Ich kann nur über das E1 Visum reden....(von allen anderen Visas habe ich keine Ahnung)
Deutsche Post World Net...also DHL...genau wie jeder andere Global player (und jedes große Unternehmen, soweit sie natürlich Niederlassungen in den
USA haben, klar) ist im Besitz bzw. hat die Möglichkeit seine Mitarbeiter (solange diese nicht erst seit 2 Monaten im Unternehmen sind, keine Ausbildung usw haben...du verstehst was ich meine? ... also es gibt schon einen "minimalstandard", so würde ich es nennen, den man erfüllen muss....) ... mit einem E1-Visum, in die USA zu entsenden....
wenn man das so liest, was in der offiziellen Beschreibung steht, was man mit einem E1 macht bzw welche Voraussetzungen man erfüllen muss und dass dann mit der Praxis, also wies wirklich aussieht vergleicht, ist man ziemlich verwirrt.....so war es zumindest bei mir .....
auf dem papier steht viel....was in der Praxis eben oft anders aussieht.
ich kann von meinem unternehmen, in dem ich arbeite sagen, dass es für uns so etwas wie ein "freifahrschein" in sachen E-1 (und ich glaube auch L1, bin mir aber nicht sicher) gibt ... weil wir im unternehmen eben so oft Mitarbeiter in die USA schicken und ein sehr, sehr großen Umsatz erwirtschaften.... natürlich musst du die ganzen Forms ausfüllen, Fees bezahlen usw...klar!.... aber das geht alles sehr schnell (max. 2 Wochen) .... und ich habe noch nie von jemandem gehört, nicht bei uns.... und auch nicht von Kollegen/Freunden in anderen Unternehmen ... dass es da je mal eine Ablehnung oder Probleme gab.
wenn man in einem Unternehmen arbeitet mit vielleicht 50 Mitarbeitern und nem Jahresumsatz von vielleicht 20Mio, dann weiss ich nicht wie das da gehandhabt wird.
Aber für große oder sagen wir mal sehr große Unternehmen die Milliarden umsetzen, wirst du, was das E1-Visum angeht, einfach "durchgewunken"....
Das Problem, was einige und ich glaube auch du Rabiene angesprochen haben ist.... warum sollte der Niederlassungsleiter/HR Manager (oder was auch immer) eines Branch Offices in den USA(natürlich immer vom gleichen Konzern ausgehend) gerade dich rüberholen wollen?
Antwort:
- Du kennst jemand, der dort arbeitet....
- ...oder der dich empfiehlt (also Vitamin B)
- durch ein Austauschprogramm (Unterhemnesintern)
- spezielle Kenntnisse/Erfahrung in deinem Bereich
- gute Bewerbung abgeschickt
usw....
gibt bestimmt noch einige andere Möglichkeiten....
Was ich damit sagen will.... es ist relativ einfach (im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten in die USA zu kommen) über einen Unternehmensinternen Mitarbeiteraustausch in den USA zu arbeiten (Vorausgesetzt großes Unternehmen wie IBM, Daimler, DPWN etc)
Der Threadersteller wird also überhaupt kein Problem mit dem Visum haben (weil er eben bei so einem rießigen/umsatzstarken Konzern wie DHL arbeitet)
eher mit der Frage warum ihn jemand von Deutschland rüberholen will....
Hoffe ich hab das erklärungstechnisch einigermaßen so hinbekommen, dass das auch jemand versteht, was ich geschrieben habe


Und nochmal, die Aussagen von mir
treffen nur auf das E1 zu.
Und warum dass E1 das "beste" visum ist ... weil ICH damit rübergehe

darum ist es das beste


... und außerdem kann man dieses Visum theoretisch unedlich verlängern (im gegensatz zu allen anderen Visas)