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq? Beitrag #1
NicoleB
Amerikaner
 
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Registriert seit: 09.07.2002
Beiträge: 1.245
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Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq?

ich hätte da ein paar Fragen und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Ich bin zwar schon länger mit nem Soldaten zusammen, aber Ahnung von der ganzen Sache habe ich nicht, er versucht es auch immer so einfach wie möglich (d. h. keinen Ärger/Kontakt mit der Army und dem ganzen Kram) für mich zu machen. Erstmal die Situationsschilderung:
Mein Freund hat einen Vertrag mit der Army bis 2007 und ist seit 2000 hier in Deutschland (Straßburg-Kaserne, Idar-Oberstein, gehörend zu Baumholder, Einheit D 1/94) stationiert. Er möchte nach seiner Army-Zeit bei mir in Deutschland bleiben, d. h. wir werden auch heiraten (wahrscheinlich irgendwann wenn er aus dem Iraq zurückkommt). Ende letzten Jahres hat er einen Art. 15 bekommen, weil er halt ganz schön doof war und Mist gebaut hat, dafür könnt ich ihm heut noch in den A.... treten Daraufhin hatte er einen Antrag auf Entlassung aus der Army gestellt, der - Dank dem lieben George W. - nicht durchging. Er hat mir aber gesagt, sein BC hätte gesagt, wenn er aus dem Iraq zurückkommt ginge dieser Antrag durch. Ich kann mir das allerdings nicht vorstellen, da dann ja die Voraussetzungen (Art. 15, mit Degradierung und allem) nicht mehr vorliegen.

Habt ihr irgendwie ERfahrungen mit solchen Anträgen oder so?

Es wäre mir ja eigentlich auch lieber, wenn er in der Army bleibt, weil hier in Deutschland als Zivilist für die US-Streitkräfte zu arbeiten - er kann noch nicht so gut deutsch - ist auch nicht mehr so sicher. In Deutschland dann später zu arbeiten - ohne Lehre ist wohl auch nicht so der Brüller - vor allem auch finanziell. Das Problem wäre dann aber, dass er wahrscheinlich direkt nach Iraq nach Kansas versetzt wird (so erzählten es mir seine Kumpels). Ich kann hier aus Deutschland aber nicht raus weil
1. ich einen Knebelvertrag mit meiner Firma auf 3 Jahre habe, ansonsten muß ich ein Haufen Geld zurückzahlen
2. ich hier Hausschulden von 70.000,00 EUR habe
3. ich für meinen Großvater eine Pflegeverpflichtung (Eintragung im Grundbuch) übernommen habe.
Also könnte ich dann auf keinen Fall mit ihm gehen. Jetzt habe ich aber gehört, man könnte dann als Ehepaar, direkt wenn die Orders kommen Widerspruch einlegen und diese Gründe angeben, dann dürfte er nicht länger als 6 Monate versetzt werden und müßte dann nochmals zurück zu mir nach Deutschland versetzt werden. Stimmt das? Oder etwa in der Richtung?

Und dann hat mir noch jemand erzählt, dass ein Soldier, der mit einer Deutschen verheiratet ist und in Deutschland dann bleiben will, bei der Army eine Ausbildung (ähnlich wie die Lehre hier in Deutschland) mit Abendschule machen kann, die dann hier in Deutschland von den Behörden auch anerkannt wird. Stimmt das?
Ich meine es wäre ja dann besser, wenn er nicht aus der Army gehen würde und diese Zusatzausbildung dort in Anspruch nehmen könnte. Ich glaub ja da nicht wirklich dran, dass es sowas gibt, weil die Army "bescheißt" uns ja wo es nur geht, man kann sich ja sowieso auf nix verlassen von daher... Ich würde mich halt nur mal gerne mit anderen "Soldatenfrauen" austauschen, vielleicht hat ja irgendjemand Erfahrungen. Meinungen dazu interessieren mich natürlich auch.
NicoleB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2003, 17:15   Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq? Beitrag #2
Sarah Isaacs
Gesperrt
 
Registriert seit: 25.04.2003
Beiträge: 450
Hallo Nicole,

würde dir ja echt gerne helfen, aber dafür kenne mich auch viel zu wenig damit aus.

Hoffe dir kann hier jemand weiterhelfen. Komme übrigens aus deiner Gegend (Hermeskeil).
Sarah Isaacs ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2003, 17:23   Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq? Beitrag #3
VegasGirl
Ehrenmitglied
 
Benutzerbild von VegasGirl
 
Registriert seit: 15.04.2003
Beiträge: 17.410
Ok Nicole,

erstmal gleich vorab der 'Article 15' geht nicht einfach so weg, der bleibt in seinen 'military records' und wird da dann auch bei spaeterer Arbeitssuche aus dem Militaer raus nicht sehr gut aussehn (vorallem je nach Grund dafuer) :!:

Aber das weiss Dein Freund garantiert auch und vielleicht ist das mit ein Grund warum er in D bleiben will. Erfahrungen hab ich mit Art.15 Faellen allerdings nicht, ich les nur abundzu darueber (ne Liste von angefallenen Art.15s wird ja in den Zeitungen der jeweiligen Base ausgedruckt).

Nun, das mit dem Verlaengern der Stationierung in D auf Grund von Heirat ist auch so eine Sache... das kommt viel auf den Beruf an und eben darauf ob dafuer weiterhin Bedarf ist. Ich hab aber eher das Gefuehl (eben gerade wegen des Art.15), dass sie ihn entweder lieber gleich ganz loswerden wollen oder aber ihn lieber wieder in den US sehn.
Im Militaer gibt es nun mal keine Garantien, nicht fuer die besten und schon gar nicht fuer potentielle 'trouble makers'. Darueber solltest Du Dir im Klaren und ok sein BEVOR Du ihn heiratest, denn sich im Nachhinein darueber zu beschweren nuetzt reichlich wenig.

Zitat:
Und dann hat mir noch jemand erzählt, dass ein Soldier, der mit einer Deutschen verheiratet ist und in Deutschland dann bleiben will, bei der Army eine Ausbildung (ähnlich wie die Lehre hier in Deutschland) mit Abendschule machen kann, die dann hier in Deutschland von den Behörden auch anerkannt wird. Stimmt das?
Davon hab ich in den 17 Jahren in denen ich mit dem US Militaer verbunden bin (durch Heirat) noch nichts gehoert was natuerlich nicht bedeutet, dass es nicht stimmt, aber dazu aeussern kann ich mich eben nicht. Etwas spanisch kommt es mir allerdings schon vor... es sei denn der Job fuer den er ausgebildet wird ist von Vorteil fuer's Militaer (wie z.B. ein Ziviljob). Geld zum Wegschmeissen haben die US Militaers schon lange nicht mehr!

Zitat:
Ich glaub ja da nicht wirklich dran, dass es sowas gibt, weil die Army "bescheißt" uns ja wo es nur geht, man kann sich ja sowieso auf nix verlassen von daher...
Und das da hat mich fast davon abgehalten Dir ueberhaupt zu antworten, aber den Mund halten konnte ich so einfach nun doch nicht, also kommt hier jetzt mein Senf dazu. Wenn Dir das Leben in der Army nicht passt dann heirate keinen Soldaten oder warte eben bis er raus ist... aber nein warte, Du willst ja nicht auf die Vorteile die er im Militaer hat verzichten (i.e. einen sicheren Job mit sicherem Einkommen UND benefits). Ich hasse es einfach wenn Leute so ueber's Militaer herziehen, aber dann alles moegliche daraus rausquetschen wollen und wenn nichts mehr zu haben es es fallen lassen wie ne heisse Kartoffel! Ja, das Leben im Militaer ist nicht immer einfach, aber BESCHISSEN ist es im Vergleich auf keinen Fall und vorsaetzlich bescheissen tut Dich auch keiner. Das liegt alles an der Einstellung des Einzelnen und was man draus macht... DAS sollte Dir zu denken geben (vorallem ueber Deinen Freund)!

So, das musste einfach auch mal gesagt werden...
VegasGirl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2003, 17:52   Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq? Beitrag #4
NicoleB
Amerikaner
 
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So liebes vegas girl,

erstens mal find ich es eine Unverschämtheit, dass du mich hier so runtermachst, weil ich eine allgemeine Anfrage gestellt habe, und zweitens hast du das alles in den falschen Hals gekriegt.

Ich liebe meinen Freund und ich heirate ihn, egal ob er in der Army ist oder nicht und zwar weil ich ihn liebe. Was die Army macht, wäre mir scheiß egal, ich würde mit ihm nach Timbuktu gehen, wenn er Orders dahin kriegen würde, ich würde ohne Job auf der Base leben, am Arsch der Welt, wenn es sein müßte. Ich scheiß auf die Benefits von der Army, ich brauch kein Housing, ich brauch auch sonstige finanzielle Unterstützung von der Army nicht! Mich geht im Endeffekt, was das betrifft die Army einen Scheißdreck an. Ich habe einen gut bezahlten Job, ich habe alles was ich brauche und ich brauche keine Army-Benefits oder sonst irgendwas was die Army betrifft. Ich habe diese Fragen nur, weil mein Freund aus der Army raus wollte (schon vor dem Art. 15), ich aber denke es wäre besser, wenn er in der Army bleibt, eben wegen seiner beruflichen Laufbahn. Ich denke nämlich nicht, dass es ihm gefallen würde, von mir "unterstützt" zu werden, weil er hier in Deutschland keinen Job findet. Mir würde es nichts ausmachen!!!! Darum ging es in meinen Posting nicht sondern es ging darum, dass er immer sagt und gesagt hat, dass geht durch, aber ich denke es geht nicht durch/hatte ja auch beim ersten Mal schon recht. Mir ist schon klar, dass der Art. 15 in der Akte bestehen bleibt. Er würde mit einem "General" entlassen werden, wenn der Antrag durchgeht.
Du denkst wahrscheinlich dass ich eine von den ID-Card-Huntern bin. Gott bewahre das bin ich nicht!
Es ist halt der Beruf meines Freundes und damit muß ich leben, auch mit diesem ewigen Termine verschieben und nichts ist fest, aber davon stirbt man ja nicht! Ich will halt nur wissen, an was ich bin. Ich kann hier halt aus Deutschland nicht weg, wenn er aber aufgrund seines "Soldatenlebens" versetzt wird und ich kann nicht mit, dann ist es eben so, die Zeit geht auch rum, muß man sich halt besuchen! Ich wollte nur wissen, ob das wahr ist, was ich erzählt bekommen habe, oder zumindest was dran ist. Das ich absolut geil auf die benefits bin ich absoluter Schwachsinn, also vergreif dich nicht so im Ton. Klar?
Ich wollte hier nicht angepfiffen werden, ich wollte nur eine Auskunft, weil mein Freund mich versucht aus dem Armyleben "herauszuhalten", weil es halt ziemlich kompliziert und nicht immer gerade toll für die Familien läuft, d. h. aber nicht, dass ich dass nicht durchmachen will und nur die guten Seiten der Army (d. h. die finanzielle Seite) ausnutzen will! Also, wenn du was qualifiziertes zu meiner Frage zu sagen hast, bitte gerne, aber vergreif dich nicht so im Ton und vor allem stell mich oder meinen Freund nicht so schlecht dar!

Das Thema in Deutschland bleiben hat mein Freund schon gehabt, bevor der ganze Artikel 15-Krams war, nämlich schon im September, als er seine Orders für Washington bekommen hatte, die dann - mal wieder - umgeschmissen worden sind.
NicoleB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2003, 20:45   Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq? Beitrag #5
nica
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Re: Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq?

Ich kann mir das allerdings nicht vorstellen, da dann ja die Voraussetzungen (Art. 15, mit Degradierung und allem) nicht mehr vorliegen.

Der Art. 15 wird noch einige Jahre in seinen Akten vorliegen. Soweit ich weiss kann man ihn nach einer gewissen Anzahl von Jahren aus den Akten entfernen lassen, bin mir da aber nicht so ganz sicher, auf jeden Fall ist das mit dem Art. 15 eine unschoene Sache!


Also könnte ich dann auf keinen Fall mit ihm gehen. Jetzt habe ich aber gehört, man könnte dann als Ehepaar, direkt wenn die Orders kommen Widerspruch einlegen und diese Gründe angeben, dann dürfte er nicht länger als 6 Monate versetzt werden und müßte dann nochmals zurück zu mir nach Deutschland versetzt werden. Stimmt das? Oder etwa in der Richtung?

Warum sollte die Army das fuer Euch tun? Das habe ich noch nie gehoert, wuerde auch einen Haufen Geld kosten mit der Rueckversetzung, da soll er sich lieber noch mal informieren. Die Army gibt kein unnoetiges Geld aus.

Und dann hat mir noch jemand erzählt, dass ein Soldier, der mit einer Deutschen verheiratet ist und in Deutschland dann bleiben will, bei der Army eine Ausbildung (ähnlich wie die Lehre hier in Deutschland) mit Abendschule machen kann, die dann hier in Deutschland von den Behörden auch anerkannt wird. Stimmt das?

Von dieser Zusatzausbildung habe ich auch noch nie etwas gehoert. die Army finanziert nur Ausbildungen wenn sie auch davon profitiert, das heisst wenn der Soldat sich fuer eine bestimmte Anzahl von Jahren verpflichtet und ein Nutzen fuer die Army bringt. Wenn jemand vor dem offiziellen retirement rausgeht bestehen absolut keine Ansprueche, man ist dann fuer das Militaer uninteressant, ausser es waere eine Ausscheidung aus medizinischen Gruenden. Ausserdem waere es Dicrimination wenn nur Soldaten diese sog. Ausbildung bezahlt bekaemen weil sie mit einer Deutschen verheiratet sind



, weil die Army "bescheißt" uns ja wo es nur geht, man kann sich ja sowieso auf nix verlassen von daher... Ich würde mich halt nur mal gerne mit anderen "Soldatenfrauen" austauschen, vielleicht hat ja irgendjemand Erfahrungen. Meinungen dazu interessieren mich natürlich auch.[/quote]

Da gab es ja vorher heftige Worte, dazu kann ich auch nur sagen nach vielen Jahren mit Mann im Militaer das nicht immer alles gerecht ist was dort passiert aber beschissen wird keiner. Ich wuerde an Deiner Stelle nicht alles negatives glauben, was ich erzaehlt bekomme. Man hat Vorteile und Nachteile wie bei einem anderen Arbeitgeber, wenn man es aber richtig anstellt und keinen Mist baut kann man einiges mit so einer Karriere machen.
nica ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2003, 21:19   Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq? Beitrag #6
NicoleB
Amerikaner
 
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Mit "bescheissen" habe ich mich nicht auf irgendwelche Anträge bezogen, die nicht durchgehen oder so was in der Art. Ich habe damit nur gemeint, dass man nie weiß wo man dran ist, weil sich ja ständig irgend etwas ändert, was man morgens gesagt bekommt, kann eine Stunde später schon zweimal geändert worden sein. Das habe ich gemeint mit "bescheissen". Ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt, aber ärgert euch das nicht auch manchmal und es könnt einen doch wirklich manchmal so vor als ob die einen "vera.....". Die orders für den Iraq wurden bei meinem Freund ich glaube 5 mal in 2 Wochen geändert und dann ist er doch an einem ganz anderen Tag gegangen und das wurde ihm ein Tag vorher mittags gesagt und es gibt Leute bei denen war es noch schlimmer, das ist doch "bescheiden" oder etwa nicht? und ihr, die schon lange mit einem Soldaten verheiratet seit könnt da doch mehr ein Liedchen von singen als ich, oder etwa nicht? Deshalb kann ich die Reaktion von vegas girl nicht verstehen. Jede Sache hat gute und schlechte Seiten, dass ist ja wohl klar...aber dass ich dann gleich so angefahren werde, fand ich unfair. Ich hab ja nur mal nachgefragt ob man den "Gerüchten" etwas glauben schenken kann, sonst nichts.

Das was ich erzählt bekommen habe, habe ich ja auch nicht wirklich geglaubt, wie ihr schon sagt, die Army schmeißt das Geld nicht zum Fenster raus, aber es hätte ja etwas Wahrheit dran sein können. Ich dachte nur, da er ja noch bis 2007 einen regulären Vertrag hat, wäre es doch gut wenn er sowas machen könnte. Ich weiss dass viel Misst erzählt wird und das was ich erzählt habe war ja auch nur das positive, meistens hört man ja nur negatives über amerikanische Soldaten und das Militär. Ich mach mir halt nur so meine Gedanken, weil er sich schließlich für mich und Deutschland entscheiden will, weil ich hier nicht weg kann und für einen Amerikaner hier in Deutschland ohne Ausbildung ist es nunmal heftig und ich will halt nicht dafür verantwortlich sein, dass er unzufrieden ist oder mir das sogar irgendwann mal vorhält, deshalb wollte ich mich informieren. Er sagt halt er macht das so, no matter what, aber irgendwie glaube ich, dass er sich da nicht wirklich Gedanken drum macht mit dem Leben hier in Deutschland. Auch wenn für ihn zählt, dass ich hier bin, aber sollte doch wirklich mal seine Zukunftschancen auswerten und überlegen was besser ist, in der Army bleiben oder nicht und Männer sind halt manchmal so engstirnig und überlegen nicht, bzw. informieren sich auch nicht, was die Möglichkeiten sind. Haben Sie einmal was im Kopf... Ich hoffe dass nicht alle mein posting so aufgefasst haben wie vegas girl, wie gesagt es war nur was, was ich gehört habe und ich wollte halt nur wissen ob es sowas ähnliches gibt...
NicoleB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2003, 21:58   Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq? Beitrag #7
nica
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Ist es denn sicher das er nach seinem Deployment nach Kansas zurueckversetzt wird? Ich wuerde nicht auf das Geschwaetz von seinen Kumpels hoeren, sondern da erstmal abwarten. Erzaehlt wird viel von den Leuten wenn der Tag lang ist. Bis er official orders in der Hand hat wo drauf steht das er versetzt wird ist ueberhaupt nichts sicher. Ich habe auch schon gehoert das manche Einheiten zurueckverzetzt werden in die USA wenn sie vom Irak zurueckkommen aber wie gesagt da muesst Ihr abwarten bis etwas offizielles kommt.
Das mit den Aenderungen von orders oder sonstwas, natuerlich nervt sowas. Ich glaube aber die meisten Sachen wenn es um irgendwelche Versetzungen oder Aenderungen geht erst wenn ich es schriftlich sehe, weil ich weiss das sich immer etwas aendern kann. Man gewoehnt sich an alles. Ausserdem finde ich die Army nicht staendig unzuverlaessig. Du hast z.B. immer ein Dach ueber dem Kopf und einen paycheck der reinkommt
Wenn seine Einheit nach dem Irak nach Kansas verlegt wird und sonst keine anderen Stellen fuer ihn frei sind in Deutschland und er es nicht schafft rauszugehen dann wird er wohl mitmuessen.
Es gibt leider viele Leute die nur aufs Militaer schimpfen und absolut keinen Schimmer haben von was sie reden, da kann leicht etwas falsch verstanden werden wenn bestimmte Kommentare fallen, selbst wenn sie anders gemeint waren. Wir sind schon sehr lange mit dem Militaer dabei und ich muss sagen das ich nicht viel meckern kann.
Wenn Du noch Fragen hast dann lass es mich halt wissen!
nica ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2003, 22:05   Wie gehts weiter nach Rückkehr aus Iraq? Beitrag #8
nica
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nochwas

Zitat:
Zitat von NicoleB
Ich mach mir halt nur so meine Gedanken, weil er sich schließlich für mich und Deutschland entscheiden will, weil ich hier nicht weg kann und für einen Amerikaner hier in Deutschland ohne Ausbildung ist es nunmal heftig und ich will halt nicht dafür verantwortlich sein, dass er unzufrieden ist oder mir das sogar irgendwann mal vorhält, deshalb wollte ich mich informieren. Er sagt halt er macht das so, no matter what, aber irgendwie glaube ich, dass er sich da nicht wirklich Gedanken drum macht mit dem Leben hier in Deutschland. Auch wenn für ihn zählt, dass ich hier bin, aber sollte doch wirklich mal seine Zukunftschancen auswerten und überlegen was besser ist, in der Army bleiben oder nicht und Männer sind halt manchmal so engstirnig und überlegen nicht, bzw. informieren sich auch nicht, was die Möglichkeiten sind. Haben Sie einmal was im Kopf... Ich hoffe dass nicht alle mein posting so aufgefasst haben wie vegas girl, wie gesagt es war nur was, was ich gehört habe und ich wollte halt nur wissen ob es sowas ähnliches gibt...

Er sollte sich wirklich Gedanken um seine Zukunft machen. Er kann auch nicht einfach rausgehen (wenn er es vorzeitig schafft), sich auf Civil Service Jobs verlassen, (die auch z.B. auf seinen Lebenslauf schauen und sehen das er vorzeitig rausging ...... und die es nicht gerade in Massen in Deutschland gibt) oder sich auf Dich verlassen. Liebe ist ja gut und schoen, waer aber etwas unverantwortlich und egoistisch wenn er das alles ohne Ueberlegungen macht. Ich wuensche Euch viel Glueck!
nica ist offline   Mit Zitat antworten
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