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07.06.2009, 21:05
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US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“ Beitrag #1
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Gesperrt
Registriert seit: 02.11.2007
Ort: Ohio
Beiträge: 10.406
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US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“
US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“... sonst steht das teure Gefängnis leerNiemand will die Gefangenen von Guantanamo Bay haben, wenn das Lager auf Kuba geschlossen wird – mit einer Ausnahme: Eine kleine arme sterbende Stadt in Montana, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, wünscht sich nichts sehnlicher, als das neue Guantanamo zu werden...Hardin heißt der Ort zwischen endlosen Prärien, unter endlosem Himmel. Knapp 3400 Menschen leben dort. Vor gerade mal zwei Jahren wurde das Gefängnis fertig, 27 Millionen Dollar hat der Bau gekostet, das Städtchen stürzte sich dafür tief in die Schulden. In dem fensterlosen Zementblock hinter Maschen- und Stacheldraht auf einem Gelände, auf dem einst Antilopen grasten, ist Platz für 464 Häftlinge. Aber keine einzige Zelle ist belegt. Ein neuer Gouverneur im Staat befand, dass das Gefängnis gar nicht benötigt werde...
Seitdem hat sich Hardins Stadtrat immer wieder vergeblich um die Verlegung von Gefangenen aus anderen Teilen Montanas in die neue Haftanstalt bemüht. Gern könnten es auch Mörder sein: Jeder Gefangene bedeutet schließlich Arbeit und damit die Verheißung besserer Zeiten in der gebeutelten Gemeinde im ärmsten Landkreis Montanas, in der ein Geschäft nach dem anderen dicht macht und mehr als zehn Prozent der Erwachsenen keinen Job haben.
Und nun sieht der Stadtrat einen neuen Hoffnungsschimmer – im Plan von US-Präsident Barack Obama, Guantanamo Bay zu schließen. Mindestens 100 der etwa 240 derzeitigen terrorverdächtigen Lagerinsassen, so erwarten Experten, könnten damit im nächsten Jahr hinter Mauern und Stacheldraht auf US-Boden landen: in Erwartung eines Prozesses, zur Haft verurteilt oder auf unbestimmte Zeit in Sicherheitsverwahrung.
Hintergrund Auch im Ausland hat Obama bereits um Aufnahme ausgewählter Häftlinge gebeten, z. B. in Deutschland. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (66, CDU) bleibt nach wie vor skeptisch, will jeden einzelnen Fall genau prüfen.
Aber auch in den USA will kaum ein Bundesstaat ehemalige Guantanamo-Insassen haben, auch nicht in einem der Hochsicherheitsgefängnisse wie dem „Supermax“ in Florence, Colorado, in dem immerhin schon 33 verurteilte internationale Terroristen sitzen. Da ist der Stadtrat von Hardin aus anderem Holz. Anfang Mai beschloss er, sich in Washington um die Unterbringung der mutmaßlichen Terroristen im Two River Detention Center zu bewerben, dem neuen, leeren „Zwei-Flüsse-Haftzentrum“.
Die Chancen, das sieht man realistisch, sind klein, schließlich sperren sich auch die Repräsentanten Montanas im Washingtoner Kongress. „Wir werden al-Qaida nicht in den Big-Sky-Country bringen“, sagte beispielsweise Senator Max Baucus dem „Time“-Magazin. „Ausgeschlossen. Nicht mit mir.“ Und auch seinem Senatskollegen Jon Tester wird bei der Vorstellung, ein Gefangener könne ausbrechen oder nach Verbüßung seiner Haftstrafe die Prärien im Staat an der Grenze zu Kanada unsicher machen, Angst und Bange.
Hintergrund Greg Smith, Direktor für Wirtschaftsentwicklung in Hardin, sieht dagegen im Gefangenen-Zufluss aus Guantanamo die große Chance, dem Städtchen zu neuer Blüte zu verhelfen. Hunderte Arbeitsplätze, so die Schätzungen, könnten die Guantanamo-Insassen nach Hardin bringen, jede Menge Gefängnispersonal würde nötig und das bringe wiederum vollere Läden, Restaurants und den Bau neuer Wohnhäuser.
Für die Haltung der politischen Staatsrepräsentanten hat Smith nur Verachtung übrig. „Sie sind Feiglinge“, sagte er dem britischen „Guardian“. „Ich hätte größere Sorgen, wenn die Häftlinge Axtmörder oder Vergewaltiger wären. Die Leute in Guantanamo sind hauptsächlich Planer. Sie werden sich keine Bomben (für Selbstmordanschläge) an den Körper schnallen.“ Die Einwohner des Städtchens sind gespalten. Das neue Gefängnis sei wirklich sehr ausbruchsicher, zitieren US-Medien einen pensionierten Arzt. Und wenn einem Gefangenen die Flucht gelänge, dann werde er herausstechen wie ein bunter Hund: „Wir haben hier nur wenige, die so aussehen. Es gibt keinen Platz zum Verstecken.“ Ein Ladeninhaber will „hier keine Terroristen haben“, aber er tröstet sich mit dem Gedanken, dass die Unterbringung in Hardin wahrscheinlich schon für viele Gefangene an sich eine Strafe sei – nach tropischem Klima in Guantanamo lange Wintermonate mit eisigen Temperaturen in Montana...http://www.bild.de/BILD/politik/2009...is-kommen.html
Ich weiss Bild Quelle  
Aber Ich finde Die Idee gar nicht so schlecht.
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07.06.2009, 21:11
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US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“ Beitrag #2
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Troll bitte nicht füttern
Registriert seit: 09.09.2008
Ort: ...
Beiträge: 2.904
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denkst du, das wird was?
wie schätzt du das ein?
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07.06.2009, 21:14
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US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“ Beitrag #3
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Gesperrt
Registriert seit: 02.11.2007
Ort: Ohio
Beiträge: 10.406
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Zitat:
Zitat von SaBine44
denkst du, das wird was?
wie schätzt du das ein?
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Ganz ehrlich?
Keine Ahnung.
Aber waere doch gut,besser als das teure Gefaengnis leer stehen zulassen.
Und es schafft Arbeitsplaetze.
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07.06.2009, 21:25
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US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“ Beitrag #4
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Es kann nur EINEN geben
Registriert seit: 22.11.2008
Beiträge: 29.757
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Zitat:
Zitat von SaBine44
denkst du, das wird was?
wie schätzt du das ein?
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Das wird nichts. Weil sogar den Demokratischen Law Makers dieses Eisen zu heiß auf Amerikanischen Boden geworden ist. Aus diesem Grunde wurde auch das gesamte Budget für die Schließung von Gitmo gestrichen. Nun muß Obama dafür erstmal Geld auftreiben. Das ist Priority Numer 1.
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07.06.2009, 21:27
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US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“ Beitrag #5
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Troll bitte nicht füttern
Registriert seit: 09.09.2008
Ort: ...
Beiträge: 2.904
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klar, wenn das geht und jedem geholfen ist dabei...
ich frage mich aber, WIE kann ein Ort mit 3400 Menschen - das ist ja fast meine gemeinde - sowas für 27 millionen dollar überhaupt bauen?!
krass!
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07.06.2009, 21:30
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US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“ Beitrag #6
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Gast
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Zitat:
Zitat von SaBine44
klar, wenn das geht und jedem geholfen ist dabei...
ich frage mich aber, WIE kann ein Ort mit 3400 Menschen - das ist ja fast meine gemeinde - sowas für 27 millionen dollar überhaupt bauen?!
krass!
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Kredite von Banken, die an so etwas und aehnlichen Sachen den Bach runter gegangen sind!
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08.06.2009, 05:25
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US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“ Beitrag #7
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Ehrenmitglied
Registriert seit: 25.10.2001
Ort: Nordwest Arkansas, USA
Beiträge: 5.586
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Das Gefägnis auf US-Boden ist nur das erste Problem.
Was passiert mit den Leuten, falls sie entlassen werden sollen - 15 davon gibt es schon. Letztendlich sind sie weder Green Card noch US-Visum-Besitzer um in den USA ansässig zu werden. Oft will nicht einmal das Heimatland diese Leute haben. Bestimmt nicht, wenn es Leute aus Pakistan sind, wie es gegenwärtig dort mit den Taliban aussieht. Dazu kommt das einige der schon Entlassenen wieder als Talibankämpfer Leute umbringen und teilweise sogar in Afghanistan gegen die westlichen Soldaten kämpfen.
Ausserdem geht es den Gefangenen auf Gitmo dort besser als wenn sie hier in ein High-Security-Prison müssen. Nach meiner Meinung sind sie besser auf Gitmo aufgehoben. Wieder eine von diesen unüberlegten Entscheidungen, die von der Obama Regierung gemacht wurde, weil er glaubte, dass es politisch correft wäre.
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08.06.2009, 05:36
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US-Bundesstaat Montana Dorf bewirbt sich als neues „Guantanamo“ Beitrag #8
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Gast
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Ich denke auch, mit Gitmo wird Obama noch viel Unangenehmes erleben muessen.
Er redet einfach zuviel ueber ungelegte Eier.
Aendert nicht an der Tatsache, das Gitmo unbedingt beendet werden muss.
Fragt sich nur, wie wird das am saubersten gehen ?
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