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24.01.2009, 08:09
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Uwe und Brigitte - allein in Amerika ... unterwegs Beitrag #1
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Amerikaner
Registriert seit: 23.04.2006
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Beiträge: 1.195
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Uwe und Brigitte - allein in Amerika ... unterwegs
29.09.2008 bis 17.10.2008Salt Lake City - Las Vegas - New York
Nachdem wir ja nun dachten, 2007 war unsere (vorerst) letzte Reise in die USA, ging die Urlaubsplanung für 2008 in ganz andere Regionen: mal wieder auf Griechenland geschaut, oder in Richtung China und Vietnam. Ganz ausgiebig haben wir auch Reisen nach Russland gesucht. Aber so richtig funkte es nicht: mal gefiel uns die Reiseroute nicht, dann fehlte uns etwas im Reiseprogramm, dann wieder war uns der Reisepreis zu hoch … Während Uwe noch dachte, wir suchen noch weiter und wir immer mal wieder das Internet und Kataloge durchsuchten, kam mir eine Idee: Ich weiß, dass Uwe einen ganz tiefen Wunsch hat, er würde sehr gern einmal in Salt Lake City an einer Konferenz seiner Kirche teilnehmen. Diese finden zweimal jährlich statt, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Ich suchte im Internet nach Informationen, wie man an Karten für die Versammlungen kommen könnte … und knüpfte Kontakte bis ins Besucherzentrum in Salt Lake City am Tempelplatz. Da ich aber nicht nur für 3 Tage nach Amerika und SLC wollte, suchte ich weiter, was man noch so alles von dort aus unternehmen könnte, um auf den Spuren der Pioniere zu reisen. Auch dazu fand ich einiges im Internet. Anschließend checkte ich ab, wie man wo in SLC ein Hotelzimmer finden kann. Ja, das ging alles ganz gut voran … Mein Plan reifte und ich offenbarte Uwe meinen eigenen Urlaubs-Vorschlag … Na das war ja die Stunde der Stunden, ich will dazu nur sagen, mein Vorschlag kam super gut an und wurde mit 2 Stimmen zu 100 Prozent angenommen  .
Nun gings gemeinsam weiter in die Planungsphase. Wie lange bleiben wir in SLC, was machen wir noch … Nur wegen einer Woche nach Amerika zu fliegen, das wollten wir eigentlich auch nicht … Nach Las Vegas noch mal, das wäre auch toll … Schließlich waren wir ja dort auch nur für 2 Tage … Da waren wir uns auch beide sofort einig.
Also wir planten somit eine reichliche Woche (oder mehr) für SLC und Umgebung und eine Woche Las Vegas. Wir verbrachten viel Zeit am Computer und auch hier im Forum, um Fragen zu stellen oder uns einfach zu belesen. Dafür ganz lieben Dank an alle, die das mitgemacht haben und uns geantwortet und weitergeholfen haben ...
Beim Suchen nach den Flügen stellte ich dann fest, dass wir ja über New York fliegen  . Ich hatte gedacht, wir kommen von der „anderen Seite" angeflogen … Auch da waren wir uns gleich einig, na dann hängen wir doch noch eine Woche New York an. Und damit stand unser Reiseplan schon ziemlich eindeutig fest: Salt Lake City – Las Vegas und New York. Und wir hatten schon wieder längst dieses berühmte Kribbeln im Bauch … Diese Such- und Vorbereitungsphase ist immer mit die schönste Zeit vor dem Urlaub.
Nun hieß es mal wieder geduldig sein, denn richtig losgehen sollte es ja erst im September … Die Zeit erschien uns endlos bis dahin … Bloß gut, dass man immer mal wieder zwischendurch ins Forum kann, um das Reisefieber und Fernweh ein wenig zu lindern … durch die vielen sehr tollen Reiseberichte, Fotos, allgemeinen Themen und vieles mehr ...
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24.01.2009, 08:14
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Uwe und Brigitte - allein in Amerika ... unterwegs Beitrag #2
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Amerikaner
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Die Reisezeit rückte endlich, endlich näher. Wir hatten unsere Hotelbestätigungen und Flüge in der Hand. Sollte diesmal alles wirklich einfach so glatt laufen? Natürlich nicht, einige Zeit vor unserem Reisebeginn meldeten sich mal wieder – und wie üblich – zum falschen, aber wirklich zum allerfalschesten Zeitpunkt – meine Zähne. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich im September in der Zahnarztpraxis war … ich schreibe hier nur: Wurzelbehandlung für 3 Zähne … Bis kurz vor Urlaubsbeginn hat der Zahnklempner alles so hingebastelt, dass es für die 3 Wochen reichen müsste … Ich bekam noch eine Spritze mit, mit der ich mir selbst Medikamente in das Zahnfleisch spritzen musste … Mehr schreibe ich nicht dazu …
Dann die nächste Aufreger-Situation: unser Hinflug wurde umgebucht, so dass wir jetzt mit diesem Flug nur noch auf 85 Minuten Umsteigezeit (inklusive Einreise samt Vorstellung beim Einreise-Officer, Gepäck holen, wieder einchecken in New York und Weiterflug nach Salt Lake City) hatten. Ich hyperventilierte schon im Vorfeld, auch hier im Chat und auf die beruhigenden Zeilen von Vielfliegern im Forum sprang ich nicht so recht an. Das Reisebüro versicherte uns, die Zeit sei ausreichend, das hätte auch noch mal Delta-Airlines bestätigt. Auch unser Willy hat sich meiner angenommen und uns angeboten, falls wir auf dem Airport nächtigen sollten, uns dann mit Witzen bei Laune zu halten … Ha, der hätte heute noch Fusseln vom Witze erzählen und wie lang der Bart dabei geworden wäre, ich will gar nicht daran denken ...
Paar Tage vorher kam unser Jüngster von seinem Urlaub aus Japan zurück und wir holten ihn vom Flughafen Berlin-Tegel ab und fragten dort persönlich noch mal nach. Der Schalterangestellte dort fand die Umsteigezeit nun wieder bedenklich. Ich war dauernd im Wechselbad der Gefühle. Uwe blieb immer ganz ruhig, bloß gut auch … Ich startete noch einen letzten Versuch und wollte umbuchen, entweder eher (wie geplant) fliegen oder den Weiterflug später machen. Als ich dazu die Preise hörte, da dachte ich dann nur noch, na ja, dann muss es jetzt eben so gehen. Wir werden ja nicht, wie in dem Film mit Tom Hanks, auf dem Flughafen bleiben müssen … Es war aufregend und mein Reisesyndrom konnte ohne Ende wuchern … Mir gingen die dollsten Varianten durch den Kopf ... Ich kann dann auch nicht aufhören und mein "Kopfkino" abstellen ..., anstatt die Situation auf mich zukommen zu lassen und dann zu sehen ... Na ja, letzten Endes musste ich es ja dann - und es ging ...
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24.01.2009, 08:23
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Uwe und Brigitte - allein in Amerika ... unterwegs Beitrag #3
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Amerikaner
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Am 29.09.2008 ging es dann endlich, endlich los, der Wecker klingelte um 04:15 Uhr, das Taxi kam pünktlich, ebenso fuhr auch der Zug … und um 08:30 Uhr fanden wir uns auf dem Flughafen Berlin-Tegel ein. Der Flug wurde schon eingecheckt. Wir uns gleich mal angestellt in die Reihe. Hatten in unserer Aufregung aber übersehen, dass wir in der Reihe: Business- und Medaillon-Class  standen. Wir hatten überhaupt nicht geschnallt, dass 2 Schalter weiter der „gemeine Fluggast" dran war. Also sind wir dorthin vorgerückt und haben uns neu eingereiht. Aber es dauerte auch hier nicht lange und wir waren dran. Unsere Fragen nach Plätzen nah beim Ausstieg (wie von Willy angeraten, damit wir beim Umsteigen evtl. Zeit gewinnen – dazu aber dann noch später, wenn wir landen …) erledigte sich, weil „das Flugzeug ausgebucht sei" und das mit unserem Wunsch jetzt nicht mehr ginge. Haben wir zwar nicht so richtig verstanden, aber was solls. Wir bekamen auch gleich die Tickets für den Weiterflug New York – Salt Lake City.
Bis zum Abflug um 11:25 Uhr verging die Zeit rasch. Ich verbrachte die meiste Zeit auf dem gewissen Örtchen, ich war mehr als nervös. Uwe hatte alles, außer mich im Griff. Bloß gut, dass er immer mein Fels im Sturme ist. Wir saßen im Flieger, aber es ging nicht wirklich los. Die Abflugzeit verzögerte und verzögerte sich Minute um Minute. Mir war schon wieder heiß und kalt, schließlich hatte ich es ja geahnt oder gewusst, dass das so nicht klappen würde ... .
Endlich ging es dann los, mit reichlich Verspätung. Na hoffentlich gibt der Pilot jetzt „Vollgas", wir hatten es ja auch eilig … Die Flugzeit vertrieben wir uns mit Lesen, mit Film gucken - „Kung Fu Panda", Musik hören, bisschen dösen … Wir landeten doch tatsächlich fast pünktlich (um 14:20 Uhr, Ortszeit: 20:30 Uhr). Wir beide hatten uns so vorbereitet, dass wir gleich nach der "Abschnallgenehmigung" aufsprangen, unsere kleinen Handgepäckstückchen schnappten und uns nach vorn zum Ausstieg vorarbeiteten. Denn erfahrungsgemäß stehen ja einige immer ganz gemächlich auf, richten ihren Hosenbund oder die Fönfrisur, packen gemütlich ihr Handgepäck ... - was manchmal aussieht wie ihr Hauptreisegepäck, wo ich mich immer wundere, dass das als Handgepäck noch durchgeht - und versperren dabei natürlich die "breiten" Gänge ... Das wollten wir kurzerhand umgehen und Zeit sparen.
Da kam auf einmal die Durchsage, dass heute das Flugzeug auf einem anderen Landeplatz (weiter draußen) landen musste und wir nun mit einem Bus zum Terminal gefahren werden und bitte alle Passagiere den Ausstieg hinten benutzen müssten. Na toll, nun waren wir fast vorne und durften wieder nach hinten …  Wie man es macht …
Dann saßen wir im Bus und kamen ins Gespräch mit einem Kamerateam, die hatten wir mit ihrer riesigen Kamera schon beim Eínchecken gesehen. Sie waren von Kabel 1 und wollten (natürlich auch eiligst) umsteigen und weiter nach Kanada, zum Dreh für „Auf und davon", wo sie über Jugendliche berichten, die im Ausland lernen, studieren oder arbeiten. Auch Auswanderer-Serien und „Mein neuer Job" gehörte zu ihrer Arbeit. Ich fragte mal nach, ob das wirklich alles echt sei, was man bei den Auswanderern da so manchmal sehen würde. Es kam eine salomonische Antwort, nicht richtig Fleisch und Fisch, woraus man aber entnehmen konnte, dass man nicht alles glauben kann, was man sieht ... na das hatten wir uns auch schon vorher gedacht. Aber das Gespräch war interessant, und ich hatte mich wenigstens ein bisschen ablenken lassen ...
Geändert von Eisherz (24.01.2009 um 08:32 Uhr)
Grund: erg.
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24.01.2009, 08:31
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Uwe und Brigitte - allein in Amerika ... unterwegs Beitrag #4
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Amerikaner
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Wir gelangten zum Terminal und mit uns noch so ca. 350 bis 450 Leute, die auch alle durch die Immigration wollten. Himmel, wo kamen die denn alle, ausgerechnet jetzt, her??? Wir hatten keine Chance, irgendwie voranzukommen. Wir wurden eingewiesen, wo wir uns anzustellen hatten. Mir kam es vor, wie eine unendlich lange Zeit, ehe wir endlich dran waren. Uwe und ich waren stumm und sahen uns nur immer wieder an, keiner wagte den anderen zu fragen, werden wir es noch schaffen ... Was kommt jetzt ...
Aber wir konnten problemlos einreisen, Fingerabdrücke, neuestes Foto, Frage nach dem woher und wohin … und wir waren durch. Wir konnten auch gleich unser Gepäck ordern, denn es stand schon neben dem Gepäckband, wer auch immer es da runtergehoben hatte …, der hatte bestimmt eine Ahnung von unserem Zeitdruck ... Wir gelangten zum Zoll und kamen sofort durch. Es gab ja eigentlich auch nur diesen Weg, so wie Willy es uns vorher gesagt hatte. Aber dann wussten wir nicht weiter, zum Glück hörte Uwe eine Frau, die rief, wer hier noch nach Salt Lake City wolle. Wir also ihr hinterher, das Gepäck wieder aufgegeben, erfahren, dass sich der Abfluggate geändert hatte und dann sind wir im Galopp da hingewetzt. Wir haben nicht nach rechts und links gesehen … wir wussten ja auch nicht, wie weit es jetzt noch sein würde … Mir klopfte das Herz bis zum Hals … Mit uns liefen noch 2 Ehepaare … Keine Ahnung, wo die hinwollten … Wir rannten wie blöd durch diese endlos scheinenden Gänge, ohne richtig zu wissen, wie weit, wie lang ... Ich hatte gar keine Zeit, dass mir schlecht wird ... Wir waren bestimmt ein Bild für die Götter ... Uwe und ich im Sturmschritt ... mit irrem Blick oder so ... Es ist ja auch alles fremd, man kennt sich überhaupt nicht aus ...
Wenn wir manchmal am Flughafen warten und wir sehen Leute, die so gehetzt durch die Gegend wetzen, dann denken wir auch immer, na hoffentlich klappt das ... und sie erreichen ihr Ziel noch ...
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24.01.2009, 11:29
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Uwe und Brigitte - allein in Amerika ... unterwegs Beitrag #5
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Amerika Tourist
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Ort: Bielefeld
Beiträge: 132
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Hallo Brigitte!
Der Start eurer Reise hört sich schon mal sehr interessant und spannend an.  Freue mich schon auf die Weiterreise, also haltet mir bitte auf jeden Fall ein schönes Plätzchen - am besten am Fenster  - frei.
Diese Immigration Prozedur mit Zeitdruck war für mich der Grund einen Direktflug von Europa nach LA zu buchen. Wir werden mit September mit Air Berlin direkt von Düsseldorf aus fliegen. So haben wir keinen Stress beim Umsteigen und unser Gepäck kommt hoffentlich auch an...
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25.01.2009, 15:24
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Uwe und Brigitte - allein in Amerika ... unterwegs Beitrag #6
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Amerikaner
Registriert seit: 23.04.2006
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Beiträge: 1.195
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... so, und weiter geht es ... Bitte den gewünschten Platz einnehmen, wir hatten ihn sofort reserviert  ...
Ja, das mit dem Direktflug wäre uns auch viel lieber gewesen, aber einen Direktflug nach SLC gibt es noch nicht ... Und dann waren wir die vorletzten, die die Maschine dann bestiegen. Wo die anderen Leute, die sich alle für Salt Lake City gemeldet hatten, dann abgeblieben waren, erfuhren wir nicht mehr … Wir hatten sehr bequeme Plätze, aber es war schweinekalt im Flugzeug. Wir froren wie die Schneider und ließen uns Decken geben. Wir waren fix und alle und hundemüde. Bei dem Inlandsflug gab es auch Essen und Trinken, das war nicht inklusive - das haben wir uns gekauft. Wir hatten jeder einen kleinen Bildschirm am Platz, mit dem befassten wir uns, da konnte man Filme sehen und Musik hören/sehen. Pünktlich landete unser Flugzeug in Salt Lake City. Wir folgten den "Wegweisern" auf dem Flughafen, hier konnte man sich nun überhaupt nicht verlaufen. Wir warteten kurz auf unser Gepäck, welches auch vollständig dabei war und gingen dann in Richtung Ausgang. Dort wurden wir schon erwartet vom Peter. Das ist nämlich ein weitläufiger Bekannter von Uwe. Mit dem hatten wir kurz vor unserer Abreise telefonischen Kontakt aufgenommen. Er ist in den 50er Jahren mit seiner Familie nach Amerika ausgewandert. Er freute sich über den Besuch aus der "alten Heimat" und wir freuten uns über einen persönlichen "Reiseführer" in Salt Lake City. Nach der herzlichen Begrüßung und großer Freude auf beiden Seiten lud er uns und das Gepäck in seinen Toyota Camri ein und los ging es. Wir dachten, er bringt uns gleich ins Hotel. Aber er zeigte uns erst einmal ein paar Eindrücke von Salt Lake City bei Nacht. Als wir dann unser Hotel "Shilo Inn" erreichten, war es inzwischen 04:00 Uhr (nach deutscher Zeit), und etwa 22:00 Uhr Ortszeit. Das Hotel ist sehr gut schon von weitem zu sehen gewesen, da es eine tiefrote leuchtende Umrahmung hat. Am Hotelempfang ging alles glatt, wir meldeten uns an, waren auch registriert. Mit klopfendem Herzen erwartete ich die Frage nach der Kreditkarte, die auch vom Portier kam. Ganz frech kramte ich meine Bankcard heraus und gab sie ihm. So was hatte er wohl noch nicht gesehen, er beäugte sie und fragte uns, ob wir noch eine andere hätten. Ich fragte ihn, was nicht in Ordnung sei, das Hotelzimmer hätten wir schon von Deutschland aus bezahlt ... Er stutzte irgendwie, aber dann bekamen wir unseren Hotelzimmerschlüssel. Puh, gut gegangen ... Nach der Verabschiedung von Peter und Verabredung für morgen mittag bezogen wir unser Zimmer im 6. Stock. Es passierte nichts mehr in dieser Nacht, wir fielen um und schliefen.
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25.01.2009, 15:42
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Uwe und Brigitte - allein in Amerika ... unterwegs Beitrag #7
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Amerikaner
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30. September 2008, Dienstag
Unser erster Tag begann um 08:00 Uhr mit dem Frühstück, das wir im Hotel bekamen. Wir gaben unsere Gutscheine ab und wurden zu unserem Platz (am Fenster) geführt, dann servierte uns eine nette Dame einmal amerikanisches Frühstück und ich nahm einen Muffin, der noch warm war. Uwe ließ sich inzwischen Rührei mit Speck schmecken. Anschließend gingen wir bei Sonnenschein los in Richtung Tempelplatz. Meinten wir, ... dem war aber nicht so ... Nachdem wir jemanden gefragt hatten, wechselten wir die Richtung und waren nach knapp 30 Minuten am Konferenz-Center. Alle Leute dort waren sehr nett und halfen uns immer weiter. Unter Vorlage unserer Reisepässe mit dem Einreisevisum erhielten wir die Karten für die Herbstkonferenz. Besonders freuten wir uns, dass wir sogar Karten für alle beide Tage bekommen konnten.
Geändert von Eisherz (25.01.2009 um 15:49 Uhr)
Grund: erg.
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25.01.2009, 15:52
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Uwe und Brigitte - allein in Amerika ... unterwegs Beitrag #8
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Amerikaner
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Da waren wir also am Tempel ... nachdem wir 2006 in Salt Lake City echt nur wenige Stunden hatten ... Ich freute mich sehr für Uwe, und er war einfach nur glücklich.
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