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10.01.2012, 16:00
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US-Mütter und die Arbeit Beitrag #17
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*Army Wife*
Registriert seit: 22.07.2009
Ort: Grafenwoehr/Weiden
Beiträge: 1.721
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Also ich muss sagen das ich mich ohne Arbeit nur wie ein halber Mensch fuehle.... eher wie ein viertel Mensch. Ich bin so dermassen ungluecklich seit ich nicht mehr arbeite!! Trotz dem Luxus Elterngeld fuehle ich mich absolut abhaengig (was ja eigentlich quatsch ist! Trotzdem kann ich das in meinem Kopf nicht ausschalten). Ich wuerde echt alles dafuer geben wieder in den Beruf zurueck zu koennen - allerdings kann ich mir das im Moment abschminken... mein Mann will absolut nicht das ich wieder fliege, kann ich auch irgendwie verstehn, zumal 3 Stunden Weg zur Arbeit wirklich heftig waeren! Unser Kompromiss ist das ich arbeite sobald wir in den Staaten sind (vermutlich ab September/Oktober). Ich kann euch sagen ich zaehle die Sekunden! Ich liebe meinen Zwerg ueber alles aber ohne Arbeit kann ich nicht, da komm ich mit mir selbst nicht zurecht (ich leide schon so sehr unter der SItuation das ich Nesselsucht bekommen habe - was ich eigentlich nur bekomme wenn ich wirklich richtig depressiv bin).
Ich kanns auch verstehn wenn man daheim bleiben will, das ist ganz genauso harte Arbeit! Aber fuer mich ist das nichts, das hab ich jetzt lange genug gemacht und ich halts echt nimmer aus!
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10.01.2012, 16:06
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US-Mütter und die Arbeit Beitrag #18
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Einfach nur Ruffie :-)
Registriert seit: 14.02.2007
Ort: In der rheinhessischen Pampa
Beiträge: 8.195
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Frauen, die zuhause bleiben als "faul" zu bezeichnen ist imho genauso ungerecht, wie Frauen, die wieder arbeiten gehen als bspw. "karrieregeil" zu betiteln. Beides geht naemlich keinen anderen was an und jeder muss den fuer sich passenden Lebensstil finden und leben.
Ich bin gern daheim. Sobald ich aber raus habe, wo ich hier eine erschwingliche Tagesmuetter finde, werd ich unsere Motte aber doch ein, zwei mal die Wochen abgeben, sonst krieg ich mein Studium nie fertig 
Zitat:
Zitat von alemana
Versteh nicht ganz, was Dein Schwager damit zu tun hat. Manche Leute ziehen halt eine gewisse Unabhaengigkeit vor, was auch nicht gleich heissen muss, dass man sich "abhaengig" fuehlt.
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Mir geht es darum, dass wir Frauen anscheinend wahnsinnige Minderwertigkeitskomplexe eingeblaeut bekommen, von der Gesellschaft? Der Familie? Keine Ahnung. Ich kenne einige Maenner, die zu Hause bleiben, waehrend die Frau arbeiten geht und von denen fuehlt sich kein einziger "abhaengig" oder als sei er auf die Frau "angewiesen".
Zitat:
Zitat von appenzeller
Also ich weiss ja nicht was fuer ein Bild ihr von Muettern habt, die ihre ganze Zeit mit den Kindern verbringen... 
Mir ist keine Sekunde langweilig und da ist so viel, was man den Kindern in so jungen Jahren beibringen und mit ihnen teilen kann. Wieso soll ich jemanden dafuer bezahlen mit meinem Kind zu basteln, im Geschichten zu erzaehlen, es trocken zu bekommen etc. pp?
Ich hab in Deutschland von meinen Kolleginnen so viel gehoert: "ich schick mein Kind moeglichst frueh in den Kindergarten. Denn die Erzieherinnen dort koennen das eh viel besser als ich. Die haben das gelernt".
Ich bleib aus Ueberzeugung zu Hause. Und ich komm aus einem Land ohne Elterngeld und bezahlter Elternzeit, wo aber die Kinder erst mit 4/5 Jahren in den Kindergarten gehen und die meisten Muetter so lange zu Hause bleiben, bis die Schulzeit anfaengt.
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10.01.2012, 16:23
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US-Mütter und die Arbeit Beitrag #19
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Super-Moderator - Kojak is mine -
Registriert seit: 29.08.2007
Ort: Pacific Northwest
Beiträge: 21.464
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LOL ... ich fand die Bezeichnung "faul" unpassend . Warum wer arbeiten gehen moechte, will oder muss ist mir relativ egal. Das muss man innerhalb der Familie fuer sich entscheiden, was fuer alle der beste Weg ist.
Sofern man das entscheiden kann; ich durfte ja lange Zeit garnicht.
und @ MonikaWilson ... also ich bin echt sprachlos. Nette Einstellung ... ich moechte mal wissen wann ich das letzte Mal bei einer "kleinen" Erkaeltung in der Lage war, saemtliche Aktivitaeten und Verpflichtungen einzustellen. 
Keiner in meinem US Umfeld gibt mir je das Gefuehl ein minderbemittelter Sozialschmarotzer und depressiver Jammerlappen zu sein, nur weil wir als Familie aufs Stay-at-Home entschieden haben. Sowas kommt immer nur aus dem dt. Umfeld.
Echt, jeder so wie er mag.
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10.01.2012, 16:49
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US-Mütter und die Arbeit Beitrag #20
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Paechter der Weisheit
Registriert seit: 13.03.2002
Ort: Coos Bay, OR
Beiträge: 4.481
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muss doch jeder selber wissen.
nach dem Kind hab ich ein halbes Jahr nicht gearbeitet, und hatte das Gefuehl, allmaehlich Gehirnversteppung zu kriegen...
Teilzeitstelle war nicht zu kriegen und dann haben wir eh die Firma gegruendet.
Das war eigentlich ideal.
Wir hatten bis wir hierher gezogen sind, Firma und wohnen zusammen - erst ein grosses Haus mit Werkstatt downstairs, spaeter 2 Haeuser nebeneinander.
Wir warn beide immer fuer die Kurze verfuegbar, und haben trotzdem arbeiten koennen
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10.01.2012, 17:02
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US-Mütter und die Arbeit Beitrag #21
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Amerika Kenner
Registriert seit: 09.02.2011
Ort: von E nach HOU
Beiträge: 435
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Zitat:
Zitat von dylan-marshall
Und warum ueberhaupt muss man denn laenger als 1 Jahr zuhause sein???
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Weil es vielleicht fuer die Entwicklung des Kindes besser ist? Ich las gerade Steve Biddulph, und was er schreibt, leuchtet MIR ein.
Abgesehen davon, bekomme ICH keine Kinder, um sie dann von Fremden grossziehen zu lassen. Ich persoenlich moechte mind. 1 Jahr zuhause bleiben, wenn finanziell machbar 2,5 Jahre, und danach Teilzeit arbeiten. Kinder entwickeln sich so schnell, gerade in den ersten 3 Jahren, da moechte ich ungern was verpassen.
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10.01.2012, 17:15
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US-Mütter und die Arbeit Beitrag #22
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Gesperrt
Registriert seit: 02.11.2007
Ort: Ohio
Beiträge: 10.406
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Zitat:
Zitat von texasgirl99
Weil es vielleicht fuer die Entwicklung des Kindes besser ist? Ich las gerade Steve Biddulph, und was er schreibt, leuchtet MIR ein.
Abgesehen davon, bekomme ICH keine Kinder, um sie dann von Fremden grossziehen zu lassen. Ich persoenlich moechte mind. 1 Jahr zuhause bleiben, wenn finanziell machbar 2,5 Jahre, und danach Teilzeit arbeiten. Kinder entwickeln sich so schnell, gerade in den ersten 3 Jahren, da moechte ich ungern was verpassen.
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Meine Kids werden auch nicht von Fremden gross gezogen,meisstens haut das ganz gut hin mit der Arbeit das wenn mein Mann heim kommt,Ich gehe oder vice versa.
Bei meinen Jungs war Ich auch 2 Jahre zuhause,und das war mir persoenlich zu lang.Bei meiner Tochter 1 Jahr und das fand Ich perfekt.Ich haette auch 3 Jahre daheim bleiben koennen,Ich koennte morgen kuendigen und wieder daheim bleiben.Will Ich aber nicht 
Aber jeder wie er mag
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10.01.2012, 17:24
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US-Mütter und die Arbeit Beitrag #23
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Korinthenzaehlerin
Registriert seit: 11.12.2002
Ort: City by the bay
Beiträge: 6.590
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Ich geh ja nur teilzeit arbeiten udn kann die Kinder immer mitnehmen. Die beiden gehen lediglich fuer 10h die Woche zum Mother's DAy out. Adam faengt im August Kindergarten an.
Wenn ich hier andere Muetter fragen wuerde, ob ich ich arbeite oder eher SAHM bin, dann wuerden die sagen, dass ich arbeite. Wenn ich allerdings mit meinen Eltern rede dann fangen Saetze immernoch mit "Na wenn du mal wieder arbeiten gehst" an. Ist glaube alles eine Sache der Sichtweise. Ich bin froh, dass ich so lange mit den Kindern daheim sein konnte, allerdings bin ich auch froh, Verantwortung anders als Kindererziehung zu tragen udn momentan passt halt alles. Es klappt alles und es kommen paar Kroeten am Ende raus.
Mein Mann ist uebrigens Vollzeitstudent und arbeitet fuer Mindestlohn im College nach seinenm Unterricht. Ich verdiene mehr als er im Moment  .
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10.01.2012, 17:48
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US-Mütter und die Arbeit Beitrag #24
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Permanent Resident
Registriert seit: 19.07.2011
Ort: Connecticut
Beiträge: 73
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Ich bekomme mein Baby in Maerz, bin ab Februar endlich in Mutterschutz und werde Anfang Mai wieder arbeiten gehen, allerdings nur drei Tage die Woche.
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