WorldCom
Diskutiere WorldCom im Arbeit, Job oder Praktikum USA Forum im Bereich Leben und Arbeiten in den USA; Wenn ich mir die Artikel und die Reaktionen etc anschaue, dann oh weh!
Schaut euch mal den Artikel an: Spiegel-Artikel (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,202638,00.html)
Es betrifft zwar in dem Artikel
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26.06.2002, 11:59
WorldCom
#1
Wenn ich mir die Artikel und die Reaktionen etc anschaue, dann oh weh!
Schaut euch mal den Artikel an: Spiegel-Artikel
Es betrifft zwar in dem Artikel generell den DAX und den europäischen Markt, doch diese Geschichte könnte gut und gerne Auswirkungen auf den US-Arbeitsmarkt und die Visabeschaffung (z.B. H1B) haben.
Oder seht ihr das anders?
Immerhin will WorldCom 17.000 Mitarbeiter entlassen....
Grüße aus Stuttgart - Andrea
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26.06.2002, 19:17
WorldCom
#2
Hallo Anna-Lore,
habe dazu gestern einen Bericht im Bloomberg TV gesehen, die haben einen von Gartner-Group interviewt. Also man muss generell unterscheiden zwischen Telekom, Software, Chipsektor und Medien. Generell waechst der IT Markt immernoch mit 4% im Jahr, Durchschnitt war ca. 15%-20%. Also er ist noch nicht nagativ. Das ist IMHO jetzt der Ausverkauf. Eventuell gibt es eine Double Dip Recession, wie es schon zweimal in den USA der Fall war. Der Bedarf an IT-Fachkraeften ist aber strukturell bedingt.
Laut Gartner ist der Jobmarkt unten weggebrochen, d.h. die Firmen geben jetzt nicht mehr soviel fuer Leute aus, die nur Tools und ein wenig Programme/Technologie bedienen koennen (z.B. fuer reine Webdesigner/HTML-Coder, Programm installierer).
Der Mangel ist aber immernoch sehr stark im oberen Bereich, d.h. Leute die einen MS haben und die technologischen Zusammenhaenge ueberblicken (Abstraktionsvermoegen, keine reinen angelernten Skills). Dieser Mangel im oberen Bereich wird sich weiter fortsetzen und verstraerken(lt. Gartner).
Zum H1B Visum, die Quote fuer H1B Leute wird bei steigendem Markt wohl eher gleichbleiben.
Wenn du einen Dipl.Ing bzw. Dipl.Inf aus D hast bist du eher im oberen Bereich angesiedelt.
Gruss Joern
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01.04.2006, 13:56
WorldCom
#3
Hey joernfr,
hast du weitere infos zu dipl. ings.. (master) ? Ich wüsste sehr gerne was im Bereich der Elektrotechnik so los ist? In Jobbörsen lese ich nur gutes.... Aber habe trotzdem Angst den Sprung in die USA nicht zu schaffen...
Thx,
Jodie
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01.04.2006, 15:16
WorldCom
#4
Hey,
das ist ja mal ein alter Thread. Ich wollt dir nur sagen, dass ich gerade in letzter Zeit da die Debatte ueber eine Reform des Immigrationsgesetzes im Gespraech ist, sowohl von Bush als auch von hochrangigen Industrievertretern und Think Tanks gefordert wird die Visa-Programm fuer hochqualifizierte auszubauen. Unter Anderem Bill Gates fordert, dass zur Ueberbrueckung des Mangels an hochqualifizierten Informatikern die H1B Quote und die Anzahl von Greencards hochgeschraubt werden soll. Bush meinte in einer Rede letzter Woche, dass Amerika zuwenig hochqualifizierte Absolventen im Bereich der technischen Wissenschaften, Mathematik und Ingenieurswesen hat und dies mit Auslaendern fuellen muss (auch eine Forderung nach mehr Immigration von den schlausten Koepfen im Ausland).
Ich empfehle Google News nach H1B, Greencard und Immigration Reform abzusuchen, das sollte deine Aengste kleiner werden lassen 
Liebe Gruesse,
Hendrik
P.S.:
Bin im selben Boot, versuche auch gerade, mit Master, den Sprung in den amerikanischen Arbeitsmarkt zu schaffen
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01.04.2006, 15:31
WorldCom
#5
Hey, danke für die antwort..... super super! Ich überlege auch den master nachzuschieben... ich google das mal, wenn du neues erfährst lass' es mich bitte wissen :-) !
Thx,
Jodie
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01.04.2006, 15:59
WorldCom
#6
Was willst du mit dem Master in Science or Engineering, wenn du mit dem Diplomingenieur (Uni?) schon einen 'graduate school' Abschluss hast? Was anderes ist es, wenn dein Dipl.Ing von einer Fachhochschule stammt. Der wird wegen der Kuerze des Studiums oft als Bachelor angerechnet.
Stimmt, dass es nicht genuegend amerikanische Kandidaten fuer die 'graduate schools' in Natur- und Ingenieurwissenschaften gibt. Die meisten Amerikaner gehen entweder mit dem Bachelor ins Berufsleben oder studieren dann lieber Medizin oder Jura. Also werden die 'graduate schools' mit Auslaendern aufgefuellt. Ob die Auslaender spaeter vom Jobmarkt 'aufgesaugt' werden, haengt dann wieder von den Anzahl der verfuegbaren Visen ab. Ausserdem koennen nicht alle der MA und PhD in Naturwissenschaften so gut Englisch sprechen, dass der Jobmarkt sie aufnehmen koennte. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.
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01.04.2006, 16:20
WorldCom
#7
Hi Ingrid,
Genau, ich bin aber an der FH, da ich ein etwas praxisbezogeneres Studium wollte. Wenn ich ein Jahr länger mache kann ich da den Master of Engineering bzw. Science aber noch anschieben und mir die meisten Kurse aus dem Diplom Studiengang anrechnen lassen, von daher würde es wohl Sinn machen.
Ich überlege nur noch ob ich den Master eventuell in den USA noch dranhänge... da bin ich mir noch nicht sicher. Ich wollte einfach einmal sehen, ob man überhaupt eine Chance hat. Denn vieles im Forum bezgl. Auswanderung / Jobangebote klingt recht niederschmetternd.
Mit dem Englisch ist natürlich richtig, aber ich denke man kann recht schnell da reinkommen, wenn man sich Mühe gibt...
Greez,
Jodie
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01.04.2006, 17:21
WorldCom
#8
Die Aussagen von Bush beziehen sich meiner Meinung nach allerdings auf die Bachelor-Absolventen - zuviele "Arts", zuwenig "Science". Bei Mathe, Physik, etc. als major malen manche ein duesteres Bild.
Hendrik
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