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  1. Habt ihr ein Leben ausserhalb des Militaers? # 1
    Mrs.K

    Habt ihr ein Leben ausserhalb des Militaers?

    Ich muss zugeben ich war damals ja sehr aktiv im Support Bereich aktiv und haben Soldaten aktiv im Einsatz unterstuetzt. Mittlerweile ist jedoch die Luft raus und ich halte mich soweit wie moeglich vom Militaer fern. Ich lehne mittlerweile jegliche Funktion ab, begleite meinen Mann jedoch auf einen Ball, wenn es denn sein muss und unterstuetze nur ihn. Alles andere, was zu weit fuehrt und mir meine Kraft und Nerven raubt, lehne ich einfach nur noch strikt ab.

    Wir wohne weit ausserhalb, mitten auf dem Land und selbst mit nur einem Auto, schaffe ich es nicht nur zuhause zu hocken. Ich hab mir innerhalb kuerzester Zeit ein Leben ausserhalb des Militaers aufgebaut.

    Bis auf das mein Mann ein Soldat ist, spielt die Armee keine grosse Rolle in meinem Leben. Die Hunde machen es natuerlich sehr einfach sich ein Leben aufzubauen. So trainiere ich mit Schutzhundlern und bin einem Search&Rescue Team beigetreten und trainiere zwei meiner Hunde als Rettungshunde.

    Ich bin gluecklich damit off post zu leben und mein eigenes Leben zu fuehren allerdings waere das alles nicht moeglich gewesen, haette ich mich nicht bereits vor dem Umzug mit den Vereinen in Kontakt gesetzt.

    Wie gestaltet ihr euer Leben ausserhalb des Militaers? Habt ihr ein Leben oder fuehlt ihr euch eher ausgeschlossen und seid vielleicht noch gar nicht richtig angekommen?

    Ich hab eins gelernt. Mit einer Aufgabe ist es weitaus leichter die Umstellung zu verkraften. Es hilft auch ungemein von vorne herein ein ziviles Umfeld zu haben. Ich fuehle mich sehr viel besser aufgehoben und werde von meinen Team Kameraden sehr viel besser unterstuetzt wie von der Seite des Militaers. Das FRG hat sich bis jetzt noch nicht gemeldet. Das SAR Team und meine anderen Hundler Freunde waren dagegen von anfang an mit Rat und Tat an meiner Seite.

    Erzaehlt mal von euren Erfahrungen

  2.   Alt 
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  3. Habt ihr ein Leben ausserhalb des Militaers? # 2
    sternla
    Natürlich habe ich ein Leben aßerhalb des Militärs.
    Ich bin im FRG nicht sonderlich aktiv was aber daran liegt dass die Treffen stattfinden wenn ich noch auf der Arbeit bin. Ich finde auch dass es die Army und die ganzen Agenturen on post es einfach macht, mit anderen Leuten Kontakte zu knüpfen. Es gibt die FRGs (die man übrigens auch selbst kontaktieren kann ), classes im gym, Kurse von ACS für allemöglichen Interessen... wenn man will lernt man schnell Leute kennen, kosten tut es auch nur einen Bruchteil von dem, was es off post kostet.

    Wir wohnen off post und ich arbeite off post, bin da eigentlich nur zum Einkaufen oder wenn ich was zu erledigen habe. Wir
    An Wochenenden helfe ich allerdings gerne bei bake sales und dergleichen mit und unterrichte auch bei ACS. Man kann sich nicht über mangelnde Angebote beschweren und auf der anderen Seite nichts für die community tun.

    Du sagst dass deine Bekannten von dem Hundeclub sofort für dich da waren... hättest du aber nicht die Initiative ergriffen und einige emails losgeschickt hätte von denen auch keiner gewusst dass du dort hinziehst beschwer dich also nicht über das FRG, die können auch nur die Leute begrüßen von denen sie die Info haben. Vielleicht hat auch dein Mann vergessen deine email Adresse weiterzuleiten.
    Und was bedeutet bitte du hast "Soldaten aktiv im Einsatz unterstützt" ??? Hast du ihnen im Irak die bullets gereicht?

  4. Habt ihr ein Leben ausserhalb des Militaers? # 3
    adcdefg
    Ich habe kein Leben IM Militär. Davon abgesehen, dass ich momentan 2 Flugstunden von der Garrison weg bin Eigentlich wohnen wir ja on post (nie, nie, nie wieder) und ich habe am Anfang reingeschnuppert it's Angebot des ACS und was der Spouses Club ist, da es aber bei uns zum grossen Teil entweder eine regelmässige Lästerstunde war (nach einem Treffen wusste man über Leute "bescheid", die man nie in seinem Leben getroffen hat) und der Rest dreht sich um Kinder. Hatte weder für das Eine noch das Andere sonderlichen Bedarf. Wenn wir PCS:en werde ich den dortigen Vereinen eine Chance geben, aber sonderlich viel erwarte ich mir nicht davon. Ausserdem war ich für mich seit ich denken kann einfacher mit Männern befreundet zu sein, was sich unwahrschinlich ändern wird. Und der Lästermittelpunkt zu sein, das muss ich nicht haben.

  5. Habt ihr ein Leben ausserhalb des Militaers? # 4
    MzDoxie
    hey,
    also im moment hab ich auf jeden fall noch ein leben ausserhalb der army, da ich hier 2 jobs hab (beide nicht on post) und somit auch nicht-military freunde/bekannte gefunden hab, mit denen ich auch ab und an was unternehme. aber natuerlich haben wir auch army-bekannte, meist kollegen von meinem mann und deren familien oder leute die ich im gym treffe laesst sich ja auch kaum vermeiden, will ich ja auch eigentlich nicht vermeiden. ich denke aber mal es wird sich bestimmt etwas aendern wenn ich mal kinder haben werde, dann werd ich bestimmt doch mehr on post mit anderen muettern zu tun haben, je nachdem in welchem land man auch wieder stationiert ist etc... also ich mach das jetzt nicht so fest mit denen moechte ich was zu tun haben und mit denen nicht, je nachdem wie die situation halt ist.

  6. Habt ihr ein Leben ausserhalb des Militaers? # 5
    Mrs.K
    Zitat Zitat von adcdefg Beitrag anzeigen
    Ich habe kein Leben IM Militär. Davon abgesehen, dass ich momentan 2 Flugstunden von der Garrison weg bin Eigentlich wohnen wir ja on post (nie, nie, nie wieder) und ich habe am Anfang reingeschnuppert it's Angebot des ACS und was der Spouses Club ist, da es aber bei uns zum grossen Teil entweder eine regelmässige Lästerstunde war (nach einem Treffen wusste man über Leute "bescheid", die man nie in seinem Leben getroffen hat) und der Rest dreht sich um Kinder. Hatte weder für das Eine noch das Andere sonderlichen Bedarf. Wenn wir PCS:en werde ich den dortigen Vereinen eine Chance geben, aber sonderlich viel erwarte ich mir nicht davon. Ausserdem war ich für mich seit ich denken kann einfacher mit Männern befreundet zu sein, was sich unwahrschinlich ändern wird. Und der Lästermittelpunkt zu sein, das muss ich nicht haben.

    Genau deswegen halte ich mich auch mitlerweile so weit fern. Ich kann es einfach nicht mehr ausstehen, dieses Scheinheilige Getue von wegen "Wir unterstuetzen uns alle und sind fuereinander da."
    Von wegen.
    Wenn wir nicht on post wohnen muessen, machen wir das auch nicht. Mal ganz davon abgesehen das wir mit den Hunden sowieso nicht on Post wohnen koennen.

    Ich bin auch eher ein Mensch der sich eher mit Maennern wie mit Frauen anfreundet. Oder es muessen Frauen sein die eben etwas burschikoser sind und genau die gleichen interessen haben wie ich.

    Lass sie laestern. Hoer gar nicht drauf. Was glaubst du was ueber mich wegen meiner Huendin gelaestert wird. Wenn ich darauf hoeren wuerde, koennt ich mich einbuddeln.

    Tu das was FUER DICH gut ist. Was du willst und lass dir niemals dein Leben von anderen Vorschreiben. Du musst dir selbst treu bleiben um gluecklich zu werden und wenn du dich selbst und deine Natur verleugnest wirst nur du, und kein anderer, darunter leiden.

  7. Habt ihr ein Leben ausserhalb des Militaers? # 6
    adcdefg
    Na endlich jemand, der mich versteht :-) Ich habe mich soeben, und zwar wegen Hunde mit ein Paar "wives" angelegt und bin sprachlos.

    Sie will einen puppy für's 3 jährige Kind, einen Schäfer, Dobermann oder Husky. Ehm. Ne ist klar. Als ich sie vorsichtig warnte, dass Huskies und Dobbies nicht gerade in die Kategorie "familienfreundlicher, pflegeleichter Anfängerhund" ist... Mann mann mann, die hätten mich ja gleich gesteinigt. Ummm... no thank you.

    Ich komm grad vom Thema ab, aber ist jemanden schon einmal aufgefallen, dass manche in diesen Kreisen eine Einstellung zur Hundehaltung haben, die in DE fast schon als Tierquälerei gelten würde? Oder ist es nur bei uns so, dass Leute glauben, Hunde müssten nur zum pinkeln raus?

  8. Habt ihr ein Leben ausserhalb des Militaers? # 7
    Gast18808
    Das hat nix mit' in diesen Kreisen' zu tun.
    Allgemeine Hundehaltung in den USA enspricht Tierquaelerei in DE.

  9. Habt ihr ein Leben ausserhalb des Militaers? # 8
    Mrs.K
    Zitat Zitat von adcdefg Beitrag anzeigen
    Na endlich jemand, der mich versteht :-) Ich habe mich soeben, und zwar wegen Hunde mit ein Paar "wives" angelegt und bin sprachlos.

    Sie will einen puppy für's 3 jährige Kind, einen Schäfer, Dobermann oder Husky. Ehm. Ne ist klar. Als ich sie vorsichtig warnte, dass Huskies und Dobbies nicht gerade in die Kategorie "familienfreundlicher, pflegeleichter Anfängerhund" ist... Mann mann mann, die hätten mich ja gleich gesteinigt. Ummm... no thank you.

    Ich komm grad vom Thema ab, aber ist jemanden schon einmal aufgefallen, dass manche in diesen Kreisen eine Einstellung zur Hundehaltung haben, die in DE fast schon als Tierquälerei gelten würde? Oder ist es nur bei uns so, dass Leute glauben, Hunde müssten nur zum pinkeln raus?
    Militaerfamilien sind da noch mal ein ganz spezieller Fall was Hundehaltung betrifft.

    Man kann das, wie alles, jedoch nicht verallgemeinern. Ich bin ja sehr weit in der Hundlerszene unterwegs und was ich da bis jetzt gesehen hab... das uebertrifft alles bisher dagewesene.

    Es gibt Leute die aus Angst, das der Hund sich etwas tun koennte, den Hund fuer 16 Stunden am Tag craten. Das wird dann Crate Training genannt. Er wird ueber die Nacht eingesperrt und kommt waerend der Arbeit auch wieder in den Crate und das wird dann verantwortungsvoll genannt. Sorry, wenn ich einen Hund 16 Stunden am Tag in einen Crate sperren muss, dann mach ich irgendwas falsch und fuer mich ist das Quaelerei.

    Dann gibt es die Leute die ihren Hund draussen, vor dem Haus anbinden und ihn den ganzen Tag draussen lassen. Egal was fuer ein Wetter draussen herrscht.
    Diejenigen die den Hund den lieben langen Tag im Haus lassen und ihn nur zum Pinkeln und Kacken rausholen. Diejenigen die den Hund durch die Gegend streunen lassen und das dann auch noch an einem stark befahrenen Highway. Wenn er ueberfahren wird, kommt halt der naechste.

    Backyardbreeder die nur fuer Profit vermehren, die Hunde weder geroentgt noch geimpft werden und dann eben kranke Welpen verkaufen.

    Aber all das findet man auch in Deutschland. Vielleicht nicht so extrem aber man findet es.

    Und dann gibt es noch die richtig verantwortungsvollen Hundehalter die genau wissen was sie machen. Das sind meist die Hundesportler oder diejenigen die eben aktiv mit den Hunden arbeiten. Sei es nun in Obedience, Agility oder Schutzhund, Faehrte, SAR, Therapy Dogs...

    Das Ausmass in den USA ist sehr viel groesser weil das Land auch so unglaublich viel groesser ist wie Deutschland. Es gibt hier schon wirklich extreme und manche Leute haben absolut keine Ahnung von Hundehaltung und sind wirklich ungebildet was das betrifft.

    Was deine Bekannte betrifft... wenn sie in Housing wohnt kann sie sowieso keinen Dobermann halten da Dobermaenner mittlerweile fast ueberall auf der roten Liste stehen. Bei einem Schaeferhund wird die sich umgucken. Wenn sie sich einen Welpen zulegt, gute Nacht...der Hund landet schneller im Shelter oder auf Craigslist wie du dich umgucken kannst.

    Gerade dieser Gedanke "Ich brauch ein Puppy weil ich ja ein Baby hab" ist so verkehrt.... da bekomm ich schon wieder Kopfschmerzen...du kannst ihr gerne meine emailadresse geben. Ich komm ja aus einer Zuechterfamilie und kann ihr gerne ein paar Tips geben und sie darueber aufklaeren was es bedeutet ein Puppy zu haben
    Geändert von Mrs.K (01.02.2011 um 17:35 Uhr)

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