Los Angeles: wer hat Erfahrung mit musical camp oder orchestra camp für tweens?

  1. #1 Los Angeles: wer hat Erfahrung mit musical camp oder orchestra camp für tweens?
    azalee

    Los Angeles: wer hat Erfahrung mit musical camp oder orchestra camp für tweens?

    Hallo,

    ich hoffe, hier sind einige LA-moms, die mir bei der Entscheidung etwas helfen können ...

    Wir sind den Sommer über in LA, weil mein Mann dort zu tun hat. Den Kleinen, dann 6, haben wir für 3 Wochen in einem Spiel- und Spaß- day camp angemeldet. Der ist versorgt.

    Aber für die Große, 12, haben wir bisher erst die erste Woche in einem art camp organisiert. Sie wollte nicht wie ihr Bruder an die UCLA, da ihr das Programm dort zu sportlastig ist. Bruins on stage wäre ihr Traum camp gewesen, passt aber terminlich nicht.

    Ich habe nach stundenlanger Durchsicht von Internet-Seiten unter terminlichen, örtlichen und programmlichen Gesichtspunkten eine engere Auswahl getroffen, bin mir aber sehr unsicher, ob auch wirklich alles so ist wie beschrieben. (Habe selber mal in LA in einem ähnlichen Sektor gearbeitet.) Ich hatte mit allen in Frage kommenden camps schon (teilweise mehrfach) e-mail-Kontakt, und ALLE waren sehr nett. Das macht die Entscheidung natürlich noch schwerer. Ich kenne einige camp-guide Seiten, und weiß, dass einige camps 5 Sterne-Wertungen haben, aber auf Grundlage von nur 1, 2 oder 3 Bewertungen, andere camps sind nicht einmal erwähnt. Das stört mich aber nicht weiter!

    Ganz besonders wichtig wäre es zu wissen, wie die Alterstruktur der Teilnehmer ist. Die meisten sind offiziell offen für 5-15 oder 7-13. Nur - machen dann auch wirklich ein paar 12-Jährige mit? Meine Tochter fände es jetzt nicht so prickelnd, 1 oder 3 Wochen nur mit unter-10-Jährigen zusammen zu sein !!! Ziel des Camps ist es vor allem, Spaß zu machen und ein bisschen Kontakt mit den anderen tweens zu bekommen.

    Kennt ihr vielleicht folgende camps selber, bzw. kennt ihr Familien, die diese camps schon ausprobiert haben? (Die beiden einzigen Familien in LA, die wir kennen, haben "nur" Kleinkinder ...)

    - KOS, Kids on Stage, und da deren Broadway theater week, nicht die musical theater session.

    - MTLA, Musical Theater Los Angeles, die so schön praktisch in einer Kirche direkt neben der UCLA proben. Broadway-Programm, wird erst mit den Teilnehmern festgelegt. Man kann wochenweise oder die ganze 3-Wochen-Session buchen. Ist es ungünstig, tatsächlich nur z.B. die erste Woche zu buchen, damit noch Zeit für 1 Woche Orchester bleibt?

    - PAW, Performing Arts Workshop (Alice in Wonderland, zu rock music anthems) Vermutlich nicht die Geschmacksrichtung meiner Maus.

    - Santa Monica conservatory strings camp. Machten nach website und Telefongesprächen auch einen guten Eindruck, zumal da die Kids anscheinend getrennt nach grades 1-5 und grades 6-8 geführt werden.
    Die Geige würden wir entweder mitnehmen oder leihen - letzteres wäre kein Problem.

    Es gibt noch einige andere nette musical camps in unserer Gegend, aber die planen für unseren Zeitraum Harry Potter oder Very Potter, alles nichts für meine Tochter.

    Bitte seht die Erwähnung nicht als Schleichwerbung an. Ich glaube, meine Frage ist so speziell, dass hier niemand nur wegen mir auf den Gedanken kommt, extra nach LA zu fliegen, und statt herumzureisen, seine Kids in daycamps zu schicken. Un wenn, dann würden die meisten bestimmt eher Surf-camps wählen. Die LA-moms haben sicher sowieso schon Vorkehrungen für den Sommer getroffen.

    Und letzte Frage an die erfahrenen camp-moms: Was gebt ihr euren Kindern als snacks und lunch mit? Für den Kleinen brauche ich sogar 2 snacks plus lunch. Vor Ort kaufen geht leider nicht.

    Ich wäre euch für den einen oder anderen Hinweis sehr dankbar, gerne auch per PN.

    azalee

  2.   Alt 
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  3. #2 Los Angeles: wer hat Erfahrung mit musical camp oder orchestra camp für tweens?
    azalee
    So, jetzt antworte ich mir mal selbst, für den Nächsten, der in der Situation ist:

    Der Kleine (6) war im UCLA-camp wirklich perfekt versorgt. Die erste Woche war hart für ihn aufgrund mangelnder Englisch-Kenntnisse, aber dann wurde es immer besser, und in der 3. Woche fragte er uns tatsächlich, ob er nicht noch eine 4. Woche machen könnte. Da LAUSD schon wieder Schule hatte, ging das problemlos.

    Die Große (12) war für 1 Woche Kunstkurs am LACMA angemeldet. Am ersten Morgen war ihr etwas mulmig, aber als ich sie nachmittags abgeholt habe, konnte mna ihr Ganzkörper-Strahlen schon von Weitem sehen. Sie war sehr traurig, dass der Kurs Freitag nachmittag nach einer kleinen Ausstellung schon zu Ende war. Parken war im Parkhaus unter dem Museum kostenlos, egal, ob man 10 Minuten oder 10 Stunden bleiben wollte.

    Das Schöne am LACMA ist, dass Kinder sich in das next-gen-program eintragen lassen können, und damit einen Erwachsenen kostenlos ins Museum mitnehmen können. So konnte ich mir von meiner Tochter zeigen und erklären lassen, was sie vormittags angeschaut hatten.

    Das Orchester-Camp kam nicht zustande, weil LAUSD das Ferien-Schema geändert hatte, und zu wenige Orchesterspieler für eine 10. Woche (!) übrig geblieben waren. Aber ich glaube, es wäre ganz gut gewesen. Ich habe mir die Spielorte angeschaut, und war kurz da, als es noch stattfand. Die Atmosphäre hat mir gut gefallen.

    Das Musical Camp vom MTLA hat meiner Tochter sehr gut gefallen. Sie war zwar wie beim LACMA bei den Ältesten, fand aber recht schnell Anschluss und fühlte sich sehr gut aufgehoben. Sie durfte stundenlang tanzen und singen, was ihr richtig Spaß gemacht hat. Es gab allerdings innerhalb von 2 Tagen eine Menge Texte und Melodien zu lernen, sodass sie nach dem Camp am Strand ihre Nase fast die ganze Zeit in ihr textbook steckte, und zur Übungs-CD im Auto sang, wenn ich außerhalb (!) auf den Rest der Familie wartete.

    Die Leiterinnen des Camps haben ein gutes Gespür für die kids und ihre Leistungsfähigkeit, sodass die Rollenverteilung ziemlich entspannt vonstatten ging. O.K., sie mussten vorsingen, aber auch das war sehr relaxed. Am Ende der Woche gab es eine Vorstellung für die Familien, die erstaunlich gut war. Auch vom Styling her. Ist halt Los Angeles, Da atmen die Leute das Show-Wesen wohl schon mit der Luft ein.

    Da das Geigencamp ja nicht zustande kam, besichtigten wir kurz das Camp von KOS in Santa Monica, waren auch sehr angetan davon, aber meine Tochter wollte doch lieber wieder zurück in "ihr" Camp. Was sich als richtige Entscheidung herausstellte. Sie bekam im selben Musical eine andere, größere Rolle, und durfte wieder mit ihren neuen Freundinnen und Bekannten singen und tanzen. Außerdem hatte sie in den Pausen viel Spaß. Die zweite Vorstellung hat uns wirklich begeistert. Einige Kids sind echte Showtalente.


    Die Snacks waren wider Erwarten kein Problem, ich fand für die Kinder recht schnell, was ihnen schmeckte, und einigermaßen gesund war. Kalte Nudeln oder kalte Pizza standen nicht auf dem Speisezettel.

    Für meine Tochter waren die Camp-Wochen eine tolle Erfahrung. Sie waren nicht nur aufregend und unterhaltsam, sondern haben sie auch in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt.

    Ich würde alle camps noch einmal wählen.

    azalee
    Geändert von azalee (17.11.2012 um 19:31 Uhr)

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