Hallo!
Ich bin gerade vor 2 Wochen mit meinem Mann in die
USA gezogen. Wir leben jetzt in Michigan bei Detroit. Ich habe das ganze Prozedere also gerade durch

Bei Fragen kannst du dich gerne an mich wenden!
Meine Eindrücke:
- Lebensmittel sind deutlich teurer!
- Kleidung ist etwas/deutlich günstiger je nachdem was es ist.
- Sprit ist viiiiieeel günstiger
- gebrauchte Autos sind teurer, man muss aber, weil es hier keinen TÜV oä. gibt auch nicht so viel machen lassen. und die Autos werden viel länger gefahren. Vielleicht liegt das daran
- Neuwagen sind deutlich günstiger! Wenn man sich das also leisten kann...
Mein Mann arbeitet in einer größeren Firma als Ingenieur in der Automobilbranche.
Wir haben bekommen:
- Krankenversicherung für beide!
- Hin- und Rückflug + Flugkontingent für mindestens 1 Flug im Jahr
- die ersten 4 wochen Unterkunft und Mietwagen
- Startbonus + Elektrogeräte-Anschaffungs-Bonus
- Umzug (20 Fuß Container)
- Härtezulage (bissl lachhaft, sind $330 brutto/monat)
- Gehaltserhöhung
- Mietzuschuss, weil die Wohnungen hier teurer sind als in D
so ich hoffe, ich habe an alles gedacht...
Wegen der Arbeitserlaubnis - bei einem L Visum oder auch dem E Visum (weiß nicht, ob das in Frage kommt) bekommt der EHEpartner auch eine Aufenthaltsgenehmigung, die an deine "gekoppelt" ist. Also immer so lange gültig, wie deine auch. Damit kann man eine Arbeitserlaubnis beantragen, die etwa 2 Jahre gültig ist (Kosten: etwa $350). Das dauert aber einige Monate, vor allem, weil man in den ersten Tagen auch normalerweise erstmal andere Sorgen hat ;-)
Bist du mit den 3% steuern sicher? Bei uns ist es deutlich mehr, geht so gegen 15% - keine Ahnung, ob das zwischen Atlanta und Michigan so einen Unterschied macht.
Was wohl auch "recht üblich" sein soll (wir haben es aber nicht gemacht bzw vergessen) ist, ein Vorab-Anschauen zu vereinbaren. Also einmal Flug und Unterkunft, um sich die neue Arbeitsstätte und die Umgebung anzuschauen.
Ansonsten würde ich die Zeit nicht zu lang machen. 3 Jahre gehen gerade noch. Aber man muss ja immer überlegen, was wäre, wenn es einem nicht gefällt... Wir haben erstmal für 2 Jahre unterschrieben und können dann verlängern. Das muss man sich eben auch überlegen. Lieber kürzer und dann verlängern, als zu lange und man findet es blöd, oder der Ehepartner findet keinen Anschluss, auch beruflich.
Mein Mann hat gut 20% Aufschlag auf sein "deutsches" Gehalt bekommen. Und dazu eben die oben genannten Zuzahlungen.