also, nur zum Verständnis - Du wohnst mit greencard in USA, richtig ?
Und beanspruchst zeitgleich in D (bezahlte) Elternzeit, oder was ?
Bei Deinem Arbeitgeber in D bist Du offiziell auf 400,- € Basis angestellt ?
Das Spiel könnte in USA zum Problem werden, wenn Du Deine Einnahmen aus D nicht auf den Tax returns angegeben hast.
Allerdings war das ja hier nicht die Frage.
Falls Du keine Greencard haben solltest, ist Deine Tätigkeit als illegale Arbeit zu werten - das war aber auch nicht die Frage.
Das Vorhaben weiterhin für Deinen Arbeitgeber/Kunden in D tätig zu sein läßt sich ganz einfach realisieren

Ich mache das schon genau so seit ich in die USA umgezogen bin.
Mit dem Arbeitgeber/Kunden in D habe ich einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Dort sind Sachen wie Bezahlung, Berichtswesen, Zuständigkeiten, Ansprechpartner, Rechnungsstellung und Auftragsvergabe geregelt. Für jedes einzelne Projekt gibt's dann einen Einzelvertrag worin die Spezifikation des Auftrags, Abgabefristen, evtl. Festpreis oder Auftragsvolumen und andere Einzelheiten festgelegt werden.
Jeweils monatlich schicke ich eine detaillierte Rechnung an meinen Kunden.
Bezahlung erfolgt in Euro auf mein deutsches Bankkonto.
Bei der US tax return gebe ich meine Einnahmen (umgerechnet in US-Dollar) auf dem Schedule C Formular an. Dabei bringe ich den jährlichen Flug nach D als Betriebskosten in Abzug - sofern ich tatsächlich während des Urlaubs mindestens ein paar Stunden zu Projektbesprechungen oder Test/Installation bei meinem Kunden im Einsatz vor Ort war.
Ab dem zweiten Jahr Geschäftstätigkeit muß man in den USA außerdem vierteljährlich Einkommensteuervorauszahlungen von ca. 34% der Einnahmen leisten.
Für IT Tätigkeiten braucht man in USA keine spezielle 'Lizenz'.
Ein 1099 bekommst Du auch nicht, Dein Kunde sitzt ja in D.
Schedule C reicht vollkommen.