Moin liebe Forengemeinde,
ich bin vor kruem auf deises Forum aufmerksam geworden und bin begeistert! Ihr seid nicht nur alle genauso
USA-verrückt, wie ich, hier bieten sich viele Antworten auf Fragen, die ich noch gar nicht hatte ;-)
Aber der Reihe nach.
Ich möchte mir 'bald' einen lang gehegten Traum erfüllen und einmal für etwas längere Zeit in den USA arbeiten und leben. Mir geht es dabei nicht ums auswandern, sondern die Erfahrung.
Ich kenne die Gegenden um die großen Seen ein bisschen, Illinois, Wisconsin, Michigan, Ohio, Indiana, außerdem Florida sehr ausgiebig. Daher schwebt mir als Ort meines Aufenthalts ein alter Sehnsuchtsort vor, nämlich Seattle, Washington. (1. kenne ich die Stadt noch nicht, 2. sind Kalifornien und Kanada nicht weit enfernt)
Die Sprache ist keinerlei Barriere, ich habe englische Literatur (mit Spaß!!!) studiert und bei diversen USA-Aufenthalten reichlich gequatscht ;-) Ich spreche fließend Englisch und bin auch schriftsicher.
Konkrete Fragen, die mich mormentan beschäftigen sidn folgende:
Ich habe mich bereits etwas umgehört und recherchiert. Ich bin Redakteur udn würde gerne etwas im Medienbereich machen. (Will ja vermutlich niemand sonst... ;-) ) Dafür bräuchte ich vermutlich das H-1B-Visum.
Hat jemand von Euch Erfahrungen, welche Chancen ich mit einem deutschen Bachelor in Medienwissenschaften, einem Zeitschriftenvolontariat und ein paar Jahren Berufserfahrung habe, so etwas zu bekommen? (Bachelor ist leider VOR der internationalen Bologna-Umstellung erworben, damn!)
An wen müsste ich mich da wenden, um das herauszufinden? Einen Immigration-Anwalt (teuer)? Oder erstmal die Botschaft/das Konsulat?
Zweiter Punkt ist die Jobsuche. Bei Craigslist und den einschlägigen Seiten habe ich bisher nicht allzu viel gefunden, das mich ermutigt hätte. Habt ihr (Seattle)-Ansässige vielleicht private Bekannte in Seattle, über die ich in Kontakt mit Arbeitgebern treten kann. Vielleicht sogar jemanden, der in einer Firma arbeitet, die deutsche Journalisten sucht ;-) ?
Ich würde auch erstmal rüber fahren und mir vorher nochmal ausgiebig Seattle ansehen, bevor ich dann 1-2 Jahre dort verbringe. Ich rede also nicht von einer übers Knie gebrochenen Situation, in der ich im Februar schon in Lohn & Brot in der Space Needle zu Abend speise.
Daher bin ich gespannt auf Eure Tipps, Antworten oder einfach Kontakt zu Wahl-(oder Geburts-)Seattlern für einen ersten Austausch!
Viele Grüße,
Tim76