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26.04.2010, 00:39
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USA Richtlinien/Gesetzte für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen? Beitrag #1
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tradesman
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 75
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USA Richtlinien/Gesetzte für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen?
Moin aus Deutschland,
ich habe eine Frage bzgl. Richtlinien, Verordnungen, Gesetze o.ä in der USA für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen. (Wie z.B. Einweggeschirr, Folien, Tüten u.s.w. aus Polypropylen)
Hier in Deutschland muss ich für meine Erzeugnisse gewisse Richtlinien einhalten und nachweisen, das meine Artikel die ich produziere für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen sind. (Verordnung EG Nr. 1935/2004) LFBG ...
Wie ist es in Amerika?
Es gibt dort sicherlich ähnliche Vorschriften oder noch strengere als hier in DE. Wenn ich solche Artikel in der USA vertreiben möchte, (erstmal unerheblich ob ich sie von DE in die USA importiere, oder direkt in der USA produziere) was muss ich dann nachweisen, bzw. wie heißen die Vorschriften?
Eine andere Sache die mich noch interessiert, ist eine Versicherung. In Amerika wird man ja gleich für jeden Unsinn verklagt. (So bekommt man es zumindest immer zugetragen )
Wenn ich jetzt z.B. eine Plastikgabel verkaufe und der "Benutzer" amputiert sich damit nun ganz aus versehen beide Beine, werde ich warscheinlich gleich auf 3 Mio. $ verklagt... (Ein "kleines" bisschen übertrieben )
McDonalts haben sie ja auch gleich verklagt, weil sich einer am Kaffee verbrannt hat. Kaffee ist ja außer bei McDonalts überall kalt...
Muss ich mich für solchen Schwachsinn versichern lassen? Was soll das denn für eine Versicherung sein?
Danke für eure Antworten...
Gruß, Matthias
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26.04.2010, 00:53
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USA Richtlinien/Gesetzte für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen? Beitrag #2
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US/German Media Retailer
Registriert seit: 20.08.2008
Ort: Radcliff, KY
Beiträge: 3.209
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Nein, das brauchst du nicht, wenn dich US Millionenklagen nicht scheuen 
Ohne eine solche Versicherung würde ich garnicht daran denken, überhaupt irgendein Business aufzumachen.
Das ganze nennt sich "(Public/Product) Liability insurance" http://en.wikipedia.org/wiki/Liability_insurance
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26.04.2010, 00:53
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USA Richtlinien/Gesetzte für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen? Beitrag #3
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Paechter der Weisheit
Registriert seit: 13.03.2002
Ort: Coos Bay, OR
Beiträge: 4.481
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fuer solche Faelle, die nicht durch grobe eigenverschuldete Fahrlaessigkeit oder non-compliance mit bestehenden gesetzen verursacht sind, hat man business insurance
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26.04.2010, 00:58
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USA Richtlinien/Gesetzte für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen? Beitrag #4
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Gast
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Zitat:
Zitat von mppepe502
Moin aus Deutschland,
ich habe eine Frage bzgl. Richtlinien, Verordnungen, Gesetze o.ä in der USA für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen. (Wie z.B. Einweggeschirr, Folien, Tüten u.s.w. aus Polypropylen)
Hier in Deutschland muss ich für meine Erzeugnisse gewisse Richtlinien einhalten und nachweisen, das meine Artikel die ich produziere für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen sind. (Verordnung EG Nr. 1935/2004) LFBG ...
Wie ist es in Amerika?
Es gibt dort sicherlich ähnliche Vorschriften oder noch strengere als hier in DE. Wenn ich solche Artikel in der USA vertreiben möchte, (erstmal unerheblich ob ich sie von DE in die USA importiere, oder direkt in der USA produziere) was muss ich dann nachweisen, bzw. wie heißen die Vorschriften?
Eine andere Sache die mich noch interessiert, ist eine Versicherung. In Amerika wird man ja gleich für jeden Unsinn verklagt. (So bekommt man es zumindest immer zugetragen )
Wenn ich jetzt z.B. eine Plastikgabel verkaufe und der "Benutzer" amputiert sich damit nun ganz aus versehen beide Beine, werde ich warscheinlich gleich auf 3 Mio. $ verklagt... (Ein "kleines" bisschen übertrieben )
McDonalts haben sie ja auch gleich verklagt, weil sich einer am Kaffee verbrannt hat. Kaffee ist ja außer bei McDonalts überall kalt...
Muss ich mich für solchen Schwachsinn versichern lassen? Was soll das denn für eine Versicherung sein?
Danke für eure Antworten...
Gruß, Matthias
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wow...wo soll man da denn anfangen.... 
erstmal...da du ein geschaeft hier betreiben moechtest, schreib mal einen geschaeftsplan.
und es ist wirklich notwendig eine liability versicherung zu haben, die dich natuerlich nicht beschuetz fuer weit hoehere betraege verklagt zu werden.
fuer eine amputation mit deiner gabel...fangen wir bei erst bei 25 millionen an...
schlage dir vor doch mal die fakten des coffee falles zu lesen. http://en.wikipedia.org/wiki/Liebeck...7s_Restaurants
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26.04.2010, 01:03
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USA Richtlinien/Gesetzte für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen? Beitrag #5
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US/German Media Retailer
Registriert seit: 20.08.2008
Ort: Radcliff, KY
Beiträge: 3.209
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...und die Geschäftsform muss stimmen, also z.B. eine LLC (Limited liability company).
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26.04.2010, 01:04
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USA Richtlinien/Gesetzte für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen? Beitrag #6
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Paechter der Weisheit
Registriert seit: 13.03.2002
Ort: Coos Bay, OR
Beiträge: 4.481
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oder corporation. Jedenfalls nix wo du mit Privatvermoegen haftest
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26.04.2010, 09:58
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USA Richtlinien/Gesetzte für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen? Beitrag #7
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tradesman
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 75
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Zitat:
Zitat von memo
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Hallöchen,
erstmal danke für eure Antworten. Den Kaffeefall habe ich mir mal durchgelesen. Die ganzen Hintergründe kannte ich nicht. Wenn ich das so lese, ist es aber alles nachvollziehbar und logisch abgelaufen...
Ich habe diesen Fall nur in den Raum geworfen, weil das noch irgendwo bei mir im Hinterkopf rumgeschwirrt ist. (Im Bezug auf das "ständige" Verklagt werden)
Ob es tatsächlich so "schlimm" ist, wie es hier in DE immer ankommt, weiß ich nicht. Ich lebe hier weit weg von euch in Niedersachsen. TV ist ja auch nicht immer ganz so realitätsnah...  Könnt ihr mir ja mal sagen, ob es wirklich so dramatisch ist.
Ob es eine LLC oder eine corporation o.ä. wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Dafür muss ich mich mal mit einem fähigem Steuerberater zusammensetzten. Für mich ist jetzt erst mal das "Fakten sammeln" angesagt, damit ich ein Konzept für alles erarbeiten kann. Wie, wann und wo, kommt dann etwas später.
Gibt es sonst noch irgendwelche wichtigen Fakten, die anders als in DE sind, die ich beachten sollte?
- Public/Product Liability insurance (Haftpflichtversicherung) KOSTEN?
- Lebensmittelunbedenklichkeitsvorschriften (USA ???)
- Rechtsform
Gruß...
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26.04.2010, 16:38
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USA Richtlinien/Gesetzte für Kunststoffe die mit Lebensmittel in berührung kommen? Beitrag #8
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Paechter der Weisheit
Registriert seit: 13.03.2002
Ort: Coos Bay, OR
Beiträge: 4.481
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in unserer Branche, Electronic mfg, kostet die Versicherung 3,500/Jahr
kommt aber auf die Zahl der Angestellten, Umsatz, Groesse der Firmengebaeude, Branche etc an.
ist nicht nur Haftpflicht, sondern generell auch wenn die Firma abbrennt, Lohnfortzahlung usw.
wir haben 1.2 Millionen Umsatz und 17 Mitarbeiter, 3 Gebaeude mit total ca. 1,000 qm
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