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30.12.2011, 10:46
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Warum schimpfen Deutsche Auswanderer über USA? Beitrag #1
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Gast
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Warum schimpfen Deutsche Auswanderer über USA?
Ich hab mal eine generelle Frage zu Deutsche und deutsche Auswanderer, die alles geben würden um in die USA zu kommen und trotzdem über das Land schlecht reden.
Sie wandern aus, geben alles auf, Freunde, Familie, nur um in USA "ihren Traum" was auch immer, verwirklichen zu können aber trotzdem zereissen sie das Maul über die Menschen dort, ihre Lebenseinstellung, über die Poliktik, Regierung und das wissen sie schon bevor sie auswandern. Warum bleiben sie dann trotzdem in USA? Wegen der hohen Arbeitslosenzahl , die teuren Arztbesuche... etc.. ? Warum wandern sie trotzdem aus, trotz der schlechten Konjunktur?
Für mich ist es schon hart, dass ich als Deutsch-Amerkanerin in Deutschland lebe und gerne drüben leben möchte (leider kam was böses dazwischen und musst mein Auswanderungsplan stoppen) und erlebe wie so viele Deutsche auswandern, die meiner Meinung nach nicht viel Ahnung vom Land haben und es nicht so schätzen und würdigen können wie ich.
Ein Beispiel: Ich habe diese Woche das Perfekte Dinner auf VOX angeschaut, dabei sind Konny Reimann, seine Frau und andere Auswanderer. Die schimpfen nicht über das Land, aber die wären alle lieber gerne unter den Deutschen, weil auf Amis kein Verlass wäre und halt eben nicht so sind wie die Deutschen.
Findet ihr das gut, das Menschen ein fremdes Land belagern, obwohl sie lieber unter sich sind? Weil in Deutschland ist es auch nicht recht, dass Türken lieber unter sich bleiben wollen aber die Deutschen machen das im Amiland ja auch.
Kennt ihr auch welche?
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30.12.2011, 11:01
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Warum schimpfen Deutsche Auswanderer über USA? Beitrag #2
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Super-Moderator
Registriert seit: 18.11.2010
Beiträge: 2.986
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Ich denke, das kann man so pauschal nicht sagen. Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Auswanderer sich auf die neue Umgebung einlässt. Allerdings hgab es ja auch schon immer Auswanderer, die nur den Ort, aber nicht die Kultur wechseln wollen und dann in der neuen Heimat in deutschen Kolonien wohnen. Das ist kein Amerika-spezifisches Thema. (fahr mal nach Puerto de la Cruz auf Teneriffa)
BTW: Ich bin Deutscher, lebe in Deutschland und "zerreiße mir gelegentlich das Maul über die Menschen hier, ihre Lebenseinstellung, über die Politik hier, und ganz besonders über die Regierung".  So what?
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30.12.2011, 11:15
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Warum schimpfen Deutsche Auswanderer über USA? Beitrag #3
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Ditat Deus
Registriert seit: 08.03.2009
Beiträge: 1.505
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Und trotzdem glaube ich das OP vielen Menschen (sowohl hier in D als auch in den USA) aus Seele spricht. Aber es gibt halt die Seite und die andere.
Aber wenn man wirklich in den USA lebt und vieles notorisch kritisiert (unabhängig davon ob es berechtigt ist oder nicht), dann empfinde ich das schon als undankbar...
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30.12.2011, 12:11
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Warum schimpfen Deutsche Auswanderer über USA? Beitrag #4
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macht was sie will
Registriert seit: 18.12.2009
Ort: am perfekten
Beiträge: 7.153
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.......Die schimpfen nicht über das Land, aber die wären alle lieber gerne unter den Deutschen, weil auf Amis kein Verlass wäre und halt eben nicht so sind wie die Deutschen.
Findet ihr das gut, das Menschen ein fremdes Land belagern, obwohl sie lieber unter sich sind? ...... Zitat LisaS
Belagern....  
Bisher hat EINE! Person gesagt, dass sie ihre 'richtigen' Probleme lieber mit ihren deutschen Freunden bespricht weil die MEISTEN Amerikaner, die SIE kennt, ihr zu oberflächlich sind. Nationale Seilschaften gibt es in jedem Ausland....kann man über Sinn oder Unsinn streiten, aber man sollte es akzeptieren, dass MANCHE Ausländer so sind.
(VOX hätte sich diese unerträglichen Perfekte Dinner-Texasepisoden sparen sollen!)
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30.12.2011, 12:34
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Warum schimpfen Deutsche Auswanderer über USA? Beitrag #5
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93
Registriert seit: 05.06.2010
Ort: Asyl im eigenen Lande
Beiträge: 2.494
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Zitat:
Zitat von Hermes
Und trotzdem glaube ich das OP vielen Menschen (sowohl hier in D als auch in den USA) aus Seele spricht. Aber es gibt halt die Seite und die andere.
Aber wenn man wirklich in den USA lebt und vieles notorisch kritisiert (unabhängig davon ob es berechtigt ist oder nicht), dann empfinde ich das schon als undankbar...
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da schließe ich mich 100% an.
hab neulich irgendein "special" gesehen, ging hauptsächlich um Mobile in Alabama und ne Familie, die nur am motzen war. Kann ich ehrlich nicht verstehen. Entweder ich gehe und arrangiere mich mit den neuen bedingungen oder ich bleib halt mit dem Allerwertesten da, wo ich bin.
Allerdings dünkt mir, dass es sehr viele Menschen gibt, die ohnehin egal wo sie sind, lieber motzen, als dankbar zu sein.
Und weil ich den Herrn Seneca so gerne mag:
Zitat:
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Zitat von Seneca
Unglücklich ist nicht der, der einen Befehl befolgen muss, sondern der, der es widerwillig tut. Wir sollten also eine Einstellung erlangen, die uns das tun lässt, was die Umstände erfordern.
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In diesem Sinne kann ich für mich und meinen Mann sprechen und sagen, dass wir beide sehr dankbar für die Chance, die uns geboten wird, sind und dass wir bislang alles dafür getan haben, diese Dankbarkeit in Form von Respekt, Verständnis und Willen zur Akzeptanz (von für uns auf den ersten Blick befremdlichen oder ungewohnten Umständen) gegenüber unserem Gastgeber (USA) zu zeigen.
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30.12.2011, 12:40
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Warum schimpfen Deutsche Auswanderer über USA? Beitrag #6
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In SW Florida since 1990
Registriert seit: 05.10.2009
Ort: North fort Myers, Florida
Beiträge: 9.601
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Zitat:
Zitat von NiniA
da schließe ich mich 100% an.
hab neulich irgendein "special" gesehen, ging hauptsächlich um Mobile in Alabama und ne Familie, die nur am motzen war. Kann ich ehrlich nicht verstehen. Entweder ich gehe und arrangiere mich mit den neuen bedingungen oder ich bleib halt mit dem Allerwertesten da, wo ich bin.
Allerdings dünkt mir, dass es sehr viele Menschen gibt, die ohnehin egal wo sie sind, lieber motzen, als dankbar zu sein.
Und weil ich den Herrn Seneca so gerne mag:
In diesem Sinne kann ich für mich und meinen Mann sprechen und sagen, dass wir beide sehr dankbar für die Chance, die uns geboten wird, sind und dass wir bislang alles dafür getan haben, diese Dankbarkeit in Form von Respekt, Verständnis und Willen zur Akzeptanz (von für uns auf den ersten Blick befremdlichen oder ungewohnten Umständen) gegenüber unserem Gastgeber (USA) zu zeigen.
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Dem kann ich mir nur anschliessen
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30.12.2011, 12:41
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Warum schimpfen Deutsche Auswanderer über USA? Beitrag #7
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Lebenskuenstler
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: Florida
Beiträge: 13.099
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Naja, ich stehe zwar zu 100 % zu Amerika, ertappe mich aber auch oft dabei, wie ich wiedermal ueber irgendeinen Missstand hier schimpfe.
Ich glaube aber, dass ist normal.
Man muss ja nicht bedingungslos zu allem ja und amen sagen. Missstaende sind schon zu kritisieren !
Das sollte man auch tun, denke ich, wenn man ein kritischer Buerger sein will.
Allerdings, diese Dauernoergler, die kann ich auch nicht ab. Das sind Leute, die noergeln an allem herum, nur weil sie gern noergeln wollen.
Geändert von Demis (30.12.2011 um 12:45 Uhr)
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30.12.2011, 12:47
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Warum schimpfen Deutsche Auswanderer über USA? Beitrag #8
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macht was sie will
Registriert seit: 18.12.2009
Ort: am perfekten
Beiträge: 7.153
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Zitat:
Zitat von NiniA
da schließe ich mich 100% an.
hab neulich irgendein "special" gesehen, ging hauptsächlich um Mobile in Alabama und ne Familie, die nur am motzen war. Kann ich ehrlich nicht verstehen. Entweder ich gehe und arrangiere mich mit den neuen bedingungen oder ich bleib halt mit dem Allerwertesten da, wo ich bin.
Allerdings dünkt mir, dass es sehr viele Menschen gibt, die ohnehin egal wo sie sind, lieber motzen, als dankbar zu sein.
Und weil ich den Herrn Seneca so gerne mag:
In diesem Sinne kann ich für mich und meinen Mann sprechen und sagen, dass wir beide sehr dankbar für die Chance, die uns geboten wird, sind und dass wir bislang alles dafür getan haben, diese Dankbarkeit in Form von Respekt, Verständnis und Willen zur Akzeptanz (von für uns auf den ersten Blick befremdlichen oder ungewohnten Umständen) gegenüber unserem Gastgeber (USA) zu zeigen.
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Sollen wir jetzt wirklich zum xxxmal über Anpassung etc schreiben???
Hier wird von einige auf die breite Masse geschlossen.
Dass man sich mit neuen Begebenheiten auseinandersetzen muss, sollte jedem klar sein, der woanders leben will- egal, ob das der Schwarzwald oder Texas ist.
Was das mit undankbar (im eigentl. Sinne) zu tun hat, verstehe ich nicht!
Es ist eine Entscheidung, die man getroffen hat, und zu der man stehen soll-dankbar hat man niemanden zu sein! Wofür auch?
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