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23.05.2012, 19:49 Zukunftsplanung in den USA #9Manu-Ela
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23.05.2012, 20:24 Zukunftsplanung in den USA #10Phea
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23.05.2012, 20:44 Zukunftsplanung in den USA #11chmike
Das hatte ich ganz vergessen: vertiefst Du in klinischer Psychologie, dann ist es teuer und dauert es ewig und man faehrt danach den Fiat Panda


vertiefst Du in Wirtschaftspsychologie dann ist die Ausbildung ev kuerzer (kann sein dass schon der Bachelor reicht, auf jeden Fall spart man sich die Therapiefortbildung) und man faehrt dann den Audi A4

Als Psychiater den A4 Sportsback
Oh mann bin ich materiell

Generell plaediere ich aber fuer das Herzensstudium
wenn es die erste Ausbildung ist
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23.05.2012, 20:57 Zukunftsplanung in den USA #12Manu-Ela
Natürlich ist es besser Medizin zu studieren und dann den FA zu machen.
Was heiß annähernd gleich?
Das Med.-Studium ist länger, bis zur FA Prüfung sowieso. (Regelstudium gemeint) Dafür hat man allerdings auch ein breitgefächertes Arbeitsfeld. Bis man das mit einem Psychol.-studium hat--nun ja, da kannst du wieder Recht haben, was die Länge der Ausb. betrifft--allerdings ist man dann doch meistens auf ein Feld beschränkt.
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24.05.2012, 14:01 Zukunftsplanung in den USA #13Phea
Damit man das in Zahlen sieht (Regelstudienzeit!):
Psychologie bis zum Master plus therapeutische Zusatzausbildung in Deutschland, damit man überhaupt im klinischen Bereich arbeiten darf:
3 Jahre Bachelor + 2 Jahre Master + 3 Jahre Therapieverfahren = 8 Jahre
Medizin plus Facharztausbildung:
6 Jahre Studium + 4 bis zu 6 Jahre = 10-12 Jahre
Also dauert das schon deutlich länger (2-4 Jahre). Das ist nicht gerade ein Pappenstiel. Aber: Als Psychiater hat man deutlich weniger Probleme eine brauchbare Stelle zu finden, während viele Psychologen in prekären Anstellungsverhältnissen landen, denn selbständig machen ist nicht so einfach, wenn man eine Kassenzulassung zu den gesetzlichen Kassen haben mag. Die kriegt man nur auf "Bedarfsberechnung" der zuständigen kassenärztlichen Vereinigung und da es den Bedarf angeblich nicht gibt (öhm, ja, die Wartelisten in den Praxen sind exorbitant lang, aber trotzdem sind sie der Meinung, dass es keinen weiteren Bedarf gäbe!) werden sogar Praxiszulassungen verkauft. Man blecht für so eine Zulassung gut und gerne mal 20-30k€. Nicht gerade mal so aus der Portokasse zu finanzieren, wenn man 5 Jahre Uni plus 3 Jahre Therapeutenausbildung hinter sich gebracht hat, die auch ca. 15-20k€ gekostet hat (ja!). Dann doch lieber ein paar Jährchen länger studieren.
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24.05.2012, 21:46 Zukunftsplanung in den USA #14Manu-Ela
Hattest du nicht vorher geschrieben , dass die Ausbildungszeit beinahe gleich ist?
Praxiszulassungen (Arztsitze) in allen ärztl. Fachrichtungen werden fast immer verkauft! Wobei das natürlich nicht mit off. Wissen der KVen geschieht. Ausgeschrieben werden meistens nur unattraktive Gebiete.
Mit 20-30K Euro kommst du in einem normalen/begehrten Umfeld lange nicht hin.
Wartelisten sind nur relativ lang, und das ist auch gewollt so, denn im Moment gibt es nach off. KV-Statistiken keinerlei bedenkliche Engpässe für notwendige Behandlungen (in NRW).
So sieht das bei den Psychiatern aus-
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25.05.2012, 06:40 Zukunftsplanung in den USA #15MANATI
Alle Kassenarztsitze in Deutschland müssen über die KV ausgeschrieben werden, da die KV immer ein Mitspracherecht bei der Besetzung des Sitzes hat ( es geht da unter anderem um Approbationsalter, Zeit auf der Warteliste etc.) Sitze in gesperrten Gebieten werden vom Vorgänger übernommen, dafür wird dann ein Kaufpreis fällig. Sind Kassenarztsitze in einem Gebiet nicht besetzt, kann man sich auf diese Sitze bewerben und zahlt keinen Verkaufspreis, da man dann " nur" die Zulassung erwirbt und nicht den materiellen Wert und den " Patientenstamm" einer existierenden Praxis.
LG Manati
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25.05.2012, 15:40 Zukunftsplanung in den USA #16Phea
Ja, da ich mir aber nicht sicher war, habe ich lieber selbst mal nachgeguckt. Ich habe hier ja die Unterlagen für die Studienberatung da. Blödsinn will ich auch nicht verzapfen und lieber korrigiere ich einen Fehler, den ich gemacht habe (auch öffentlich), als eine Behauptung stehen zu lassen.
Bei Psychiatern ist jedoch die berufliche Situation deutlich einfacher, weil sie eben auch in ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis gehen können, das besser bezahlt und mit besseren Voraussetzungen versehen ist.
Übel ist halt, dass trotz langer Wartelisten bei Psychologen und überfüllter Praxen der Psychiater sich nichts ändert, weil seitens der KVen behauptet wird, dass kein Bedarf bestünde. Das ist IMO jedoch nicht richtig.
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