Vom Yukon nach Alaska und ein wenig durch BC

  1. Vom Yukon nach Alaska und ein wenig durch BC #9
    kupfi
    Morgen Willy,
    Danke für Deine Mail. Das mit Österreich ist keinesfalss gegegn Personen gerichtet, aber ich habe in der Vergangenheit ein paar dinge erlebt, die mich einfach zu dem Entschluss kommen liessen, dort nicht mehr hinzufahren. Ich mag die Schweizer sehr, habe auch schon 2 Winter im Oberengadin verbracht und bin selbst dort mit den Einheimischen bestens ausgekommen.

    Gruss
    Kupfi

  2. Vom Yukon nach Alaska und ein wenig durch BC #10
    Rumba
    Hallo Kupfi,

    Ich mag die Schweizer sehr
    Danke für's Kompliment, warte immer noch gespannt auf die Fortsetzung deines Reiseberichts [smiley=09] [smiley=08]

    Schweizerische Grüsse

    Monique

  3. Vom Yukon nach Alaska und ein wenig durch BC #11
    rebecca18
    Hallo kupfi,

    Super, dass du angefangen hast!! Bin ja schon ganz gespannt was ihr alles erlebt habt [smiley=08]
    LG
    Rebekka

    P.S. Als Oessi kann ich dich verstehen

  4. Vom Yukon nach Alaska und ein wenig durch BC #12
    kupfi
    Der erste Morgen endet recht zeitig, wir wachen schon um 6.00 Uhr auf und beschliessen erst ein Stück zu fahren bevor wir dann frühstücken, es geht recht lange durch verkohltes Land, wir fahren am Lake Laberge vorbei, der für alle Paddler ein großes Risiko sein soll, selbst für die Dampfschiffe früher, wegen seiner Winde. Dann haben wir auch schon den ersten Tierkontakt, 2 Wapitihirschkühe und ein Kalb stehen plötzlich am Strassenrand und äsen, wir lassen das Auto vorbeirollen und lassen sie in Ruhe, danach kommt die Braeburn Lodge mit kleinem Flugplatz, der Chef dort, ein Alt-Rocker mit Rauschebart und Harley-Shirt gibt mit meinen Coffee to go, ich kaufe noch ein Feuerzéug, denn unseres im Camper hat nach der zweiten Zündung den Geist aufgegeben. Irgendwann kommen dann die Five Finger Rapids, wir machens nicht so wie die meisten Nordamerikanischen Touristen und schauen uns das ganze nur von obeb an, neine wir laufen die Stufen und den Weg nach unten, es riecht ganz wunderbar am frühen Morgen wenn die Sonne auf den noch feuchten Waldboden scheint, die Rapids sind eher unspektakulär. Wir fahren weiter und haben pltzlich den ersten Grizzly unmittelbar vor uns, überquert in aller Ruhe die Strasse und verschwindet im Gebüsch. Bei Steward Crossing biegen wir rechts ab und fahren nach Mayo und weiter nach Keno, unterwegs sind wir noch einen kleinen Trail gelaufen, war zwar gross angeküngt, aber nach 400 metern war schon Schluss, gegen 17.30 kommen wir auf dem Campground in Keno an. Heike nutzt die Sonne für ein ein kleines Sonnenbad in unseren Stühle und ich mache mich ans Feuer, es sit so warm, daß wir unsere Steaks im Freien essen können, selbst für einen gemütliche Zigarre reicht die Hitze des Feuer, vor mir das Feuer, neben mir der Creek, Leben kann so schön sein.

  5. Vom Yukon nach Alaska und ein wenig durch BC #13
    tom21
    Hallo Kupfi,

    schön das es weitergeht. Ich finde es immer sehr spannend, was andere so auf den Strecken im Yukon sehen und erleben.

    Yukon beer mögen wir auch gerne. Hier gibt es das Bier ja leider nicht zu kaufen.

    Gruss Tom

  6. Vom Yukon nach Alaska und ein wenig durch BC #14
    AndreasM
    @kupfi:
    Was ist eigentlich aus deinen Panoramaaufnahmen geworden. Hat's geklappt?
    Gruß, Andreas

  7. Vom Yukon nach Alaska und ein wenig durch BC #15
    kupfi
    Der Sonntag ist dann nicht mehr ganz so strahlend, in Keno ist alles geschlossen, nicht einmal das Museum ist geöffnet, es sitzt jemand drin, wir bezahlen unsere 10 CanD Fee, aber Lichter sind alle aus, selbst die Kneipe hat geschlossen, so fahren wir die Duncan Creek Road hinunter nach Mayo, sehen dann ein Schild, daß Führungen auf einer Miene angeboten werden, wir biegen ab und kommen zu einem Haus, der Miner erzählt uns ein wenig über sein Leben hier und das seiner Familie, schnappt sich dann sein Fahrrad und fährt mit uns zu seiner Miene die ein paar Kilometer talwärts liegt, er zeigt uns seine Maschinen und erklärt uns wie das heutige Goldwaschen funktioniert, wir suchen uns einen Platz für unser Mittagessen finden auch eine schöne Day-use Area, die ist aber so zugemüllt, das wir beschliessen weiter zu fahren und halten dann an einem See, können dort aber die Türe fast nicht öffnen, so viele Moskitos schwirren um uns herum. Wir bleiben im Camper und essen Nudeln und Salat. Dann sehen wir links neben der Strasse ein grosses Moose in einem See stehen, lässt sich durch nichts beeidrucken wir bleiben eine Weile stehen und machen reichlich Fotos. In Stewart Crossing tanken wir unseren Camper voll und fahren weiter Richtung Dempster Highway. die einfahrt zum Dempster ist ja nicht sonderlich spektakulär, aber als wir dann nach einigen Kilometern auf einer Anhöhe ins vor uns liegende Tal blicken, raubt es uns fast den Atem, es ist einfach wunderschön. Wir fahren dann zum Tombstone Mountain Campground und schlagen dort unser Lager auf, direkt am Klondike River, das Feuermachen fällt ein wenig schwer, das Holz dort war ein wenig naß, aber wir schaffen es doch noch unsere Steaks zu bruzzeln, gegessen haben wir dann aber drinnen. Wir sind eigentlich noch nicht in der Zeit und gehen daher recht früh schlafen, und wachen dann auch meist recht früh wieder auf.

  8. Vom Yukon nach Alaska und ein wenig durch BC #16
    kupfi
    Am nächsten Morgen werde ich aus dem Bett gejagt um die Heizung anzuschalten, ansonsten steht Heike nicht auf, es sollte schon ein paar Plusgrade haben um sich anzuziehen und Kaffee zu kochen, wir frühstücken wie so ziemlich jeden Tag mit einem gekochten Ei, Orangensaft und Müsli der Marke "Presidents Choice" dazu noch die wunderbar leckere Mirabellenmarmelade, die meine Mutter noch kurz zuvor gekocht hat, und noch haben wir auch Brot aus der Alpine Bakery. die wir Dank BeaAnn noch besucht hatten um uns mit Brot einzudecken. Nach dem Frühstück laufen wir den Trail, der direkt am CG anfängt und am Klondike River entlang durch den Busch führt, es ist Bärenwarnung, wir sehen aber leider keine. nach 3 Stunden sind wir wieder am Camper, füllen noch Wasser nach und Dumpen bevor wir in Richtung Eagle Plains aufbrechen. Die Fahrt dorthin ist ein Traum, obwohl wir ausser Schäne und Enten keine Tiere sehen ist es wunderschön, ständig wechselnde Landschaften, die schönsten Herbstfarben bis es anfängt zu regnen, eigentlich kam zuerst der Nebel, mit Sichtweiten um die 30 meter, dann wurde die Strasse so matschig, es war wie durch 20 cm hohen Schneematsch zu fahren max. Geschwindigkeit 20 km/h und fürchterliche Schlaglöcher, als wir in Eagle Plains ankommen sind wir wirklich mit den Nerven am Ende. Wir wollten tanken, aber es war niemand da, also ins Motel, und siehe da, die Barmaid ist auch gleichzeitig der Tankwart, die Tankstelle ist recht altertümlich und gerechnet wird noch mit dem Taschenrechner, aber wir können trotzdem mit Karte zahlen, nachdem wir unseren Camper vom größten Schmutz befreit hatte, auf meinem Trittbrett lag mind. 10 cm Dreck, haben wir uns geduscht und sind dann einen Ceasars Salad und einen leckeren Burger essen gegangen, glücklicherweise gab es auch hier das Arctic Red.

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