Steuern und Job in den USA -- Steuerfragen

  1. Steuern und Job in den USA -- Steuerfragen #9
    tschaga
    Wie sieht's denn mit der Krankenversicherung aus??? Die kann ich bei Dir nirgends entdecken ...
    Diese ist separat zu bezahlen und kostet im Monat, je nach Deckungsgrad, zwischen 150 USD und 1000 USD. Mit meiner Deckung, sprich meinen Daten und einem selbstbehalt von 300 USD pro jahr zahle ich 350 USD im Monat.
    Selbstbehalt heisst, dass ich die ersten 300 USD an Arztrechnungen selber bezahlen muss, danach zahlt die Krankenkasse. Selbstbehalt von 300 USD ist die niedrigste Stufe die Versichert werden kann.

    Und das machst du wie? online?
    Ich arbeite in einem Büro. Wenn nun Trader Probleme haben den Deal einzugeben oder der Deal von den Börsen nicht zu uns geschickt wird müssen wir dieses Problem lösen. Neue Releasewechsel und anpassungen am System gehören ebenso dazu. Noch viele andere dinge, dies jedoch als ein paar Beispiele.

    Steht da auch was von Visa-sponsoring?
    Nein, dieses habe ich bis jetzt nicht gelesen. Wenn dem nicht so ist, wie komme ich dann an ein VISA... Werde noch die Suche bemühen diesbezüglich. Aber um einen kleinen Input wäre ich dankbar.

    Bevor du dir um solche "banalen" sachen Gedanken machst,wie sieht es mit Visum aus? denn wenn du ein freelancer bist, gibt es kein Arbeitsvisum ueber AG fuer dich ...
    Was wären die Nachteile, bzw. wie soll man der Firma sagen dass man Freelancer sein will? Steht dies bereits im Job Inserat?

    woher haste denn die Erkenntisse..
    Aus income tax usa calculator Seiten im Internet. Gut, bei 110'000 USD sind es 23000 USD Steuern. Wenn man aber die Leistungen vergleicht ist es wieder etwa gleichviel. Ich bin da noch am genauer vergleichen.

    Enthalten sind Federal/State tax....Medicare....social security...
    Da muss ich mich noch genauer Einlesen, bzw. was im einzelnen noch dahinter steckt.

    @halloele
    Wie kommst du nun auf 40-50% gehen an Uncle Sam? das ist doch schon wieder viel mehr als ich dachte?

    Kannst du noch was über Free-lance sagen? Hast du eventuell auch einen Kontakt?

    Ich danke allen schonmal für die vielen Inputs. Immer her damit wenn ihr noch mehr habt.

    Freundliche Grüsse

  2. Steuern und Job in den USA -- Steuerfragen #10
    karin_brenig
    ok - ich ziehe meine Aussage zurück und behaupte das Gegenteil.....

    Anfangs hatte sich das hier für mich ganz anders gelesen:
    ein IT-Mensch (der halt irgendwelche trading software/hardware für seinen Arbeitgeber wartet) aus der Schweiz wird von seinem Arbeitgeber nach USA versetzt - und regt sich über die Steuern auf.

    Inzwischen liest sich die Geschichte eher so:
    ein Hobby-Trader aus der Schweiz, der hofft sich wg. seiner *seltenen* IT-Qualifikation für irgendein Visum zu qualifizieren, will sich in USA selbständig machen - und regt sich über die Steuern auf.

    @tschaga Dein Problem sind nicht 27% Steuern, oder wie Du für's Alter vorsorgst.
    Dein Problem heißt *wie/woher bekomme ich ein Visum für die USA*.

  3. Steuern und Job in den USA -- Steuerfragen #11
    tschaga
    OK. ich sehe, dass hier viel gezickt wird. Egal, nun denn.

    Erstens bin ich kein Hobby-Trader, denn ich bin überhaupt kein Trader. Ich bin für die Software sowie Infrastruktur der Trader zuständig. Dies zusammen mit meinem Team.

    Zweitens, nein ich möchte mich nicht selbständig machen und nur viel Geld verdienen. Ich werde auch nicht versetzt.

    Drittens rege ich mich nicht über die Steuern auf, ich will nur herausfinden für was ich Zahle, denn das interessiert mich auch in der Schweiz oder in jedem sonstigen anderen Land in welches ich gedenke eventuell auszuwandern.

    Nun denn. Ich denke inzwischen auch, dass das Visa das grösste Problem wäre. Bewusst nicht ist, denn ich bin nicht ausgewandert und habe es auch noch nicht so schnell vor. Ich plane meine Zukunft lieber so viel es geht als von heute auf morgen zu sagen los gehts. Jedem das seine.

    Ich werde auch nicht gezwungen oder es ist nicht so, dass es nichts anderes mehr für mich gäbe. Die USA faszinierte mich schon von klein auf und als ich ein Jahr in den USA an einer High School war hat sich dieses interesse noch verstärkt. Der Amerikanische Lebensstil/art interessiert mich und deshalb frage ich mich ob es möglich wäre auszuwandern.

    Zuerst ergab sich mir der Eindruck, dass es sehr hohe Steuern sind, aber wenn man dies ein bisschen auseinandernimmt, ist es doch nicht mehr so schlimm. Ich wüsste nicht wann ich mich darüber gross beschwert habe. Da fühlt sich wohl jemand aus irgendwelchen Gründen auf den Schlipps getretten...

    Wie gesagt, ich bin über jeden Input froh und danke euch für die bisherigen Antworten.

    Freundliche Grüsse

  4. Steuern und Job in den USA -- Steuerfragen #12
    rabiene
    Zitat Zitat von tschaga Beitrag anzeigen
    Selbstbehalt heisst, dass ich die ersten 300 USD an Arztrechnungen selber bezahlen muss, danach zahlt die Krankenkasse. Selbstbehalt von 300 USD ist die niedrigste Stufe die Versichert werden kann.
    da die meisten von uns da leben wo du noch hin moechtest, wissen wir schon was Selbstbehalt ist...
    Ich arbeite in einem Büro.
    Als was denn Angestellter einer Firma oder in deinem eigenen Buero?
    Nein, dieses habe ich bis jetzt nicht gelesen. Wenn dem nicht so ist, wie komme ich dann an ein VISA... Werde noch die Suche bemühen diesbezüglich. Aber um einen kleinen Input wäre ich dankbar.
    Garnicht....

    Was wären die Nachteile, bzw. wie soll man der Firma sagen dass man Freelancer sein will? Steht dies bereits im Job Inserat?
    Ein Freelancer ist doch eigentlich ein Selbstaendiger oder bin ich da falsch?
    Wenn ich da richtig bin, gibt es fuer dich eigentlich , ausser der Lottery, keine Chance auf irgendein Visum...

    Zitat Zitat von tschaga Beitrag anzeigen
    OK. ich sehe, dass hier viel gezickt wird. Egal, nun denn.
    ja, ja so sind wir halt...
    Ich bin für die Software sowie Infrastruktur der Trader zuständig. Dies zusammen mit meinem Team.
    Und wo bleibt das Team wenn du in USA sein solltest?

    Zweitens, nein ich möchte mich nicht selbständig machen und nur viel Geld verdienen. Ich werde auch nicht versetzt.
    Also dann bin ich mit dem Freelancer doch verkehrt..du willst Angestellter sein,oder?
    Dann musst du dich bewerben...was allerdings aus der Ferne nicht sehr erfolgreich ist.....und dann hoffen einen AG zu finden der ein Visum sponsert und nachweisen kann das du was kannst was ein Ami nicht kann...

    meist steht nichts von Visa-sponsoring in der Anzeige....manchmal steht da das man eine gueltige Arbeitserlaubnis fuer USA haben muss...das heisst dann sie sponsern NICHT....du musst halt erwaehnen das du Visum brauchst...
    Ich denke inzwischen auch, dass das Visa das grösste Problem wäre.
    Yup...das ist es...

  5. Steuern und Job in den USA -- Steuerfragen #13
    Gast12102
    Wer zickt hier:>)
    Warum verstehst Du mein Post nicht? Stoeber mal bei bizjournals.com durch die Archive. In den letzten drei Jahren hat sich in USA auf dem Finanzsektor so manche Aenderung getan. Langsam - wenn grosse Investmentfirmen/-banken in die Brueche gehen, wird branchenspezifisches qualifiziertes Talent frei. Dies sucht eine neue Einnahmequelle. Die Zahl dieser sehr nischengebundenen Jobs wird allerdings immer geringer, also geht Kompensation Hand in Hand mit Nachfrage runter. Wer einen dieser begehrten Jobs hat - meist DFW/Houston/NY/Chicago/LA - verbarikadiert sich mit Spezialwissen.

  6. Steuern und Job in den USA -- Steuerfragen #14
    DasCaro
    Och zickig ist das doch nicht, ich stell mir grad vor immer und immer wieder die selben Fragen...

    tschaga Dir ein Merci vielmal für Deinen Job den Du machst, ich gehöre zu denen die sehr dankbar sind für Deine Dienste.
    Wir haben ja ein paar Banken die in den USA ganz gut vertreten sind und die Chance dass Du - falls Du bei einer dieser Banken arbeitest oder arbeiten wirst - von und mit dem Arbeitgeber in die Staaten kannst ist gar nicht so knapp. Ich kenne einige Leute die dies angeboten bekommen haben (jup, persönlich).


    Andererseits ist es doch für jemanden mit Deinem KnowHow keine unmögliche Herausvoderung mit Investorenvisa auszuwandern? Sagt ja keiner dass Du immer und ewig dort bleiben musst, zwei bis fünf Jahre sind doch auch schon eine gute und spannende Zeit.
    Ein eigenes Team zusammenzustellen und Firma gründen und und und liegt zwar nicht jedem, wenn es nichts für Dich ist schau Dich mal gemütlich nach einem Geschäftspartner um, wäre vielleicht auch noch eine Option.

    Ein pfiffiger und guter Steuerberater ist eine der besten Investitionen die man tätigen kann, aber das muess ig Dir ja nid erkläre und wenn Du es geschickt anstellst zahlst Du egal wo ein Minimum an Steuern.
    Ein bissele was ist doch auch ok, wir benützen ja alle ganz viele Annehmlichkeiten Tag täglich.

    Grüessli

  7. Steuern und Job in den USA -- Steuerfragen #15
    *mercedes*
    @DasCaro, von der Finanzkrise hast du gehört, die ganzen Bänker mit ihren Kartons hast du gesehen???
    Ein Arbeitsvisum schliesst immmer ein das es keinen Amerikaner gibt, der das kann. In USA gibt es also keine IT Softwarespezialisten für Trader???
    Da müssen sie jetzt auf einen Schweizer warten und wenn der nicht will??

    Da du noch einiges an Zeit hast wie du sagst, in ein paar Jahren ist diese Krise auch Geschichte, aber im Moment.

  8. Steuern und Job in den USA -- Steuerfragen #16
    DasCaro
    Och ja von der Krise hörte ich
    Es soll sogar Leute geben die sehr davon profitiert haben und es immer noch tun, egal wer welchen Job verloren hat.

    Es geht nicht darum einen ITler zu exportieren bezw. importieren sondern um das Wissen um die Produkte welche diese ITler betreuen.
    Finanzprodukte USA / CH sind zum Teil am andern Ort schlicht nicht verfügbar. Wer hier im Ländle tradet merkt das schneller als ihm lieb ist.
    Heisst also ja, die Experten braucht es auch Morgen noch, egal ob sich ein Amerikaner hier weiterbildet oder ein Schweizerlein sein Köfferchen packt für eine gewisse Zeit. Spielt ja vom Wissensstand keine Rolle
    Ich selber kenne halt mehr Schweizer die gegangen sind als Amerikaner die hier die sich hier das Wissen aneignen. Wenn Du jetzt sagst ich kenne ja nicht jeden Angestellten hast Du Recht (hoffe ich) aber ich kann ja nur beurteilen was ich persönlich mitkriege. Einzelschicksale sozusagen


    Ob tschaga dem entspricht weiss ich nicht, jedoch hat er nicht Null Chance es per Arbeitgeber zu schaffen. Und mit genügend Willen und der nötigen Portion Wahnsinn schafft er es sogar als Investor, die Hürde ist nicht unüberwindlich und der Bereich der Finazwirtschaft bietet enorm gutes Potential.



    Ja ich habe alle Zeit der Welt, die Krisen stören mich nicht oder anders gesagt der Blitz kann mich auch hier treffen. Sicher ist der Tod

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